Am 17. Januar kündigte ein spanischer Weblog geheimnisvoll eine vatikanische Bombe mit hoher Sprengkraft an. Jetzt hat sich die Sache konkretisiert.
Die unerlaubten Bischofsweihen von 1988
(kreuz.net) Der Papst hat ein Dekret unterschrieben, das die Exkommunikation der vier Bischöfe der Priesterbruderschaft
Sankt Pius X. zurücknimmt.
Das erklärte der Journalist der Mailänder Tageszeitung ‘Il Giornale’, Andrea
Tornielli, gestern auf seinem Weblog.
Nach Angaben des Journalisten wird das päpstliche Dekret in den
nächsten Tagen veröffentlicht werden.
Es betrifft die vier Bischöfe, die Erzbischof Marcel Lefebvre
(† 1991) im Jahr 1988 konsekriert hat: Mons. Bernard Fellay, Mons. Alfonso de Gallareta, Mons. Bernard
Tissier de Mallerais und Mons. Richard Williamson.
Im Gefolge dieser vom Vatikan nicht erlaubten Bischofsweihen
wurde neben Erzbischof Lefebvre auch der Mitkonsekrant, der damals emeritierte Bischof von Campos in Brasilien,
Mons. Antônio de Castro Mayer († 1991) exkommuniziert.
Mons. Lefebvre begründete seinen Schritt mit
der herrschenden kirchlichen Notlage.
Es scheint, daß der Generalobere der Piusbruderschaft, Mons. Fellay,
den Papst ausdrücklich um die Aufhebung der damals ausgesprochenen Exkommunikationen gebeten hat.
Die
Priester oder die Gläubigen der Piusbruderschaft waren dagegen nie von einer Exkommunikation betroffen.
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64 Lesermeinungen
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@ Tolerant Mit lateinischen Rezepten kann ich mangels Sprachkenntnis wenig anfangen, aber es gibt ein
Kochbuch mit römischen (antiken) Rezepten der Alten Römer- und die Sachen sollen richtig lecker sein.
LEUTE KAUFT RÖMERTÖPFE In jedes wahre katholische Haus gehört ein Römertopf und ein Kochbuch lateinischer
Küchenrezepte. Alles lässt sich langsam gar und weich schmoren. Nonnenfürzchen in Vatikansauce, ein
absolutes Credo. Appetitum Bonum Lade einen armen Schlucker an Deinen Tisch. T
@QUIS UT DEUS: wenn schon Latein, dann aber richtig bitte! DEO GRATIAS!! MARIA GRATIAS!! Auch „Maria“
muss in den Dativ gesetzt werden: Mariae gratias. o^/
#58 QUIS UT DEUS 22:42:32 | Donnerstag, 22. Januar 2009
DEO GRATIAS Erzbischof Lefebvre!!! Die liebe Muttergottes wird das bei Ihrem Sohn schon erbitten! DEO
GRATIAS!! MARIA GRATIAS!! Was 1.7 Millionen Rosenkränze bewirken ist schon erstaunlich!Die liebe Muttergottes
sagt ja in Fatima: Man kann aales erbitten durch den Rosenkarnz,also Katholiken betet den Rosenkranz es
lohnt sich !!!!!!! o^/ o^/ o^/
#56 hildegardfan 22:41:38 | Donnerstag, 22. Januar 2009
Es mag durchaus sein… das meine Haltung mit der Morallehre der Katholischen Kirche übereinstimmt, das
habe ich aber auch nie behauptet. Ich bin auch keine Verfechterin von „einfach mal Abtreiben“ weil es
praktisch ist. Aber ich sehe es schon so, das es Fälle gibt, in denen es die Möglichkeit geben sollte.
Abtreiben nur weil es geht und Praktisch ist lehne ich jedoch genauso ab wie alle anderen hier. Und nein,
ich habe noch nie einen frisch abgetriebenen Embryo gesehen, und ja, ich bin ehrlich, dazu habe ich nicht
das geringste Bedürfniss.
#55 Friedrich Spee 22:37:29 | Donnerstag, 22. Januar 2009
Ultra: Selbe Branche? / Eli Ultra: Ich glaub in derselben Branche war ich auch mal tätig. 8 Jahre lang. Eli: Tja, schade dass Sie sonst immer so ein RiALo sind, denn meine Mama hat mir verboten mit RiALos
zu reden – und so werde ich Ihnen auf ihren ausnahmsweise mal vernünftigen Post nicht antworten können,
sorry.
Friedrich Spee Ich habe darüber nachgedacht, warum Sie sich dieses Pseudonym ausgesucht haben, ich habe
dafür keine Erklärung gefunden. Mehr dazu nicht!
#53 Ultramontanus 22:33:32 | Donnerstag, 22. Januar 2009
Vermittlung von Todesfällen… Nun ja, manchmal können gewisse Personen nicht damit leben, dass bestimmte
andere Personen leben. Also gibt es eben enstprechende Agenturen, die sich darum kümmern, dass solche
Erdenbürger von der selbigen entfernt werden. Und in diesem Geschäft bin ich tätig, wenn Sie so wollen.
#52 Googler 22:30:02 | Donnerstag, 22. Januar 2009
@ultra was wir menschen im Gegensatz zu den Tieren wissen ist, dass wir einen Schöpfer haben und das
jedes Geschöpf von ihm gewollt ist. Das er jedes Geschöpf liebt. Und das ER der alleinige Herr über
Leben und Tod ist. Das Abtriebung mit Mord oder neutralere mit Tod zu tun hat ist unabstreitbar. Ein Leben
wird ausgelöscht, unwiderbringlich. Für einen „richtigen“ Christen ist es also nicht annehmbar, dass
sich Menschen als Herren über Leben und Tod aufführen. Genauso wie dieser Roger Kusch, der Menschen
umbringt oder political correct: der Menschen sich selbst umbringen lässt… Irgendwo hört der Mensch
auf Mensch zu sein und zwar dann, wenn er die Grenzen Gottes anfechtet.
#51 Elijahu † 22:28:41 | Donnerstag, 22. Januar 2009
Nächstenliebe bezogen auf Kindsmord Liebe deinen Nächsten wie dich selbst. Sehr weise. Nicht: mehr als
dich selbst. Richtig. Man könnte das auch anders formulieren: was du von anderen erwartest, das tu auch
ihnen. Wie du von anderen behandelt werden willst, so behandel du sie auch. Und wenn sie DIESES Gebot
jetzt einmal auf Embryonen beziehen: hätten SIE gewollt, dass man sie damals, als Embryo der die gleiche
DNA hatte die sie heute haben, aus dem Mutterleib rausschneidet und tötet? Hätten sie das gewollt? Wahrscheinlich
doch wohl eher NICHT, oder? Darum müssen sie dieses Recht auf Leben, das sie für sich selber einfordern
würden ohne zu zögern, auch ihrem Nächsten, auch ihrem UNGEBORENEN Nächsten zugestehen, oder sie sind
ein Heuchler.
Friedrich Spee Stellen Sie sich vor, Sie sehen einen noch frisch abgetriebenen zappelnden nicht kürettierten
Embryo in der Petrischale, glauben Sie etwa, Sie denken dann noch darüber nach oder machen einen Unterschied
zwischen einem Menschenleben, der aus einer Vergewaltigung stammt oder aus irgendwelchen anderen Gründen
nicht gewollt war?????????????????? Nein, für mich gibt es kein Abtreibungrecht aus welchen Gründen
auch immer!!!!!!!!!!!! In so fern kann ich kreuz.net gut verstehen, die sich des schrecklichen Ausdrucks
„Kinderschlachtung“ bedienen! Die Wirklichkleiten sind einfach so schrecklich. So, und nun lassen Sie
mich bitte mit diesem Thema in Ruhe!
#48 Friedrich Spee 22:17:27 | Donnerstag, 22. Januar 2009
Ultra: Sie tun WAS? aber ich persönlich führe auf internationaler Ebene die Vermittlung von Todesfällen
durch WAS tun Sie? Versteh ich nicht, sorry – was genau tun Sie denn?
#47 Ultramontanus 22:15:14 | Donnerstag, 22. Januar 2009
Also ich kann darin nun wirklich nichts ungewöhnliches erkennen. Es gibt auch andere Tierarten, die ihren
Nachwuchs totbeißen, wenn sie spüren, dass sie ihn nicht durchbringen können oder wollen. Ein etwas
anderes Thema jetzt, aber ich persönlich führe auf internationaler Ebene die Vermittlung von Todesfällen
durch, sonst könnte ich auch meine Wohnung hier und das Auto niemals bezahlen! Meine Arbeit mache ich
da immer korrekt und habe kein Problem damit.
#46 Friedrich Spee 22:11:15 | Donnerstag, 22. Januar 2009
Heggi: Ich musste eben erstmal „kürettieren“ nachschlagen – das Wort war mir gänzlich unbekannt. Also
gibts für Sie Ausnahmefälle, wo es erlaubt ist, abzutreiben. So sehe ich das im übrigen auch – prinzipiell
sollten die Möglichkeiten, eine Abtreibung vorzunehmen, stark eingeschränkt werden, aber eben in definierten
Ausnahmefällen muss es weiterhin gestattet sein.
Friedrich Spee So ist es nun nicht! Aber ich habe hilgegardfan nur ernst genommen, nachdem die sie sich
unzweideutig für das Recht der Frau geäußert hat, über Leben und Tod eines ungeborenen Kindes entscheiden
zu dürfen. Ich habe jedenfalls kürettierte Babys (neutraldeutsch „Embryos“, die „zufällig“ wie Menschen
aussahen) gesehen und bin wirklich zusammengebrochen. Wer darum herumredet, ist das mieseste Arschloch,
das es gibt!!!!!!!!!!
#44 Friedrich Spee 21:49:47 | Donnerstag, 22. Januar 2009
Heggi: Sie malen doch nicht etwa auch schwarz-weiss, oder? Für schlimm und verwerflich halte ich Ihre
Meinung zum Recht der Frau, über Leben oder Tod eines ungeborenen Kindes entscheiden zu können Ich find
das immer recht lustig hier auf dieser Seite – wenn jemand für das Recht auf Unversehrtheit der Frau
eintritt dann wird er gleich in die Pro-Abtreiber-Ecke geschoben, seltsamerweise nicht in die Pro-Frauen-Ecke.
Gibts für Sie Ausnahmen oder nicht?
hildegardfan Für schlimm und verwerflich halte ich Ihre Meinung zum Recht der Frau, über Leben oder
Tod eines ungeborenen Kindes entscheiden zu können, Luther dagegen sehen Sie dagegen in seinem Antisemitismus
gewiß richtig. Aber seiner Zeit war er damit 400 Jahre voraus.
#41 Tolerant 20:13:29 | Donnerstag, 22. Januar 2009
Wenn es um den Judenhass geht, dann haben sich wohl gar viele „exkommuniziert“. „Wer die Juden angreift,
greift Gottes Augapfel an“, sagt der Heilige Bernhard von Clairvaux. T
Da könnten Sie Recht haben, Herr van Laack, die annähernde Gleichzeitigkeit mit diesem Vorgang www.kreuz.net/article.8541.html
fällt jedenfalls ins Auge.
Williamson will nicht, dass es sie gibt! Michael van Laack: Sklandalöses taktisches SpielchenEs gibt
nur einen einzigen Grund, warum Bischof Williamson, dieses provokanten Äußerungen getan hat. Er möchte
die Rücknahme der Exkommunikation der Bischöfe in letzter Minute verhindern. Denn er ist – im Gegensatz –
zu den drei anderen Bischöfen – tief in seinem Herzen Sedisvakantist. Die Rücknahme der Exkommunikation
würde in zwingen, dies zu bekennen und mit den Niklas Pflugers und Bernhard Lorbers der Bruderschaftswelt
in jenes Exil zu gehen, von dem aus betrachtet der Sitz leer erscheint. Aber dies würde ihn in die Bedeutungslosigkeit
stossen. Wer Williamsons Predigten der vergangenen Jahre aufmerksam studiert hat, weiß um seine theologischen
„Sondermeinungen“. Wer den „inner circle“ der Bruderschaft kennt, weiß auch, dass nur, wenn das „unversöhnliche
Element“ ausgeschaltet werden kann, ein Dialog mit Rom fruchtbringend sein wird! Wird Fellay dazu den
Mut haben? Oder wird er sich einmal mehr vom Feind im Innern täuschen und sedieren lassen? nlnt
#38 Googler 16:57:43 | Donnerstag, 22. Januar 2009
Martin Luther war aber nicht der einzige! Zur damaligen Zeit ging es überall rum und wurde von jeder
Kanzel (ob kath oder evang) gepredigt, dass die Juden „die Bösen“ wären, das also als Luthers Markenzeichen
anzusetzen halte ich absolut für überzogen, nichtsdestototz kann Luther nicht Exkommuniziert werden,
da er sich freien Willlens gegen die Kirche und den Papst gestellt hat, ein Heiliger im katholischen Sinne
wird er also nie…
#37 hildegardfan 16:49:47 | Donnerstag, 22. Januar 2009
Martin Luther… war Antisemit, und auch ein verfechter der Hexenverfolgung… Er war nicht der strahlende
Held,den viele in Ihm sehen möchten. Er war eben ein Mensch und auch ein Produkt seiner Zeit.
War Luther Antisemit? Eher wohl Antijudaist. Der Protestantismus ist aber wohl nicht lediglich ein Schisma,
sondern eine schwere Häresie (Heilslehre, Ekklesiologie, Sakramentenlehre…). Aufhebung von Exkommunikationen
ihm gegenüber dürften daher nicht lohnen.
#35 Googler 16:32:12 | Donnerstag, 22. Januar 2009
jaja… …bevor ich mich mit dem Gedane anfreunde, dass die Piusler katholisch werden will ich das Dekret
mit eigene Augen sehen und nicht einer etwaigen Zeitungsente zum Opfer fallen… Wenn es denn dann doch
unterschrieben sein soll und die Piusler katholisch werden, so will ich mich nicht dagegen wehren, denn
nicht mein, sondern Sein WIlle geschehe, wie es so schön heißt. Gleichzeitig will ich die enttäuschen,
die denken, dass jetzt einen „alte-Messe“-Hype erwarten, den wird es garantiert nicht geben… Sollte
ich also das Dekret verschlafen, so will ich schon mal Gottes Segen auf diesen gemeinsamen Weg vorrausschicken,
einen Weg, der dann hoffentlich ohne Zwietracht, Neid und Gottlosigkeit gegangen wird.
Martin Luther war einer der größten Antisemiten seiner Zeit. Nicht wirklich ein Mann, bei dem man eine
posthume Aufhebung der Exkommunikation rechtfertigen könnte
@defendor: worin besteht denn die Lüge der Protestanten? Ich kann bei Martin Luther ohnehin keine bedeutenden
Unterschiede zur katholischen Tradition des Denkens erkennen.
matt3 Na, von geringer Bedeutung ist das gerade nicht, weil solch ein Akt mit späterer „Rückkehr“ in
der 2000jährigen Geschichte der Kirche äußerst selten ist, dh. gelungen ist. Z.B. haben die gegenseitigen
Aufhebungen der Exkommunikationen zwischen Rom und Konstantinopel (1964) bis heute zu nichts geführt.
@Heggi von Hurra möchte ich auch nicht reden. Für mich ist die Sache ohnehin von eher geringer Bedeutung,
aber ich finde es ist im Stil eines Papstes, der die Kirche aussöhnen möchte, ohne dabei die Verschiedenheiten
unter den Tisch zu kehren.
#27 franziskus 14:16:45 | Donnerstag, 22. Januar 2009
Ausdruck der Toleranz oder Vielfalt Nach der Zurücknahme der Exkommunikationen muss keiner jubilieren
oder konträre Meinungen weiterhin verteufeln. Es geht ja nicht wirklich um kontradikorische Gegensätze,
um Sein oder Nichtsein. Seien wir froh, dass es eine neue Toleranz oder Vielfalt in der Kirche gibt, die
es steckenweise früher auch schon gegeben hat.
mich freut ja an der Sache eines… jetzt können sich gewisse vorlaute Schreiberlinge, die seit Jahr
und Tag mit Berufung auf Rom gegen die Pius-Brüder hetzen einmal gepflegt in ihren Allerwertesten beissen
(sollte dies physisch nicht möglich sein kann man sich auch in gegenseitigem Austausch von A.Bissen üben
)
HBR HBR Es ist doch immer ein Popanz gewesen, um dem auch Sie hier gekreist sind. Was heißt denn schon,
wenn aber die Lefebvrianer wirklich wieder in die Einheit mit der katholischen Kirche zurückkehren? Die
Piusbriderschaft ist doch nie das Problem gewesen, selbst wenn am Ende noch ein wirliches Schisma herauskäme.
Tagtäglich kehren so viele Katholiken der Kirche den Rücken, landen bei den Zeugen Jehovas, bei den
Neuapostolischen oder auch bei irgendeiner EKD-Gemeinschaft oder sogar bei den Agnostikern. Davon gehen,
weiß Gott, die Gefahren aus und nicht von der kleinen Gruppe der Piusbruderschaft. Auf diesem Sender
wurde von einigen nur eine Polemikprogramm gegen FSSPX gefahren, und daran haben Sie sich weidlich beteiligt,
wobei es natürlich auch einiges Kritisches gegen die Bruderschaft zur Bruderschaft zu sagen ist. Warten
Sie und ich besser erst mal alles ab, wie es kommt oder wie es weiter geht.
Werte Clarissa, nur so: Wenn Sie Ihre Fähigkeiten benutzten, die Gedanken Ihrer Mitdiskutanten zu ordnen,
statt Häme über sie zu gießen, fände ich das konstruktiver. Das Anliegen des Bischofs versteht man
ja trotz etwaiger Tipp- und Schreibfehler.
Werter Alois, allem Anschein muß ich den meiner letzformulierten Frage vorgegebenen Rahmen erheblich
erweitern: Welcher Zusammenhang besteht wohl zwischen Sprachbeherrschung und Intelligenz? Daß Sie sich
anheischig machen wollen (und wahrscheinlich auch anschicken), eine „militante Kirche“ zu gründen, hätte
ausdrücklicher Erwähnung nicht bedurft – ob das aber eine auch nur halbwegs sinntreffende Übersetzung
für „ecclesia militans“ ist, wage ich indes stark zu bezweifeln. Schließlich müßte man „Parasit“ –
meine ich – als Maskulinum ansehen und als solches deklinieren. Ansonsten noch viel Vergnügen beim Aufbau
Ihrer militanten Privatorganisation; hüten Sie sich aber vor Verfassungs- und Staatsschutz, sollten Sie
Ihren Wohnsitz in Deutschland haben – Sie bemerkten ja schon selbst, daß man hier leicht in Gefahr gerät,
„grundlos“ eingekerkert zu werden …
@Heggi Nein, Kreide gefressen habe ich nicht. Wenn aber die Lefebvrianer wirklich wieder in die Einheit
mit der katholischen Kirche zurückkehren, ist das doch nur zu begrüßen. Bleibt allerdings zu hoffen,
dass sich Bischöfe (ab jetzt wieder ohne Anführungszeichen ) wie Williamson oder auch Pater Schmidtberger
nun ein wenig in ihrem antisemitischen Eifer bremsen
Also gut das ist eine gute Nachricht. Kann man nur hoffen, dass sich die Lefebvrianer auch so verhalten,
wie es einem Mitglied der katholischen Kirche geziehmt
Clarissa – Gute Frage! Bischof Alois stellt doch immer wieder seine absolute Inkompetenz in theologischen
Dingen unter Beweis und produziert nur heiße Luft. Da spielt es keine Rolle, wenn er den Plural von Enzyklika
falsch formuliert. Sektierer eben!
#15 Alois Bischof 12:17:13 | Donnerstag, 22. Januar 2009
@Clarissa Es geht nicht um Pluralform oder dass ich mich verschrieben hätte zu den zahlreichen zweifelhaften
Enzykliken der Konzilspäpste und der Konzilskirche überhaupt. Sowohl Küng, Rahner als auch Kardinal
Benelli sahen eine Neugründung also einer gleichermaßen Neuen Kirche an. Christus hat nur eine Kirche
gegründet. Auf dem Felsen Petri, auf dem Bekenntnis der Gottheit und der Auferstehung Jesu. Nicht der
‘Nouvelle Théologie’, nicht der Schule von Lyon (Frankreich). Christus hat eine heilige römische Kirche
gewollte. Keine nouvelle église lyonnaise. Auch keine Rahnerkirche. Auch keine Ratzingerkirche. Sondern
die christliche Kirche. Darum geht der Kampf der sog. „Traditionalisten“ (der verbliebenen Katholiken)
auf der ganzen Welt: um die Erhaltung der römisch-katholischen Dogmatik, um die Erhaltung des Glaubens,
der zweifellos gültigen Sakramente der hl. Kirche, um die Erhaltung des heiligen Meßopfers, der gültigen
Priester, der Indefectibilitas der hl. römischen Kirche, und um den Wiederaufbau der militanten Kirche
des mystischen Leibes Christi weltweit. Die Konzilskirche und die Vatikanum II.-Ideologie ‘Wir machen
alles neu und erfinden uns eine Neue Ekklesiologie der Pan-Religion aller Weltbürger’ stellen zusammen
ein Parasit dar.
Sie, werter Alois, so scheints, wollen sich kompetent zu krichlichen Fragen äußern und kennen die Pluralbildung
von Enzyklika nicht? Besteht vielleicht ein Zusammenhang zwischen Beherrschung der Fachterminologie und
Sachkompetenz?
#13 Alois Bischof 12:02:19 | Donnerstag, 22. Januar 2009
Solange keine theologische Auseinandersetzung auf der Ebene der Dogmatik und der Kritik und der definitiven
und verbindlichen Auslegung ‘im Lichte der Tradition’ der Dekrete des II. Vatikanischen Konzils und der
Konzilspäpste danach stattfinden kann, ist diese Aufhebung der sowieso ungültigen und nichtigen ‘Exkommunikationen’
gegen die Weihbischöfe und die heiligen glaubenstreuen verstorbenen Bischöfe, völlig sinnlos. Sie könnte
wirklich Teil einer ‘divide et impera’-Strategie seitens der römischen Autoritäten sein, die sich –
wie Joseph Alois Ratzinger – leider alle der ‘Nouvelle Théologie’ verpflichtet fühlen und in ihren Schriften
únd in offiziellen Amtsansprachen und Enzyklikas fragwürdiges und sogar (offensichtlich) häretisches
von sich gegeben haben. Die Priesterbruderschaft St. Pius X. muß dem ewigen Rom, dem Rom der katholischen
Dogmatik, nicht des Neo-Modernismus, die Treue halten – und durchhalten. Das ist was von uns römisch-katholischen
Christen vom Herrgott gefordert wird. Benedikt XVI. wird sowie die neomodernistisch angehauchte heutige
‘Römische’ Kurie nicht die Diskussion über die Rechtgläubigkeit des II. Vatikanums und der Dekrete
in den 45 Jahren nachher erlauben. Das fürchte ich. Und dann war alles umsonst. Eine Lösung der theologischen,
kanonistischen und erst in dritter Hinsicht liturgischen Krise wäre dann unmöglich. Das „neue Rom“ seit
1965 muß die Gleichheit und Identizität ihrer „neuen Lehren“ mit der vorkonziliaren dogmatischen röm.-kath.
Lehre BEWEISEN!
#11 Fragezeichen 11:26:09 | Donnerstag, 22. Januar 2009
Divide et impera! Eine gespaltene FSSPX ist vermutlich nicht mehr viel wert und wird massiv an Glaubwürdigkeit
verlieren. Wes Geistes Kind das wohl sein mag?
vermutlich eine Pferdefuss vermutlich hat das Ganze einen Pferdefuss. Den wird Bischof Fellay von selbst
auslöffeln müssen. Zum Fall Williamson: man sollte das Ganze Interview lesen
#7 Vierwaldler 10:07:27 | Donnerstag, 22. Januar 2009
Nein, so läuft das nicht. Ich bin sicher, daß VIRGO-MARIA Recht hat und daß Williamson ein Maulwurf
ist. Wenn es zu einer Spaltung kommen wird, dann kann er nämlich so als künstlich aufgebautes „antisemitisches“
Schreckgespenst Mgr Tissier de Mallerais diskreditieren. Es war nämlich Tissier gewesen, der die ganze
Zeit blockiert hatte und Williamson hatte alles getan, die neuen Bischofsweihen als gültig hinzustellen
und jede Diskussion darüber zu unterdrücken. Dadurch hatte Tissier ihm den Rang abgelaufen. Williamson
wird im Rahmen dieses Theaters für die Dummen als der böse Bär aufgebaut, damit sich die Leute zum
Wolf im Schafspelz flüchten, der Kreide gefressen hat.
#6 Alois Hudal 09:54:40 | Donnerstag, 22. Januar 2009
@zwobbel: Interessant ist der zeitliche Gleichklang zwischen 1. der Aufhebung der Exkommunikation, wenn
es so kommt, und 2. des Interviews mit Bischof Williamson. Für mich riecht das förmlich so, als ob da
noch etwas kommt, z.B. Spaltung der Bruderschaft. Denn Williamson hat den Medien und Rom eine Steilvorlage
als für sie nicht tragbare Person gegeben. Dann könnte der Druck erhöht werden, und Williamson müßte
mit einigen Getreuen gehen. Der Rest kehrt dann mit Fellay nach Rom zurück.
#5 Tridentinus 09:51:18 | Donnerstag, 22. Januar 2009
@zwobbel Solche Äußerungen Williamsons sind nicht ungewöhnlich, leider. Es kann jetzt sein, daß Gegner
einer Lösung damit nicht nur ihn, sondern auch eine Lösung für die Priesterbruderschaft St. Pius X.
zu Fall bringen wollten. Oder aber auch, daß Williamson das bewußt Ende des Jahres auf deutschem Boden
gesagt hat, um die Lösung seinerseits zu verhindern. Denn innerhalb der Bruderschaft steht er zweifellos
auf seiten derer, die eine Einigung mit den römischen Autoritäten nicht für opportun halten.
Da versucht noch jemand zu verhindern… War doch klar, daß das in der Luft liegt, denn die Existenz
dieses Dokumentes war intern längst bekannt. Nur der Zeitpunkt war fraglich und dann ganz zufällig genau
zeitlich passend eine prekäre Äußerung zum Holocaust. Da muß man sich die Fragen stellen: Warum kommt
das Interview mit Williamson genau in dieser Woche heraus? Warum wird nicht hauptsächlich das Problem
namens Williamson thematisiert? Warum wird in den Vordergrund gerückt, der Papst habe ein Problem, er
müsse sich distanzieren usw.? Warum stoßen genau jene Medien in dieses Horn, welche die FSSPX stets
als schismatisch eingestuft haben, der Papst laut denen also bisher doch angeblich gar nichts mit Williamson
zu schaffen hat? Wann hat Williamson diese Interview gegeben? Warum?