(kreuz.net) Er sei über die Meldung einer bevorstehenden Rücknahme der Exkommunikationen gegen die vier
Lefebvre-Bischöfe „glücklich und dankbar“.
Das erklärte der deutsch-holländische Kirchenrechtler
Hw. Gero P. Weishaupt am 22. Januar in einer Aussendung.
Hw. Weishaupt ist Diözesanrichter am Offizialat
des holländischen Bistums Roermond, Latinist bei Radio Vatikan, Dozent für Kirchenrecht sowie Ehebandverteidiger
und Gerichtsvikar des Bistums ‘s-Hertogenbosch.
Der Kirchenrechtler stellt sich die Frage, ob eine Excommunicatio
latae sententiae – eine von Rechts wegen mit der Straftat der Bischofsweihen eingetretene Exkommunikation –
angesichts der von Erzbischof Marcel Lefebre bei den Bischofsweihen angeführte Notlage, überhaupt eingetreten
sei.
Denn wenn eine solche Exkommunikation nicht zustande gekommen sei, dann sei die nachträglich von
Papst Johannes Paul II. erfolgte Excommunicatio declarata ungültig:
„Denn wo nichts ist, kann man auch
nicht im nachhinein etwas feststellen“ – so Hw. Weishaupt.
Eine Excommunicatio declarata liegt vor, wenn
eine von selber eingetretene Exkommunikation von der kirchlichen Obrigkeit nochmals festgestellt wird,
wodurch im äußeren Rechtsforum schärfere Rechtsfolgen erwirkt werden.
Wenn es nun heiße, daß der
Papst die Exkommunikation aufheben wolle, „dann wäre die Exkommunikation tatsächlich eingetreten und
rechtmäßig später festgestellt worden“ – erklärt Hw. Weishaupt weiter.
Er verweist aber auf die Strafmilderungen,
die im Canon 1324 Paragraph 1 vorgesehen sind. Die fünfte Strafmilderung erwähnt einen Straftäter,
„der durch schwere Furcht, wenngleich nur relativ schwer, gezwungen oder aufgrund einer Notlage oder erheblicher
Beschwernis gehandelt hat, wenn die Straftat in sich schlecht ist oder zum Schaden der Seelen gereicht“.
Es geht also um Straftaten in einer Notlage, auch wenn diese subjektiv als solche gesehen wird:
Der
Kirchenrechtler verweist dann auf die Formulierung im 3. Paragraph desselben Canons 1324: „Unter den in
§ 1 aufgeführten Umständen trifft den Täter keine Tatstrafe“ – und folgert: „Das heißt, bei einer
Notlage tritt gar keine Exkommunikation ein.“
Damit wären im Falle von Erzbischof Marcel Lefebvre und
den anderen Bischöfen nie eine Exkommunikation eingetreten.
Seine Schlußfolgerung: „Ich bin gespannt,
wie Rom kirchenrechtlich argumentieren wird. Jedenfalls gehen wir hoffnungsvollen Zeiten in der Kirche
entgegen.“
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94 Lesermeinungen
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#94 Claus Klain 12:40:00 | Donnerstag, 29. Januar 2009
Grundsatz logischen Denkens… Jede Tatache und jede Erkenntnis kann nur dann als bestend und als wahr
behautet werden, wenn dafür ein ausreichender Grund vorliegt. Die >wegen der Straftat der Bischofsweihen
eingetrene Exkommunikation<, hat der Kanoniker Georg May bereits schon frühzeitig als unbegründet erkannt.
Als wichtig sollte hier auch erscheinen: Dass die vielen alten Priester – die an gebrochenem Herzen und
Leid, an der Kirche – Genugtuung erfahren. Man hatte auf ihr biologisches Ende gewartet, geglaubt, die
Zeit arbeite für sie, die Modernisten. Eine Edith Stein hat sich zum Beispiel durch die vorkonziliare
Kirche angezogen gefühlt. Ein gleicher Vorgang nach 1965, ist mir nicht bekannt? Und dieser bleibende,
alles entscheidende Wert – der ausstrahlt und anzieht – den hat unser Papst wieder zur Geltung gebracht,
nicht mehr und nicht weniger. In dieser Logik zu Ende gedacht heißt das: Dass die Priesterausbildung –
für alle Bistümer Deutschlands – der Priesterbrunderschaft St. Pius X. übertragen werden muß.
pauli Der jüdisch-christiche Dialog wird erneut schwer belastet. Ist die von Papst Benedikt erstrebte
Versöhnung mit den Erzkonservativen, die das ganze Zweite Vatikanische Konzil ablehnen, nur um den Preis
der Wiedereinführung theologischer Antijudaismen zu haben? das Christentun ist antijudaistisch, genauso
wie es antimuslimisch oder antibuddhistisch ist. Entweder Jesus ist der Messias oder nicht. Dialog heißt
nicht die Wahrheit zurechtzustutzen um des lieben Friedens willen. Wahrheit ist kein diskursives Produkt.
Die die sich permanent auf das 2 VK berufen und darauf pochen sind nicht selten die die sonst jedes Dogma
leugnen.
Benedikt bedient Konzilsleugner Dass der Papst zudem einen Auschwitz-Leugner rehabilitiert, verleiht dem
päpstlichen Desaster noch eine weitere tragische Dimension. Der jüdisch-christiche Dialog wird erneut
schwer belastet. Ist die von Papst Benedikt erstrebte Versöhnung mit den Erzkonservativen, die das ganze
Zweite Vatikanische Konzil ablehnen, nur um den Preis der Wiedereinführung theologischer Antijudaismen
zu haben? Im Zusammenhang mit der das Verhältnis zum Judentum schwer belastenden Neuformulierung der
Karfreitagsfürbitte stellte der emeritierte Alttestamentler Erich Zenger fest : „ … Wie man nach Auschwitz
zu einer Fürbitte von 1570 bzw. aus der Zeit vor 1570 zurückkehren kann, wenn man weiß, dass die hinter
diesr Fürbitte stehende Theologie eine Mit-Verantwortung an der Schoa hat, ist mit schlechterdings unverständlich …
Dass man das über einen deutschen Papst sagen muss, ist besonders schmerzlich.“ Das Pontifikat des deutschen
Papstes steht in der Gefahr, mit der Schlagzeile zu enden : „Benedikt hat katholische Kirche ins Mittelalter
zurückgeführt!“
BEI DEN OSTERGLOCKEN, als traditioneller katholischer Leihe, der versucht, sich direktan unserem Meister
Jesus Christus zu orientieren, wüßte ich nicht, ob es eine katholische Ironie gibt. Die Heilige ist
mir noch nicht bekannt. Ich bitte darum, katholisches Lichtin meine leihenhaft-kirchliche Umnachtung zu
bringen.
Katholische Frauen KAUFT RÖMERTÖPFE und lest lateinische Kochbücher. Zurück an die Herde und Finger
weg von den Altären. Christus war ein Mann, darum dürfen nur Männer zeleprieren und Predikten halten.
Das Weib schweige in der Gemeinde, verhülle sein Haupt und gehe in sich. Das Prebyterium sei auch kein
Spielplatz für Mädchen, sondern sei nur Knaben und Jünglingen vorbehalten. Es besteht immer noch eine
päpstliche Weisung von Anno 1912, dass Frauen im Chore nichts verloren bzw. nichts zu suchen haben. Sie
lenken nur das Mannsvolk vom heiligen Geschehen ab. Darum gehören auch Männer in die rechten und die
Weiber in die linken Bänke. Bei uns ist die Welt noch in Ordnung! Natürlich hat auch die Frau ihren
unverzichtbaren Dienst in der Kirche: putzen, Kerzenleuchter polieren, dem Hochwürdigen Herrn in den
Mantel helfen. SIEHE ICH BIN DIE MAGD DES HERRN. Heute gibts reichen Prasserbraten mit Prälatenklößchen
aus dem RÖMERTOPF. O GOTT, von dem wir alles haben… T
Hyazinth Maledica geht bei den Tiraden die Puste aus. Ein sachliche Auseinandersetzung und Antwort können
Sie zudem von Frau Schmähsüchtig nicht erwarten.
Maledica Sie haben mir keine Antwort auf die erste Frage gegeben, muß ich annehmen, daß Sie nichts entgegenzusetzen
haben? Der Erzbischof war spätestens seit 1976 suspendiert, d.h. er war schon vorher bestraft worden.
Obwohl die Bruderschaft kanonisch errichtet wurde und nie rechtens aufgehoben wurde. Richtig, sichtbare
Einheit bedeutet kein Kadavergehorsam, habe ich was anderes behauptet? Im Gegenteil! Sie haben es verstanden!
Übrigens wollte Vat. 2 nichts anderes sein (siehe Eröffnungsredes Johannes XXIII.), sonst wären entsprechende
Formulierungen in den Dokumenten gefallen. Das gleiche hat auch Benedikt XVI. schon als Kardinal 1986
gesagt und als Hl. Vater in der Weihnachtsansprache an die Kardinäle 2005. Er verweigert die Ansicht
es als Superdogma hochzustilisieren. Aber ich hätte noch gerne eine Antwort auf meien erste Frage!
Gehorsam wenn nein, wieso ist der Fels verrrutscht, oder sogar ein anderer? Er definiert sich sogar anders
(„est“, „subsistit in“), er glaubt, daß es egal ist, auf wessen Grund das Haus gebaut ist, alles führt
zum Heil. Lesen Sie eigentlich nur das Käsblättchen der Pius-Schismaten und glauben auch noch die Indoktrination
Wort für Wort unreflektiert? wieso ist der Erzbischof für das bestraft worden, für was er wenige Jahre
vorher noch gelobt wurde? Hat er vorher schon einmal ohne Erlaubnis Bischöfe geweiht???? Übrigens bedeutet
sichtbare Einheit kein Kadavergehorsam. Übrigens sind es doch stets die Pius-Schimpansen, die ständig
behaupten, das 2. Vaticanum sei lediglich ein pastorales Konzil gewesen. Also warum ordnen sich unter?
Maledica Ich gebe Ihnen recht, aber beantworten sie mir bitte folgende Fragen: -gibt es einen Felsen,
der sich selbst versetzen kann? wenn ja, okay ich nehme alles zurück! wenn nein, wieso ist der Fels verrrutscht,
oder sogar ein anderer? Er definiert sich sogar anders („est“, „subsistit in“), er glaubt, daß es egal
ist, auf wessen Grund das Haus gebaut ist, alles führt zum Heil. -auf welchen Felsen baut nun die Bruderschaft
und auf welchen Felsen die derzeitige „Konzilskirche“? -wieso ist der Erzbischof für das bestraft worden,
für was er wenige Jahre vorher noch gelobt wurde? -ist Gehorsam an die Person oder an die Wahrheit geknüpft?
H
Schimpansen @Heggi Dämlich ist wohl nur der, welcher glaubt, ich würde einer Bezeichnung zustimmen,
nur weil ich nachfrage, welche Schallplatte ich auflegen soll. Der begrenzte Horizont der Pius-Schimpansen…äh…Schismaten,
ich wollte ja keine Primaten beleidigen, läßt wohl keine anderen Rückschlüsse zu! @Hyazinth Ich lehne
die Pius-Schimpansen…ähem, jetzt hat mir einer aber einen Floh ins Ohr gesetzt…ich meine natürlich
sprachlich völlig grammatikalisch und kausal korrekt Schismaten, niht wegen der Größe ab, sondern wegen
ihrer Irrlehre des Traditionalismus. Es gehört zum katholischsein NICHT eben NUR die Tradition, sondern
ebenso die SICHTBARE Einheit mit dem Felsen Petri, den sogar noch die Pius-Schismaten als legitim betrachten
Maledica Nein, das will heißen, daß die Größe der Gruppe kein Argument die Inhalte derjenigen Gruppe
per se schon abzulehnen wie Sie es tun. Es geht um die Inhalte, die Sie nicht ernstzunehmen scheinen.
H
Schismaten (richtig: Schismatiker) Die Belehrung darf bei den Pius-Schismaten natürlich nicht fehlen,
denn sie wissen ALLES besser. Denn nur die Pius-Schismaten haben einzig und alleine die Wahrheit gepachtet.
Sagt ja schon das über Gott stehende Schismaten-Lehramt Natürlich habe ich niiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiie
zuvor gewußt, daß Schismatiker die korrekte Bezeichnung wäre. Die Schismaten wissen ja auch, was die
korrekte Haltung wäre: Demütig und treu sich Rom zu unterwerfen und Abbitte zu leisten für die von
diesen hervorgerufene Spaltung. Sie wissens und tuns nicht. Sich hochnäsig und arrogant über Gott stellen,
sein Ding drehen und sich von niemanden reinreden lassen ist nun mal viel einfacher, als sich einzuordnen
FROHE NACHRICHTEN Exkommunikation hin oder her? Wer interessiert sich für die Piusbruderschaft in der
katholischen Universalkirche aus Südamerikanern, Afrikanern, Europäern, Asiaten und Australiern? Der
Wunschtraum von der lateinischen, sprich europäischen Kolonialkirche ist vorbei. Die Großkirche kann
deshalb eine historische Sondergruppe gelten lassen. Minderheiten haben ein Lebensrecht, solange sie nicht
kriminell sind. – Mir persönlich geht es um den historischen wirklichen Jesus (und nicht die vielen Jesuse
in den Köpfen). Was ist der Kern seiner Botschaft: „Liebe Gott und den Nächsten, denn er ist wie du.“-
Darin ist das ganzheitliche (katholische Christentum) enthalten; alles andere ist religiöse Evolution
(Entwicklung). Deshalb sollten uns die Armen, Hungernden und Kriegsopfer dieser Welt mehr interessieren,
als der Verbiss in Nebensächlichkeiten. Das Straßenkind braucht ein zuhause. Lade einen armen Schlucker
zu Tisch. Mögest Du barmherzig sein. Schalom T
#74 Tridentinus 14:42:18 | Freitag, 23. Januar 2009
@Maledica Ich habe das gar nicht speziell auf Kirchens bezogen, sondern als allgemein-menschliche Lebensmaxime –
und haltung empfohlen, obwohl ich für Sie sicher ein „Pius-Schismat“ (richtig: Schismatiker) bin.
Platte Legen Sie doch mal eine neue Schallplatte! Eine Schellackplatte mit 78 Umdrehungen, oder??? Was
moderneres gibts bei Pius-Schismaten nicht, denn CDs sind postkonziliar und als Traditionalist wird bekanntlich
ALLESverteufelt, was neu ist Wann legt eigentlich mal der Williamson eine neue Walze in seinen Phonographen???
Schismatenlogik Das Übel soll man nicht beachten, sondern ihm das Gute entgegensetzen. Wird ja von Rom
ständig gemacht. Doch die verbohrten und verbissenen Pius-Schismaten lehnen überheblich das Gute ab!
Bekanntermaßen war das Christentum zu der ihrer Zeit auch noch eine „kleine Sekte“. Na dann ist natürlich
auch HEUTE jede kleine protetantische Splittergruppe gut und richtig… Schismatenlogik!
Maledica Sie hören sich an wie der Saulus vor Damaskus, oder wie etwaige nette Kaiser, die so über das
Christentum sprachen. Bekanntermaßen war das Christentum zu der ihrer Zeit auch noch eine „kleine Sekte“.
Und was ist daraus geworden? Sie sind in wirklich in netter Gesellschaft. Laudetur Jesus Christus Hyazinth
Sekten Nach viel Prütt kommt jetzt nur noch Schaum aus Ihrem Mund. Nein, ich heiße nicht Williamson
Warum beachten Sie die „winzig kleine Sekte“ überhaupt? Sie ist tatsächlich winzig klein und ohne Bedeutung.
Da JEDE Sekte ein Übel ist
Maledica Nach viel Prütt kommt jetzt nur noch Schaum aus Ihrem Mund. Warum beachten Sie die „winzig kleine
Sekte“ überhaupt? Sie ist tatsächlich winzig klein und ohne Bedeutung.
@c.c. Wenn Sie „ehrenwerte Bruderschaft“ schreiben, dann ist das allerdings als mafiose Anspielung zu
verstehn. Ach ja, ich vergaß – Sie setzen natürlich voraus, daß wir alle unseren Schüttelbier gelesen
haben – darunter läuft’s für Sie natürlich nicht. Tut mir leid, daß wir nicht alle über Ihren Bildungsgrad
verfügen.
Wahnvorstellungen @Heggi Das Pius-Schismaten öfters Wahnvorstellungen haben und Dinge projezieren, die
nicht der Realität entsprechen, verdeutlichen die Päpste dieser Sekte am besten. Welche Gemeinsamkeiten,
Sie auch immer feststellen mögen, wen kümmert’s? Ach ja, Rom muß sich ja bekehren, die von Gott selbst
gestiftete Weltkirche muß sich natürlich selbstverständlich zu einer winzig kleinen Sekte bekehren,
deren oberste Gurus unter Wahnvorstellungen leiden…
Werter Doriano, von mir kam keinerlei mafiöse Anspielung (das wäre mir auch etwas zu platt). Lesen Sie
doch einfach mal … vielleicht Shakespeare, Caesar, III. Aufzug, 2. Szene (auf dem Forum).
Maledica Ich habe mich in der Schriftauslegung mal nur ein wenig an fortschrittlichen katholischen Exegeten
orientiert. Mehr nicht. Was das mit „sola traditio“ oder mit der Piusbruderschaft zu hat, ist Ihr Geheimnis.
Vielleicht fällt Ihnen aber noch etwas zu den um 10.12 Uhr angesprochenen Gemeinsamkeiten ein.
@Maledica Gibt es da nicht so 10.000-fache Erscheinungen einer gewissen Gospa, die nach der Meinung der
Anhänger dieser Sekte NOCH nicht anerkannt seien… Auch laut meinung vieler Nicht Sekten Ahänger ist
die bosnische Quaseltante ein Ärgernis und sie ist noch nicht anerkannt. (und wird es nie werden) LG
Fiore
@Zwietrachtsähende Giftspritze… die hier offen gegen den Willen des Papstes hetzt und damit ihre Selbstgerechtigkeit,
ihren Ungehorsam und ihre eigene sektiererische Haltung gegenüber Rom bekundet. Dir ist die Grundlage
für deine Lieblingsbeschäftigung, das Keifen, entzogen, also such dir einen anderen Lebensinhalt.
Schrift UND Tradition @Heggi Stimmt, mit der Hl. Schrift darf man der Piussekte nicht kommen. Für diese
gilt ja Sola traditio. Während dieser Traditionalismus eine Irrlehre wie auch der Modernismus ist, so
gilt für einen Katholiken Schrift und Tradition. Wie sich Lutheraner ihren Glauben aus Sola Scriptura
basteln, so machen es die Pius-Protestanten aus sola traditio
O felix culpa @Heggi Nur komisch, daß es vor Christus noch keine Kirche gab. Die wurde -glaube ich- erst
von ihm gegründet. Wie soll sich also davor Jemand von Etwas abspalten, das es gar nicht gibt… @Doriano
Und ohne die FSSPX gäbe es auch keine FSSP Das ist eines der obersten Dogmen der Pius-Sekte, welche zu
glauben jeder Piusbruder/schwester unter Androhung größter Sanktionen angehalten ist: Wir dürfen alles,
weil es ohne uns keine „Alte Messe“ gibt. Der Sektenlogik nach müssen wir Jesus Christus auch alle Verraten
und 30 Silberlinge auszahlen lassen, weil ja ohne den Verrat des Judas nicht die Erlösungstat des Kreuzesopfers
vollzogen wurde. Nach Sektenlogik müssen wir auch alle Sündigen, den Sünde ist an sich ja etwas gutes,
denn ohne die Erbsünde wäre uns der Heiland und Erlöser nicht geboren worden O felix culpa Die Mär
vom Verrat der Petrusbruderschaft und die permannete Hetze gehört dazu. Man muß sich natürlich ständig
gegen Rom stellen, um überhaupt eine weitere Daseinsberechtigung aufrechtzuerhalten. Übrigens ist noch
keine Aufhebung der Exkommunikation erlassen worden, warten wir ab, ob es überhaupt geschieht. Solche
Gerüchte erinnern doch immer wieder an andere Sekten, die stets immer völlig spekulativ argumentieren.
Gibt es da nicht so 10.000-fache Erscheinungen einer gewissen Gospa, die nach der Meinung der Anhänger
dieser Sekte NOCH nicht anerkannt seien…
clarissa colonia Nun, es liegt sicher in der Möglichkeit des Allmächtigen, Wunder zu wirken … Wir
brauchen aber nicht nur dieses Wunder, wir brauchen das Wunder vor allem im diözesanen Alltag vom München
bis Hamburg, von Trier bis Görlitz.
Eines der größten Hindernisse für die gesellschaftliche Redintegration sog. „Wohnsitzloser“ ist deren
Freiheit von Eigentum und Verantwortung; kein Arbeitsprozeß verlangt Anwesenheit, Pünktlichkeit, Leistung,
kein zu erhaltender „Lebensstandard“ erzwingt Disziplin, keine Integration in ein stabiles soziales Umfeld
fordert Verläßlichkeit und Normkonformes Verhalten … Die Analyse wäre fortsetzbar. Die Herren der
höchst ehrenwerten Bruderschaft, denn das sind sie ja, alle, alle ehrenwert, haben nun mehr als zwanzig
Jahre damit gelebt, den Pontifex (wahrscheinlich) im Kanon zu erwähnen, ohne daß das irgendwelche praktischen
Konsequenzen für sie gehabt, oder konkrete Forderungen an sie gestellt hätte. Und nun sollen sie ihre
„Einzigartigkeit aufgeben, sich als eine „Gruppierung“ unter vielen in die Kirche integrieren, sich der
primatialen Gewalt des Pontifex unterstellen, seinen Weisungen gehorsam sein … Nun, es liegt sicher
in der Möglichkeit des Allmächtigen, Wunder zu wirken …
@Doriano Guten Morgen Doriano! Nebenbei bemerkt: Unsere schlimmsten Befürchtungen haben sich nicht bewahrheitet.
Ein gewisser Herr hat nichts mehr von sich hören lassen…
Maledica Sie erinnern mich an Lafontain oder an Luther oder an die Brüder Natterer oder an Steffensky
oder an Tschu en lai oder an Menno… Ich könnte die Aufzählung fast beliebig fortsetzen. All diese
Leute haben eines gemeinsam. Aber was nur?
@Maledica Gewiss ist die FSSPX heute damit kein Unikat mehr, doch lange Zeit war sie dies. Und ohne die
FSSPX gäbe es auch keine FSSP, deren Position Sie ja eins zu eins wiedergeben. Ich erinnere mich da an
einen sozusagen offenen Brief von ich glaube P.Recktenwald in einem Mitteilungsblatt der FSSP anläßlich
des 20jährigen Bestehens. Ich denke, Sie wissen, wovon ich rede und können sich auch erinnern, was in
diesem Pamphlet stand.
Maledica Eine Sekte gebiert nun mal unzählige weitere Sekten. Dieser Gedanke ist tatsächlich faszinierend.
Das, was sich katholische Kirche nennt, ist nichts anderes als eine Sekte, die aus dem Judentum über
die Essener kommt und immer weitere Sekten hervorgebracht hat. So kann man es sehen und so ist es auch
wohl.
#45 Major Kong 09:47:09 | Freitag, 23. Januar 2009
@ clarissa „Anhänger in den Tempel gespült“ – ich übernehme einmal Ihre vornehme Ausdrucksweise – hat
wohl eher das strikte Bekenntnis zum alten Ritus und zur alten Glaubenspraxis. Gewiss ist die FSSPX heute
damit kein Unikat mehr, doch lange Zeit war sie dies.
Cara Maledica, Abwarten und Tee trinken, empfahl meine Großmutter seelig in solchen Situationen. 1) 1988:
Der Präfekt der Glaubenskongregation und der „Generalobere“ der Piusbruderschaft vereinberen vertraglich,
daß die Bruderschaft vom Pontifex einen Bischof erhält, dafür auf die (geplanten) Bischofsweihen verzichtet.
2) Einen (oder wenige) Tage später tritt Lefebvre an die Öffentlichkeit, kündigt den Vertrag auf, weil
er sich „über den Tisch gezogen“ fühlte. 3) 2007: Nun zum Pontifex avanciert erläßt der ehem. Präfekt
der SCDF das Motu Proprio SumPont. 4) 2008: Der Pontifex hebt (vielleicht) die Exkommunikationen mit Rechtswirkung
ex nunc auf. Exkommunikationen sind (selbsteintretende) Beugestrafen, welche die Kanonisten bei der Revision
des Kirchenrecht 1983 streichen wollten, deren Fortbestand aber der Präfekt der SCDF durchgesetzt hat.
Wenn diese Beugestrafen ihren Sinn nicht erfüllen (scil den Täter zu Einsicht, Reue und Rückkehr zur
Kirchengemeinschaft zu bewegen), muß man andere Wege gehen. In den letzten 20 Jahren hat man in Rom auf
Unnachgiebigkeit gesetzt – und solche erzeugt. Was aber, wenn man nun nachgibt und die andere Seite immer
noch keine Bewegung zeigt? Und, wer glaubt wirklich, die ehrenwerte Bruderschaft würde freiwillig ihre
splendid isolation aufgeben, die es doch gerade war, welche ihr – in Maßen – Anhänger in die Tempel
„gespült“ hat; wer glaubte, sie würde sich als die 23. Rituskirche oder die 2. Personalprälatur in
die Kirche integrieren lassen?; wer glaubt das…
Eine Sekte gebiert unzählige weitere @Doriano Mag sein, daß sich die Pius-Sekte selbst nicht als Traditionalisten
begreifen. Doch auch ein Alkoholiker begreift sich selbst nicht als solcher Die Pius-Sekte ist bei jedem
Entgegenkommen Roms in die Opposition gegangen. Rom reicht der Pius-Sekte mehr als nur den kleinen Finger,
sondern permanent die ganze Hand. Wie danken es die Schismaten? Mit Hohn und Spott. Auch das erwartete
Dekret, so es denn so erlassen wird, wird kein Entgegenkommn der Pius-Sekte mit sich bringen. Die wollen
nämlich nicht zurück, sondern fühlen sich in ihrem Status Quo wohl. Darüberhinaus müßten diejenigen,
welche von dieser Sekte noch ein bischen ernst zu nehmen sind auch von dem Nazi Williamson distanzieren
und das würde wieder -gut protestantisch- eine weitere Spaltung mit sich bringen. Eine Sekte gebiert
nun mal unzählige weitere Sekten. Das ist die Konsequenz aus der Trenung vom Vaterhaus und der Erhebung
des eigenen Ego zum obersten Lehramt
@Graf von Galen – wie kann etwas zurückgenommen werden, daß nie existierte? Werter Graf von Galen: Wider
VII – dem ist nur zu zustimmen! Viele Früchte des V-II sind für mich unerträglich – und ich weiß,
daß es vielen andere eben so geht. Rücknahme der Exkommunikation der FSSPx- Bischöfe – wie kann etwas
zurückgenommen werden, daß nie existierte? Ich möchte mich auf diese Formulierung nicht einlassen,
da sie den vakanten Status zementiert. Das tut doch nicht Not, oder? Aber trotzdem: Herzlichen Dank an
den Hl. Vater für diesen mutigen Schritt, sollte sich dieses Gerücht als wahr herausstellen. Denn damit
wird endlich Klarheit in der Gerüchteküche geschaffen. Klare Verhältnisse sind immer eine gute Gesprächsgrundlage!
Schon interessant, daß ein (angeblich) katholisches Nachrichtenforum nicht weiß, daß die gleichzeitige
Ausübung der Ämter des Gerichtsvikars und des Ehebandverteidigers (am selben Gericht) aus prozeßrechtlichen
Gründen unmöglich ist. Worauf läßt dieser lapsus denn schließen … ?
#40 Graf von Galen 23:55:44 | Donnerstag, 22. Januar 2009
Wider VII, Rücknahme der Exkommunikation der FSSPx- Bischöfe Herzlichen Dank an den Hl. Vater für diesen
mutigen Schritt, sollte sich dieses Gerücht als wahr heraus- stellen.
@ möchtegern-kathole ja, das wäre schön, wenn unsere Gebete erhört werden. Für unseren Heiligen Vater
und unsere vier Bischöfe. Angeblich soll Bischof Willamson in einem Interview vor wenigen Tagen den Holocaust
geleugnet haben . ??? Dies wird in der Presse als taktisches Mittel gegen die Aufhebung der Exkommunikation
in eigenen Reihen gewertet. Das wäre schrecklich!
#37 Fabianus 22:42:37 | Donnerstag, 22. Januar 2009
@Elisabeth v. H. Es ist ein Schlingel-Kurs,Hin- und Her, es geht gar nicht mehr anders. Die Kirche hat
sich von eindeutigen Aussagen zugunsten der einen oder anderen Richtung verabschiedet und kann heute gar
nicht mehr anders, als einen Schlingelkurs zu wählen.
@Elisabeth v. H.: Und hoffen wir, dass im Verlauf dieser Kirchenumgestaltung Gott nicht auf unsere Sünden,
sondern auf unseren Glauben sehe – dass wir eben dieser Umgestaltung in Freude beiwohnen und mithelfen
dürfen.
@möchtegern-kathole die Aufhebung bzw. In-Frage-Stellung über die Gültigkeit besagter Exkommunikationen
wird hoffentlich eintreten… Gleichzeitig: Heiliger Vater: „Ökomene ist eine Gabe Gottes!“ Unser Heiliger
Vater will vor allem eines: den Frieden in der Kirche. Natürlich ist Er dem alten Ritus sehr zugetan.
Ich denke aber, als erster Gedanke steht eine Versöhnung mit der Intension eine mögliche Spaltung (aus
Sicht des Vatikans) zu verhindern. Das Resultat blieb das Selbe.
@ Sarah Ihre Theorie ist nicht von der Hand zu weisen! In diversen Hinterzimmern sitzen jetzt sicher manche
Gestalten, die in Richtung FSSPX und in Richtung Rom Gift und Galle spuken. „Beten wir einfach, dass Gottes
Wille geschehen möge.“ Ja, beten wir darum! Ich bin aber guter Dinge. Die Benediktinische Reform ist
in vollem Schwung, und sie trägt alle Zeichen von Benedikts Chef: würdig, friedlich, sanft, erzeugt
keinen Widerstand, ist großartig, ist kraftvoll, macht keine Pausen, hält keine „historischen Reden“,
ändert was geändert werden muss, beleidigt nicht, aber entfernt, was nicht hergehört. Schritt für
Schritt wird die Kirche reformiert und Ihre Feinde sind nicht in der Lage, irgendeinen echten Widerstand
zu organiseren. Wie auch. Der Widerstand selbst mächtiger Leute geht gegen Null. Der Rosenkranz und die
Hl. Messe sind mächtiger als alle Feine. Und wenn ER das Zepter führt, kann keine Macht der Welt – keine
Flotte, keine Bomber, keine Zeitungen, kein Fernsehen, keine Politiker, ja nicht mal Bischöfe ;- ) –
auch nur ein Jota an seinen Plänen ändern. Die 40 Jahre kirchlicher Wüste sind vorbei!
#33 Doriano 21:06:02 | Donnerstag, 22. Januar 2009
@Sarah Jetzt kommt es wohl darauf an, ob in der Bruderschaft bzgl. Bischof Williamson eher der gemäßigte
oder der radikalere Teil die Marschrichtung vorgibt. Da wir aber keinen tieferen Einblick in die inneren
Vorgänge haben, werden alle Überlegungen Spekulation bleiben. Ich bete darum daß der Heilige Vater
eine weise Entscheidung finden wird und daß die Führung der FSSPX ein Dekret dieser Art als Chance begreifent.
Ich bin auch sehr gespannt, ob eine Lösung und welche vor allem in Bezug auf die strittigen Teile der
Konzilstexte gefunden wurde.
@ Michael van Laack Es gibt nur einen einzigen Grund, warum Bischof Williamson, die provokanten Äußerungen
zu den Gaskammern getan hat. Er möchte die Rücknahme der Exkommunikation der Bischöfe in letzter Minute
verhindern. Das kann man ihm nicht so einfach unterstellen. Wie er bei dem Interview im November 2008
selbst sagte, liegen die Äusserungen in Canada, wegen welcher er vom schwedischen Fernsehen befragt wurde,
ja „viele Jahre“ zurück. In dem neuen Interview versuchte Bischof Williamson, die Sache eher abzuschwächen
bzw. Missverständnisse hinsichtlich der Gaskammern aufzuklären. Es könnte doch auch sein, dass dieses
Video und der Artikel im Spiegel 4/2009 von ganz anderer Seite gesteuert wurden. Mit Sicherheit gibt es
noch andere, die eine Versöhnung der FSSPX. mit Rom verhindern möchten. Dass Bischof Williamson als
Leugner des Holocaust ins Rampenlicht gezerrt wird, soll den Papst evtl. davon abhalten, die Exkommunikation
zurückzunehmen. Wie würde man über den deutschen Papst herfallen, wenn dieser einen „Antisemiten“ rehabilitieren
würde? Nicht auszudenken! Aber es sind halt alles nur Spekulationen. Beten wir einfach, dass Gottes Wille
geschehen möge.
#30 Regina 1961 19:58:39 | Donnerstag, 22. Januar 2009
@Michael van Laack Dieser Gedanke kam mir auch. Es ist ja auch zu augenscheinlich: erst die Ankündigung
der Möglichkeit der Rücknahme der Exkommunikation und am gleichen Tag taucht dieses ominöse Video auf
gloriatv und kathube auf. Aber Heggi hat schon Recht: Es sind Spekulationen. Regina1961
#29 Doriano 19:58:31 | Donnerstag, 22. Januar 2009
@Heggi Wenn dem Papst das mit der Aufhebung der Exkommunikation gelingt, nämlich die volle Wiedereingliederung
der Piusbruderschaft in die Kirche, dann gehört das zu den sehr seltenen Fällen in der Kirchengeschichte.
Und wir dürfen Zeuge davon sein. @Maledica Bemerken sollte man zum Traditionalismus noch, daß dies ein
Begriff ist, dar von außen übergestülpt worden ist. In der FSSPX selber wird fast ausschließlich von
der Tradition gesprochen – von den Gläubigen, die sich der Bruderschaft verbunden fühlen, in der Regel
als den der Tradition verbundenen – bzw. einfach als von den Gläubigen. So ist es der offizielle Sprachgebrauch
und es wird auch nach innen so gehalten. Auch in den in englischgehaltenen Vorträgen von Bischof Fellay
werden Sie ausschließlich das Wort „Tradition“ hören – und nicht „Traditionalism“.
#28 derLeser 19:58:06 | Donnerstag, 22. Januar 2009
Optimal wäre es würde der modernistische Flügel zu drastischen Maßnamen schreiten wie Weibsweihe.
Die auf dem Fuße folgende Spaltung wäre ein Reinigungsprozess. Aber leider hat wohl der Herr eine andere
Vorsehung. Die Judasse bleiben uns wohl bis zum letzten Abendmahl erhalten.
Michael van Laack Ob Bischof Williamson so „strategisch“ gedacht hat, wie Sie meinen, scheint mir sehr
spekulativ. Er ist nach meiner Erfahrung eher für Unberechenbarkeit bekannt.
#26 Maledica 19:53:50 | Donnerstag, 22. Januar 2009
Pius-Sekte Dieses Argument mit den Ismen hört sich sich vielleicht schwergewichtig an, ist aber nur in
nettes Redefüllsel. Nette Redefüllsel haben die Pius-Schismaten, wenn Sie behaupten ihre Verbundenheit
zu Rom auszudrücken, indem diese behaupten, sie haben ja in der hintersten Ecke in rgendeiner Abstellkammer
auf dem Speicher irgendo unter ganz vielen Tüchern mit einer dicken Staubschicht versehen ein Bild vom
Papst hängen. Deshalb sind diese ja ach so treu zur Kirche Hinter jedem Ismus gleich eine Ideologie zu
wittern, finde ich sehr weit hergeholt. Nö, nur wer einem Ismus anhängt. Wenn dem Papst das mit der
Aufhebung der Exkommunikation gelingt, nämlich die volle Wiedereingliederung der Piusbruderschaft in
die Kirche, dann gehört das zu den sehr seltenen Fällen in der Kirchengeschichte. Der vollen Wiedereingliederung
steht die Pius-Sekte selbst im Weg, da diese ja immer wieder erneut zum Ausdruck bringen, daß sie nicht
zurück wollen
Williamson will das Glück zerstören Es gibt nur einen einzigen Grund, warum Bischof Williamson, die
provokanten Äußerungen zu den Gaskammern getan hat. Er möchte die Rücknahme der Exkommunikation der
Bischöfe in letzter Minute verhindern. Denn er ist – im Gegensatz – zu den drei anderen Bischöfen –
tief in seinem Herzen Sedisvakantist. Die Rücknahme der Exkommunikation würde in zwingen, dies zu bekennen
und mit den Niklas Pflugers und Bernhard Lorbers der Bruderschaftswelt in jenes Exil zu gehen, von dem
aus betrachtet der Sitz leer erscheint. Aber dies würde ihn in die Bedeutungslosigkeit stossen. Wer Williamsons
Preidgten der vergangenen Jahre aufmerksam studiert hat, weiß um seine theologischen „Sondermeinungen“.
Wer den „inner circle“ der Bruderschaft kennt, weiß auch, dass nur, wenn das „unversöhnliche Element“
ausgeschaltet werden kann, ein Dialog mit Rom fruchtbringend sein wird! Wird Fellay dazu den Mut haben?
Oder wird er sich einmal mehr vom Feind im Innern täuschen und sedieren lassen? nlnt
Maledica Dieses Argument mit den Ismen hört sich sich vielleicht schwergewichtig an, ist aber nur in
nettes Redefüllsel. Hinter jedem Ismus gleich eine Ideologie zu wittern, finde ich sehr weit hergeholt.
Gerade mit dem Wort Katholizismus wird von bestimmten Leuten nur zu gern das suggeriert, was Sie von Ideologie
ausnehmen wollen. Aber das alles sind nur Nebenkriegsschauplätze. Wichtig ist nur eines: Wenn dem Papst
das mit der Aufhebung der Exkommunikation gelingt, nämlich die volle Wiedereingliederung der Piusbruderschaft
in die Kirche, dann gehört das zu den sehr seltenen Fällen in der Kirchengeschichte.
#23 Doriano 19:38:37 | Donnerstag, 22. Januar 2009
Könnte mir jemand von den mit der Tradition verbundenen Mitpostern vom zweiten Absatz ab der dritten
Zeile mal den Inhalt interpretieren? Nicht, daß ich damit jetzt ein massives Problem hätte – aber will
sich da jemand einen verfrühten Faschingsscherz erlauben, reisen die Mädchen inkognito, wollen die Prostestanten
mal so richtig Verwirrung stiften – oder ist das ein Schreibfehler…
Traditionalistischer Bischof leugnet den Holocaust wenige Tage später wird seine Exkommunikation aufgehoben.
Das kann doch nur ein verfrühter Aprilscherz sein!
#21 Maledica 19:20:45 | Donnerstag, 22. Januar 2009
Ismen @Heggi Verwechseln Sie nicht Traditionalismus mit Tradition. Ebenso wie der Modernismus ist der
Traditionalismus eine Ideologie, wie jeder andere Ismus auch, abgesehen vom Katholizismus und Katechismus
@ Heggi! Haben sie schon einmal über ihren Stuss nachgedacht, den sie hier publizieren! Der Traditionalismus
als eine Gewandung des Satans – Martin Luther hätte nicht besser formulieren können! Nun, der Papst
spricht bei jeder Gelegenheit mit denen, die die Treue zu von der Christus gestifteten Kirche schon 1000,
vor 500 und zuletzt vor über 140 Jahren verraten haben. [fett]Zuerst Judenfreunde… …dann sind sie
Verräter, die man ausräuchern sollte![fett] Dieser Antisemit! [War wohl Vorbild für Hitler!] Zuerst
denken, dann handeln! So lernt man es in der Schule! Bevor man freundschaftlich über Ä*sche spricht,
sollte man überlegen, ob dies im Zusammenhang ist! [Übrigens der Luther, wurde immer Fetter! Doch der
Papst, der danach folgte war von schmächtiger Natur] [fett]Was von der Dekadenz der Protestanten spricht![fett]
Maledica Daß Sie keine Treue kennen gegenüber Christus und der von Ihm selbst gestifteten Kirche und
den rechtmäßigen Vertretern entlarvt Sie als Diener des Satans Der Widersacher kennt nun mal viele Gewandungen
in denen er daherkommt. Eine ist die Gewandung des Traditionalismus Der Traditionalismus als eine Gewandung
des Satans – Martin Luther hätte nicht besser formulieren können! Nun, der Papst spricht bei jeder Gelegenheit
mit denen, die die Treue zu von der Christus gestifteten Kirche schon 1000, vor 500 und zuletzt vor über
140 Jahren verraten haben.
#18 Maledica 18:33:25 | Donnerstag, 22. Januar 2009
Satan @Alois Sie zeigen Treue einer Autorität gegenüber, die gar keine Autorität mehr verdient Daß
Sie keine Treue kennen gegenüber Christus und der von Ihm selbst gestifteten Kirche und den rechtmäßigen
Vertretern entlarvt Sie als Diener des Satans Der Widersacher kennt nun mal viele Gewandungen in denen
er daherkommt. Eine ist die Gewandung des Traditionalismus
#17 Regina 1961 18:14:00 | Donnerstag, 22. Januar 2009
Leute, die Sache… …ist doch sonnenklar. Wenn Rom 1988 jemanden exkommuniziert hat, der nichts falsch
gemacht hat, dann war es gar keine Exkommunikation. Weil nur wer etwas richtig falsch macht exkommuniziert
werden kann. Geht Rom jetzt aber hin und wirderruft die Exkommunikation, dann waren die Leute doch exkommuniziert.
Eine Katze, die sich in den Schwanz beißt. Das begreife,wer will. Um es biblisch auszudrücken: Wer es
fassen kann, der fasse es. Regina
#16 wassers 18:01:29 | Donnerstag, 22. Januar 2009
Exkommunikation? Das Problem ist nicht einfach nachzuvollziehen, denn die „Aufhebung“ der Strafe setzt
ja logischerweise voraus, dass überhaupt ein strafwürdiges Delikt vorliegt, was offenkundig nicht der
Fall, insofern bedarf es auch keiner „Aufhebung“, denn dieses würde voraussetzen, dass die Legitimität
der Strafe existiert und die „Exkommunikation“ auch tatsächlich rechtlich existent ist. Rechtlich scheint
es sich jedoch um eine Pseudoexkommunikation zu handeln oder -wenn die Legitimität anerkannt wird – um
einen juristischen Irrtum, der nunmehr ausgeräumt werden soll. Aus jedem Blickwinkel betrachtet, ist
der Vorgang komplex und mit Vorsicht zu betrachten!
#15 Alois Bischof 17:46:32 | Donnerstag, 22. Januar 2009
@Maledica In seiner Ansprache zu den Evangelischen Kirchengemeinschaften Deutschlands in Köln 2005, sagte
Benedikt XVI. er lehne die „Ökumene der Rückkehr [in den Schoss der Hl. Mutterkirche, cf. Mortalium
animos]“ ab, strebe bloß eine „Konvergenz“ an, nicht eine Konversion (Bekehrung) dieser nichtkatholischen
Christen. Auch hat der Theologe Joseph Ratzinger viel „Respekt“ vor „dem Weg“ Hans Küngs und vor allem
Dr. Martin Luthers. Daß Sie die FSSPX mit der Lutherbewegung vergleichen, würde Ratzinger nur noch mehr
dazu bewegen die FSSPX zu „versöhnen“. Sie zeigen Treue einer Autorität gegenüber, die gar keine Autorität
mehr verdient, wegen der Irrtümer des II. Vatikanums und der Neuen Messe. Hätte es sich hier um Papst
Pius XII. gehandelt, wäre dieser Vorgang nicht einmal notwendig gewesen.
#14 Maledica 16:58:25 | Donnerstag, 22. Januar 2009
Sekten – dem wir alleine diese Freiheit zu verdanken haben – q.e.d. Sie loben die Indult-Institute, die
nur wegen ihrer Funktion als Köder für die Priesterbruderschaft St. Pius X. toleriert und geschützt
werden. q.e.d. Die infame permanente Hetze der Pius-Sekte entbehrt jeglicher objektiver Beweisführung.
Die ständige Unterstellungen Roms gegenüber dienen wohl einzig und alleine der Pius-Sekte als Vorwand,
sich nicht demütig und treu der Hl. Mutter Kirche zu unterwerfen Sie glauben wirklich, daß Benedikt
XVI., der neomodernistische Theologe, der Peritus von Kardinal Frings auf dem II. Vatikanum, dieser theologische
Revolutionär, die ‘Messe aller Zeiten’ zu schützen versucht und verbreiten möchte? Nein. Das Vertrauen
in Gott ist den Sektieren gänzlich abhanden gekommen. Man merkt den protestantischen Ungeist, der diesen
Einschätzungen zugrunde liegt. Hat nicht ein gewisser Herr Luther seine Sekte auch darauf gegründet,
gerade weil der Papst und hohe Vertreter der Kirche -seiner Meinung nach- nicht gerade vorbildlich waren.
Da mag man vielleicht sogar Herrn Luther, natürlich nur für diese Einschätzung, wohl noch eher zustimmen,
als den Pius-Sektierern bei den permanenten gegenwärtigen Schuldzuweisungen
#13 Regina 1961 16:43:39 | Donnerstag, 22. Januar 2009
@Alois Bischof Hetzen Sie nur weiter. Genau das bestätigt mein Posting von vor einigen Stunden. Egal,
was Rom ihnen anbieten wire, Sie wollen nicht mehr in die Heilige Römische Kirche zurückkehren. Gefallen
Sie sich in der Rolle des Märtyrers so gut? Da sind andere Personen wesentlich geeigneter, Regina1961
#12 Alois Bischof 16:33:20 | Donnerstag, 22. Januar 2009
@Maledica Sehen Sie nicht ein, wie erfolgreich schon die frühere ‘Verteile und herrsche’ Divide-et-impera-Strategie
der Neomodernisten in der Hierarchie ist. Sie bezeichnen (mit Recht) die überlieferte römische Liturgie
als „Messe aller Zeiten“, bezeichnen aber das Werk Erzbischof Lefebvres – dem wir alleine diese Freiheit
zu verdanken haben – als „Piussekte“. Sie loben die Indult-Institute, die nur wegen ihrer Funktion als
Köder für die Priesterbruderschaft St. Pius X. toleriert und geschützt werden. Sie glauben wirklich,
daß Benedikt XVI., der neomodernistische Theologe, der Peritus von Kardinal Frings auf dem II. Vatikanum,
dieser theologische Revolutionär, die ‘Messe aller Zeiten’ zu schützen versucht und verbreiten möchte?
Nein. Es geht hier um die Strategie eine institutionell noch nicht von den infiltrierten Neomodernisten-„Hierarchen“
kontrollierte Gemeinschaft (FSSPX) die erfolgreich theologischen Widerstand leisten könnte und kann (auch
künftig) zu „neutralisieren“, damit die nächsten Schritte der Interreligiosität, der einen Weltkirche,
der heilen Weltkirche, der Kirche vón und nicht ín der Welt, gesetzt werden können, ohne daß die FSSPX
Widerstand leistet und verwirrten Katholiken einen sicheren Hafen zum Überleben ihres katholischen Seelenlebens
bieten kann. Darum geht es. Um die Neutralisierung der Gegner. „If you can’t beat ‘em, join ‘em.“
#11 Vierwaldler 16:29:10 | Donnerstag, 22. Januar 2009
Nach dem CIC1917 wäre folgendes maßgeblich Can. 2199. Imputabilitas delicti pendet ex dolo delinquentis
vel ex eiusdem culpa in ignorantia legis violatae aut in omissione debitae diligentiae; quare omnes causae
quae augent, minuunt, tollunt dolum aut culpam, eo ipso augent, minuunt, tollunt delicti imputabilitatem.
Can. 2200. § 1. Dolus heic est deliberata voluntas violandi legem, eique opponitur ex parte intellectus
defectus cognitionis et ex parte voluntatis defectus libertatis. § 2. Posita externa legis violatione,
dolus in foro externo praesumitur, donec contrarium probetur. Can. 2205. § 1. Vis physica quae omnem
adimit agendi facultatem, delictum prorsus excludit. § 2. Metus quoque gravis, etiam relative tantum,
necessitas, imo et grave incommodum, plerumque delictum, si agatur de legibus mere ecclesiasticis, penitus
tollunt. § 3. Si vero actus sit intrinsece malus aut vergat in contemptum fidei vel ecclesiasticae auctoritatis
vel in animarum damnum, causae, de quibus in par. 2, delicti imputabilitatem minuunt quidem, sed non auferunt.
Can. 2207. Praeter alia adiuncta aggravantia, delictum augetur: 1° Pro maiore dignitate personae quae
delictum committit, aut quae delicto offenditur; 2° Ex abusu auctoritatis vel officii ad delictum patrandum.
#10 Maledica 16:19:40 | Donnerstag, 22. Januar 2009
Eingliedern damit sich die Tradis wieder „eingliedern“ könnten Summorum-Pontificum ist kein Dekret für
die Pius-Sekte. Dieses Dekret ist für die Gesamtkirche, für JEDEN Priester der lateinischen Kirche!
Dieses Dekret stellt fest, daß die Messe aller Zeiten NIE verboten war, wenn auch diejenigen, welche
sich seit 40 Jahren nicht mehr in die Kirche eingliedern, katholische Priester mit aller Gewalt daran
hindern, die nie verbotene Messe zu feiern! Nicht die Priesterbruderschaft St. Petrus, das Institut Philip
Neri, das Institut Christus König und Hoher Priester , die SJM, etc. waren/sind ausgegliedert, sondern
Sie, Pfr. Weckwerth und Ihresgleichen von BDKJ, ZDK, etc. die seit 40 Jahren glauben machen wollen, der
Glaube der Kirche hätte sich in den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts von gestern auf heute geändert.
Diese plärren bei jedem Fingerzeig von Rom, daß dieser Glaube sich NIE geändert hat, immer wieder aufs
neue los und bekunden, daß sie sich nicht in den ewigen Glauben der Kirche eingliedern wollen
#9 No Comment 16:16:32 | Donnerstag, 22. Januar 2009
Die erledigen sich von selbst. Ob nun formell exkommuniziert oder nicht: Wer Dinge verbreitet wie „Bischof“
Williamson, der ist doch tausend Meilen von jeder christlichen Zivilisation entfernt. Übrigens war auch
Adolf Hitler nie formell exkommuniziert, für den der (Noch-) Exkommunizierte ja so viel Verständnis
hat!
#8 Regina 1961 16:09:09 | Donnerstag, 22. Januar 2009
@Tridentinus Ich glaube, wir denken beide das Gleiche. Ich hatte summorum ponificum als eine Art Handreichung
der römischen Kurie verstanden, damit sich die Tradis wieder „eingliedern“ könnten. Daß dies von einigen
Leuten, besonders die Worte von Tissier de Mallerais haben mich hier auf die berühmte Palme gebracht,
als Schwäche ausgelegt wurden und werden, ist Rechthaberei und Triumphalismus, der keinem traditionellen
Katholiken gut steht. Regina
#6 Tridentinus 16:00:46 | Donnerstag, 22. Januar 2009
@Regina Was Weishaupt darlegt, scheint mir kanonistisch einzig stringent zu sein und ist wohl auch das
äußerste, was die Bischöfe der FSSPX akzeptieren werden, zuzugeben, nämlich daß ihre Einschätzung
von der Lage 1988 nicht die einzig mögliche war, aber doch so weit zu argumentieren, daß man zur Annahme
eines Notstandes kommen konnte, der sie (!) zu ihrem und Lefebvres damaligen Schritt berechtigte oder
verpflichtete, ohne der Exkommunikation zu verfallen (aufgrund subjektiver Überzeung von einem objektiven
Notstand, der vielleicht, wahrscheinlich oder höchstwahrscheinlich auch eine objektive Entsprechung in
der Realität hatte – oder aus Sicht Roms: eben nicht).
#5 Maledica 15:56:12 | Donnerstag, 22. Januar 2009
Ernst Da soll man noch ernst bleiben? @Regina seit wann konnte man Sie, Pfr. Weckwerth -der ja jetzt sein
Unwesen woanders treibt und sich nun in Ockstadt lächerlich macht- der BDKJ, Kirche von unten, ZDK, etc.
jemals ernst nehmen !!!???
#4 Freinsberg 15:55:28 | Donnerstag, 22. Januar 2009
Notlage? Super! Ich warte auf den Tag, da römisch-katholische Bischöfe Verheiratete zu Priestern weihen
und sich dabei auf die gegenwärtige Notlage berufen. Ob Rom in dem Fall auch so großzügig verfahren
wird?
#3 Regina 1961 15:51:46 | Donnerstag, 22. Januar 2009
@Alle Das wird ja lustig. Erst summorum pontificum -mit allem Gesummse darum herum. DDe Tradis hielten
auch dieses Schriftstück für verkehrt, weil es ihrer Meinung nach zuviel von ihnen verlange. Und jetzt
soll JPII auch noch eine Exkommunikation ausgesprochen haben, die eigentlich gar keine ist? Da soll man
noch ernst bleiben? Vor allem: Was machen wir dann mit den wiederaufgenommenen Tradis? Hilfe… Regina
#2 Tridentinus 15:50:24 | Donnerstag, 22. Januar 2009
Wenn Rom jetzt anerkennt, daß Lefebvre etc. subjektiv vom Vorliegen eines objektiven Notstandes ausgegangen
waren, kann es gar nicht anders sein als Weishaupt vermutet. Rom müßte sich dazu gar nicht der damaligen
Einschätzung Lefebvres anschließen, Sondern könnte sagen: Lefebvre (gemeinsam mit den von ihm zu Bischöfen
Konsekrierten) war subjektiv überzeugt, einer objektiven Notlage begegnen zu müssen. Darin hat er sich
getäuscht, blieb aber aufgrund seiner (aus römischer Sicht fälschlichen) Einschätzung frei von Strafe.
Vermutlich wird noch nicht mal verlangt, daß die vier Weihbischöfe ihre subjektive Einschätzung von
damals revidieren. Nur werden sie nicht quasi „unfehlbar“ die Objektivität eines damaligen Notstandes
behaupten können. Erst recht werden sie sein Fortbestehen bis in die Gegenwart nicht mehr vertreten können.
#1 Elijahu † 15:45:47 | Donnerstag, 22. Januar 2009
Schön Find ich gut dass der modernistische Flügel in der RKK langsam einsieht wohin ihre Art der 68er-„Pastoral“
geführt hat. Es wird endlich Zeit, für die vom Glauben abgefallenen Katholiken in den verwestlichten
Teilen der Welt deutliche Zeichen zu setzen dass es so nicht mehr weitergeht. Die Aufhebung der Exkommunikationen
ist ein wichtiger erster Schritt zur Rückeroberung derjenigen Kirchenteile, die von der 68er-Ideologie
hemmungslos verseucht worden sind.