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Papstbesuch bestätigt + Am Sonntag? + Feind im eigenen Haus + Grauen ohne Ende + Jetzt verstecken sie die Kriegsverbrecher + Was ist das Ziel?
Benedikt XVI. bei seiner Reise in Frankreich.
Benedikt XVI. bei seiner Reise in Frankreich.
© Ammar Abd Rabbo, CC
Papstbesuch bestätigt

Tschechien. Am Mittwoch abend gaben die tschechischen Bischöfe auf ihrer Webseite bekannt, daß Papst Benedikt XVI. im September nach Prag reisen wird. Die Bischöfe haben bereits grundsätzliche organisatorische Fragen besprochen, erklärte der Vorsitzende der tschechischen Bischofskonferenz, Erzbischof Jan Graubner von Olmütz.

Am Sonntag?

Italien. Der Journalist Paolo Luigi Rodari äußerte in der italienischen Tageszeitung ‘Il Riformista’ ebenfalls die Meinung, daß die Aufhebung der Exkommunikation der vier Bischöfe der Priesterbruderschaft Sankt Pius X. kurz bevorsteht: „Das Dekret wird in den nächsten Tagen publiziert, vermutlich am Sonntag. Der Präsident des Päpstlichen Rates für Gesetzestexte, Erzbischof Francesco Coccopalmerio, hat den Text entsprechend dem päpstlichen Willen verfaßt und unterschrieben.“

Feind im eigenen Haus

Österreich. Die Präsidentin der österreichischen ‘Katholischen Aktion’, Frau Eva Wernig, unterstützt die umstrittene Laieninitiative. Das berichtete der ‘Österreichische Rundfunk’. Die ‘Katholische Aktion’ ist die Laienbewegung der Kirche und wird auch von ihr bezahlt. Die Laieninitiative fordert unter anderem die Frauenordination und die Priesterehe. Frau Wernig hat für diese Bewegung eine Unterstützungserklärung unterschrieben: „Auch ein Priester mit Familie kann ein guter Seelsorger sein“ – so Frau Wernig.

Grauen ohne Ende

Heiliges Land. 43 Prozent der israelischen Mordopfer im Gaza-Streifen waren Kinder und Frauen. Zahlreiche Gegenden in Gaza sehen aus wie Erdbebengebiete. Die Infrastruktur ist zusammengebrochen. Hunderte Familien haben keine Heimat mehr. Die israelischen Kriegsverbrecher haben gezielt alle Zeichen der Zivilisation in Gaza vernichtet. Am schlimmsten hausten die Israelis in der Stadt Gaza und im nördlichen Bereich des Streifens. Insgesamt haben die israelischen Kriegsverbrecher 1285 Mordopfer auf dem Gewissen. 4.336 Personen wurden verwundet, darunter 1133 Kinder und 735 Frauen. Das berichtete das ‘Palestinian Centre for Human Rights’ am 22. Januar.

Jetzt verstecken sie die Kriegsverbrecher

Heiliges Land. Die israelische Armee will die Namen der Offiziere, die in den Schlächtereien in Gaza vor allem Kinder, Frauen und Zivilisten ermordet haben, geheimhalten. Das berichtet die Tel Aviver Tageszeitung ‘Haaretz’ heute in ihrer Online-Ausgabe. Durch diese Maßnahme will die Arme verhindern, daß gegen die kriminellen Offiziere Kriegsverbrecherprozesse angestrengt werden.

Was ist das Ziel?

Deutschland. Der streitbare Ex-Pfarrer von Meckenheim, Hw. Michael Jung (43), wird gegen die Entscheidung der Kleruskongregation Berufung einlegen. Das sagte er der Kölner Boulevardzeitung ‘Express’. Hw. Jung befindet sich derzeit auf Studienfahrt im Heiligen Land. Solange das Verfahren schwebe, könne die Pfarrstelle Meckenheim nicht neu besetzt werden.
      
11 Lesermeinungen
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#11   Domenico Tuttisanti   23:34:52 | Freitag, 23. Januar 2009
Der Papst ist ab sofort
auf youtube mit einem eigenen Kanal www.kreuz.net/bookentry.3713.html vertreten!
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#10   Doriano   20:16:25 | Freitag, 23. Januar 2009
@franziskus
[…]Alten Messe, in der wir nur Zuschauer sind
Das widerspricht völlig meiner Erfahrung.
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#9   franziskus   20:12:18 | Freitag, 23. Januar 2009
@Tridentinus: Schon ein Diakon hat das Weihesiegel,
das unauslöschliche Merkmal des Weihesakramentes in seiner Seele. Der nächste Schritt inerhalb dieses Weihesakramentes wäre die Priesterweihe, der übernächste Schritt, die letzte Ausfaltung oder Aktivierung des Weihesakramentes, ist die Bischofsweihe.
Das ein Diakon oder ein nebenberuflicher „Leutpriester“ nicht innerhalb der Diözese versetzt und wie eine Schachfigur hin und her geschoben werden soll oder kann, hat mit seinem familiären Status zu tun.
Weniger gebildete Priester, eben die früheren „Leutpriester“, haben oft vielleicht mehr Herz oder Charisma für die praktische Seelsorge.
In kirchlichen Orden, die sich zB der Krankenseelsorge widmen, gibt es schon lange Priester, die nicht unbedingt einen akademischen Abschluss haben mussten.
Denken Sie an den hl. Martin, der sich als Bischof nie auf einen Thron gesetzt hat, obwohl man im 4. Jahrhundert die gesamte Eucharistiefeier verobjektiviert hat, indem man in der Liturgie das Byzantinische Hofzeremoniell einführte und die Gläubigen zu Zuschauern gemacht hat.
Das Verhältnis Leben-Ritus war grundlegend gestört, wenn nicht zerstört.
Also eine totale Rückkehr zur Alten Messe, in der wir nur Zuschauer sind, wäre ein Rückfall ins 16. Jahrhundert.
Lassen wir die Eucharistie Christi wieder mehr Ausdruck des gemeinsamen Lebens und nicht Zeichen der Abgrenzung oder Trennung sein! :&)
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#8   Sozialkatholisch   13:25:10 | Freitag, 23. Januar 2009
daß die Aufhebung der Exkommunikation der vier Bischöfe der Priesterbruderschaft Sankt Pius X. kurz
da hat mein Spitzname für H.BRabbel ja gepaßt wie die Faust aufs Auge!
:-] O:)
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#7   Tridentinus   13:07:23 | Freitag, 23. Januar 2009
Das wäre dann offen jenseits jedes katholischen Sakramentsverständnisses,
nur für eine bestimmte geweiht zu werden. Außerhalb wäre er dann kein „Priester“? Lächerlich. Selbst für die krassesten Interpreten von V II als Bruch.
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#6   franziskus   09:57:22 | Freitag, 23. Januar 2009
@tolerant: Vielleicht kommt der Durchbruch.
Gute Vorschläge zur Einbindung verheirateter nebenberuflicherPriester zur Garantie der würdigen Eucharistiefeier für alle gibt es schon.
Bischof Lobinger (Südafrika) und Pastoraltheologe Zulehner (Wien) haben gute Vorschläge mehrfach zur Diskussion gestellt:
….schwabenverlag-online.de/…gemeinden-p-156.html
Pfarren mit gutem Teamgeist wählen einen aus ihrer Mitte, präsentieren ihn dem Bischof, der ihn nach einfacher theologischer und liturgischer Schulung für die Eucharistiefeier und Sakramentenspendung nur in dieser Gemeinde weiht.
Der weiterhin bestehende Zölibat würde eine Aufwertung erfahren durch übergeordnete Begleitfunnktionen.
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#5   Tolerant   09:30:06 | Freitag, 23. Januar 2009
FROHE NACHRICHTEN
Der Papst besucht Tschechien. Während der atheistischen Diktatur haben in Tschechien im Untergrund auch ein verheiraterer katholischer Bischof und verheiratete katholische Priester mit Wissen des Vatikan segensreich für Kirche und Freiheit gewirkt. –
Die Ökumene bahnt sich unaufhaltsam einen Weg der Versöhnung und des Friedens. Als Papst Benedikt XVI. noch als Kardinal die Begräbnis-Messe für Johannes Paul II. zelebrierte, reichte er eigenhändig dem evangelischen Abt Roger Schutz die Heilige Kommunion. Kein Problem?
Verheiratete Männer können gute Priester sein, das beweist die Kirchengeschichte und Praxis. Jesus hat verheiratete Apostel und Paulus befürwortet den verheirateten Bischof.
Es gab eine Zeit, da war es kirchlich verboten, Lehrerin, Ärztin, Chorsängerin, Schauspielerin, Juristin, Theologin zu sein. Das sind heute alles überwundene Männerdomänen.
Die Apostola Maria von Magdala hat als erste den Auferstandenen verkündet. Die Entwicklung zeigt: Äbtissinnen, Ministrantinnen, Pastoralreferentinnen,
Kommunionmütter, Kommunionspenderinnen … was spricht dagegen, dass Frauen keine Diakoninnen und Priesterinnen sein könnten?
katholisch sein, heißt ganzheitlich sein.
Der historische Jesus ist das beste Vorbild für eine lebendige Kirche.
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#4   Konrad   09:05:22 | Freitag, 23. Januar 2009
Die Aufhebung der Exkommunikation
für einen Holocaust-Leugner ausgerechnet am Fest Pauli Bekehrung würde zur erneuten Spaltung der Kirche führen
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#3   Clemens Paul   08:35:29 | Freitag, 23. Januar 2009
Und die Kirche
begeht die Gebetswoche für die Einheit der Christen. Das ist sehr interessant.
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#2   r.ruhrgebietler   08:12:36 | Freitag, 23. Januar 2009
Dem hlg. Paulus sei Dank!
Am 25. Januar feiert die Kirche das Fest der Bekehrung des hl. Paulus. Ja, das könnte es sein!
Dem hlg. Paulus sei Dank!
Gelobt und gepriesen sei das allerheiligste Sakrament des Altares.
Dank die liebenden Gottesmutter Maria!
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#1   Clemens Paul   08:06:33 | Freitag, 23. Januar 2009
Am Sonntag?
Sollte die Aufhebeung der Exkommunikation der Pius-Bischöfe am Sonntag erfolgen?
Das würde passen: Am 25. Januar feiert die Kirche das Fest der Bekehrung des hl. Paulus.
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