11:35:27 | Freitag, 23. Januar 2009
Er kämpfte den guten Kampf, als fast alle mit wehenden Fahnen zum Feind überliefen und sich in Modernismus und Glaubensabfall suhlten.
(kreuz.net) Der südafrikanische Priester Hw. Eldred Leslie (83), ist in seinem Haus in Pietermaritzburg
ermordet worden.
Das berichtete die südafrikanische Tageszeitung ‘The Witness’ am 21. Januar. Pietermaritzburg
ist eine Stadt mit einer halben Millionen Einwohner. Sie befindet sich im Südosten Südafrikas.
Der
ermordete Geistliche war in der Stadt für die altgläubige Chapel of Our Lady and St Michael verantwortlich.
Seine Wohnung befand sich in unmittelbarer Nähe der Kapelle.
Die Polizei fand die Leiche des Ermordeten
am Dienstag abend um 19.00 Uhr. Die Ordnungshüter waren von einem Neffen des Ermordeten alarmiert worden,
der in der Nähe lebt.
Der Neffe, der einen Schlüssel zum Haus besaß, hatte sich zum Haus des Verstorbenen
begeben, weil Gläubige den Priester telephonisch nicht erreichen konnten.
Dabei stellte er fest, daß
die Hintertüre zum Haus des Priesters nicht zugesperrt war. Danach sah er die blutverschmierte Falle
der geschlossenen Schlafzimmertüre des Priesters.
Ohne das Schlafzimmer zu betreten, alarmierte der
Neffe die Polizei.
Diese fand die Leiche des Priester auf dem Boden des Zimmers. Sie zeigte zahlreiche
Wunden am Kopf, die durch einen spitzen Gegenstand verursacht wurden.
Die Leiche des Priesters wies auch
Messerstiche im Nacken hinter dem Ohr auf.
Die Motive für die Bluttat sind unklar. Nach Angaben der
Polizei wurden keine Gegenstände aus dem Haus entwendet.
Der Priester lebte alleine. Er war seit etwa
zehn Jahren in der Gegend. In dieser Zeit wurde nach Angaben des Neffen mindestens fünfzehnmal in seinem
Haus eingebrochen.
Hw. Leslie war in der Stadt für seine Bemühungen um die Armen und Straßenkinder
bekannt. Er gab ihnen zu essen und zahlte einigen Kindern auch das Schulgeld.
Nach Angaben von Hw. Allan
Moss – Pfarrer in der Gemeinde St. Mary’s in Pietermaritzburg – hielt sich Hw. Lesie „an die alte Weise,
die Dinge zu tun“. Er zeigte sich immer in der Soutane.
Der Ermordete wurde im Jahr 1970 für die Erzdiözese
Durban zum Priester geweiht.
Nach Angaben von Pfarrer Moss vor ‘The Witness’ hatte Hw. Lesie ein „persönliches
Problem“ mit den Änderungen, die durch das Zweite Vatikanum eingeführt wurden: „Insbesondere zelebrierte
er die Alte Messe auf Latein.“ Von der Messe in der Nationalsprache hielt er nichts.
Bis in die frühen
80er Jahre war Hw. Leslie Pfarrer in der Gemeinde Our Lady of Fatima in North Parish. Dann kam es zu einem
theologischen Konflikt mit seinem ultraliberalen Erzbischof Denis Eugene Hurley († 2004). Hw. Leslie wurde
suspendiert.
Danach zelebrierte er in einer Kirche in Durban, die an die Priesterbruderschaft Sankt Pius
X. angeschlossen ist.
Hw. Leslie hatte nach Angaben von Pfarrer Moss einen leichten Zugang zu den Menschen.
Ein anderer Priester, Monsignore Paul Nadal von Durban – erinnert sich daran, daß Hw. Leslie immer konservativ
gewesen sei: „Im Laufe der Jahre wurde er es noch mehr.“
Bereits in den 50er Jahren trat er ins Priesterseminar
ein, verließ es aber wieder und stieg ins Arbeitsleben ein.
Später studierte er im Collegio Beda in
Rom, das eigens für Spätberufene eingerichtet ist.
Hw. Leslie war auch ein großer Monarchist, der
die britische Königsfamilie liebte.
Heute berichtete die Tageszeitung ‘The Witness’, daß die Polizei
gestern einen 25jährigen im Zusammenhang mit der Ermordung des Priesters verhaftet hat.
Die Polizei
hatte von Zeugen einen Hinweis bekommen. Er soll in der Vergangenheit von Hw. Leslie Lebensmittel bekommen
haben. Offenbar ist der Tatverdächtige bereits in der Vergangenheit in das Haus des Priesters eingebrochen.
Er soll auch Drohungen gegen Hw. Leslie ausgesprochen haben.
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#17
DomPatrick 21:34:01 | Freitag, 23. Januar 2009
#15
Gotthard 21:04:24 | Freitag, 23. Januar 2009
#12
matt 17:22:53 | Freitag, 23. Januar 2009
#9
HBR 14:17:31 | Freitag, 23. Januar 2009
#8
DomPatrick 13:28:24 | Freitag, 23. Januar 2009
#6
Maledica 13:12:19 | Freitag, 23. Januar 2009
#4
MarkX 12:38:44 | Freitag, 23. Januar 2009