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Ideologie und Arroganz + Es geht nur mit Druck + Heckenschütze aus dem Erzbistum Berlin + Kindergeschichten aus Gaza + Falsche Antwort
Licht im Petersdom
Licht im Petersdom
Ideologie und Arroganz

USA. US-Präsident Barack Obama hat eine Verordnung aufgehoben, welche bisher die Zahlung staatlicher Gelder an Kinderabtreibungs-Organisationen verboten hat. Der Präsident des Päpstlichen Rates für das Leben, Bischof Rino Fisichella, kommentierte vor der Mailänder Tageszeitung ‘Corriere della Sera’: „Obama sollte auf die Forderungen des Landes hören, statt sich auf ideologische Visionen einzuschränken mit der Arroganz derjenigen, die über Leben und Tod entscheiden können.“

Es geht nur mit Druck

Deutschland. Das ‘Zentralkomitee der deutschen Katholiken’ hat sein Verhältnis zur umstrittenen Schwangerenberatung ‘Donum Vitae’ noch nicht geklärt. Das berichtete die ‘Westdeutsche Allgemeine Zeitung’. Die deutschen Bischofe fordern diese Klärung einstimmig. Doch das Zentralkomitee weiß angeblich nicht, „was die Bischöfe von uns erwarten“ – sagte ein Sprecher. Der Beschluß der Bischöfe sei vertraulich. Man habe von seiner Existenz aus der der katholischen Zeitung ‘Tagespost’ erfahren.

Heckenschütze aus dem Erzbistum Berlin

Deutschland. Der Herausgeber des Sonntagsblatts ‘Katholische Sonntagszeitung für Deutschland’, Dirk Hermann Voß, verfaßte kürzlich einen Leitartikel über die israelischen Kriegsverbrechen im Gazastreifen. Der Artikel erschien als Mantelteil in zahlreichen deutschen Diözesanzeitungen. Die Israelis hätten sich in Gaza „wie in einem Blutrausch“ verhalten und „vollständig der Logik der Gewalt“ verschrieben – stellte Voß nüchtern fest. Die Palästinenser hätten sich erst „unter jahrzehntelangen unerträglichen Lebensbedingungen“ angeblich radikalisiert. Jüdische Vereinigungen – die den israelischen Völkermord in Gaza leugnen – empörten sich jetzt gegen den Kommentar. Auch ein Sprecher des Erzbistums Berlin fiel Voß in den Rücken: „Wir sind über die Wortwahl von Herrn Voß entsetzt“, erklärte er in einer empörenden Stellungnahme vor der deutschen Tageszeitung ‘Welt’.

Kindergeschichten aus Gaza

Heiliges Land. Ein neunjähriger Knabe aus Gaza hat nach eigenen Angaben gesehen, wie israelische Kriegsverbrecher seinen Vater erschossen, obwohl sich dieser mit erhobenen Händen ergeben hatte. Das berichtete die britische Zeitung ‘Telegraph’ am 21. Januar. Ein anderes Kind erlebte bei der Beschießung des Wohnhauses den Tod seiner Mutter, dreier Brüder und eines Onkels. Die Mutter und ein Geschwisterchen starben sofort. Die anderen verbluteten im Laufe der nächsten Stunden und Tage.

Falsche Antwort

Deutschland. Der deutsche Bundestag förderte die Rhein-Donau-Stiftung e.V. in den letzten zehn Jahren mit über 1,5 Millionen Euro. Das gab der Bundestag am Donnerstag in einer Antwort auf eine kleine Anfrage der Kirchenhaß-Partei ‘Die Grünen’ bekannt. ‘Die Grünen’ warnten gemäß einem Artikel im ‘Spiegel’, daß die Stiftung der katholischen Personalprälatur ‘Opus Dei’ nahestehe. Doch diese „Befürchtung“ teilt die Regierung nicht. Es fänden sich in den Projektunterlagen keine Anzeichen, daß Projekte der Stiftung finanziell oder ideell von ‘Opus Dei’ unterstützt würden. Die Webseite der Stiftung weist ganz offen auf einen Zusammenhang mit dem Opus Dei hin.
      
22 Lesermeinungen
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#25   clarissa colonia   18:51:42 | Dienstag, 27. Januar 2009
Tja, das ist halt so ein Problem mit der Wahrheit …
… die nämlich beides ist: Angleichung der Vernunft an die Sache (adaequatio intellectus ad rem) und Angleichung der Sache an die Vernunft (adaequatio rei ad intellectum). Nachzulesen bei Thomas www.corpusthomisticum.org/sth1015.html, (Iª q. 21 a. 2 co) dessen Gedenktag wir morgen begehen werden.
Diesen Wahrheitsbegriff wendet Thomas (l.c.) auch auf Gott an und findet ihn dort bestätigt: „Daher wird die Gerechtigkeit Gottes, der die Ordnung in den Dingen durch seine Weisheit übereinstimmend mit der Vernunft begründet hat, gemeinhin auch Wahrheit genannt. Und deshalb sprechen wir in menschlichen Dingen von der Wahrheit der Gerechtigkeit.“
Diese Wahrheit kann man nicht einfach „haben“, denn sie ist das Ende der prozessualen adaequatio intellectus ad rem, der die entgegengerichtete adaequatio rei ad intellectum korrespondiert. Praktisch heißt das, wer behauptet, die Wahrheit zu „haben“, wie man Dingliches haben kann, hat sie sicher nicht – wohl auch deshalb, weil es dazu des intellectus bedürfte, der sich angleicht und an angeglichen wird. Die Wahrheitsschreier haben daher ein Problem mit der Lehre (res) und mit dem Verstande (intellectus).
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#23   Tolerant   17:57:06 | Dienstag, 27. Januar 2009
Da kommt Freude auf: Wir haben einen kreuz-net Großinqisitor
Kardinal Elijahuh ORKS ( vom Orden rrömisch katholischerr Ssonderlinge. Ein wahrhaft geistiger Riese Goliath, von dem
geschrieben stehet: Er hatte stets ein großes Maul, doch nur ein kleines Hirn. Er und Seine Heiligkeit Papst Defendor I. werden uns alle auf den RECHTEN Pfad der Tugend zurücke führen ( jagen, scheuchen) und um unsere verruchten Seelen zu retten in der Läuterung auf dem Scheiterhaufen der Barmherzigkeit, als Rauch zur Nase Ihres Gottes aufsteigen lassen.
Oremus … Ihr Baal nehme das Opfer an …
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#22   Jörg Guttenberger, Köln   17:42:50 | Dienstag, 27. Januar 2009
clarissa colonia: Gesetzgebung
Verehrte Clarissa,
Wir haben wohl in der Kirche dieselbe fehlende Sorgfalt bei der Formulierung von Gesetzen, wie beim Deutschen Bundestag, wo es gelegentlich ähnliche Probleme gibt, wie ich aus meiner eigenen Praxis im Rahmen der Betrieblichen Altersversorgung weiß. Hier ist es allerdings die Ausnahme.
Ich werde den Verdacht nicht los, daß der kirchliche Gesetzgeber bewußt Unklarheiten inkauf nimmt, um sich bei Bedarf um die Anwendung der Gesetze herumdrücken zu können.
Im Bundestag ergeben sich solche Ungenauigkeiten meist durch Änderungsanträge, bei deren Annahme Plausibilitätsprüfungbedarf des gesamten Gesetz übersehen wird.
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#21   clarissa colonia   09:11:31 | Dienstag, 27. Januar 2009
Nun, werter Jörg,
Ihre Idee ist so schlecht ja auch nicht, so daß sich der oberste Gesetzgeber sie bereits aufgenommen hat: Can. 1398 CIC: „Qui abortum procurat, effecto secuto, in excommunicationem latae sententiae incurrit.“
Ein Problem stellt aber die Anwendung dar, weil unklar bleibt, welcher Sachverhalt genau als procuratio aborti aufzufassen ist. Sicher nicht jedwedes Handeln im Zusammenhang mit einer Abtreibung, denn eine weite Interpretation scheidet nach can. 18 aus.
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#20   Jörg Guttenberger, Köln   02:42:34 | Dienstag, 27. Januar 2009
„Donum vitae“, richtig: donum mortis
Ein Verbot der Mitarbeit bei donum vitae ist letztlich nur für hauptamtliche kirchliche Mitarbeiter auf dem Wege des Dienstrechtes durchsetrzbar – leider! Gegenüber ehrenamtlichen Mitarbeitern fehlt die Möglichkeit von Sanktionen, es sei denn, Exkommunikation, und dazu traut man sich vermutlich nicht. Damit bleibt alles beim alten.
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#19   Tiqvah   17:50:35 | Montag, 26. Januar 2009
Kaum zu glauben…
Ich denke dass wohl sogar die NPD-ler herkommen können in Judenhass unterrichtet zu werden!
Tiqvah Bat Shalom
www.israel-shalom.net
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#18   Peter-Pan   21:59:41 | Sonntag, 25. Januar 2009
@Friedrich Spee
Obama oder irgendein anderer Präsident, das ist, was die Abtreibung angeht, beinahe wurscht, denn die Abtreibungs-„Gesetze“ werden in den USA eigentlich vom Supreme-Court bestimmt. Der Präsident kann allenfalls Nuancen ändern.
Ein guter Punkt. Natürlich kann die Legislative mit viel Geduld Einfluß auf die Besetzung der Judikative ausüben (was Bush auch wiedeholt getan hat).
Tatsache ist aber: Seit dem Grundsatzurteil das Abtreibung grundsätzlich freigab, haben die meiste Zeit über die Republikaner und mit Ihnen Abtreibungsgegner die USA regiert. Allein 20 der letzten 28 Jahre wurde das Land jeweils von einem republikanischen Abtreibungsgegner geführt.
Und? Das Grundsatzurteil steht noch immer unverändert. Und allen Versprechungen zum Trotz hätten auch McCain und Palin daran nichts ändern können.
Aber hier ging es natürlich darum, dass Hilfsorganisationen einfach von jeder Förderung abgeschnitten wurden, wenn Sie die Anti-Abtreibungspolitik der Regierung nicht unterstützten. Und diese Verordnung ist jetzt weg. Das war überfällig.
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#17   Friedrich Spee   20:25:57 | Sonntag, 25. Januar 2009
matt3: Obama
oder irgendein anderer Präsident, das ist, was die Abtreibung angeht, beinahe wurscht, denn die Abtreibungs-„Gesetze“ werden in den USA eigentlich vom Supreme-Court bestimmt. Der Präsident kann allenfalls Nuancen ändern.
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#16   matt3   20:01:58 | Sonntag, 25. Januar 2009
@Peter-Pan: na! sei dir deiner Sache mal nicht so sicher…
unterschätze niemals den Irrsinn der Gläubigen, die damit bekanntlich Berge versetzen. Bei der Abtreibung verstehe ich auch keinen Spaß. Da riecht die Faust nach Friedhof Freundchen!
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#15   Peter-Pan   19:40:26 | Sonntag, 25. Januar 2009
@matt3
wenn sich in der Politik der Wille durchsetzt Abtreibung für das Menschheitsverbrechen anzusehen was es ist
Wohl eher nicht. In den vergangenen Jahrzehnten ist Abtreibung unentwegt weiter legalisiert worden. In vielen Ländern ist sie längst völlig rechtens, in anderen gilt sie zumindest als strafrei (siehe Deutschland).
Ich würde diese Politik jederzeit befürworten und ich meine auch, dass sich manche Leute Bush zurückwünschen werden. Denn ob mit Obama wirklich was Besseres nachgekommen ist glaube ich persönlich nicht.
Die allerwenigsten werden sich Bush zurückwünschen. Allenfalls werden sich manche einen anderen Präsidenten wünschen, der ihren Standpunkt beim Thema Abtreibung teilt. Aber eben die hatten im November bereits Gelegenheit einen solchen zu wählen und haben das bei einer erstaunlich hohen Wahlbeteiligung vermutlich auch getan.
Und sind sang- und klanglos gegen eine überwältige Mehrheit gescheitert, die Obamas Standpunkt zum Thema Abtreibung sehr wohl kannte und ihn trotzdem wählte (manche unter anderem gerade deswegen).
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#14   Colombe de la paix   18:14:14 | Sonntag, 25. Januar 2009
Hallo Czibo
Ich wünsche mir, dass dort Friede einkehrt! o^/
Aber ich befürchte, dass wir das nicht erleben werden!
Ich gebe Dir aber in allem Recht!
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#13   matt3   17:08:55 | Sonntag, 25. Januar 2009
@Peter-Pan: das ist ja auch völlig richtig so…
wenn sich in der Politik der Wille durchsetzt Abtreibung für das Menschheitsverbrechen anzusehen was es ist, dann wird man keine Fördermittel für Organisationen locker machen, die Abtreibung nicht klar ablehnen. Ich würde diese Politik jederzeit befürworten und ich meine auch, dass sich manche Leute Bush zurückwünschen werden. Denn ob mit Obama wirklich was Besseres nachgekommen ist glaube ich persönlich nicht.
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#11   Peter-Pan   14:13:58 | Sonntag, 25. Januar 2009
@vonHerzmanovsky-Orlando
Jedenfalls wird ihm Osama dazu gratulieren dass mit dem Geld das die Amis nicht haben nun nicht nur merh die Kinder der Araber, sondern auch die der Amis umbgebracht werden.
Unterste Schublade diese Namensassoziation. Und was den Rest anbelangt, so haben Sie den springenden Punkt so wenig verstanden, wie die meisten hier.
Es geht nicht um Abtreibungen oder Abtreibungsorganisationen! Nicht – haben Sie aufgepasst? Es geht um nationale und vor allem internationale Hilfsorganisationen! Organisationen die Menschen helfen und Leben retten.
Und um von dieser dummen Verordnung betroffen zu sein, mussten diese Organisationen nicht mal Abtreibungen durchführen oder in irgendeinerweise finanzieren. Es genügte vollkommen, nicht genügend dagegen zu sein. Schon allein eine beratende oder informative Tätigkeit in diesem Bereich, und die Verordnung griff und schränkte die gesamte Tätigkeit einer Hilfsorganisation ein.
Ohne Rücksicht auf Verluste.
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#10   Czibo Nieznany   12:57:37 | Sonntag, 25. Januar 2009
Hallo Colombe
gestatte, wenn ich Dir widerspreche: Friede muss kein frommer Wunsch sein.
Friede kann geschaffen werden, durch den Frieden zwischen dem etablierten Staat Israel und dem zu gründenden Staat Palästina, aufgrund entsprechender vertraglich gesicherter Gebietsabsprachen.
Das sind die versäumten Lektionen, die 1947 einfach nicht erledigt wurden, von den damaligen Machthabern in diesem Gebiet.
Das hat sich all die Jahrzehnte seither bitter gerächt und vielen unschuldigen Menschen das Leben gekostet…
Vielleicht wird jetzt die Chance erkannt, dass Frieden machbar und nicht zum frommen Wunsch degeneriert ist.
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#9   Colombe de la paix   12:25:34 | Sonntag, 25. Januar 2009
Wieviele Kinder…
… müssen noch zu sehen, wie ihre Elten ermordet werden? Wieviele Eltern müssen noch ihre Kinder sterben sehen?
Auf beiden Seiten sollte man endlich über ein sinnvolles Ende nachdenken!!! Aber dies bleibt wohl nur ein frommer Wunsch! o^/
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#8   vonHerzmanovsky-Orlando   11:14:11 | Sonntag, 25. Januar 2009
@Obama
Obama hat gut daran getan, diese alberne, menschenunwürdige Verordnung aus der Welt zu schaffen.
Jedenfalls wird ihm Osama dazu gratulieren dass mit dem Geld das die Amis nicht haben nun nicht nur merh die Kinder der Araber, sondern auch die der Amis umbgebracht werden.
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#6   Sohn der Witwe †   10:27:14 | Sonntag, 25. Januar 2009
Zu: „Kindergeschichten aus Gaza“
„Heiliges Land.“
Erst einmal zur Begriffsbestimmung, dieses Land ist nicht heilig, und wenn Sie das Land doch als heilig bezeichnen, dann müssen Sie analog dazu auch den dortigen Krieg als heilig bezeichnen.
„Ein neunjähriger Knabe aus Gaza hat nach eigenen Angaben gesehen, wie israelische Kriegsverbrecher seinen Vater erschossen, obwohl sich dieser mit erhobenen Händen ergeben hatte. Das berichtete die britische Zeitung ‘Telegraph’ am 21. Januar. Ein anderes Kind erlebte bei der Beschießung des Wohnhauses den Tod seiner Mutter, dreier Brüder und eines Onkels. Die Mutter und ein Geschwisterchen starben sofort. Die anderen verbluteten im Laufe der nächsten Stunden und Tage.“
So wie Sie das schreiben, kann man herauslesen, dass Sie die Schilderungen der Kinder anzweifeln!
Und das obwohl Sie andererseits, die Propaganda und die Geschichtsfälschungen der Siegermächte als wahr darstellen.
Sohn der Witwe
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#5   Peter-Pan   10:11:50 | Sonntag, 25. Januar 2009
@Weißer Ritter
Eine Verordnung, die verhindert, daß Abtreibungsorganisationen Geld bekommen, ist albern und menschenundwürdig?
Nicht Abtreibungsorganisationen, sondern Hilfsorganisationen. Und zwar alle Hilfsorganisationen, die nicht rigoros gegen Abtreibung sind, also zum Beispiel auch nur beratend oder informativ tätig sind.
Davon sind einige der größten Hilfsorganisationen der Welt betroffen. Die alle dank dieser Verordnung eingeschränkt wurden.
Ob die getöteten Kinder das auch albern finden?
Haben diese Kinder keine Menschenwürde?
Da bei einer Abtreibung keine Kinder getötet werden, ist das eine sinnlose Frage.
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#4   Weißer Ritter   10:05:57 | Sonntag, 25. Januar 2009
@Peter-Pan
Eine Verordnung, die verhindert, daß Abtreibungsorganisationen Geld bekommen, ist albern und menschenundwürdig?
Ob die getöteten Kinder das auch albern finden?
Haben diese Kinder keine Menschenwürde?
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#3   Peter-Pan   09:56:41 | Sonntag, 25. Januar 2009
@matt3
Er muss jetzt als Demokrat seinen Zugeständnissen an den morbiden Abtreibungsfeminismus nachkommen.
Obamas Vorgehensweise war in der Tat absehbar. Nicht weil er Demokrat ist oder weil er Zugeständnisse machen muss, sondern weil er zu keinem Zeitpunkt irgendwelche Zweifel über seinen Standpunkt in dieser Frage gelassen hat.
Obama soll der Wind gleich heftig entgegenblasen, damit er weiß, dass er mit seinem mörderischen Plansoll auf massiven Widerstand bei den Gläubigen stößt.
Tut er nicht. Diejenigen die Obama jetzt zürnen haben es schon die ganze Zeit getan, haben ihn nicht gewählt und werden es aller Vorraussicht nach auch nie tun.
Obama hat gut daran getan, diese alberne, menschenunwürdige Verordnung aus der Welt zu schaffen.
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#2   matt3   09:34:37 | Sonntag, 25. Januar 2009
Vorgehensweise Obamas absehbar…
Er muss jetzt als Demokrat seinen Zugeständnissen an den morbiden Abtreibungsfeminismus nachkommen.
Der Bischof tat das absolut Richtige und verurteilt diese Haltung. Obama soll der Wind gleich heftig entgegenblasen, damit er weiß, dass er mit seinem mörderischen Plansoll auf massiven Widerstand bei den Gläubigen stößt. Man weiß ja, dass in Amerika auch eine große Lebensschutzbewegung existiert. Die wird auch alles daran setzen ihm die Hölle heiss zu machen. Zurecht!
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#1   Peter-Pan   09:13:17 | Sonntag, 25. Januar 2009
Die Arroganz des Bischofs
US-Präsident Barack Obama hat eine Verordnung aufgehoben, welche bisher die Zahlung staatlicher Gelder an Kinderabtreibungs-Organisationen verboten hat. Der Präsident des Päpstlichen Rates für das Leben, Bischof Rino Fisichella, kommentierte vor der Mailänder Tageszeitung ‘Corriere della Sera’: „Obama sollte auf die Forderungen des Landes hören, statt sich auf ideologische Visionen einzuschränken mit der Arroganz derjenigen, die über Leben und Tod entscheiden können.“
Was für ein Schwachsinn. Diese Verordnung wurde von republikanischen Präsidenten überhaupt erst eingeführt. Demokratische Präsidenten setzen sie regelmäßig außer Kraft.
Und sie betrifft keine „Kinderabtreibungsorganisationen“, sondern alle Hilfsorganisationen, die nicht rigoros gegen Abtreibung sind (also in dieser Hinsicht auch nicht berated oder informativ tätig werden).
Dieser alberne Verordnung hat dazu geführt, dass die USA so ziemlich das einzige Land sind, das vielen Hilfsorganisationen jede Unterstützung versagt – in völliger Gleichgültigkeit gegenüber den Konsequenzen. Soviel zur Arroganz derer, die über Leben und Tod entscheiden, Herr Bischof.
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