Piusbruderschaft
Noch viele offene Fragen
Integristische Altliberale polemisieren wegen der gestrigen Versöhnungs- und Barmherzigkeitsgeste des Papstes. Doch auch Altgläubige wenden ihren Blick auf viele Wenn und Aber. Weitere Stellungnahmen.
Die unerlaubten Bischofsweihen 1988
Die unerlaubten Bischofsweihen 1988
Vorbehalte

„Wir sind bereit, mit unserem Blut das Credo niederzuschreiben, den Antimodernisteneid zu unterzeichnen, das Glaubensbekenntnis von Pius IV., wir akzeptieren und wir machen uns alle Konzilien bis zum II. Vatikanum zu eigen, hinsichtlich dessen wir Vorbehalte zum Ausdruck bringen möchten“.

Der Generalobere der Priesterbruderschaft St. Pius X. an den Präsidenten der Päpstlichen Kommission ‘Ecclesia Dei’ laut einem Brief an die Gläubigen, der gestern veröffentlicht wurde.

Drohung mit dem Ansehen der Welt

„Katholische Theologen bestätigen, daß die Leugnung des Holocausts [von Bischof Richard Williamson FSSPX] nach dem Kirchenrecht kein Grund für eine Exkommunizierung sei. Shimon Samuels vom Simon-Wiesenthal-Zentrum in Paris erklärte indessen, man verstehe zwar den Wunsch des Papstes nach Einheit der Kirche, doch die Wiederaufnahme Williamsons werde dem internationalen Ansehen des Vatikans zum Nachteil gereichen – um so mehr als der Papst ein Deutscher sei.“

Aus einem Bericht der Schweizer Tageszeitung ‘Neue Zürcher Zeitung’

Noch ein Vorkämpfer der Holocaust-Religion

„Ich bin gespannt, wie die Priesterbruderschaft sich nun verhalten wird. Zumal es im vorhinein dieses bestürzende Interview mit Bischof Williamson gab. Man wird also nun sehen, wie diese Kreise sich verhalten, ob sie also froh sind über diesen Schritt, oder von der Einheit der Kirche um jeden Preis weg möchten.“

Der Obere des Berliner Instituts St. Philipp Neri, Propst Gerald Goesche, vor der Nachrichtenseite ‘kathnews.de.

Kleben selber an der Vergangenheit

„Es bleibt aber ein schaler Geschmack: Hat Benedikt XVI. nicht zwei Hände? […]. Wäre es nicht gerade jetzt an der Zeit, mit der zweiten Hand auch all jene heimzuholen, die mit Lehrverboten und Exkommunikation bestraft wurden, weil sie die gute Nachricht Jesu auch politisch-strukturell für die Armen dieser Welt einsetzen oder Frauen zu Priesterinnen weihen oder für Kondome zum Schutz vor AIDS eintreten? Das Bild, das Benedikt XVI. vermittelt, ist keineswegs zukunftsorientiert, sondern es klebt an der Vergangenheit.“

Aus einer Presseaussendung der antikatholischen Vereinigung ‘Wir sind Kirche’

Wollen die Bischöfe wirklich?

„Papst Benedikt XVI. war bei seiner Entscheidung von der Überzeugung geleitet, daß nach der Anerkennung des Lehramtes und der Autorität des Papstes gute Aussichten bestehen, daß die anstehenden Gespräche über die noch ungelösten Fragen hinsichtlich der verbindlichen Annahme des Zweiten Vatikanischen Konzils zu einem guten Ende gebracht werden. Auf diese Weise soll die vollständige Versöhnung in voller Gemeinschaft auf der Grundlage des gemeinsamen Glaubens ihren sichtbaren Ausdruck finden. Ich hoffe und bete, daß diese Versöhnung geschehen wird.“

Aus der Stellungnahme des Bischofs von Basel und Vorsitzenden der Schweizer Bischofskonferenz, Mons. Kurt Koch, in dessen Diözese der Generalobere der Piusbruderschaft residiert.

Bruderstreit hinter sich gelassen

„Die Priesterbruderschaft St. Petrus möchte ihre Freude über diesen neuen wichtigen Schritt in Richtung Einheit ausdrücken. Seit ihrer Gründung bezeugte die Priesterbruderschaft St. Petrus ihre Anhänglichkeit sowohl an den Heiligen Stuhl als auch an die Tradition der Kirche, indem sie inständig um eine Versöhnung der Bruderschaft St. Pius X. mit Rom betet […]. Die Priesterbruderschaft St. Petrus bringt ihre große Dankbarkeit gegenüber dem Heiligen Vater zum Ausdruck. Sie sieht in dieser großzügigen Geste einen Aufruf zur Einheit aller Katholiken, gegenüber allen Widersprüchen unserer Zeit das Königtum Jesu Christi in der Welt auszubreiten.“

Aus der Stellungnahme der Priesterbruderschaft St. Petrus.

Die ganze Härte des Kirchenrechts

„Die Freude darüber sollte allerdings nicht dazu verführen, die Schwierigkeiten zu übersehen, die noch zu bewältigen sind, bis die Bruderschaft wirklich wieder in die volle Einheit mit der Kirche unter dem Bischof von Rom zurückgekehrt ist. Was noch nicht geleistet wurde:

• Die Suspendierung der Bischöfe und Priester der Bruderschaft ist noch nicht formell aufgehoben – damit sind sie an der vollen Ausübung ihrer priesterlichen Funktionen gehindert.

• Die Bruderschaft selber ist keine kirchlich anerkannte Einrichtung. Sie scheint auch intern – das muß man aus den unerträglichen Auftritten von Bischof Williamson schließen – über keine tragfähige Organisation zu verfügen.

• Tatsächlich gibt es in der Bruderschaft und ihrem näheren Umfeld zahlreiche Priester und Gläubige, die sich in der Vergangenheit so geäußert haben, als ob sie prinzipiell nicht zur Einheit mit dem Papst auf der Grundlage der 21 Konzilien bereit wären – sedisvakantistische Neigungen sind unübersehbar.

• Es ist noch völlig unklar, in welcher Organisationsform die Bischöfe, Priester und ihr verbundenen Gläubigen der Bruderschaft wieder in die Kirche eingegliedert werden können und welche Rolle die illegal geweihten Bischöfe in dieser künftigen Organisation spielen sollen.

• Der Umfang der Meinungsverschiedenheiten über den Stellenwert und die Auslegung der Dokumente des Zweiten Vatikanums ist völlig ungeklärt“

Aus einem Kommentar der Webseite ‘Summorum-Pontificum.de’.
      
52 Lesermeinungen
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#52   Michael M. P. Wittmann   18:58:45 | Montag, 26. Januar 2009
Die Communio ist wichtig
Der Heilige Vater hat sich bestimmt lange überlegt, was zu tun ist. Entscheidend ist m. E. nach, dass die Einheit aller Christen wiedererlangt wird, natürlich wird dies beschwerlich sein. In Joh. 17 ff. wird immer wieder explizit dargestellt: „Damit sie alle e i n s seien“. Ja, vieles ist defizitär. Wenn man allein daran denkt, dass in protestantischen Kreisen über hunderte verschiedene „Kirchen, Freikirchen“ existieren.
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#51   Florianklaus   12:15:07 | Montag, 26. Januar 2009
@clarissa
1054 wurden keine Kirchen, sondern nur Personen exkommuniziert. Es bestehen im übrigen ernsthafte Zweifel, ob man das Schisma zwischen Ost und West auf dieses Jahr zeitlich festlegen kann.
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#50   Reformeifer2008   10:33:48 | Montag, 26. Januar 2009
Mitdiskutieren !
Die moderne Hexenjagd in den Medien nimmt erschreckende Züge an.
Diskutiert mit und überlasst das Feld nicht den Linken.
Unter:
Ein abscheuliger Lügner !
www.sueddeutsche.de/…tik/330/456001/text/?page=2
www.sueddeutsche.de/…tik/282/455954/text/
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#49   Gotthard   01:25:11 | Montag, 26. Januar 2009
@franz-joseph
Demnach endet die Strafe der Exkommunikation sowieso mit dem Tod:
wie die Möglichkeit des Sakramenten.Empfangs auch mit dem Tod endet – also keine Krankensalbung mehr für Verstorbene.
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#48   Franz-Joseph   01:21:32 | Montag, 26. Januar 2009
… endet mit dem Tod.
Jetzt habe ich eine Meldung auf Radio Vatikan gefunden.
Demnach endet die Strafe der Exkommunikation sowieso mit dem Tod:
„Das Rehabilitieren Luthers ist kirchenrechtlich kaum möglich. Die Exkommunikation ist an eine Person gebunden, die Strafe mit dem Tod unwirksam.“
Hier der Link …ecumene.radiovaticana.org/ted/Articolo.asp?c=191352
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#47   clarissa colonia   00:54:48 | Montag, 26. Januar 2009
Nun ja, werter Franz-Joseph,
verschiedentlich bin ich ja bereits mit der Vermutung hervorgetreten, um deutscher Bischof zu werden, müsse man schon an rezidive Legalallergie leiden; daß mangelnde Alphabetisierung offensichtlich auch dazu zu gehören scheint, war mir zwar bislang neu; gleichwohl verdanke ich diese Erkenntnis Ihrem freundlichen Hinweis.
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#46   Franz-Joseph   00:42:30 | Montag, 26. Januar 2009
Naja…
Auf der
Ökumenischen Begegnung zum 40. Jahrestag der Tilgung der Bannsprüche von 1054 aus dem Gedächtnis der Kirche
am 7. Dezember 2005 in München sagt Kardinal Lehmann in seinem Grußwort u.a.:
„Nun hat die Kirchengeschichtsschreibung gezeigt, nicht zuletzt die Arbeit der Gemischten Kommission unmittelbar im Vorfeld der Ereignisse des 7. Dezember 1965, dass dies der Wirklichkeit wenig gerecht wird. Weder hat der päpstliche Delegat die Kirche von Konstantinopel insgesamt exkommuniziert noch der damalige Ökumenische Patriarch die gesamte römisch-katholische Kirche.“
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#45   clarissa colonia   00:38:20 | Montag, 26. Januar 2009
Diese galt aber, werter Franz-Joseph,
wenn ich mich recht erinnere, der seinerzeit noch recht lebendigen orthodoxen Kirche …
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#44   Franz-Joseph   00:32:46 | Montag, 26. Januar 2009
Aber …
aber hat nicht Paul VI. eine fast 1000jährige Exkommunikation aufgehoben?
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#43   Tolerant   00:29:34 | Montag, 26. Januar 2009
Levebre im Himmel
Levebre soll im Himmel ein Examen über den wahren und reinen katholischen Glauben ablegen. Er geht zur heiligen Dreifaltigkeit hinein. Nach einer Stunde geht die Tür auf und
die Heilige Dreifaltigkeit kommt betrübt heraus.
Was ist los, fragt der Erzengel Michael.
Vater, Sohn und Heiliger Geist antworten: Wir sind beim Examen durchgefallen. Levebre sitzt jetzt auf dem Thron.
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#42   clarissa colonia   00:22:19 | Montag, 26. Januar 2009
Weil man, werter Franz-Joseph,
posthum nicht ex nunc von Strafen/Straffolgen eximiert werden kann. Lefebvre steht (wohl seit geraumer Zeit) nämlich vor seinem ewigen Richter.
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#41   Franz-Joseph   00:15:19 | Montag, 26. Januar 2009
Frage an alle
Die Aufhebung der Exkommunikation betraf nur die vier Weihbischöfe – nicht Lefebvre selbst.
Warum?
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#40   Sefirot   18:52:56 | Sonntag, 25. Januar 2009
Nun, was macht es
einer Grapefruit aus, wenn sie aus Israel importiert. Es war die gleiche Sonne, die sie auch in anderen Ländern mit Grapefruit-Plantagen gereift hätte…!
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#39   vonHerzmanovsky-Orlando   18:49:49 | Sonntag, 25. Januar 2009
@sefirot
nee einfacher, die fragten einfach!
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#38   Sefirot   18:46:06 | Sonntag, 25. Januar 2009
Entweder
haben Sie Ihre Kollegen damit provozieren wollen oder die Kollegen haben so gute Augen, dass ihnen der Stempel nicht verborgen geblieben ist…!
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#37   vonHerzmanovsky-Orlando   18:42:08 | Sonntag, 25. Januar 2009
@sefirot
Was möchten Sie denn herausfiltern? Wenn amerikanische Juden keine deutschen Produkte kaufen, werden sie bestimmt Gründe haben, das nicht zu tun, ohne dass sie Ihnen zur Rechenschaft verpflichtet sind…
Aber wenn ich in der Arbeit von Kollegen angepflaumt werde, weil ich Grapefruit aus Israel esse, wie letzte Woche geschehen, dann ist das ANtisemitismus?
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#36   Sefirot   18:39:54 | Sonntag, 25. Januar 2009
PX33-
Habe letztens einen Bericht im Fernseher gesehen, dort wurde gesagt, dass die Juden die in Amerika wohnen deutsche Produkte meiden. Da sagt keiner was. Das ganze wird jetzt hoch gespielt.
Was möchten Sie denn herausfiltern? Wenn amerikanische Juden keine deutschen Produkte kaufen, werden sie bestimmt Gründe haben, das nicht zu tun, ohne dass sie Ihnen zur Rechenschaft verpflichtet sind…
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#35   Großwildjäger   18:34:42 | Sonntag, 25. Januar 2009
@ PX33:
Die Juden sollen sich nicht so anstellen, schließlich sind die Juden nicht viel besser.
Haben Sie noch alle beisammen?
Sie vergleichen die Leugnung des Holocaust mit dem vermeintlichen Boykott deutscher Produkte.
Und NEIN: auch rein technisch kann es nicht stimmen.
Aus Ihrem Post trieft Antisemitismus. Widerlich…
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#34   PX33   18:30:21 | Sonntag, 25. Januar 2009
Bischof Williamson
Die Juden sollen sich nicht so anstellen, schließlich sind die Juden nicht viel besser. Habe letztens einen Bericht im Fernseher gesehen, dort wurde gesagt, dass die Juden die in Amerika wohnen deutsche Produkte meiden. Da sagt keiner was. Das ganze wird jetzt hoch gespielt.
Bischof Williamson hat das ganze auch nur aus einem Buch. Rein teschnisch gesehen kann das ja stimmen.
Die Juden benehmen sich jetzt so wie die Moslems sich bei der Papstrede benommen haben.
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#33   HBR   18:00:54 | Sonntag, 25. Januar 2009
Viel hat sich also nicht geändert
Die Exkommunkation ist aufgehoben. Das ist ein erster Schritt. Nun wird es aber Zeit, dass die Lefebvrianer sich auch weitgehend in die Kirche einfügen. Das bedeutet auch, dass ein Problembischof wie Williamson, der mit seinen braunen Äußerungen wirklich ein Problem darstellt, möglichst eingebremst wird.
@Lingen
Merke: Die Katholiken sind eine mikroskopisch winzige Teilmenge in der Masse der Sedisvakantisten.
es gibt zwar dutzende von Sedisekten. Aber Katholiken wird man darunter nicht finden
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#32   matt3   17:57:59 | Sonntag, 25. Januar 2009
@Orlando
Die Erbsünde ist als Lehre der Kirche ja wohl festzuhalten
wieso eigentlich? ich halte dieses Konstrukt für einen rigorosen Unfug. Du must ja noch viel radikaler werden. Schlechter als mir kanns dir damit nicht gehen und mir gehts eigentlich ganz gut. :-)
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#31   Tolerant   17:54:26 | Sonntag, 25. Januar 2009
DIE KONZILIEN HABEN DER KIRCHE UND DER MENSCHEIT GUT GETAN
Das Konzil von Trient hat der Kirche zur damaligen Zeit gut getan. Es war damals eine katholische Reform und hat Ordnung in den Schlendrian gebracht.
Das 2. Vatikanum hat der katholischen Weltkirche notwendigerweise gut getan und spürbar Erfolge gebracht. Allerdings sind die Beschlüsse des 2. Vatikanums bei weitem noch nicht überall verwirklicht und sie bedürfen einer zeitgemäßen Weiterentwicklung. Es ist verständlich, dass es immer auch Bremser und Reaktionäre gibt, denen es an Flexibiltät und Weitsicht fehlt. Das hat auch mit ihrer Lebensbiographie zu tun. Papst Benedikt XVI. war als Konzilsteilnehmer ein Vorreiter einer ECCLESIA SEMPER REFORMANDA. Ich glaube nicht, dass ich ein aktiver glaubensfroher Katholik geworden wäre, wenn ich nicht in einer sehr lebendigen Gemeinde des 2.Vatikanums hineingewachsen wäre. Die Kirche lebt, und ich habe gar nichts dagegen,
wenn die Befürworter des Tridentinums ihre katholische
Lebensform einbringen, allerdings unter der Voraussetzung einer geschwisterlich Toleranz.
Unser Ziel ist die Verkündigung des Evangeliums Jesu Christi IN DIESER ZEIT für alle Menschen. Das Latein war
einmal eine wichtige europäische Amtssprache, ein Erbe des Römischen Reiches. Jesus selber sprach aramäisch und konnte kaum ein Wort Latein. Die Sprache der Evangelisten war damals die „Weltsprache“ Griechisch.
Würden sie heute schreiben, wäre es vielleicht Englisch.
Ob es gefällt oder nicht, wir sind mit unserem Latein global am Ende.
PAX DOMININI SIT SEMPER VOBISCU…
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#30   homo rudolfensis   17:54:03 | Sonntag, 25. Januar 2009
@vonHerz
…die Erbsünde ist als Lehre der Kirche ja wohl festzuhalten, sie ist aber mit einer natürlichen Gutheit des Menschen überlagert…
Schauen Sie mal in den Spiegel, das Elend hat viele Gesichter! :-S
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#29   vonHerzmanovsky-Orlando   17:48:01 | Sonntag, 25. Januar 2009
@matt3
Zum Beispiel die ubersteigerte Heiligenverehrung oder die übersteigerte Betonung der Erbsünde. Die Erbsünde ist als Lehre der Kirche ja wohl festzuhalten, sie ist aber mit einer natürlichen Gutheit des Menschen überlagert, was bisher völlig verschwiegen wurde.
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#28   Siegfried   17:47:31 | Sonntag, 25. Januar 2009
zu Przybislav Iamesseblo: Siegfried: ein Irrtum
Für Ihr Antwort danke ich Ihnen, wenn Sie ein Mediziner wären, dann wären Sie zu keiner Diagnose fähig.
Mit keinem Wort habe ich einen der Päpste benannt oder zittiert. Die Bischöfe der Piusbruderschaft haben in der Glaubenstreue niemals einem der Päpste wiedersprochen. Die modernistischen Theologen und Bischöfe mit dem gesamten Klerus dagegen sehr. Hierzu nur einige Punkte:
1. Papst Paul VI. in der Königsteiner – Erklärung hatt der ganzen deutsche Episkopat den Heiligen Vater zum Narren gehalten. Bis hin zu den Verleumdungen, indem Priester öffentlich den Papst als Pillen-Pauli verleumdeten. In dieser Zeit habe ich mich evtl. mehrmals als Sie gegendiese Verleumdungen stark gemacht.2. Nun zu Papst Johannes Paul II. der in einer vielzahl von Enzykliken den Episkopat bat die glaubensmäßigen und kirchlichen Wahrheiten einzuhalten. In einer seiner letzten Dokumenten hat, wegen des Ungehorsam der Ortskirchen der Heilige Vater die Gläubigen davon in Kenntnis gesetzt, sich in den Fällen desw weiteren bischöflichen Ungehorsam an den Heiligen Stuhl zu wenden. Damals haben die Modernisten gesagt der Heilige Vater fordere zur Denuntiation auffordern, dieser Geist würde dem Konzil entgegenstehen. Diese Anschuldigung habe ich nicht gemacht. Mein Versuch war, den Heiligen Vater gegen diese Angriffe in Schutz zu nehmen.3. Papst Benedikt hat vor zwei Jahren den Auftrag erteilt, die Wandlungsworte wahrheitgerecht zu benützen. Wer hilft dem Heiligen Vater? Ich bin traurig über die dt.Bischöfe…
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#27   matt3   17:44:50 | Sonntag, 25. Januar 2009
@Orlando…
was meinst du denn genau mit dem Aberglauben?
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#26   vonHerzmanovsky-Orlando   17:39:02 | Sonntag, 25. Januar 2009
@Przybislav Iamesseblo
ist es Paul VI und Johannes Paul II – beides notorische Frevler – als Zeugen für die Glaubenskrise anzuführen.
Das wird ihrem Wirken nicht gerecht. In gewisser Weise sind sie die Erneuerer des Katholizismus. Aus den Ruinen des Aberglaubens haben sie eine lichterfüllte Religion erschaffen, die den modernen Menschen zur Freiheit zur Gleichheit und zur Brüderlichkeit führen kann, so wie uns im politischen Bereich die Demokratie von Tyrannei und Bevormundung weg in eine bessere Zukunft führt. Wie bei jedem menschlichen Werk sind freilich noch Imperfektionen und Rückschläge vorhanden, die jedoch mit Geduld und Anstrengung überwunden werden können. Insofern heisse ich auch die Tricks gut, mit denen PapaRatzi die Ewiggestrigen zerschlagen will. Es besteht jedoch die Gefahr, dass dieses Vabanquespiel das ganze Erneuerungswerk in Gefahr bringt. Wie Ratzinger wirklich tickt weiss leider keiner.
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#25   Przybislav Iamesseblo   17:28:16 | Sonntag, 25. Januar 2009
vonHerzmanovsky-Orlando: gerade
indem der Frevler Roncalli sich mit der modernen Welt einliess, hat er einen Ehebruch bekannen. Es erlaubte dem Frevler Montini die Scheidung auszusprechen und dem Frevler Woytila das Konkubinat mit der Welt zu legalisieren
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#24   vonHerzmanovsky-Orlando   17:20:53 | Sonntag, 25. Januar 2009
@siegfried
1. die Kirche hat die moderne Welt erkannt und deren Werte in sich aufgenommen und wirken lassen;
2. alle aus der Vorzeit übernommen katholischen Dogmen und Definition als unsinnig erkannt und abgelegt;
3. die modernistische Intelligenz hat nun die befreienede neue Religion des Herzen geschaffen. Hallo sprechen Sie dies doch richtig aus warum das Märchen?
So knallhart ist das freilich falsch. Es gibt schon noch eine gewisse Kontinuität. Richtig ist aber: Die grausamen Erfahrungen des 20.Jahrhunderts (Holocaust) haben bewirkt, dass sich ein modernes Christentum nach fast 20 Jahrhunderten Irrwegs gebildet hat, das direkt an die Frühkirche anknüpft und daher auch in vieler Hinsicht originaler ist, als das was du und andere uns immer noch servieren wollen. Das eigentliche Wunder ist, dass sich Rom an die Spitze der Bewegung gesetzt hat. In gewisser Weise setzt es ja seine Daseinsberechtigung damit aufs Spiel.
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#23   Przybislav Iamesseblo   16:57:40 | Sonntag, 25. Januar 2009
Siegfried: ein Irrtum
ist es Paul VI und Johannes Paul II – beides notorische Frevler – als Zeugen für die Glaubenskrise anzuführen. Wer glaubt, der Frevler Montini habe mit seinem Hinweis auf den Rauch Satans im Inneren der Kirche, die Kirchenkrise im Sinne der Tradition ausgelegt, täte gut daran einmal den ganzen Text zu lesen. Er steht in seiner Ansprache vom 29. Juni 1972 zum Fest Sankt Peter und Pauls sowie zum neunten Jahrestag seiner Krönung und lautet wörtlich übersetzt: „auch die Kirche befindet sich in einem Zustand der Unsicherheit. Man erwartete nach dem Konzil sonnige Tage für die Geschichte der Kirche und anstatt dessen hängen Wolken, fegen Stürme über die Kirche und es herrscht Dunkelheit und Unsicherheit. Man predigt den Ökumenismus und entfernt sich durch Errichtung neuer anstatt Entfernung alter Gräben immer mehr von der anderen Seite.“
Wer diesen Satz also richtig auslegt, muss notwendigerweise zur Schlussfolgerung gelangen, dass im Verständnis Montinis die Auflehnung gegen die von ihm im Namen des Konzils verordneten Reformen, selbst wenn sie im Namen des unverfälschten katholischen Glauben erfolgt, satanischen Ursprungs ist. Es ist daher nicht ratsam, will man die Tradition verteidigen, sich auf den Frevler Montini zu berufen.
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#22   Siegfried   16:49:04 | Sonntag, 25. Januar 2009
zu vonHerzmanovsky-Orlando: @siegfried
Gerne antworte ich Ihnen auf Ihre Antwort, welche ich inhaltlich verstehe. Sie haben die Lügen der Nachkonziliaren Kirche mit einer orientalen Erzählereigenschaft versucht an den Mann zun bringen. Nun möchte ich Ihnen auf deutsch sagen, was Sie über die modernistische Theoloigie erklärt haben:
1. die Kirche hat die moderne Welt erkannt und deren Werte in sich aufgenommen und wirken lassen;
2. alle aus der Vorzeit übernommen katholischen Dogmen und Definition als unsinnig erkannt und abgelegt;
3. die modernistische Intelligenz hat nun die befreienede neue Religion des Herzen geschaffen. Hallo sprechen Sie dies doch richtig aus >:) warum das Märchen? O:) >:) O:O
Diese moderne Welt befreit sich von all dem alten Schrott, wie Erbsünde, Sünde und Sakramente. Sie läßt Gott einen lieben Mann sein und wünscht sich auch von diesem in Ruhe gelassen zu werde.
Hallo sagen Sie doch die Wahrheit.
Da ich aber das Sakrament meiner Taufe und Firmung dankend annehme und den Weg zu und mit Gott das Heil finden möchte, hate ich mich an die ewige kirchliche Wahrheit. Die ihren Ursprung in Jesus Christus hat und vom Heiligen Geist geleitet wird. Dies auch gegen den Modernismus, dafür aber mit kleineren Umwegen.
Danken wir Gott für seine Offenbarung und die Stiftung der einen und einzigen heiligen Katholischen Kirche durch Jesus Christus. o^/ :(3 o^/
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#21   vonHerzmanovsky-Orlando   16:23:29 | Sonntag, 25. Januar 2009
@bernardo
ich hatte mal was gehört, allerdings aus zweiter oder dritter Hand, dass er irgendwie im Streit gegangen ist. Möglicherweise ging es da auch um Geld, ich habe es leider vergessen.
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#20   Pater Lingen   15:45:52 | Sonntag, 25. Januar 2009
„sedisvakantistische Neigungen sind unübersehbar.“
Na, das stimmt so nicht. Unübersehbar ist allerdings, dass die Bruderschaft nur dazu dient, vom katholischen Glauben abzuhalten, u.a. indem sie solche „abfängt“, die tatsächlich „sedisvakantistische Neigungen“ haben.
Merke: Die Katholiken sind eine mikroskopisch winzige Teilmenge in der Masse der Sedisvakantisten.
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#19   Bernado   15:18:49 | Sonntag, 25. Januar 2009
vonHerzmanovsky-Orlando:
Sie schrieben:„War der Pfarrer Goesche nicht selbst in der Priesterbruderschaft bis sie ihn – warum auch immer – hinausgeworfen haben?“
Weder noch. Als Nicht-Mitglied der Bruderschaft hat er für deren Anhänger in Berlin die hl. Messe gelesen, bis er im Anschluß an die Normalisierung von Campos auch seinerseits um Normalisierung seines Verhältnisses zu Rom gebeten hat – was ihm gewährt wurde.
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#18   homo rudolfensis   15:14:59 | Sonntag, 25. Januar 2009
vonHe:
„Wir nehmen den Menschen in seiner Gutheit halt so an wie er ist und machen ihm nicht mit Erbsünde und solchen Dingen Angst.“
Wer ist wir? Der Bund der Konfessionslosen und Atheisten?
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#17   golfi   15:04:35 | Sonntag, 25. Januar 2009
Es sollte eine Meinungsumfrage an die in Deutschand
lebenden Moslems statt finden, was sie vom Holocaust halten? Dann hätten unsere Gerichte aber Probleme.
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#16   vonHerzmanovsky-Orlando   14:55:57 | Sonntag, 25. Januar 2009
@homo rudolfensis
Dein Diagramm beweist doch nur, dass viele Leute noch nicht bereit sind den Weg weg von der Herzenskälte hin zu einer neuen Herzenswärme und zu neuem Verständnis zu gehen. Es ist eben schwieriger den schmalen Weg zu gehen und nicht den breiten, wie das Evangelium schon sagt. Wir nehmen den Menschen in seiner Gutheit halt so an wie er ist und machen ihm nicht mit Erbsünde und solchen Dingen Angst. Angst war schon immer ein besserer Hebel als Herzensgüte und Verständnis.
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#15   homo rudolfensis   14:25:13 | Sonntag, 25. Januar 2009
Leser vonHerz
dokumentiert sehr schön, was die Traditionalisten zu recht kritisieren: eine Abwendung vom katholischen Glauben im Namen einer zeitgeistigen Gefühlsduselei! Die sich leerenden Kirchen beweisen jedoch, dass dieser Weg direkt ins Bodenlose www.dbk.de/…mme/kath-gott-07.pdf führt! Wenn es nur auf das Gefühl ankäme, dann bräuchte es eben auch keine Kirche.
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#14   vonHerzmanovsky-Orlando   14:24:54 | Sonntag, 25. Januar 2009
@bischof
War der Pfarrer Goesche nicht selbst in der Priesterbruderschaft bis sie ihn – warum auch immer – hinausgeworfen haben?
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#13   Alois Bischof   14:15:23 | Sonntag, 25. Januar 2009
Der Ali Fegan aus Schweden ist Muslime
und bekanntlich möchten die sozialistisch angehauchten Staatsmedien der Europäischen Staaten, inkl. Schweden, gerne vertuschen, daß fast alle Muslime den Holocaust als „jüdische Lügenpropaganda für den Zionismus“ leugnen und verwerfen. Da kann man leicht ablenken von diesem Problem und der Problematik des Multikulturalismus in unserer westlichen Welt, in dem man einen Kirchenkampf hervorzurufen versucht und einen (eher unbedeutenden) Weihbischof der Römisch-katholischen Kirche, der verbliebenen Restkirche, im Interview Holocaustleugnung in den Mund legt.
Was den Stellungnahmen zur „Aufhebung“ der ohnehin immer schon nichtigen und ungültigen „Exkommunikationen“ gegen die Traditionsbischöfe betrifft, so ist der Verrat in den Beiträgen der Petrusbruderschaft, des Pfarrers Goesche und der Webseite ‘summorum-pontificum.de’ deutlich. Diese Leute verstehen nichts von der wahren, überlieferten, katholischen Ekklesiologie in dem man der römisch-katholischen Priesterbruderschaft St. Pius X. eine „unvollständige Gemeinschaft mit dem Hl. Stuhl“ vorwirf, wo doch gerade Modernisten und Marxisten, auch in der meistens pseudokatholischen Konzilshierarchie reichlich vertreten, die Glaubensgemeinschaft mit dem Hl. Stuhle und den Päpsten und Konzilen aller Jahrhunderte gebrochen haben. Die FSSPX steht nicht außerhalb der hl. römischen Kirche, sondern die Neo-Modernisten stehen außerhalb der Kirche, nur wollen sie dies selber nicht einsehen. Wie auch die Nostalgie-Indult-Tridentiner.
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#12   vonHerzmanovsky-Orlando   14:06:41 | Sonntag, 25. Januar 2009
@strauss
Wenn ich mich recht erinnere war irgend ein verheirateter schwedischer Pastor in das Seminar in Zaitzkofen eingetreten, weil er von der schwedischen Staatskirche abgefallen war. Und das hat den schwedischen RUndfunk eben auch interessiert.
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#11   Strauss   14:03:56 | Sonntag, 25. Januar 2009
und weshalb
ausgerechnet das schwedische Fernsehen Interesse an einem Interview mit Mgs Williamson haben soll, bleibt mir rätselhaft.
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#10   vonHerzmanovsky-Orlando   14:02:39 | Sonntag, 25. Januar 2009
@siegfried
Heute wird das alles viel lockerer gesehen. Ich kenne einige Pfarrer und die sind sich darin einig, dass nicht Definitionen wesentlich sind, sondern das religiöse Gefühl, das Numen, das eigentlich mit der Gottheit verbindet. Alle Definitionen sind ja doch nur Annäherungen, denen die letzte Erfüllung daher verschlossen bleibt. Das ist ja gerade der Wechsel der in der Kirche aufgrund des 2.Vatikanums stattgefunden hat, der Paradigmenwechsel weg von der hölzernen Buchstabenlehre hin zur lebendigen Herzensangelegenheit. Diese „neue Lockerheit“ ist im Grunde eine Vertiefung dessen was vorher zunehmend verflacht und versauert war und es ist die Lehre, die die Heiligen immer schon lebten.
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#9   Clemens Paul   13:59:02 | Sonntag, 25. Januar 2009
@ Strauss
Es wärenur allzu interessant, in Erfahrung zu bringen, wer dafür gesorgt hat, dass dies Interview just zu einem Zeitpunkt ausgestrahlt wird, in dem über die Aufhebung der Exkommunikation entschieden wurde.
Das ist wirklich eine interessante Frage. Das Interview mit Bischof Williamson wurde bereits am 1. November 2008 in Zaitzkofen aufgezeichnet. Ist es einfach nur Zufall, dass es ausgerechnet zu dem Zeitpunkt veröffentlicht wurde, als die Rücknahme der Exkommunikation bekannt wurde? (Kirchen)politik ist auch ein schmutziges Geschäft.
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#8   Siegfried   13:51:24 | Sonntag, 25. Januar 2009
zu: homo rudolfensis: vonHerz
Bitte halten wir fest, bis zum 20. Konzil wurden Glaubenssätze dogmatisch gedeutet und für alle Glaubigen verbindlich festgelegt. Immer mit dem Zusatz: wer „…“ sagt, ist ausgeschlossen. Alle diese kirchlichen Dokumente werden von der Piusbruderschaft auch weiterhin verbindlich anerkannt und gelehrt. o^/ :(3 o^/
Das XXI. Konzil oder zweite Vatikanische Konzil hat keine Lehrsätze definiert. Es handelt sich um ein Pastoralkonzil, durch das geeignete Arbeitsweisen, für unsere Zeit, gesucht und festgelegt werden sollte, um dem Missionsauftrag unseres Herrn und Erlösers Jesus Christus gerecht zu werden, und das Reich Gottes in unserer zeit weiter verbreiten zu helfen. Das mit der Menschwerdung von Jesus Christus begonnen hat. o^/ :-) Leider hat dieses Konzil neben einigen sinnvollen Anregungen, in der Mehrzahl fehlerhafte oder zur fehlerhaften Interpretationen neigende Äußerungen gemacht. Dies hat zu den zerstörenden Zustand geführt, die Papst Paul VI so bezeichnete: „Satan ist in die Kirche eingedrungen“. Oder Papst Johannes Paul II. nötigten, über alle Bereiche des kathlischen Lebens eine Enzyklika herauszugeben, in denen er die Brüder im Bischofsamt um die gewissenhafte Umsetzung gebeten hat. Dieser Bitte wurde vom deutschen (weltweit ?) Episkopat bis heute nicht entsprochen. Die neueste päpstliche Anweisung über den wahrheitlichen Gebrauch der Wandlungswort. O:) >:) O:) auch nicht.
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#7   vonHerzmanovsky-Orlando   13:36:05 | Sonntag, 25. Januar 2009
@homo rudolfensis
Rechtgläubigkeit schließt definitionsgemäß die Leugnung von kirchlichen Dogmen aus! Und die Traditionalisten leugnen kein einziges Dogma, die Modernisten aber viele!
Die Zeiten ändern sich halt. Der alte Aberglaube wird durch das Licht der Aufklärung ersetzt. Dass das Nostalgikern wie ihnen manchmal zu schnell geht ist klar. Immerhin muss man zum Thema Tempo sagen, die französische Revolution hat sich mehr als 150 Jahr Zeit gelassen bis sie in der Kirche angekommen ist. Da ist ne Schnecke schneller.
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#6   homo rudolfensis   13:19:47 | Sonntag, 25. Januar 2009
vonHerz
Rechtgläubigkeit schließt definitionsgemäß die Leugnung von kirchlichen Dogmen aus! Und die Traditionalisten leugnen kein einziges Dogma, die Modernisten aber viele!
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#5   vonHerzmanovsky-Orlando   13:11:54 | Sonntag, 25. Januar 2009
@homo rudolfensis
Diese leugnen kein einziges Dogma und äußern „Vorbehalte“ nur gegen ein Konzil!
Congratulations! Rechtgläubigkeit wird damit abzählbar! Oder sind das die ersten SChritte der Demokratisierung in der Kirche?
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#4   homo rudolfensis   13:07:36 | Sonntag, 25. Januar 2009
Mit diesen Worten:
„Wir sind bereit, mit unserem Blut das Credo niederzuschreiben, den Antimodernisteneid zu unterzeichnen, das Glaubensbekenntnis von Pius IV., wir akzeptieren und wir machen uns alle Konzilien bis zum II. Vatikanum zu eigen, hinsichtlich dessen wir Vorbehalte zum Ausdruck bringen möchten“.
wird daran erinnert, dass die Modernisten gegen sehr viel mehr katholische Konzile, Dogmen und Lehrmeinungen „Vorbehalte“ haben als die Traditionalisten! Diese leugnen kein einziges Dogma und äußern „Vorbehalte“ nur gegen ein Konzil!
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#3   Googler   12:59:35 | Sonntag, 25. Januar 2009
@delminium
Beweise für die Shoah? Ganz einfach: Selbst mal in ein KZ sehen, de GEruch des Todes vor den Verbrennugsöfen rieche, die Bilder mit den nicht endende Leichenbergen anschauen, an Lampenschirme aus Menschhaut vorbeigehen, das Leben in den Barracken nachempfinden. Das sind alles keine Beweise? Die Juden wurden nackt in die Gaskammer getrieben, ebenso nackt und tot gänge runtergeworfen, verladen und verbrannt.
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#2   Strauss   12:28:35 | Sonntag, 25. Januar 2009
Es wäre
nur allzu interessant, in Erfahrung zu bringen, wer dafür gesorgt hat, dass dies Interview just zu einem Zeitpunkt ausgestrahlt wird, in dem über die Aufhebung der Exkommunikation entschieden wurde.
Die Freimaurer? >:) ^-^
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#1   delminium   12:24:03 | Sonntag, 25. Januar 2009
JEDER KATHOLIK kann sich nur freuen!
JEDER aufrichtige KATHOLIK wird sich über das Handeln von Papst Benedikt freuen! Bei allen anderen kommt nur ihre wahre Gesinnung an den Tag, falls sie nicht schon vorher bekannt war…
Zu Bischof Williamson – soll man Ihm doch das Gegenteil des gesagten BEWEISEN!!! Er hat ja nicht seine Gefühle vom Besten gegeben, sondern wissenschaftlich erklärt. Wo sind denn jetzt alle Wissenschaftsgläubigen? Sie kommen mit Polemik und Verleumdungen! Aber wen wundert es, wenn Argumente nicht dagegen halten können…
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