Piusbruderschaft
Eine Regulierung der Piusbruderschaft steht unmittelbar bevor – oder auch nicht
Ein neues Ratespiel hat begonnen: Wann wird der Termin einer endgültigen Aussöhnung zwischen der Piusbruderschaft und dem Vatikan bekanntgegeben?
Im August 2005 besuchte Bischof Fellay den Heiligen Vater.
Im August 2005 besuchte Bischof Fellay den Heiligen Vater.
(kreuz.net, Vatikan) Eine vollständige Anerkennung und Regulierung der Piusbruderschaft könnte schon am Fest Maria Lichtmeß – also am kommenden Montag – geschehen.

Das berichtete Brian Mershon auf der Webseite der lefebvristischen Monatszeitung ‘Remnant’.

„Nicht bestätigt“

Der in Rom lebende Berater der ‘Una Voce America’ und Leiter des römischen Büros der Lebensrechtsorganisation ‘Human Life International’, der altgläubige Prälat Ignacio Barreiro, wollte das Datum „nicht bestätigen“.

Seine Quellen in der Kurie würden ihm sagen, daß man damit beschäftigt sei, die praktischen Bedingungen für eine kirchenrechtliche Regulierung der Priesterbruderschaft St. Pius X. auszuarbeiten.

Eine endgültige Lösung „könne nicht von einzelnen Diözesanbischöfen abhängen“.

Prälat Barreiro erinnerte an die massiven Schwiergkeiten, welche die von Rom anerkannten altgläubigen Gemeinschaften unter den Diözesanbischöfen ertragen müssen.

Pastoralkonzil ist keine Bedingung

Die Priesterbruderschaft werde nicht gezwungen, das Zweite Vatikanum anzuerkennen – so Prälat Barreiro. Die Konzilsdokumente würden ausdrücklich nichts Dogmatisches zu Glauben oder Moral enthalten:

„Viele haben das Konzil so sehr in die Höhe gehoben, als ob es ein Superdogma wäre. Doch in Wahrheit war es überhaupt nicht dogmatisch.“

Niemand werde – trotz der Wünsche einiger Kardinäle, Bischöfe und Priester – aufgefordert, das Ökumenismusdekret, die Erklärung über die Religionsfreiheit oder über die anderen Religionen anzuerkennen.

Eine weltweite Apostolische Administration?

Ferner erklärte Prälat Barreiro, daß die Kapellen der Bruderschaft wie de facto Pfarreien über den ganzen Erdball verteilt seien. Die Bischöfe der Piusbruderschaft würden daher eine Lösung, mit der sie unter die Jurisdiktion der Diözesanbischöfe fallen, ablehnen.

Prälat Barreiro rechnet mit der Gründung einer weltweiten Apostolischen Administration. Doch er habe keinen Zugang zu den Details der Verhandlungen.

Der Prälat erwähnte auch, daß nach einer Aussöhnung vermutlich mehr als ein Drittel aller französischen Seminaristen in altgläubigen Gemeinschaften leben.

Ohne jede Euphorie

Der Generalobere der Piusbruderschaft, Bischof Bernard Fellay, gab sich vor der französischen katholischen Zeitschrift ‘Monde & Vie’ zurückhaltend.

Er möchte vor einer praktischen Lösung lehramtliche Probleme lösen. Das bedeute nicht, alles genau festzulegen. Doch Mons. Fellay wünscht sich eine „hinlängliche Erklärung“.

Andernfalls würden die Dinge unvollständig geschehen oder böse enden.
      
38 Lesermeinungen
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#38   GerdEric   22:43:28 | Freitag, 30. Januar 2009
@Dr. Christoph Heger
Auch, die Piusse haben auch so ihre Äusserungen zu den Kommunisten, da werden die es dann wohl ertragen, wenn ich mich mal zu denen äussere ^-^, wo doch jeder weiss, dass sowohl Jesus als auch der Kommunismus jüdischen Ursprungs ist :-D
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#37   derLeser   20:07:09 | Freitag, 30. Januar 2009
B E E E E E E E N E D E T T O !!!!!!!!!!!!!
in Liebe und Treue bis zum Tod !
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#36   juergen   20:04:04 | Freitag, 30. Januar 2009
Vatikanum
Die Priesterbruderschaft werde nicht gezwungen, das Zweite Vatikanum anzuerkennen – so Prälat Barreiro. Die Konzilsdokumente würden ausdrücklich nichts Dogmatisches zu Glauben oder Moral enthalten:
„Viele haben das Konzil so sehr in die Höhe gehoben, als ob es ein Superdogma wäre. Doch in Wahrheit war es überhaupt nicht dogmatisch.“
Niemand werde – trotz der Wünsche einiger Kardinäle, Bischöfe und Priester – aufgefordert, das Ökumenismusdekret, die Erklärung über die Religionsfreiheit oder über die anderen Religionen anzuerkennen.
Der Papst sieht das wohl etwas anders, wenn er sagt
Ich wünsche, dass auf diese meine Geste das umgehende Bemühen von ihrer Seite folgt, die weiteren notwendigen Schritte zu setzen, um die volle Einheit mit der Kirche zu realisieren. Auf diese Art sollen sie echte Treue und echtes Anerkennen des Lehramtes und der Autorität des Papstes und des II. Vatikanischen Konzils bezeugen.
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#35   Dr. Christoph Heger   19:26:27 | Freitag, 30. Januar 2009
Worin sich GerdEric suhlt,
ist schon vor längerem bekannt geworden: in der Suhle einer kommunistischen Partei.
Trotzdem nimmt er sich heraus, einen Bischof der katholischen Kirche (S.E. Williamson) zu besudeln.
MfG
Christoph Heger
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#34   Moment Mal   18:52:05 | Freitag, 30. Januar 2009
liebe Leute
glaubt Ihr, gescheiter als der Papst und Bischof Fellay zu sein? Das wäre das gleiche, wie wenn ein Handy meint, es könne sprechen…
Ich meine nur, dass man auch mal hinter die Kulissen staunen darf. Es gibt zufälligerweise nicht nur Verrat und Verleumdnung…
schönes Wochenende
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#33   MartinBieger   18:32:01 | Freitag, 30. Januar 2009
@Karljosef
Ist Gott nicht sowieso schon abgeschafft.
Die Kirche ist doch die einzigste institution die mehr zu sagen hat wie Gott.
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#32   GerdEric   18:28:04 | Freitag, 30. Januar 2009
@Pascal123
williamson plappert Antisemitischen Scheiss daher aus welchen Gründen auch immer und wundert sich nachher das dies keiner gut findet. Außer natürlich den allgemeinen vedächtigen.
Genau darin suhlt er sich.
@karljosef
Christus abschaffen?
der ist im „Katholizismus“ der Piusse eh entmündigt…
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#31   karljosef   18:22:32 | Freitag, 30. Januar 2009
Aussöhnung mit den Juden ist doch Quatsch
Wie soll denn das gehen? Christus abschaffen?
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#30   Pascal123   18:19:51 | Freitag, 30. Januar 2009
@pange
das das Interwiev geradejetzt raus kommt mag kein Zufall sein.
Aber unabhängig davon sind die Ansichten von williamson und den anderen Kasperln trotzdem total untragbar.
wer die Juden als Christusmörder bezeichnet wie im offenen Brief geschehen. Der hat wohl keine Ahnung oder hat Antisemitische Ressentiments so verinnerlicht das er nicht anders kann.
All dies hat der Papst gewusst und es trotzdem getan,zum wohle der Einheit.
Wunderbar.
was bringt mir aber Einheit mit nchristlichen ungehorsamen Männern.
Zur Heilserlangung trägt dies nicht bei. Uns aussöhnung und versöhnung mit en Juden ist für uns als Christen wichtiger als ein paar Spinnern ihren Häkeldecken Kult zu erlauben.
Haben die Piusse irgend etwas getan in letzter Zeit um Demut und gEhorsam den Papst gegenüber zu demonstrieren.
Richtig nein.
williamson plappert Antisemitischen Scheiss daher aus welchen Gründen auch immer und wundert sich nachher das dies keiner gut findet. Außer natürlich den allgemeinen vedächtigen.
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#29   karljosef   18:11:26 | Freitag, 30. Januar 2009
Ich habe es mir angehört
1) Ich kann gut Englisch.
2) Ich gebe selber manchmal Fernsehinterviews.
Williamson ist als erster Schuld dumm rumgeschwätzt zu haben. Er ist schuld und kein anderer. Williamson hat einen Totalschaden produziert. Und ich finde er soll dafür bezahlen. Ab ins Kloster. Er schwätzte schon öfter Mist wie im Vatikan herrscht der Satan usw.
Und die Interviewer waren sich der Brisanz bewusst und haben den Film bösgläubig eingesetzt um der Kirche zu schaden. Aber warum gerade Williamson? Die haben doch schon vorher von seinen Asichten gewusst, sonst hätten die den doch gar nicht interviewt.
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#28   pangelingua   18:11:09 | Freitag, 30. Januar 2009
@pascal123
Offenbar haben Sie wirklich nichts kapiert??
Was in aller Welt hat die Aufhebung der Exkommunikation der vier Bischöfe mit den Aussagen von Bischof Williamson zu tun?
Denken Sie mal darüber nach, wenn Sie können oder wollen. Es geht hier um den Zusammenhang, der von immer der gleichen Klientel gebetsmühlenartig so lange wiederholt wird, bis jeder glauben muss: Williamson hat den Holocaust geleugnet und der Papst hat ihn dafür belohnt!
Überschrift im Wiener „Standard“: Ehemaliger Hitlerjunge rehabililiert Holocaust-Leugner.
Geht es noch deutlicher, noch tendenzieller?????
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#27   Pascal123   18:05:01 | Freitag, 30. Januar 2009
@pange
Ach ja stimmt die bösen linksgerichteten Medien.
Es waren ja nicht die ersten besorgnis erregenden Äußerungen der Pius-Brüder.
Die von Williamson getätigten passen aber ins Bild der Gemeinschaft. Die anscheinend auch solches Klientel an Gläubigen sucht und um sich schart.
Schade nur das dadurch Menschen vom Christlichen Glauben abgehalten werden.
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#26   pangelingua   18:01:42 | Freitag, 30. Januar 2009
@karljosef
Hat er den ganzen Tag nichts anderes zu tun als sich mit dem Dritten Reich zu beschäftigen?
Doch, karljosef, das hat er ganz bestimmt. Machen Sie sich mal die Mühe und lesen das Interview im Wortlaut. Sie werden – wenn Sie guten Willens sind – leicht feststellen, wie er von dem befragenden Journalisten ganz bewusst aufs Glatteis geführt wurde. Je länger ich darüber nachdenke, umso mehr komme ich zu dem Schluss, dass hier mal wieder eine lang angelegte Hasskampagne gegen Papst und Kirche losgetreten wurde, die nun langsam zum Höhepunkt geführt wird, wie üblich mit Lügen, Verfälschungen, Verdrehungen und falschen Schlüssen.
Hätte ein Mensch seine Stimme erhoben, wenn Williamson die 1,5 Mio. ermordeteten Armenier (1915 durch die Osmanen) angezweifelt hätte?
Genau die gleichen Leute, die sich jetzt wegen der Aufhebung der Exkommunikation so werbewirksam aufregen, sind doch sonst die ersten, die solche Kirchenmaßregeln als mittelalterliche Folterwerkzeuge der katholischen Kirche geißeln. Sollte einem das nicht zu denken geben???
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#25   Insinuator   17:55:19 | Freitag, 30. Januar 2009
Hirntot?
Für Williamson und seine Zuwinsler müsste man eine eigene forensische Klinik bauen. Sofern sie nicht schon hirntot sind. Dann müsste man sie schleunigst abschalten.
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#24   pangelingua   17:54:42 | Freitag, 30. Januar 2009
@Gotthard: Nichts kapiert?
Wer hat hier eigentlich nichts kapiert??
Szenario: Der Papst hebt im Januar 2009 eine Exkommunikation auf, die sein Vorgänger 1977 über vier Lefebvre-Bischöfe ausgesprochen hat, wegen deren von Rom nicht genehmigten Bischofsweihen, ein lange vorbereiteter und längst überfälliger Schritt.
Im November 2008 hat einer der vier, Bischof Williamson, dem schwed. Fernsehen ein Interview gegeben, was erst jetzt veröffentlicht wurde. Darin leugnet der Bischof nicht den Holocaust, sondern er zieht die Zahl der Toten und die Methode der Ermordung (Gaskammern) in Zweifel.
Und sogleich erhebt das verschworene Betroffenheitsgesindel von linker Presse, linksliberalen Katholiken incl. DBK, roten und grünen Gruppierungen das übliche Riesengeschrei, bis noch der letzte Trottel glaubt, der katholische Bischof habe den Holocaust abgestritten und damit verharmlost und sei dafür vom deutschen Papst belohnt, wenn nicht gar befördert worden. So und nicht anders stellt es sich dem unbedarften Zeitgenossen dar.
Wo sind eigentlich diese Betroffenheitstypen, wenn die neuesten Zahlen über Abtreibungen in unserem (immer noch) reichen Land veröffentlicht werden? Wo bleiben die aufgeregten Stimmen unserer „Bischöfe“, wenn von den eigenen Leute die gravierensten Glaubenssätze geleugnet und lächerlich gemacht werden?
Herr Zollitsch maßregelt Williamson mit den Worten „er muss alle Teile des kath. Glaubens anerkennen“. Das gilt für ihn selber aber offenbar nicht, da gibt es genügend Gegenbeweise!
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#23   für die Kirche   17:45:18 | Freitag, 30. Januar 2009
@karljosef: sicherlich beschäftigt er sich nicht mit dem Dritten Reich.
Denn wenn er dies getan hätte, hätte er diese katastrophalen Äußerungen nicht gemacht!
Er ist halt er, männer in diesem Alter lassen sich auch nicht mehr erziehen.
Wozu er diese kuriosen Ansichten haben muß, kann ich nicht nachvollziehen.
Aber er, solange er nicht total durchgedreht ist, müßte schon seine Gründe haben.
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#22   karljosef   17:42:33 | Freitag, 30. Januar 2009
Williamson ist
Saudumm. Dieser nützliche Idiot wird benutzt um auf den Papst zu schlagen und die Kirche in eine Ecke zu treiben. Aber warum hat er sein Maul aufgemacht? Und hat er den ganzen Tag nichts anderes zu tun als sich mit dem dritten Reich zu beschäftigen?
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#21   Pascal123   17:22:16 | Freitag, 30. Januar 2009
@gunther maria
Bischof Williamson hat es m.E. präzise ausgedruckt: es war ein Mangel an Klugheit, dieser besonders für Führende so wichtige Kardinaltugend. Er hätte als Bischof wissen sollen, wann er zu reden und wann er zu schweigen hatte
Es geht nicht darum das er etwas gesagt hat sondern was er gesagt.
Es zeugt nicht von Mangel an Klugheit sondern eher von Dummheit oder völliger Geschichtsunkenntnis die Existenz der Gaskammern und die Vergasung von Juden, Sinti und anderen Regimegegnern zu leugnen.
Er sollte sich lieber mal über die Seriösität seiner zitierten „Quelle“ gedanken machen. Stellt sich die Frage warum er ein Mann Gottes sich mit so einem SCH… befasst und dies aus noch kundtut??
Völlig unverständlich.
Es gibt wohl kein anderes Geschichtlich Ergeigniss der letzten Menschheitsgeschichte das durch Augenzeugen und persönliche Erfahrungen und Filmdokumente so stichhaltig erfoscht ist wie die Shoa. Unter dieser Sichtweise dies in Zweifel zu ziehen zeugt von Dummheit und völliger Ignoranz. Selbst unter der vagen Annahme das nicht 6 Milionen Juden vergast wurden sonder „nur“ 1 Million.
Sich dann noch hinzustellen und zu sagen huch was ist denn hier passiert und sich in keinsterweise von Unwahrheit und Spinnerei zu distanzieren, ist schon mehr als dreist.
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#20   r.ruhrgebietler   17:20:01 | Freitag, 30. Januar 2009
Wahrscheinlich erst dann,
wenn die Häresien des V-II bekannt und gesühnt sind und der Vatikan sich auf seine Wurzeln in Jesus Christus zurückbesinnt. Weltlicher Schmu und falsches Tächtelmächtel mit den im Glauben irrenden hat den Vatikan bis zur Unfähigkeit gelähmt!
Es fehlt an ganz klarem Bekenntnis zu Jesus Christus.
Es fehlt an ganz klarer Absage gg. jeden Irrglauben!
Es fehlt jede Form Vorbild im Glauben.
Stattdessen Anbiederung mit allen Götzen. Da kommen mir die Tränen!
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#19   karljosef   17:14:16 | Freitag, 30. Januar 2009
Verbiegen
Ja , genau dies soll er tun. Dann herrscht Ruhe.
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#18   Gotthard   17:03:07 | Freitag, 30. Januar 2009
nichts kapiert
dieser Williamson hat nichts, aber auch überhaupt nichts, kapiert!!!
Keine Silbe hat er zurückgenommen – für keine einzelne dieser schändlichen Silben ein Wort des Bedauerns und der Bitte um Entschuldigung!
Dann kommen solch salbungsvolle Worte, auf die doch kein Mensch reinfallen kann:
For me, all that matters is the Truth Incarnate, and the interests of His one true Church, through which alone we can save our souls and give eternal glory, in our little way, to Almighty God.
Dieser Herr sollte sich darauf besinnen, dass er seit 1976 suspendierter Priester war – und auch weiterhin ist.
Was bildet der sich eigentlich ein?
Schadet der Kirche ungemein – und hält das für einen medialen Sturm (im Wasserglas).
Vielleicht sollte er mal Mt 18,6 meditieren:
Wer einen von diesen Kleinen, die an mich glauben, zum Bösen verführt, für den wäre es besser, wenn er mit einem Mühlstein um den Hals im tiefen Meer versenkt würde.
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#17   für die Kirche   17:03:06 | Freitag, 30. Januar 2009
@Heggi: da haben Sie ja recht. Unsäglich sind
die Aussagen. Aber Spinner gibt es halt.
Und die Welt jault sofort auf!
Aber wir müssen uns doch auch nicht aufregen: die Kirche wird doch schon immer attackiert, alle warten bloß auf irgendeine Chance. Daher juckt es mich gar nicht, stattdessen hat man jetzt schöne Unterhaltung. Sollen die Journalisten in Ruhe nur ihr Kapital daraus schlagen.
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#16   gunther maria michel   17:00:45 | Freitag, 30. Januar 2009
An die Herren Kritiker von Bischof Williamson.
Bischof Williamson hat es m.E. präzise ausgedruckt: es war ein Mangel an Klugheit, dieser besonders für Führende so wichtige Kardinaltugend. Er hätte als Bischof wissen sollen, wann er zu reden und wann er zu schweigen hatte. Aber was erwartet man von dem Mann? Dass er ein Rückgrat aus Gummi hat und von heute auf morgen seine Ansichten ändert und etwas erheuchelt, wovon er nicht überzeugt ist? Ja, das Interview war töricht, aber mir ist nicht aufgefallen, dass er die Tatsache der Shoah als solche bezweifelt noch dass er die Opfer der Shoah beleidigt hat. Sollte ich mich hierin, was ja möglich ist, irren, dann möge man mir bitte wörtlich aus dem Interview zitieren, wo die Beleidigung ist.
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#15   Pascal123   16:46:41 | Freitag, 30. Januar 2009
Wie bitte
Naja eine Entschuldigung und Distanzierung von seinen Äußerungen sieht wohl anders aus.
Außerdem sollte er sich nicht beim Papst entschuldigen sonder bei den Überlebenden der Shoa ein mea Culpa wäre da angebracht.
Sich dafür zu entschuldigen das er dem heiligen Vater so viel Kummer und Äger gemacht hat geht wohl völlig an der Sache vorbei.
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#14   Heggi   16:46:26 | Freitag, 30. Januar 2009
Roma locuta
Nun machen’se mal halblang. Eine vernünftige Analyse läßt sehr schnell zu dem Ergebnis kommen, daß es eigentlich nur darum geht, der Kirche und dem Papst zu schaden, und dafür werden die zweifellos unsäglichen Aussagen von Williamson nur instrumentalisiert. Wer sich die Zeitabläufe vor Augen hält, erkennt sofort, daß dieser unbedeutende Williamson und diese weltweit unbedeutende Piusgemeinschaft nur Mittel zum Zweck waren. Und die Sache wird von interessierten Kreisen gegen die Kirche weitergekocht.
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#13   matt3   16:44:31 | Freitag, 30. Januar 2009
ich finde dieser Williamson hat Format…
Ich würde ihn jederzeit zu einer Tasse Tee zu mir einladen… wenn ich denn Tee tränke. Man kann einen Menschen nicht so pauschal aburteilen.
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#12   für die Kirche   16:43:41 | Freitag, 30. Januar 2009
@Roma locuta: da haben Sie recht. Dennoch schreibt der Mann
sehr gutes Englisch, und beherrscht die Rhetorik.
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#11   Roma locuta   16:39:46 | Freitag, 30. Januar 2009
Dieser Entschuldigungsbrief reicht nicht…
…da er jede ehrliche inhaltliche Distanzierung zu den Äußerungen vermissen lässt. „Unklug“ soll wohl heißen: „taktisch ungeschickt“. Wer sich so „entschuldigt“, nach alledem, hat sich des Bischofsranges erneut als unwürdig erwiesen. Er sollte auf die Ausübung aller bischöflichen Funktionen freiwillig verzichten und erst Mal ins Kloster.
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#10   Heggi   16:38:03 | Freitag, 30. Januar 2009
haher
Das ist zwar richtig, aber diese Konstitution wieherholt ja nur und verkündet nichts Neues.
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#9   für die Kirche   16:26:54 | Freitag, 30. Januar 2009
Breaking news: Williamson hat sich entschuldigt!
Sein Brief an Kardinal Hoyos:
To His Eminence Cardinal Castrillón Hoyos
Your Eminence
Amidst this tremendous media storm stirred up by imprudent remarks of mine on Swedish television, I beg of you to accept, only as is properly respectful, my sincere regrets for having caused to yourself and to the Holy Father so much unnecessary distress and problems.
For me, all that matters is the Truth Incarnate, and the interests of His one true Church, through which alone we can save our souls and give eternal glory, in our little way, to Almighty God. So I have only one comment, from the prophet Jonas, I, 12:
„Take me up and throw me into the sea; then the sea will quiet down for you; for I know it is because of me that this great tempest has come upon you.“
Please also accept, and convey to the Holy Father, my sincere personal thanks for the document signed last Wednesday and made public on Saturday. Most humbly I will offer a Mass for both of you.
Sincerely yours in Christ
+Richard Williamson
Quelle wdtprs.com/blog/ (John Zuhlsdorf)
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#8   haher   16:22:27 | Freitag, 30. Januar 2009
die Konstitution über die Kirche
ist eine Dogmatische! D.h., sie besitzt lehramtlichen und autoritativen Charakter … Es ist wirklich bezeichnend, wie sich diese altklugen (nicht altgläubigen) Laberer hier immer das für sie „Passende“ rauspicken.
Merkürdigerweise sind es diesselben Kreise, die die Aussage Pauls VI (sic!!!) zur künstlichen Empfängsnisverhütung zum DOGMA erheben … Was für ein theologischer Aberwitz!
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#7   Roma locuta   16:11:57 | Freitag, 30. Januar 2009
Lang lebe …
… unser Heiliger Vater Benedikt XVI.!
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#6   matt3   16:02:47 | Freitag, 30. Januar 2009
Wahrscheinlich geht dem Papst das Assisi-Getue
auch schon am Hammer. Ich finde es auf jeden Fall besser seine eigene Überzeugung mit Profil zu vertreten und den Vergleich derart einzugehen, dass man die theologischen Gegensätze nicht leugnet, sondern vornanstellt. Um die Wahrheit wurde immer gefochten und gestritten. Das ist ein falscher Friede, wo man seine Überzeugung für ein laues Gutmenschentum und biedere Schöntuerei opfert.
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#5   defendor   15:48:51 | Freitag, 30. Januar 2009
DIE GEMEINSCHAFT WIRD KOMMEN…
sie ist – GOTT SEI DANK – nicht mehr aufzuhalten !
und die längst überfällige Trennung vom Spreu ( den Zersetzern der heiligen Mutter Kirche !) vom Weizen ( den treu zur reinen Lehre der heiligen Mutter Kirche Stehenden ) innerhalb der heiligen Mutter Kirche kann beginnen !
Das letzte Wort hat der HEILIGE GEIST…und keine „verstaubten Modernisten“ !
www.gloriapolo.net/
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#4   Sefirot   15:48:14 | Freitag, 30. Januar 2009
Wenn die heutige Kirche
glaubt, hinter den Geist des VAT II. zurückgehen zu können, weiß sie ganz genau, dass sie sich selbst zuschanden richtet.
Die Äußerungen in dem Artikel passen zur Denke der Katholibans…
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#3   Ministrant   15:45:01 | Freitag, 30. Januar 2009
Als ein in Rom lebender…
glaube ich dieses Pamphlet kein Wort…am VII wird sich die Treue der FSSPX zur Kirche zeigen oder auch nicht…
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#2   Sefirot   15:43:26 | Freitag, 30. Januar 2009
Damit ist der Beliebigkeit
Tür und Tor geöffnet. Wenn das Zweite Vaticanum keine Verbindlichkeit mehr besitzt oder wie im Artikel behauptet wird nie besessen hat.
Was sind denn das für blaspheme Sprüche, nur um den Kotau vor den Altritualisten und Lefebrve-Fans zu vollziehen…?
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#1   karljosef   15:39:10 | Freitag, 30. Januar 2009
Wenn diese Artikel hier stimmt,
würde es bedeuten, daß VII auf der Müllhalde der Geschichte landet? Oder wer will , hält sich drann und wer nicht will halt nicht?
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