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Privates von Rocco Buttiglione + Uganda: Bischofsvikar freigelassen + Pfarrer verteilt Geld an Gottesdienstbesucher + Gebet für Arafat + Tierkommunikation über den Kontinent
Privates von Rocco Buttiglione

Der gescheiterte EU-Kommissar Rocco Buttiglione, der von grünen und liberalen Fundamentalisten wegen seines katholischen Glaubens abgelehnt wurde, gab gestern in einem Interview mit ‘welt.de’ an, weder froh noch resigniert zu sein. Auf die Frage, was er rückblickend anders gemacht hätte, meinte Buttiglione, er würde weniger mit Journalisten sprechen. Buttiglione brachte seine Hoffnung zum Ausdruck, daß die Ungerechtigkeit, die ihm widerfahren sei, einmalig bleibe, sonst sähe er eine gravierende Krise für Europa. Gegen den Vorwurf von angeblichem „Rassismus“ verteidigte sich Buttiglione vehement. Solch leichtfertigen Anschuldigungen seien selbst Ausdruck einer solchen Krise. Er selbst glaube an die Menschenrechte, an die Gleichheit aller Menschen und den Schutz vor jeder Diskriminierung.

Uganda: Eingekerkerter Bischofsvikar freigelassen

Der Bischofsvikar von Kitgum/Uganda, Matthew Ojiam, war am Allerheiligentag wegen einer angeblichen Verbindung zur LRA „Lord’s Resistance Army“ festgenommen worden. Nach einem Bericht der Nachrichtenagentur Fides wurde der Prälat auf Kaution freigelassen. In Uganda tobt seit 18 Jahren ein blutiger Bürgerkrieg. Seit einigen Monaten gehen die ugandischen Streitkräfte systematisch gegen die LRA vor. Der Bürgerkrieg hat bisher nicht weniger als 300.000 Menschen das Leben gekostet.

Reformierter Pfarrer bezahlt Gottesdienstbesucher

Schweiz: Nach einem Bericht in ‘20min.ch’ hat der Zürcher reformierte Pfarrer Fredy Staub (52) eine neue Form der Kollekte eingeführt. Statt diese einzusammeln, wird er am kommenden Dienstag den Gottesdienstbesuchern vor der Wasserkirche in der Zwinglistadt Schweizer Franken austeilen. Die Summe soll für eine Tasse heißen Kaffee genügen. Eine Tasse Kaffee kostet in der Schweiz ungefährt 5.- sfr (über 3 Euro). Vorher wird ein Experte in der Kirche Ratschläge zum Thema ‘Sparen’ erteilen. Pfarrer Staub will Lösungen aus der Schuldenfalle anbieten. Die täglichen Gespräche des Pfarrers haben gezeigt, daß sehr viele Menschen mit diesem Problem kämpfen.

Gebet für Arafat

Der Präsident der autonomen Palästinensischen Gebiete, Jassir Arafat (75) schwebt immer noch zwischen Tod und Leben. Stimmen sprechen davon, daß sein Tod nur noch von Maschinen aufgehalten werde. Die Frage der Nachfolge ist ebenso ungeklärt wie der Ort für Arafats Bestattung. Der Kustos (Obere) der Franziskaner im Heiligen Land, P. Pierbattista Pizzaballa OFM, drückte seine Verbundenheit mit dem palästinensischen Volk aus und versprach für den sterbenden Präsidenten Jassir Arafat zu beten. Der Moslem Arafat ist seit über 10 Jahren mit einer katholischen Ehefrau verheiratet.

Supermarktei erfolgreich ausgebrütet

London (dpa) – Ein britischer Kleinbauer hat ein Ei, das im Supermarkt gekauft wurde, von einer seiner Hennen ausbrüten lassen. Obwohl das geschlüpfte Küken aufgrund seiner südamerikanischen Abstammung blaue Federn hat, wurde es von der Kuckuckshenne akzeptiert. „Alle haben uns gesagt, das würde nie klappen, aber wir haben einfach weitergemacht“, sagte Bunns Sohn dem ‘Daily Telegraph’. „Ich wünschte nur, wir hätten alle Eier druntergelegt.“
      
2 Lesermeinungen
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#2   Maren   22:09:51 | Montag, 8. November 2004
Souha Arafat
Souha Arafat wurde griechisch-orthodox getauft und erzogen. Als sie Yassir Arafat kennenlernte und sich zur Heirat entschloss, konvertierte sie zum Islam.
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#1   ghiaccio   19:40:42 | Sonntag, 7. November 2004
Gebet für Arafat
Arafats Frau war katholisch, als sie heirateten.
Einige Zeit später wurde jedoch gemeldet, sie sei konvertiert zum Islam, was dem islamischem recht, nachd em die Frau die Religion des Mannes hat, entspräche. Läßt sich ihre Medlungn verifizieren, ansonsten ggf. korrigieren?/!
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