12:59:15 | Dienstag, 3. Februar 2009
Er ist der Pastoraltheologe des pastoralen Zusammenbruchs. Kein Wunder, hat er eine Stinkwut auf alle, die ihm nicht in den Abgrund folgen. Ein Kommentar.

Möge der neue Linzer Weihbischof mit dem Zweihänder des Glaubens in den drachenhaften Belagerungsring um die Kirche eine Schneise schlagen.
(kreuz.net) Der kirchenfeindliche Wiener Pastoraltheologe, Hw. Paul M. Zulehner, hat in der antikatholischen
Tageszeitung ‘Die Presse’ eine Haßtirade gegen den neuen Linzer Weihbischof erbrochen:
„Offenbar haben
jene, die Gerhard Maria Wagner zum Weihbischof in Linz gekürt haben, die Lektion aus der Kirchenkrise
nach der Bischofsernennung Kurt Krenns nicht gelernt“ – so Hw. Zulehner.
Doch in Wirklichkeit ist der
pensionierte Pastoraltheologe dem pensionierten Sankt Pöltner Bischof viel näher, als er denkt.
Vertrödeltes
LebenBeide haben die meiste Zeit ihres Lebens im akademischen Sandkasten abgewirtschafteter Theologischer
Fakultäten vertrödelt – während die Kirche draußen lichterloh brannte.
Dagegen stand der neue Linzer
Weihbischof, Mons. Gerhard Wagner, jahrzehntelang in der harten pastoralen Realität – und hat sich dort
auf großartige Weise bewährt.
Wenn es dem antikatholischen Wiener Pastoralideologen um die Kirche ginge,
müßte er sich über die Ernennung von Mons. Wagner von Herzen freuen.
Aber wo die Ideologie dominiert,
verdunkeln nieder Instinkte den Verstand. Hw. Zulehner gibt das offen zu: „Die Ernennung des Pfarrers
Gerhard Maria Wagner zum Linzer Weihbischof erweckt in mir Zorn und Trauer in einem.“
Es geht nicht um
den GlaubenFür den gescheiterten Pastoraltheologen ist die Ernennung „kirchenpolitisch“ falsch.
Mit
dieser Wortwahl belegt er, daß es ihm bei der Bestellung katholischer Bischöfe nicht um den Glauben,
nicht um die Kirche, nicht um die Nachfolger der Apostel geht.
Es geht ihm um politischer Anpassung an
die Herren dieser Welt – also um jene Taktik, die er als Pastoraltheologe jahrzehntelang propagiert und
die – Zitat Hw. Zulehner – zu „Selbstzerstörung, Schrumpfen und Ghettoisierung der Kirche und zu einem
Verlust der bischöflichen Autorität“ geführt hat.
Es ist völlig lachhaft, daß Hw. Zulehner die dämonischen
Folgen seiner Pastoraltheorie dem neuen Linzer Weihbischof vorwirft, der in seiner bisherigen Pfarrei
auf fast 300 Laienmitarbeiter zählen konnte und 40 Gebetsgruppen aufgebaut hat.
Endlich ein Mann der
PastoralVerbissen versucht Hw. Zulehner den neuen Weihbischof, der aus der Praxis und von der Basis
her kommt, mit dem ehemaligen Bischof von Sankt Pölten in einen Sack zu werfen.
Das Gegenteil ist wahr:
Hier wird endlich kein verstaubter, wirklichkeitsferner und unfähiger Professor zum Bischof ernannt,
sondern ein Mann der Tat und der Pastoral, der bewiesen hat, daß er etwas kann.
Von Mons. Wagner darf
man erwarten, daß er dem freien Fall der Diözese Linz – dem Hw. Zulehner seit Jahren mit seinem Feigenblattgeplapper
hinterherrennt – zu bremsen vermag.
Reaktionäre Kämpfer für den Status QuoJene, die Mons. Wagner
zum Weihbischof in Linz gekürt haben, waren sich sehr wohl bewußt, daß die österreichische Pastoral
und ihr Chef-Einflüsterer Zulehner am Ende sind.
Denn der Supergau, der seit Jahrzehnten über die Kirche
in Österreich fegt, kommt von unbelehrbaren reaktionären Abbruch-Aposteln wie ihm.
Sie setzen beim
kleinsten Ansatz einer Reform alles in Bewegung, um die Kirche und katholische Bischöfe zu beschmutzen,
Dreck zu werfen, zu verleumden, zu lügen, zu hassen, zu schmähen – Hauptsache der Status Quo wird nicht
angetastet.
Dagegen baute Mons. Wagner in jener Zeit, als Hw. Zulehner die Kirche mit seiner Feder vergiftete,
jahrzehntelang im Weinberg des Herrn auf.
Nützlicher IdiotNatürlich kann sich Hw. Zulehner der Gefolgschaft,
der Haßgemeinschaft und der Häme medialer Kirchenfeinde gewiß sein. Sie leben vom Dienst nützlicher
Idioten, die glücklich sind, wenn sie ihre klerikalen Krawättchen im medialen Rampenlicht sonnen können.
Im Wutausbruch des Hw. Zulehner gegen den Linzer Weihbischof hat jene dämonische Krake ihr Haupt erhoben,
welche die Kirche seit den späten 1960er Jahren belagert.
Doch die Krake weiß, daß ihr nur noch wenig
Zeit bleibt. Das erklärt ihre Verbissenheit.
Sie benützt die letzten Gelegenheiten, um schwindelsüchtig
und im Geiste der Goebbels-Rede im Berliner Sportpalast die schwindsüchtige Diözese Linz als „wunderbar
und pastoral mutig“ zu bejubeln.
Sie benützt die letzte Gelegenheit, um zu manipulieren und den Papst
vor der Welt zu beschimpfen.
Verdrehungen ohne EndeSie jammert, heult und klagt: Man könne sich bei
Benedikt XVI. „gar nicht vorstellen“ – jault Hw. Zulehner, „daß er einen bischöflichen Emissär ernennt,
der Eugen Drewermann oder Robert Haight oder Hans Küng in die Kirche zurückholen will.“
Das ist eine
weitere pastoraltheologische Verdrehung der Wahrheit.
Denn unverständlicherweise ist keiner dieser theologischen
Finsterlinge je exkommuniziert – ja nicht einmal suspendiert – worden.
Drewermann hat sich – aufgrund
der Richtlinien der altliberalen Deutschen Bischöfe – durch seinen Kirchenaustritt selber aus der Kirche
ausgeschlossen.
Er braucht keinen päpstlichen Emissär. Es genügt, wenn er seine Kirchensteuer wieder
zahlt.
Zulehner, Drewermann, Küng, Ranke-Heinemann, Hasenhütl und wie sie alle heißen – die kirchliche
Geisterbahn ist zwar endlos, aber, Gott sei Dank, hoffnungslos überaltert und noch hoffnungsloser frustriert.
Möge der neue Linzer Weihbischof auf die Fürsprache des Heiligen Georg, die Gnade erhalten, mit dem
Zweihänder des Glaubens in diesen drachenhaften Belagerungsring um die Kirche eine Schneise zu schlagen.
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