Die historisch-kritische Exegese ist nicht mehr als ein schlecht gebautes, wackliges Kartenhaus, das regelmäßig von der Wirklichkeit weggeblasen wird.
Buchumschlag des Werkes „Wölfe im Schafspelz“.
(kreuz.net) Der deutsche Historiker Helmut Pflüger hat „Irrwege christlicher Verkündigung im 20. Jahrhundert“
aufgedeckt.
So lautet der Untertitel seines neuen Buches „Wölfe im Schafspelz“. Es erschien im Oktober
2008. Das Vorwort schrieb der Erzbischof von Köln, Joachim Kardinal Meisner.
Pflüger nimmt darin eine
überfällige „Rückdatierung“ des Neuen Testaments vor.
Darüber sprach er im Dezember mit dem Herausgeber
der lefebvristischen Monatszeitung ‘Kirchliche Umschau’.
Pflüger zeigt auf, daß die papyrologischen
Erkenntnisse der letzten dreißig Jahre alle abenteuerlichen Theorien zur Datierung im 20. Jahrhundert
ad absurdum geführt haben.
Ein antiker Text kann nicht später verfaßt sein als bereits vorhandene
Fragmente von Kopien – erklärt Pflüger das Offensichtliche.
Dabei datieren die ältesten Handschriften
antiker Texte oft viele Jahrhunderte später als die nicht erhaltenen Originale.
Anders die Evangelien:
Die ältesten Fragmente von Kopien der Urschriften sind nur zehn bis dreißig Jahre jünger als die Originaltexte.
Abschreibphantasie als Grundirrtum
Pflüger betrachtet es als Grundirrtum der sogenannten historisch-kritischen
Methode, die Evangelien als Plagiate zu betrachten, bei dem jeder vom anderen abgeschrieben habe: „Dem
ist nicht so.“
Bei den Evangelien seien Umfang und Zahl der berichteten Ereignisse durchaus verschieden –
von Abschreiben könne also keine Rede sein.
Bei jedem Ereignis gebe es so viele Varianten, wie auch
dann, wenn Zeugen vor Gericht befragt werden – so Pflüger: „Die Varietät ist ein wichtiges Argument
für die Glaubwürdigkeit der Aussage.“
Warum sind manche Stellen in den Evangelien identisch?[
Pflüger:
„Man wird natürlich bedenken, daß die Apostel vor ihrer Zerstreuung einige Jahre zusammen in Jerusalem
verkündet haben und da wird sich eine Verkündigungsschema herausgebildet haben.“
Damit könne ein Zeugenkomplott
ausgeschlossen werden.
Gleichzeitig gibt Pflüger zu bedenken, daß die Apostel vor ihrer Zerstreuung
einige Jahre zusammen in Jerusalem verkündet haben: „Da wird sich eine Verkündigungsschema herausgebildet
haben.“
Datierung der Synoptiker
Zu Markus erklärt Pflüger, daß er in den Jahren 42 bis 44 die römischen
Predigten des Heiligen Apostels Petrus aufgeschrieben habe.
Matthäus habe für ein jüdisches Publikum
in Palästina geschrieben. Dabei dementierte er das Gerücht, daß die Jünger den Leichnam gestohlen
hätten:
„Dieses Bestreben ist nur sinnvoll, wenn solche Gerüchte noch existieren“ – so Pflüger zur
Datierung des ältesten Evangeliums.
Der jüdische Hohepriester Kaiphas und der römische Statthalter
Pilatus wurden im Jahr 36 abgesetzt.
„Das Matthäus-Evangelium muß also nicht lange nach diesem Jahr
36 geschrieben worden sein“ – so die Schlußfolgerung des Historikers.
Die ältesten Kopien von Markus
stammen aus dem Jahr 50 aus Qumran, einer Ruinenstätte am Toten Meer – so Pflüger.
Fragmente von Matthäus
und Lukas wurden in Oberägypten gefunden und stammen spätestens aus dem Jahr 65.
Das Lukasevangelium
sei unbestritten vor der Apostelgeschichte geschrieben. Die Apostelgeschichte wiederum müsse vor dem
Jahr 62 verfaßt sein:
Pflügers Argument: In der Apostelgeschichte sind die Martyrien der beiden Hauptfiguren
Petrus und Paulus unter dem römischen Kaiser Nero († 68) nicht mehr erwähnt. Der Martertod des vergleichsweise
unbedeutenden Stephanus umfaßt dagegen zwei Kapitel.
Ein Kartenhaus fällt zusammen
Zum Johannesevangelium
zitiert Pflüger den deutschen Bibelwissenschaftler Klaus Berger. Dieser hat den Text in die Mitte der
60er Jahre datiert.
Pflüger findet das glaubwürdig. Das älteste Papyrusfragment aus Oberägypten stammt
aus dem Ende des ersten Jahrhunderts.
Der Historiker betrachtet das letzte Kapitel 21 gemäß dem Text
als Nachtrag des gleichen Verfassers. Dort wird die Prophezeiung Jesu über das Märtyrium Petri berichtet
und zugleich als eingetreten kommentiert.
Damit müsse das Evangelium ohne dem Kapitel 21 vor der Christenverfolgung
unter Nero geschrieben worden sein.
Pflüger befaßt sich auch mit der alten historisch-kritischen Legende,
wonach Johannes angeblich ein dummer Fischer gewesen sei, der ein hochgeistiges Evangelium – obwohl es
in sehr einfachem Griechisch geschrieben ist – nicht hätte abfassen können.
Auf dem Hintergrund dieser
Spekulation wurde das Evangelium zu einer Auseinandersetzung irgendeines späten Theologen mit der Gnosis
reduziert und in die zweite Hälfte des zweiten Jahrhunderts verlegt.
Doch Papyrusfunde aus Oberägypten
mit Texten des Johannesevangeliums haben dieses Kartenhaus zum Einsturz gebracht.
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44 Lesermeinungen
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Exegese „wird weggeblasen“? Regelmäßig?? Von der Wirklichkeit??? Also, da blase ich mit ! Die objektivierende
Wahrnehmung der Welt – durch wen auch immer – hat ihren Sinn und ihre Grenzen. Nicht nur in Bezug zu den
Mitmenschen, sondern auch zur übrigen Welt können wir die Grenzen der Objektivierbarkeit überschreiten.
Im Menschen fließen Objekt und Subjekt, Natur und Schöpfung, Immanenz und Transzendenz Gottes zusammen.
Und das passiert ohne Zustimmung oder etwa Genehmigung durch Klerus und / oder so genannte Wissenschaften –
genau so wie mit. Als Pythagoras seinen bekannten Lehrsatz entdeckte, brachte er den Göttern hundert
Ochsen dar. Seitdem zittern ‘die Ochsen’ so oft eine neue Wahrheit ans Licht kommt. (= Zitat Ludwig Börne)
Zum besseren Verständnis erläutere ich: Ein Ochse ist ein kastrierter Bulle. So weit Exegese betrieben
wird durch katholische Priester, die bekanntlich „dank Zölibat“ eine geistige Selbst-Kastration vollziehen,
„zittern diese Ochsen vor der Börne-Wahrheit“. Statt weg-geblasener Exegese bietet diesen Zöli-Ochsen
Rückhalt und Zuspruch Joh.3,17 mit der tröstlichen Erinnerung Gott hat seinen Sohn nicht gesandt, dass
er die Welt richte, sondern dass die Welt durch ihn selig werde.
#45 Fragender 07:42:40 | Donnerstag, 26. Februar 2009
@ Bruder Johannes WÜST und leer“ war die Erden und wer das nicht geistlich versteht – ebenso wie alles
in der Bibel –, der tappt halt im Dunkeln und was ist – geistlich verstanden – der Unterschied zwischen
völlig nass und völlig trocken??? Ernsthaft: Sie sehen also keinen Widerspruch zwischen diesen
beiden Stellen?
#43 Fragender 07:26:09 | Donnerstag, 26. Februar 2009
@ vieira „im Regen schweben“: nein, denn der Herr hatte noch nicht regnen lassen… (zumindest in einer
Version der Schöpfungsberichte)- da war KEIN WASSER, über dem der Geist hätte schweben können. Vergleichen
Sie doch ganz einfach die von mir genannten Stellen. Sie werden feststellen, daß das Chaos vor der Schöpfung
einmal als vollsrändig dürr und trocken beschrieben wird, bei der anderen Stelle als vollständige Urflut,
also alles unter Wasser. Ich habe kein Problem damit, aber bei wörtlicher Betrachtung der Bibel ist das
ein eindeutiger Widerspruch und somit muß mindestens eine Version FALSCH sein. Wenn Sie für wörtliches
Bibleverständnis sind, müssen somit SIE ein Problem damit haben, wenn in der Bibel Falsches steht, wenn
die Bibel FEHLERHAFT ist. Historisch-kritisch sind das 2 unterschiedlichen Schöpfungsberichte von unterschiedlichen
Autoren, die sich aufgrund ihrer persönlichen Erfahrung das völlige Chaos VOR Gottes Schöpfungswirken
halt unterschiedlich vorstellen. D.h. beide wollen das vollständige Chaos beschreiben, aber einer (ein
Wüstenbewohner, der die Schrecken der Trockenheit kennt) stellt sich das Chaos als völlige Trockenheit
vor, während ein Küstenbewohner, der Überschwemmuingen erlebt hat, das völlige Chaos als totale Überflutung
sieht. Der wortwörtlich objektiv vorliegende Widerspruch wird somit hinfällig, weil einfach 2 tiefgläubige
Menschen mit ihren Mitteln und Worten das Chaos zu beschreiben versuchen. Ähnliches gilt für viele Widersprüche
in der Bibel
#42 Vieira 06:08:57 | Donnerstag, 26. Februar 2009
@Fragender / @Gotthard Dann verraten Sie mir mal ganz konkret und ohne historisch-kritische Exegese, ob
Die Erde bei Beginn der Schöpfung Wüste war (denn Gott, der Herr, hatte es auf die Erde noch nicht regnen
lassen 1. Mose 2,5b) oder mit Wasser bedeckt (Finsternis lag über der Urflut und Gottes Geist schwebte
über dem Wasser. 1. Mose, 1.2) Erde wüst und leer und der Geist über den Wassern kommt in der mir vorliegenden
Schrift alles in dem einen Vers 1. Mose 1,2 vor. Was für ein Problem haben Sie damit? Meinen Sie, der
Geist müsse im Regen schweben? Wie interpretiert man das denn historisch-kritisch? @Gotthard hast Du
dafür hieb- und stichfeste Beweise Scherzkeks! Als ob es darum ginge, vorliegenden hieb- und stichfeste
Beweisen andere hieb- und stichfeste Beweise entgegenzuhalten. Es geht nur darum, dass bestimmte Behauptungen
ausgeschlossen werden können und für ein Szenario höhere Plausibilität darlegen zu können.
Oh Fragender u.a.:O tempora, o mores … „WÜST und leer“ war die Erden und wer das nicht geistlich versteht
– ebenso wie alles in der Bibel –, der tappt halt im Dunkeln und stellt solche Fragen, oder er/sie behauptet …
genauso wie „historisch-kritische“, aber „geistliche u. unkritische“ Tiefflieger. Da sie sich für weise
hielten, sind sie zu Narren geworden. (Röm. 1)
#40 Fragender 00:31:40 | Donnerstag, 26. Februar 2009
@vieira Dann verraten Sie mir mal ganz konkret und ohne historisch-kritische Exegese, ob Die Erde bei
Beginn der Schöpfung Wüste war (denn Gott, der Herr, hatte es auf die Erde noch nicht regnen lassen
1. Mose 2,5b) oder mit Wasser bedeckt (Finsternis lag über der Urflut und Gottes Geist schwebte über
dem Wasser. 1. Mose, 1.2) Bitte ganz konkret: Wüste oder Urflut?
#39 Gotthard 00:26:35 | Donnerstag, 26. Februar 2009
@vieira Offenbar sind wesentliche historisch-kritische Ergebnisse als Kartenhaus entlarvt. Und zwar mittels
historisch-kritischer Methode! hast Du dafür hieb- und stichfeste Beweise lesen können? Ich leider nicht…
#38 Fragender 00:11:53 | Donnerstag, 26. Februar 2009
@ Prof. Eine selten exquisite Mischung zwischen Größenwahnsinn, Oberlehramt, Ignoranz und der Verbindung
von üblen Nachreden und Verleumdungen offenbart hier dieser sich hinter Fragender versteckende Pseudovatikanist.
Den Wortsinn von Perversität sollte dieser bedauernswerte Hochstapler in Lexika nachschlagen. Si tacuisses …
Selten exquisit gewählte Worte für eine reichlich primitive Beflegelung! Ich bin zutiefst beeindruckt!
:(3
@Gotthard Diese Methode der Exegese ist kirchlich approbiert! Ihre Ergebnisse haben wesentlich zum Verständnis
der Bibel beigetragen … Offenbar zu einem falschen Verständnis. Offenbar sind wesentliche historisch-kritische
Ergebnisse als Kartenhaus entlarvt. Und zwar mittels historisch-kritischer Methode!
#35 Gotthard 23:19:40 | Mittwoch, 25. Februar 2009
Wölfe im Schafspelz allein dieser Titel disqualifiziert den Verfasser Pflüger … er scheint laut Titel
eine Schmähschrift geschrieben zu haben – aber keine wissenschaftlich fundierte Auseinandersetzung mit
der historisch-kritischen Methode. Diese Methode der Exegese ist kirchlich approbiert! Ihre Ergebnisse
haben wesentlich zum Verständnis der Bibel beigetragen … Das von Pflüger konstruierte „Verkündigungs-Schema
der Apostel“ während der gemeinsamen Zeit in Jerusalem … herzlich gelacht!
#34 schamane40 22:53:00 | Mittwoch, 25. Februar 2009
Der Reiter der Nacht Wenn wir hierher reiten, sehen wir hetzen und streiten, Hass und Gemeinheit verbreiten.
Sehet, sind so Christen? Getaufte Satananisten? Von Umkehr un Buße kein Faden. Die Botschaft des Meisters
geht baden. Seht, wie sie beissen, die Frommen. Ob die in den Himmel auch kommen? Ein Wespennest ist nichts
dagegen, was hier die Gerechten so pflegen. Eine Bagage zum Meiden. Da lebt es sich menschlich bei Heiden.
KEHRT UM. KEHRT UM ! LEBT NACH DEM EVANGELIUM. Das rufen die Vierzig Schamanen in diesen Dämonenstall.
Amen Der Reiter der Nacht Wir haben am Aschermittwoch gesprochen
Ein Pseudofragender als grössenwahnsinniger Ignorant Unter kreuz.net begegnet der Leser zwar etlichen
Ignoranten, Schimpfkanonisten, Verleumdern und auch vielen Söhnen des Vaters der Lüge. Eine selten exquisite
Mischung zwischen Größenwahnsinn, Oberlehramt, Ignoranz und der Verbindung von üblen Nachreden und
Verleumdungen offenbart hier dieser sich hinter Fragender versteckende Pseudovatikanist. Den Wortsinn
von Perversität sollte dieser bedauernswerte Hochstapler in Lexika nachschlagen. Si tacuisses …
#30 Fragender 22:35:55 | Mittwoch, 25. Februar 2009
@ Galtea Ich distanziere mich hiermit pauschal von allen Positionen, die in den Artikeln von kreuz.net
vertreten werden: ich distanziere mich ausdrücklich von Homophobie, Antisemitismus, Revisionismus, Haß
auf Protestanten, Haß auf Liberale, Haß auf „Modernisten“. Ich hege ausdrücklich keinerlei Sympathie
für die Piushanseln, für Bischof Wagner, den Kinderschänder Groer und den kirchenschädigenden Bischof
Krenn. Ich gebe zu, mich an den Pervesität der Homepage und mancher Kommentatoren zu ergötzen, damit
hat es sich aber auch schon.
Lieber Herr Fragender, dann publizieren Sie doch Ihre geistigen Ergüsse in Ihrem lokalen Bistumsblattl.
Es ist genausogut Ihr kreuz.net. Sie schreiben nämlich hier. Sie sind kreuz.net, nolens volens.
#28 derLeser 22:15:48 | Mittwoch, 25. Februar 2009
neun fragender ich sagte nicht „keine“ sondern „1 oder 2“ verdrehen sie nicht immer alles und werfen sie
nicht immer alles durcheinander . das verwirrt
#27 Fragender 22:12:41 | Mittwoch, 25. Februar 2009
@ Leser Sie sagten doch hier gibt es keine Sedis?!?!? hallihallo… Abgesehen davon hat der Möchtegern-Pater
durchaus Unterhaltungswert… wie so manches auf dieser Homepage…
#21 Fragender 21:55:23 | Mittwoch, 25. Februar 2009
@Leser katholische nachrichten sind katholische nachrichten wenn sie den glauben der kirche als grundlage
haben. … netter Kommentar auf einer Sedisvakantisten-Homepage mit VII-Allergie
#20 derLeser 21:49:45 | Mittwoch, 25. Februar 2009
frager katholische nachrichten sind katholische nachrichten wenn sie den glauben der kirche als grundlage
haben. wenn eine katholische formation HEUTE nicht viele feinde hat ist die katholizität fragwürdig.
ihre wortmeldung zb ist ein indiz dass es sich um eine kath seite handelt
#19 Mrs.Cologne 21:40:57 | Mittwoch, 25. Februar 2009
Ab wann gibt es Distanziererei als Studienfach? Distanziert sich?! Die jetzt auch? Ist das jetzt zu so
etwas wie ein Volkssport geworden, oder was? Was erhoffen die sich alle eigentlich wo sie diese distanziererei
hinführt? Und mal ganz abgesehen davon, wenn die sich von kreuz.net distanzieren wollen, sollen die sich
hier erst einmal ausloggen.
#18 Fragender 21:39:15 | Mittwoch, 25. Februar 2009
Radio Vatikan Die Webseite kreuz.net verlinkt zu uns, obwohl wir sie gebeten haben, den Link zu entfernen.
Wir distanzieren uns hiermit deutlich von kreuz.net.Wir haben mit dieser Seite nichts zu tun und stehen
ihr auch in keiner Weise nahe.Dass die (anonymen!) Betreiber der Seite zu uns linken, macht uns ärgerlich,
doch leider können wir es nicht verhindern. Die Redaktion von Radio Vatikan So weit zum Thema „katholische
Nachrichten“ auf hetz.net
Jeder ernstzunehmende Theologe und Bibelwissenschaftler weiß: Wenn wir nur die Synoptiker Matthäus,MARKUS,
Lukas vergleichen, gibt es bei den Reden Jesu deutliche Abweichungen, etwa Bergpredigt. Man vergleiche
auch bei den Synoptikern und Johannes die letzten Worte am Kreuz oder das Verhalten der beiden Schächer.
Da gibt es beträchtliche Unterschiede. Vieles, was der Historiker sagt, ist in Fachkreisen längst bekannt.
Die Forschung wird ( zum Entsetzen der Fundamentalisten ) noch mehr über die Wirklichkeit „Jesus und
die Evangelien“ an den Tag bringen. Das wird den Glauben an Jesus und aus der Nachfolge kein Kartenhaus
machen.
#15 Gotthard 21:28:56 | Mittwoch, 25. Februar 2009
Pflüger sollte das Pflüger-Buch gut zhusammengefasst worden sein – dann ist es des Lesens nicht wert!
Ich lese nur unbewiesene Behauptungen – nichts mehr. Keinerlei Beweise …
@ Unschuld: Ja klar – vollkommen irrtumslos. Deswegen gibt es ja auch 2 sich widersprechende Schöpfungsgeschichte
in der Bibel und laut der ach so irrtumsfreien Bibel sind Fledermäuse ja auch Vögel und Hasen zählen
zu den Wiederkäuern! Alles klar!
#13 Fragender 21:13:08 | Mittwoch, 25. Februar 2009
@möchtegern ich meinte auch die Unterschiede zwischen den Schöpfungsberichtendes ersten und des zweiten
Kapitels der Genesis… z.B.- daß in einem bericht die Erde vor Beginn der Schöpfung mit Wüste bedeckt
war, im andere Bericht mit Wasser… Abgesehen davon: Für die damalige Zeit ist das eine im Detail Öha-
eine historisch-kritische Betrachtung! Gefällt mir!
@Leser Wenn es sich präzise so verhält, wie Jesus sagte, wieso wusste er dann nicht schon als Säugling
in der Krippe von jener Zeit zu plaudern, wo Abraham noch garnicht war, aber er doch bereits gewesen sein
soll?
@Fragender Sie schrieben: „Da lob ich mir doch die strikt wörtliche Auslegung… die halt blöderweise
schon in den ersten beiden Kapiteln der Bibel an Widersprüchen scheitert“ Oft wird der Schöpfungsbericht
der Bibel kritisiert. Trotzdem ist gerade dieser bzw. die Abfolge der einzelnen Abschnitte (Chaos->Erde->Tag
und Nacht->Meer und Land-> Tiere-> Mensch) zwar nicht exakt, aber doch für die damalige Zeit sehr nah
am tatsächlichen Ablauf, wie er von der Wissenschaft gelehrt wird. Für die damalige Zeit ist das eine
im Detail (Gliederung in „Tage“) sicher nicht richtige, aber in den groben Zügen grandiose und tolle
Erkenntnisleistung. Gerade dass nicht alles auf einmal geschaffen wurde, sondern sich entwickelt hat,
und auch die grobe Reihenfolge stimmen. Wer sich an der Einteilung in „Tage“ aufhält, versteht nicht,
was der Autor mit dem Text sagen will.
Fragender Sie sind offensichtlich trotz historisch-kritischer Exegese hirnlos, denn Pflüger unterstellt
mit keinem Wort, daß sich die Offenbarung auf „sola scriptura“ beschränkt. Sie benötigen aber wohl
die historisch-kritische Exegese, um überhaupt Offenbarung zu entdecken, oder sogar die Offenbarung,
die Sie ganz persönlich für offenbar halten. Sie sind kein Fragender, vielmehr ein Besserwisser.
„Ehe Abraham war, bin ich.“ Joh 8,58-59 58 Jesus sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ehe
Abraham war, bin ich. 59 Da hoben sie Steine auf, um auf ihn zu werfen. Jesus aber verbarg sich und ging
aus dem Tempel hinaus. => Jesus sagt von sich selbst, dass er, bevor Abraham (der Stammvater des Volkes
der Juden und der Araber, der um 2000 v. Chr. gelebt hatte, also ca. 2000 Jahre vor Jesu Geburt) gelebt
hat, er bereits gelebt hätte. Dies empfanden die Juden eindeutig als Gotteslästerung, weil nur Gott
über allen Zeiten steht und schon immer lebt (ein Mensch kann nicht vor über 2000 Jahren schon existiert
haben) und sie hoben deshalb Steine auf um ihn wegen dieser Gotteslästerung zu steinigen, denn im jüdischen
Gesetz in 3.Mose 24,16 heisst es: „Und wer den Namen des HERRN lästert, muß getötet werden, die ganze
Gemeinde muß ihn steinigen; wie der Fremde, so der Einheimische: wenn er den Namen lästert, soll er
getötet werden.“
#7 Fragender 20:09:33 | Mittwoch, 25. Februar 2009
Da lob ich mir… Die historisch-kritische Exegese ist nicht mehr als ein schlecht gebautes, wackliges
Kartenhaus, das regelmäßig von der Wirklichkeit weggeblasen wird. Da lob ich mir doch die strikt wörtliche
Auslegung… die halt blöderweise schon in den ersten beiden Kapiteln der Bibel an Widersprüchen scheitert
… wer das (oder den Rest der Bibel) ohne historisch-kritische Exegese lesen kann, ohne daran zu verzweifeln,
muß schon ein echter Fundi (also hirnlos) sein…
@Seher glaubst du dein Geschreibe ist derart bedeutungsvoll, dass du es durchnummerieren müsstest, als
handle es sich dabei um eine Offenbarung? Eine Offenbarung ist es nämlich gewiss nicht, auch nicht mit
der überflüssigen Theatralik.
#2 Der Seher 19:59:50 | Mittwoch, 25. Februar 2009
Die Zeit wird kommen (16) …in der du erkennst: auch andere schrieben ihre Verkündigung auf, in den
Jahren zwischen 33 und 65 sprachen die Jünger nicht von „vier Evangelien“.