Heilige Schrift
Zeit für Rückdatierungen
Die historisch-kritische Exegese ist nicht mehr als ein schlecht gebautes, wackliges Kartenhaus, das regelmäßig von der Wirklichkeit weggeblasen wird.
Buchumschlag des Werkes "Wölfe im Schafspelz".
Buchumschlag des Werkes „Wölfe im Schafspelz“.
(kreuz.net) Der deutsche Historiker Helmut Pflüger hat „Irrwege christlicher Verkündigung im 20. Jahrhundert“ aufgedeckt.

So lautet der Untertitel seines neuen Buches „Wölfe im Schafspelz“. Es erschien im Oktober 2008. Das Vorwort schrieb der Erzbischof von Köln, Joachim Kardinal Meisner.

Pflüger nimmt darin eine überfällige „Rückdatierung“ des Neuen Testaments vor.

Darüber sprach er im Dezember mit dem Herausgeber der lefebvristischen Monatszeitung ‘Kirchliche Umschau’.

Pflüger zeigt auf, daß die papyrologischen Erkenntnisse der letzten dreißig Jahre alle abenteuerlichen Theorien zur Datierung im 20. Jahrhundert ad absurdum geführt haben.

Ein antiker Text kann nicht später verfaßt sein als bereits vorhandene Fragmente von Kopien – erklärt Pflüger das Offensichtliche.

Dabei datieren die ältesten Handschriften antiker Texte oft viele Jahrhunderte später als die nicht erhaltenen Originale.

Anders die Evangelien: Die ältesten Fragmente von Kopien der Urschriften sind nur zehn bis dreißig Jahre jünger als die Originaltexte.

Abschreibphantasie als Grundirrtum

Pflüger betrachtet es als Grundirrtum der sogenannten historisch-kritischen Methode, die Evangelien als Plagiate zu betrachten, bei dem jeder vom anderen abgeschrieben habe: „Dem ist nicht so.“

Bei den Evangelien seien Umfang und Zahl der berichteten Ereignisse durchaus verschieden – von Abschreiben könne also keine Rede sein.

Bei jedem Ereignis gebe es so viele Varianten, wie auch dann, wenn Zeugen vor Gericht befragt werden – so Pflüger: „Die Varietät ist ein wichtiges Argument für die Glaubwürdigkeit der Aussage.“
Warum sind manche Stellen in den Evangelien identisch?[
Pflüger: „Man wird natürlich bedenken, daß die Apostel vor ihrer Zerstreuung einige Jahre zusammen in Jerusalem verkündet haben und da wird sich eine Verkündigungsschema herausgebildet haben.“


Damit könne ein Zeugenkomplott ausgeschlossen werden.

Gleichzeitig gibt Pflüger zu bedenken, daß die Apostel vor ihrer Zerstreuung einige Jahre zusammen in Jerusalem verkündet haben: „Da wird sich eine Verkündigungsschema herausgebildet haben.“

Datierung der Synoptiker

Zu Markus erklärt Pflüger, daß er in den Jahren 42 bis 44 die römischen Predigten des Heiligen Apostels Petrus aufgeschrieben habe.

Matthäus habe für ein jüdisches Publikum in Palästina geschrieben. Dabei dementierte er das Gerücht, daß die Jünger den Leichnam gestohlen hätten:

„Dieses Bestreben ist nur sinnvoll, wenn solche Gerüchte noch existieren“ – so Pflüger zur Datierung des ältesten Evangeliums.

Der jüdische Hohepriester Kaiphas und der römische Statthalter Pilatus wurden im Jahr 36 abgesetzt.

„Das Matthäus-Evangelium muß also nicht lange nach diesem Jahr 36 geschrieben worden sein“ – so die Schlußfolgerung des Historikers.

Die ältesten Kopien von Markus stammen aus dem Jahr 50 aus Qumran, einer Ruinenstätte am Toten Meer – so Pflüger.

Fragmente von Matthäus und Lukas wurden in Oberägypten gefunden und stammen spätestens aus dem Jahr 65.

Das Lukasevangelium sei unbestritten vor der Apostelgeschichte geschrieben. Die Apostelgeschichte wiederum müsse vor dem Jahr 62 verfaßt sein:

Pflügers Argument: In der Apostelgeschichte sind die Martyrien der beiden Hauptfiguren Petrus und Paulus unter dem römischen Kaiser Nero († 68) nicht mehr erwähnt. Der Martertod des vergleichsweise unbedeutenden Stephanus umfaßt dagegen zwei Kapitel.

Ein Kartenhaus fällt zusammen

Zum Johannesevangelium zitiert Pflüger den deutschen Bibelwissenschaftler Klaus Berger. Dieser hat den Text in die Mitte der 60er Jahre datiert.

Pflüger findet das glaubwürdig. Das älteste Papyrusfragment aus Oberägypten stammt aus dem Ende des ersten Jahrhunderts.

Der Historiker betrachtet das letzte Kapitel 21 gemäß dem Text als Nachtrag des gleichen Verfassers. Dort wird die Prophezeiung Jesu über das Märtyrium Petri berichtet und zugleich als eingetreten kommentiert.

Damit müsse das Evangelium ohne dem Kapitel 21 vor der Christenverfolgung unter Nero geschrieben worden sein.

Pflüger befaßt sich auch mit der alten historisch-kritischen Legende, wonach Johannes angeblich ein dummer Fischer gewesen sei, der ein hochgeistiges Evangelium – obwohl es in sehr einfachem Griechisch geschrieben ist – nicht hätte abfassen können.

Auf dem Hintergrund dieser Spekulation wurde das Evangelium zu einer Auseinandersetzung irgendeines späten Theologen mit der Gnosis reduziert und in die zweite Hälfte des zweiten Jahrhunderts verlegt.

Doch Papyrusfunde aus Oberägypten mit Texten des Johannesevangeliums haben dieses Kartenhaus zum Einsturz gebracht.
      
44 Lesermeinungen
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#46   Jotef   08:11:00 | Donnerstag, 26. Februar 2009
Exegese „wird weggeblasen“? Regelmäßig?? Von der Wirklichkeit??? Also, da blase ich mit !
Die objektivierende Wahrnehmung der Welt – durch wen auch immer – hat ihren Sinn und ihre Grenzen. Nicht nur in Bezug zu den Mitmenschen, sondern auch zur übrigen Welt können wir die Grenzen der Objektivierbarkeit überschreiten. Im Menschen fließen Objekt und Subjekt, Natur und Schöpfung, Immanenz und Transzendenz Gottes zusammen. Und das passiert ohne Zustimmung oder etwa Genehmigung durch Klerus und / oder so genannte Wissenschaften – genau so wie mit.
Als Pythagoras seinen bekannten Lehrsatz entdeckte, brachte er den Göttern hundert Ochsen dar. Seitdem zittern ‘die Ochsen’ so oft eine neue Wahrheit ans Licht kommt. (= Zitat Ludwig Börne)
Zum besseren Verständnis erläutere ich:
Ein Ochse ist ein kastrierter Bulle.
So weit Exegese betrieben wird durch katholische Priester, die bekanntlich „dank Zölibat“ eine geistige Selbst-Kastration vollziehen, „zittern diese Ochsen vor der Börne-Wahrheit“.
Statt weg-geblasener Exegese bietet diesen Zöli-Ochsen Rückhalt und Zuspruch Joh.3,17 mit der tröstlichen Erinnerung Gott hat seinen Sohn nicht gesandt, dass er die Welt richte, sondern dass die Welt durch ihn selig werde.
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#45   Fragender   07:42:40 | Donnerstag, 26. Februar 2009
@ Bruder Johannes
WÜST und leer“ war die Erden
und wer das nicht geistlich versteht
– ebenso wie alles in der Bibel –,
der tappt halt im Dunkeln
und was ist – geistlich verstanden – der Unterschied zwischen völlig nass und völlig trocken???
:-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D
Ernsthaft:
Sie sehen also keinen Widerspruch zwischen diesen beiden Stellen?
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#44   Ultramontanus   07:39:21 | Donnerstag, 26. Februar 2009
@Fragender:
Sehr gute Analyse finde ich :)3
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#43   Fragender   07:26:09 | Donnerstag, 26. Februar 2009
@ vieira
„im Regen schweben“:
nein, denn der Herr hatte noch nicht regnen lassen… (zumindest in einer Version der Schöpfungsberichte)- da war KEIN WASSER, über dem der Geist hätte schweben können.
Vergleichen Sie doch ganz einfach die von mir genannten Stellen. Sie werden feststellen, daß das Chaos vor der Schöpfung einmal als vollsrändig dürr und trocken beschrieben wird, bei der anderen Stelle als vollständige Urflut, also alles unter Wasser.
Ich habe kein Problem damit, aber bei wörtlicher Betrachtung der Bibel ist das ein eindeutiger Widerspruch und somit muß mindestens eine Version FALSCH sein.
Wenn Sie für wörtliches Bibleverständnis sind, müssen somit SIE ein Problem damit haben, wenn in der Bibel Falsches steht, wenn die Bibel FEHLERHAFT ist.
Historisch-kritisch sind das 2 unterschiedlichen Schöpfungsberichte von unterschiedlichen Autoren, die sich aufgrund ihrer persönlichen Erfahrung das völlige Chaos VOR Gottes Schöpfungswirken halt unterschiedlich vorstellen. D.h. beide wollen das vollständige Chaos beschreiben, aber einer (ein Wüstenbewohner, der die Schrecken der Trockenheit kennt) stellt sich das Chaos als völlige Trockenheit vor, während ein Küstenbewohner, der Überschwemmuingen erlebt hat, das völlige Chaos als totale Überflutung sieht.
Der wortwörtlich objektiv vorliegende Widerspruch wird somit hinfällig, weil einfach 2 tiefgläubige Menschen mit ihren Mitteln und Worten das Chaos zu beschreiben versuchen.
Ähnliches gilt für viele Widersprüche in der Bibel
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#42   Vieira   06:08:57 | Donnerstag, 26. Februar 2009
@Fragender / @Gotthard
Dann verraten Sie mir mal ganz konkret und ohne historisch-kritische Exegese, ob Die Erde bei Beginn der Schöpfung Wüste war (denn Gott, der Herr, hatte es auf die Erde noch nicht regnen lassen 1. Mose 2,5b) oder mit Wasser bedeckt (Finsternis lag über der Urflut und Gottes Geist schwebte über dem Wasser. 1. Mose, 1.2)
Erde wüst und leer und der Geist über den Wassern kommt in der mir vorliegenden Schrift alles in dem einen Vers 1. Mose 1,2 vor.
Was für ein Problem haben Sie damit?
Meinen Sie, der Geist müsse im Regen schweben?
Wie interpretiert man das denn historisch-kritisch?
@Gotthard
hast Du dafür hieb- und stichfeste Beweise
Scherzkeks! Als ob es darum ginge, vorliegenden hieb- und stichfeste Beweisen andere hieb- und stichfeste Beweise entgegenzuhalten. Es geht nur darum, dass bestimmte Behauptungen ausgeschlossen werden können und für ein Szenario höhere Plausibilität darlegen zu können.
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#41   Bruder Johannes   02:25:42 | Donnerstag, 26. Februar 2009
Oh Fragender u.a.:O tempora, o mores …
„WÜST und leer“ war die Erden
und wer das nicht geistlich versteht
– ebenso wie alles in der Bibel –,
der tappt halt im Dunkeln
und stellt solche Fragen,
oder er/sie behauptet …
genauso wie „historisch-kritische“,
aber „geistliche u. unkritische“ Tiefflieger.
Da sie sich für weise hielten,
sind sie zu Narren geworden. (Röm. 1)
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#40   Fragender   00:31:40 | Donnerstag, 26. Februar 2009
@vieira
Dann verraten Sie mir mal ganz konkret und ohne historisch-kritische Exegese, ob Die Erde bei Beginn der Schöpfung Wüste war (denn Gott, der Herr, hatte es auf die Erde noch nicht regnen lassen 1. Mose 2,5b) oder mit Wasser bedeckt (Finsternis lag über der Urflut und Gottes Geist schwebte über dem Wasser. 1. Mose, 1.2)
Bitte ganz konkret: Wüste oder Urflut?
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#39   Gotthard   00:26:35 | Donnerstag, 26. Februar 2009
@vieira
Offenbar sind wesentliche historisch-kritische Ergebnisse als Kartenhaus entlarvt. Und zwar mittels historisch-kritischer Methode!
hast Du dafür hieb- und stichfeste Beweise lesen können?
Ich leider nicht…
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#38   Fragender   00:11:53 | Donnerstag, 26. Februar 2009
@ Prof.
Eine selten exquisite Mischung zwischen Größenwahnsinn, Oberlehramt, Ignoranz und der Verbindung von üblen Nachreden und Verleumdungen offenbart hier dieser sich hinter Fragender versteckende
Pseudovatikanist. Den Wortsinn von Perversität sollte dieser bedauernswerte Hochstapler in Lexika nachschlagen. Si tacuisses …
Selten exquisit gewählte Worte für eine reichlich primitive Beflegelung! Ich bin zutiefst beeindruckt!
:(3
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#37   Vieira   23:31:08 | Mittwoch, 25. Februar 2009
@Gotthard
Diese Methode der Exegese ist kirchlich approbiert! Ihre Ergebnisse haben wesentlich zum Verständnis der Bibel beigetragen …
Offenbar zu einem falschen Verständnis. Offenbar sind wesentliche historisch-kritische Ergebnisse als Kartenhaus entlarvt. Und zwar mittels historisch-kritischer Methode!
:-D :-D :-D
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#36   Schalom   23:28:31 | Mittwoch, 25. Februar 2009
Fragender ***Sumpfgenossin GALATEA ist nicht bösartig.
Die edelkatholische Dame ist viel mehr. :-O
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#35   Gotthard   23:19:40 | Mittwoch, 25. Februar 2009
Wölfe im Schafspelz
allein dieser Titel disqualifiziert den Verfasser Pflüger … er scheint laut Titel eine Schmähschrift geschrieben zu haben – aber keine wissenschaftlich fundierte Auseinandersetzung mit der historisch-kritischen Methode.
Diese Methode der Exegese ist kirchlich approbiert! Ihre Ergebnisse haben wesentlich zum Verständnis der Bibel beigetragen …
Das von Pflüger konstruierte „Verkündigungs-Schema der Apostel“ während der gemeinsamen Zeit in Jerusalem … herzlich gelacht!
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#34   schamane40   22:53:00 | Mittwoch, 25. Februar 2009
Der Reiter der Nacht
Wenn wir hierher reiten,
sehen wir hetzen und streiten,
Hass und Gemeinheit verbreiten.
Sehet, sind so Christen?
Getaufte Satananisten?
Von Umkehr un Buße kein Faden.
Die Botschaft des Meisters geht baden.
Seht, wie sie beissen, die Frommen.
Ob die in den Himmel auch kommen?
Ein Wespennest ist nichts dagegen,
was hier die Gerechten so pflegen.
Eine Bagage zum Meiden.
Da lebt es sich menschlich bei Heiden.
KEHRT UM. KEHRT UM !
LEBT NACH DEM EVANGELIUM.
Das rufen die Vierzig Schamanen
in diesen Dämonenstall. Amen
Der Reiter der Nacht
Wir haben am Aschermittwoch gesprochen
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#33   Prof.   22:50:12 | Mittwoch, 25. Februar 2009
Ein Pseudofragender als grössenwahnsinniger Ignorant
Unter kreuz.net begegnet der Leser zwar etlichen Ignoranten, Schimpfkanonisten, Verleumdern und auch vielen Söhnen des Vaters der Lüge.
Eine selten exquisite Mischung zwischen Größenwahnsinn, Oberlehramt, Ignoranz und der Verbindung von üblen Nachreden und Verleumdungen offenbart hier dieser sich hinter Fragender versteckende
Pseudovatikanist. Den Wortsinn von Perversität sollte dieser bedauernswerte Hochstapler in Lexika nachschlagen. Si tacuisses …
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#32   Fragender   22:46:31 | Mittwoch, 25. Februar 2009
@ Galatea
sparen Sie sich ihre bösartigen Verleumdungen.
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#31   Galatea   22:38:05 | Mittwoch, 25. Februar 2009
Das wird Ihnen, Herr Fragender,
aber nichts nützen. Mitgegangen, mitgefangen, mitgehangen. Sie Holocaustleugner.
Gute Nacht.
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#30   Fragender   22:35:55 | Mittwoch, 25. Februar 2009
@ Galtea
Ich distanziere mich hiermit pauschal von allen Positionen, die in den Artikeln von kreuz.net vertreten werden: ich distanziere mich ausdrücklich von Homophobie, Antisemitismus, Revisionismus, Haß auf Protestanten, Haß auf Liberale, Haß auf „Modernisten“.
Ich hege ausdrücklich keinerlei Sympathie für die Piushanseln, für Bischof Wagner, den Kinderschänder Groer und den kirchenschädigenden Bischof Krenn.
Ich gebe zu, mich an den Pervesität der Homepage und mancher Kommentatoren zu ergötzen, damit hat es sich aber auch schon.
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#29   Galatea   22:20:09 | Mittwoch, 25. Februar 2009
Lieber Herr Fragender,
dann publizieren Sie doch Ihre geistigen Ergüsse in Ihrem lokalen Bistumsblattl.
Es ist genausogut Ihr kreuz.net.
Sie schreiben nämlich hier. Sie sind kreuz.net, nolens volens.
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#28   derLeser   22:15:48 | Mittwoch, 25. Februar 2009
neun fragender
ich sagte nicht „keine“ sondern „1 oder 2“
verdrehen sie nicht immer alles und werfen sie nicht immer alles durcheinander . das verwirrt
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#27   Fragender   22:12:41 | Mittwoch, 25. Februar 2009
@ Leser
Sie sagten doch hier gibt es keine Sedis?!?!?
hallihallo…
Abgesehen davon hat der Möchtegern-Pater durchaus Unterhaltungswert… wie so manches auf dieser Homepage…
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#26   derLeser   22:10:07 | Mittwoch, 25. Februar 2009
fragender
ja und – warum soll man ihn nicht zu wort kommen lassen ?
sind sie ein totalitarist ?
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#25   Fragender   22:07:35 | Mittwoch, 25. Februar 2009
@ Leser: hallohalli
Hier gibt es sogar einen „Sedisvakantisten-Pater“ , der ganz offiziell „Artikel“ über katholische Zahnbürsten verfasst…
:-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D
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#24   Mrs.Cologne   22:06:37 | Mittwoch, 25. Februar 2009
@Leser
Hier nicht. Aber in Österreich! :-D
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#23   DJM †   22:03:35 | Mittwoch, 25. Februar 2009
Die Welt ist eine Kugel und man findet sie in Google
Google weiß mehr news.google.de/news?hl=de&tab=wn&n…
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#22   derLeser   21:59:06 | Mittwoch, 25. Februar 2009
hallihallo
ist hier ein sedesvakantist ?
da gibts nur 1 oder 2
dafür viele kleingeistige bosnigl wie dich
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#21   Fragender   21:55:23 | Mittwoch, 25. Februar 2009
@Leser
katholische nachrichten sind katholische nachrichten wenn sie den glauben der kirche als grundlage haben.
… netter Kommentar auf einer Sedisvakantisten-Homepage mit VII-Allergie
:-D
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#20   derLeser   21:49:45 | Mittwoch, 25. Februar 2009
frager
katholische nachrichten sind katholische nachrichten wenn sie den glauben der kirche als grundlage haben.
wenn eine katholische formation HEUTE nicht viele feinde hat ist die katholizität fragwürdig.
ihre wortmeldung zb ist ein indiz dass es sich um eine kath seite handelt
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#19   Mrs.Cologne   21:40:57 | Mittwoch, 25. Februar 2009
Ab wann gibt es Distanziererei als Studienfach?
Distanziert sich?! Die jetzt auch? Ist das jetzt zu so etwas wie ein Volkssport geworden, oder was? Was erhoffen die sich alle eigentlich wo sie diese distanziererei hinführt?
Und mal ganz abgesehen davon, wenn die sich von kreuz.net distanzieren wollen, sollen die sich hier erst einmal ausloggen.
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#18   Fragender   21:39:15 | Mittwoch, 25. Februar 2009
Radio Vatikan
Die Webseite kreuz.net verlinkt zu uns, obwohl wir sie gebeten haben, den Link zu entfernen. Wir distanzieren uns hiermit deutlich von kreuz.net.Wir haben mit dieser Seite nichts zu tun und stehen ihr auch in keiner Weise nahe.Dass die (anonymen!) Betreiber der Seite zu uns linken, macht uns ärgerlich, doch leider können wir es nicht verhindern.
Die Redaktion von Radio Vatikan
So weit zum Thema „katholische Nachrichten“ auf hetz.net
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#17   Schalom   21:37:40 | Mittwoch, 25. Februar 2009
Jeder ernstzunehmende Theologe und Bibelwissenschaftler weiß:
Wenn wir nur die Synoptiker Matthäus,MARKUS, Lukas vergleichen, gibt es bei den Reden Jesu deutliche Abweichungen, etwa Bergpredigt.
Man vergleiche auch bei den Synoptikern und Johannes die letzten Worte am Kreuz oder das Verhalten der beiden Schächer. Da gibt es beträchtliche Unterschiede.
Vieles, was der Historiker sagt, ist in Fachkreisen längst bekannt. Die Forschung wird ( zum Entsetzen der Fundamentalisten ) noch mehr über die Wirklichkeit „Jesus und die Evangelien“ an den Tag bringen. Das wird den Glauben an Jesus und aus der Nachfolge kein Kartenhaus machen.
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#16   karl-rüdiger   21:29:32 | Mittwoch, 25. Februar 2009
Radio Vatikan distanziert sich von kreuz.net
…ecumene.radiovaticana.org/ted/Articolo.asp?c=268333
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#15   Gotthard   21:28:56 | Mittwoch, 25. Februar 2009
Pflüger
sollte das Pflüger-Buch gut zhusammengefasst worden sein – dann ist es des Lesens nicht wert!
Ich lese nur unbewiesene Behauptungen – nichts mehr. Keinerlei Beweise …
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#14   Navon   21:17:23 | Mittwoch, 25. Februar 2009
@ Unschuld:
Ja klar – vollkommen irrtumslos. Deswegen gibt es ja auch 2 sich widersprechende Schöpfungsgeschichte in der Bibel und laut der ach so irrtumsfreien Bibel sind Fledermäuse ja auch Vögel und Hasen zählen zu den Wiederkäuern! Alles klar!
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#13   Fragender   21:13:08 | Mittwoch, 25. Februar 2009
@möchtegern
ich meinte auch die Unterschiede zwischen den Schöpfungsberichtendes ersten und des zweiten Kapitels der Genesis…
z.B.- daß in einem bericht die Erde vor Beginn der Schöpfung mit Wüste bedeckt war, im andere Bericht mit Wasser…
Abgesehen davon:
Für die damalige Zeit ist das eine im Detail
Öha- eine historisch-kritische Betrachtung! Gefällt mir!
:-)
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#12   matt3   20:45:28 | Mittwoch, 25. Februar 2009
@Leser
Wenn es sich präzise so verhält, wie Jesus sagte, wieso wusste er dann nicht schon als Säugling in der Krippe von jener Zeit zu plaudern, wo Abraham noch garnicht war, aber er doch bereits gewesen sein soll?
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#11   Unschuld   20:39:32 | Mittwoch, 25. Februar 2009
Heilige Schrift
Liebe Mitchristen,
Gott hat sich in der Heiligen Schrift offenbart, daher ist sie irrtumslos.
Gruß
Unschuld
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#10   möchtegern-kathole   20:38:39 | Mittwoch, 25. Februar 2009
@Fragender
Sie schrieben:
„Da lob ich mir doch die strikt wörtliche Auslegung… die halt blöderweise schon in den ersten beiden Kapiteln der Bibel an Widersprüchen scheitert“
Oft wird der Schöpfungsbericht der Bibel kritisiert. Trotzdem ist gerade dieser bzw. die Abfolge der einzelnen Abschnitte (Chaos->Erde->Tag und Nacht->Meer und Land-> Tiere-> Mensch) zwar nicht exakt, aber doch für die damalige Zeit sehr nah am tatsächlichen Ablauf, wie er von der Wissenschaft gelehrt wird.
Für die damalige Zeit ist das eine im Detail (Gliederung in „Tage“) sicher nicht richtige, aber in den groben Zügen grandiose und tolle Erkenntnisleistung. Gerade dass nicht alles auf einmal geschaffen wurde, sondern sich entwickelt hat, und auch die grobe Reihenfolge stimmen. Wer sich an der Einteilung in „Tage“ aufhält, versteht nicht, was der Autor mit dem Text sagen will.
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#9   Heggi   20:31:04 | Mittwoch, 25. Februar 2009
Fragender
Sie sind offensichtlich trotz historisch-kritischer Exegese hirnlos, denn Pflüger unterstellt mit keinem Wort, daß sich die Offenbarung auf „sola scriptura“ beschränkt. Sie benötigen aber wohl die historisch-kritische Exegese, um überhaupt Offenbarung zu entdecken, oder sogar die Offenbarung, die Sie ganz persönlich für offenbar halten. Sie sind kein Fragender, vielmehr ein Besserwisser.
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#8   derLeser   20:29:28 | Mittwoch, 25. Februar 2009
„Ehe Abraham war, bin ich.“
Joh 8,58-59
58 Jesus sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ehe Abraham war, bin ich.
59 Da hoben sie Steine auf, um auf ihn zu werfen. Jesus aber verbarg sich und ging aus dem Tempel hinaus.
=> Jesus sagt von sich selbst, dass er, bevor Abraham (der Stammvater des Volkes der Juden und der Araber, der um 2000 v. Chr. gelebt hatte, also ca. 2000 Jahre vor Jesu Geburt) gelebt hat, er bereits gelebt hätte. Dies empfanden die Juden eindeutig als Gotteslästerung, weil nur Gott über allen Zeiten steht und schon immer lebt (ein Mensch kann nicht vor über 2000 Jahren schon existiert haben) und sie hoben deshalb Steine auf um ihn wegen dieser Gotteslästerung zu steinigen, denn im jüdischen Gesetz in 3.Mose 24,16 heisst es: „Und wer den Namen des HERRN lästert, muß getötet werden, die ganze Gemeinde muß ihn steinigen; wie der Fremde, so der Einheimische: wenn er den Namen lästert, soll er getötet werden.“
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#7   Fragender   20:09:33 | Mittwoch, 25. Februar 2009
Da lob ich mir…
Die historisch-kritische Exegese ist nicht mehr als ein schlecht gebautes, wackliges Kartenhaus, das regelmäßig von der Wirklichkeit weggeblasen wird.
Da lob ich mir doch die strikt wörtliche Auslegung… die halt blöderweise schon in den ersten beiden Kapiteln der Bibel an Widersprüchen scheitert :-D
… wer das (oder den Rest der Bibel) ohne historisch-kritische Exegese lesen kann, ohne daran zu verzweifeln, muß schon ein echter Fundi (also hirnlos) sein…
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#6   Kraut   20:09:05 | Mittwoch, 25. Februar 2009
paramedic
Rindväich, bläids!
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#5   Mrs.Cologne   20:04:57 | Mittwoch, 25. Februar 2009
Ja, ja. Die Exegese…
…ein weiiiiiiiiiiiiiiites Feld.
Aber das Vorwort stammt von meinem Erzbischof :-$
Also geht hin und kauft es Euch! :-)
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#4   matt3   20:04:21 | Mittwoch, 25. Februar 2009
@Seher
glaubst du dein Geschreibe ist derart bedeutungsvoll, dass du es durchnummerieren müsstest, als handle es sich dabei um eine Offenbarung? Eine Offenbarung ist es nämlich gewiss nicht, auch nicht mit der überflüssigen Theatralik.
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#2   Der Seher   19:59:50 | Mittwoch, 25. Februar 2009
Die Zeit wird kommen (16)
…in der du erkennst: auch andere schrieben ihre Verkündigung auf, in den Jahren zwischen 33 und 65 sprachen die Jünger nicht von „vier Evangelien“.
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