(kreuz.net) In der norditalienischen Stadt Genua werden seit 2003 einige Mal pro Jahr Neue Messen im Genueser
Dialekt zelebriert.
Doch jetzt hat der Erzbischof von Genua, Kardinal Angelo Bagnasco, nach Angaben der
Mailänder Tageszeitung ‘Il Giornale’ diese Gottesdienste verboten.
Darum wollen sich die Organisatoren
der Messe jetzt an den ehemaligen Erzbischof von Genua und gegenwärtigen vatikanischen Staatssekretär
Tarcisio Kardinal Bertone wenden.
Dieser hatte sich in der Vergangenheit immer zugunsten der Messen im
Genueser Dialekt ausgesprochen.
Der Präsident der kulturellen Vereinigung ‘ConoscereGenova’, Francesco
Ristori, will jedenfalls nicht klein beigeben:
„Die Katholische Kirche erlaubt eindeutig die Verwendung
jedes linguistischen Kodes für die Fürbitten, die Ausdruck der Gläubigen sind.“
Der Kardinal von Genua
habe verboten, was die Kirche erlaubt. Darum sei dessen Haltung für ihn unverständlich.
Ristoris Vereinigung
besitzt ein eigenes Internet-Portal, wo die Auseinandersetzung mit Kardinal Bagnasco ausführlich dokumentiert
ist.
Die Vereinigung verlangt vom Kardinal, was von dessen Vorgänger gewährt wurde: Eine Messe, bei
der die Lesungen, die Predigt und die Fürbitten im Genueser Dialekt gehalten sind.
Auch Hw. Alberto
Parodi, der Zelebrant der Genueser Messen, hofft, daß der Kardinal einlenken wird:
„Ich kenne den Dialekt
zwar nicht gut. Aber es würde mich freuen, wenn diese Tradition erhalten bliebe.“
Kardinal Bagnasco
habe die Messe mit der Begründung verboten, daß das Genuesische keine Sprache sei:
„Aber es war für
alle ungewöhnlich und merkwürdig, daß er in dieser Sache, die für viele eine schöne Tradition geworden
war, einen Rückzieher machte.“
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27 Lesermeinungen
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#28 Guttenberger 02:21:14 | Freitag, 6. Februar 2009
Leblhuber: konservativ Die Feststellung von Gemeinsamkeiten, nämlich ihrer Eigenschaft als Reaktionäre
ausweislich ihrer Ablehnung der sie betreffenden Konzilsbeschlüsse, die zu Ihrer Abspaltung von der Gesamtkirche
führten, bedeuten natürlich keine Gleichsetzung beider Gruppen. Schließlich bedeutet Vergleich doch
die Herausarbeitung von Gemeinsamkeiten und Unterschieden. Gerade die Pius-Brüder lehnen die Freiheit
ab, wohingegen die Altkatholiken das Lehramt der Kirche im r.-k. Sinne ablehnen. Man kann hier zwei unterschiedliche
Richtungen sehen, da stimme ich Ihnen zu. Auf keinen Fall kann man Reaktionäre bzw Progressive als Steigerung
der Konservativen betrachten. Da der Konservative in der Mitte zwischen beiden steht, ist er nicht steigerbar.
Der Versuch, die Konservativen in die reaktionäre Ecke zu schieben, ergibt sich als Folge von deren Erfordernis
selbständigen Denkens: die veröffentlichte Meinung, insbesondere die Ideologie (heute die von 1968)
kann keine selbständigen Denker gebrauchen, sondern sucht ausschließlich angepaßte Trottel, die wie
tote Fische mit dem Strom schwimmen. Wie ein FH-Professor letztlich berichtet, von einer Studienrätin
bestätigt, wollen die heutigen Jugendlichen geschoben werden, eigene Verantwortung lehnen sie ab, sicher
eine Folge der 68er Gehirnwäsche. Und wie schwierig war es nach der Wende, weiten Teilen der Osteuropäer
die Erfordernis von Eigenverantwortlichkeit zu vermitteln, Folge der linken ideologiebedingten Geirnwäsche!
Leblhuber: konservativ „Konservativ heißt, an der Spitze des Fortschritts marschieren“, stimmt! Lassen
Sie sich bitte nicht vom 19 Jahrhundert verwirren, als sich Konsrvative und Liberale gegenüberstanden.
Wegen Aufnahme der Liberalität in die Konservativen Gruppen (in Deutschland CDU) und auch in die linke
Mitte( in Deutschland SPD) hat sie als eigenständige Bewegung weitestgehend an Bedeutung eingebüßt
(erfährt aber als Antwort auf die neusten politischen Entwicklung erneutes Wachstum). Damit hat sich
auch die Bedeutung der Konservativen geändert, ähnlich, wie sich das Realismusverständnis vom mittelalterlichen
Universalienstreit bis heute fast ins Gegenteil verkehrt hat. Der Konservative sieht heute die Entwicklung
im Spannungsfeld zwischen Innovation und Tradition, der Reaktionäre lehnt die Innovation und der Progressive
die Tradition ab. Damit orientiert sich der Konservative am Wort des Apostels Paulus: „Prüfet alles,
das Gute behaltet!“, hat also immer das gesamte Seinssprektrum im Blick. wohingegen Progessive und Reaktonäre
ein eingeschränktes Bild haben uund damt Brutstätten von Ideologien sind. Der Konservative kann aufgrund
seiner Gesamtschau nur Pragmatiker und selbständiger Denker sein, was nicht heißt daß selbständige
Denker bei Progressiven und Reaktionären überhaupt nicht zun finden sind.
#26 Leblhuber 23:42:42 | Donnerstag, 5. Februar 2009
@Jörg Guttenberger, Köln: Ich mag mich an den von Nazigesindel vorgegebenen Parolen nicht mehr abarbeiten.
Ich wende mich daher an Sie. konservativ sein heißt, an der Spitze des Fortschritts marschieren. Das
scheint mir doch etwas übertrieben. Der Konservative braucht sehr lange, um sich mit neuen Strömungen
überhaupt zu befassen. Tut er es dann endlich doch, sind sie schon nicht mehr neu. Häufig waren es die
Reaktionäre (also offenbar Ihre Gruppe), die Kirchenspaltungen verursacht haben, weil sie sich einer
Fortschreibung der Tradition verweigert haben, so nach VATI die Altkatholiken und nach VATII die Pius-Brüder!
Hier scheint mir doch einiges durcheinenderzupurzeln. Wer ist reaktionär und wer ist konservativ? Reaktionär
ist doch der, der die Veränderung zwar sieht, aber sie mit allen Mitteln rückgängig machen will. Konservativ
ist der, der eine Änderung erst lange und gründlich prüft, bevor er zustimmt oder auch nicht. Die Altkatholiken
der Reaktion zu bezichtigen, scheint mir nicht zulässig. Sie sind es doch, die das Korsett der Unfehlbarkeit
ablehnen und die Mariendogmen als unbiblisch verwerfen und eine demokratische Struktur zulassen. Was Sie
als Fortschreibung der Tradition bezeichnen, ist keine Weiterentwicklung, sondern ein dogmatisches Gefängnis.
Dem haben die Altkatholiken eine Absage erteilt. Die Piusbruderschaft aber nicht. Deren Gefolgsleute benützen
eben dieses dogmatische Korsett als Legitimation für ihren Kampf gegen jeden Erkenntnisgewinn. Das ist
reaktionär! Wer Altkatholiken und Piusbruderschaft in einen Topf wirft, hat Erklärungsbedarf.
Caritatem: konservativ Mein theologisches (Amateur-)Wissen beruht weitgehend auf meiner Verbindung mit
Rom und Byzanz, damit auf einer wesentlich breiteren Grundlage, als der Ihrigen, Sie liegen schon wieder
falsch! Ferner ist ihre Gleichsetzung von konservativ und weltfremd unhaltbar, gerade der Konservative,
wie mehrfach betontt, sich im Spannungsfeld von Innovation und Tradition wissend, fühlt immer am Puls
der Zeit: konservativ sein heißt, an der Spitze des Fortschritts marschieren. Ihre Empfehlung der Pius-Brüder
zeigt je gerade ihre reaktionäre und damt wirklichkeitsfremde Einstellung! Häufig waren es die Reaktionäre
(also offenbar Ihre Gruppe), die Kirchenspaltungen verursacht haben, weil sie sich einer Fortschreibung
der Tradition verweigert haben, so nach VATI die Altkatholiken und nach VATII die Pius-Brüder! Ihr dauernd
bekundetes Verständnis der Konservativen im Sinne des 19. Jahhunderts ist doch der beste Beweis für
Ihre reaktionäre, wirklichkeitsfremde Einstellung und zeigt, wo Sie tatsächlich leben, nämlich im 19.
Jahrhundert! Eine ernstzunehmende Gesprächsgrundlage haben Sie bisher nicht geliefert! Sind Sie etwa
68erin?
#24 caritatem 02:14:26 | Donnerstag, 5. Februar 2009
Jörg Guttenberger Es ist ganz einfach zu erklären.In Ihren Statements , was momentan unsere Kirche betrifft,sprechen
Sie nur nach Lehrbüchern,oder was Sie mal so gehört haben,aufgenommen haben von irgendwelchen Geistlichkeiten.Ein
übernommener Glaube,kein persönlich gereifter Glaube.Zumal es mich sehr erschreckt,wenn Sie schreiben,Sie
haben guten Kontakt nach Maria Laach,Minoriten u.s.w.Da ich beide Klöster sehr gut kenne und auch ihre
Mitglieder,ist mir aber niemand bekannt dort,der so konservativ und weltfremd argumentiert wie Sie.Würde
auch zu denen gar nicht passen.Ich schlage Ihnen vor,da Sie sich noch nicht gefunden haben,nach Zaitkofen
zu fahren.oder nach Wigratzbad.Denn diese beiden Vereine argumentieren so wie Sie.Das kommt Ihnen näher.Denn
die Leute dort müssen sich auch unterwerfen und dürfen keine eigene Meinung haben.Machen Sie den Würzburger
Theologischen Fernkurs mit,der bringt Sie wieder auf Kurs.
#22 caritatem 20:16:37 | Mittwoch, 4. Februar 2009
Lieber Herr Guttenberger herlichen Glückwunsch!!! :(3 Erklärung folgt in einer Stunde.Möchte eben zu
Abend essen.Danke für Ihr Verständnis! MFG Caritatem
Caritatem: mene Koaltionspraxis Erst soll ich Pastor sein, nun dem opus dei angehören, was denn sonst
noch? Ich bin kein opus-dei-Mitglied und habe in dieser Richtung auch keine Kontakte, arbeite vielmehr
bei der Gesellschaft Teilhard de Chardin und im ökumenischen Gesprächskreis userer beiden Pfarren mit
und habe guten Kontakt zu den Minoriten in Köln und weitere Kontakte zu den Benediktinern in Niederaltaich
und Maria Laach. Daß ich als Konservativer mit preußischem Marschtrittchristentum nichts im Sinne haben
kann, ergibt sich aus meinen bisherigen Ausführungen. Sie hingegen haben eine blühende Phantasie. Wieso
ich von der Liebe Christi nichts verstanden haben soll, ist zumindes erklärungsbedürftig.
Othokathole: Sprache – Dialekt Ich will auf keinen Fall dem Niedereutschen den Charakter einer eigenständigen
Sprache absprechen. Schließlich habe ich nicht behauptet, das Bayerische sei die einzige gewachsene noch
heute gesprochene Stammessprache, lediglich der Rundfunk anerkennt sie als solche! Das Kölnische ist
ein Mischdialekt zwischen rheinfränkisch und niederdeutsch. Ineressant sind Ihre Hinweise auf das Moselfränkische,
das Letzeburgische und Ihre Erfahrungen im Saarland , Elsaß und im Bergischen.
#17 orthokathole 07:55:15 | Mittwoch, 4. Februar 2009
Dialekt oder Sprache? Und: Dialekt als Ulk Das Niederdeutsche versteht sich als eigenständige Sprache.
Für Guttenberger sieht es nach seinem Beitrag unten anders aus. Auch die Sprachwissenschaft ist uneins.
Gleiches gilt für das Letzeburgische. Sprache oder deutscher (moselfränkischer) Dialekt? Da LUX ein
eigenständiger Staat ist, gibt man hier eher der Bezeichnung als Sprache nach. Und Elsässern verstehen
die Messe auf Hochdeutsch sicherlich wesentlich schlechter als in ihrem alemannischen Dialekt. Wenn ich
in Thüringen/Sachsen bin, frage ich mich bei jeder Messe: Ist das jetzt komisch ausgesprochenes Deutsch
oder die dortige Mundart? Noch eine Beobachtung: Im Saarland und im Bergischen habe ich mehrfach mundartliche
Gottesdienste – katholische wie evangelische oder ökumenische – mitgefeiert. Sie wurden sogar von Mundartsprechern
nach kurzer Zeit abgelehnt. Dem Wort Gottes sei es nicht würdig, hieß es dann. Die Gläubigen kamen
sich verulkt vor, andere freuten sich. Inhalte und Stil waren in allen Fällen von hoher Qualität. Auf
evangelischer Seite gibt es den Arbeitskreis «Plattdütsch in de Kark». Wer nachdenken will, der kann
dort nachforschen.
Da liawe Herrgott mog a Boarisch Aufs Herz kimmts o und ned aufd Schprachvorschrift. Und hörts amoi des
gschwoine Ladein o oder den Schmarrn oida Andachtn. „O du Allersüssestes Herz Jesu, das Du Dein allersüssestes
allerheiligstes Blut für uns verwerflich arme Sünder verströmt hast, du der du unsere Seelen vor den
Abgründen der Hölle bewahren wollest … keuschestes …“ Eine Messe und eine Predigt in der Muttersprache
kemman bei de Leut bessa o, als ein gestelztes gerilktes Kirchenhochdeutsch oder des ausgschtorme Ladein.
So is, Amen
Nun, Dialekt kommt doch, meine ich vom Griechischen dialegomai, oder? Ich bin ja schon viel in D, F, I
und der Eidgenossenschaft herumgekommen, ohne daß ich genossen hätte, was ich zu hören bekam … allerdings
habe ich sie hier nie im Stadtkreis Hannover gehört, wo man (angeblich) hochdeutsch sprechen soll. Mir
ist eine (aus heutiger Siche „alte“) Messe noch zu Studienzeiten in Remiremont in Erinnerung, aus der
ich die Überzeugung gewonnen habe, daß es nur im Interesse der Kirche sein könne, französischen Klerikern
die lateinische Zelebration unter Androhung der excommunicatio latae sententiae zu untersagen, was sich
für mich im Juni 1988 in der Südwestschweiz bestätigt und – infolge anderer Tatbestände – auch erfüllt
hat. Etwa zur gleichen Zeit feierte ich eine Messe im Südschwarzwald mit; Missale und Lektionar waren
schon aus der muttersprachlichen „Studienausgabe“ des Herderverlags in Freiburg, von den „frei formulierten“
Teilen des Gottesdienstes mußte ich aber (als Nicht-Autochthone) den Eindruck gewinnen, die Außerirdischen
hätten schon von der Erde Besitz ergriffen – ob die sprachlichen Hürden in lateinischer Liturgiesprache
niedriger gewesen wären, wage ich nicht zu entscheiden, aber zu bezweifeln. Auch bei einer Messe in SS.
Trinità in Palermo hatte ich nicht gerade gesteigerten Eindruck, daß es sich dabei um Italienisch gehandelt
hat, obwohl ich – rückblickend – dort wenigstens guter Hoffnung hätte sein können, daß Latein vielleicht
hilfreich wäre. Dialekt – ein „Aufreger“?
Dialekt in der Liturgie Das Konzil sieht m. W. neben Latein ausschließlich die Landessprache vor. Hier
kommt aus Achtung vor dem heilgen Geschehen ausschließlich die Hochsprache infrage. Damit hat der genannte
Erzbischof Recht. Andererseit ergibt sich im Einzelnen die Frage, inwieweit der Dialekt das Niveau einer
Hochsprache hat. So ist m. W. in den deutschen Rudnfunkanstalten reines Hochdeutsch vorggeschrieben, lediglich
der bayerische Akzent ist erlaubt. Das ergibt sich, weil das Bayerische wirklich eine gewachsene Sprache
ist. So hat es in Bayern bereits vor dem Konzil bayerische Hirtenmessen also in bayerischer Sprache gesungen)
gegeben, in Köln war kölsch in der Liturgie damals völlig ausgeschlossen, heute gibt es – allerding
umstritten – Messen auf Kölsch. Nun ist die deutsche Besonderheit, daß die Dialekte keine Ableger des
Hochdeutschen sind, sondern es ursprünglich nur Stammessprachen gegeben hat, aus denen dann – bedingt
durch Luthers Bibelübersetzung – das Hochdeutsche gebildet hat. Nach dem 2. Weltkrieg setzte eine umgekehrte
Entwicklung ein: da wegen der vielen Flüchtlinge die eigentliche Stammessprache nicht mehr allgemein
verstanden wurde, wurde sie nach und nach durch ein dialektisiertes Hochdeutsch abgelöst. Interessant
ist der Bericht von sacerdos helveticus aus der Schweitz.
Liturgie im Dialekt? Eine begrenzte Verwendung von Dialekten innerhalb der Liturgie sollte meines Erachtens
möglich sein. Vor Allem Predigt, Fürbitten und Lieder könnten im Dialekt sein, das Übrige in der Hochsprache.
Allerdings sollten diese Messen nicht ausufern und klar angekündigt werden. Vor Allem in den Städten
gibt es ja auch einen grossen Anteil an Bewohnern, die den örtlichen Dialekt nicht verstehen. In der
Schweiz gibt es übrigens nicht wenige Priester, die zumindest die Predigt im Dialekt halten. Wesentlich
darüber hinaus sollte man auf keinen Fall gehen, d.h. eventuell noch Gelegentlich Fürbitten oder -falls
vorhanden- Lieder, die den Ansprüchen der Liturgie genügen. Die anderen Texte, d.h. vor Allem Biblische
Lesungen, Antworten des Volkes und natürlich auch die Amtsgebete des Priesters sollten immer in der Schriftsprache
verwendet werden, da die ganze Sache sonst sehr schnell einen unernstaften Charakter annimmt.
Gebärden Gebärdensprache: – es gibt ein gültiges Messbuch für die Verwendung lautsprachbegleitender
Gebärde (kein DGS!) zu elementarisierter Sprache. – DGS ist inzwischen eine anerkannte Sprache, daher
prinzipell liturgiefähig. Ein approbiertes Messbuch dazu gibt es nicht. SignSal
Da sollte man im Erzbistum Freising sowie in den Bistümern Passau und Regensburg aber sofort mindestens
die Hälfte der Priester suspendieren. Was die da als Hochdeutsch ausgeben… Und für den Bereich der
Bistümer Rottenburg und Freiburg wird sogar von amtlicher Stelle bescheinigt: „wir können alles, ausser
Hochdeutsch“
@ timpressum Das mit der Gebärdensprache geht so (habe ich selbst beobachtet): In der Kirche steht eine
Leinwand, auf der ein Gebärdensprachdolmetscher zu sehen ist, der die Worte des Priesters in Gebärdensprache
übersetzt. So, und nun warten wir mal, wie lange es dauert, bis sich die ersten treuen kreuznetler darüber
aufregen: „Daß sie nicht hören und sprechen können ist die Strafe Gottes für die Sünden ihrer Eltern,
damit ist sowas gegen den Willen Gottes…“-Oder so! Was wetten wir?
Also Dialektmessen sind schlimmer Krampf… Daran möchte ich nicht teilnehmen. Man stelle sich
vor eine Messe in Schwäbisch, in Sächsisch oder in Hessisch, das ist doch als wenn einen die Sau graust…
Für Außenstehende völlig unverständlich. Da kann man ja gleich Latein anberauen.