16:37:32 | Dienstag, 3. Februar 2009
Der gegenwärtige Verrat der Katholischen Kirche an der Judenmission hat zu Folge, daß die Juden vielfach auf sich selber gestellt sind, um andere Juden zu Jesus Christus zu führen.

Die Messianische JÜdische Gemeinde in Stuttgart.
(kreuz.net) Seit Jahren fördert die deutsche Regierung die Einwanderung von Juden aus der Sowjetunion.
Das hat auch zur Folge, daß die Zahl messianischer Juden in Deutschland wächst.
Messianische Juden
glauben an Jesus Christus. Sie bilden Gemeinschaften, die meist im evangelikalen Bereich beheimatet sind.
Biblische Verpflichtung zur JudenmissionEine solche Gruppierung ist zum Beispiel die
Messianische Jüdische
Gemeinde in Stuttgart.
Ihr erster Vorsitzender ist ein jüdischer Einwanderer aus der ehemaligen Sowjetunion,
Juchim Zypeniuk.
Die Gruppierung versammelt nach eigenen Angaben Juden und Nicht-Juden, die glauben,
„daß Gott einer ist und sich den Menschen als Vater, Sohn und Heiliger Geist offenbart.“
Und: „Wir wissen,
daß unsere biblische Verpflichtung darin besteht, die Wahrheit von Jesus allen Menschen zu bringen, den
Juden zuerst (Röm 1,16).“
Die Gottesdienste der Gemeinde inspirieren sich an den jüdischen Bräuchen
und Festen sowie am Neoprotestantismus.
Besuche in jüdischen WohnheimenIn Stuttgart gibt es auch die
‘Israelitische Messianische Gemeinde Adon Jeschua’ . Sie entstand, als sich in einer freievangelischen
Gemeinde in Stuttgart-Feuerbach im Jahr 1993 eine Gruppe von Juden herauskristallisierte, die zum Glauben
an Jesus Christus kamen.
Die Gruppe versammelte sich zunächst mit deutschstämmigen Russen in einem
Bibelhauskreis.
Dann verspürten die jüdischstämmigen Gläubigen das Bedürfnis, mit anderen Juden
über ihren Glauben zu sprechen. Sie begannen mit regelmäßigen Besuchen der Wohnheime für jüdische
Emigranten in Süddeutschland.
Der biblische Hauskreis wuchs immer mehr. Ab Oktober 1994 wurden regelmäßige
russische Gottesdienste abgehalten, zu denen man Juden aus der Ex-Sowjetunion und andere Interessenten
einlud.
Im Jahr 2000 mietete die Gruppe ein Gebäude für Gottesdienst. Der Evangelist Henry F. wurde
als Leiter gewählt.
Der 15. März 2002 ist das Gründungsdatum der messianischen Gemeinde „Adon Jeschua“,
die heute bis zu sechzig Gläubige versammelt.
Im Gottesdienst werden russische und hebräische Lieder
gesungen. Einmal im Monat finden Konzerte statt. Manchmal tritt eine Tanzgruppe auf.
Antimodernistischer
JudenmissionarEine weitere Initiative ist ‘Zelem’ – ein ‘Verein zur Förderung des Messianischen Glaubens
in Israel’.
Vorsitzender ist Klaus Mosche Pülz (72). Er ist ein in Halle geborener jüdischstämmiger
Deutscher. Als Kind erlebte er die Berliner Bombennächte.
Im Jahr 1967 wanderte Pülz nach Israel aus.
Er publiziert den ‘Boten neues Israel’.
‘Zelem’ strebt eine Gemeinschaft messianischer Gemeinden an und
will alle Judenchristen Israels sammeln. Außerdem druckt und verbreitet die Organissation die Bibel in
Israel und leistet Hilfsmaßnahmen für verfolgte und notleidende Judenchristen.
Pülz ist auch ein scharfer
Kritiker der modernistischen Theologie der Kirchen.
Ein Bibelladen in Tel AvivIn der Schweiz wurde
im Jahr 1968 die
‘Arbeitsgemeinschaft für das messianische Zeugnis an Israel’ gegründet.
Seit 1985
besteht ein selbständiger Verein in Deutschland.
Ziel ist, dem jüdischen Volk weltweit die Nachricht
von Jesus, dem Messias, weiterzugeben.
Die Mitglieder kommen aus verschiedenen evangelikalen und landeskirchlichen
Gemeinden.
Die ‘Arbeitsgemeinschaft’ ist ein Teil des Gesamtwerks der Pilgermission St. Chrischona, Bettingen
bei Basel und darüber hinaus mit anderen Kirchen und Gemeinden verbunden.
Sie organisiert Schulungsarbeit
für israelische Gemeinden, Organisationen und Personen, betreibt Häuser der Drogenrehabilitation und
einen Bibelladens in Tel Aviv.
Das Evangelium für die JudenSeit dem Jahr 1995 arbeiten die jüdisch-messianischen
Dienste und Gemeinden
‘Beit Sar Shalom’ in Deutschland.
Deren Ziel ist, das Evangelium den Juden und
allen anderen näher zu bringen und das messianische Zeugnis zu stärken.
‘Beit Sar Shalom’ hat Arbeitszweige,
Gemeinden, Kreise und Mitarbeiter in dreizehn Städten Deutschlands. Die Zentral ist in Berlin.
Die Organisation
beschäftigt sich mit Evangelisation, Aufbau messianischer Gemeinden und Kreise, Medieneinsätze, Hilfsdienste,
einem Messianischen Institut, einer Jüdisch-Messianischen Theologischen Akademie, Messianischen Botschaft,
Schulungen für Christen, Ausbildungsseminare und Konferenzen.
Juden für JesusAuch die vor dreißig
Jahren in den Vereinigten Staaten von Moishe Rosen gegründete internationale Gruppierung
‘Juden für
Jesus’ ist in Deutschland vertreten.
Deren Ziel: „Die Messiasherrschaft Jesu unserem jüdischen Volk
weltweit unausweichlich vor Augen zu stellen.“
‘Juden für Jesus’ sind für ihre sehr direkte Art und
Weise der Missionierung bekannt.
Sie verteilen Broschüren, produzieren Videos wie Überlebensgeschichten
von Juden, die den Horror überlebt haben und zum Glauben an Jesus Christus gefunden haben.
Sie schämen
sich des Evangeliums nichtDie Organisation sendet auch persönliche Briefe an jüdische Freunde von
Christen, die mit ‘Juden für Jesus’ zusammenarbeiten, um jüdische Menschen zu erreichen.
Einem solchen
Brief folgt gewöhnlich ein persönliches Telephonat, um herauszufinden, ob dieser Mensch einen Besuch
und ein Glaubensgespräch begrüßen würde.
Das Herz der Arbeit von ‘Juden für Jesus’ besteht in diesen
täglichen Einzelbesuchen solcher jüdischer Menschen.
Die Organisation im Wortlaut: „So wie der »Jude
für Jesus« des ersten Jahrhunderts, der Apostel Paulus, schämen auch wir uns des Evangeliums von Jesus
Christus nicht.“
Verantwortung gegenüber dem jüdischen VolkSchließlich gibt es den deutschen
‘Evangeliumsdienst
für Israel’ in Leinfelden-Echterdingen.
Er wurde im Dezember 1971 gegründet.
In Zusammenarbeit mit
der deutschen ‘Evangelischen Allianz’ will er evangelischen Kirchen und Gemeinden helfen, ihre Verantwortung
gegenüber dem jüdischen Volk wahrzunehmen:
„Wir bekennen uns zum Evangelium von Jesus Christus, als
der »Kraft Gottes, die alle rettet, die daran glauben, die Juden zuerst und ebenso die Nichtjuden« (Römer
1,16).“
Der Evangeliumsdienst fördert das Zeugnis des Evangeliums unter Juden, den Bau messianisch-
jüdischer Gemeinden, die Verbreitung von Bibeln und geistlicher Literatur in Hebräisch, Russisch und
Deutsch und die praktische Nächstenliebe gegenüber dem jüdischen Volk.
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