Die Oberpäpste in den Redaktionen + Befehle vom Teufel + Am besten in Luft auflösen + Petrusbruderschaft in Medjugorie + Die ‘kath.net’-Preisfrage
Benedikt XVI. im August 2005 in der Synagoge von Köln.
Die Oberpäpste in den Redaktionen
Deutschland. Papst Benedikt XVI. sei bei der Aufhebung der Exkommunikationen
„falsch beraten“ worden. Das meinte der deutsche Buchautor Peter Seewald vor dem Magazin ‘Focus online’:
„Es ist völlig unvorstellbar, daß er die Äußerungen gekannt hat. Sonst hätte er niemals die Exkommunikation
aufgehoben.“ Dieser Vorgang mache deutlich, daß es hinter den Mauern des Vatikans angeblich an Professionalität
fehle und zum Teil Naivität vorherrsche. Man hätte diese – angebliche – Krise mit etwas mehr Präzision
leicht vermeiden können. Zuvor hatte Seewald die Aufhebung der Exkommunikationen vor ‘kath.net’ verteidigt.
Die Journalisten sagten, der Papst müsse Brücken bauen und auf „Andersgläubige zugehen“ – so Seewald:
„Aber welche Brücken gebaut werden und welche ‘Andersgläubige’ die richtigen Andersgläubigen sind,
daß bestimmen bitteschön die Oberpäpste in den Redaktionen.“
Befehle vom Teufel
Kanada. In Auschwitz
„wurden keine Juden in den Gaskammern getötet“. Das erklärte Lefebvre-Bischof Richard Williamson bereits
1989 in einer Kirche in Kanada. Davon wärmte das Boulevardmagazin ‘Spiegel online’ auf, das seit Tagen
versucht, das Empörungs-Festival um Mons. Williamson am Kochen zu halten. Im Jahr 1989 erklärte Mons.
Williamson: „Das waren alles Lügen, Lügen, Lügen! Die Juden erfanden den Holocaust, damit wir demütig
auf Knien ihren neuen Staat Israel genehmigen.“ Nach Angaben des ‘Spiegel’ sagte Mons. Williamson weiters,
daß die Juden den Holocaust erfunden hätten, die Protestanten ihre Befehle vom Teufel bekämen und der
Vatikan seine Seele an den Liberalismus verkauft habe. Mons. Williamson ist selber ein Konvertit aus dem
Protestantismus.
Am besten in Luft auflösen
Deutschland. Die Piusbruderschaft müsse die Autorität
des Papstes, die Beschlüsse des Zweiten Vatikanischen Konzils und das geltende Kirchenrecht anerkennen
und sich in Luft auflösen. Das meinte der neokonservative Bischof von Regensburg, Mons. Gerhard Ludwig
Müller, vor der deutschen Wochenzeitung ‘Zeit’. Die Bruderschaft müsse annehmen, daß das Priesterseminar
Zaitzkofen bei Regensburg angeblich unter die Aufsicht des Bistums Regensburg falle. Die Seminar soll –
wenn es nach Mons. Müller geht – geschlossen werden. Die Studenten sollten in ihren Heimatländern das
Seminar besuchen: „Die vier Bischöfe der Pius-Bruderschaft sollten ihr Amt niederlegen und sich in politischen
und kirchenpolitischen Fragen nicht mehr öffentlich äußern.“
Petrusbruderschaft in Medjugorie
Österreich.
Die Linzer Gemeinde der Petrusbruderschaft organisiert diesen Sommer einen Badeurlaub in Kroatien mit
einem anschließenden Besuch in dem angeblichen Marien-Wallfahrtsort Medjugorje. Das berichtete die Video-Webseite
‘gloria.tv’ am 20. Januar. Seelsorger der Gemeinde ist Pater Walthard Zimmer. Wallfahrten nach Medjugorje
sind von den zuständigen Stellen der Kirche verboten.
Die ‘kath.net’-Preisfrage
„Wer als Erster berichtet,
der hat die Nase vorn. Weihbischof Wagner stand, noch ehe er offiziell ernannt wurde, mit dem Rücken
an der Wand. Die (ver)öffentliche Meinung war massiv gegen ihn gesteuert worden. Die oberösterreichische
Tageszeitung OÖN machte bereits ab Freitagabend massiv Stimmung gegen Wagner. Nun darf man spekulieren:
Wie war das möglich? Wer hatte Interesse an kirchenpolitischen Spielchen in letzter Minute? Sollte es
tatsächlich ein kircheninterner Versuch gewesen sein, Wagner als Weihbischof zu verhindern, wie nach
Informationen von ‘kath.net’ jetzt in hohen kirchlichen Kreisen der Diözese Linz und der Erzdiözese
Wien vermutet wird?“
Aus einem Artikel der neokonservativen Webseite ‘kath.net’. Das katholische Portal
‘kreuz.net’ war die erste Plattform, die von der Ernennung von Mons. Gerhard Wagner zum Linzer Weihbischof
berichtete.
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42 Lesermeinungen
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#44 NurEinLeser 22:00:37 | Mittwoch, 4. Februar 2009
Wieviele… …der Ihnen persönlich bekannten Pfarrer, Theologen, Relilehrer usw. glauben an auch nur
5 dieser 10 Glaubenssätze: Die göttliche Dreifaltigkeit Die Erbsünde der Ureltern Christus als wahren
Gott und wahren Mensch Die unbefleckte Empfängnis Die Sündenlosigkeit Mariens Die Jungfrauengeburt Den
Sühnecharakter des Opfertodes Christi Die leibliche Auferstehung Christi Die Transsubstantiationslehre
Die leibliche Aufnahme Mariens in den Himmel …na sehnse! Die mir persönlich bekannten (und das sind
Dutzende aller genannten Personengruppen) kämen teilweise nicht mal auf 3 Punkte, und „voll schwere“
Glaubenssätze wie die Päpstliche Unfehlbarkeit sind da noch nichtmal drin…
Sind die Pseudohirten etwa die hiesigen redaktionellen Oberpäpste; und, wenn nicht: Wie viele Theologieprofessoren
kennen Sie eigentlich (nicht nur namentlich oder aus sinnentstellenen oberpäpstlichen Medienberichten),
um beurteilen zu können, welche Konzilien die anerkennen?
#42 NurEinLeser 21:39:20 | Mittwoch, 4. Februar 2009
Die hiesigen Pseudohirten… …sollten erst einmal dafür sorgen, daß ihre Priester, Theologieprofessoren,
Religionslehrer usw. alle Konzilien vor V2 anerkennen, bevor sie sich hier zu Themen jenseits ihrer Zuständigkeit
ereifern! Da dürfte nichtmal mehr der Glaube an die Existenz Jesu flächendeckendes Allgemeingut sein…
Von anderen Themen wie Trinität, Gottheit Christi, Jungfrauengeburt, Auferstehung, Erbsünde, Transsubstantiation
usw. mal lieber ganz zu schweigen…
#39 Rottenburg 15:24:42 | Mittwoch, 4. Februar 2009
Anerkennung des Zweiten Vatikanischen Konzils Nachlass der Exkommunikation Wie schon früher betont, war
das Dekret der Bischofskongregation vom 21. Januar 2009 ein Akt, mit dem der Heilige Vater großzügig
wiederholten Bitten des Generaloberen der Bruderschaft Pius X. entgegen kam. Seine Heiligkeit wollte ein
Hindernis für die Öffnung einer Tür zum Dialog beseitigen. Er erwartet sich jetzt, dass die vier Bischöfe
eine vergleichbare Bereitschaft ausdrücken, durch völlige Übernahme der Lehre und Disziplin der Kirche.
Die schwerwiegende Strafe der Exkommunikation latae sententia, die die genannten Bischöfe sich am 30.
Juni 1988 zugezogen hatten und die am 1. Juli desselben Jahres formell erklärt worden war, war eine Folge
ihrer illegalen Weihe durch Bischof Marcel Lefebvre. Die Aufhebung der Exkommunikation hat die vier Bischöfe
von einer schwerwiegenden kanonischen Strafe befreit, hat aber nicht die juridische Lage der Bruderschaft
St. Pius X. geändert, die sich gegenwärtig keiner kanonischen Anerkennung in der katholischen Kirche
erfreut. Auch die vier Bischöfe haben, auch wenn ihre Exkommunikation aufgehoben ist, keine kanonische
Funktion in der Kirche und üben in ihr kein berechtigtes Amt aus. Tradition, Lehre und Zweites Vatikanisches
Konzil Für eine künftige Anerkennung der Bruderschaft St. Pius X. ist die volle Anerkennung des Zweiten
Vatikanischen Konzils und des Lehramts der Päpste Johannes XXIII., Paul VI., Johannes Paul I., Johannes
Paul II. sowie Benedikt XVI. eine unerlässliche Bedingung. Wie schon im Dekret…
Lieber Clemens, es reicht mir, dass Sie den Unterschied erkennen zwischen der Verbreitung einer Behauptung,
deren Falschheit und Kontra-Faktizität bekannt ist (=Verleumdung) und einer soz. gutgläubigen Verbreitung
falscher Behauptungen. Tatsächlich kann man beides nicht auf eine Ebene stellen!
#36 Clemens H. † 15:06:42 | Mittwoch, 4. Februar 2009
homo rudolfensis: Gleichzeitiger Post Jetzt haben wir gleichzeitig gepostet. Lustigerweise habe ich trotzdem
sozusagen auf Ihren Einwurf geantwortet, auch wenn ich ihn noch gar nicht gekannt habe… bin ich jetzt
ein Prophet? Dennoch nochmal zur Verdeutlichung: Es ist nicht relevant für das Verbot der Schriften
und Vorträge und dergleichen, ob derjenige, der eben diese Unwahrheiten über Sie und Ihre Familie tatsächlich
glaubt oder es nur vorgibt. Und bitte, spalten Sie keine Haare – ob das jetzt im juristischen Sinn als
Verleumdung gilt oder als was anderes ist nicht relevant – Sie als Geschädiigter würden irgendeine Klage
anstrengen, vielleicht klagen auf Unterlassung oder so, ich bin kein Jurist, und weiss nicht, wie man
das im Beamtendeutsch nennt. Jedenfalls würde der Verbreiter dieser Schriften dazu verurteilt, dies einzustellen.
Und würde ers wieder tun würde er auch bestraft werden. Ganz unabhängig davon, was er nun tatsächlich
glaubt. Und genauso ists auch bei der Holocaust-Leugnung. Wenn Sie mit mir jetzt ganz privat darüber
diskutieren würden, dann würde Sie niemand für Ihre Meinung dazu vor den Kadi zerren können. Verfassen
Sie aber Schriften und machen das ganze öffentlich, dann schon. Es geht also nicht um Ihre Meinung, sondern
um die Verbreitung derer und damit um die Wirkung auf Menschen.
Clemens Sie sind im Irrtum: Verleumdung bedeutet, dass jemand über eine Person ehrverletzende Behauptungen
aufstellt, obwohl er weiß, dass sie unwahr sind. „Wer wider besseres Wissen in Beziehung auf einen anderen
eine unwahre Tatsache behauptet oder verbreitet, welche denselben verächtlich zu machen oder in der öffentlichen
Meinung herabzuwürdigen oder dessen Kredit zu gefährden geeignet ist, wird mit Freiheitsstrafe bis zu
zwei Jahren oder mit Geldstrafe und, wenn die Tat öffentlich, in einer Versammlung oder durch Verbreiten
von Schriften (§ 11 Abs. 3) begangen ist, mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe
bestraft.“
Rosenkränze für Bischof Fellay die Erklärungen Bischof Müllers über die Piusbruderschaft sollten
jedem Rechtgläubigen klar machen, wie gefährlich der von Bischof Fellay eingeschlagene Pfad ist. Sein
Vorbild Erzbischof Lefebvre hatte den Mut, von der mit Kardinal Ratzinger getroffenen Vereinbarung zurückzutreten
als er darin ein Gefahr für den Fortbestand der Piusbruderschaft erkannte. Möge auch Bischof Fellay
den Mut aufbringen, von seinen Fantasievorstellungen hinsichtlich der Rückkehr Roms in die Tradition
abzurücken und zu diesem Zwecke lade ich alle Gläubigen ein, denen der Weiterbestand der Piusbruderschaft
am Herzen liegt, täglich zehnen „Gegrüsst seis Du Maria“ für Bischof Fellay und seine Getreuen zu beten,
damit sie endlich auf den Boden der Wirklichkeit zurückkehren
#33 Clemens H. † 14:55:58 | Mittwoch, 4. Februar 2009
homo rudolfensis: Nachtrag Und nebenbei bemerkt: Bei der verleumdung ist es auch nicht ausschlaggebend,
ob der Verleumder tatsächlich glaubt, was er da verbreitet – das kann allenfalls das Strafmaß beeinflussen.
Verboten würde ihm die weitere Verbreitung seiner Schriften auf jeden Fall.
Clemens Sie verfehlen den Punkt! Dabei hab ich doch bloss mein Recht auf freie Meinungsäußerung wahrgenommen,
oder? Auch wenn diese Meinung irrig war. Jemand der im Irrtum ist, ist ganz und gar unschuldig von etwas
überzeugt. Jemand der verleumdet, wie in ihrem Beispiel, befindet sich nicht im Irrtum, sondern er kennt
die Wahrheit, verbreitet aber eine Lüge. Es bleibt also die Problematik des sog. „Meinungsverbrechens“.
Der Verleumder hat überhaupt nicht die Meinung, die zu haben er lediglich vorgibt. Aber was machen Sie
mit Leuten, die ganz ehrlich von etwas überzeugt sind, dessen Gegenteil sie nicht ohne Unwahrhaftigkeit
äußern könnten?
#29 Rottenburg 14:51:02 | Mittwoch, 4. Februar 2009
Dem Spuck ein Ende machen! Vatikan: Williamson soll widerrufen Der Vatikan hat Bischof Williamson aufgefordert,
seine Leugnung des Holocaust zu widerrufen. Williamson solle sich „eindeutig und öffentlich“ von seinen
Äußerungen distanzieren, heißt es in einer Erklärung des Vatikan.
#28 Clemens H. † 14:46:38 | Mittwoch, 4. Februar 2009
homo rudolfensis: Schwierige Problematik Er ist meines Erachtens nach in der Tat problematisch, der Volksverhetzungsparagraph.
Aber sehen Sie: Auch andere Meinungen können strafrechtlich relevant werden – würden Sie es auch als
meine legitime Meinung ansehen, wenn ich über Sie, ihre Eltern und Ihre Familie öffentlich Schriften
verbreitete, in denen ich Unwahrheiten verbreitete, Sie des Mordes, der Kinderfickerei und anderer Sachen
beschuldigte und Ihre gesamte Familie als bösartig darstellte? Wahrscheinlich nicht. Sie würden das
sicher zur Anzeige bringen und es auch für gerecht halten, wenn ich der Verleumdung und des Rufmordes
für schuldig befunden und verurteilt werden würde. Dabei hab ich doch bloss mein Recht auf freie Meinungsäußerung
wahrgenommen, oder? Auch wenn diese Meinung irrig war. Meine Anschuldigungen gegen Sie und Ihre Familie
wäre nun aber dazu geeignet, den öffentlichen Frieden zu stören, wie man so schön sagt. Also meinetwegen
Attentate auf Sie und Ihre Angehörigen zu provozieren, Ihr Ansehen zu beschmutzen usw usf. Und genau
das passiert, wenn ein Mensch wie z.B. unser Leser „Wahrheit“ seine Meinung zum Holocaust und zu „den
bösen Juden“ äußert – er provoziert Hass gegen diese Menschen und der kann zu Gewalt und zur Herabsetzung
dieser Menschen führen. Es geht nicht um die Meinung – im stillen Kämmerlein könnte ich Sie für einen
Kinderficker halten und „Wahrheit“ die Juden für böse. Aber sobald „Wahrheit“ oder ich unsere Meinung
öffentlich propagieren, gefährdeten wir Menschen.
Williamson als „Missionsbischof“ in den Iran! Er bestreitet die Existenz von Gaskammern im Auschwitz,
er äußert sich extrem israelkritisch, er sieht zionistische und US-imperialistische Drahtzieher hinter
9/11, er will Frauen nicht in Hosen und kurzen Röcken sehen, sondern züchtig verhüllt –- kurz: er ist
ein Fall für den Iran! Achmadinedschad dürfte in ihm einen willkommenen Bundesgenossen für seine Anti-Israel-Propaganda
sehen und auf künftigen interreligiösen Holocaust-Leugnungs-Konferenzen in Teheran würde der Bischof
neben einigen orthodoxen Rabbinen und einer Vielzahl von muslimischen Geistlichen aus aller Welt den Vertreter
der Kathol. Kirche abgeben! Als Traditionalist hätte er allerdings den Missionsbefehl Jesu ganz wörtlich
zu nehmen und müsste die Bekehrung der Muslime in der islamischen Republik betreiben. Sein Ende wäre
sicher und ruhmvoll!
Voran Herrn Williamson „Die vier Bischöfe der Pius-Bruderschaft sollten ihr Amt niederlegen und sich
in politischen und kirchenpolitischen Fragen nicht mehr öffentlich äußern.“ Damit wäre ein großer
Schandfleck vom Image der Kirche beseitigt. Den wegzubringen, liegt in erster Linie an den vier Bischöfen,
voran an Herrn Williamson…!
Danke, Clemens, dass Sie sich Frage annehmen! Aus Ihrer Antwort geht hervor, dass sie Leugnung als bewusste
Verdrehung der Wahrheit ansehen. Leugnen kann also nur jemand etwas, dessen Wahrheit er kennt. Wer nun –
wie Sie es beschreiben – in seinen Auslassungen zweigleisig fährt, d.h. einmal (scheinbar) objektiv und
dann wieder grob pauschalisierend, hinterlässt immerhin ein gewisses Indiz dafür, dass er der Lüge
den Vorzug gibt, wenn ihm die Wahrheit nicht in den Kram passt. Gleichzeitig bleibt aber die Frage, ob
man nicht irrtümlich eine Überzeugung haben kann, die möglicherweise falsch ist. Können wirkliche
Überzeugungen und Meinungen (seien sie wahr oder falsch) ein Verbrechen sein? Gibt es das: ein „Meinungsverbrechen“
(thought crime)? Ist Strafe und Androhung von Strafe die erfolgversprechende Art und Weise jemanden von
der Irrigkeit seiner Überzeugungen abzubringen oder gilt nicht eher sogar das Gegenteil? Wie muss man
im Fall des Dirk Zimmermann www.online-artikel.de/…locaust-12266-1.html verfahren, dem ich durchaus
abkaufe, das er glaubt, was er sagt?
#24 Clemens H. † 14:01:21 | Mittwoch, 4. Februar 2009
Homo rudolfensis: „Leugnung“ Bei welcher quantitativen Abweichung nach unten sehen Sie den Tatbestand
der Leugnung erfüllt? Wie schließen Sie aus, daß der Zweifler kein Irrender ist, sondern ein „Leugner“?
Also für mich ist eine sachlich dargelegte Korrektur einer Zahl von Toten oder dgl keine „Leugung“ oder
„Relativierung“ – Leugnung wirds ab dem Moment, ab dem die Motive so sind, die Nazis von Ihren Verbrechen
freizusprechen, etwa indem behauptet wird, es hätte „nur“ 300.000 Tote gegeben, die allesamt „aus Versehen“
gestorben seien, an Seuchen z.B… DAS ist Leugnung. Die absolute Zahl der Ermordeten ist nicht entscheidend –
warens nun 4 Mio oder 6? Ist eigentlich nur für Historiker interessant, nicht für die Einordnung als
und des Verbrechens. Wenn Sie die Texte der Leugner so durchlesen, dann sehen Sie immer einen unterschwelligen
bis ins Auge springenden Judenhass. Diese Leute fahren meistens auf zwei Gleisen gleichzeitig. Gleis 1)
Der Holocaust ist eine Erfindung der bösen Juden. Gleis 2) Die Juden sind ein böses Volk und hatten
die Behandlung durch die Nazis verdient. Und all das mit dem Ziel, neuen Judenhass zu schüren.
#23 thaumaturgos 13:57:44 | Mittwoch, 4. Februar 2009
das ist einfach zu regeln: Davon wärmte das Boulevardmagazin ‘Spiegel online’ auf, das seit Tagen versucht,
das Empörungs-Festival um Mons. Williamson am Kochen zu halten. Wenn er das sagte und tat, dann braucht
man nichts aufwärmen, dann ist er ANTISEMIT, der zvon Anhängern Jesus Christi zu MEIDEN (excommunicare!)
ist; wenn nicht, dann soll er klagen um es klar zu stellen, jedes Gericht in Dtld, Österr. usw wird ihn
wegen Rufschädigungen Schadenersatz zu sprechen … ABER, er elber GIBT ES ZU! und sagt nicht weiter
dazu! HASS.ET braucht nicht zu geifern!!!!
Hier geht es zu einer online-Unterstützungserklärung www.soutienabenoitxvi.org/index.php?lang=ge für
den Hl. Vater! (Dieser Brief vereint katholische Gläubige der ganzen Kirche, denen es daran gelegen ist,
den Papst in seiner mutigen Geste zu unterstützen. Die Verantwortlichen dieser Website garantieren Ihnen
die absolute Vertraulichkeit, mit der Ihre Angaben behandelt werden. Die Liste der Unterzeichnenden wird
ausschlieβlich dem Heiligen Stuhl übergeben.)
@Gallowglas – Altes Testament? Jesus Christus ist auf die Welt gekommen um das Alte Testament abzuschließen.
Daher sind Sie nicht richtig informiert und Ihr Zitat läuft ins leer. Schade. Jesus war es auch der sagte:
wer von euch ohne Sünde ist werfe den ersten Stein. Sonderbarerweise hat die V-II-Bibelübersetzung diesen
Passus nicht mehr drinne. Wie wollen Sie mir sonst die üblen Nachreden zu Mons. Williamson und die ganze
Fallenstellerei gg. die FSSPX erklären? Allein aus dem Glauben an Jesus Christus heraus werden Sie nicht
ein einziges Argument finden, das tragfähig wäre!!
@ birgitta …ganz meiner Meinung. Die Presse merkt gar nicht, dass sie ständig in ein Wespennest sticht,
Hauptsache die Auflagen der Zeitungen steigen, Fazit: Das Böse hat mal wieder einen Sieg errungen. Einer
der Oberpäpste oder besser gesagt ein Gegenpapst aus Tübingen mischt sich in Linz in die Personalpolitik
und hetzt die Bevölkerung auf. Da wird ein Priester und Seelsorger, wie man sich ihn nur wünschen kann,
mit Dreck beschmutzt nur weil er die Wahrheit sagt. In was für einer Welt leben wir eigentlich.
Kreuzmeldungen Erschreckend und bedrückend ist die einstimmige Empörung über die Äußerungen von Bischof
Williamson. Jeder meint plötzlich, er habe das Recht, diesen zu beschimpfen und herabzusetzen. Wegen
welches Vergehens? Weil er eine historische Tatsache zum Teil leugnet. Man darf tausendfaches Morden HEUTE
fördern und wird dann Präsident der USA. Die einzige Hoffnung heute ist die schweigende Mehrheit, die
sich ihren Teil denkt.
#18 FioreGraz 11:48:32 | Mittwoch, 4. Februar 2009
@Gallowglas Neubekehrter !!!!!!! Punkt 1) Ist er kein Neubekehrter, da er auch als Protestant schon immer
Christ war. Konfesionalismus mag zwar mittlerweile in allen Köpfen stecken, ist und bleibt aber eine
Irrlehre. Punkt 2) Und selbst wenn, Williamson ist ja nicht an selbigen Tag seiner Konversion zum Bischof
geweiht worden, die war 1970, sondern 1988. Nach 18 Jahren von einem Neubekehrten zu sprechen ist gelinde
gesagt dumme Polemik. LG Fiore
@Großwildjäger: das Problem liegt an der Bibel. Darin steht so. Aber, diese Stelle in der Bibel soll
man nicht naive lesen, ein Kind liest sie naive. Das bedeutet, wenn in der Kirche keine Bemühung um exegetische
Aufklärung solcher Stellen in der Bibel gemacht wird, dann bleibt der Antisemitismus latent in der Kirche.
Nicht nur für Leute in Europa, wo der Antisemitismus besonders stark war, sondern auch für Christen
auf den anderen Kontinenten. Es ist klar, das Neue Testament dokumentierte eine innerjüdische Auseinandersetzung,
u. die Anfeidung, die dort dokumentiert wird, wird durch eine unreflektierte Lesart wie es das einfache
Volks zu tun pflegt, weiter in die christliche Gemeinde als eine Anfeindung gegen alle Juden weitergetragen.
Daher haben die jenigen Juden recht, die schreiben, daß eine jüdisch-christliche Freundschaft darauf
basieren soll, daß die Kirche sich um eine theologischen Auseinandersetzung mit dem Holocaust u. Antisemitismus
bemüht. Das wäre viel kontruktiver als das Geschrei jetzt bei den Politikern u. in den Medien! Und die
Beziehung zwischen Christen u. Juden dadurch zu verderben. Wer ist der Verlierer? Juden u. Christen zugleich.
homorudolfensis Danke für Ihre Klarstellung Wir ziehen wesentlich an einem Strang? Der Schreiber wurde
selbst von den genannten Lehrern (im etwa dreißig Personen- Kollegium befanden sich zwei Holocaustleugner)
als ein von den Amerikanern eingeschleuster Agent in Österreich bezeichnet; die anderen Verdächtigungen
stammen aus deren Dunstkreis. Beispiele: Auf die Frage einer antijüdischen Geschichtslehrerin, ob sie
schon jemals einen Juden gesehen habe, kam die Antwort: „Ich möcht ja gar koan sehn?“ Die Arbeit des
Verfassers hier: Er und sein Freundeskreis bemühen sich um Friedensarbeit und Menschenrechte im Sinne
der christlichen Kirchen. :(3
#15 Großwildjäger 11:01:28 | Mittwoch, 4. Februar 2009
Wie schon Kinder aufgehetzt werden: Neulich beobachtete ich eine Mutter, die mit ihrem Kind an einer Synagoge
vorbeiging. Da fragte das Kind die Mutter: „Mutti, wohnen da die Leute, die Gott umgebracht haben?“ Wer
bringt dem Kind so etwas bei? Die Eltern? Der Religionslehrer in der Schule?
#14 Gallowglas 10:56:01 | Mittwoch, 4. Februar 2009
@GerdEric Wäre bei der Aufhebung der Exkommunikation ein Williamson nicht erstmal am Anfang, ein einfaches
Mitglied der Kirche, er wurd doch nicht „legal“ zum Bischof geweiht? Eigentlich dürfte Williamson nie
etwas anderes als ein „eiinfaches Mitglied“ werden, denn, laut dem Bericht hier ist : „Mons. Williamson
selber ein Konvertit aus dem Protestantismus.“ Damit ist es ihm, zumindest laut Bibel, verboten, Bischof
zu werden (1.Tim 3,6)
Schalom: Bitte beachten Sie auch meine Fragen! Ich hatte Ihnen einige Fragen gestellt, auf die Sie mit
keinem Wort eingehen. Stattdessen verkünden Sie wohlfeile Gewissheiten, die gar nicht zur Debatte stehen.
Und wenn auch nur eine Frau, nur ein Mann oder nur ein Kind irgendwo auf dieser Welt unschuldig ermordet
worden ist oder wird, es bleibt ein Verbrechen Das ist richtig und keineswegs strittig, denn es läuft
auf die Tautologie hinaus: Ein Verbrechen ist ein Verbrechen. Aber damit sind meine Fragen keineswegs
beantwortet! Die Ermordungen in den Konzentrationslagern Hitlers oder anderer Despoten lassen sich durch
keine Schönfärberei politisch rechts zurechtmalen oder übertünchen. Dass es massenhafte Ermordungen
gegeben hat, wird von Revisionisten gar nicht bestritten! Selbst Williamson geht von Opfern des Nationalsozialismus
in den Konzentrationslagern aus! Aber was ist mit meinen Fragen (s. unten!)??? Uns sind sogar Schullehrer
in Österreich bekannt geworden Wer ist mit „uns“ gemeint? Schreiben Sie im Auftrag? Und wenn ja, im Auftrag
von wem?
Und wenn auch nur eine Frau, nur ein Mann oder nur ein Kind irgendwo auf dieser Welt unschuldig ermordet
worden ist oder wird, es bleibt ein Verbrechen. Die Ermordungen in den Konzentrationslagern Hitlers oder
anderer Despoten lassen sich durch keine Schönfärberei politisch rechts zurechtmalen oder übertünchen.
Uns sind sogar Schullehrer in Österreich bekannt geworden, die Kindern verklickert haben, dass es Auschwitz
nie gegeben habe – und andere Lehrer, die mit Jugendlichen zur KZ-Besichtigung gefahren sind, als „von
Moskau, den Amis, den Juden, Freimauern, von der Kirche, den Psychologen und Illuminaten bezahlte Agenten
sind.“ So schaut es aus. Die Blumem :(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3 gemahnen an die Opfer des Nationalsozialismus,
des Kommunismus und des Kapitalismus und jeder Tyrannei auf unserer Erde.
@LandorganistII: Frau Merkel Frau Merkel sollte allerdings erstmal gegen den braunen Sumpf in ihrem Lande
vorgehen, bevor sie den Papst belehrt. Ganz meiner Meinung! Außerdem, wieso macht man jetzt so ein Geschrei,
während die meisten Neonazis hierzulande unbekannt bleibt? Die Kirche hat in dem Kanonischen Gesetz eben
keine Anordnung über den Holocaust, wie man später kirchenrechtlich gegen solche Verstöße vorgehen
kann, darüber kann man diskutieren, aber jetzt ist das Kirchenrecht eben so, daß er nicht deswegen nicht
aufgenommen werden kann. Außerdem geht es um 600.000 Mitglieder der Piusbruderschaft, nicht um Williamson
allein. Wenn man die Exkommunikation aufhebt, dann eben für die ganze Bruderschaft, man kann nicht selektiv
vorgehen. Die Pius-Brüder mit ihrem mittelalterlichen antisemitischen Weltbild stehen im Rampenlicht.
Und es wird deutlich, wie einsam sie wirklich sind. In aller Welt wird klar, wie untragbar die Ansichten
dieses Clubs sind. Das stimmt nicht. Sie sind genauso modern wie jede Protestanten. Außerdem sind sie
nicht alle rechtsradikal, das ist eine Lüge der progressiven Pfarrer.
Schalom: Was ist „Holocaustleugnung“? Was genau ist eigentlich „Holocaust-Leugnung“? Ist jemand, der die
Tatsache von Massenverbrechen an europ. Juden keineswegs bestreitet, aber ein anderes Bild von Art und
Umfang dieser Verbrechen hat als der mainstream ein „Leugner“? Unter Leugnung wird die Bestreitung einer
(dem Leugner) bekannten Tatsache verstanden. Die Tatsachen, um die es geht, sind aber keinem von uns in
der Weise „bekannt“ wie es beobachtbare Fakten sind, sondern es handelt sich um historische Einschätzungen
von Zeugnissen und Dokumenten. Selbst dann, wenn jemand zu falschen Rückschlüssen aus diesen Zeugnissen/Dokumenten
kommt, sind seine Überzeugnungen kein Leugnen, sondern ein einfaches Irren. In der bisherigen Diskussion
unterscheiden Sie nicht die Leugner von den Irrenden. Worauf gründen Sie die Einschätzung, daß es in
der Frage der Gaskammern z.B. keinen Irrtum geben kann, d.h. alle vom mainstream abweichenden Positionen
aus Bosheit und Arglist entspringen und nicht aus Irrtum? Über die Zahl der in Auschwitz Ermordeten haben
wir sehr Unterschiedliches gehört. Noch drei Jahre nach der Auflösung von Auschwitz ist von 300 000
Toten die Rede www.youtube.com/watch?v=1TzX4y9MSeQ, Jahrzehnte später ist die Zahl auf 4 Millionen angewachsen,
inzwischen aber wird eine Zahl von ca. 1, 3 Millionen verkündet. Bei welcher quantitativen Abweichung
nach unten sehen Sie den Tatbestand der Leugnung erfüllt? Wie schließen Sie aus, daß der Zweifler kein
Irrender ist, sondern ein „Leugner“?
Hat denn dann Ratzinger (oder schlimmer noch, der Papst) damit nicht die „Autorität“ Lefebvres anerkannt?
Wäre bei der Aufhebung der Exkommunikation ein Williamson nicht erstmal am Anfang, ein einfaches Mitglied
der Kirche, er wurd doch nicht „legal“ zum Bischof geweiht?
Korrektur Nicht Papst Paul Vi. hat die Exkommunikationen ausgesprochen, sondern Papst Johannes Paul II.
im Jahr 1988. @GerdEric: Das war Erzbischof Marcel Lefebvre.
Frau Merkel wird der Katholizismus immer fremd bleiben Was mag Frau Merkel nur bewogen haben, in dieser
unbeherrschten Weise sich in die Politik eines anderen souveränen Staates einzumischen – das Lichtenstein-Steinbrück-Phänomen,
das dieser großkoalitionär sozialistischen Regierung offenbar zueigen ist? Nun ist der Papst nicht der
Erzherzog, sondern der höchste Repräsentant der weltumspannenden heiligen römisch katholischen Kirche
und somit der Vatikan nicht Lichtenstein. Wie immer man das handwerkliche Geschick des heiligen Stuhls
im Umgang mit der Aufhebung der Exkommunikation von vier Bischöfen der Bruderschaft Pius X. beurteilen
mag, so steht das Ziel ein Schisma der Kirche rückgängig zu machen eindeutig im Vordergrund. Es handelt
sich hierbei um hochkomplexe Vorgänge des Kirchenrechts, deren Beurteilung selbst versierte kanonische
Juristen vor Herausforderungen stellt. Dies auf die populistische Formel zu verkürzen, der Papst selbst
habe den Holocaust verharmlost, indem er einen von dessen Leugnern wieder in die Kirche aufgenommen habe,
verkennt nicht nur die Motivation Benedikt XVI., sondern geht auch objektiv an der Sache vorbei: erfolgte
seinerzeit durch Papst Paul VI. die Exkommunikation doch ausschließlich wegen einer ungültigen Bischofsweihe.
So hat die deutsche Kanzlerin sich für eine antikatholische Kampagne einspannen lassen, eine protestantische
Wiederverheiratete, wohl kaum berufen, dem Ponifex Maximus moralische Ratschläge zu erteilen.
Fakt ist: Papst und Vatican haben einen schweren Fehler gemacht! Frau Merkel sollte allerdings erstmal
gegen den braunen Sumpf in ihrem Lande vorgehen, bevor sie den Papst belehrt. Die Pius-Brüder mit ihrem
mittelalterlichen antisemitischen Weltbild stehen im Rampenlicht. Und es wird deutlich, wie einsam sie
wirklich sind. In aller Welt wird klar, wie untragbar die Ansichten dieses Clubs sind.
Guten Morgen! Zwei Anmerkungen: 1. nicht kath.net, sondern diese Seite hat zuerst, schon am Freitag, triumphal
von der bevorstehenden Ernennung des Linzer Weihbischofs berichtet. 2. „In Luft auflösen“ – Bravo, Bischof
Müller – Sie beginnen mir zu gefallen. Das Seminar in Zaitzkofen, in dem die Holocaust-Leugnung stattfand,
gehört sofort unter die Regie des Ortsbischofs!