Legionäre Christi
Leugnen ab sofort zwecklos
Die Ordensgemeinschaft der Legionäre Christi wird sich bezüglich ihres Gründers neu ausrichten müssen. Auch Mitwisser werden mit Konsequenzen rechnen müssen.
Pater Maciel bei Johannes Paul II.
Pater Maciel bei Johannes Paul II.
(kreuz.net) Jim Fair, ein Sprecher des Ordens der Legionäre Christi hat indirekt zugegeben, daß der Gründer der Gemeinschaft, Pater Marcial Maciel, mindestens ein uneheliches Kind gezeugt hat.

„Wir haben erfahren, daß es im Leben unseres Gründers Dinge gibt, die überraschend und für uns schwer zu verstehen sind. Wir können bestätigen, daß es Aspekte in seinem Leben gibt, die für einen katholischen Priester nicht angemessen sind.“

Details gab der Sprecher nicht bekannt.

Vor der Webseite ‘Catholic News Agency’ relativierte Fair die moralischen Verfehlungen von Pater Maciel.

Dieser habe „menschliche Schwächen“ gezeigt. Er werde angeblich trotzdem „immer der Vater der Legionäre“ bleiben.

Deutlicher wurde ein Mitglied der Legionäre Christi in Rom nach Angaben der US-Wochenzeitung ‘National Catholic Reporter’. Er bestätigte, daß Pater Maciel mindestens ein Kind gezeugt habe.

Nach Informationen der US-Wochenzeitung ‘National Catholic Reporter’ wird diese Nachricht gegenwärtig den Legionären und den Mitgliedern der Laiengemeinschaft ‘Regnum Christi’ mitgeteilt.

Der Generalobere der Gemeinschaft, Pater Alvaro Corcuera, soll dabei zugeben haben, daß es sich nicht um einen einmaligen Fehltritt, sondern ein „langjähriges Verhaltensmuster“ gehandelt habe.

Der britische Journalist Damian Thompson nennt Pater Maciel auf seinem Blog für die Zeitung ‘The Telegraph’ ohne Umschweife einen „erstrangigen Lügner“.

Thompson beschuldigt auch die Oberen bei den Legionären, die das Treiben des Gründers gedeckt haben:

„Seine Leutnants haben viele Details aus seinem Leben vertuscht und gleichzeitig verlangt, daß er wie ein lebender Heiliger behandelt würde.“

Auch der katholische Journalist Phil Lawler bezweifelt auf der Webseite ‘Catholic Culture’, daß die Mitarbeiter von Pater Maciel von dem Fehlverhalten ihres Oberen nichts mitbekommen hätten.

Lawler fordert, daß die Mitverantwortlichen von ihren Ämtern enthoben werden.

Die US-Tageszeitung ‘New York Times’ sprach zu dem Thema mit Hw. Stephen Fichter, einem Priester der Diözese New Jersey, der 14 Jahre lang Mitglied der Legionäre Christi war und dort als Finanzleiter arbeitete.

Hw. Fichter erinnert sich, daß sich Pater Maciel für Reisen nach Rom 10.000 Dollar – umgerechnet 7.800 Euro – in bar ausbezahlen ließ.

Ferner bedauert er, daß bei den Legionären Christi die Verehrung für den Gründer ins Übermässige gesteigert worden sei.

In der Ausbildung müßten die Legionäre alle Briefe von Pater Maciel – insgesamt 15 oder 16 Bände – lesen.
      
23 Lesermeinungen
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#23   Marcelus   14:02:42 | Montag, 9. März 2009
Aus dieser Aussage folgt doch klar und eindeutig, daß der engste Kreis um diesen obskuren Pater
um dessen unchristlichen Lebenswandel gewußt haben mußte:
Der Generalobere der Gemeinschaft, Pater Alvaro Corcuera, soll dabei zugeben haben, daß es sich nicht um einen einmaligen Fehltritt, sondern ein „langjähriges Verhaltensmuster“ gehandelt habe.
Anklagen von sexuellem Mißbrauch gegenüber Seminaristen,
eine Beziehung zu einer Frau …
die Ordensführung muß darüber Bescheid gewußt haben …
der Papst sollte diesen Lügnern den Prozeß machen … und das Lebenswerk des obskuren Paters, die Legionäre Christi, mit päpstlicher Anordnung sofort für aufgelöst erklären … und die Ex-Legionäre Christi in andere Ordensgemeinschaften überführen …
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#22   Jotef   21:38:47 | Samstag, 7. Februar 2009
an SimonNeuss
Du zeigst Deine Nicht-Kompetenz durch rhetorische Rückfragen an:
Soso, die Ursache für Kinderschändung ist nicht das Verlangen nach einem Kind? Die Ursache für Homosexualität ist nicht das Verlangen nach einem Mann?
und schließt das Ganze ab mit Was der Zölibat nicht alles bewirkt.
Natürlich bewirkt der eine Menge mehr.
Ich empfehle (Dir) Kontakt zu Homosexuellen wie Wowereit UND von Beust. Sie sind zwar „nur Bürgermeister“ (also keine Priester !), leben aber im Sinne der ‘heiligen RKK’ zölibatär. – Oder sehe ich da was falsch ?? Notfalls stehe ich mit meiner Wenigkeit parat. Nicht als Priester, nicht als Bürgermeister, aber zölibatär lebend – obwohl verheiratet ! (Die Biologie des Alters, weißt Du?)
Es gibt etliche Priester, die gar nicht ‘homo’ sind. Die scheinst Du auch nicht drauf zu haben. Nicht alle, aber doch einige finden – erstaunlicherweise – Frauen, mit denen sie Kinder zeugen.
Sind für Dich diese Kinder ‘ein Segen Gottes’ ? Falls ‘ja’, musst Du für die Abschaffung des Zwang-Zölibats sein.
Falls ‘nein’, musst Du für die Abtreibung sein…
Ich bitte um präzise und eindeutige Antwort, für was Dubist. :)3
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#21   SimonNeuss   12:13:40 | Freitag, 6. Februar 2009
Scheinheilige Pater
Seine Leutnants haben viele Details aus seinem Leben vertuscht und gleichzeitig verlangt, daß er wie ein lebender Heiliger behandelt würde
:-D
In der Ausbildung müßten die Legionäre alle Briefe von Pater Maciel – insgesamt 15 oder 16 Bände – lesen.
Und das noch zu seinen Lebzeiten?
Der Pater ist ja ein echter Heiliger – ein Heiliger Heuchler.
:-D
@Jotef.
Zwangs-Zölibat schon länger eine total bekannte Ursache zum Beispiel für Abtreibung, Kinderschändung, Homosexualität usw. ist
Soso, die Ursache für Kinderschändung ist nicht das Verlangen nach einem Kind? Die Ursache für Homosexualität ist nicht das Verlangen nach einem Mann? Was der Zölibat nicht alles bewirkt.
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#20   Jotef   09:01:48 | Freitag, 6. Februar 2009
@Dr.Otterbeck –- 2 x nachdenken reicht nicht,
erstens – weil schon unendlich viel öfter nachgedacht wurde, und
zweitens – weil die ‘verfahrene Kiste’ Zwangs-Zölibat schon länger eine total bekannte Ursache zum Beispiel für Abtreibung, Kinderschändung, Homosexualität usw. ist.
Die meisten, die davon wissen, haben nur nicht die Macht, sich aus ihrer Abhängigkeit von den Tätern zu befreien.
Statt ‘Kirchengeschichte zu studieren’, sollte jeder dieser Abhängigen lieber zur Bibel greifen. Johannes 8,32 ist noch voll-gültig:„Ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen!“
Wer andererseits sich in seiner Unfreiheit ‘geborgen’ fühlt –- mit Ausdrücken wie im Schoße der heiligen Mutter Kirche wird ‘sowas’ ja assoziiert –- , ist gut beraten, sich weiter ein X für ein U vormachen zu lassen.
Jetzt, wo es wieder auf Karneval zugeht mit den tollen Tagen, erinnern mich die Maskeraden der kirchlichen Würdenträger besonders deutlich an Mummenschanz und Schamanismus.
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#19   Vieira   02:05:20 | Freitag, 6. Februar 2009
@Großwildjäger
Gute Nacht, Herr Ober-Denunziant. Schlafen Sie gut.
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#18   Großwildjäger   02:00:06 | Freitag, 6. Februar 2009
Sefirot,
ich auch…
Ich gehe jetzt ins Bett und wünsche auch Dir und unseren lieben und toleranten Hellbirds eine gute Nacht! :(3 :(3 :(3
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#17   Sefirot   01:58:03 | Freitag, 6. Februar 2009
Hallo Großwildjäger
Dir und allen lieben und toleranten Hellbirds :(3 eine effektive Nacht und erholsamen Schlaf. Ich bin jetzt
zu gut für diese Welt… :(3 :(3 :(3
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#16   Gläubiger28   01:55:48 | Freitag, 6. Februar 2009
an Großwildjäger
Ist mir schon klar, dass alle KZs gemeint waren. Dennoch bezweifel ich nach meinen Erkenntnissen die Zahl 6 Mill., was natürlich die Schwere der Geschehnisse nicht berührt.
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#15   Großwildjäger   01:48:39 | Freitag, 6. Februar 2009
@ Gläubiger28:
Die 6 Mio. beziehen sich ja nicht nur auf Auschwitz. Da sind alle Vernichtungslager und andere KZs einbezogen.
In Auschwitz waren es ca. 1,1 Mio.
Die braunen Brüder hier auf dieser Seite werden Dir sehr bald sagen, dass diese SS-Männer Dir das nur unter Folter erzählt haben…
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#14   Gläubiger28   01:42:03 | Freitag, 6. Februar 2009
Vatikan – Pius-Brüder
Vatikan – Pius-Brüder
Die heißen Diskussionen um das bekannte aktuelle Thema verfolge ich mit Interesse. Von den Pius-Brüdern wußte ich bis gestern nichts.
In der Sache schlimm finde ich, dass man in Deutschland seit je nichts Kritisches über die Geschehnisse in den Konzentrationslagern von Adolf Hitler sagen darf. Ich hatte in den siebziger und achtziger Jahren mit drei SS-Männern, die in Auschwitz eingesetzt waren bei der Lager-Gestapo, als Saitätsdienstgard und als Rapportführer, unzählige lange Gespräche. Gaskammern und Vergasungen gab es. Einer der drei hat selbst das Zykon B für die Vergasung von Menschen an der betreffenden Örtlichkeit eingeworden und mir alles detailliert berichtet. Anzweifeln muss ich allerdings den angeblichen Umfang dieser Aktionen. 6 Millionen Menschen sollen es gewesen sein. Frage: wieviele müßten denn dann täglich in den KZs getötet worden und die Leichen in Öfen beseitigt worden sein? Ich weiß, dass es auch Erschießungen und Tod durch Phenolinjektionn gab, aber auch da kann ich nicht auf 6 Millionen Menschen kommen. Diesen Aspekt werde ich mal recherchieren…
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#13   Maranatha   16:10:37 | Donnerstag, 5. Februar 2009
Oh je Theophilus89
da hast Du recht. Wer Schirmwedler zurechtweist, hat uneheliche Kinder oder sonstwie Dreck am Stecken.
Gratuliere zu Deiner profunden Kenntnis der LC und Deiner lückenlosen Beweisführung. Danke!
M.
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#12   Beatus Theophilus_89   14:34:20 | Donnerstag, 5. Februar 2009
@ Alois Bischof:
…Ich will ja nicht wissen, wie viele uneheliche Kinder es im LC-Verein gibt, aber die haben auch viel Dreck am Stecken! z. B. letztes Jahr sah ich ein Arschl*ch der LC-Vereins in Rom, der musste mich auf deutsch zurechtweisen, „zurechtweisen“, weil ich „ein kleines Kind bin“. Bloß weil ich mal mit meinem Schirm geweldet habe und meine Mitreisenden auf mich aufmerksam gemacht habe. Damit wir uns wiederfanden!
[Anekdote aus meinem Leben]
Aber das ist die Höhe, wenn der Chef als Heiliger verehrt wird und dann uneheliche Kinder hat! Schandhaft…
…und die bösen Politiksen kriegen auch noch Ihre gerechte Strafe.
@ Artikel
In der Ausbildung müßten die Legionäre alle Briefe von Pater Maciel – insgesamt 15 oder 16 Bände – lesen.
Die Armen, haben wohl nichts anderes zu tun… außer vielleicht zu studieren! :-D
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#11   Alois Bischof   12:12:43 | Donnerstag, 5. Februar 2009
Wofür hält sich eigentlich Damian Thompson, ein fanatischer Zionist und Homo-Ehe-Anhänger
mit „tridentinischer“ Tarnung, wenn er in ‘The Telegraph’ über diesen Pater Marcial herzieht. Der Gründer der LC hat schwere Sünden begangen und war der Hypokrisie schuldig, dennoch hat er nicht wie Thompson Rufmord begangen und die Sodomie gepredigt. Er war selber Sünde, hat aber die Sünde nicht wie eine neue Orthodoxie dargestellt, wie dies Thompson (der auch sehr gegen die Piusbruderschaft hetzt) tut.
Pater Marcial war schuldig. Aber weshalb diese große Medienberichterstattung? In der Südtiroler Tageszeitung war vor zwei Jahren auch schon ein Bericht drin zu einem Fall im weit entfernten Holland, wo ein Priester Millionen von Euros vom Konto der Hilfsvereinigung der Pfarrei geraubt hatte und viele Frauen durch sexuelles Treiben mit sexuellen Geschlechtskrankheiten infiziert hatte. Der Priester sei mittlerweile verstorben.
Warum werden diese Verfehlungen so weit und breit verbreitet in den Medien, wo doch die Politiker die grössten Sexverbrecher sind!
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#10   Schwester Klosetta   12:02:36 | Donnerstag, 5. Februar 2009
eigentliches Thema?
Kommen wir doch mal zum eigentlichen Punkt, der Glaubwürdigkeit. Wie kann der Gründer einer – wohl ohne Zweifel der stark konservativen – Ordensgemeinschaft der Legionäre Christi noch Vorbild sein, wenn er nachweislich homosexuelle Kontakte zu jungen Männern hatte und zudem noch Vater ist? Wer sich dem Zölibat unterwirft, soll ihn auch halten. Schließlich wird da niemand zu gezwungen. Und dann eine strenge Moral fordern, die man selbst nicht befolgt – sowas fügt der Kirche schweren Schaden zu.
Ob eine Abschaffung des Zölilbates sexuelle Übergriffe von Zölibatären auf Kinder usw. verhindert, möchte ich bezweifeln. Der Großteil der Pädophilen besteht aus biederen Familienvätern…
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#9   Freinsberg   11:53:15 | Donnerstag, 5. Februar 2009
@ M. Wagener
Es geht gar nicht um den Zölibat. Ärgerlich ist etwas anderes: Auf Vereinigungen, die sich konservativ geben, schaut Rom weniger genau hin als auf andere. Das zeigt sich nicht nur bei den Pius-Brüdern, sondern eben auch bei den Legionären Christi.
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#8   caritatem   11:30:05 | Donnerstag, 5. Februar 2009
Herr Guttenberger aus Köln,guten Morgen
Da Sie sich nicht melden,würden Sie uns bitte Ihre Telefon Nr.aus dem Pfarrbüro geben,damit wir Sie erreichen können ? Vorwahl ist klar !
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#7   Mathias Wagener   11:25:59 | Donnerstag, 5. Februar 2009
Leier
Jetzt kommt bald die Leier von der Abschaffung des Zölibats. Im übrigen ist diese Geschichte nicht von medialem Interesse.
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#6   Freinsberg   11:08:20 | Donnerstag, 5. Februar 2009
@Krak des Chevaliers
>>Demnächst könnte man die Pfarrer gleich zu Bischöfen weihen,<<
Gute Idee. Aber dann gibt’s künftig Bischofsmangel.
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#5   Dr. Otterbeck   09:39:55 | Donnerstag, 5. Februar 2009
@Turk
Der Wahrheit die Ehre? Das buch kenne ich nicht. Ist das L.C.??
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#4   turk   09:36:56 | Donnerstag, 5. Februar 2009
Die Überschrift des Aritkels
ist erfreulich: „Leugnen ab sofort zwecklos“, denn genau dies gilt auch für die Dinge, die der Päpstliche Visitator 2004 öffentlich in bezug auf das St. Pöltener Priesterseminar festgestellt hatte. So wie es aussieht, wird von den Legionären kein Buch mehr erscheinen, das den absurden Titel „Der Wahrheit die Ehre“ tragen könnte. Ich fordere daher die Leser und Diskutanten auf, mit jeglichem Messen nach zweierlei Maß aufzuhören. Egal wo etwas Widersittliches auffliegt, Leugnen hat keinen Sinn, sondern nur die ehrliche christliche Haltung des Eingeständnisses, der Reue und des Neubeginns.
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#3   Dr. Otterbeck   09:36:56 | Donnerstag, 5. Februar 2009
In einer Zeit
in der Ehe und Familie von baldigem Entschewinden bedroht sind, kann die Kirche den Zölibat der Priester erst recht nicht drangeben. Zweimal nachdenken!
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#2   Krak des Chevaliers   09:34:34 | Donnerstag, 5. Februar 2009
Puchil 2
(„Ihr wenigen verbliebenen Priester müsst noch mehr arbeiten und bis zu 4 Pfarreien betreuen!“)
Lieber Puchil! Jeder Pfarrer wäre heutzutage froh, wenn er „nur“ 4 Pfarreien zu betreuen hätte. Demnächst könnte man die Pfarrer gleich zu Bischöfen weihen, da ihre Pfarrbezirke allmählich die Größe italienischer Bistümer annehmen. o.O
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#1   Puchil2 †   09:17:32 | Donnerstag, 5. Februar 2009
Man sieht: Der Pflichtzölibat ist eine Fiktion
Eine Weisheit der Dakota-Indianer besagt: „Wenn Du entdeckst, dass Du ein totes Pferd reitest, steig ab!“
Aber statt vom toten Pferd – dem Pflichtzölibat – abzusteigen und auf neue, frische Pferde zu setzen (Frauen und Männer, Verheiratete und natürlich auch auf Ehelose) entwickeln die Bischöfe in der katholischen Kirche immer wieder Methoden und Strategien, um dem Unausweichlichen doch ausweichen zu können.
Sie besorgen sich eine stärkere Peitsche. („Ihr wenigen verbliebenen Priester müsst noch mehr arbeiten und bis zu 4 Pfarreien betreuen!“)
Sie sagen: „So haben wir das Pferd schon immer geritten“. („Es ist nun mal Tradition der lateinischen Kirche!“)
Sie gründen Arbeitskreise, um das Pferd zu analysieren. (Diskussionen auf der letzten Bischofssynode: Ergebnis: „Alles bleibt beim Alten!“)
Sie besuchen andere Orte, um zu sehen, wie man dort tote Pferde reitet. („In Polen und in Afrika gibt es genügend zölibatäre Priester.“)
Sie holen Priester aus dem Ausland, die angeblich tote Pferde (Pflichtzölibat) reiten können. (In manchen Dekanaten im Innviertel ist Polnisch die Sprache bei Pastoralkonferenzen!)
Sie ändern die Kriterien, die besagen, dass ein Pferd tot ist. („Ein Kind ist für einen Priester noch kein Grund, aus dem Amt zu scheiden.“)
Sie erklären: „Kein Pferd kann so tot sein, das wir es nicht mehr reiten können.“ (Was es auch kostet, wie viele Gemeinden auch keinen Priester mehr vor Ort haben: wir bleiben beim Pflichtzölibat“)
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