09:48:39 | Freitag, 6. Februar 2009
Fast mein ganzes Leben hindurch war der Ausdruck „Exkommunikation“ für jeden, der auf der Höhe der Zeit sein wollte, ein absolutes Reizwort. Von Father John Hunwicke, anglikanischer Priester, Oxford.

Bischof Richard Williamson liest die Messe.
(kreuz.net) Die Wut, mit der die Medien und die Schwätzerklasse sich auf Papst Benedikt XVI. stürzt,
ist bemerkenswert.
In der Vergangenheit habe ich mich immer von jenen ferngehalten, die allzu genau zu
wissen glaubten, wie der Teufel seine Geschäfte betreibt.
Aber die genannte Horde läßt mich darüber
grübeln, ob die Teufelsfigur ‘Screwtape’ des Autoren C. S. Lewis nicht ebenso wirklich existiert wie
der Kinderabtreiber Barack Obama.
Irgendwie hat die Sache um den armen Tor Williamson aber auch ihre
komische Seite.
Ein absolutes UnwortFast mein ganzes Leben lang war „Exkommunikation“ für jeden, der
auf der Höhe der Zeit sein wollte, ein absolutes Reizwort.
Mit „Exkommunikation“ verbanden sich Bilder
unterdrückter Wahrheiten, freidenkender Einzelkämpfer gegen geistige Tyrannei, von Glocken, Gebetbüchern,
Kerzen, Inquisition, Kerkern, Scheiterhaufen – also von dem, was die Aufklärung am Lehramt am meisten
verachtet.
Und plötzlich ist „Exkommunikation“ das Lieblingswort der Schmieranten-Elite.
Der Ratzinger –
von dieser Clique mit beschränkter Phantasie als Rottweiler, Panzerkardinal oder Großinquisitor bezeichnet –
hat sich in seinem teuflischen Genie ein noch abgründigeres Verbrechen ausgedacht, den Schrecken aller
Schrecken, um seinen Verbrechen gegen die Menschlichkeit die Krone aufzusetzen:
Er besaß die empörende
Frechheit, ja die frevelhafte und teuflische Grausamkeit, eine Exkommunikation aufzuheben.
Es wird noch
komischer.
Die inklusive KircheIn jenem Teil des Weinbergs des Herrn – sozusagen hinter dem Geräteschuppen,
wo nichts mehr so richtig wächst, weil Opa dort in den alten Tagen noch eifrig Arsen gestreut hat, gibt
es eine lärmende kleine Gruppe, die sich „Inklusive Kirche“ nennt.
Vor einigen Jahren habe ich einen
Stapel ihrer Heftchen in einer Oxforder Kirche gefunden, die einst ein wichtiges Zentrum der Katholiken
war.
Die Leute von der „Inklusiven Kirche“ glauben offenbar, daß keiner aus ihrer Kirche ausgeschlossen
ist.
Alle sollen sich ausnahmslos in der Kirche aufgenommen fühlen, wo auch immer sie im breiten Spektrum
menschlicher Verschiedenheit stehen, was immer sie auch glauben oder tun: Sie gehören zur Familie des
Herrn.
Nun warte ich darauf, daß die „Inklusive Kirche“ ihre Unterstützung für die Aufhebung der Exkommunikation
von Bischof Richard Williamson hochoffiziell kundtut.
Ich halte den Atem an.
Der Verfasser ist ehemaliger
Dekan der Anglikanisch-Theologischen Fakultät am Lancing College in Südengland, Pfarrer der anglikanischen
Gemeinde Sankt Thomas the Martyr und Mitglied des Studienhauses ‘Pusey House’, beide in Oxford. Der Text
erschien auf seinem Blog.
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haher 13:56:20 | Mittwoch, 2. September 2009
#22
franco.felice 20:20:53 | Samstag, 7. Februar 2009
#21
St. Anton † 02:50:59 | Samstag, 7. Februar 2009
#20
SimonNeuss 21:58:31 | Freitag, 6. Februar 2009
#19
Schalom 13:40:21 | Freitag, 6. Februar 2009
#18
Gotthard 13:19:18 | Freitag, 6. Februar 2009
#16
Beatus Theophilus_89 13:03:23 | Freitag, 6. Februar 2009
#15
Lorenz 11:48:50 | Freitag, 6. Februar 2009
#14
matt3 11:25:03 | Freitag, 6. Februar 2009
#13
Domenico Tuttisanti 11:17:56 | Freitag, 6. Februar 2009
#11
Dr. Guillotin 10:49:19 | Freitag, 6. Februar 2009
#10
Domenico Tuttisanti 10:25:59 | Freitag, 6. Februar 2009
#9
HBR 10:23:10 | Freitag, 6. Februar 2009
#8
Dr. Guillotin 10:21:19 | Freitag, 6. Februar 2009
#7
prada 10:16:58 | Freitag, 6. Februar 2009
#6
HBR 10:15:29 | Freitag, 6. Februar 2009
#5
Dr. Guillotin 10:13:22 | Freitag, 6. Februar 2009
#4
Domenico Tuttisanti 10:11:12 | Freitag, 6. Februar 2009
#3
HBR 10:04:33 | Freitag, 6. Februar 2009
#2
Freinsberg 10:00:29 | Freitag, 6. Februar 2009