Ein Flair für Homos und Ketzer und viel Rückendeckung von der Pfarrei
Das Bistum Basel hat einem Pfarradministrator in der Nordschweiz nach jahrelangen Konflikten die kirchliche Sendung entzogen. Die teilte das Bistum heute Freitag in einem Mediencommuniqué mit.
(kreuz.net, Solothurn) Am Donnerstag fand in Röschenz, im Kanton Baselland, eine dreistündige Aussprache
zwischen dem Generalvikar des Bistums Basel, Pater Roland-B. Trauffer OP, dem Personalchef und Bischofsvikar,
Kurt Grüter, und dem Kirchgemeinderat Röschenz statt. Grund für das Treffen war der dortige Pfarradministrator
Franz Sabo (52). Die Diözese Basel hat entschieden, dem Priester die Missio canonica zu entziehen. Röschenz
befindet sich in der Nordschweiz unweit von Basel.
Obwohl die Vertreter der Diözese die Gründe für
den Entzug der Missio canonica des Pfarradministrators detailliert und ausführlich darlegten, zeigte
der Kirchgemeinderat von Röschenz für den Schritt des Bischofs kein Musikgehör.
Die Missio canonica
ist eine vom Diözesanbischof ausgesprochene kirchliche Sendung. Ohne diese kann kein Priester in einer
Diözese seine Funktionen ausüben.
Der Entzug der Missio canonica des Priesters geschieht in Absprache
mit dem Heimatbischof von Franz Sabo, Mons. Ludwig Schick, dem Erzbischof von Bamberg (Nordbayern). Franz
Sabo ist als Priester in der Erzdiözese Bamberg inkadiniert. Erzbischof Schick ist der kirchliche Letztverantwortliche
für Sabo.
Im Gespräch mit der Pfarrei wurde vereinbart, daß die öffentlichen Äußerungen zum Entzug
der kirchlichen Sendung beidseitig so erfolgen sollen, daß der Persönlichkeitsschutz des Priesters Franz
Sabo nicht verletzt werde.
Bereits im Jahr 2003 stand die Frage der Suspendierung des Pfarradministrators
im Raum. Sabo meinte damals, er sehe einer möglichen Suspendierung gelassen entgegen. So lange er die
Unterstützung seiner Gemeinde habe, werde er bleiben.
Im Jahre 2003 hatte Sabo heftige öffentliche
Attacken gegen den Bischof von Basel, Mons. Kurt Koch, geritten.
In einem Beitrag in der täglich erscheinenden
„Basler Zeitung“ hatte er Bischof Koch unter dem Titel „Herzlichkeit und Glaubwürdigkeit in der Kirche“
persönlich verunglimpft. Der Bischof sei „herzlos“, erklärte Sabo, nachdem dieser in einer Weisung verfügt
hatte, künftig keine laisierten Priester mehr als Gemeindeleiter einzusetzen. Mons. Koch sei ein Funktionär
und Professor „der den Puls der Zeit und seiner Diözese“ nicht wahrnehme oder wahrnehmen wolle.
Auch
der vatikanische Widerstand gegen das Homo-Konkubinat erzürnte den Priester. Es sei höchste Zeit, daß
die Kirche endlich auch „andere Lebensformen“ akzeptiere, erklärte er in einem Interview mit einer lokalen
Tageszeitung. Die Ehe sei nur „eine“ Lebensform – es gebe noch andere: „Jeder Mensch muß selber entscheiden
können, welche Form für ihn die beste ist.“ Nicht die Lebens-‘form’ sei gut oder schlecht, sondern ‘wie’
die Menschen leben. Das habe mit hetero- oder homosexuell nichts zu tun.
Auch in diesem Fall berief sich
Sabo auf den „Puls der Zeit“: Die katholische Kirche müsse endlich von ihrem „Herrschafts- und Machtbewußtsein“
wegkommen und „auf den Puls der Zeit und der Menschen hören.“
Nach diesen Tiraden trafen sich Bischof
und Priester zweimal. Der Bischof zeigte sich versöhnlich und Sabo versprach, künftig, „kein Öl ins
Feuer“ zu gießen.
Schon während der Krise vor zwei Jahren dachte Sabo öffentlich über eine mögliche
Suspendierung nach: „Wir brauchen mutige Gemeinden, die suspendierten Priestern – ob sie nun hetero- oder
homosexuell sind, allein oder in einer Partnerschaft leben – die Möglichkeit bieten, ihren priesterlichen
Dienst in den Pfarrgemeinden wieder aufzunehmen.“ Der Bischof könne einem Priester die Missio nicht entziehen,
ohne den Priester und die betroffene Pfarrei bei dieser Entscheidung gebührend miteinzubeziehen.
Mit
seinem neuen Evangelium schien Pfarradministrator Sabo in der Pfarrei Röschenz gut anzukommen. Nachdem
er seine Klagen über Bischof Koch, die „starren Bestimmungen“ und die „unbarmherzige Haltung“ der katholischen
Kirche Andersdenkenden gegenüber auch im Gottesdienst wiederholt hatte, erhielt er von den Gläubigen
Applaus und vom Kirchenrat Rückendeckung.
Darauf wurde den 1.005 Röschenzer Katholiken über 16 ein
Fragebogen ins Haus geschickt, auf dem eine interessante Frage zu lesen war: „Wollen Sie, daß Franz Sabo
weiterhin als Priester in unserer Pfarrgemeinde tätig ist, auch dann, wenn der Bischof ihn aus dem priesterlichen
Dienst entlassen sollte?“
Man wird in nächster Zukunft erfahren, was die rebellischen Gläubigen von
Röschenz auf diese Frage zu antworten gedenken.
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9 Lesermeinungen
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@Tradiland wie wäre es mit Richter Als aber die Männer nicht auf ihn hören wollten, nahm der Levit
seine Nebenfrau und führte sie zu ihnen hinaus auf die Straße. Sie mißbrauchten sie und trieben mit
ihr die ganze Nacht hindurch ihr Unwesen bis zum Morgen. Erst bei Aufgang der Morgenröte ließen sie
sie frei…Die Bürger von Gibea erhoben sich gegen mich und umringten nachts das Haus, in dem ich mich
befand. Mich wollten sie töten; meine Nebenfrau aber vergewaltigten sie, so daß sie starb…Da nahm
ich meine Nebenfrau, zerstückelte sie und schickte die Teile im ganzen Gebiet des israelitischen Erbbesitzes
umher, weil sie eine greuliche Schandtat in Israel begangen hatten…Die Israeliten aber kehrten zu den
Benjaminitern zurück und machten sie mit dem Schwert nieder von den Männern bis zum Vieh, alles, was
sich in den Städten vorfand. Sämtliche Städte, die angetroffen wurden, steckten sie in Brand. Massenvergewaltigung
einer Frau. tja ist jetzt heterosexualität etwas schlecht? Oder gehts in beiden Fällen einfach nur um
Vergewaltigung? LG Fiore
Sodoms Fall aus Gen 19 1 Und die zwei Engel kamen am Abend nach Sodom. 3 Da kehrten sie bei ihm ein und
kamen in sein Haus. Und er bereitete ihnen ein Mahl und machte ungesäuerte Kuchen; und sie aßen. 4 Aber
ehe sie sich legten, umringten die Männer der Stadt das Haus, die Männer von Sodom, jung und alt, das
ganze Volk aus allen Enden 5 und riefen Lot und sprachen zu ihm: Wo sind die Männer, die diese Nacht
zu dir gekommen sind? Bringe sie heraus zu uns, daß wir sie erkennen! 6 Da ging Lot zu ihnen hinaus und
schloß die Tür hinter sich zu. 7 Und sprach: Ach, meine Brüder, tut doch nicht so übel! 9 Sie aber
sprachen: Mach, daß du fortkommst! Darnach sprachen sie: Der ist der einzige Fremdling hier und will
den Richter spielen! Nun wollen wir dir’s noch ärger machen als ihnen! Und sie drangen hart auf den Mann,
auf Lot ein und machten sich daran, die Türe aufzubrechen. 10 Da streckten die Männer ihre Hände hinaus
und zogen Lot zu sich hinein und schlossen die Türe zu 11 und schlugen die Männer vor der Haustüre
mit Blindheit, beide klein und groß, daß sie müde wurden, die Tür zu suchen. 24 Da ließ der HERR
Schwefel und Feuer regnen auf Sodom und Gomorra, vom HERRN, vom Himmel herab 25 und kehrte die Städte
um und die ganze Umgebung und alle Einwohner der Städte und was auf dem Lande gewachsen war.
@ spectator Wenn du schon Bezug auf meine Zitate nimmst, dann musst du auch damit rechnen, dass ich dich
„Hanswurst“ nenne. Oder bildest du dir ein, dass mich deine gottlose Exegese interessiert? Aber lieber
spectator sicher rechne ich damit dass Du mich so nennst entspringt es doch nur Deinem Selbstwertgefühl…
Deine sprachliche Ebene entspricht der eines martin luther womit ich aufrechnten Protestanten nicht zu
nahe treten möchte und wenn Du inhaltlich nicht weiter weisst und Dir die Argumente ausgehen dann greifst
Du halt in Dreck…
@ GerdEric Wenn Du Zitate aus der Bibel bringst dann musst Du schon damit rechnen dass dann auch darauf
geantwortet wird. Oder bildest Du Dir ein nur Du darfst die Bibel zitieren? Wenn du schon Bezug auf meine
Zitate nimmst, dann musst du auch damit rechnen, dass ich dich „Hanswurst“ nenne. Oder bildest du dir
ein, dass mich deine gottlose Exegese interessiert?
spectator hier – unter diesem Artikel – wird der Homodreck abgehandelt und nicht deine antichristliche
Einbildungskraft. mag ja so sein aber Du hast Paulus als Zeugen benannt doch der hat sich selbst disqualifiziert…
Wenn Du Zitate aus der Bibel bringst dann musst Du schon damit rechnen dass dann auch darauf geantwortet
wird. Oder bildest Du Dir ein nur Du darfst die Bibel zitieren?
@ GerdEric Hier wird klar gesagt dass Gott und Jesus nicht zwei Seiten einer Medaille sind. Gott ist Gott
und Jesus ist der Gesalbte hier – unter diesem Artikel – wird der Homodreck abgehandelt und nicht deine
antichristliche Einbildungskraft.
Der Brief an die Galater 1 Verfasser, Empfänger und Gruß 1 Paulus, Apostel, nicht von Menschen, auch
nicht durch einen Menschen sondern durch Jesus Christus und Gott, den Vater der ihn (Jesus Christus, also
nicht sich selbst) aus den Toten auferweckt hat 2 und alle Brüder, die bei mir sind, den Gemeinden von
Galatien 3 Gnade euch und Friede von Gott, unserem Vater, und dem Herrn Jesus Christus 4 der sich selbst
für unsere Sünden hingegeben hat, damit er uns herausreiße aus der gegenwärtigen bösen Welt nach
dem Willen unseres Gottes und Vaters 5 dem die Herrlichkeit von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen. Hier wird
klar gesagt dass Gott und Jesus nicht zwei Seiten einer Medaille sind. Gott ist Gott und Jesus ist der
Gesalbte Ps.: In Klammern ein Einschub von mir
ein neues Evangelium Mit seinem neuen Evangelium schien Pfarradministrator Sabo in der Pfarrei Röschenz
gut anzukommen. Nachdem er seine Klagen über Bischof Koch, die „starren Bestimmungen“ und die „unbarmherzige
Haltung“ der katholischen Kirche Andersdenkenden gegenüber auch im Gottesdienst wiederholt hatte, erhielt
er von den Gläubigen Applaus und vom Kirchenrat Rückendeckung. „Wer euch aber ein anderes Evangelium
verkündigt, als wir euch verkündigt haben, der sei verflucht, auch wenn wir selbst es wären oder ein
Engel vom Himmel. Was ich gesagt habe, das sage ich noch einmal: Wer euch ein anderes Evangelium verkündigt,
als ihr angenommen habt, der sei verflucht.“ (Gal 1:8-9)