„Es ist mir herzlich egal, was Rom zu einer solchen Feier sagen würde“
Die wahren liturgischen, dogmatischen und disziplinaren Probleme sind nicht bei den Lefebvristen zu lösen: Der ökumenistische Mißbrauch in einer Bischofskirche.
(kreuz.net) Zum Auftakt der ‘Weltgebetswoche für die Einheit der Christen’ fand am 18. Januar im katholischen
Dom der Ostschweizer Stadt und Diözese Sankt Gallen ein Gottesdienst statt.
Das berichtete ein gewisser
Meinrad Thomas Angehrn in einem auf dem Forum der Webseite der Diözese Sankt Gallen publizierten Leserbrief.
„Der reformierte Pfarrer hielt eine polternde Predigt mit Bezug auf die Bibelkritik“ – erzählt Angehrn.
Der christkatholische Pfarrer habe angemessene Worte zum Evangelium gefunden.
Dann bedauert Angehrn,
daß der „katholische Gastgeber“ die Vorsteher der anderen Konfessionen nicht vorgestellt hatte: „Eine
Frau von einer mir unbekannten Konfession sprach sorgfältig formulierte Fürbitten.“
Im Anschluss an
die Wortfeier folgte die Eucharistie: „Während des Hochgebetes des katholischen Priesters standen nun
die Vorsteher der anderen Konfessionen am Altar – ebenfalls zuoberst.“
Anghern ist perplex: „Ich konnte
beim bestem Willen nicht erkennen, wozu sie sich so verhielten.“
Seine Schlußfolgerung: „An diesem Punkt
der Liturgie als Andersgläubige bloß dort stehen, nichts sprechen und nichts handeln, das ist weder
ein Bekenntnis noch eine Ablehnung dessen, was geschieht, sondern das ist und bedeutet schlechthin gar
nichts.“
An der folgenden Kommunion nahmen nach Angabe von Angehrn alle Konfessionen teil, ohne daß
der katholische Priester dazu eine korrekte Erläuterung abgab: „Es ist mir herzlich egal, was Rom zu
einer solchen Feier sagen würde“ – stellt Angehrn klar.
Aber das sei allemal eine „Zumutung für die
mitfeiernden Christen“. Nichts sei erklärt worden: „Nichts wurde erläutert“.
„Soll eine solch’ dürftige
Mixtur etwa Ökumene sein? Mit Gebeten, die so stark beschnitten sind, daß sie gerade noch als christlich
gefärbt durchgehen?“
Die ganze Feier sei letzten Endes nur ein sinnarmes Aneinanderreihen von losen
Elementen gewesen:
„Die Verantwortlichen ließen weg, was vermeintlich nicht allumfassend paßte – der
Rest wurde in den Ablauf einer katholischen Messe gepreßt.“
Für den „ernsthaft mitbetenden, mitfeiernden
und vielleicht auch mitdenkenden Teilnehmer“ sei der Gottesdienst eine orientierungslose Farce gewesen:
„Schade!“
Nach dem Verlassen der Kirche habe er zufällig ein älteres Paar gehört: „Die Frau war ziemlich
aufgeregt und sagte zum Mann: »Wir wären besser zu Hause geblieben und hätten einen Rosenkranz gebetet«.“
Email-Adressen der Empfänger
142 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
#144 Hoher Priester 17:57:47 | Donnerstag, 17. Dezember 2009
„Ökumenischer Festgottesdienst zur Gebetswoche für die Einheit der Christen“ „Thema: Jesus – sende uns!
Samstag, 23. Januar 2010, 17.30 Uhr in der Kirche St. Laurenzen, St. Gallen Es laden ein die Mitgliedkirchen
der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen Appenzell/St.Gallen: Bistum St. Gallen, Evang.-ref. Kantonalkirchen
von St. Gallen und Appenzell, Evang.-methodistische Kirche, Heilsarmee, Serbisch-orthodoxe Kirche, Rumänisch-orthodoxe
Kirche, Griechisch-orthodoxe Kirche, Syrisch-orthodoxe Kirche, Angelikanische Kirche, Christkatholische
Kirche, Baptistengemeinde Gastgeberin ist die Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde St. Gallen C“
kreuz.net hat es richtig formuliert: Die Kirchen- und Papstuntreuen geben sich dann den Anstrich de…
Papsttreue, wenn es gegen die Römisch-Katholische Messe und gegen den römisch-katholischen Glauben geht …
welche vielerorts unter der regulären Hierarchie gar nicht mehr zu finden sind … der von der PBSPX
ausgerufene Notstand ist absolut real …
#142 Claus Klain 08:11:34 | Donnerstag, 12. März 2009
pamino: teils daneben… ein Oberlehrer… „Von Nebensächlichkeiten zur Hauptsache und umgekehrt. So
ist unser strenges Los: Auch das zuviel untersuchte Leben ist für den Menschen unlebbar“: Wer sich in
der Tradition der r.-k. Kirche befindet macht da weiter wo viele Generationen zuvor ihr Leben nicht als
unlebbar begriffen haben. Man ist eher aus medizinischen Gründen früher gestorben, nicht an „zuviel
untersuchtem Leben“. Der Beichtvater hat das seelische Gleichgewicht wieder hergestellt, was Psychologen
und Sozialterapeuthen heute nicht in den Griff bekommen. Dazu kommen allerdings ungetaufte Heranwachsende,
als Sonderfälle. Hätte Jesus bei seinem öffentlichen Wirken eher auf schriftliche Zeugnisse als auf
Gleichnisse (Aktionen in Extremsituationen) Wert gelegt, so würden unsre Geisteswissenschaftler es wahrscheinlich
längst geschafft haben, dass sich Ihre Beauptung bestätigt, auch das zuviel untersuchte Leben ist für
den Menschen unlebbar… doch es gibt auch Sonderfälle: Die Ungetauften! Wie haben wir bloß den ‘Zweiten
Weltkrieg’ überlebt…?
@Jörg natürlich Dienstleisterinnen! Die durften dann später bei den Konzilien auch nicht fehlen, sonst
wäre den Herren langweilig geworden. Sie wissen ja: ganz ohne Weiber geht die Chose nicht!
Schalom: Ehefrauen Ich habe nichts um Familienstand der Apostel gesagt, sondern nur über die Funktion
der sie begleitenden Damen, unabhängig davon, ob es Ehefrauen, Verwandte oder einfach Dienstleisterinnen
waren. Gemäß der damaligen Gesellschaftsordnung waren sie sicher keine Begleitung sui iuris. Es geht
doch letztlich nur um die Frage ob siu iuris oder nicht, weil Sie das Wort „apostola“ ins Spiel gebracht
haben.
Jörg Guttenberg * Die Haushälterinnen der Apostel? Entweder waren die Frauen sämtlicher Apostel verstorben,
oder sie haben ihre Frauen in Galiäa sitzen lassen. Nun da wird sich aber Frau Petrus gefreut haben,
wie Ehgemahl 1.Papst mit einer Glaubenschwester durchgegangen ist. Nun denn, ich kannte Ihre „Haushälterinnen“-Exegese
schon von unserm guten Pater Spiritual Jakob Lidl aus dem SpätberufenenPriesterseminar. Nur wurden wir
dann auf der Uni „verdorben“ oder dachten auch selbstständig. Die verheirateten Apostel waren vitale
Orientalen und weder römische Vestalinen noch Palasteunuchen. Für Ihre erfreuliche Gesprächsbereitschaft
meinen brüderlichen Dank. :(3
Wertes 4711, um das Wohl der Kirche geht es wohl überhaupt nicht, weil sie ohnehin nur ein (notwendiges)
Hilfsmittel der Gläubigen zum Heile ist; deswegen sprach auch das Vat-II von der Kirche als dem Wurzelsakrament
(sacramentum radicale) im Dienste der Gläubigen. Wenn sie aber das von Ewigkeit auserwählte Werkzeug
zur Vermittlung des Heil ist, brauchen wohl weder Sie noch ich uns um sie oder ihren Bestand zu sorgen,
weil wir das getrost der wohlwollenden Vorsehung des Allmächtigen überlassen können. Können Sie das
aber nicht, und fühlen Sie sich gezwungen, für „Heil und Wohlergehen“ dieses Instruments zu sorgen,
mangelt es Ihnen wohl objektiv am heilswirksamen Glauben an die vorsehende Allmacht des Allmächtigen,
oder?
#135 Mrs.Cologne 00:57:13 | Donnerstag, 12. März 2009
@Sefifikusrot Abgesehen von der Tatsache, daß Schalom auch meinen NIC, ich heiße nicht wirklich so,wissen
Sie, verunstaltet hat, schreibe ich seinen wie ich lustig bin. Und nun Sie mal schön husch, husch ins
Körbchen bzw. in Ihre Tonne.
clarissa colonia …seien Sie bitte korrekt: Ich habe von Benedikt Raffgiergesprochen. Der könnte in
Ihrer Straße wohnen. Ich lasse mir doch so eine Verballhornung nicht unterstellen. Außerdem hat Mrs.
Cologne Schalom nicht namentlich zu verunstalten… Es geht um Schalom und nicht um Ihre Befindlichkeit…
zumal ich Ihren Namen aus Wertsdchätzung für Sie, auch den Namen Mrs. Cologneimmer korrekt geschrieben
habe… Claro! Und jetzt husch ins Körbchen…!
Werter sefirot, wenn Sie anderenorts schon das Verunglimpfen fremder Lesernamen beanstanden, werden Sie
sich wohl den Hinweis gefallen lassen müssen, daß Benedikt XVI. mit Nachnamen sicher nicht „Raffgier“
heißt … … et cetera … cc.
Schalom: Frauen Die genannten Stellen weisen die begleitenden Damen aber nicht als solche eigenen Rechts
aus. Vielmehr ist, wenn, wie in 1 Kor. 4/5 ausdrücklich von den alltäglichen Bedürfnissen die Rede!
Damit dürfte das Verständbis von „Haushälterinen der Apostel“ der Wirklichkeit entsprechen. Ich erinnere
noch einmal an die aufgrund der durchgängigen Datumsangabe (Abend vor seinem Leiden, und nicht Vorabend
des Paschafestes!) vermutliche fehlende Historizität der genannten Berichte! Die ausschließliche Nennung
der Zwölf ist ernst zu nehmen. Daß die Bischöfe der alten Kirche durchweg verheiratet waren, ist bekannt.
Ich habe den Eindruck, daß man die Schrift nach allen Rgeln der Kunst auspresst, um die Forderung nach
dem weiblichen Amt zu interpretieren. Aber trotzdem herzlichen Dank für Ihre Hiweise. Sie laden dazu
ein, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen und leisten daher Argumentationshilfe für Gespräche, bei
denen man sich nicht auf die Schriftberufen kann, weil man nicht immer mit der Bibel unter dem Arm herumläuft.
#130 schamane40 00:36:18 | Donnerstag, 12. März 2009
Jetzt ist die Zeit, jetzt ist die Stunde, drehen Schamanen hier ihre Runde. Wenn an jedes böse Maul,
ein Schloss gehängt soll werden, dann ist die edle Schlosserzunft die größte Zunft auf Erden. schamane
schlüsselbund
Nun, ich kannte mal eine ältere Dame, die nahm regelmäßig aus medizinischen Gründen Klosterfrau Melissengeist
zu sich; ca. 1l täglich. Von deren Tochter dann irgendwann auf die zu geringe Rente ihrer Mutter angesprochen,
erlaubte ich mir die Frage, ob ihre Mutter nicht vielleicht ein Alkoholproblem habe, was mir die Tochter
mit Unverständnis quittierte. Trotzdem, wertes Farina-Wasser, müssen Sie sich doch wohl auch selbst
schon fragen, ob es wirklich so klug ist, das Zeug auch zu trinken. Ich wäre da ja vorsichtig, zumal
Methanol Schäden verursachen kann, für die dann die Rentenkasse vor der Zeit aufkommen müßte.
#127 Ultramontanus 00:25:34 | Donnerstag, 12. März 2009
Bei meiner Firmung haben wir auch so ein Lied gesungen und im Kreis getanzt. Da kam auch was mit Schalom
vor. War aber nicht lustig damals. Ich hätte dem Bischof am liebsten eine gescheuert, ganz ehrlich gesagt.
Werte Mrs. Cologne+ Solange Sie nicht die guten Manieren zeigen, meinen Namen Schalom korrekt schreiben
zu können und sich statt mit Argumenten nur mit Albernheiten äußern können, ist dies meine letzte
Antwort an Sie. Lächerlich rennen Sie ins Leere. Damit ist Ihnen gekündigt. Alles Gute, Gnädige Frau
:(3
Wertes Patschuli, also ich schließe ja nur dann fremdsprachliche Verträge, sofern ich dieser hinreichend
juridisch kapabel bin. Das halte ich für einen Teil der Klugheit der „Kinder dieser Welt“, zu der unser
Herr uns rät und ermutigt. Da wäre es für Sie ja vielleicht auch vernünftigerweise geboten, besonders
bei einem Vertrag über Ihr ewiges Heil, Einblick in den Originalvertrag zu nehmen, oder nicht? Wann also
haben Sie wohl letztmalig in den Mehrheitstext des NT in Blick genommen, ohne sich auf die Übersetzung
(möglicherweise) windiger Advokaten mit Eigeninteressen zu verlassen?
Werter Clemens Klein und werte Galatea Ich will mich nicht rühmen. Ich gehöre zu den Christen, die keine
Gicht oder Kochlöffel in den Knien haben, wenn das Allerheiligste vorbeigetragen wird. Ich bin liturgisch
ausgebildet worden und liebe die respektvollen Anstandsformen am Altar, etwa die ritterliche, die doppelte
Kniebeuge oder den Kniesitz bei der Anbetung des Eucharistischen Christus. Ich habe dazu Kommunionkinder
und meine Jugendgruppe angeleitet; aber einen erwachsen Christen würde ich nie vorschreiben, ob er anständig
vor Gott steht oder kniet oder liegt wie ein Kartäuser. Bei einem Gottedienst für Artisten oder Künstlern
,können auch deren Können Ausdruck der Anbetung sein. Es kommt auf das Herz und den Geist an, der sich
in Körpersprache Gott nähern darf. :(3 :(3 :(3
#121 Mrs.Cologne 23:54:26 | Mittwoch, 11. März 2009
@schwafelnbissichallesdrehtlom Es gibt auch „Interpreten“, die meinen, es handle sich bei den Frauen um
die wahren Zwölf. Seltsamer Weise handelt es sich bei solchen „Interpreten“ häufiger um „Männer“ als
um Frauen. Womit wir wieder mal beim Thema Tiefenpsychologie wären. Aber das ist ja nichts für Sie.
Ihre Ausführungen sind darüber hinaus, im Vergleich zu denen von Herrn Guttenberger und angesichts der
Tatsache, daß Sie (angeblich) katholische Theologie studiert haben wollen, mehr als lächerlich.
Cara pax, in welcher Übersetzung haben Sie denn da die „gläubige Frau“ geplündert? Schaun’s doch mal
in den Nestle-Aland rein, da können einem verschiedentlich die Augen übergehen …!
Sehr geehrte Frau clarissa colonia. wäre es ja eventuell zur 2.000 ein lohnenswerter (und epischer Übung
auch vielleicht geschuldeter) Vorsatz, endlich ernst zu machen damit, daß Sie sagen, was Sie meinen;
möglicherweise gelingt es Ihnen dann auch irgendwann, zu meinen, was Sie sagen. Möglicherweise werden
Sie zum Thema auch noch beitragen können. Möglicherweise.
Herrn Guttenberger * Die Frauen der Apostel 1 Kor. 9. 5 „Haben wir nicht das Recht, eine gläubige Frau
mitzunehmen , wie die übrigen Apostel und die Brüder des Herrn und wie Kephas?“ Es gibt nun Interpreten,
die meinen, es handle sich bei den Frauen um Haushälterinnen der Apostel. Sie auch 1. Tim 3 verheiratete
Bischöfe 1. Tim 4, 1-3 „Lehren von Dämonen … Sie verbieten die Heirat …“ Hinweis auf Apostelgeschichte
1, 14 Apostel mit den Frauen und Maria, der Mutter Jesu …und seine Brüder :(3
Nun, dann, werte Galatea, wäre es ja eventuell zur 2.000 ein lohnenswerter (und epischer Übung auch
vielleicht geschuldeter) Vorsatz, endlich ernst zu machen damit, daß Sie sagen, was Sie meinen; möglicherweise
gelingt es Ihnen dann auch irgendwann, zu meinen, was Sie sagen.
#113 Mannheimer † 23:30:30 | Mittwoch, 11. März 2009
Guttenberger: So ists! Historische Berichte geben oft nur die grobe Tatsache wieder – die Feinheiten können
sehr wohl erfunden sein (manchmal auch alles…). Wenn beispielsweise ein Hofschreiber bei der Beschreibung
eines königlichen Festes schreibt, dass dafür „Tausend Schweine“ geschlachtet wurden, dann kann man
davon ausgehen, dass es nicht wirklich 1000 Schweine waren. Das Fest war eben einfach üppig und rauschend
und an nichts hat es gemangelt. Der König soll dann eben als freigiebig und reich dargestellt werden.
Sehr geehrter Herr Guttenberger, Geschichte als Wissenschaft gibt es erst seit Ranke und Mommsen, also
seit dem 19. Jahrhundert Das ist sachlich nicht korrekt. Das Gegenteil ist der Fall. Ihr Argument taugt
recht wenig daher, um das alte mit dem neuen zu verquicken. Sehr geehrter Herr Clemens Klein, vielen Dank
für Ihre Sachlichkeit.
#111 Mrs.Cologne 23:25:18 | Mittwoch, 11. März 2009
@Herr Guttenberger Vielen Danke für Ihre Ausführungen! Da bin ich ja mal gespannt, was von Seiten Schaloms,
einem Religionspädagogen der hier beinahe täglich berichtet, wie sehr Erzbischof Ratzinger ihn doch
geschätzt habe, als Antwort zu erwarten sein wird.
#110 Guttenberger 23:18:07 | Mittwoch, 11. März 2009
Abendmahl, Fortsetzung Die Verdienste der historisch kritischen Bbelauslegung sind sicher unstreitig.
Gefährlich ist allerdings die Umkehrung der biblischen Berichte: Geschichte als Wissenschaft gibt es
erst seit Ranke und Mommsen, also seit dem 19. Jahrhundert. Davor hat man historische Tatsachen zur Schilderung
seiner Anliegen benutzt. So gilt z. B. die Schilderung der Eroberung Trojas der Darstellung der griechischen
Heldentaten, für die Troja herhalten mußte. Dabei war es völlig normal, Tatachen so zu verbiegen, daß
sie dem Anliegen des Autors gerecht wurden. Das galt als völlig legitim Genauso ist es mit der Bibel.
Hier müssen wir immer nach dem Anliegen des Berichterstatters fragen. Wenn er in seiner Schildrung die
Damen fortläßt, hat das ganz seinen Grund. Im Übrigen greife ich gerne die Frage von Mrs. Cologne auf,
warum sich ausgerechnet Männer mit so viel Nachdruck für Priesterinnen einetzen.
Schalom: Abendmahl Aus welcher Schriftstelle – Sie haben Paulus ohne weitere Angaben zitiert – ergibt
sich die Mitnahme der Ehefrauen der Apostel? Zunächst ist die Frage zu stellen, ob das Abendmahl überhaupt
so, wie es in der Schrift steht, ein historisches Ereignis ist. Vermutlich haben die Synoptiker – bei
die Beschreibung von Johannes weicht bekanntermaßen erheblich ab – aus den vielen Abendmählern, die
Jesus mit seinen Aposteln (mit oder ohne Teilnahme von Damen) gefeiert hat, redaktionell eines auf den
Abend vor seinem Leiden gelegt und hier die Einsetzung der hl. Eucharistie eingebaut. Ansonsten wäre
das Paschamahl sicher am Vorabend des Festes selber zu feiern gewesen, und das war der Karfreitagsabend,
an dem Jesus bereits gestorben war. Daß alle fünf Berichte – unter Einschluß von Paulus, bei Johannes
fehlt jedoch die Einsetzung der hl. Eucharistie – vom Abend vor seinem Leiden sprechen, weist im Zusammenhang
mit der Einsetzung der hl. Eucharistie auf fehlende Historizität der konkreten Bibelschilderung hin.
Daß die Frauen in den biblischen Berichten fehlen, ist sicher von den Evangelisten und Paulus beabsichtigt,
weil es eben um Vollmachtserteilung an den fest umrissenen Personenkreis geht. Im Übrigen ergibt sich
bei Ernstnahme der Historizität die Frage, ob Jesus unter Berücksichtigung der damaligen „kanonischen“
Bestimmungen über den Umgang der Geschlechter miteinander auch die Füße der Damen gewaschen hat.
Schalom in der apokryphen Literatur gibt es das „Lied vom tanzenden Christus“. Das haben die Bibelredaktoren
bestimmt nicht in der Bibel aufnehmen dürfen…
#106 Claus Klain 11:57:53 | Mittwoch, 11. März 2009
@ Galatea & @ Schalom …„Das, was Sie betreiben, auch. Die Weigerung, sich vor Gott niederzuknien. Und
zwar öffentlich. Auch dann, wenn andere dies als bigott wahrnhehmen“… …„Was ich an Ihnen kritisiere
ist, dass Sie anderen Christen vorschreiben möchten, IHRE Andachtsformen zu praktizieren. Das ist nicht
richtig, denn Sie wissen nichts von der Glaubenserfahrung des andern, der es vielleicht nicht so offen
zeigen kann oder will wie Sie. Gott kennt unsere Herzen und er liebt Sie, Pamino und mich gleichermaßen“…
Ein Vorschlag zur Güte: Wir finden dabei nichts Benimmregeln des Herrn Gnigge zu akzeptieren, wenn es
um Bevorzugung der Frau und Ältere oder Höhergestellte geht. Unsrem Herrgot sind wir jederzeit Referenz
schuldig und zwar in Ehrfurcht. Wo würde es noch auffälliger als beim orthodoxen Juden, wenn er mit
G**t spricht ? Es ist nicht Galatea… „die anderen Christen vorschreiben möchte“… es ist gute und
altbewährte Tradition, heute eine bittere Notwendigkeit. Unsre Vorfahren wußten um diese Heiligkeit !
Was ist heute wem noch heilig?, so frage ich. Gibt es noch ein Tabu? [Wenn so ein Saujunge das alles nie
gelernt hat ist jede Redaktion gezwungen seine „Absonderungen“ in Foren zu streichen.] Warum sollte aufgegeben
werden was gut ist? Hier ein Text zu Fronleichnam aus Cöln 1741: Laßt vor Gott die Knie’ uns beugen,
Preisen ihn im Sakrament; Ehr’ uns Dank ihm hier erzeigen, Den der Seraph stammelnd nennt. Heilig, heilig,
heilig bist du! O Lamm Gottes, Christe Jesus, Sei gepriesen ohne End’!
Danke Sefirot *** Wer einen Sederabend erlebt hat, weiß wo die Wurzeln der christlichen Eucharistie sind.
Die jüdischen Ritualspeisen Mazza (ungesäuertes Brot ) und der Wein des Messiasbechers wurden durch
den jüdischen Rabbi Jeschua (Jesus) zu seinen messianischen Zeichen (Leib und Blut) in der christlichen
Eucharistia. (Danksagung). Die Bezeichnung „Missa“, deutsch Messe. ist sehr jung. Am Ende der Eucharistiefeier
singt der Diakon: Ite missa est , wörtlich: „Gehet, Aussendung ist.“ Jeschu, melek Jisrael … Ich habe
es erlebt, dass die Tischgemeinschaft am Sederabend ( nach dem Auszug aus Ägypten) um den Tisch ausgelassen
getanzt ist. Das wär was für unsere so Frommen: ein tanzender junger Jesus.
#104 Mrs.Cologne 23:44:00 | Dienstag, 10. März 2009
Thema: Tiefenpsychologie Weshalb setzen sich eigentlich ausgerechnet „Männer“ so sehr für das „Frauenpriestertum“
und die Abschaffung des Zölibates ein?
Maria Magdalena war bestimmt nicht ausgeschlossen wie auch die anderen Apostelfrauen nicht, die für die
Feier des Sederabends das schöne Ambiente geschaffen haben. Die Liturgie der Feier ist in der Haggada
(übrigens vor Jahren in einer schönen Ausgabe bei Weltbild erschienen) nachzulesen. Vielleicht sollte
man einmal den Sederabend am 14. Nisan gemeinsam begehen, wenn gegenseitiges familiäres Interesse besteht.
Auch wenn es eine rein jüdische Feier ist, kann sie auch stolze Katholiken in Krippenhöhe zur den Ursprüngen
ihrer Religion bringen … .
Jörg Guttenberger *** Jeder, der die Paschafeier kennt – ich habe sie oft mitfeiern dürfen – weiß,
dass sie eine Familienliturgie ist, bei der Frauen, Kinder und Freunde dabei sind. Wir sind von der Kunst
her „programmiert“, dass Jesus und nur die Zwölf am einer Tafel SITZEN. Ein Anhaltspunkt für die Frauen
im AbendmahlsObergemach ist die Tatsache, dass am nächsten Tag bei der Kreuzigung Jesu Mutter Maria,
Maria von Magdala und andere Frauen da waren und der Jünger Johannes, den Jesus liebte. Alle andern Männer
hatten sich verdrückt. Nun die bibelkundliche Frage: Wo waren denn die Frauen der Apostel am Vorabend,
am „Gründonnerstag“? Zu dem gibt uns Paulus einen Hinweis, dass Petrus und die übrigen Frauen ihre Frauen
mitführten. Wieso sollten die Apostelfrauen und Jüngerinnen ausgerechnet beim Letzten Abendmahl des
Meisters ausgeschlossen gewesen sein? –
#101 Mrs.Cologne 23:04:28 | Dienstag, 10. März 2009
@Herr Guttenberger In Lehrbüchern über den Buddhismus gibt es keine Hinweise über das Geschehen am
letzten Abendmal. Schalom ist nichts weiter als ein gelangweilter und frustrierter Laie der sich an solchen
Themen gerne die Zähne ausbeißt weil er sonst nichts zu tun hat.
Schalom: hl. Messe Mir ist kein biblischer Hinweis bekannt, daß außer den Zwölfen weitere Personen
am letzten Abendmal Jesu Christi teilgenommen haben. Bitte, bringen Sie einen Beleg für Ihre Behauptung
der Teilnahme auch der Familienangehörigen der Apostel.
Fromme Frau Galatea *** Ihr Glaube und Ihre Glaubenspraxis in Ehren. Davor habe ich Respekt. Was ich an
Ihnen kritisiere ist, dass Sie anderen Christen vorschreiben möchten, IHRE Andachtsformen zu praktizieren.
Das ist nicht richtig, denn Sie wissen nichts von der Glaubenserfahrung des andern, der es vielleicht
nicht so offen zeigen kann oder will wie Sie. Gott kennt unsere Herzen und er liebt Sie, Pamino und mich
gleichermaßen. Ich hatte eine fromme alte Tante, die hatte uns mit ihrer Bigotterie abgeschreckt und
trotzdem liebten wir Gott, Jesus und gingen ohne die Tante zur Kirche. Gottes Segen wünscht Ihnen *schalom
Sehr geehrter Herr Pamino, wo ich wohne, sagt man jetzadla, dannadla, daußen und din. Westlicher geht
es mit alloinzig weiter. Zitat: Griena hams, die Bauern. Frage: Griena? Erklärende Antwort: Bleckt. Sehr
geehrte Herr oder Frau HBR, Das was sie betreiben hat einen Namen: Bigotterie. Sie wollen also ihren Glauben
zur Schau stellen und damit genau das tun, was Christus im Evangelium verworfen hat („Betet nicht wie
die Heuchler. Sie haben ihren Lohn bereits erhalten“) Das, was Sie betreiben, auch. Die Weigerung, sich
vor Gott niederzuknien. Und zwar öffentlich. Auch dann, wenn andere dies als bigott wahrnhehmen.
Und sie zeigen sich gerne in der ersten Reihe um gesehen zu werden. Sie haben ihren Lohn bereits erhalten.
Wenn du aber betest,geh in deine Kammer und schließe die Tür zu,mein Vater sieht das Verborgene.
@DJM… Sie schreiben Blödsinn: Die Mundkommunion hat ein Vorrecht und dieses bleibt. Was für ein Vorrecht?
Glücklicherweise ist die Mundkommunion in unseren Breiten eine Randerscheinung. Auch die Kommunionsspende
aus der Hand von Laien ist mir ein Greul und ich werde wenn Gott es erlaubt, immer auf die Spende eines
Priesters warten, um den Herrn auf Knien zu empfangen. Genau. Laien sind ganz pöse Ungeheuer. Gaaanz
schlimm. Priester hingegen sind alle Götter. Ja ne, ist klar Gleich ob Sie daran gefallen haben oder
nicht. Den Herrn zu empfangen bedeutet ebenso wie das Christsein nicht das bloße Lippenbekenntnis, sondern
die Hingabe. Die kann man sich nicht mit Händen nehmen. Das was sie betreiben hat einen Namen: Bigotterie.
Sie wollen also ihren Glauben zur Schau stellen und damit genau das tun, was Christus im Evangelium verworfen
hat („Betet nicht wie die Heuchler. Sie haben ihren Lohn bereits erhalten“)
#94 Nasse_Fotze † 20:27:59 | Dienstag, 10. März 2009
Pipapopervers Papa Pipi in Popo: Pervers Im Englischen wird mit „sodomy“ gewöhnlich der Analverkehr zwischen
zwei Männern oder zwischen Mann und Frau bezeichnet. Jedoch kann die Bedeutung auch Sexualpraktiken wie
Oralverkehr umfassen, d.h. jede sexuelle Handlung, die nicht heterosexueller vaginaler Geschlechtsverkehr
ist. Für den Verkehr mit Tieren steht im Englischen eher der Begriff „bestiality“ oder „beastiality“
(von lat. bestia: „Tier, Bestie“).
#89 Claus Klain 12:35:36 | Dienstag, 10. März 2009
Kulturschande: Die Messlesung nach 1965 Ich hatte mir erhofft, dass diesesr Tatbestand zum Thema, wenigstens
einem der Foristen doch noch auffallen würde: Kulturbanause: Ist ein Ignorant der die Kunst nicht erkennt
oder missachtet. 1. Die durch die jahrhunderte hindurch – auf lateinisch gelesene tridentinische hl. Messe –
hat kaum je einen Komponisten nicht dazu inspiriert den Canon dieser Messe polyphon zu begleiten. 2. Die
nach dem Choralmeßbuch für die Sonn- und Feiertage von einer Männerchola vorgesungen wurden, in 22
dem Kirchenjahr angepasten Variationen. Hier sollte ein Kaholik wenigsten das dritte Credo auswendig mitsingen
können. Es gab und es gibt ihn wieder das: Schott / Meßbuch der heiligen Kirche und keinen Grund hier,
unbeteiligt daneben zu stehen. Es waren Kirchenmusiker, etwa Albert Tinz (+), die als erste gegen diesen
Verlust Protest einlegten… daraus entstanden ist die „UNA VOCE KORRESPONDENZ“ – >www.unavove.de< Im
hohen Dom zu Köln hat diese Tradition wieder ihre Fortsetzung gefunden – im Kapitlsamt Sonntags 10:00
von Chören begleitet, die die höchste Anerkennung verdient haben. Und alles nach Wunsch unsres Papstes
und Kardinals Joachim Meisners – Deo gratias !
Liebe/r Frasim *** Jesus und das Abendmahl Bei der jüdischen Pesachfeier, nahm Jesus den Messiasbecher,
sprach das jüdische Dankgebet … (jetzt kommt das Neue: Er reicht den Messiaskelch seinen Jüngern:
Nehmt, trinkt alle daraus. Mein Blut, das vergossen wird für viele (alle) zur Vergebung der Sünden.)
In der Heiligen Messe feiern wir das Gedächtnis des Leidens und Sterbens unseres Herrn Jesus Christus
am Kreuz und seiner Auferstehung, bis er kommt in Herrlichkeit. Die liturgischen Formen dieser Eucharistia
(Heilige Messe ist eine recht „moderne“Bezeichnung, von Missa=Sendung abgeleitet) können zeitbedingt
verschieden sein, wesentlich ist die würdige lebensbezogene Feier dessen, was Jesus für uns getan hat:
Erlösung am Kreuz und Auferstehung als Hoffnung für uns .
Liebe Freunde der Heiligen Messe Es ist würdig und recht, wie im Laufe der Kirchengeschichte die Heilige
Eucharistie gefeiert worden ist. Aber religionsgeschichtlich haben alle diese berechtigten Liturgien rein
optisch nichts mit dem jüdischen Pesachmahl zu tun, bei dem Jesus mit der Königsmazza(Brot) und mit
dem Messiasbecher (Wein), die Heilige Eucharistie gestiftet hat. Ob nun eine Heilige Messe, vortridentinisch,
tridentinisch oder nachtridentinisch zelebriert wird, ist unerheblich, wesentlich ist die theologische
spirituelle Verbindung mit dem tatsächlichen Heiligen Abendmahl Jesu Christi mit seinen Aposteln und
deren Familien, die ganz selbstverständilch zum jüdischen PaschMahl gehört haben. So sieht es religionsgeschichtlich
aus.
teils daneben Dienstag, 10. März 2009 05:57, Clemens Klein: Von Nebensächlichkeiten zur Hauptsache – und
umgekehrt. So ist unser strenges Los: Auch das zuviel untersuchte Leben ist für den Menschen unlebbar.
„Die wahren […] Probleme sind nicht bei den Lefebvristen zu lösen“ – sondern der Amtskirche. Jene sind
nicht erst seit le 21 janvier Teil der ‘Amtskirche’. Die Nichtlefebvristen werden gezwungen (præs.; man
sieht es), sich wieder auf den Felsen Petri zu hieven, von dem sie vor einem halben Jahrhundert in die
Charybdis herabsprangen. […] Ärgernisse […] schon nicht mehr wahrgenommen […]: Die Handkommunion!
[…] auf Kard[…] Döpfner zurück[zu]führ[…]en, […] hat die Ehrfurcht, Kommunionbank und Kniebeugen
abgeschafft. „Wer unwürdig ißt und trinkt, ißt und trinkt sich das Gericht“ […] an Fronleichnam […]
gebetet […]. Sehr richtig. Der Nachfolger hat aber dafür gesorgt, daß die Prozession in der Stadt
ihrer Erfindung endlich wieder mit Rosenmontag zu konkurrieren beginnt. Nächster Schritt wäre, mit der
Kommunionbank die alten Lesungen wieder normativ einzuführen. Das herdähnliche Benehmen an der Kommunionbank
ist dagegen kein Teil der katholischen, sondern lediglich der deutschkatholischen Überlieferung. Generationen
kleiner nichtdeutscher Katholiken ist erklärt worden, die Kniebeuge sei überflüssig, wenn man den Herrn
in sich habe. Anstatt in diesem Forum zur Sache gesprochen wird… feiern Albernheiten und Eitelkeit fröhliche
Urständ[.] Jene aber sind dieser ihr Tod. Versuch’s mal.
@Galatea Zudem hat auch der Herr beim letzten Abendmahl keine Mundkommunion verteilt., Der Herr hat überhaupt
keine Kommunion verteilt, er hat sein Brot geteilt und es den anderen gereicht und gesagt: „Tut das zu
meinem Andenken“ Er hat nicht sein Brot selbst gegessen und die anderen mit einer O-Platte abgespeist.
Ein Argument, das einen fast erschlüge: Zudem hat auch der Herr beim letzten Abendmahl keine Mundkommunion
verteilt., würde es nicht hiervon noch getoppt: Sie ist wesentlich ansehnlicher, als die herausgestreckten
Zungen von älteren Mütterchen und Opas. -das muss man sich ja auf der Zunge zergehen lassen. Die ekligen
Omas und Opas. Leicht erkennbar, … wie es im Herzen der Menschen aussieht., die Seichtheit mit Logik
verwechseln und treubrav Ressentiments verbreiten.
Was denn erklären… Wenn verschiedene Vertreter christlicher Kirchen gemeinsam Gottesdienst feiern und
zu ihrem gemeinsamen Gott beten…was gibt es denn da zu erklären? Es ist doch unerheblich, ob es sich
um eine Messe oder einen Wortgottesdienst handelt! Der Dienst an Gott sthet im Vordergrund. Und die Tatsache,
dass Jesus Christus selbst der Einladende ist- völlig egal, um welche christliche Kirche es geht! Es
ist daher eine schwerere Gewissensbelastung, dieser Einladung nicht nachzukommen, als der Einladung Christi
zu folgen! Es wäre schön, wenn überall eine solche herzerfrischende Gastfreundschaft gepflegt würde,
anstatt die Mauern in Köpfen und Herzen künstlich aufrecht zu erhalten.
@HBR – Sie schreiben Unsinn. Die Mundkommunion hat ein Vorrecht und dieses bleibt. Auch die Kommunionsspende
aus der Hand von Laien ist mir ein Greul und ich werde wenn Gott es erlaubt, immer auf die Spende eines
Priesters warten, um den Herrn auf Knien zu empfangen. Gleich ob Sie daran gefallen haben oder nicht.
Den Herrn zu empfangen bedeutet ebenso wie das Christsein nicht das bloße Lippenbekenntnis, sondern die
Hingabe. Die kann man sich nicht mit Händen nehmen.
Handkommunion Die Handkommunion! Ihre Durchsetzung soll auf Kardinal (+) Julius Döpfner zurückgeführt
werden können, sie hat die Ehrfurcht, Kommunionbank und Kniebeugen abgeschafft. Die eine oder andere
Kniebeuge und die Kommunionbank mag vielleicht weggefallen sein. Aber das sind nur unwesentliche Dinge.
Die Ehrfurcht ist keineswegs gewichen. Und alleine darauf kommt es an. Kniebeugen und Kommunionbank sind
Äußerlichkeiten. Daran stossen sich höchstens die Heuchler, die meinen, sie müssten durch Gymnastik
ihren Glauben nach außen tragen. Wichtig ist aber, wie es im Herzen der Menschen aussieht. Die Handkommunion
hat einen klaren Vorteil. Sie ist wesentlich ansehnlicher, als die herausgestreckten Zungen von älteren
Mütterchen und Opas. Zudem hat auch der Herr beim letzten Abendmahl keine Mundkommunion verteilt. Die
Mundkommunion ist eine Unsitte des Mittelalters
#79 Claus Klain 05:57:19 | Dienstag, 10. März 2009
Von Nebensächlichkeiten zur Hauptsache „Die wahren liturgischen, dogmatischen und disziplinaren Probleme
sind nicht bei den Lefebvristen zu lösen“ – sondern der Amtskirche. Es sind die Ägernisse, die in unsren
Pfarreien an der Tagesordnung sind und schon nicht mehr wahrgenommen werden: Die Handkommunion! Ihre Durchsetzung
soll auf Kardinal (+) Julius Döpfner zurückgeführt werden können, sie hat die Ehrfurcht, Kommunionbank
und Kniebeugen abgeschafft. „Wer unwürdig ißt und trinkt, ißt und trinkt sich das Gericht“ – wurde
an Fronleichnam, am zweiten der vier Ältäre (in die Himmelrichtung gestellt), gebetet, um den Segen
für alle zu spenden. Katholiken wußten um die Bedeutung der Eucharistie, im Zusammenhang mit dem Bussakrament
konnten Eucharistie noch von gewöhnlicher Speise unterscheiden. Anstatt in diesem Forum zur Sache gesprochen
wird… feiern Albernheiten und Eitelkeit fröhliche Urständ…
Der Rechte ist mein Hirt (i. A.) Dienstag, 10. März 2009 00:02, Leblhuber @pamino: Deine Selbstdarstellungssucht
ist jetzt ziemlich ausgereizt! Was willst du? Willst du dich präsentieren und das gerade auf kreuz.net,
weil dir Alternativen fehlen, oder willst du sinnvolle, verständliche Beiträge zur Diskussion leisten.
Wer schreibt, ohne verstanden werden zu wollen, hat ein gewaltiges psychisches Manko. […] Das ist mit
dem Manko ist wie mit dem Holokaust. Ohne Definition taugt das Etikett nichts, es sei denn, als magische
Formel, hier des Vorwurfes. Wenn ein Selbstdarsteller so schreibt, damit er nicht verstanden werden kann,
dann hört er auf, sich selbst darzustellen, oder? Wenn meine Beiträge für dich nicht verständlich
sind, warum stellst Du mir nicht Fragen, insofern Du Dir die Antworten nicht selber ergugeln kannst? Obwohl
ich mir Mühe gebe, klar zu schreiben, bin nicht verpflichtet, meine Beiträge so zu halten, daß sie
von jedermann auf Anhieb in jedem Detail verstanden werden können. Es klingt ein bißchen, als ob ich
sie Dir zuerst zur Prüfung auf sinnvolle Verständlichkeit hätte vorlegen sollen, bevor Du Deinen bon
à imprimer erteiltest. Du hast Dir aber sehr selten meine Beiträge zur Diskussion vorgenommen, vielleicht
weil Du dich nicht dazu in der Lage fühltest. So hast Du mich im Fall executioner noch keiner Antwort
gewürdigt, weder auf englisch noch auf deutsch.
Wie bereits gesagt, meine Werteste, für Sie mag sich „normal“ an jenem Geruch bemessen, den Sie – als
phasisch-tonischen Reiz – wahrscheinlich bei anderen stärker als bei sich wahrnehmen; und mit wem Sie
Umgang pflegen, mi cara, ist mir völlig gleichgültig. Außerdem mag Pastoralreferent(in) ein wertvoller
und für den einen oder anderen auch erstrebenswerter Beruf sein. Doch. meine allerwerteste, der meine
ist es nicht – da täuscht wohl Ihr eigener Stallgeruch wieder mal irrigerweise den Eindruck nasal erlangter
Erkenntnis vor …
#76 Mrs.Cologne 02:48:20 | Dienstag, 10. März 2009
@Feministische Lateinfranzösischundnunauchunterstellungsschleuder Sie wissen ganz genau was ich mit „normal“
meine, Sie Pastoralreferentin. Umgangssprache eben.
Meine Beste, Normalität ist ein relationales Urteil, das vom als allgemein üblich Wahrgenommenen abhängt;
schade, daß auch Sie nur im Rahmen des Üblichen zu urteilen imstande zu sein scheinen …
Mi cara, der/die eine oder andere mag ja dem Irrtume unterliegen, von olfaktorischer Wirkung auf echte
Bedeutung zu schließen. Mithin, meine Liebe, halten nicht auch Sie sich bereits für den Gipfel geruchlicher
Entwicklung, bloß, weil Sie solchen zu erzeugen suchen? Dann müßte man wohl auch den circulator für
einen rhetor, oder den odor sterquilinii für eau de cologne halten, oder?
Mes amie, ist dies der Sitz der Götter hier? Dienstag, 10. März 2009 01:53, clarissa colonia: Mon amis,
ist bei Schickaneder nicht Pamina die Ersehnte und schließlich Erlangte? Ja, aber bei ihm gibt es keinen
pamino. pamino setzt eine tamina voraus. Wie wird sie auf diese Voraussetzung reagieren? Das kommt wohl
im nächsten Akt. Scusa, o cara, inzwischen muß ich mich mit Collega Leiblhuoba explicieren, insofern
Collega der rechte Hirte das noch nicht gemacht hat. Schließ(?t) mir die Scheckenspforten auf, ich wage
froh den kühnen Lauf. (parte) pamino halt, ich muß dich sehn!
#71 Mrs.Cologne 02:21:23 | Dienstag, 10. März 2009
@Feministische Lateinfranzösischundnunauchunterstellungsschleuder 1. Ich bin nicht Ihr „cara“ 2. Mich
interessiert das schon. Nur tut es hier gar nichts zur Sache.
Mi cara, halten Sie es nicht wenigstens ansatzweise für leicht vermessen, anzunehmen, was Sie nicht interessiere,
interessiere sonst auch niemanden? Oder pflegen Sie etwa gewohnheitsmäßig von eigenem Desinteresse auf
das anderer zu schließen?
#69 Mrs.Cologne 02:03:17 | Dienstag, 10. März 2009
@Feministische Lateinundnunauchfranzösischschleuder Glauben Sie im ernst, dass es hier irgendjemanden
interessiert, dass Schickaneder das Libretto für die Zauberflöte geschreiben hat?
pâmé, a mal aux dents Montag, 9. März 2009 23:59, Mrs.Cologne @pamino: Ich wußte das Dein Nic etwas
mit der Zauberflöte zu tun haben muß! Tamino und Pamina, nicht wahr? Ja, aber… nur Tamina bleibt davon,
nur Tamina bleibt davon!
@Schalom „Der rechte Hirte“ Sie sind schlichtweg hundsgemeiner Rotzpöbel. Eine Schande für Deutschland
und für das Christentum. Denken Sie über Ihren Anstand nach. Mit diesem Gedanken lassen wir Sie jetzt
allein. Wollen Sie damit sagen, dass „Der rechte Hirte“ einer jener ist, die des Arztes berdürfen, zu
denen Christus kam?
Thesaurus Linguæ Bavaricæ Montag, 9. März 2009 22:24, Schalom: pamino *** der Kraud redt owaupfaizisch,
schalom berchtsgonarisch Ach so. Dei Berchtsgonarisch wor mir aba a ganz verständlichs Obaboarisch, während
i dem Kräudl sei Ibasetzung bitta neti hatte. wir lieben die europäische Vielfalt und die Spezailitäten
der Regionen. Ganz richtig, weiter so! So, iatzat muas ich wiede bäddade Kreizschpinna und Demonen tratzn.
Duast mid? Naa, pfui Deüfi! Platter (plätter?) als in Berchtesgaden, etwa in München und sogar in Feldafing,
sagt man jetza. Ich frage mich jetzt, von was iatzat eine Kontraktion ist. Feldafing liegt bekanntlich
am Starnberger oder Würmsee, vis-à-vis Beag, oiwo de Kini datrunka is. Wie Du weißt, kumma ist ein
starkes Verb. Auf der einen Seeseite konjugiert man du kimmst, e kimmt und auf der anderen du kemmst,
e kemmt, als ob es von kommen käme. Nur habe ich vergessen, auf welcher Seite man was sagt. Mein Informant
war ein Herr Dworschack, den ich überredet habe, seinen Namen ‹Dvořák› zu schreiben, und es gab
Andechser Bier, soviel erinnere ich mich.
„Der rechte Hirte“ Sie sind schlichtweg hundsgemeiner Rotzpöbel. Eine Schande für Deutschland und für
das Christentum. Denken Sie über Ihren Anstand nach. Mit diesem Gedanken lassen wir Sie jetzt allein.
@Der rechte Hirte: Bitte,bitte hau hier ab, Du verdammter Deutschlandhasser. Solche Schweine wie Du, sind
zum kotzen. Was soll man auf diesen intelligenten, katholischen Wortschwall noch antworten? o^/ o^/ o^/
o^/ o^/ o^/ o^/
Der Perchtenlauf ist bei uns in den Heiligen 12 Rauchnächten Da räuchern wir mit Weihrauch und sprengen
mit Weihwasser die Häuser und Ställe aus. Die Perchten jagen Dämonen und schiache Geister aus. Vor
dem Lauf wird das Vater unser gebetet. So ist das im Berchtegadener Land, im Land der Perchten. Schiache
Geister sind der Hass, der Neid, der Ruach, der Vielfrass, der Geiz, die Ratschkattl, der Kladderadatsch
und der Bigott etc. Mehr www. alpenschamanismus.de Film 29. März 15 Uhr Bayerisches Fernsehen mit schalom
derleser Uns füttern? Ja, nach der Heiligen Messe in Maria Ettenberg am Untersberg. 12 Uhr Gemütliche
Wirtshaus. Schweinsbraten, Knödel, Bier. Dann gehts verwegen durch die Klamm nach Maria Gern. Gern kannst
kommen. begschuh, Rucksack, Rosenkranz. Kannst auch die Wallfahrerfahne tragen.
@pamino: Deine Selbstdarstellungssucht ist jetzt ziemlich ausgereizt! Was willst du? Willst du dich präsentieren
und das gerade auf kreuz.net, weil dir Alternativen fehlen, oder willst du sinnvolle, verständliche Beiträge
zur Diskussion leisten. Wer schreibt, ohne verstanden werden zu wollen, hat ein gewaltiges psychisches
Manko. Du hast eines! o^/ o^/ o^/ o^/ o^/ o^/ o^/
semivirumque bovem, semibovemque virum : a echta Ox is des, μέγας βοῦς έπὶ γλώσσῃ
βέβηκεν Montag, 9. März 2009 22:28, Galatea: Bona nox, Herr pamino, ohne deren Zustimmung geben
wir uns heute den Privatissimi unserer Vorfahren hin. Was ist schon privat, wenn Mozarts Pfürze wichtiger
sind als ein dies irae. Aber Mozart ist ein starkes Argument, nicht? Und es freut mich sehr, daß Du,
offensichtlich entweder koa Saupreüßin net oder eine sehr gelehrte, den Unterschied zwischen schoaßn
und scheißn kennst, denn das ist mehr Verständnis, als die NMA bringt mit ihrem scheiß ins Bett. A
propos: Trazom ist wohl nicht im Dies iræ, nach dem 9. Takt des ‘Lacrimosa’, sondern erst am Ende des
V. Hostias et preces des Responsoriums ad Offertorium gestorben, mit als letztem gesetzten Text Fac eas,
Domine, de morte transire ad vitam, als letzter Note dem einfachen Achtel-d’ der 1. Geigen allein, als
letztem Wort überhaupt: ‘Quam olim da capo’. Die Handschrift des Lacrimosa-Fragments ist aber noch seine
gesunde.
lieber Schalom Frau Galatea, am 14. August können Sie mit mir um den Heiligen Untersberg pilgern, auch
derLeser, uns die sieben Marienkirchen besuchen. Schaffen Sie 52 Km von 4 Uhr früh bis etwa 19 Uhr? Etwa
30-40 Pilger, auch ein paar Heiden dabei. so ein psychologisches Feldforschungsprojekt müsste ich früher
und umfassender planen. Kann man euch auch füttern ?
Werte Galatea … Der Buddha hat das vollbracht, was Sie nicht vollbracht haben. Werter Kunstmaler, an
den Buddha braucht sich keiner zu klammern. Bevor ich im Winter erfröre, würde ich ihn zu Kleinholz
hacken und ein Feuer machen. So wärmt der Buddha. Halten Sie sich bitte an Christus. Das ist der Weg.
Ich wandere gern mit Jesus am See Genesarth entlang und höre ihm gern zu. Frau Galatea, am 14. August
können Sie mit mir um den Heiligen Untersberg pilgern, auch derLeser, uns die sieben Marienkirchen besuchen.
Schaffen Sie 52 Km von 4 Uhr früh bis etwa 19 Uhr? Etwa 30-40 Pilger, auch ein paar Heiden dabei. Christus
gestern, Christus heute, Christus mein König immer.