Robert Spaemann
Die Mehrheit der deutschen Bischöfe lehnt das Konzil ab
Wenigstens für das Zweite Vatikanum gilt, was Martin Luther gesagt hat: „Ehrwürdiger Vater, auch Konzilien können irren und haben geirrt.“
Kardinäle und Bischöfe konzelebrieren am Weltjugendtag 2008
Kardinäle und Bischöfe konzelebrieren am Weltjugendtag 2008
© World Youth Day 2008
(kreuz.net, Stuttgart) „Die Zugehörigkeit zur Kirche kann nicht davon abhängig gemacht werden, daß der Betreffende in Bezug auf irgendwelche Weltereignisse – seien sie auch noch so bedeutend – Irrtümer vertritt.“

Das erklärte der emeritierte Münchner Philosoph Robert Spaemann (81) im Gespräch mit Regina Einig für die deutsche Zeitung ‘Tagespost’.

Es sei untragbar, wenn der Holocaust quasi als Lehre der Kirche auf der Kanzel verkündet würde.

Vollkommen passé

Zum Zweiten Vatikanum erklärte Spaemann, daß seine Gültigkeit als Konzil nicht in Frage gestellt werden dürfe.

Einzelne Erklärungen, Lehren oder Sätze des Konzils könnten dagegen auf den Prüfstand. Eine solche spätere Prüfung erachtet Spaemann als sehr sinnvoll.

Er denkt an die Erklärung ‘Gaudium et spes’ über die Kirche in der Welt von heute.

In den sechziger Jahren hätten große Utopien und die Hoffnungen auf die Technik und die befreiende Wirkung der modernen Wissenschaft existiert:

„Diese Hoffnungen sind schnell zusammengebrochen und zwar nicht in der Kirche, sondern in der Gesellschaft insgesamt.“

‘Gaudium et spes’ atme einen Geist, der „vollkommen passé“ ist – so Spaemann.

Ignoriertes Konzil

Dagegen betrachtet Spaemann das Dekret über die Kirche ‘Lumen Gentium’ als „wunderbaren Text, der das Selbstverständnis der Kirche hervorragend zum Ausdruck bringt“.

Der Philosoph betont, daß das Zweite Vatikanum keine Dogmen verkündet hat: „Für das Zweite Vatikanum gilt, was Martin Luther gesagt hat: Ehrwürdiger Vater, auch Konzilien können irren und haben geirrt.“

Es sei offenkundig, daß die Mehrheit der Bischöfe viele Beschlüsse des Zweiten Vatikanums nicht akzeptiere.

„Das Konzil hat zum Beispiel festgeschrieben, daß Latein die eigentliche Liturgiesprache der katholischen Kirche ist und der Gregorianische Choral der Gesang der Kirche.“

Spaemann kann nicht sehen, daß diese Konzilsaussage tatsächlich befolgt wird.

Aktive Altgläubige – passive Neugläubige

Er wendet sich ferner gegen Unterstellungen über die Kirche vor dem Konzil: „Ich bin nun alt genug, um zu sehen, daß die meisten Urteile über die sogenannte vorkonziliare Kirche wirklich auf Unwissenheit beruhen.“

Spaemann bringt als Beispiel die aktive Teilnahme – actuosa participatio – der Gläubigen in der Messe: „Ich muß sagen, da, wo die Alte Messe gefeiert wird, ist die actuosa participatio größer als in den normalen Pfarrkirchen.“

Kirchenspalten ist leicht

Von der Priesterbruderschaft St. Pius X. fordert der Philosoph, daß „sie endlich von ihrem hohen Roß herunterkommt“ und einen ernsthaften Dialog beginnt: „Diese Gespräche sollten nicht in der Öffentlichkeit geführt werden.“

Bereits 1988 vor den illegalen Bischofsweihen habe der damalige Kardinal Joseph Ratzinger im Auftrag des Papstes mit Erzbischof Marcel Lefèbvre nicht in der Öffentlichkeit verhandelt.

Die Öffentlichkeit sei mit dem fertigen Ergebnis konfrontiert worden: „Das sollte auch in diesem Fall so sein.“

Zur Aufhebung der Exkommunikationen sagte Spaemann, daß der Papst eine Kirchenspaltung verhindern wolle. Wenn die Piusbruderschaft weitere Bischöfe weihen würde, könnte sie allmählich eine Gegenkirche aufbauen:

„Schismen sind schnell machbar und sehr schwer zu beheben, wie das Beispiel der altkatholischen Kirche zeigt, die das Erste Vatikanum nicht anerkennen wollte.“
      
31 Lesermeinungen
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#31   Mathias Wagener   18:41:32 | Donnerstag, 19. Februar 2009
Klare Bedingungen
Der Hl. Vater hat klar die Bedingungen genannt, die an die FSSPX gestellt werden.
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#30   Guttenberger   19:47:26 | Montag, 16. Februar 2009
Bussmann, Theophil
B: Ihrer Auffassung stimme ich grundsätlich zu. In der Tat hat die Kirche kein Interpretationsrecht über die Geschichte. Andererseits ergibt sich die Frage strafrechtlicher Konsequenzen wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses.
Th: Die vom Konzil verursachten Probleme sind m. E. zumindest teilweise auf die erstmals anerkannten Freiheiten – so z. B. Religionsfreiheit – zurückzuführen. Vermutlich sind die Menschen für diese Freiheiten weitgehend noch nicht reif. Hier ist für viele die 68er Ideologie eine hochwillkommene Helferin, die in die vom Katholizismus hinterlassene Lücke eingedrungen ist.
Es gibt eben ausreichend Leute, die es sich gerne in der bequemen Enge einer Ideologie gemütlich machen. Hier ist kritisch zu fragen, ob und gegf. inwieweit die Pius-Brüder mit ihrer Ablehnung besagter Freiheiten dem unselbständigen Teil der Christenheit entgegenkommen.
Das Konzil wollte die Menschen aus der muffigen Enge des Katholizismus in die ursprüngliche Wete und Freiheit der Katholizität zurückführen, wie bereits mehrfach angemerkt.
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#29   Brigitte Bussmann   10:43:01 | Montag, 16. Februar 2009
Die Mehrheit der deutschen Bischöfe lehnen das Konzil ab…
nun ja, dieser Titel wird wohl nicht ganz der Wahrheit entsprechen. Sicher ist nur, dass das II Vatikanum noch nicht wirklich in der Kirche zum Zug kam, einige Teile daraus schon, andere weniger oder gar nicht.
Aber das momentane Gerangel um die Piusbruderschaft, von denen einige den Holocaust abstreiten, ist natürlich nicht sehr geschickt, vielleicht wollen sie aber nur Vergangenheiten verdrängen.
Eins ist Tatsache, Holocaust hat es gegeben, es wurden in der Naziherrschaft Menschen getötet, weil sie anders waren, anders dachten, anders handelten, als die Obrigkeit wollte.
Wenn ein Bischof nun aus Dummheit oder Arroganz eine geschichtliche Tatsache nicht wahrhaben will, so ist das kein Akt der Glaubenslehre und dies darf auch nie und nimmer zum Ausschluß aus der Gemeinschaft der Kirche führen. Auch wenn es Politiker gibt, die das gern sehen würden.
Der Exkommunikation der Piusbruderschaft beruht allein auf der Tatsache, dass Levebvre und seine Anhänger die Beschlüsse des II Vatikanums nicht anerkannten.
ich finde es gut und richtig, dass der Papst auf diese Gruppierung zu geht, denn niemand darf aus einer Kirche, die die Liebe predigt ausgeschlossen werden. Deshalb ist die Aufhebung der Exkommunikation mehr als richtig.
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#28   biomilch   17:49:45 | Sonntag, 15. Februar 2009
Titus 1, 14
… und nicht achten auf die jüdischen Fabeln und Gebote von Menschen, welche sich von der Wahrheit abwenden.
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#27   Sefirot   14:17:30 | Sonntag, 15. Februar 2009
In Dreiteufelsnamen erwarte ich die Rücknahme der Exkommunikation
„Sehr verehrter Heiliger Vater,
zugegeben, das Wort „heilig“ kommt mi nur mühsam über meine teuflischen Lippen, aber unter diesem wichtigen Anliegen muss es wohl angehen. Schließlich setze ich mit meiner Bitte um die Rücknahme meiner Exkommunikation aus der Katholischen Kirche ganz auf Ihre „väterliche Einfühlsamkeit“, die Sie gegenüber den vier lefebvrianischen Bischöfen an den Tag gelegt haben.
Sie wissen, dass ich bis ins späte ittelalter einen hervorragenden Platz in der Kirche hatte. Ich war in aller Munde. Den Päpsten konnte ich Jahrhunderte lang unersetzliche Dienste leisten. Ich erinnere nur an die Inquisition, die ich vorantrieb, und an die Hexenverfolgungen, an denen ich bis in die kleinsten Details beteiligt war. Weder vor Blut nch vor Tränen schreckte ich zurück. In die zahlreichen Kriege, zu denen Ihre wackeren Vorgänger aufgerufen und selber geführt haben, habe ich meine ganzen teuflischen Kräfte eingebracht: Die Beteiligten auf beiden Seiten konnten durch meine Einwirkung immer der festen Überzeugung sein, ihrem G…T, Entschuldigung, ich kann leider diesen Namen nicht ausschreiben, einen frommen Dienst getan zu haben.
Johannes XXIII. der Unselige hat mich seinerzeit aus der Kirche ausgeschlossen, Was soll auch ein Teufel bei geöffnetem Fenster in der Zugluft des Geistes, meines rößten Widersachers…“
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#26   Beatus Theophilus_89   12:46:03 | Sonntag, 15. Februar 2009
Endlich ist es amtlich!
Das II. Vaticanuum ist nur ein Haufen Klopapier! :-D
–--------------------------------------------------
Nach dem II. VV wurde die kath. Welt zermürbt, zerschlagen und zum Verkauf preis gegeben. Nun mündet dieses Konzil in eine Art Splitterung in einzelne kath. Gruppierungen in eigenen Interessen!
Zuerst spaltete sich die Levebvre-Gemeinschaft ab, [vielleicht auch zurrecht! Kann ich gut nachvollziehen,] dann kamen die Liberalisten und setzten der rkK und dem Konzil ihren Stempel auf, danach war es nur noch eine Frage der Zeit bis dieses Gebilde zerfiel. Bis heute…
Denn merke gut: Die Kirche kann man nicht verändern, sie bleibt der Fels in der Brandung in der Welt, in der wir leben und uns immer mehr gegen Moral, Glaube, Anstand und so weiter stellen. Da ist es gut eine unveränderliche Kirche zu haben, die man als gegeben anerkennen zu hat!
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#25   Philothea   12:38:10 | Sonntag, 15. Februar 2009
@ruhrgebietler
Meine Rede… In den Messen der Bruderschaft werden Epistel und Evangelium in der Landessprache gelesen, der Rest selbstverständlich in Latein. Exakt so, wie es die Konzilsväter auch wollten.
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#24   biomilch   10:51:21 | Sonntag, 15. Februar 2009
Ich bin Luther-Fan: Sieben-Punkte-Programm
1. Erstlich, dass man ihre Synagoga oder Schulen mit Feuer anstecke und was nicht brennen will, mit Erde überhäufe und beschütte, dass kein Mensch einen Stein oder Schlacken davon sehen ewiglich. Und solches soll man tun unserem Herrn und der Christenheit zu Ehren, damit Gott sehe, dass wir Christen seien.
2. Zum anderen, dass man auch ihre Häuser desgleichen zerbreche und zerstöre. Denn sie treiben dasselbige drinnen, was sie in ihren Schulen treiben. Dafür mag man sie etwa unter ein Dach oder einen Stall tun …
3. Zum dritten, dass man ihnen nehme alle ihre Betbüchlein
4. Zum vierten, dass man ihren Rabbinern bei Leib und Leben verbiete, hinfort zu lehren …
5. Zum fünften, dass man den Juden das Geleit und Straße ganz und gar aufhebe. Denn sie haben nichts auf dem Lande zu schaffen, weil sie nicht Herrn noch Amtleute noch Händler oder desgleichen sind. Sie sollen daheim bleiben …
6. Zum sechsten, dass man … nehme ihnen alle Barschaft und Kleinod an Silber und Gold und lege es beiseite zum Verwahren. Und ist dies die Ursache, alles was sie haben (wie droben gesagt) haben sie uns gestohlen und geraubt durch ihren Wucher.
7. Zum siebten, dass man den Juden in die Hand gebe Flegel, Axt, Karst, Spaten, Rocken, Spindel und lasse sie ihr Brot verdienen im Schweiß der Nasen
:-D :-D :-D :-D :-D
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#23   gutpfad   10:18:35 | Sonntag, 15. Februar 2009
Evangelium in der Landessprache? Das ist Stilbruch und konziliär
Latein und Mittelalter für die ganze Welt, das wärs! o^/
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#22   Ministrant   09:52:28 | Sonntag, 15. Februar 2009
Ach unsere Sektierer…
ziehen jetzt Luther aus dem Hut…dieser wurde damals ausgeschlossen auch wegen der Behauptung, dass Konzilien irren können…und die Kirche ganz klar gesagt hat, Konzilien können sich nicht irren, aber was machen die braunen Kirchenfeinde von hetz.net sie bedienen sich Luthers um der Kirche schaden zu wollen…aber was macht es der deutschen Eiche, wenn sich eine Wildsau an ihr krazt…
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#21   r.ruhrgebietler   09:48:44 | Sonntag, 15. Februar 2009
Philothea – hm… schon mal bei FSSPX die hlg Messe besucht
und dort die Sonntagspflicht erfüllt?
Dort wird die Epistel und Evangelium immer in der Landessprache gehalten.
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#20   gutpfad   09:47:37 | Sonntag, 15. Februar 2009
Bei allem Respekt den Ausführungen des Herrn Spaemann
aber die Teilnahme an der 1570- Liturgie ist nicht gerade erfrischend; da sind die normalen Messen weit besser besucht. Ist eine Messe ansprechend gestaltet und der Priester nicht nur ein lesender Kirchenbeamter, dann ist die Kirche gut besucht. Eine Heilige Messe muss nicht langweilig sein, sonst stimmen die Menschen mit den Füsßen ab, besonders die Jungen.
Die Texte des 2. Vaticanums sind leider viel zu wenig bekannt, das erkennen wir an den massiven Vorurteilen
von Usern. Verurteilen, aber oft keinen blauen Dunst davon haben.
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#19   hieronymus333   09:29:32 | Sonntag, 15. Februar 2009
Na dann
Wenn der Autor dieses Artikels hier schon einen seelen- u. gottlosen Heiden als Gegner eines Konzils anführt, kann das Konzil eigentlich nicht so schlecht gewesen sein.
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#18   Philothea   08:02:23 | Sonntag, 15. Februar 2009
Nah dran am Konzil
Es ist ja übrigens auch nicht so, dass die Piusbruderschaft das Vaticanum II vollständig ablehnen würde. Sie hat ja einige pastorale Vorschläge die das Konzil gemacht hat umgesetzt. Als Beispiele seien Änderungen in der Ausbildung in den Seminaren oder das Nutzen der Landessprache an geeigneter Stelle in der Liturgie (nämlich bei Epistel und Evangelium) genannt. Probleme gibt es ja „nur“ bei Konzilsaussagen, die die Dogmen betreffen. Von diesen sind viele zweideutig formuliert und Erzbischof Lefebvre wollte sie „im Licht der Tradition“ interpretiert wissen. Aussagen, die mit der bisherigen Lehre der Kirche überhaupt nicht vereinbar sind gibt es nur wenige. Die müssen weg, bzw. haben ohnehin keine Gültigkeit, da das Konzil 1. nach eigener Aussage keine Dogmen verkünden wollte und 2. auch ein Konzil nicht das Recht hat Dogmen die einmal proklamiert wurden zu ändern oder gar aufzuheben. In diesem Sinne ist die FSSPX näher dran am V II als weite Kreise der Amtskirche.
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#17   Przybislav Iamesseblo   07:47:43 | Sonntag, 15. Februar 2009
V2 Ekklesiologie ist falsch, da entstellt
aus ökumenischer Rücksichtsnahme wurde eine entstellte Ekklesiologie für katholisch ausgegeben. Wolfgang Schüler weist es in seiner eindrücklichen Studie: Benedikt XVI und dasSelbstverständnis der katholischen Kirche eindeutig nach
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#16   pamino   01:51:23 | Sonntag, 15. Februar 2009
Martinus Moguntinus
Samstag, 14. Februar 2009 23:05 timpressum: Jetzt wird auch noch ein Protestant aus der Kiste gezogen, um Vat II anzugehen! […] Hey, Dr. Martinus hat das im 16. Jahrhundert gesagt!
P. Dr. Martinus, O.S.A., mag protestiert haben, aber er kam aus ganz tief in der katholischen Kiste. Und als Erfurter Einwohner lebte er unter dem Mainzer Ordinarius. Das ist schon was, oder?
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#15   Stephanus   01:32:27 | Sonntag, 15. Februar 2009
Ganz gut gesprochen, der Petrusbrudersympathisant
so erfährt man wenigstens, das die große Weltkirche langsam Angst bekommt vor einer stehtig wachsenden Bewegung die noch an alles vom Anfang des Glaubensbekenntnisses bis zum Zschluß glaubt. Welcher Katholik der sogenannten Amtskirche kann das noch für sich behaupten.
Und wenn ja, wie kommt der mit den damit verbundenen Widersprüchen klar denen er sich dann ausgesetzt sieht?
Wie auch immer, gut gesprochen alter Fuchs, aber die Piusbruderschaft mit den „Altkatholiken“ zu vergleichen,daß ist doch sicher nur ein Witz oder?
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#14   r.ruhrgebietler   01:28:24 | Sonntag, 15. Februar 2009
parallele zum Holocaust nicht zu verkennen!
Zum Zweiten Vatikanum erklärte Spaemann, daß seine Gültigkeit als Konzil nicht in Frage gestellt werden dürfe.
gut, das wir auch darüber einmal gesprochen haben! Die parallele zum Holocaust ist unverkennbar! Das scheint aktuell auch State-of-the-art zu sein, daß das immer schon so war…
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#13   pamino   01:14:34 | Sonntag, 15. Februar 2009
kleine Buchstaben, große Unterschiede
Sonntag, 15. Februar 2009 00:48 Schalom:
Deus linquam latinam amat per omnia saecula saeculorum!
Num tu Deus? Lies <linguam› und ‹amet›, dann antworten wir mit Amen.
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#12   Dr. Schlämmer   01:13:53 | Sonntag, 15. Februar 2009
@ Vineta
Die Holocaustdebatte jetzt bitte schnellstens beenden und beten für die armen Seelen im Fegefeuer, die dort büßen für ihr feiges Morden, sofern sie nicht in der Hölle sind. Das heißt leben in der Wirklichkeit.
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#11   Vineta   01:11:06 | Sonntag, 15. Februar 2009
@Dr Schlämmer: Note Sechs wegen Themaverfehlung!
Alles hat seine Zeit und seinen Ort. Hier und jetzt wird über Brisantes diskutiert und nicht gebetet ( und schon gar nicht schnapsideenhaft für Robespierre, Napoleon, Pol Pot, Himmler usw. usf.), Sie Ablenker, herumgähnender Nichts-Zu-Sagen-Habender und ( gedungener?) Thread-Zumüller ( der in der Vergangenheit lebt und dem unsere Zukunft und die unserer Kinder völlig egal ist).
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#10   Schalom   00:48:45 | Sonntag, 15. Februar 2009
Latein ist die Sprache Gottes. Wir sollten sie in ganz Europa wieder
verordnet durch Gesetz sprechen, öffentlich und privatim als Pflicht. Und in allen Ämtern.
Deus linquam latinam amat per omnia saecula saeculorum!
o^/ o^/ o^/ o^/ o^/ o^/ o^/
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#9   Dr. Schlämmer   00:45:44 | Sonntag, 15. Februar 2009
@ Vineta
Die Holocaustdebatte jetzt bitte beenden und beten für die armen Seelen im Fegefeuer, die dort büßen für ihr feiges Morden, sofern sie nicht in der Hölle sind.
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#8   Vineta   00:41:29 | Sonntag, 15. Februar 2009
Der Papst setzt sich Dauerbrenner-Fragen aus
Es sei untragbar, wenn der Holocaust quasi als Lehre der Kirche auf der Kanzel verkündet würde
Nachdem der Papst ( u.a. von der Kanzlerin am Telefon dazu gedrängt), zur Einzigartigkeit und dem Begreifen sich entziehenden Schoa sich bekennend, sich von einem heilsnotwendigen Glaubensdogma der unerläßlich steten Erinnerung überzeugen ließ, dürfte er nunmehr mit allerlei unangenehmen brisanten Fragen sich konfrontiert sehen, als da z.B. sind:
1) Schüttet er damit nicht permanent Wasser auf die Mühlen gelangweilter deutscher Politiker, denen kaum je was anderes in den Sinn kommt, als ein Noch-Mehr an Abarbeiten derHolocaustschuld anzumahnen und zu fordern, jenen Tausenden von Hologedenkstätten in Deutschland und aller Welt müßten weitere Tausende hinzugefügt werden und weitere Milliardensummen dafür ( für den Bau und den Salomon Korn nie zufrieden stellenden Unterhalt) seien gut angelegt, zumal Deutschland unermeßlich reich sei ODER insofern bei der jetzigen Verschuldung , ohnehin alle Hemmungen gefallen seien und Billionen keine Rolle mehr spielen.
2) Wie lautet seine einleuchtende Antwort auf die Frage, warum viele andere Völkermorde , denen Millionen Menschen zum Opfer fielen ( und fallen) dieses Aufwandes einer weltweiten Erinnerungskultur nicht bedürfen, gerade als ob etwa ein ermordeter Jude bei weitem mehr wert wäre als ein Ermordeter irgendeines anderen Volkes? Und ob dieser Aufwand sich lohnt und vor weiteren Genoziden abschreckt?
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#7   Dr. Schlämmer   00:40:37 | Sonntag, 15. Februar 2009
Richtig
Alle Latein-Leugner müssen sofort alle ohne Ausnahme exkomuniziert werden!
Die ehrwürdige Tradition der Kirche gebietet es in der Tat, eine Rangfolge der Sprachen auszusprechen, in der das Lateinische ganz weit vorne kommt, an erster Stelle neben, vor oder hinter Englisch.
Dann kommt erst mal lange nichts.
An diesen Sachverhalt sollten sich die Modernisten gewöhnen und Gott danken dafür.
Sie bietet lautere Beständigkeit in einer Zeit des totalen Um- und Zusammenbruchs.
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#6   biomilch   23:55:27 | Samstag, 14. Februar 2009
Es sei untragbar, wenn der Holocaust quasi als Lehre der Kirche auf der Kanzel verkündet würde.
Aber wenn schon, dann bitte genau sagen, was Katholen glauben müssen!
Nicht heute 4 M, morgen 1 – 1,5 M, dann 930 k.
Oder Dampfkammern, dann Diesel, dann Benzin
Was morgen?
Deine Rede sei Ja Ja oder Nein Nein, alles andere ist von übel.
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#5   JMX   23:53:40 | Samstag, 14. Februar 2009
Erst Hoeres,
jetzt Spaemann, jetzt werden die letzten verkappten Theo…äh Philosophen der vorkonziliaren Zeit noch schnell instrumentalisiert, bevor sie wegsterben…
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#4   Desperatus †   23:14:38 | Samstag, 14. Februar 2009
„Die Mehrheit der deutschen Bischöfe lehnt das Konzil ab“
Dann sind also mehr als die Hälfte der deutschen Bischöfe Krypto-Piusbrüder oder was?
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#3   timpressum †   23:05:18 | Samstag, 14. Februar 2009
Ausgerechnet Luther
Jetzt wird auch noch ein Protestant aus der Kiste gezogen, um Vat II anzugehen! Sonst habt ihr keine Argumente mehr, was? Achnee, ihr habts ja nicht so mit Argumenten!
Hey, Dr. Martinus hat das im 16. Jahrhundert gesagt! Also haltet Euch auch daran und zweifelt auch mal an den ganzen anderen lustigen Stammtischrunden und was alte Männer da ausgeheckt haben!
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#2   caritatem   23:04:22 | Samstag, 14. Februar 2009
Web-Seite der Priesterbruderschaft St.Pius X.
Hab mir mal ein paar Videos angeschaut,feierlich machen die es ja und verstehen etwas von Liturgie.Muß man den lassen.
Der „Bischof“von denen sitzt ja wie der Papst !
Und wie der angezogen ist,pompös!
Da kommt Benedikt aber nicht mit.
Ich glaub,den geht es nur darum,wer trägt das schönere Gewand !
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#1   Der Großinquisitor   22:56:04 | Samstag, 14. Februar 2009
Gnadenlose Exkommunikation
„„Das Konzil hat zum Beispiel festgeschrieben, daß Latein die eigentliche Liturgiesprache der katholischen Kirche ist und der Gregorianische Choral der Gesang der Kirche.“
Spaemann kann nicht sehen, daß diese Konzilsaussage tatsächlich befolgt wird.“
Alle Latein-Leugner müssen sofort alle ohne Ausnahme exkomuniziert werden!
>:)
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