Deutschland. Papst Benedikt XVI. ernannte gestern den Berliner Domkapitular Matthias
Heinrich (54) zum Weihbischof in Berlin. Er wird voraussichtlich am 19. April konsekriert. Mons. Heinrich
ist promovierter Jurist. Er arbeitete als Kaplan und Jugendseelsorger. Im Jahr 2003 übernahm er die Leitung
der Personalabteilung des Erzbistums Berlin. Seit 2004 ist er Domkapitular.
Neuer Abt
Österreich. Pater
Anselm van der Linde (38) ist neuer Abt der Vorarlberger Zisterzienserabtei Mehrerau. Der neue Abt stammt
aus Südafrika und arbeitete dort von 1989 bis 1992 im Außenministerium. 1994 trat er im Kloster Mehrerau
ein. Er spricht sechs Sprachen. Der Abt von Mehrerau ist Mitglied der österreichischen Bischofskonferenz.
Neue Situation
Vatikan. Eine Situation wie den Rücktritt des Linzer Weihbischofs, Mons. Gerhard Wagner,
gab es noch nie. Das erklärte der römische Kirchenrechtsprofessor und Salesianerpater Markus Graulich
vor ‘Radio Vatikan’. Manche Priester würden eine Ernennung im Vorfeld ablehnen: „Aber daß jemand darum
bittet, seine Ernennung zurückzunehmen, wüßte ich nicht, daß es schon mal passiert ist.“ Es sei auch
rechtlich schwer faßbar. Man könne nicht von einem Amt zurücktreten, das man noch nicht habe. Im vorliegenden
Fall sei es die Bitte an den Papst, von der Ernennung Abstand zu nehmen. Bislang gebe es dazu noch keine
Entscheidung des Papstes. Aus den Reaktionen der Bischöfe könne man schließen, daß der Papst einwilligen
werde.
Unter Zugzwang
Deutschland. Drei Regensburger Theologieprofessoren riskieren den Entzug ihrer
Lehrerlaubnis. Sie werden – trotz der Forderung des Regensburger Bischofs Gerhard Ludwig Müller – ihre
Hetze gegen den Papst nicht zurücknehmen. Das erfuhr die ‘Süddeutsche Zeitung’. Es geht um den Pastoraltheologe
Heinz-Günther Schöttler, den Religionspädagogen Burkard Porzelt und die umstrittene Kirchenrechtlerin
Sabine Demel. Das Blatt bemerkt, daß Mons. Müller seine Forderung auch römischen Kongregationen gesandt
und „sich damit selber unter Zugzwang gesetzt“ habe.
Das Ende eines Homo- und Abtreibungspolitikers
„Gouverneur Arnold Schwarzenegger wird der Haushaltskrise seit Monaten nicht mehr Herr. Er ist politisch
so abgewirtschaftet wie Kalifornien wirtschaftlich: Kaum etwas geht mehr im einstigen ‘Golden State’.
Der ist gnadenlos verschuldet, rettungslos veraltet und politisch unregierbar geworden. Der seit Monaten
drohende Bankrott des beliebtesten und bevölkerungsreichsten Staates der USA spricht Bände über den
Zustand der amerikanischen Utopie vom besseren Leben. Und Schwarzenegger taumelt einem echt traurigen
Ende seiner Karriere entgegen.“
Aus einem Artikel im deutschen ‘Handelsblatt’ über den aus Österreich
stammenden Gouverneur des US-Bundesstaates Kalifornien.
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30 Lesermeinungen
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#30 Bernd-Jupp 18:58:47 | Donnerstag, 19. Februar 2009
Blöde Frage So eine sackdoofe Frage kann auch nur ein +net Schreiberling stellen. Wieso soll denn der
neue WB von berlin nicht durchhalten? Schließlich ist er ein anderes Kaliber als Wagner. Fortschrittlich,
liberal – der Diözese Berlin vollkommen angemessen.
#29 pamino 17:28:36 | Donnerstag, 19. Februar 2009
Volksverhetzung Donnerstag, 19. Februar 2009 12:11, noch ein Landorganist: Schlagende Argumente: statt
eine Brücke zu schlagen, sollte man lieber Muslime schlagen. Und Bischof Williamson ist es, den man mit
§ 130 (4) StGB bedroht!
#25 Unschuld 15:09:14 | Donnerstag, 19. Februar 2009
Shalom Hallo, Sie schreiben da von monotheistischen Glaubensbrüdern, welche Sie, wie man aus dem Kontext
entnehmen kann auch unter den Moslems verorten. Worin sehen Sie denn das Gemeinsame im Glauben? Wird von
jenen Jesus Christus als fleischgewordene Wort Gottes, m.a.W. als Sohn Gottes verehrt? Wird von ihnen
der Kreuzestod von Jesus Christus als notwendiges Heilsgeschehen zur Errettung aller Völker angesehen?
Streben sie durch den Heiligen Geist erfüllt eine innige Beziehung zum Himmlischen Vater an? Diese Kenraussagen
werden Sie nie im Islam wiederfinden, insofern ist die Bezeichnung von Glaubensbrüdern irreführend.
Genausogut könnte man Hinduisten, etc. als solche bezeichnen. Moslems sind Mitmenschen aber keine Glaubensbrüder.
Gruß Unschuld
#24 Mrs.Cologne 15:01:26 | Donnerstag, 19. Februar 2009
@Schalom Das zweite Vaticanum sagt zum Thema andere Religionsgemeinschaften, dass in jeder dieser ein
Funke Wahrheit steckt. Ich verstehe das so, dass das daran liegt, dass wir alle Menschen von ein und dem
selben Gott sind und somit auch das was Andersgläubige praktizieren in gewisser Weise gottgewollt ist.
Das zweite Vaticanum sagt aber auch, dass die Fülle der Wahrheit nur in der (katholischen) Kirche zu
finden ist. Von dieser Sicht her kann man dann auch beispielsweise die Änderung der Karfreitagsfürbitte
und die Aufhebung der Exkommunikation der Piusbischöfe verstehen. Alles nur ein Akt der Liebe. :(3
#23 Schalom 14:43:09 | Donnerstag, 19. Februar 2009
Schönen Dank, Mrs. Cologne, Bona sera In der Natur des Petrusamtes liegt Segen, wenn der Papst dazu stimmt.
Da hat Bruder Papst Benedikt gute Kriterien: Kein Hassprediger, kein Misanthrop, kein eitler Perfektionist,
geistreiche Höflichkeit, kein Rassist und Antisemit, Kenner der ethischen Werte anderer großer Religionen
usw. Für Sie:Wenn der Geist das Wesentliche schaut, dann sind alle Religionen in EINER Wirklichlichkeit.
Tausend Namen und doch nur EINER, der uns Menschen liebt. :(3
#20 Phillip 14:31:22 | Donnerstag, 19. Februar 2009
@Mrs Cologne Mit dem Begriff „Hassprediger“ wäre ich allerdings vorsichtig. Das gehört zu Schaloms Strategie.
Andersdenkende werden von ihm wahlweise als Hassprediger betitelt, oder so wie ich selber in die rechtsradikale
Ecke gestellt… Interessant auch, daß er hier richtigerweise drauf hinweist, daß der Papst vom Heiligen
Geist geleitet ist. Ansonsten lässt er nämlich keine Gelegenheit aus, ihn zu verspotten und in den Dreck
zu ziehen. der Leser Doriano hatte diesbezüglich einen interessanten Link eingestellt.
#17 Mrs.Cologne 14:26:19 | Donnerstag, 19. Februar 2009
@Kalimera Es kann dort nicht für Millionen Menschen ein Segen sein sondern es WIRD! Das liegt in der
Natur des Petrusamtes Mit dem Begriff „Hassprediger“ wäre ich allerdings vorsichtig. In der Regel werden
damit nämlich zu Unrecht Personen bezeichnet, welche nichts anderes tun als sich für die Wahrheit einzusetzen.
Mit dem Begriff „Mitbrüder“ wäre ich an Ihrer Stelle auch einwenig vorsichtig.
#14 Schalom 14:13:20 | Donnerstag, 19. Februar 2009
Im Islam ist es ähnlich wie im Christentum Es gibt normale Muslime und radikale. Es gibt im Islam friedliche
Muslime und gewalttätige Islamisten. In der R. K. Kirche gibts es normale Katholiken und verbissene Katholisten.
Ob es nun den Hasspredigern hier gefällt oder nicht, der Papst, vom Heiligen Geiste geleitet, wird sich
mit unseren anderen monotheistischen Glaubensbrüdern Juden und Muslimen im Heiligen Land treffen. Das
kann dort für Millionen Menschen ein Segen sein. Selig, die Frieden stiften, denn Sie werden Söhne Gottes
genannt.
#11 Unschuld 11:32:10 | Donnerstag, 19. Februar 2009
Gutpfad – Irrweg Hallo, Sie sitzen einem Irrtum auf, wenn sie den Islam als göttlich inspiriert darstellen.
Wieso sollte unser Himmlischer Vater, nachdem er seinen Sohn zu uns geschickt hat und sich damit offenbart
hat, noch zusätzlich einen Araber damit beauftragen, Sein Wort zu verkünden? Zumal dieses in eklatanter
Weise der Heiligen Schrift widerspricht? Jeder Christ weiß, dass Jesus Christus uns vor den falschen
Propheten, die nach ihm kommen werden, warnt. Wieso sollten wir bei Mohammed – sofern es ihn je gegeben
hat – eine Ausnahme machen? Gruß Unschuld
#10 Phillip 11:15:57 | Donnerstag, 19. Februar 2009
@irrweg Jaja, wir haben es verstanden… Vielleicht wäre es aber mal an der Zeit, daß Moslems auf Katholiken
zukämen. Wir könnten damit anfangen, daß endlich gegen die Christenverfolgung(oft staatlich gefördert
oder zumindest toleriert) in zahlreichen muslimischen Ländern vorgegegangen wird. Ein nächster Schritt
könnte sein, daß es Gläubigen erlaubt wird(so wie den Moslems im christlichen Europa) Gotteshäuser
zu errichten. Grundlage wäre aber ersteinmal, daß sich der Islam aus dem Mittelalter verabschiedet.
Eine Vereinigung, in deren Namen weltweit (auch hier bei uns) Frauen wie Vieh gehalten werden und zum
Mord an Gläubigen aufgerufen wird, ist jedem gläubigen Katholiken ein Graus.
#9 gutpfad 11:03:06 | Donnerstag, 19. Februar 2009
Erfreuliches Papst besucht im Mai Moschee in Jordanien Sein Besuch in einem arabischen Land soll eine
neue Brücke zwischen Katholiken und Muslimen schlagen. Wir wünschen dem Papst eine gute Reise nach Jordanien
und Israel. :(3
#8 Gallowglas 11:01:27 | Donnerstag, 19. Februar 2009
Interessant … Ein Politiker, der sich vehement GEGEN die Gleichbehandlung von Homosexuellen einsetzt
und der sogar in seinem Bundesstaat 2x die Legalisierung der „Homo-Ehe“ VERHINDERT hat, ist also für
Kreuz.net ein „Homo-Politiker“ … Langsam müßt ihr euch aber mal entscheiden
Warum eine „Petition für die uneingeschränkte Anerkennung der Beschlüsse des II. vatikanischen Konzils“
gleich „Papst-Hetze“ sein soll, kann nur verstehen, wer den kruden Gedankengängen der Redaktion folgen
mag, die sich mal für, mal gegen den papst – je nachdem, wie es gerade in die eigene Argummentation passt –
ausspricht: Hauptsache es passt in das schlichte und vor allem rückwärts gewandte Gemüt der „Schreiberlinge“.
#5 Sefirot 10:29:36 | Donnerstag, 19. Februar 2009
Er könnte doch zum Beispiel freitags in die Moschee, samstags in die Synagoge und sonntags in die Kirche.
Das haben die Religionen doch hervorragend hin gekriegt. Da gräbt keine der anderen das Wasser ab. Jede
hat ihren eigenen wöchentlichen Feiertag…!
#4 caritatem 10:24:53 | Donnerstag, 19. Februar 2009
@ gutpfad Es wäre erfreulicher,wenn unser Oberbayer,(nein heute will ich freundlich sein)ich meine natürlich
den hl.Vater, in eine Synagoge gehen würde,um sich wirkich zu entschuldigen. Den Streit mit den Muslimen
hat er so einigermaßen hinbekommen. Aber er soll die Juden nicht unterschätzen,daß sind tüchtige Kaufleute.
Die halten schon Ausschau nach einer geeigneten,großen Immobilie in Rom.
#3 Sefirot 10:21:18 | Donnerstag, 19. Februar 2009
Und auch die Traditionalisten und Katholibans werden ihre große Freude über den päpstlichen Moscheebesuch
haben, damit sie nachher wieder den Untergang des Abendlandes beschwören können…
#2 gutpfad 10:13:52 | Donnerstag, 19. Februar 2009
Erfreuliches:Papst besucht im Mai Moschee in Jordanien Mit diesem Besuch in einem arabischen Land will
Benedikt XVI. neue Brücken zum Islam bauen. Das Treffen mit den Muslimen wird ein Zeichen des gegenseitigen
Respkts der göttlichen Religionen. Der Papst besucht auch den Jordan, die Taufstelle Jesu. Zur Reise
gehört auch der Moseberg nebo. Wir wünschen dem Papst Gut Pfad ins Gelobte Land. :(3