Österreich
Rücktritt nicht ganz freiwillig
Es scheint, daß der designierte Linzer Weihbischof endlich einer glücklichen Endlösung zugeführt werden kann. AKTUALISIERT.
Mons. Gerhard Wagner
Mons. Gerhard Wagner
(kreuz.net) Der Pfarrer der Marktgemeinde Windischgarsten, Mons. Gerhard Maria Wagner, hat den Heiligen Vater schriftlich um Zurücknahme der Ernennung zum Linzer Weihbischof gebeten.

Das berichtete die katholische, österreichische Wochenzeitung ‘Der 13.’ heute in einer Presseaussendung.

Die Redaktion des ‘13.’ beruft sich auf gut informierte Kreise um den „Pressesprecher eines Bischofs“.

Dieser habe erklärt, daß „seit Freitag“ eine Unterschrift von Pfarrer Wagner existiere, mit der er seinen schriftlichen Rücktritt von der Ernennung zum Linzer Weihbischof unterzeichnet habe.

Wie der Brief im Detail formuliert ist und welches Datum er trägt, ist unbekannt.

Der ‘13.’ distanziert sich von Gerüchten, wonach der Rücktritt von Mons. Wagner durch ideologische Gegner des designierten Weihbischofs erpreßt worden sei.

Die Zeitung weist aber darauf hin, daß sich Christoph Kardinal Schönborn von Wien im Datum des von ihm vorzeitig bekanntgegebenen Rücktritts von Mons. Wagner geirrt habe.

Mons. Wagner soll bereits am Dienstag vor der katholischen Zeitung ‘Tagespost’ erklärt haben, daß sein Rücktritt „nicht ganz freiwillig“ erfolgt sei.

Das berichtete die Webseite des antikirchlichen ‘Österreichischen Rundfunks’ heute.

Der designierte Weihbischof hätte „keine Basis mehr für eine fruchtbare Arbeit als Weihbischof gesehen“.

Mons. Wagner wörtlich: „Die Dechanten hätte ich vielleicht überzeugen können, aber wenn der Bischof Angst bekommt?“

Die Vorstellung, von Firmungen ausgeladen und für Visitationen von den Pfarrern abgelehnt zu werden, dürfte zusammen mit „den Ängsten und Nöten“ des Diözesanbischofs den Ausschlag für den Rücktritt gegeben haben – erklärt die ‘Tagespost’.

Mons. Wagner habe befürchtet, auch die Unterstützung von Bischof Ludwig Schwarz zu verlieren.
      
79 Lesermeinungen
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#79   solagratia †   23:27:21 | Freitag, 27. Februar 2009
Es ist schon ein Jammer
das der pädophile Matchboxtestpilot Krenn und der Großinquisitor Wagner in der katholischen Kirche so gemobbt werden!!! Ich finde auch, dass die Qaidaliken da dringend was unternehmen müssen! Am Ende würde die katholische Kirche sonst noch einen Rest Glaubwürdigkeit behalten, wo kämen wir denn da hin!
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#78   Jörg Guttenberger, Köln   00:26:35 | Freitag, 27. Februar 2009
Schalom: Straße
Ich habe hier nicht das durchlässige Bildungssystem und damit die entsprechenden Karrieremöglichketen kritisiert. Diese Durchlässigkeit besaß das römische Reich im Übrigen bis etwa 900, der Begründer der mazedonischen Dynastie, Basileos I. (867 – 886)hat sich vom kaiserlichen Stallknecht bis zum Kaiser hochgedient. Diese Durchkässigkeit wurde erst von Leon VI. (verstorben 912), ironischerweise ebenfalls mazedonische Dynastie, abgeschafft, von der Kirche jedoch beibehalten. Damit hat diese Praxis eine Jahrhunderte alte Tradition, und Ihre Ausführungen gehen daneben.
Es geht hier darum, daß der Pöbel die Weihe eines vom Papst bereits ernannten Bischofs verhindert.
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#77   Sefirot   14:00:42 | Donnerstag, 26. Februar 2009
Schalom
sowohl den Schwanz einziehen müsste er und ertragen, dass der ganze Katechismus über ihm zerfleddert wird…
:-D :-D :-D
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#76   Schalom   13:52:58 | Donnerstag, 26. Februar 2009
Ja, werter Herr Jörg Guttenberger, Köln, schade nicht mehr der Edelkatholische Hochadel,
die demokratischen Wähler von der Straße und die katholischen Bischöfe aus den unteren Volksschichten. Sogar der Papst hatte nur einen Eisenbahner als Vater und Mama war nur eine Hausfrau. Wie jammerschade.
Zum Trost: Hochwürden Wagner geht es in seinem Pfarrhaus gut. Sogar seine Hauskatz ist froh, dass Herrle nicht Bischof worden ist. :(3
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#75   Jörg Guttenberger, Köln   13:37:09 | Donnerstag, 26. Februar 2009
Mons. Wagner
Der Vorgang bestätigt die Richtigkeit meines Eindrucks, daß in der österreichischen Kirche die Straße regiert!
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#74   Marcelus   14:35:25 | Montag, 23. Februar 2009
Schalom: Werden Sie erst einmal
katholisch …
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#73   Kunstmaler †   14:21:26 | Montag, 23. Februar 2009
sagen Sie mal Schalom
was erlauben Sie sich eigentlich hier ständig gegen die Katholische Kirche zu wettern!
Beim Letzten Gericht werden Sie gesagt bekommen, dass der Geist mehr ist als der Körper.
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#72   Schalom   14:18:48 | Montag, 23. Februar 2009
und den siebengescheiten Herrn Marcelus
zum Geheimrat Seiner Heiligkeit küren.
Dieser Herr müsste als Reli-lehrer vor jeder Schulklasse den
Schwanz einziehen und müsste dann zum Nervenarzt.
Scheinheilig, falsch und nix dahinter.
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#71   Marcelus   14:11:31 | Montag, 23. Februar 2009
Der Hl. Vater sollte Hw. Wagner nicht zum Hilfsbischof ernennen,
sondern zum Diözesanbischof.
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#70   Graf von Galen   23:39:59 | Sonntag, 22. Februar 2009
Wider VII, Fahnenflucht Pfarrer Wagners
„Der Pfarrer der Marktgemeinde Windischgarsten, Mons. Gerhard Maria Wagner, hat den Heiligen Vater schriftlich um Zurücknahme der Ernennung zum Linzer Weihbischof gebeten.“
Auch wenn ich mir nicht erlaube, über Pfarrer Wagners
subjektive Schuld zu urteilen, so ist es doch objektiv
Fahnenflucht, die Pfarrer Wagner hier begeht.
Damit bringt er den Hl. Vater, der ihn ja nicht ohne
Grund berufen hat, in Verlegenheit und unterläuft
damit das Bemühen des Papstes, die Kirche wieder
zur Tradition zurückzuführen
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#69   Prof.   21:38:28 | Sonntag, 22. Februar 2009
Unterschrift am vergangenen Freitag
Lt. neuester Meldung bei kath.net hat der ernannte Weihbischof am vergangenen Freitag sein Ansuchen um Rücknahme der Ernennung unterzeichnet und darin u.a. auch heute wieder festgestellt, dass diese Entscheidung nicht freiwillig erfolgt sei.
Daraus ergibt sich, was bereits bekannt war und ist, nämlich, dass u.a. Presseamt und Bischof von Linz und Kardinal Schönborn bezüglich Rücknameerklärung, deren Eingang im Vatikan etc. öffentlich die Unwahrheit gesagt haben. Solche Personen pflegt man zu Recht als Lügner zu bezeichnen. So ist es eben bei bischöflichen Mietlingen, denen kein noch so verlogenes Verhalten zur Durchsetzung ihrer Ziele Skrupel bereitet.
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#68   Marcelus   20:51:04 | Sonntag, 22. Februar 2009
Hw. Wagner handelt richtig … einer dekadenten Hierarchie zu dienen, muß einem Katholiken, der
einen katholischen Geist besitzt, tatsächlich nicht zugemutet werden …
die dekadente Hierarchie soll zugrunde gehen … die guten Katholiken brauchen sich nur zurücklehnen, und die nächsten 20 Jahre abwarten … bis die letzten Modernismus-NOM-Kirchen zusperren …
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#67   r.ruhrgebietler   15:21:57 | Sonntag, 22. Februar 2009
Wagner – hier ist RÜCKGRAT GEFORDERT!
Du hast doch Jesus als Vorbild – warum zögerst Du IHM NACHZUFOLGEN. Legen die WELT AB UND DU WIRST JESUS GEWINNEN! Dazu hast Du dich im Weihsakrament verpflichtet!
WARUM ZÖGERST DU?
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#66   Ultramontanus   03:38:44 | Sonntag, 22. Februar 2009
Stimmt Vieira,
jedenfalls zieht auch Strohhsack am Anfang gegen die Tradis zu Felde. Sie sollten eine Bewerbung an Arkanum schicken! :-]
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#65   Vieira   03:29:15 | Sonntag, 22. Februar 2009
@Ultramontanus
Wenn es um Tradis oder Protestanten geht, dann zieht er gern vom Leder und bedient alle Schubladen.
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#64   Ultramontanus   03:26:22 | Sonntag, 22. Februar 2009
Wieso meinen Sie da
Vieira? Ich habe mir gerade das Profil von Otterbeck angeschaut. Wegen stilistischen Ähnlichkeiten? Jedenfalls hat er seit drei Tagen nichts mehr geschrieben…
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#63   Vieira   03:18:38 | Sonntag, 22. Februar 2009
@Ultramontanus
Strohsack klingt wie eine Sockenpuppe von Dr. Otterbeck www.kreuz.net/reader.313.html.
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#62   Ultramontanus   03:08:50 | Sonntag, 22. Februar 2009
Jo…
so gesehen hätte ich jetzt -falls Strohsack tatsächlich ein „Homo-Ideologe“ ist- mein „Coming Out“ gehabt :-D …aber neinb, ich mag die Frauen ähhrlich! O:)
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#61   Vieira   03:05:33 | Sonntag, 22. Februar 2009
@Schulsack
Wenn Williamson schwul wäre, dann wüssten wir das längst von irgendeinem virgo-maria.org-Freak. Diese wissen aber nur, dass Williamson einmal nett zu einem Schwulen gewesen sein soll. ^-^
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#60   Ultramontanus   02:59:51 | Sonntag, 22. Februar 2009
Strohsack…
Sie sehen mir ehrlich gesagt nach dem aus, was Kreuz.net normalerweise als einen „radikalen Homo-Ideologen“ bezeichnet. Liege ich da so falsch? :-]
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#59   Strohsack, heiliger   02:51:35 | Sonntag, 22. Februar 2009
@ Ultromonanus
Doch doch. Ich fürchte nur, dass Sie als eifriger Kreuz-net-User die entsprechenden Begriffe nicht kennen.
Ich wohne in Ingolstadt und in der Kirchenzeitung von Augsburg steht in der aktuellen Ausgabe ein großer Bericht darüber, dass Williamson schwul ist und seit Jahren einen Geliebten hat.
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#58   Ultramontanus   02:45:27 | Sonntag, 22. Februar 2009
Ach wirklich…
google bringt dazu rein gar NICHTS, wenn man entsprechende Begriffe eingibt. Komisch…
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#57   Strohsack, heiliger   02:43:14 | Sonntag, 22. Februar 2009
@ Ultromonanus
Lesen Sie eigentlich keine Zeitung? Bei uns stand es sogar in der katholischen Sonntagszeitung. Williamson hat inzwischen ja selber zugegeben, seit Jahren in einer Homobeziehung zu leben. Das ist ja auch der Grund, warum ihn einige Piusbrüder nicht mehr in ihren Reihen haben wollen.
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#56   Ultramontanus   02:37:59 | Sonntag, 22. Februar 2009
Echt…?
naja, eine Zeitungsmeldung. Oder ist da noch mehr gekommen zwischenzeitlich?
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#55   Strohsack, heiliger   02:33:07 | Sonntag, 22. Februar 2009
Klarer Fall:
Beide. Bei Williamson ist es ja inzwischen offiziell.
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#54   Ultramontanus   02:27:27 | Sonntag, 22. Februar 2009
Welcher
W ist schwul, Wagner oder Williamson?
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#53   Strohsack, heiliger   02:20:02 | Sonntag, 22. Februar 2009
Es ist doch klar,
dass W. genauso schwul ist wie Willi. Anders ist diese Reaktion nicht zu erklären. Überhaupt fällt auf: je konservativer katholisch, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass jemand schwul ist. Aber warum??? Kann mir das jemand erklären???
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#52   Biene Maja   19:48:13 | Samstag, 21. Februar 2009
an alle
seht wie sie einander lieben steht in der Bibel aber das
was war ist alles andere als Liebe das war Hetze
und Verrat so geht man nicht miteinander um unter Priester
Wasser predigen und Wein trinken Kirchenpolitik ist nicht
besser als die übrige das macht mich krank ich bin verletzt
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#51   caritatem   19:13:40 | Samstag, 21. Februar 2009
M.Wagner-Mobbing
Wenn Sie meinen,daß alle rausgeschmissen werden sollen,die Mobbing betreiben,dann müssten fast alle gehen. :-@
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#50   möchtegern-kathole   18:38:57 | Samstag, 21. Februar 2009
@pamino @Heinz Josef
@pamino
Na die Selbst-Bezeichnung lautet „Priesterbruderschaft St. Pius X.“ Mit „St. Pius X“ ist der heiliggesprochene Papst Pius X gemeint. Wenn Bischof Müller den Begriff „Piusbruderschaft“ verwendet, ist das ganz lustig, denn: eigentlich bezeichnet er diese dann als ‘Heilige Bruderschaft“.
Ob ihm das bewusst ist? O:O Ob er diese Namensänderung dem Papst vorschlägt?
@Heinz Josef
Ich bin mir nicht ganz sicher, auf was Sie hinauswollen, aber als „oberstes“ Lehramt würde ich die Verkündigung der Glaubenssätze bezeichnen. Und solche wurden ja nicht auf dem V2 verkündet. Also die Unfehlbarkeit wurde auf dem V2 nicht in Anspruch genommen.
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#49   Mathias Wagener   18:30:06 | Samstag, 21. Februar 2009
Mobbing
Hierzu fällt mir nur Mobbing ein. Wer das tut, gehört aus der Kirche rausgeschmissen.
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#48   Heinz Josef   18:30:04 | Samstag, 21. Februar 2009
Dem wiederspreche ich nicht,
ein Konzil hat nämlich ohne Verbindung mit dem Bischof von Rom keine universale Verbindlichkeit. Worum es mir ging ist, dass das ökumenische Konzil, das selbstverständlich nicht gegen den Papst stattfindet, zum obersten Lehramt zählt und dass diese Konzilsentscheidungen Entscheidungen des obersten Lehramtes sind.
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#47   wachsamer Katholik2   18:29:35 | Samstag, 21. Februar 2009
Reformeifer2008
Nun man kann sich hier nur polemisch ausdrücken, und sich über die Seite und den hochgebildeten Redakteuren lustig machen, sonst übersteht man das Lesen hier net ohne an kräftigen Verdaungsschnaps…
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#46   pamino   18:24:58 | Samstag, 21. Februar 2009
Reichserzkanzleisprache
Samstag, 21. Februar 2009 17:59 möchtegern-kathole: @pamino: Nein, richtig abwegig nicht (es ist klar, was gemeint ist), aber […] falsche oder umgangssprachliche Benennungen deuten darauf hin, dass der Autor den Betreffenden dadurch herabsetzen will.
Ich habe mich nicht vorsichtig genug ausgedrückt. Hier hört man in Tradi-Kreisen dauernd ‘Pius’, ‘Petrus’, ‘Gricigliano’, usw., ohne daß Herabsetzung beabsichtigt oder empfunden wird. Ich kann z. B. einen, der bei der FSSPX in die Messe geht, ohne weiteres fragen: ‘Wie steht Pius dazu?’. In meiner Erfahrung sind diese Ausdrücke also das eigentlich Umgangssprachliche und ‹die Piusbrudershaft› ein Mittelding. Was hätte der Reichserzkankler für Deutschland denn sonst sagen sollen?
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#45   möchtegern-kathole   18:14:23 | Samstag, 21. Februar 2009
@Heinz Josef
„wenn sie das oberste Lehramt zusammen mit dem Nachfolger des Petrus ausübt“
Jup. Sonst also nicht. D.h. der Papst muss im Boot sein. Ob sonst noch jemand im Boot sitzt ist nicht so wichtig, denn wenn er alleine im Studierzimmer einen unfehlbaren Glaubenssatz ausheckt, gilt das auch
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#44   Heinz Josef   18:11:50 | Samstag, 21. Februar 2009
„Die der Kirche verheißene Unfehlbarkeit
wohnt auch der Körperschaft der Bischöfe inne, wenn sie das oberste Lehramt zusammen mit dem Nachfolger des Petrus ausübt“, vor allem auf einem ökumenischen Konzil (LG25). KKK Nr. 891
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#43   möchtegern-kathole   17:59:16 | Samstag, 21. Februar 2009
@pamino @ihrseidnichtkatholisch
@pamino
Nein, richtig abwegig nicht (es ist klar, was gemeint ist), aber in einem amtlichen Dokument ist es schon komisch zu lesen. Insbesondere wenn jemand in einem Dokument angegriffen wird, ist ihm die Wertschätzung durch wenigstens korrekte Begriffe entgegenzubringen – falsche oder umgangssprachliche Benennungen deuten darauf hin, dass der Autor den Betreffenden dadurch herabsetzen will.
@ihrseidnichtkatholisch:
„ich kenne keine aussage des papstes, des vatikans oder eines (nicht suspensierten) bischofes der das 2. vaticanum als einen teil des fundaments der heutigen kirche in frage stellt…“
Mit etwas Zeit lässt sich im konservativen Lager der Kirche sicher was finden. Erzbischof L. war lange Zeit nicht suspendiert, als er bereits 2 Dokumente des V2 ablehnte.
dann ist aber auch die tridentinische messe diskutierbar ? oder ??
Auf jeden Fall. Das mache ich gerne ;-)
„ich behaupte mal, dass das unfehlbarkeitsdogma in seiner form heute auch nicht mehr verkündet würde…“
Der Hl. Geist wird sich was dabei gedacht haben, dass er vor dem V2 klar definierte, was unfehlbar ist, und was nicht. Sonst hätten wir jetzt ein Chaos bei eben dieser Frage, ob das V2 fehlbar ist. Das Dogma der Unfehlbarkeit hätte jetzt, nach dem V2, sofort die Auswirkung, dass das V2 relativiert würde, und wäre deshalb kaum noch durchsetzbar.
V1: Deo Gratias.
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#42   DJM †   17:59:07 | Samstag, 21. Februar 2009
Das Papstwappen
zeigt ua. den Bären des hl. Korbinian, welcher das Lasttier desselbigen gerissen hatte, worauf dieser das Tier segnete und es anschliessend seine Lasten nach ROM bringen musste.
Die Muschel bedeutet denke ich einen Verweis auf Fatima, insb. Johannes den Täufer, welcher den Herrn ankündete mit den Worten „Buße, Buße, Buße…“. Ja, das Zeichen von Fatima. Aber was ist die dunkle Frau? Europa?
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#41   Elijahu †   17:53:29 | Samstag, 21. Februar 2009
Der „Geist des Konzils“…
… aber wenn es lehramt ist ? wie kann das 2. vaticanum dann der spalt durch den der rauch des satans dringt sein
Durch Formulierungen, die man einmal so und einmal so verstehen kann. „Doppelzüngige“ Formulierungen sozusagen, die den Pfaffen des Verräterkonzils nicht vom Heiligen Geist, sondern vom „Geist des Konzils“ eingeflösst wurden, also dem Teufel. Darunter damals auch der junge Ratzinger.
Das hat man sich natürlich schlau gedacht: einfach mehrdeutige Formulierungen in die Konzilstexte packen und die dann hinterher häretisch auslegen um die Kirche von innen zu zerstören. Wie man sieht, eine 40-jährige Erfolgsgeschichte!
Aber bitte nicht nach der Quelle fragen
Quelle? Ohne Quellenangabe brauchen sie sowas garnicht erst behaupten.
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#40   pamino   17:50:02 | Samstag, 21. Februar 2009
De libertate et æqualitate, fraternitate et Latinitate
Samstag, 21. Februar 2009 15:30, möchtegern-kathole: Verwendung von umgangsprachlichen Begriffen wie „Piusbruderschaft“ würde sogar in einer Schularbeit rot angekreuzt.
FSSPX = Fraternitas sacerdotalis sancti Pii decimi ‘Priesterbruderschaft St. Pius X.’. Ich bin keineswegs Partisan des Regensburger Bischofs, aber ist die gängige kleine umgangssprachliche Abkürzung ‹Piusbruderschaft› wirklich so abwegig?
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#39   möchtegern-kathole   17:49:04 | Samstag, 21. Februar 2009
@Elijahu
„Also wo bitte hat die Kirche ihren Anti-„Modernismus“ jemals aufgegeben?“
P6 im Jahr 1967. Aber bitte nicht nach der Quelle fragen, müsste ich auch erst suchen.
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#38   ihrseidnichtkatholisch   17:47:10 | Samstag, 21. Februar 2009
naja…
… aber wenn es lehramt ist ? wie kann das 2. vaticanum dann der spalt durch den der rauch des satans dringt sein (zitat ihres obergurus) …?
dann ist aber auch die tridentinische messe diskutierbar ? oder ??
ich behaupte mal, dass das unfehlbarkeitsdogma in seiner form heute auch nicht mehr verkündet würde…
aber es liegt in der natur eines dogmas dass es unumkehrbar ist…
so wir drehen uns im kreis… ich kenne keine aussage des papstes, des vatikans oder eines (nicht suspensierten) bischofes der das 2. vaticanum als einen teil des fundaments der heutigen kirche in frage stellt…
ich möchte mit einem zitat von papst johannes XXIII schließen:
„Diese sichere und unwandelbare Lehre, der gläubiger Gehorsam entgegenzubringen ist, muss in der Weise erforscht und dargelegt werden, die unsere Zeit erfordert. Etwas anderes ist nämlich die Hinterlage des Glaubens, das heißt die Wahrheiten, welche die ehrwürdige Lehre enthält, etwas anderes die Art und Weise, wie diese verkündet werden, freilich unter Wahrung von Sinn und Inhalt“ (Johannes XIII., Ansprache bei der Eröffnung des 2. Vatikan. Konzils.)
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#37   Elijahu †   17:45:41 | Samstag, 21. Februar 2009
Wir brauchen eine neue Großinquisition, die ausreisst und einpflanzt, ohne Gnade und ohne Erbarmen
www.bistum-regensburg.de/default.asp?op=show&id=347…
„Diese Rückwärtswendung (durch die Aufhebung der Exkommunikation, d. V.) lässt die Rückkehr von Teilen der römisch-katholischen Kirche in eine antimodernistische Exklave befürchten.“
Seltsam. Und da dachte ich doch glatt der Antimodernisteneid und die entsprechenden Lehrschreiben des 19. Jahrhunderts seien gar niemals aufgehoben worden! In den Konzilstexten findet sich darüber jedenfalls nichts. Also wo bitte hat die Kirche ihren Anti-„Modernismus“ jemals aufgegeben?
So etwas lässt tief blicken. Da der Papst scheinbar nicht willens oder fähig ist, die Modernistenbrut in den Theologieseminaren und auf den Bischofsstühlen auszurotten, liegt es an uns fähigen Christenmännern diese Aufgabe zu erfüllen.
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#36   möchtegern-kathole   17:31:10 | Samstag, 21. Februar 2009
@ihrseidnichtkatholisch
Nein, es geht gar nicht um das Wort „Dogma“. Sondern es geht um eine besonderheit meines katholischen Glaubens, dass der Heilige Geist in bestimmten Fällen die Wahrheit garantiert: wenn der Papst sich darauf beruft: unfehlbares Lehramt. In anderen Fällen tut er das nicht: fehlbares Lehramt.
Das V2 ist völlig klar Lehramt der Kirche, aber nicht unfehlbares Lehramt. D.h. man darf da anderer Meinung sein, zumindest wenn man das logisch begründet. D.h. nicht jedes kirchliche Lehramt ist göttlichen Ursprungs. Ein Papst (vor vielen Jahrhunderten) hat mal eine falsche, ungültige Taufformel gepredigt und zäh gegen Widerstand verteidigt. Er musste sein fehlbares Lehramt nach langer Diskussion eingestehen und sagte: ok, hab’ich Blödsinn gemacht, die Formel ist doch „im Namen des …“. Hier war sein Lehramt fehlbar.
Wenn der Papst eine umfängliche Anerkennung des V2 verlangt, dann heisst das nur, dass er z.B. die Zustimmung verlangt, dass das V2 ein Konzil der kirche war. Wollte er das Katholisch-Sein an jede einzelne Zeile knüpfen, so müsste er es tatsächlich komplett (und es sind viele Seiten) zum Dogma erklären.
D.h. das V2 ist katholisches, fehlbares Lehramt, also wie die päpstliche Taufformel, also auch diskutierbar.
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#35   ihrseidnichtkatholisch   17:18:15 | Samstag, 21. Februar 2009
@ möchtergern
jetzt hängen wir uns wieder am formalen wort dogma auf:
natürlich kann der papst alleine das oberste lehramt ausüben… aber genauso kann die gemienschaft der bischöfe in übereinstimmung (zustimmung) mit dem papst dieses lehramt ausüben… ein konzil ist eine solche gemeinschaftliche ausübung… egal ob dogmatisiert oder nicht… es ist kirchliches LEHRAMT…
meines wissens wollte das 2. Vaticanum gerade in dieser Frage einen kontrapunkt zum 1. Vaticanum setzen…
wenn der papst in seiner autorität eine umfängliche anerkennung des 2. vaticanums fordert, dann sieht er im zweiten vaticanum kein katholisches lehramt begründet????? das wäre ja absurd !
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#34   möchtegern-kathole   17:12:04 | Samstag, 21. Februar 2009
@ihrseidnichtkatholisch
LG schreibt auch:
„Dieser Unfehlbarkeit erfreut sich der Bischof von Rom, … kraft seines Amtes, wenn er als oberster Hirt und Lehrer aller Christgläubigen… eine Glaubens- oder Sittenlehre in einem endgültigen Akt verkündet“
Das heisst: der Papst kann allein oder zusammen mit dem Rest der Kirche unfehlbare Glaubenssätze verkünden. D.h. aber umgekehrt, die Zustimmung und das Vorhandensein eines Konzils ist nett und gut, aber nicht wichtig.
Und da LG selbst nicht dogmatisiert ist, gilt das entsprechende Dokument vom ersten Vatikanum, das hier aber mit dem 2. Vatikanum inhaltsgleich ist. (deshalb wird diese Passage problemlos von allen „Piusbrüdern“ anerkannt)
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#33   ihrseidnichtkatholisch   17:06:28 | Samstag, 21. Februar 2009
ja es ist missverständlich
…das gebe ich zu , ich habe noch mal nachgeschlagen, noch besser ist das hier :
„Die der Kirche verheißene Unfehlbarkeit ist der Gemeinschaft der Bischöfe gegeben, wenn sie ihr Lehramt gemeinsam mit dem Papst ausüben. Eine besondere Form dieser Übereinstimmung gilt, wenn diese bei einem Ökumenischen Konzil getroffen wird.
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#32   möchtegern-kathole   17:04:48 | Samstag, 21. Februar 2009
@ihrseidnichtkatholisch
Na da haben Sie aber einen ganz wichtigen Bedingungssatz unterschlagen:
„Die der Kirche verheißene Unfehlbarkeit ist auch in der Körperschaft der Bischöfe gegeben, wenn sie das oberste Lehramt zusammen mit dem Nachfolger Petri ausübt.“
Quelle: LG 25
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#31   ihrseidnichtkatholisch   16:59:10 | Samstag, 21. Februar 2009
und noch einer:
„Die Gesamtheit der Bischöfe ist unfehlbar, wenn sie, entweder auf dem allgemeinen Konzil versammelt oder über den Erdkreis zerstreut, eine Glaubens- oder Sittenlehre als eine von allen Gläubigen festzuhaltende Wahrheit vorlegen. (Dogma; vgl. auch Lumen gentium, 25).)“
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#30   möchtegern-kathole   16:57:33 | Samstag, 21. Februar 2009
@ Heinz Josef
Ich weis nicht, welchen Katechismus Sie verwenden. Gegebenenfalls sind aber die Originaldokumente der Päpste relevant, nicht der Katechismus (selbst wenn der vom Papst herausgegeben wurde). Hier z.B. die Dokumente des Ersten Vatikanischen Konzils.
Haben Sie den Text online, mit Link? Die Version bei vatican.va ist so lang, dass ich auf die Schnelle die Nr. 891 nicht finde.
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#29   ihrseidnichtkatholisch   16:56:46 | Samstag, 21. Februar 2009
jetzt…
… kommen wir wieder aufs leidliche thema katholisches lehramt…wann versteht ihr es endlich nicht nur dogmen sind katholisches lehramt… sonst könnten alle priester heiraten ohne gegen katholisches lehramt zu vestoßen…
das unfehlbarkeitsdogma… ist historisch auch nicht aus einer theologischen überzeugung entstanden sondern aus einer politischen… deswegen wird dieses dogma formell auch nur äussert selten angewandt!
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#28   Heinz Josef   16:48:34 | Samstag, 21. Februar 2009
möchtegern-kathole
selbstverständlich übt ein Konzil insbesondere ein ökumenisches Konzil das Lehramt zusammen mit dem Nachfolger des Petrus aus (LG 25). Dennoch sagt Nr.891 des KKK diesem ökumenischen Konzil Unfehlbarkeit zu. Die überwiegende Mehrzahl der Dogmen stammen von Ökumenischen Konzilien und nicht von päpstlichen Entscheidungen ohne Konzil.
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#27   möchtegern-kathole   16:35:27 | Samstag, 21. Februar 2009
@Heinz Josef
Leider irren Sie sich. Als „oberste“ lehramtliche Autorität können sicher die verbindlichen Glaubenssätze (=Dogmen) gelten. Sie werden allein vom Papst verkündet. Die Zustimmung eines Konzils ist möglich, aber entbehrlich. Nachlesen können Sie das in den Dokumenten des Ersten Vatikanums.
Insofern ist der Satz von Bischof Müller in dem zitierten Brief an Seine Diözese www.bistum-regensburg.de/default.asp?op=show&id=345…„die oberste lehramtliche Autorität aller Konzilien“ falsch, genau genommen nicht katholisch, wenn man das ganz exakt wörtlich nimmt (was ich mal nicht machen will, aber in solchen unklaren Aussagen liegt viel Schaden für die Kirche).
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#26   Heinz Josef   16:27:49 | Samstag, 21. Februar 2009
möchtegern-kathole Nur der Papst???????
Nur der Papstkann Dogmen in oberster lehramtlicher autorität verkünden und braucht dazu keine Konzilien.
Wie bitte? Die wichtigsten Lehrmtlichen Dokumene der Kirche stamen selbstverständlich von Konzilsentscheidungen und nicht von einsamen Entcheidungen des päpstlichen Lehramtes.
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#25   möchtegern-kathole   15:30:02 | Samstag, 21. Februar 2009
@Reformeifer
Danke für den Link. Schade, dass Bischof Müller so gegen seine Brüder im Amt redet. Leider führt das zu Blüten, so findet sich auf Müllers Seiten (www.bistum-regensburg.de/default.asp?op=show&id=345…) der schöne Satz:
„Die vier schismatischen Bischöfe haben den Primat des Papstes anerkannt.“
Na ja, wenn die 4 den Primat von B16 anerkennen, sind sie ja nicht schismatisch.
„Damit ist auch die Pflicht eines jeden Katholiken verbunden, die oberste lehramtliche Autorität aller Konzilien“
Die oberste lehramtliche Autorität hat der Papst, nicht die Konzilien. Nur der Papst kann Dogmen in oberster lehramtlicher autorität verkünden und braucht dazu keine Konzilien. Wer berät eigentlich Müller, wenn er Texte ins Internet stellt?
„Darüber wird es mit der Piusbruderschaft …“
Verwendung von umgangsprachlichen Begriffen wie „Piusbruderschaft“ würde sogar in einer Schularbeit rot angekreuzt.
„Wenn sie jetzt … zurückkehren wollen, müssen die vier illegal geweihten Bischöfe auf die Ausübung der bischöflichen Weihevollmachten verzichten.“
Das ist Amtsanmaßung, das kann er privatim sagen, aber nicht in einem Schreiben an Seine Diözese. Solche Entscheidungen werden in Rom getroffen.
„Die Wortführer der Piusbruderschaft haben durch … falsche Auslegung des II. Vatikanischen Konzils“
Der Herr befolgt selbst nicht das Konzil , denn dieses stellt klar fest, dass die Sprache der Liturgie Latein sein soll, alles andere nur Ausnahme.
–----
Wie kann ein Bischof sowas schreiben????
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#24   Reformeifer2008   15:11:33 | Samstag, 21. Februar 2009
@wachsamer Katholik2:
Wieso polemisieren Sie denn so?
Gemeint ist, dass die Medien sehr gerne Dinge verdrehen, wenn es dabei gegen römisch-katholische Menschen geht, die noch am Lehramt festhalten.
Jüngstes Beispiel ist in Deutschland der Bayerische Rundfunk. Da machen protestantische Typen die Nachrichten wie ein Herr Tilman Kleinjung und dann wundert man sich, dass der Regensburger Bischof gegen das II. Vatikanische Konzil sei. Die Bistumsleitung sah sich gemüßigt darauf zu reagieren, jedoch ist die Bevölkerung nun desinformiert statt aufgeklärt.
Siehe unter: www.bistum-regensburg.de/default.asp?op=show&id=347…
Einen gesegneten Sonntag! o^/
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#23   paramedic   15:08:44 | Samstag, 21. Februar 2009
Alleine die Tatsache dieses letzten Interviews …
… bestätigt, dass es besser war, diese eher unreife und spätpupertäre Zeiterscheinung nicht einer Bischofsweihe zuzuführen.
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#22   möchtegern-kathole   15:00:12 | Samstag, 21. Februar 2009
@matt3
Wenn er keine Möglichkeit sieht, zu kämpfen, dann muss er es bleiben lassen. Das mag Teil seiner Persönlichkeit sein, manche sind keine „Kämpfer“, es mag Teil der Situation sein, wenn man dann 90% der Zeit in innerkirchlichen Machtkampf stecken müsste, ist es vieleicht wirklich besser, es bleiben zu lassen. Einen Kampf, den man verlieren würde, darf man nie beginnen, nicht mal annehmen.
Wir kennen Seine Botschaft nach Rom nicht im Detail. Vielleicht hat man aber mit ihm nun anderes vor, wo er mehr aus seiner Zeit machen kann? Vielleicht will er sich einigen Berufungen in seiner Pfarre widmen? Vielleicht zeigt er derzeit einem jungen Mann und künftigen Bischof von Linz oder meinetwegen EB von Wien den Weg zu Gott, dessen Liebe alles menschliche Denken übersteigt?
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#21   leshandl1   14:57:36 | Samstag, 21. Februar 2009
Intriganten
sind immer nur die Anderen. Wir +neter und Pius-Brüder sind dagegen immer die Ehrlichen, die Offenen, die Gerechten … in den Evangelien lese ich von den Pharisäern, das müssen die damaligen +neter und Pius-Brüder gewesen sein. Ganz klar!
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#20   wachsamer Katholik2   14:37:56 | Samstag, 21. Februar 2009
ORF und andere
Also wenn mal ein nicht ganz genehmer Artikel, oder eine Sendung in TV oder Printmedien kommt ist dieses also sofort antikrichlich und kirchenfeindlich… AAAAHHHHHAA
Na hab ich wieder was dazugelernt… tja kreuz-net bildet eben…
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#19   matt3   14:24:58 | Samstag, 21. Februar 2009
Aufgabenbereich weniger bedeutsam als Position…
es ging darum einen Mann mit seinen Überzeugungen als zukünftigen Bischof zu positionieren damit er höheren ges.prägenden Einfluß gewinnt und selbst weniger dem Willen eines Bischofs unterworfen ist. Das war meines Erachtens der Sinn seiner Ernennung.
Dass er wegen seiner Anschauungen gemobbt würde war klar, dass die Bischöfe gegen ihn intregieren würden war klar, dass man versuchen würde seinen Handlungsspielraum möglichst zu beschneiden, war auch klar, aber den Mund hätte man ihm so einfach nicht verbieten können. Und er wäre mehr im Blickpunt der Öffentlichkeit gestanden.
Das wäre die Herausforderung gewesen, der er sich hätte stellen müssen. Natürlich hat man ihn nicht ins gemachte Nest hineingesetzt. Er hätte kämpfen müssen um seine Stellung zu behaupten, er hätte theologisch argumentieren und sich rechtfertigen müssen. Das wäre demnach auch sein wahrer Aufgabenbereich gewesen. Nicht die Firmungen oder sonstige kirchliche Rituale die ein anderer auch machen kann.
Aber das hat er offenbar nicht kapiert.
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#18   vonHerzmanovsky-Orlando   14:21:14 | Samstag, 21. Februar 2009
@Libertas ecclesiae
„Der 13.“ ist keine seriöse Zeitschrift.
BILD und WELT sind auch keine seriösen Zeitungen. Ich warte seit über 50 Jahren darauf, dass im deutschsprachigen Raum eine seriöse Zeitung gegründet wird. Bis dahin werde ich mich mit dem begnügen was vorhanden ist, mit kritischem Geist, versteht sich.
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#17   IZAAC   13:57:55 | Samstag, 21. Februar 2009
Unter diesen Umständen
kann ich Pfarrer Wagner sehr gut verstehen!
Sollen die jenigen Bischöfe und „Gläubigen“ in Österreich doch „zur Hölle fahren“, wenn sie denn unbedingt wollen.
(ach ja, es gibt ja gar keine Hölle. Frage mich aber, wohin sonst alle gehen werden müssen, die dem HERRN „zur linken“ stehen)
Man kann niemandem helfen, der sich nicht helfen lassen will. Sollen doch Blinde, Blinde führen! Viel Spaß!
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#16   Sefirot   13:47:59 | Samstag, 21. Februar 2009
Endlösung???
Es scheint, daß der designierte Linzer Weihbischof endlich einer glücklichen Endlösung zugeführt werden kann. AKTUALISIERT.
Endlösungen haben immer so einen fatalen Beigeschmack, komisch eigentlich…?
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#15   Libertas Ecclesiae   13:45:23 | Samstag, 21. Februar 2009
Seriosität
„Der 13.“ ist keine seriöse Zeitschrift.
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#14   pamino   13:32:14 | Samstag, 21. Februar 2009
@me indignum
Samstag, 21. Februar 2009 13:17, lux in tenebris:
Ah, grazie, luce, ma prego, non tanti elogi. Ich habe nur als Tridentini Secretär die von ihm zitierte Stelle nachgeschlagen und der guten Übs. ins Dt. ein kleines Wort hinzugefügt (fast Geschmackssache eigentlich).
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#13   wassers   13:17:15 | Samstag, 21. Februar 2009
Schwäche verständlich, aber falsch!
In dieser Zeit des kollektiven Verrates am katholischen Glauben, gibt es keinen Grund, sich den gut gemeinten Versuchen des augenblicklichen Papstes zu entziehen, das gilt zumindest für den designierten Weihbischof Wagner, der ja offiziell in der Konzilskirche – ehe Sekte – tätig ist.
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#12   lux in tenebris   13:17:09 | Samstag, 21. Februar 2009
@ ach, pamino, ich muss mich outen…
…als ein aufrichtiger bewunderer ihrer aperçus und denke, sie liegen auch hier wieder goldrichtig :-)
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#11   pamino   13:13:13 | Samstag, 21. Februar 2009
CJC can. 188
Renuntiatio ex metu gravi, iniuste incusso, dolo vel errore substantiali aut simoniace facta, ipso iure irrita est ‘ein Verzicht, der aufgrund schwerer, widerrechtlich eingeflößter Furcht, arglistiger Täuschung, eines wesentlichen Irrtums oder aufgrund von Simonie erfolgte, ist schon von Rechts wegen ungültig’.
In der That wird hier klug gehandelt.
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#10   Mrs.Cologne   13:06:59 | Samstag, 21. Februar 2009
@pamino
Das sehe ich genau so. :-)
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#9   DJM †   13:04:54 | Samstag, 21. Februar 2009
Bitte
Klingt wie eine Bitte an den heiligen Vater und das ist gut so, weil es christlich ist. o^/
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#8   pamino   13:01:36 | Samstag, 21. Februar 2009
Roma, loquere
Ist „Hw. Gerhard Wagner wird nicht Weihbischof“ wirklich nach all diesen Wochen der meistgelesene der meistgelesenen Artikel, oder wartet man faulerweise nur ab, bis das ‹nicht› gestrichen werden kann?
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#7   Tridentinus   12:48:13 | Samstag, 21. Februar 2009
Auch das wäre noch sehr klug von Wagner
Denn ein Rücktritt, der „nicht ganz freiwillig“ erbeten wird, darf nicht angenommen werden, vgl. can 188 CIC. Außerdem könnte es auch sein, daß er nur eine andere Funktion erhält, vorläufig aber „nur“ zum Titularbischof von Zuri konsekriert wird.
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#6   Elijahu †   12:46:26 | Samstag, 21. Februar 2009
Bis gestern war der Rücktritt Wagners nur mündlich…
…jetzt kann die Sache endlich auf offiziellem Wege geklärt werden.
Sein Rücktritt sei nicht ganz freiwillig erfolgt, sagte der designierte Linzer Weihbischof Gerhard Maria Wagner in einem Interview mit der deutschen Zeitung „Die Tagespost“. Er habe befürchtet, auch die Unterstützung von Bischof Ludwig Schwarz zu verlieren.
Bischof Ludwig Schwarz sollte sich mal Sorgen darüber machen, die Unterstützung Gottes zu verlieren. Von nun an werde ich den Bischof „in mein Gebet“ mitreinnehmen. Eine ganz besondere Ehre, Herr Bischof, so weit schaffen es nicht viele bei mir. Ob wir den lieben Gott im Gebet wohl soweit kriegen, dass er sie umhaut und ins Feuer wirft? Ich mir bin absolut sicher dass das ein realistisches Ziel ist.
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#5   defendor   12:44:09 | Samstag, 21. Februar 2009
@Weisser Ritter…
Leider verstehen es die zersezterischen modernistischen Gruppierungen geschickt, Vielen Sand in die Augen zu streuen, indem sie sich angeblich „für das Wohl der Kirche“ einsetzen.
Ihre wahren Ziele freilich haben mit der reinen Lehre der heiligen Mutter überhaupt nichts zu tun !
Es ist ein geplanter Versuch eines strukturellen und glaubensinhaltlichen Umsturzes, dessen „Errungenschaft“ eine desolate, „synkretisch-tolerante“, bezüglich der ALLEINIGEN WAHRHEIT JESUS CHRISTUS und der REINEN LEHRE Seines mystischen Leibes…
völlig verflüchtigte „Einheitskirche“ sein soll, wo jeder „schalten und walten“ soll wie er wolle !
„JEKAMI“ soll die Devise sein ( Jeder Kann Mitmachen ) und an der Zersetzung der reinen Lehre mitwirken !
Da sie nun aber noch nicht so weit sind ( und mit Sicherheit auch niemals dazu kommen werden…dafür wird der HEILGE GEIST sorgen !) versuchen sie es eben auf die „Schulterklopftour“ und „gratulieren“ Monsignore Wagner für seinen „Charakter“ diese von ihnen aufs Uebelste durchtrieben torpedierte Ernennung „zurück zu geben“ !
Monsignore Wagner hätte niemals diese Ernennung zurück geben dürfen !!!!!
Es lagen keinerlei gültige Gründe vor ! ( Angst vor Verfolgung und vor Drohungen sind keine !)
Es ist nicht nachvollziehbar, warum der Vatican diese absurde Rücknahme annehmen sollte !
Ein Priester der hoffentlich bald in voller Gemeinschaft stehenden Pius-Bruderschaft wäre wohl niemals zurück gewichen !
Dies spricht für sich !
www.gloriapolo.net/
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#4   Lorenz   12:30:38 | Samstag, 21. Februar 2009
Kann der Papst diesen Investiturstreit unbeschädigt überstehen?
Dafür fehlt noch eine sichtbare, die Österreicher disziplinierende Entscheidung aus Rom.
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#3   turk   12:30:00 | Samstag, 21. Februar 2009
Lächerlich
„Der ‘13.’ distanziert sich von Gerüchten, wonach der Rücktritt von Mons. Wagner durch ideologische Gegner des designierten Weihbischofs erpreßt worden sei.“
Ach wie lieb, hat „DER 13.“ denn einen Rüffel vom erwählten Weihbischof erhalten? Spät haben die Herrschaften erkannt, wie sehr sie H. H. Wagner und über Jahre hinweg auch S. E. Krenn geschadet haben. Diese Zeitung sollte mehrere Jahre schweigen, vor allem, weil sie die Lüge zum System gemacht hat, indem sie versucht hat, im Fall St. Pölten Widersittlichkeiten wegzuerklären, die nicht zu vertuschen waren und jetzt plötzlich noch versucht hat, den Fall St. Pölten mit dem Fall Wagner zum Schaden des letzteren zu vermischen. Eine Schande!
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#2   Weißer Ritter   12:25:37 | Samstag, 21. Februar 2009
Kein Rückgrat
Warum fehlt diesen „konservativen“ Priestern eigentlich jegliches Rückgrat?
Warum sind es die Laien, die den Glauben tapfer verteidigen (sollen), während die Hirten sich aus der Verantwortung stehlen?
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#1   adlimina   12:22:07 | Samstag, 21. Februar 2009
Vor-, Gleich-, Nachzeitigkeiten
Am Ende ist es passend gemacht worden.
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