Faschingsgottesdienste haben den Nachteil, daß Lachen und Scherzen am falschen Ort zum Heulen – oder zum Lachen – sind. Von Hubert Hecker.
Clown am Altar
(kreuz.net) Unter der Überschrift „Erst Helau und dann Amen. Närrischer Gottesdienst begeistert Karnevalisten
und Besucher“ berichtete die Tageszeitung ‘Frankfurter Rundschau’ am 9. Februar über die erste Faschingsliturgie
in der Frankfurter Liebfrauenkirche nach 688 Jahren.
Die neue Orgel intonierte den Narhalla-Marsch. Vor
dem Altar waren Äppelweinhumpen und Narrenkappen aufgestellt.
Die Predigt von Pater Romuald war gereimt.
Der Schlußsatz: „Ich ruf’ euch zu, ihr Herren, Damen, zuerst Helau und dann auch Amen.“
Die Besucher
und Gläubigen gerieten laut Pressebericht immer wieder ins Schmunzeln und konnten sich „nicht wirklich
sicher sein, ob sie grade in der Kirche oder doch auf einer Kappensitzung sind.“
Die Narrenmesse sei
„ökumenisch, aber durchaus mit vollständiger Liturgie“ abgefeiert worden.
Kirchlich-karnevalistischer
Rammtata
In der Pfarrkirche St. Goar in der Gemeinde Hundsangen im Westerwald wird schon seit Jahren
der Vorabendgottesdienst am Fastnachtswochenende als Narrenmesse aufgezogen.
Von diesem kirchlich-karnevalistischen
Rammtata „schwärmt“ der Hundsänger Seelsorger, Diakon Ulrich Schmaus, nach Angaben der Tageszeitung
‘Nassauische Neue Presse’ am 19. Februar.
Der Diakon freue sich auf die Faschingsliturgie. Denn dann
werde die Kirche wohl „prall gefüllt“ sein, da der „Hundsänger Carnevalverein mit kompletter Vereinsstärke
angeführt von seinem Prinzenpaar vor Ort“ auftreten.
Zudem sei der Gottesdienst knallbunt: „Denn neben
den Aktiven des Fastnachtvereins sind natürlich alle Gottesdienstbesucher eingeladen, kostümiert in
die Kirche zu kommen“.
Kein liturgisches Standardprogramm
Nicht zuletzt würde „bei dieser Messe auch
für das Ohr einiges geboten werden: So werden die ‘Wambachlerchen’ diesen Gottesdienst musikalisch mit
Gesang und einer Bläsergruppe aus den eigenen Reihen“ verunstalten.
Der Faschingsverein versicherte,
„daß man an diesem Tag mit Sicherheit kein liturgisches Standardprogramm erwarten darf“.
Einige kritische
Stimmen aus der Pfarrgemeinde haben dafür plädiert, daß man die Kreuzverhüllung der Fastenzeit für
diesen Tag vorziehen sollte. Denn den Anblick der Narrenliturgie könne man dem Gekreuzigten nicht zumuten.
Andere wollen gesehen haben, daß die Muttergottes am Seitenaltar schon bei der letztjährigen Narrhalla-Messe
weinte, als sie sah, wie die Katholiken die Gedächtnisfeier an das Kreuzesopfer ihres Sohnes schändeten.
Die Pfarrei-Offiziellen weisen die Blasphemie-Vorwürfe zurück.
Karnevalistische Narrenmessen böten
einer missionarische Kirche angeblich die Chance, Fernstehenden die Botschaft vom menschenfreundlichen
Gott nahezubringen.
Faschingsliturgien würden Brücken zu der Kultur der Karnevalisten bauen. Auch in
diesem Milieu sollte die Kirche präsent sein und Flagge zeigen.
Eine ältere Hundsänger Katholikin
fragte: „Was sagte eigentlich der neue Bischof von Limburg, Mons. Franz-Peter Tebartz-van Elst, zu diesem
gottesdienstschändlichen Faschingstreiben?“
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96 Lesermeinungen
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Frohbotschaft und Happenings Offenkundig fällt es nicht wenigen sog. Katholiken schwer, zwischen Gottesdienst
und Menschenvergnügen, zwischen Gotteshaus und Gemeinschaftsraum für Happeningsveranstaltungen zu unterscheiden.
Und die geradezu inflationär verwendete Vokabel „Frohbotschaft“ läßt bei deren Propagandisten erkennen,
dass ihnen unbekannt zu sein scheint, warum diese Botschaft als Frohbrotschaft bezeichnet wird. Aber wo
das Egomane und Innerweltliche nur mit einem vernebelnden Schuss mitmenschlichkeitverkündender Pseudotheologie
versehen, als Gottesdienst bezeichnet wird, verwundert solches Wortgeklingel von Frohbotschaft nicht.
Aber es läßt sich verständlicherweise durch solche Happenings der Kirchenraum mit Menschen füllen,
die mit Kirche, Glauben und Liturgie nichts mehr „am Hut haben“. Und es klingelt dann im Klingelbeutel
als Veranstaltungskasse.
@ Brigitte Bussmann Das ist ja das Dilemma. Natürlich bin ich gegen liturgische Mißbräuche – egal in
welcher Messe- aber ich kenne Menschen – „anständige Katholiken“ –, die sich aufregen, wenn mal in der
Predigt ein Witz erzählt wird. Hallo, wir sind erlöst worden durch Jesus, haben den Düvel, diesem alten
Scwätzer einen Haken geschlagen- wir Christen dürfen, nein: wir sollten und sollen (!) fröhlich(er)
sein. Francesco d’Assisi: „Spielmann (Gaukler) Gottes“ Phillipo Neri : „Narr Gottes“ Beide Narren wurden
heiliggesprochen!!! Also: Freuet euch, ich sage euch abermals:Freuet euch! (Dieser Ausspruch könnte fast
von mir stammen, tut er aber nicht!“)
#94 schamane40 09:53:18 | Mittwoch, 25. Februar 2009
SEHT, wir haben heute Nacht das große Heilige Feuer entfacht. Die Palmen sind zu Asche gemacht. Wir streuen
Asche auf das Haupt. Kehrt um! An Gute Botschaft glaubt. Wir kennen Euer Kreuz und Leid. Den Hass und
Streit, der Euch entzweit. Wendet Euch hin zu Jesum Christ der unser Herr und Meister ist. Das sagen Euch
die Vierzig Schamanen vom GROSSEN GEIST für immer. Amen Der Feuermann vom Aschermittwoch Wir habeb zu
Euch gesprochen
Lächerliche Kirche Warum soll in der Kirche denn nicht gelacht werden. Wird dort nicht die Frohe Botschaft
verkündet?? Ich finde es einfach großartig, wenn in den katholischen Kirchen z.B. des Erzbistums Köln
Mundartgottesdienste stattfinden. Oder auch der Zelebrant am Karnevalssonntag ein paar Witze erzählt.
Denn es gibt wirklich viel zu lachen, wenn wir uns die Christen anschauen, die Christen in Form von Bischöfen
oben und die Christen in Form von Kirchgängern unten. Eigentlich müssten Katholiken, natürlich auch
evangelische Christen, alle erschrecken, wenn sie den Ausspruch von Nietzsche sich vor Augen führen:
Wenn die Christen erlöster ausssehen würden, wahrlich ich könnte an ihren Gott glauben.
Ich verstehe nicht, wie der Papst so eine Narretei zu lassen kann, wenn er wirklich ein ernsthafter gläubiger
Kirchenführer ist. Das ist doch eine Art Verhöhnung Gottes. Kann mir das jemand von den klugen Papstgläubigen
Katholiken erklären? (ich bin kein Papstkatholik)
@derleser www.gloria.tv/?video=coxwev6x… besonders witzig fand ich die lüge das angela merkel einen
anstandskurs an der volkshochschule in templin machen möchte. ihre mutter doziert dort mit 80 jahren
und ist vor kurzem für ihr engagement geehrt worden also so ein mist unfassbar, sogar dokumente des papst
werden dort gefälscht. sowas nennt sich also „the more catholic the better“
#85 Siegfried 20:25:11 | Dienstag, 24. Februar 2009
Narrenmessen Modernisten haben für jede ihrer Dummheiten eine andere noch dümmere Ausrede. Seit Anfang
der 70er Jahre will die Kirche überall sein, wo die Menschen sind. Frauen-, Kinder-; Firmvorbereitungs-;
Narrenmessen; u.v.a.m., eine Männermesse gibt es nicht, ebnensowenig das Gegenwärtigwerden des Kreuzesopfer
von Jesus Christus; Nun stelle ich fest die Kirche ist überall, wo die Menschen sind. Gehe ich am Sonntag
in die Messe oder in das Amt, dann sehe ich dort alles aber kaum einen Menschen. Hier gehen einige
dem Teufel auf den Leim. Besonders die im kirchlichen Weiheamt ihren Dienst leisten müssen. Der neue
Bischof wird hier keine Änderung einführen. KKL (Karl Kardinahala Lehmann) würde diese Würdelosigkeit
nicht verzeihen. Es könnte dann sein, daß der Bischof sein Amt zur Verfügung stellen müßte. Die DBK
hat bestimmt die selbe Grundeinstellung wie die ÖBK, auch die hat den Spielverderber für Linz rausgeschmissen.
So hat sich jeder Bischof auch an diese Narretei der Priesterverkleidung am Altar zu halten! Oder? Nun
eine Frage welcher Unterschied besteht zwischen den Bischöfen der DE/ÖBK und Judas. Judas hat sich nicht
verkleidet um den Hochaltar „Golgota“ zu besteigen. Er hat seine Sünde erkannt und erkannte, es gibt
keine für Gott annehmbare Verkleidung. Diese Gemeinsamkeit hat er aber mit uns, er leugnete auch das
Sakrament der Heiligen Beichte. Dies war sein Verhängnis. Beten wir für unsere Hirten daß sie wieder
den wirklichen Katholisch christlichen Glauben… o^/ :(…
Armer Irrer! Betrachtet man das Foto, drängt sich der Eindruck eines armen Irrens auf, der sich dringend
in fachkundige Behandlung eher eines Exorzisten, denn eines Psychiaters begeben sollte!
#82 Mrs.Cologne 20:20:27 | Dienstag, 24. Februar 2009
@Theophilus Was das zu bedeuten hat? Na das der Heilige Vater genau richtig gehandelt hat, als er die
Exkommunikation der Pius o^/ o^/ o^/ aufgehoben hat. Also beten wir auch für die Aufhebung der Suspendierung!
Was soll’n das für ein Scheiß… …der Karneval [„carne vale“ – Fleisch leb wohl] ist zwar eine kath.
Erfindung. Aber was soll dieser Toliettenpapierpappnasenpriester auf dem Bild da bedeuten?
#79 caritatem 19:14:34 | Dienstag, 24. Februar 2009
Wer gerne Karnevalsmessen feiert,ist bei der Piussekte genau richtig ! Die verkleiden sich auch gerne.
Machen sich selbst zum Narren. Haben Teufelmasken. Reiner Tuntenball. Lieben bunte Kleidchen und sind
lächerlich. Zaitkofen Helau und Alaaf
@ caritatem Wenn ich hier manche Beiträge lese, frage ich mich, ob einigen Usern noch bewusst ist, welchen
Ursprung der rheinische Karneval- besser: de kölsche Fastelovend – hat? Wie ich schon schrieb, man kann
auch Karnevalsmessen liturgisch verhunzen, aber prinzipiell gehören Alaaf und Amen zusammen.
@Mrs. Cologne Komme leide erst jetzt dazu, Ihnen zu antworten. Die Mittel der einfachen Gläubigen sind
sicherlich nicht unbegrenzt, aber der Konzilskirche sollte man weder Geld in Form von Kirchensteuern zukommen
lassen noch an ihren sogenannten Messen teilnehmen. Hier hat uns S. E. Msgr. Lefébvre die Linie weise
vorgegeben, wenn wir an keiner eindeutig katholischen Messe teilnehmen – alle Konzilsfeieren sind doppeldeutig
-können, dann sollten wir die Messe aus dem Schott beten zu der Zeit, zu der eine gültige Messe gelesen
wird und uns dieser Intention anschließen. Unzweideutig gültige Messen werden jeden Sonn- und Feiertag
z. B. zelebriert in der Kirche St. Nicolas du Chardonnet in Paris, und zwar um 8.00 messe lue, 9.00 messe
gregoriénne, 10.30 grand messe, 12.15 messe lue und 18.30 messe lue. Jeder hat die Möglichkeit, während
einer der angegebenen Zeiten sich betend anzuschließen und so bewahrt er sich vor der möglichen Häresie
von doppeldeutigen konziliaren Eucharistiefeiern.
#71 caritatem 19:00:20 | Dienstag, 24. Februar 2009
Absal.Tebartz van Elst ist ein Karnevalsfreak Er hat die Karnevalsgesellschaft im Dom zu Münster empfangen.
Als Weihbischof bekam er sogar einen Orden.
#70 Mrs.Cologne 18:59:16 | Dienstag, 24. Februar 2009
Kardinal Meisner feiert keine Karnevallsmessen!!! Satanssekte, ja? Na lassen Sie das mal nicht unseren
Erzbischof hören. Die Katholische Kirche so zu bezeichnen, wird ihm bestimmt nicht gefallen, Sie Hosentaschenbeter. P.S.: PSEUDOschlange? Danke für das Kompliment
Krawattenpriester? Koller? französicher Halskragen? Es ist doch wirklich unwesentlich, ob ein Priester
eine oder keine Karwatte trägt. Der weiße römische Halskragen des Priester stammt aus der kaiserlichen
Beamtenkleidung. Das Tragen der Soutane in der Öffentlichkeit hätten einige historisch Touristenstädte
als besonder Attraktion gerne gesehen (Salzburg). Die Theologiestudenten haben Jeans vorgezogen. Jesus
und die Apostel trugen die normale Kleidung ihrer Zeit und würden heute auch nicht wie bei den Oberammergauer
Passionsspielen durch unsere Städte gehen. Jesus mit Bankeranzug und Krawatte kann ich mir schlecht vorstellen …
wohl aber mit Bart und langen Haaren. Und rasierte Apostel? –
„Isch feier mid!!“, hadder gesachd!!!!!! „Was sagte eigentlich der neue Bischof von Limburg, Mons. Franz-Peter
Tebartz-van Elst, zu diesem gottesdienstschändlichen Faschingstreiben?“
#67 caritatem 18:50:36 | Dienstag, 24. Februar 2009
Ich fühle mich sehr geehrt,Madame de la cologne Verkrieche dich in deine Satanssekte,du Pseudoschlange.
Am Boden sollst du kriechen… aber das tust du bereits,ha ha,ha
#66 Mrs.Cologne 18:46:30 | Dienstag, 24. Februar 2009
@caripseudokatholik Sie haben höchstens eine Messe verschlafen. Aber bestimmt nicht mitgefeiert! Sonst
würden Sie so einen Mist gar nicht behaupten. Und was das informieren angeht, dass sollten Sie mal besser
tun, Sie Pastoralreferent.
Greuel der Verwüstung Die Tage des Greuels der Verwüstung an heiliger Stätte, den die Konzilskirche
angerichtet hat, sind gottlob gezählt. Merkt euch eins, ihr Gotteslästerer: Gott läßt seiner nicht
spotten! Dies irae, dies illa, solvet saeclum in favilla, teste David cum Sibylla! Lasset und gutmachen,
was wir gesündigt in Unwissenheit, damit wir nicht plötzlich, vom Tage des Todes überrascht, eine Frist
der Buße suchen, ohne sie finden zu können. Kyrie eleison!
#62 caritatem 18:36:51 | Dienstag, 24. Februar 2009
MRS.Besserwisserin Sie sind nicht richtig informiert. Ich selbst habe eine Messe mitgefeiert. Erst info,dann
dumm weiter schreiben. Sind wir ja gewohnt.
#61 Mrs.Cologne 18:34:14 | Dienstag, 24. Februar 2009
Kardinal Meisner feiert keine Karnevalsmessen!!! Er läd Karnevallisten in den Dom ein und feiert FÜR
SIE. Auch das befürworte ich nicht. Es ist aber dennoch etwas ganz anderes. Also hören Sie (caripseudokatholik)
auf, hier Lügen zu verbreiten!
@ caritatem Karnevalsmessen gültig? Na, das sag bitte nicht zu laut. Aber es stimmt, eine korrekte (!)
Karnevalsmesse (nicht die leider auch bestehenden Mißbräuche) ist- einfach herrlich. Übrigens habe
ich sie im Dom zu Münster mehr als ein mal erlebt.
#58 Mrs.Cologne 17:43:22 | Dienstag, 24. Februar 2009
@Kraut Das würde ich auch tun, wenn ich den Pfarrer meiner Gemeinde, bzw. der Gemeinde in welcher ich
wohne, denn kennen würde. In „meiner“ Gemeinde bin ich bisher erst einmal in der Messe gewesen und war
dabei die ganze Zeit nur damit beschäft, nicht schreiend wieder hinaus zu laufen. Mal abgesehen davon,
ist der Pfarrer „meiner“ Gemeinde ein Krawattenpriester. Solche signalisieren mir schon optisch, dass
ich von ihnen nicht’s geistliches zu erwarten habe. Zum und zum ist das.
#57 caritatem 17:42:30 | Dienstag, 24. Februar 2009
Auch eine „Karnevalsmesse“ist gültig Dann komm mal nach Kölle in de Dom,Jung. Selbst Kardinale Meisner
ist jetzt überzeugt. Er zelebriert sogar. Im Dom in Münster wird ebenfalls die gesammte Karnevalsgesellschaft
empfangen.Der Prinz predigt sogar. War immer schön feierlich und festlich. Karneval gehört zu unserem
katholischen Glauben.
@Kraut Mir ist nicht ein einzigerFall einer Tradi-Transe bekannt Wenn noch keine Tradi-Transe gefallen
ist, dann stehen sie wohl alle noch. Vermutlich mit dem Rücken zu dir am Altar
Mir ist nicht ein einziger Fall einer Tradi-Transe bekannt. Aber auch nicht Einer. Und wenn doch, dürfte
es sich um einen klassischen Fall eines Marranen handeln… Zu diesem Zweck die Inquisition.
#53 Marcelus 17:19:55 | Dienstag, 24. Februar 2009
Die Frage ist, ob Karnevalsmessen überhaupt jemals erlaubt wurden … die Messe ist das Opfer von Golgotha,
und kein Karneval … eine Karnevalsmesse ist deshalb Blasphemie, und deshalb auch gar nicht rechtmäßig.
Warum verbietet der Papst diese Messen? Diese schändlichen Karnevalmessen sind nichts Neues und darum
sollte der Papst sie ganz eindeutig verbieten und für Ungehorsame entsprechende Strafen festsetzen Er
hat dazu Vollmacht. Es genügt dazu eine kurze Bulle.
@Kraut Transenpastor Na, na, nur weil er zur Messe Spitzenunterröcke und Brokatmäntelchen trägt, muss
er noch lange keine Transe sein. Vielleicht ist er einfach nur ein Tradi! Oder eine Tradi-Transe…
Mrs.Cologne:Und gerade die meine ich mit Kirchenzerstörern. Ich muß an dieser Stelle wieder Elijahu
recht geben, wenn er in einem früheren Beitrag schreibt, daß solche Priester regelrecht durchgefüttert
werden. Großartiger Qualifikation bedarf es bei der Seminarauslese nicht mehr. Blöd muß man sein, schräg,
liberal und sonstwie revolutionär. Die Predigt von Newman lege ich unseren Schnapsfahnen/Transenpastor
heute noch in den Briefkasten, oder geb ihn persönlich ab. W e r nimmt solche Menschen noch ernst?
Pro Defendore cunctisque traditionalisti (hodie lingua Latina atque Germana) Als Narr aus rheinischem
Geblüt seh ich den Ambo auch als Bütt und reime in der Predigt gern für die, die meistens bleiben fern.
Denn, wenn’s die Narren zieht zur Messe, ist dies ein ganz besondrer Tag. Wann je gibt’s sonst solchs
groß Interesse. dass jeder gerne kommen mag? Frohbotschaft hab ich zu verkünden, nicht Traurigkeit,
nicht Höllenstrafen, nein: Jesus, der vergab die Sünden und suchte nach verlornen Schafen. Und Karneval,
Fasnet und Freude sind urkatholisch, gottgewollt, auch wenn im Pius-Sektengebäude ein dumpf Verdammungsdonner
grollt. Ich halt es mit dem Bergischen Jung, dem Diakon aus Wipperfürth, der stets mit viel Begeisterung
erweist sich als ein froher Hirt. Im Fasteleer er treu verkündet, dass Gottes Wort uns fröhlich stimmt.
Dort ist mit Meisner er verbündet, auch, wenn er’n auf die Schippe nimmt. Linguam Latinam diligo, amo
Latina Cantica. Und klare Sprache ebenso. Zu Kirch und o^/ Frohsinn sag ich „Ja“! Die Fastnachtspredigt
geht zu Ende, ich grüße jedes fomme Schaf, strecke zum Himmel hoch die Hände, statt „Amen“ schallt’s:
„Kölle, Alaaf“
Kardinal Newman: „Alles an einem Geistlichen ist für die Menschen, oder sollte es sein, eine Mahnung
an die nächste Welt, an Tod und Gericht, an Himmel und Hölle. Schon seine Kleidung ist ein Memento.
Er kleidet sich nicht wie die anderen Menschen. Sein Gehaben ist ein Memento. Seine Art zu sprechen ist
ernster als die der anderen. Auch seine Pflichten sind ein Memento. Man sieht ihn in der Kirche beten,
taufen, predigen; man sieht in bei der Unterweisung der Kinder; man sieht in bei den Werken der Nächstenliebe;
oder man sieht ihn beim Studium. Sein Leben ist der Welt des Unsichtbaren geweiht. Sein ganzes Tun ist
dazu bestimmt, die Menschen daran zu erinnern, daß die Zeit kurz, der Tod gewiß und die Ewigkeit lang
ist.“ Aus einer Predigt von Kardinal Newman (Geduld und Tadel der Welt v. 29.März 1840) Dem ist nichts
hinzuzufügen. Das können sich diese Idioten von Kirchenzerstörern hinter die Ohren schreiben.
#46 Marcelus 16:45:57 | Dienstag, 24. Februar 2009
Immer besser wird verständlich, warum Erzbischof Lefebvre und die PBSPX allen Katholiken generell abraten,
die Neue Messe zu besuchen … selbst wenn keine katholische Römische Messe vorhanden ist. Lieber soll
man am Sonn- und Feiertag zuhause bleiben und den Rosenkranz beten, als solchen Messen beizuwohnen.
#45 Henriette 16:43:29 | Dienstag, 24. Februar 2009
Heilige Messe Die Heilige Messe oder die Eucharistiefeier hat im Zentrum den Opfertod Christi. Die Faschingsposse
ist reine Blasphemie. Wie tief sind die geweihten Amtstraeger gesunken! Aber der Zirkus, den sie veranstalten,
wirft ein grelles Licht darauf, was bei ihnen noch vom Priesteramt übriggeblieben ist.
#44 Marcelus 16:38:50 | Dienstag, 24. Februar 2009
Mrs. Cologne: Das sind ja dann ohnehin nahezu alle Neuen Messen, wie sie ihn der europäisch- sprachigen
Welt verbreitet sind … von einigen wenigen Inseln abgesehen … die Papstmassenmessen zählen nicht
zu diesen Inseln. Erzbischof Lefebvre hatte schon Recht mit seinem Rat, sich von dieser Neuen Messe fernzuhalten …
und lieber keine Messe zu besuchen, als eine Neue Messe … Nur, sind die Mittel, dem Einhalt zu gebieten,
für den „einfachen“ Gläubigen doch eher begrenzt. Mein Beitrag ist z.B., dass ich mich von Messen fern
halte, in denen Pastoralreferenten oder Gemeindemitglieder an der Messordung beteiligt sind weil ich diese
Entwicklung nicht unterstützen möchte.
@defendor Der HEILIGE GEIST setzt weitere – unmissverständliche – Zeichen ! Quatsch, das ist nicht der
Heilige Geist, das sind die Hirnblähungen eines nicht ausgelasteten Römers.
#41 Mrs.Cologne 16:34:43 | Dienstag, 24. Februar 2009
@wasser Ja, dass verstehe ich und sehe das genau so wie du. Nur, sind die Mittel, dem Einhalt zu gebieten,
für den „einfachen“ Gläubigen doch eher begrenzt. Mein Beitrag ist z.B., dass ich mich von Messen fern
halte, in denen Pastoralreferenten oder Gemeindemitglieder an der Messordung beteiligt sind weil ich diese
Entwicklung nicht unterstützen möchte.
@Heinz Josef Unterlassen Sie die Polemik gegen Msgr. Williamson, sondern informieren Sie sich hier einmal
präzise, über das was er im missbrauchten Interview tatsächlich gesagt hat. Haben Sie im Englischen
Probleme, helfe ich Ihnen gern auf die Sprünge.
#38 defendor 16:26:51 | Dienstag, 24. Februar 2009
SOEBEN GELESEN ! Erzbischof Malcolm Ranjith, Sekretär der vatikanischen Gottesdienstkongregation fordert
im Vorwort zu einem neuen Buch über liturgische Anliegen von Kardinal Fernando Antonellis… EINE REFORM
DER LITURGIEREFORM ! Dies aufgrund der unfassbaren liturgischen Missstände nach dem Vaticanum II. er
nennt im Besonderen einige Praktiken, die niemals im Einklang mit dem Vaticanum II. stünden wie z.b.:
– die Messe versus populum – die Handkommunion (!) – das völlige Verschwinden des Lateins und des gregoriansichen
Chorals – die völlig missverstanden „tätige Teilnahme“ der Gläubigen an der heiligen Eucharistie Weiter
nennt er eklatante Versäumnisse: Verdrängung von fundamentalen Glaubensgrundlagen wie – Opfer und Erlösung,
– Mission, – Verkündigung und Bekehrung, – Anbetung und – die Kirche als Notwendigkeit für die Rettung…
stattdessen…Dialog, Inkulturation, Ökumene, Eucharistie als Mahl, Evangelisierung als Bezeugung…etc…
Der HEILIGE GEIST setzt weitere – unmissverständliche – Zeichen ! www.gloriapolo.net/
@Mrs. Cologne Worum es mir geht, dass die Katholiken, die noch im vollen Sinne katholisch sind, sich endlich
einmal rühren und nicht zulassen, dass mit ihren eigenen gezahlten Kirchensteuermittel diese Konzilsfunktionäre,
die Zerstörung innerhalb von 50 Jahren so vorantreiben, wofür die Protestanten 500 Jahre benötigt haben,
um vom Glauben nicht einmal das Geringste übrig zu lassen. Diese Burschen sind in ihrer Zerstörungswut
um ein vielfaches weiter als der Erzhäretiker Luther und hier ereifern sich die Leute, ohne dass sie
konrekt bereit sind, sich zu rühren.
@ fürdiekirche und andere Karnevalskritiker Nun, daß man eine sogenannte „Karnevals-oder auch Narrenmesse“
auch schlecht zelebrieren kann, ist Fakt, ebenso aber auch das Gegenteil. Ich habe schon manche Karnevalsmesse
erlebt – mit Predigt in Reimform, passenden Liedern usw. Und: Ja, Kirche und Fastelovend gehören zusammen-
Gott sei Dank. Wer das nicht glaubt, sollte mal Willibert Pauels, den „bergischen Jung“ fragen. Übrigens:
Wenn es bis ins 19.Jahrhundert hinein nicht wenigstens einen guten Witz in der Ostermesse gab, waren die
Leute enttäuscht. In diesem Sinne: Es lebe der hl. Phillipo Neri!
#35 gelobtseijesus 15:57:22 | Dienstag, 24. Februar 2009
Für die „Alte Messe“ Wenn ich so die Aussagen der Befürworter der Alten Messe lese, kann ich nur sagen:
Na klar! Ich bin auch für die Alte Messe. Gegen die Wand und lateinisch, auch predigen. Damit würde
man beim Volk noch am wenigsten Schaden anrichten.
#34 Mrs.Cologne 15:29:24 | Dienstag, 24. Februar 2009
@wasser Ach weisst du, dass das nicht im Sinne der Kirche ist, wissen die schon. Jemand der aber etwas
zerstören will, interessiert sich nicht für den Nutzen des zu zerstörenden Objektes. Oder denkst du,
dass mein o^/ so etwas gutheisst? Und trotzdem kommt so etwas auch in unserer Diözese vor.
Faschingskonzilsverantstaltungen – Messe? Überzeugte konziliare Christen mögen doch einmal Anfrage beim
Apostolischen Nuntius in Berlin halten, ob diese Veranstaltungen im Namen der katholischen Kirche oder
einer anderen Denomination stattfinden! Sie können sich selbstverständlich auch an die römische Kongregation
für die Liturgie wenden und fragen, wo solche „Gottesdienste“ –„Narrenhappenings „kodifziert sind und
ob diese Kreationen des „Heiligen Geistes“ durch das große Vatikanische Konzil II legitimiert sind! Der
Verfasser selbst nimmt davon Abstand, weil er katholisch ist und von der konziliaren Denomination – klingt
besser als Sekte – Abstand nimmt und hält!
@Saloon … äh … Salam … äh … Schalom „In der alten Messe verkleiden sie sich auch mit Spitzenröcken,
blumigen Prunkgewändern, weißen Handschuhe“. In der Neuen Messe kann man dafür immer öfter modische
Kreationen für Laientheologen beäugen, in der Regel auf der Grundlage von steifen Taize-Nachthemden
mit kreativen Überwürfen, die gerne eine Stola nachäffen. Schließlich will auch der / die gehobene
Laienliturg(in) / Gemeindeleiter(in) bei der Kommunionfeier (mit selbstgestricktem „Hochgebet“ samt Erhebung
der heiligen Gestalten) etwas repräsentativen Eindruck schinden. @alle: Letzten Sonntag bin ich zwar
um eine Narrenmesse rumgekommen, aber dennoch fühlte sich der Zelebrant gemüßigt, eine „Büttenpredigt“
zu halten. Leider hatte er aber null Ahnung, wie eine Büttenrede gebacken wird … Folge: verkrampftes
Schmunzeln im Kirchenvolk.
matt 3 so mancher tanzt hier als Hirsch und weiß es nicht Was die für die Kirche schon wieder über
mich faselt. Mit neun Jahren ministrierte ich in der alten Messe Jahre lang, als junger Mann im Seminar,
ich mag das gern, aber auch andere schöne Messen. Damit Sie es glauben: P: Introibo ad altare Dei M:ad
Deum qui laetivicat, juventuten meam Schön und heilig, verstanden hab ich nix. Wissens: Die Lieblingssprache
Gottes ist Latein Alles Gute für die Kirche :(3 Procedamus ad caffam.
eccl-semp-ref Erklären Sie doch mal, was an dem Vergleich misslungen sein soll? Berufen sich die modernistischen
Zersetzer nicht immer auf (ihr Bild vom) Abendmahl? Also erschienen die Jünger in mit roten Nasen, mit
lustigen Hüten und es wurde ausgiebig getanzt und gelacht! Oh Mann, was seid ihr für Spinner!
In der Kirche ein CLOWN? Huch. In der alten Messe verkleiden sie sich auch mit Spitzenröcken, blumigen
Prunkgewändern, weißen Handschuhen wie Prinz Karneaval auch, Glitzer und Pommelhüten, roten Schuhen.
Wir haben uns nur daran gewöhnt und halten dies für eine HEILIGE TRADITION. Und Jesus, kein rotes heiliges
Geschlepp hinter sich, Er spinnt ja auch nicht. Ob die Engel wohl im Himmel tanzen? Gott lacht. :(3 :(3
:(3
#24 defendor 14:28:13 | Dienstag, 24. Februar 2009
Die modernistischen Zersetzer… scheinen in ihrem Wahn gar so weit zu gehen und Sakrilegien noch und
noch als „absolut zeitgeistgemäss“ vor zu lügen und diese auch noch vor zu leben ! Welch ein völlig
desaströses Innenleben muss ein Mensch vorweisen, der sich als Geistlicher für derartige Gotteslästerungen
hingibt… wohl nur, um ein paar „Schulterklopfern“ einen Gefallen zu tun, denen an der reinen Lehre der
heiligen Mutter Kirche ebenso wenig gelegen ist wie an einem echten Willen zur Reue, Busse und Umkehr !
Stattdessen soll der sündhafte Lebensstil des egoistischen vergnügungs- und genusssüchtigen Dahinvegetierens
gar noch als „Bereicherung“ in die heilige Mutter Kirche hinein gemogelt werden, aufdass dann auch jeder
merken solle, dass ein Feier einer heiligen Messe im Grunde genommen völlig „belanglos“ sei und gerade
so gut auch durch ein karnevalistisches Sakrileg „ersetzt“ werden kann. Die vom verderblichen unbussfertigen
Hochmut völlig zersetzten Herzen scheinen in ihrer Verblendung derart weit zu gehen, dass sie ohne zu
zögern dieHEILIGSTE DREIFALTIGKEIT, GOTT in ihre mieses Treiben mit einspannen wollen und IHN zu einem
„Karnevalsbeisitzer“ – oder als „Mittel zum Zweck“ für sonstwelche häretischen „Happenings“ – degradieren…
Der Irrsinn des in weiten Teilen verdorbendsten Menschengeschlechtes aller Zeiten spiegelt sich nicht
umsonst in den vollen Psychiatrie-Praxen wider…geführt von meist selbst glaubensfeindlichen „Therapeuten“ ! www.gloriapolo.net/
ja, ich kann verstehen… wenn Christen, denen solche Mißstände zugemutet werden, sich insg. aus so
einer Kirchenorganisation verabschieden und ihr für immer fernbleiben. Es graut sie davor eine Messe
zu besuchen in einer Kirche, die am Vortag noch durch närrisches Treiben entweiht wurde und wo nun derselbe
Pfarrer zelebriert, der sich zu dieser Frivolität hinreissen ließ, so als wäre nichts gewesen.
Lieber Noch ein LO, abgesehen von Ihrem ziemlich misslungenen Versuch eines Vergleichs, den ich gerade
noch schnell gelesen habe: Ihr „link“: ja, wo haben Sie den denn ausgegraben??!!! Das kann ich ja nun
nicht mal ansatzweise ernst nehmen. Wenn Sie glauben, die Leute damit mehr anzusprechen als mit „Jecken-Gottesdiensten“.
Bitte – nur ich glaubs nicht. Der You-Tube-Beitrag passt deshalb gut zum Titel des Artikels von Herrn
Hecker…
#20 für die Kirche 14:20:46 | Dienstag, 24. Februar 2009
@Gallowglas: Sie sind mir immer sympathischer! Tja, vielleicht gibt es wirklich keinen Sinn, dieses Narrentreiben
in der Kirche zu kritisieren. Denn es gibt nunmal soviele bornierte Menschen, die unbedingt ihre eigene
Mutter Kirche lächerlich machen wollen. Ich bin auch der Meinung, wenn man sich austoben will, geht man
in eine richtige Karnevalsitzung, oder man geht tanzen, sich vergnügen, wozu in eine Faschingsmesse?
Ich habe mal in einer Kirche erlebt, eine Dame verkleidete sich als Clown und hielt die Predigt. Dieses
Jahr war ich in einer Alten Messe, dank des Motu Proprio ist es jetzt bei uns auch möglich.
eccl-semp-ref Und wenn ein Arzt eine Operation lieber in der Müllsortieranlage durchführt als in einem
sterilen OP, so soll man ihn doch lassen. Hauptsache er kann seiner Profession nachgehen.
Lieber Matt3, Sie schrieben: Entweder will man Andacht oder man will Narretei. Beides geht nicht zusammen.
Das ist sicherlich I H R Empfinden, das ich auch respektiere. Aber ich glaube, da gibt es ein paar Hundertausend/Millionen
Menschen auf der Erde, die sehen das irgendwie gar nicht so „ganz oder gar nicht“, so „entweder/ oder“.
Deshalb gibt es nur eine Lösung: die Menschen, die dort nicht hingehen wollen, sollen wegbleiben. Die,
die sich angesprochen fühlen und nicht in den oben angedeuteten Kategorien denken, sollen kommen. Hauptsaceh
ist es doch, dass sie noch kommen!
#16 sobieski † 14:13:50 | Dienstag, 24. Februar 2009
@unschuld Ein Bauer kaufte sich ein Pferd. Nach einem Monat wurde das Pferd krank. Der Bauer holte einen
Tierarzt. Dieser untersuchte das Tier und meinte: „Das Pferd hat sich mit einem gefährlichen Virus infiziert.
Hier die Medizin, die Sie ihm 3 Tage lang verabreichen sollen. Danach komme ich und untersuche es noch
mal. Wenn das Pferd immer noch krank ist, müssen wir das Tier einschläfern.“ Dieses Gespräch hat eine
Sau mitgehört, die im gleichen Stall wohnte. Nach dem ersten Tag war das Pferd immer noch krank. Die
Sau kam zu ihm und meinte: „Mein Freund, bemühe Dich, steh auf!“. Am zweiten Tag das gleiche – die Sau
versucht, das kranke Pferd zu überzeugen: „Komm, steh auf, sonst musst du sterben!“. Am dritten Tag wurde
die Medizin erneut verabreicht, jedoch wieder erfolglos. Der Tierarzt meinte dann: „Wir haben keine Wahl,
das Pferd muss eingeschläfert werden, sonst infizieren sich noch andere Tiere“. Die Sau hat alles gehört,
rannte zum Pferd und schrie: „Komm doch, steh auf, der Tierarzt ist da, jetzt oder nie!!!“ Plötzlich
stand das Pferd auf und lief aus dem Stall. Der Bauer war außer sich vor Freude: „Was für ein Wunder!
Das müssen wir feiern! Lasst uns die Sau schlachten und ein Grillfest veranstalten!
#15 Unschuld 14:11:52 | Dienstag, 24. Februar 2009
Zu ecclesia-semper-reformanda Hallo, das dürfte doch nicht so schwer zu verstehen sein: Eine Kirche,
die aufgegeben hat, vor der ewigen Verdammnis zu warnen und statt dessen Karneval feiert, kommt ihrem
Auftrag nicht mehr nach. Gruß Unschuld
Dieses dumme Narrentreiben hat in der Kirche nichts verloren… für mich ist das ein Sakrileg und das
sage ich als Aussenstehender. Narrenmessen sind ein Unding, eine Gotteslästerung. Entweder will man Andacht
oder man will Narretei. Beides geht nicht zusammen. Wenn sie sich belustigen wollen, dann sollen sie auf
die Straße und in die Lokale gehen aber nicht in die Kirche. Jeder der an soetwas mitwirkt, oder auch
nur dem beiwohnt bringt sich Fluch ein.
#12 sobieski † 14:07:27 | Dienstag, 24. Februar 2009
Fortsetzung Darauf sprach der Mann: „Gott, Mann zu sein für nur zwanzig Jahre ist nicht genug. Bitte
gib mir die zwanzig Jahre, die der Esel ausschlug, die fünfzehn des Hundes und die zehn des Affen.“ Und
so sorgte Gott dafür, dass der Mann zwanzig Jahre als Mann lebt, dann heiratet und dreißig Jahre als
Esel von morgens bis abends arbeitet und schwere Lasten trägt. Dann wird er Kinder haben und fünfzehn
Jahre wie ein Hund leben, das Haus bewachen und das essen, was die Familie übrig läßt. Dann, im hohen
Alter, lebt er zehn Jahre als Affe, verhält sich wie ein Idiot und amüsiert seine Enkelkinder. Und so
ist es bis heute…
Ach, lieber „Noch ein LO“, Domenico usw., ich kann’s nicht anders sagen: irgendwie tut Ihr mir wahnsinnig
leid, wenn Ihr so gehässig gegen völlig harmlose Karnevals-Gottesdienste lästert. Diese Gottesdienste
sind für Euch gar nicht gedacht – warum also regt Ihr Euch auf? Was ist in Eurem „Gottesdienst-Erleben“
bloß so wahnsinnig falsch gelaufen, dass Ihr diese Art von Gottesdienst einfach nicht ertragen könnt
und sie anderen sogar noch missgönnt? Für Euch steht der Gottesdienst wohl immer noch „jenseits vom
wirklichen Leben“. Und genau das ist der Grund, warum sich Menschen immer weniger in einen normalen Gottesdienst
„verirren“. Ich bin auch kein totaler Anhänger der „Jecken-Gottesdienste“ – aber immer noch 1000x besser
als ein Gottesdienst, der das „wahre Leben“ draussen vor der Kirchentür ablegt. Und deshalb ist es gut,
dass es für die Menschen, die in der karnevalszeit einen „anderen“ Gottesdeinst suchen, solche Angebote
gibt. Und nun dürft Ihr wieder loskrakeelen.
Heilige Messe letzten Sonntag Liebe Mitchristen, nachdem unter den Klängen eines Narrenmarsches, gefolgt
von einer Instrumentalversion des Faschingsschlagers „Wir kommen alle, alle …“ der lokale Elferrat mit
Narrenkappe „feierlich“ seinen Einzug in die Kirche hielt, hielt es mich nicht mehr am Platz und ich ging
hinaus. Ach ja, der Elferrat nahm vorne Platz und schunkelte zur Musik. Dabei behielten die Herren ihre
Narrenkappe auf. Gruß Unschuld P.S.: Habe dann noch erfahren, dass der Gottesdienst – Gott sei Dank –
in geordneten Bahnen verlief.
Na ja, da sind ja gerade die richtigen Narren beieinander in der täglichen KREUZNET- NARRENMESSE ohne
jede Wandlung. Schade, dass die Brüder hier kein Latein sprechen. Lächerlich. Ob wohl Jesus als Bischof
mit einer heiligen langen Schleppe durch Galiäa gewandelt ist, in weißen Handschuhen wie ein Karnevalsprinz?
Mit ökumenischen Grüssen :(3 :(3 :(3 Euer geliebter Bruder Schalom PS:Wegen Predigtvorbereitung nur
in dringenden Fällen zu sprechen
#7 sobieski † 14:02:32 | Dienstag, 24. Februar 2009
… Gott erschuf den Esel und sagte zu ihm: „Du bist ein Esel. Du wirst unentwegt von morgens bis abends
arbeiten und schwere Sachen auf deinem Rücken tragen. Du wirst Gras fressen und wenig intelligent sein.
Und Du wirst fünfzig Jahre leben.“ Darauf entgegnete der Esel: „Fünfzig Jahre so zu leben ist viel zu
viel, gib’ mir bitte nicht mehr als dreißig Jahre!“ Und es war so. Dann erschuf Gott den Hund und sprach
zu ihm: „Du bist ein Hund. Du wirst über die Güter der Menschheit wachen, deren ergebenster Freund du
sein wirst. Du wirst das essen, was der Mensch übriglässt und 25 Jahre leben.“ Der Hund antwortete:
„Gott, 25 Jahre so zu leben, ist zu viel. Bitte nicht mehr als zehn Jahre!“ Und es war so. Dann erschuf
Gott den Affen und sprach: „Du bist ein Affe. Du sollst von Baum zu Baum schwingen und Dich verhalten
wie ein Idiot. Du wirst lustig sein und so sollst Du für zwanzig Jahre leben.“ Der Affe sprach: „Gott,
zwanzig Jahre als Clown der Welt zu leben, ist zu viel. Bitte gib mir nicht mehr als zehn Jahre.“ Und
es war so. Schließlich erschuf Gott den Mann und sprach zu ihm: „Du bist ein Mann, das einzige rationale
Lebewesen, das die Erde bewohnen wird. Du wirst Deine Intelligenz nutzen, um dir die anderen Geschöpfe
untertan zu machen. Du wirst die Erde beherrschen und für zwanzig Jahre leben!“ Fortsetzung folgt
@Gallowglas: die Narrenmesse im Mittelalter wurde aber im Unterschied zur modernen Narrenmesse ohne vollgültige
Wandlung gefeiert. Und das ist das frevelhafte an der modernen Narrenmesse, sie zieht das Heilige ins
Lächerliche, während die mittelalterliche die Grenze zu respektieren wußte, und den Kontrast zwischen
Satyrischem u. Heiligen bewußt untermalte, gerade durch solche Kinder- u. Narrenmessen.
Die FR schreibt: Die Narrenmesse sei „ökumenisch, aber durchaus mit vollständiger Liturgie“ abgefeiert
worden. Wen wundert’s, wenn die „vollständige Liturgie“ von einer Karnevalssitzung ohnehin nicht mehr
zu unterscheiden ist…!!!
#2 Gallowglas 13:47:47 | Dienstag, 24. Februar 2009
Schon seltsam… Sonst kann euch das Verhalten von Kirchenvertretern nicht mittelalterlich genug sein,
aber wenn dann ein Pfarrer die alte mittelalterliche Tradition der Narrenmesse wieder pflegt, dann is
es euch auch nicht recht …
Viele Besucher, keine Gläubigen „Die Besucher und Gläubigen […] konnten sich „nicht wirklich sicher
sein, ob sie grade in der Kirche oder doch auf einer Kappensitzung sind.“ Besucher und Gläubige??? Wohl
nur Besucher und keine Gläubigen, oder? Aber so ist es doch immer in den „Geist-des-Konzils“-Kirchen,
alles mehr Narrensitzung als Gottesdienst. Die neue Orgel intonierte den Narhalla-Marsch. Vor dem Altar
waren Äppelweinhumpen und Narrenkappen aufgestellt. Hey, Gotthard, HBR, etc. Ihr schreit doch immer,
im alten Usus stünden soviel Gerümpel am Altar! Jetzt ist die Zeit zu reden: gegen Humpen und Hüte!
Aber ihr seid ja nur scheinheilig!