Papst empfing das Aschenkreuz + Evolutionsglaube vorausgesetzt + Jagd eines Unschuldigen + Große Sekte oder kleine Herde + Noch am evangelischsten
Papst empfing das Aschenkreuz
Vatikan. Papst Benedikt XVI. bat die Gläubigen bei der gestrigen Aschermittwochs-Messe
in der Basilika Santa Sabina auf dem Aventin-Hügel in Rom um Gebet, Fasten und Almosen. Die christliche
Nächstenliebe sollte vor allem den Armen und Bedürftigen gelten – so der Papst. In den Herzen solle
nicht Oberflächlichkeit, Selbstgefälligkeit und Heuchelei, sondern Ehrlichkeit einziehen.
Evolutionsglaube
vorausgesetzt
Deutschland. Die antikatholische ‘Giordano Bruno Stifung’ fordert einen arbeitsfreien ‘Evolutionstag’.
In diesem Anliegen hat die Stiftung eine Online-Petition gestartet. Die Kirchenfeinde möchten, daß der
„Evolutionstag“ anstelle von Christi Himmelfahrt tritt. Ein Drittel der Deutschen lebten ohne Bekenntnis –
vereinnahmt die Stiftung kurzerhand mehr als zwanzig Millionen Deutsche für den Evolutionsglauben.
Jagd
eines Unschuldigen
Großbritannien. Lefebvre-Bischof Richard Williamson landete am Mittwoch morgen in
London. Mehrere Polizisten mußten ihn vor einer Horde Journalisten beschützen. Die Beamten geleiteten
den Briten sicher zu einem Landrover. Ein Sprecher des britischen Innenministeriums sagte im Vorfeld,
daß sich Mons. Williamson nichts zuschulden habe kommen lassen.
Große Sekte oder kleine Herde
Vatikan.
Die Kirche drohe zur Sekte zu werden. Das erkannte der dafür mitverantwortliche Schweizer Priester Hw.
Hans Küng vor der Pariser Tageszeitung ‘Le Monde’. Benedikt XVI. vertrete eine „kleine Herde“ – zitierte
er offenbar das Lukasevangelium. Der emeritierte Kurienkardinal Angelo Sodano wies die Kritik vor ‘Radio
Vatikan’ zurück. „Es hat uns innerlich verletzt, das Interview zu lesen.“ Die pauschale Kritik schade
der Einheit der Kirche, für die der Papst so sehr arbeite.
Noch am evangelischsten
„Der Papst aus Deutschland
jedenfalls ist von allen Päpsten der letzten Jahrzehnte der, der sich am meisten auf Jesus Christus in
all seinen Aussagen (besonders in seinem Buch ‘Jesus von Nazareth’) konzentriert, am wenigsten umstrittene
marianische Positionen hervorhebt und in diesem Sinne noch am ‘evangelischsten’ ist.“
Der Leiter der
evangelischen Nachrichtenagentur ‘Idea’, Helmut Matthies in einem Kommentar.
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36 Lesermeinungen
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Ich verabschiede mich endgültig… …aus diesem „katholischen“ Forum. Ich wollte eigentlich nur eine
Auszeit von Aschermittwoch bis Ostersonntag nehmen, aber nach dem ich einige – wenn auch wenige – mal
hier sporadisch vorbeigeschaut habe, habe ich zu meinem Bedauern feststellen müssen, daß der Grundton
sich weder bei den Beiträgen der Redaktion noch bei den meisten Kommentaren gebessert hat. Da beides
mit meiner christlichen o^/ Überzeugung sowie meinem bedingungslosen Festhalten an unserer Demokratie
nicht vereinbar ist, melde ich mich hiermit mit Ende des heutigen Tages ab. Ich bitte die Redaktion meinen
Account zu löschen und wünsche den noch verbliebenen katholischen Usern ein dickes Fell und Gottes Segen.
LG Samurai
@Gallowglas Wie konnte ich nur vergessen, dass das Christentum nichts Besonderes ist, es sitzt im gleichen
Boot wie die anderen Märchenerzähler. Sind sie jetzt zufrieden, mit der Richtigstellung? Ein Hoch auf
die aufrichtige GBS! Wo kann man denn Eintreten in den Verband? Achja, so ein Verband ist was Feines –-
auch Kirchen sind keine besseren Verbände, bei euch kann man sich bestimmt gut engagieren… auch Atheisten
sind gute Menschen und überhaupt, wir sind gegen diese Vorurteile. Danke, nein!
@ caritatem,Galloglas und andere demokratische User Angesichts des kreuz.net-Geschreibsels der letzten
Zeit bin ich zu dem Entschluß gekommen, mir ein wenig innere und hoffentlich auch äußere Ruhe zu gönnen
und mich während der Fastenzeit zurückzuziehen. Per PN bin ich zwar erreichbar, werde die Nachrichten
der Neo“deutschnationalen“ und „Schlechtmenschen“ („Pater“ Lingen und Co.)aber konsequent löschen. Allen
eine gesegnete Fasten- und Osterzeit, Samurai
#33 Gallowglas 18:57:54 | Donnerstag, 26. Februar 2009
@prochrist Es ist selten hier Untertreibungen zu finden, aber sollte es nicht besser heißen: „Die antichristliche…“?
Nein, denn die ‘Giordano Bruno Stiftung’ ist, wie die meisten unserer Organisationen, nicht antikirchlich,
sondern antireligiös …
#32 ProChrist 14:22:42 | Donnerstag, 26. Februar 2009
Die antikatholische ‘Giordano Bruno Stifung’ fordert… Es ist selten hier Untertreibungen zu finden,
aber sollte es nicht besser heißen: „Die antichristliche…“?
#31 caritatem 13:21:25 | Donnerstag, 26. Februar 2009
Die ganz bestimmt. Wir haben da sowas von dunklen Kellern gehört. Da soll die Post abgehen. Ein Altar
ähnlicher Tisch steht dort und der Obermacker faselt etwas über denjenigen,der auf ihn liegt. Gruselig
!!! Wir wollten mal eine Busreise dorthin organisieren. Aber Pop…nicht vergessen,um sie zu betäuben.
#30 Sefirot 13:19:22 | Donnerstag, 26. Februar 2009
Gestern beim Aschengottesdienst hat mich das ewige Herumwühlen in möglichen Sünden ganz furchtbar gestört,
dieses Verdonnern zur Umkehr, zur Buße zu dem finsteren Kram. Dabei geht es doch vorwärts, nauswärts
auf Ostern zu. Das ist doch ein anderes befreiendes Gefühl als Buße im Bus oder anderswo, besonders
wenn man nichts zu bereuen hat, nach einem bärig guten Karneval… :&)
#29 Schalom 13:18:19 | Donnerstag, 26. Februar 2009
Jesus brach das Brot und reichte es seinen Jüngern. Der Brauch, die Heilige Kommunion auf die Zunge zu
legen, kam erst viel später auf. 1. Damit Abergläubige das Allerheilgiste nicht mißbrauchen konnten,
etwa als Amulett gegen den Teufel oder Mittel für eine kranke Kuh. 2.Um bewußt eine Demutshaltung der
Unmündigkeit zu praktizieren. Ich finde es sollte dem Gläubigen selbst überlassen sein, in welcher
würdigen äußeren Form er kommuniziert, auf sein Herz kommt es an. Als Benedikt XVI. noch Erzbischof
war, war es für ihn ganz selbstverständlich auch die Heilige Hosti e(Corpus Christi) in die Hände derr
Gläubigen zu geben. Als Papst nimmt er Rücksicht auch „die Schwachen“ und will diesen kein „Argernis“
geben. Solange Katholiken kein anderes Problem haben, als über Mund- und Handkommunion herumzustreiten,
scheinen sie zu übersehen, dass täglich tausende Kinder auf dieser Erde kein Stück Brot zu essen haben.
Und das macht mich traurig. Kultprobleme hatte Jesus beim Abendmahl nicht. Er gab jedem Apostel ein Stück
vom ungesäuerten Fladenbrot in die Hand und keine Oblate auf die Zunge.Oder war es anders?
Aha,… …heute ist also mal wieder Tanztag der Spinner. Hat euch euer Betreuer euch allein am PC gelassen,
Sefirot, caritatem, Bieger, DJM? Keine Angst, bestimmt kommt er bald wieder und schnallt euch am Bett
fest. Naja, Tschüssle ihr Lieben :&) Hab heut noch viel zu tun.
Mundkommunion Ja, das ist ein langes Kapitel und sollte mit der entsprechenden Würdigung erkannt werden.
Da ist mein Zynismus unpassend. Ich bin ein armer Sünder und werde daher beichten. Vade retro, satana.
@ Sefirot Können Sie überhaupt lesen? Wenn sich der Papst die Mundkommunion, ???? Das ist doch für
mich nicht verbindlich, was der Papst für sich als richtig erachtet. Der Papst erachtet nichts „für
sich“, aber Ihre Meinung als Nichtkatholik interessiert eh niemanden. *gähn*
Mundkommunion Dem kann ich nur beipflichten. Gestern hatte ich das Gefühl, der Priester hatte Angst von
mir gebissen zu werden, als er mir die hl. Kommunion spendete.
#15 Sefirot 12:39:11 | Donnerstag, 26. Februar 2009
Wenn sich der Papst die Mundkommunion verweigert, kann ich doch die Handkommunion praktizieren. Das ist
doch für mich nicht verbindlich, was der Papst für sich als richtig erachtet. Er trägt auch die Monzetta
und die Cappa rota und ich nicht…
Auch das ist eine Meldung wert: Papst Benedikt verweigert die Handkommunion Die Meldung vom 25.02. von
exsultet.net: „Papst Benedikt XVI. hat soeben in der römischen Kirche St. Sabina die hl. Messe zum heutigen
Aschermittwoch gefeiert. Unter den Gläubigen, welche aus der Hand des Hl. Vaters den Leib des Herrn empfingen,
befanden sich unter anderem der Romkorrespondent der deutschen Tageszeitung „Die Welt“, Paul Badde, und
der Schriftsteller Martin Mosebach, der mit seinem Buch „Häresie der Formlosigkeit“ über die Liturgie
der Kirche für Furore sorgte. Erfreulich war außerdem festzustellen, dass der Papst einer älteren Frau
die hl. Kommunion nicht in die Hand geben wollte, obwohl diese deutliche Gesten in diese Richtung machte.
Auch der Zeremoniar, der die Patene hält, war direkt mit derselben zur Stelle, um den Papst „zu unterstützen“.
P. Engelbert Recktenwald FSSP von kath-info schrieb zu Beginn des Jahres 2009: ‘Was in diesem Zusammenhang
wenig bekannt ist: Als Josef Kardinal Ratzinger 1990 in Wigratzbad im überlieferten Ritus zelebrierte,
spendete er nur die Mundkommunion, und zwar auch solchen Kommunikanten, die die Hand ausstreckten, um
die hl. Kommunion in die Hand zu empfangen.’“ Sehr erfreulich, sehr sehr erfreulich! www.exsultet.net
www.exsultet.net/blog/?p=551
#11 Lorenz 11:00:59 | Donnerstag, 26. Februar 2009
@Wickerl; Williamson und Nächstenliebe Woran erkennen Sie einen Verstoß gegen die Nächstenliebe bei
Williamson? Er hat sich unbeliebet gemacht, er macht den Mangel an Nächstenliebe in der Öffentlichkeit
sichtbar. Ja. Aber was hat er wider die Nächstenliebe getan?
#10 Gallowglas 10:37:02 | Donnerstag, 26. Februar 2009
@golfi Dann kann ich nicht verstehen, wie Sie nicht bei der Wahrheit bleiben, aber daß ist heute überall
zu beobachten. Man gibt das weiter was man hören will und gibt seinen Senf hinzu, auch wenn dadurch ein
verfälschtes Bild wieder gegeben wird. unser Großwildjäger hat EXAKT die Tatsachen wiedergegeben :
Rechtliche Bedenken gegen die Einreise Williamsons nach Großbritannien gab es nicht, denn hier ist die
Leugnung des Massenmordes an Juden in Deutschland nicht strafbar. „Er ist ein britischer Bürger und hat
sich hier nicht strafbar gemacht“, erklärte ein Sprecher des Innenministeriums in London vor der Einreise.“
Der Präsident der britischen Holocaust Educational Trust, Lord Janner, sagte: „Es wäre sehr viel besser,
wenn er nicht hier wäre. Aber da er britischer Bürger ist, kann das nicht verhindert werden.“ Quelle
www.spiegel.de/…,1518,609786,00.html oder auch hier www.welt.de/…hard-Williamson.html
Großwildjäger Dann kann ich nicht verstehen, wie Sie nicht bei der Wahrheit bleiben, aber daß ist heute
überall zu beobachten. Man gibt das weiter was man hören will und gibt seinen Senf hinzu, auch wenn
dadurch ein verfälschtes Bild wieder gegeben wird. Leute die so argumentieren rufen die braune Gewalt
wieder ins Leben.
@Papst In den Herzen solle nicht Oberflächlichkeit, Selbstgefälligkeit und Heuchelei, sondern E h r
l i c h k e i t einziehen. *Autsch* „Wen Gott liebt, den züchtigt Er“. Abba, Gott ist die Liebe. O:O
Eben DESHALB o^/
#5 Schalom 09:45:10 | Donnerstag, 26. Februar 2009
Rechtsextremist Horst Maler sechs Jahre Haft wegen Volksverhetzung Der 73 Jährige TerroristenAnwalt (RAF)
wurde am Aschermittwoch im Gerichtssaal verhaftet.
#4 wickerl 09:41:07 | Donnerstag, 26. Februar 2009
unschuldig? Die Holocaustleugnungsgesetzgebung verstößt gegen das Grundrecht der freien Meinungsäu8erung,
und so braucht Bischof Williamson in Großbritannien keine Strafverfolgung fürchten, weil es dort auch
keine vergleichbare Strafdrohung gibt, allerdings verstoßen die Äußerungen von B. Williamson gegen
das Gebot der Nächstenliebe und gegen das 5. Gebot massiv. Ich würde mir das nicht zu sagen trauen weil
ich Angst hätte die Gnade Gottes zu verlieren.
Evangelisch Nun ja, es ist ja wirklich positiv, wenn der Papst „evangelisch“ und im wahrsten Sinne des
Wortes „christlich“ ist, sich also am Evangelium und Christus orientiert, und nicht „marianisch“, also
den Schwerpunkt auf den ganzen Marien-Aberglauben und die seltsamen Erscheinungen und „Offenbarungen“
legt, wie einige seiner direkten Vorgänger.
#1 Großwildjäger 09:24:12 | Donnerstag, 26. Februar 2009
Aus dem Zusammenhang gerissen und falsch zitiert! Das britische Innenministerium hat keineswegs gesagt,
dass Williamson sich nichts habe zuschulden habe kommen lassen. Vielmehr sagte ein Sprecher des Innenministeriums,
dass W. in England keine Straftat begangen habe. Froh sei man nicht über seine Rückkehr.