„Geht, mehrt eure Macht und, wenn sich jemand in irgendeinem Punkt – auch in Fragen der Organisation oder des Geschmacks – gegen eure Beamten stellt, vernichtet ihn, zerstört seine Existenz. Nur sprecht nicht mit ihm.“ Von Mario Wolffberger.
(kreuz.net) Ich bin zwar kein Anhänger der ‘kreuz.net’-Variante des Konservativismus. In manchen Belangen
finde ich mich jedoch parallel.
Vor allem fehlt mir etwas mehr Pflege der lateinischen Messe.
Ich bestehe
zwar nicht unbedingt auf der Tridentinerin. Aber wenn man öfter über sein Wohndorf hinauskommt, lernt
man schnell die lateinische Messe schätzen.
In Italien leide ich gelegentlich unter dem seltsamen überschnellen
Gebrabbel italienischer Geistlicher. In einzelnen Domkirchen findet man allerdings schon seit längerer
Zeit ein sogenanntes Touristenhochamt in – erraten – Latein.
Im weiteren kann ich nach äußerst negativen
Erfahrungen mit kirchlichen Beamten, Priestern und Bischöfen leider nicht mehr behaupten, daß mir an
dieser Gemeinschaft noch viel liegt.
Ich habe in meiner Arbeit als Orgelbauer zu viel Falschheit, Verlogenheit,
direkte Lüge und Gleichgültigkeit gegenüber der Liebe zur Wahrheit und zum Nächsten erleben müssen –
nicht aus Erzählungen, sondern an der eigenen Haut.
Diesbezüglich spielt die Tendenz der Kirchenvertreter
zu „konservativ“ oder „progressiv“ keine Rolle. Alle waren sie vergleichbar.
Konservative hatten weniger
Freundinnen, dafür auch weniger Verständnis. Machtbewußt und machtgierig waren alle. War das der Auftrag
Jesu?
„Geht, mehrt eure Macht und, wenn sich jemand in irgendeinem Punkt – auch in Fragen der Organisation
oder des Geschmacks – gegen eure Beamten stellt, vernichtet ihn, zerstört seine Existenz. Nur sprecht
nicht mit ihm. Dazu sind eure Unterhunde da oder die Beamten des Bundesdenkmalamtes.“
Es ist nicht anzunehmen,
daß der Konservativismus daran viel ändern wird.
Ich fürchte, daß alles nach dem Untergang der Altliberalen
beim alten bleibt – soll’s das nicht? – und das habe nicht nur ich schon mehr als über.
Email-Adressen der Empfänger
28 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
r. ruhrgebietler Guten Morgen! das sage ich auch ich habe mir die Schultern verrissen schmerzhaft ist
das jeder hat so sein Kreuz zu tragen aber bei uns scheint die Sonne Frühling ist es geworden freut Euch
über die Natur
Herr, schenke mir die Dankbarkeit der Einfachen, die Freude der Guten, die Hoffnung der Zufriedenen, die
Würde der Bescheidenen, die Gelassenheit der Frommen, den Frieden der Stillen, den Mut der Treuen, die
Einsicht der Weisen, die Liebe der Selbstlosen.Amen PS:So beginnt man + net und nicht mit Schwuchtel,Höllenhomos,Perverslinge,…
ad lyricos Man kann nur eingeschränkt sagen, daß bei einer toten Sprache die Wortbedeutungen keiner
Änderung unterliegen. Weil Latein nicht unsere Muttersprache ist, übersetzen wir immer bewußt oder
unbewußt ins Deutsche. Und die Übersetzungen treffen nie genau den Sinn des lateinischen Wortes. Und
deshalb: weil sich unser Sprachgebrauch ändert, verschiebt sich auch unser Verständnis der lateinischen
Wörter
Ach, Zehnter Landonanist ach wie einfallsreich. Genauso fad, wie alles, was von Ihnen kommt. Es gibt
auch noch Landorgiast www.wissen.de/…_woerterbuch/Orgiast
noch ein Landonanist Thank You verry much for this nice picture Lieber noch ein Landorganist, ich grüße
Sie Wie man doch was so verwechseln kann. Ich erfreue mich an Ihren Späßlein. Weiter so, Sie Braver.
Zugabe ! Liebe Grüsse :(3 * Ihr schalom
Bild vom Ultratraditionalisten David Ho Zehnter (Schalom) guggst du da! 3.bp.blogspot.com/…raditionalGuitar.jpg
Solche verbohrten Traditionalisten. Die Hunde verweigern sich jeder Weiterentwicklung.
Latain hin oder her Für mich ist das alles unverständlich ob man die Messe in Latain oder in der jeweiligen
Landessprache abhält. In der Bibel steht doch immer wieder Gott schaut in unsere Herzen und nicht auf
das Äußerliche. Für den eingeweihten Gläubigen führt das nur zum Kopfschütteln. Da fragt er sich
ob das Teuflische nicht da sein Unwesen treibt?
Mario Wolfberger: konservativ – progressiv Diesbezüglich spielt die Tendenz der Kirchenvertreter zu „konservativ“
oder „progressiv“ keine Rolle. Alle waren sie vergleichbar. Dann versuchen Sie es doch einfach einmal
bei den Reaktionären. Vielleicht finden Sie bei den Pius-Brüdern Ihr Glück?! Sofern Sie die hl. Schrift
ernsthaft kennen, wüßten Sie, daß es unter den 12 Aposteln einen Verräter, nämlich Judas, gab. Selbst
unser Herr Jesus Christus hatte bei seiner Personbalentscheidung eine Fehlerquote von einem Zwölftel.
Dem Jünger geht es aber nicht besser, als seinem Meister. Auch wir müssen deshalb in der kirchlichen
Personalpolitik weltweit mit einer wenigstens ebenso großen Fehlerquote rechnen. Alles Andere ist geistlicher
Hochmut. Sollten Sie, Herr Wolfberger, tatsächlich vollkommen fehlerfrei sein, können Sie gerne den
ersten Stein werfen.
matt3 wilde gesellen im sturmwind durchweht, ehrlos bis unter den boden Danke für deine botschaft morgen
werd ich auf den skiern durch die verschneiten bergwälder pirschen da ist eine andere welt in der sonne
auf den schneebergen www.urwurz.de
Das Genie des Herzens Das will ich dir heute sagen: Du glättest raue Seelen, tropfst Güte und lässt
das Selbstgefällige verstummen, bist vielleicht manchmal selbst unsicher, zerbrechlich und zerbrochen,
aber voll Hoffnungen, die keinen Namen haben, voll neuen Willens und Strömens. Wen du berührst, geht
reicher fort, selig und gesegnet. Die Brücken, die du von Mensch zu Mensch baust, sind fest und unerschütterlich.
Gott, segne dich! Du bist ein helles Orientierungslicht, ein Genie, das mit dem liebevollen Herzen spricht.
Quelle www.keinblick.de/texte.php?text=107034
DJM * aber da draußen am Wegesrand, dort bei dem König der Dornen … Lieber DJM für Dich als Dank
Grosses Herz verborgen, staunend nah ich dir, denn auf deinen Bergen bist du wahrhaft hier. Sieh, mit
ganzer Seele schenk ich dir mich hin, weil in deiner Allmacht ich geborgen bin. www.urwurz.de *schalom
@Wolffberger Was will der Autor eigentlich sagen? Hinter den Sinn dieses diffusen Artikels bin ich nicht
gestiegen … und warum der Herr jetzt aus der Kirche austreten will, erschließt sich mir auch nicht…
was nützt eine Wahrheit die nicht das volle Leben offenbart? ich stoße immer wieder auf den Gegensatz
des Geistlichen, der in Kirchen und Köstern zuhause ist und des Vagabunden, dessen Heimat Gottes weite
Schöpfung und die Welt der Menschen ist. Obgleich auch der Vagabund ein abgehobenes Dasein führt. Er
fügt sich ja keinen Konventionen der Seßhaften, ihn treibts umher, er schlägt – ja wurschtelt – sich
halt so durch, bricht die Frauenherzen wo er hinkommt und spielt ihnen den Clown. Für mich ist das Ausdruck
eines hohen Lebensideals. Für mich ist der Vagabund der eigentliche Befreier und Erlöser der Menschen.
Er baut keine Mauern, er reisst sie um mit Liebe und Humor. Er liebt die Menschen in all ihrer Vielfalt,
liebt auch ihre Schwächen, wie seine eigenen. Er ist voller Tatendrang und doch demütig wie ein Kind.
Eitelkeit „Geht, mehrt eure Macht und, wenn sich jemand in irgendeinem Punkt – auch in Fragen der Organisation
oder des Geschmacks – gegen eure Beamten stellt, vernichtet ihn, zerstört seine Existenz. Nur sprecht
nicht mit ihm. Dazu sind eure Unterhunde da oder die Beamten des Bundesdenkmalamtes.“ Die Kirche muss
gar niemanden Rechenschaft ablegen. Wozu auch?! Ich finde, so Sache wie Segnung von Homopaaren (auch wenn’s
einzeln geschieht), eine schwerwiegende Doppelmoral hinsichtlich der Löse und Bindegewalt der Priester
im Beichtstuhl. Wenn also jemand beichtet, dass er in wilder Ehe lebt und er einen konservativen Priester
auf dem hl. Stuhl da sitzen hat, muss er nach der Beichte, die ihm freilich die Sünde nicht vergab, die
Partnerschaft lösen. Auch wenn diese schon jahrzehntelang andauert. Dafür aber werden Homos hochoffziziell
zu Liebesgottesdiensten stephanscom.at/…es/2009/02/10/a16094/ eingeladen. Zornig darf man dabei nicht
werden, weil das ja eine Todsünde ist. So eine wird jedoch lapidar, wenn man sie beichtet vergeben. Also,
was soll’s. Nur nicht aufregen.
@Mario Wolffberger So ganz unrecht haben Sie nicht, mit diesem Artikel. Es gab in der Kirche immer beiderlei,
Heilige und Verbrecher, Sanfte und Zornige, Gute und Böse. Hoffen wir, dass jene, die aufrichtig sind,
die anderen mitziehen. Fangen wir bei uns an, lassen wir uns mitziehen.
Genau das ist das Motto der Schönen Neuen Weltkirche die ihre Dämmerung schon lange hinter sich hatte
und sich jetzt langsam aber sicher in Richtung Firmament bewegt. de.wikipedia.org/…iki/Aleister_Crowley
Crowley wäre gewiß entzückt über diese Fortschritte. Doch kann er sich tatsächlich freuen, wenn man
bedenkt wo er jetzt sein dürfte?
NO Games Im weiteren kann ich nach äußerst negativen Erfahrungen mit kirchlichen Beamten, Priestern
und Bischöfen leider nicht mehr behaupten, daß mir an dieser Gemeinschaft noch viel liegt. Ist leider
so. Tut ja eh jeder was er glaubt. Eigentlich ist der Leitsatz des selbsternannten Antichristen Crowley
„Tu, was du willst, soll sein das ganze Gesetz. Liebe ist das Gesetz, Liebe unter Willen“. Der Sinnspruch
des hl. Augustinus geht ein bisserl anders. Da lautet es weiter: ‘Schweigst du, so schweige aus Liebe;
schreist du, so schreie aus Liebe; weisest du zurecht, so weise aus Liebe zurecht; übst du Nachsicht,
so übe sie aus Liebe. Die Wurzel deines Handelns bleibe innerhalb der Liebe. Aus dieser Wurzel kann nichts
anderes als Gutes wachsen.’ AMEN
Die wahre Kirche das sind für mich all jene, die von Liebe erfüllt sind, Liebe ausstrahlen und die Werke
der Liebe verrichten. „Liebe und tue was du willst“ Wer aufrichtig liebt, der tut nicht böse. Die wahre
Kirche braucht keine Dogmen um sich glaubhaft zu machen. Sie tut es mit der Kraft ihrer Ausstrahlung,
ihrer Darstellung. Nur darin erweist sie sich letztlich als die Wahre.