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Keine Frage von konservativ oder progressiv
„Geht, mehrt eure Macht und, wenn sich jemand in irgendeinem Punkt – auch in Fragen der Organisation oder des Geschmacks – gegen eure Beamten stellt, vernichtet ihn, zerstört seine Existenz. Nur sprecht nicht mit ihm.“ Von Mario Wolffberger.
Auch die Gläubigen des Neuen Ritus wollen eine würdige Liturgie.
Auch die Gläubigen des Neuen Ritus wollen eine würdige Liturgie.
© joebrad1326, CC
(kreuz.net) Ich bin zwar kein Anhänger der ‘kreuz.net’-Variante des Konservativismus. In manchen Belangen finde ich mich jedoch parallel.

Vor allem fehlt mir etwas mehr Pflege der lateinischen Messe.

Ich bestehe zwar nicht unbedingt auf der Tridentinerin. Aber wenn man öfter über sein Wohndorf hinauskommt, lernt man schnell die lateinische Messe schätzen.

In Italien leide ich gelegentlich unter dem seltsamen überschnellen Gebrabbel italienischer Geistlicher. In einzelnen Domkirchen findet man allerdings schon seit längerer Zeit ein sogenanntes Touristenhochamt in – erraten – Latein.

Im weiteren kann ich nach äußerst negativen Erfahrungen mit kirchlichen Beamten, Priestern und Bischöfen leider nicht mehr behaupten, daß mir an dieser Gemeinschaft noch viel liegt.

Ich habe in meiner Arbeit als Orgelbauer zu viel Falschheit, Verlogenheit, direkte Lüge und Gleichgültigkeit gegenüber der Liebe zur Wahrheit und zum Nächsten erleben müssen – nicht aus Erzählungen, sondern an der eigenen Haut.

Diesbezüglich spielt die Tendenz der Kirchenvertreter zu „konservativ“ oder „progressiv“ keine Rolle. Alle waren sie vergleichbar.

Konservative hatten weniger Freundinnen, dafür auch weniger Verständnis. Machtbewußt und machtgierig waren alle. War das der Auftrag Jesu?

„Geht, mehrt eure Macht und, wenn sich jemand in irgendeinem Punkt – auch in Fragen der Organisation oder des Geschmacks – gegen eure Beamten stellt, vernichtet ihn, zerstört seine Existenz. Nur sprecht nicht mit ihm. Dazu sind eure Unterhunde da oder die Beamten des Bundesdenkmalamtes.“

Es ist nicht anzunehmen, daß der Konservativismus daran viel ändern wird.

Ich fürchte, daß alles nach dem Untergang der Altliberalen beim alten bleibt – soll’s das nicht? – und das habe nicht nur ich schon mehr als über.
      
28 Lesermeinungen
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#28   Biene Maja   07:46:04 | Samstag, 28. März 2009
r. ruhrgebietler
Guten Morgen! das sage ich auch ich habe mir die Schultern verrissen schmerzhaft ist das jeder hat so sein
Kreuz zu tragen aber bei uns scheint die Sonne Frühling
ist es geworden freut Euch über die Natur
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#27   r.ruhrgebietler   07:35:30 | Samstag, 28. März 2009
A M E N
Deo Gratias – A M E N.
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#26   caritatem   07:19:44 | Samstag, 28. März 2009
Herr,
schenke mir die Dankbarkeit der Einfachen,
die Freude der Guten,
die Hoffnung der Zufriedenen,
die Würde der Bescheidenen,
die Gelassenheit der Frommen,
den Frieden der Stillen,
den Mut der Treuen,
die Einsicht der Weisen,
die Liebe der Selbstlosen.Amen
PS:So beginnt man + net und nicht mit Schwuchtel,Höllenhomos,Perverslinge,…
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#25   Simplicius   04:04:24 | Samstag, 28. März 2009
ad lyricos
Man kann nur eingeschränkt sagen, daß bei einer toten Sprache die Wortbedeutungen keiner Änderung unterliegen. Weil Latein nicht unsere Muttersprache ist, übersetzen wir immer bewußt oder unbewußt ins Deutsche. Und die Übersetzungen treffen nie genau den Sinn des lateinischen Wortes. Und deshalb: weil sich unser Sprachgebrauch ändert, verschiebt sich auch unser Verständnis der lateinischen Wörter
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#24   Lieblingsuli   09:13:25 | Montag, 2. März 2009
Ministranten
Die Wurzel des Übels?
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#23   derLeser   00:24:18 | Montag, 2. März 2009
Zehntner -mit verlaub
aber Sie sind ein … www.nikbaertsch.com/…es/images/bio/av.jpg im Leib des Herrn
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#22   noch ein Landorganist   00:21:44 | Montag, 2. März 2009
Ach, Zehnter
Landonanist
ach wie einfallsreich. :-S
Genauso fad, wie alles, was von Ihnen kommt.
Es gibt auch noch Landorgiast www.wissen.de/…_woerterbuch/Orgiast
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#21   Schalom   23:45:31 | Sonntag, 1. März 2009
noch ein Landonanist Thank You verry much for this nice picture
Lieber noch ein Landorganist, ich grüße Sie
Wie man doch was so verwechseln kann.
Ich erfreue mich an Ihren Späßlein. Weiter so, Sie Braver.
Zugabe !
Liebe Grüsse :(3 * Ihr schalom
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#20   noch ein Landorganist   23:32:57 | Sonntag, 1. März 2009
Bild vom Ultratraditionalisten David Ho Zehnter (Schalom)
guggst du da! 3.bp.blogspot.com/…raditionalGuitar.jpg
Solche verbohrten Traditionalisten. Die Hunde verweigern sich jeder Weiterentwicklung.
:-D
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#19   Lycos   10:34:17 | Sonntag, 1. März 2009
Latein
hat den Vorteil das bei einer toten Sprache einzelne Worte keiner Bedeutungsänderung mehr unterliegen können!
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#18   sukowsky   10:31:48 | Sonntag, 1. März 2009
Latain hin oder her
Für mich ist das alles unverständlich ob man die Messe in Latain oder in der jeweiligen Landessprache abhält. In der Bibel steht doch immer wieder Gott schaut in unsere Herzen und nicht auf das Äußerliche. Für den eingeweihten Gläubigen führt das nur zum Kopfschütteln.
Da fragt er sich ob das Teuflische nicht da sein Unwesen treibt?
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#17   Jörg Guttenberger, Köln   00:14:10 | Sonntag, 1. März 2009
Mario Wolfberger: konservativ – progressiv
Diesbezüglich spielt die Tendenz der Kirchenvertreter zu „konservativ“ oder „progressiv“ keine Rolle. Alle waren sie vergleichbar.
Dann versuchen Sie es doch einfach einmal bei den Reaktionären. Vielleicht finden Sie bei den Pius-Brüdern Ihr Glück?!
Sofern Sie die hl. Schrift ernsthaft kennen, wüßten Sie, daß es unter den 12 Aposteln einen Verräter, nämlich Judas, gab. Selbst unser Herr Jesus Christus hatte bei seiner Personbalentscheidung eine Fehlerquote von einem Zwölftel. Dem Jünger geht es aber nicht besser, als seinem Meister. Auch wir müssen deshalb in der kirchlichen Personalpolitik weltweit mit einer wenigstens ebenso großen Fehlerquote rechnen. Alles Andere ist geistlicher Hochmut.
Sollten Sie, Herr Wolfberger, tatsächlich vollkommen fehlerfrei sein, können Sie gerne den ersten Stein werfen.
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#16   matt3   22:30:28 | Samstag, 28. Februar 2009
@Schalom
aber pass auf die Lawinen auf
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#15   Schalom   22:27:31 | Samstag, 28. Februar 2009
matt3 wilde gesellen im sturmwind durchweht, ehrlos bis unter den boden
Danke für deine botschaft
morgen werd ich auf den skiern
durch die verschneiten bergwälder pirschen
da ist eine andere welt
in der sonne
auf den schneebergen
www.urwurz.de
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#14   DJM †   22:08:19 | Samstag, 28. Februar 2009
Das Genie des Herzens
Das will ich dir heute sagen:
Du glättest raue Seelen,
tropfst Güte und lässt
das Selbstgefällige verstummen,
bist vielleicht manchmal selbst unsicher,
zerbrechlich und zerbrochen,
aber voll Hoffnungen,
die keinen Namen haben,
voll neuen Willens und Strömens.
Wen du berührst, geht reicher fort,
selig und gesegnet.
Die Brücken, die du
von Mensch zu Mensch baust,
sind fest und unerschütterlich.
Gott, segne dich!
Du bist ein helles Orientierungslicht,
ein Genie, das mit dem
liebevollen Herzen spricht.
Quelle www.keinblick.de/texte.php?text=107034
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#13   Schalom   22:04:36 | Samstag, 28. Februar 2009
DJM * aber da draußen am Wegesrand, dort bei dem König der Dornen …
Lieber DJM für Dich als Dank
Grosses Herz verborgen, staunend nah ich dir,
denn auf deinen Bergen bist du wahrhaft hier.
Sieh, mit ganzer Seele schenk ich dir mich hin,
weil in deiner Allmacht ich geborgen bin.
www.urwurz.de *schalom
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#12   Gotthard   21:51:26 | Samstag, 28. Februar 2009
@Wolffberger
Was will der Autor eigentlich sagen?
Hinter den Sinn dieses diffusen Artikels bin ich nicht gestiegen …
und warum der Herr jetzt aus der Kirche austreten will, erschließt sich mir auch nicht…
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#11   DJM †   19:41:32 | Samstag, 28. Februar 2009
@matt3 – Idealisten sind Phantasten
:-D Maler und Landstreicher.
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#10   matt3   19:28:59 | Samstag, 28. Februar 2009
was nützt eine Wahrheit die nicht das volle Leben offenbart?
ich stoße immer wieder auf den Gegensatz des Geistlichen, der in Kirchen und Köstern zuhause ist und des Vagabunden, dessen Heimat Gottes weite Schöpfung und die Welt der Menschen ist.
Obgleich auch der Vagabund ein abgehobenes Dasein führt. Er fügt sich ja keinen Konventionen der Seßhaften, ihn treibts umher, er schlägt – ja wurschtelt – sich halt so durch, bricht die Frauenherzen wo er hinkommt und spielt ihnen den Clown. Für mich ist das Ausdruck eines hohen Lebensideals. Für mich ist der Vagabund der eigentliche Befreier und Erlöser der Menschen. Er baut keine Mauern, er reisst sie um mit Liebe und Humor. Er liebt die Menschen in all ihrer Vielfalt, liebt auch ihre Schwächen, wie seine eigenen. Er ist voller Tatendrang und doch demütig wie ein Kind.
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#9   DJM †   19:02:25 | Samstag, 28. Februar 2009
Eitelkeit
„Geht, mehrt eure Macht und, wenn sich jemand in irgendeinem Punkt – auch in Fragen der Organisation oder des Geschmacks – gegen eure Beamten stellt, vernichtet ihn, zerstört seine Existenz. Nur sprecht nicht mit ihm. Dazu sind eure Unterhunde da oder die Beamten des Bundesdenkmalamtes.“
Die Kirche muss gar niemanden Rechenschaft ablegen. Wozu auch?! Ich finde, so Sache wie Segnung von Homopaaren (auch wenn’s einzeln geschieht), eine schwerwiegende Doppelmoral hinsichtlich der Löse und Bindegewalt der Priester im Beichtstuhl. Wenn also jemand beichtet, dass er in wilder Ehe lebt und er einen konservativen Priester auf dem hl. Stuhl da sitzen hat, muss er nach der Beichte, die ihm freilich die Sünde nicht vergab, die Partnerschaft lösen. Auch wenn diese schon jahrzehntelang andauert. Dafür aber werden Homos hochoffziziell zu Liebesgottesdiensten stephanscom.at/…es/2009/02/10/a16094/ eingeladen. Zornig darf man dabei nicht werden, weil das ja eine Todsünde ist. So eine wird jedoch lapidar, wenn man sie beichtet vergeben. Also, was soll’s. Nur nicht aufregen.
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#8   möchtegern-kathole   18:40:59 | Samstag, 28. Februar 2009
@Mario Wolffberger
So ganz unrecht haben Sie nicht, mit diesem Artikel. Es gab in der Kirche immer beiderlei, Heilige und Verbrecher, Sanfte und Zornige, Gute und Böse. Hoffen wir, dass jene, die aufrichtig sind, die anderen mitziehen. Fangen wir bei uns an, lassen wir uns mitziehen.
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#7   DJM †   18:38:46 | Samstag, 28. Februar 2009
Sorry – KATH – ARSIS
de.wikipedia.org/wiki/Katharsis_(Psychologie)
…moralische Vorurteile…pah :-S
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#6   Kraut   18:37:15 | Samstag, 28. Februar 2009
Genau das ist das Motto der Schönen Neuen Weltkirche
die ihre Dämmerung schon lange hinter sich hatte und sich jetzt langsam aber sicher in Richtung Firmament bewegt.
de.wikipedia.org/…iki/Aleister_Crowley
Crowley wäre gewiß entzückt über diese Fortschritte. Doch kann er sich tatsächlich freuen, wenn man bedenkt wo er jetzt sein dürfte?
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#5   DJM †   18:33:03 | Samstag, 28. Februar 2009
Ach, Plato
Genau gut könnte man die griechische Katarsis weiterpraktizieren.
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#4   Mrs.Cologne   18:31:50 | Samstag, 28. Februar 2009
@mattnichtglanz
Ach was. Schon einmal etwas von „Deus caritas est“ gehört?
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#3   DJM †   18:27:17 | Samstag, 28. Februar 2009
NO Games
Im weiteren kann ich nach äußerst negativen Erfahrungen mit kirchlichen Beamten, Priestern und Bischöfen leider nicht mehr behaupten, daß mir an dieser Gemeinschaft noch viel liegt.
Ist leider so. Tut ja eh jeder was er glaubt. Eigentlich ist der Leitsatz des selbsternannten Antichristen Crowley „Tu, was du willst, soll sein das ganze Gesetz. Liebe ist das Gesetz, Liebe unter Willen“. Der Sinnspruch des hl. Augustinus geht ein bisserl anders. Da lautet es weiter: ‘Schweigst du, so schweige aus Liebe; schreist du, so schreie aus Liebe; weisest du zurecht, so weise aus Liebe zurecht; übst du Nachsicht, so übe sie aus Liebe. Die Wurzel deines Handelns bleibe innerhalb der Liebe. Aus dieser Wurzel kann nichts anderes als Gutes wachsen.’ AMEN
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#2   Kraut   18:24:22 | Samstag, 28. Februar 2009
„tue was du willst“
Do what you will, shall be your own law!
der Leitspruch von Aleister Crowley. Viel Spaß beim googeln.
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#1   matt3   17:58:58 | Samstag, 28. Februar 2009
Die wahre Kirche
das sind für mich all jene, die von Liebe erfüllt sind, Liebe ausstrahlen und die Werke der Liebe verrichten.
„Liebe und tue was du willst“ Wer aufrichtig liebt, der tut nicht böse.
Die wahre Kirche braucht keine Dogmen um sich glaubhaft zu machen. Sie tut es mit der Kraft ihrer Ausstrahlung, ihrer Darstellung.
Nur darin erweist sie sich letztlich als die Wahre.
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