13:33:39 | Donnerstag, 26. Februar 2009
In der verfaulenden Katholischen Kirche Österreichs liegt alle Macht in den Krallen altliberaler, gewaltbereiter Wölfe. Von Dr. Josef Preßlmayer.
(kreuz.net) Angesichts der Massenvernichtung ungeborener Kinder in Österreich und im christlichen Abendland,
die mit Glaubensschwund einhergeht und der Lehre Christi die Zukunft raubt, wandte ich mich im letzten
Dezember an den Papst.
Ich sandte ihm mein Buch
„Der Abfall der katholischen Kirche Österreichs von
der Lehre der Kirche zum Lebensschutz“, das eine umfangreiche Dokumentation enthält.
Es ist wichtig,
daß der Vatikan über die Zusammenarbeit der Kirche mit internationalen Abtreibungs-Netzwerken informiert
ist.
Nachgeben auf ErpressungVielleicht war dieser Bericht auch ein winziger Beitrag dazu, daß der
Papst versucht hat, den glaubenstreuen Priester, Mons. Gerhard Maria Wagner, zum Linzer Weihbischof zu
ernennen.
Denn in der Diözese Linz haben kirchliche Befürworter der Fristenlösung in der ‘Katholischen
Frauenbewegung’, ‘Katholischen Aktion’ und ‘Aktion Leben Österreich’ besonders festen Fuß gefaßt.
Das beweist etwa die Linzer
Skandal-Jugend-CD, die Links zu sämtlichen Abtreibungskliniken Österreichs
enthält.
Ich hoffe, daß dem Papst im Kampf um Mons. Wagner bewußt ist, daß in einer Sozietät nichts
schädlicher ist als das Nachgeben auf Erpressung.
Wer einmal einer Erpressung erliegt, verliert seine
Autorität. Er zerstört auch die Sehnsucht des Menschen nach Autorität, Orientierung und Ordnung.
Die
legitime Autoritätsperson hat darum die Pflicht, sich Erpressungen zu widersetzen, um die Ordnung in
der Gemeinschaft zu bewahren.
Das Problem in der österreichischen Kirche ist nicht Mons. Wagner, sondern
jene abgefallene Kirchenfunktionäre, die auf der Seite des Feindes kämpfen. Ich möchte die bekanntesten
aufzählen.
Christoph Kardinal Schönborn von Wien• zeichnet die langjährige Generalsekretärin
der ‘Aktion Leben Österreich’,
Gertraude Steindl, mit dem päpstlichen Sankt Gregorius-Orden aus. Frau
Steindl setzt sich öffentlich für die Abtreibungsgewalt ein;
• zeichnet die frühere Wiener Gesundheitsstadträtin
und Vorkämpferin für die Abtreibungsgewalt,
Renate Brauner, gleichfalls mit dem St. Gregorius-Orden
aus;
• traut der Abtreibungsindustrie die medizinische Beratung vor einer Kinderschlachtung zu, wenn
eine Hinweispflicht auf weitere Beratungsmöglichkeiten beachtet wird. Damit will der Kardinal uns glauben
machen, daß Abtreiber auf ihren Henkerslohn verzichten und schwangere Mütter überzeugen werden, ihr
Kind auszutragen.
• unterstützt finanziell und ideell die ‘Aktion Leben Österreich’, die
tötungsoffene
„Beratungen“ durchführt, „Beratungsscheine“ für Kinderabtreibungen ausstellt und die chemische Tötung
von Kindern empfiehlt.
• verteidigt die Abtreibungsgewalt und Fristenlösung in der Fernsehsendung
„
Pressestunde“ vom 3. Dezember 2006.
Erzbischof Alois Kothgasser von Salzburg• unterstützt finanziell
und ideell die ‘Aktion Leben Österreich’, welche die Abtreibungsgewalt befürwortet, tötungsoffene Beratungen
durchführt und Beratungsscheine für Kinderabtreibungen ausstellt;
• gewährt der, mit dem Wiener
Abtreiber Christian Fiala verhängten Einrichtung ‘
ISIS’ Aufenthalt im Salzburger Bildungshaus Sankt Virgil,
wobei davon auszugehen ist, daß die Erzdiözese Geld von den Veranstaltern erhalten hat.
Bischof Klaus
Küng von Sankt Pölten• läßt die von ihm selber jahrelang vertretene Forderung nach Trennung von
Abtreiber und beratendem Arzt offenbar auf Druck kirchlicher Befürworter der Abtreibungsgewalt fallen;
• hält anläßlich der Auszeichnung von Gertraude Steindl – langjährige Generalsekretärin der ‘Aktion
Leben Österreich’ – mit der „Kardinal-Opilio-Rossi-Medaille“ eine Laudatio. Frau Steindl befürwortet
die Abtreibungsgewalt.
Bischof Paul Iby von Eisenstadt• hält ebenfalls eine Laudatio auf die langjährige
Generalsekretärin der ‘Aktion Leben Österreich’ und Abtreibungsbefürworterin, Gertraude Steindl, anläßlich
deren Auszeichnung mit der „Kardinal-Opilio-Rossi-Medaille“.
Bischof Egon Kapellari von Graz• erklärt,
kein „
Abtreibungsschnüffler“ zu sein, um damit seine Gleichgültigkeit gegenüber der Massenvernichtung
ungeborener Kinder zu rechtfertigen;
• verbietet Priestern die Teilnahme an Gebetsvigilien für ungeborene
Menschen.
Bischof Alois Schwarz von Gurk-Klagenfurt• verteidigt bei einer Podiumsdiskussion im Klagenfurter
Konzerthaus die Abtreibungsgewalt und Fristenlösung;
• verbietet Priestern, in der Kirche über die
Kinderabtreibung zu predigen, da betroffene Frauen anwesend sein könnten;
• verbietet Priestern die
Teilnahme an Villacher Gebetsvigilien für ungeborene Menschen.
Bischofsvikar Wilhelm Viehböck von Linz
• verteidigt die Linzer
Skandal-Jugend-CD, die 15.000 Erst-Kirchensteuerzahler zugesandt wurde. Auf
der CD sind sämtliche Abtreibungsküchen Österreichs verlinkt. Der Bischofsvikar „will noch viele solcher
CDs“.
Ferdinand Kaineder, Leiter des Kommunikationsbüros der Diözese Linz• ist mitverantwortlich
für die Linzer Skandal-Jugend-CD, die als „Kommunikationsmittel der Kirche“ gedacht gewesen sei.
Margit
Hauft, Präsidentin der Linzer ‘Katholischen Aktion’ und Vorsitzende der ‘Katholische Frauenbewegung Österreichs’
• befürwortet die Abtreibungsgewalt und die Fristenlösung;
• tritt am Höhepunkt der Diskussion
um die Abtreibungspille „RU 486/Mifegyne“
öffentlich für deren Zulassung ein.
Gabriele Kienesberger,
Frauenbeauftragte der Diözese Linz• befürwortet die Abtreibungsgewalt und die Fristenlösung;
• spricht
sich am Höhepunkt der Diskussion um die Abtreibungspille „RU 486/Mifegyne“ für deren Zulassung aus.
Gertraude Steindl, frühere Vorsitzende der ‘Aktion Leben Österreich’• befürwortet die Abtreibungsgewalt
und die Fristenlösung;
• wird von Kardinal Schönborn mit dem päpstlichen Sankt Gregorius-Orden ausgezeichnet.
Martina Kronthaler, derzeitige Vorsitzende der ‘Aktion Leben Österreich’• befürwortet die Abtreibungsgewalt
und die Fristenlösung;
• verhöhnte die Bemühungen Papst Benedikt XVI. im Kampf gegen die Fristenlösung
als „altes Lagerdenken“
Ingeborg Fischer, Vorsitzende der ‘Aktion Leben Oberösterreich’• befürwortet
die Abtreibungsgewalt;
• spricht sich für die Zulassung der Abtreibungspille „RU 486/Mifegyne“ aus.
Die hier wiedergegebenen Angaben sind in meinem Buch „
Der Abfall der katholischen Kirche Österreichs
von der Lehre der Kirche zum Lebensschutz“ dokumentiert.
In einem Schreiben an den Papst über die Nuntiatur
wurde ein Antrag auf Bestrafung dieser Personen konform mit dem Kirchenrecht beantragt.
Der Liste hinzugefügt
wurde Propst Maximilian Fürnsinn von Herzogenburg bei Sankt Pölten. Er segnete im Museum des Gotteslästerers
Hermann Nitsch unter anderem blutbeschmierte Messgewänder, garniert mit Abtreibungsinstrumenten.
Auf
der Liste ist auch der Wiener Dompfarrer Anton Faber, der mit Kardinal Schönborn für die Darstellung
Jesu als
Homo-Orgiast im Wiener Dommuseum mitverantwortlich ist.
Hw. Faber führt auch
Homo-Segnungen
durch, plant eine Schlacht-Ausstellung mit dem Gotteslästerer Hermann Nitsch als Referenten und bezeugte
den Glauben bei einer Heiligen Messe mit dem protestantischen Glaubensbekenntnis.
Der Autor ist Gesundheitspsychologe
und Kurator des „1. Europäischen Lebensschutz-Museums“.
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.