Pfarrverbände
Öffentlicher Widerstand ist notwendig
Einem Pfarrer in der Diözese Aachen ist endgültig der römische Kragen geplatzt: „Während auf dem Gebiet der Verkündigung und der Liturgie jeder machen kann, was er will, wird auf dem Gebiet des Organisatorischen nun plötzlich per Dekret regiert.“
Aachener Dom
Aachener Dom
© א (Aleph), CC
(kreuz.net, Herzogenrath) „Wir bestreiten nicht die Notwendigkeit der Zusammenarbeit von Kirchengemeinden. Im Gegenteil.“

Das erklärte Pfarrer Guido Rodheudt von Herzogenrath im Bistum Aachen in einem Interview vom 24. Februar mit der ‘Aachener Zeitung’.

Die Pfarrei von Hw. Rodheudt hat im Jahr 2005 sogar eine freiwillige Fusion durchgeführt.

Denken vor Handeln

Die Kritik des Geistlichen: „Es muß durchdachte Zusammenschlüsse geben, bei denen das Urteil der Priester vor Ort gehört wird.“

Darum üben der Pfarrer und seine Mitstreiter Widerstand gegen die Pläne von Bischof Heinrich Mussinghoff von Aachen und seines Generalvikars Manfred von Holtum.

Die beiden wollen großflächige „Gemeinschaften der Gemeinden“ und sogenannte Kirchengemeindeverbände bilden.

Der Bischof favorisiere die Abschaffung der territorialen Seelsorge zugunsten großflächiger Seelsorgebezirke im Stil des Verbandswesens – kritisiert Hw. Rodheudt.

Bischöflicher Befehlston

Der Geistliche weist darauf hin, daß der Architekt des „Abschieds von der Pfarrei“ – Pfarrer Rolf-Peter Cremer – jahrelang Bundespräses des ‘Bundes der Deutschen Katholischen Jugend’ war:

„Von daher wundert es nicht, wenn er das Bistum im Stil des ‘Bundes der Deutschen Katholischen Jugend’ umbauen will. Und der Bischof schließt sich an.“

Pfarrer Rodheudt stört sich vor allem am bischöflichen Befehlston, der in dieser Art im Bistum Aachen bisher unbekannt gewesen sei:

„Während auf dem Gebiet der Verkündigung und der Liturgie jeder machen kann, was er will, wird auf dem Gebiet des Organisatorischen nun plötzlich per Dekret regiert.“

Auf einen Weg geprügelt

Im Zusammenhang der Strukturreform wirke diese „Gleichschaltung“ totalitär: „Statt behutsam zu führen, prügelt der Hirte die Herde auf einen Weg, von dem alles andere als klar ist, ob man auf ihm überhaupt neue Weideplätze erreichen wird.“

Hinzu komme, „daß der Bischof über Jahre in manchen Pfarreien große Abweichungen von der Norm kirchlichen Lebens zugelassen hat, die sich unmöglich in den angeordneten Zwangsehen harmonisieren lassen werden.“

Pfarrer Rodheudt zählt zahlreiche Mängel an dem bisherigen Ergebnis der Fusionen auf: die chaotisch arbeitenden, neu eingerichteten Verwaltungszentren, Absterben des Ehrenamtes, Kirchenaustritte und Amtsniederlegungen von Pfarrern.

Es geht auch anders

In seiner Fusionspfarrei Sankt Gertrud habe man bereits vor Jahren alte Zöpfe abgeschnitten und gezeigt, wie man eine Pfarrei zukunftsfähig vergrößern und sparsam organisieren könne: „Wichtig ist dabei die Sicherung des sakramentalen Lebens.“

Die Pfarrei kann erstaunliche Erfolge vorweisen: „Die Frucht ist ein stetiger Anstieg an Meßbesuchern, Gönnern und ehrenamtlichen Helfern.“

Doch dann kommt der Rückschlag: „Die neue unübersichtliche Struktur wird genau dies zum Erliegen bringen.“

Seelsorgekolchosen

Pfarrer Rodheudt fürchtet, daß das Bistum Aachen eine Funktionärskirche wird:

„Mit brachialer Gewalt wird unter dem Motto »den Wandel aktiv gestalten« das Prinzip der territorialen Seelsorge einfach abgewürgt. Wir empfinden diesen Jargon als zynisch.“

Außerdem stellt der Geistliche „massive Fragwürdigkeiten im kirchenrechtlichen und theologischen Bereich“ fest:

„Zum Beispiel wird der Priester in den neuen »Seelsorgekolchosen« ein wichtiges Wesensmerkmal des Weihepriestertums – die Leitungsvollmacht – nicht mehr leben können.“

Diese werde ihm faktisch durch eine „Demokratisierung der Seelsorge“ genommen: „Dieses Profildefizit wird meines Erachtens zu noch größerem Priestermangel führen.“

Jedes Vertrauen in den Bischof verloren

Jetzt lädt Hw. Rodheud alle Bedenkenträger ein, „sich zu einem öffentlichen Widerstand zu formieren und sich dem Aktionsbündnis »Kirche vor Ort« anzuschließen.“

Gemeinsame Gespräche mit dem Bistum Aachen sieht der Pfarrer kritisch:

„Gespräche dienten bisher seitens des Bistums dazu, kritische Gemeinden ruhigzustellen – entweder durch Einschüchterung oder durch falsche Versprechungen.“

Aus dieser Erfahrung habe man jedes Vertrauen in den Bischof und die Bistumsleitung verloren: „Er allein kann das nur noch ändern.“
      
33 Lesermeinungen
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#33   Eva B. Kreuz.net Klofrau †   19:35:10 | Dienstag, 21. April 2009
Wo bitte wassers bekennen Sie sich zur kirchlichen Autorität
Da Sie die des Papstes und der Bischöfe ablehnen, welche meinen Sie?
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#32   wassers   19:31:36 | Dienstag, 21. April 2009
Konziliarer Gehorsam!
ICh habe Zweifel an dem neuen Kurs! Halten Sie den Mund!
Ich lehne die Zerstörung des kath. Glaubens ab! Sie sind verrückt!
Ich möchte katholisch bleiben! Sie sind ein ewig Gestriger!
Ich bekenne mich zur kirchlichen Autorität! Damit haben Sie völlig verloren!
Das ist die Situation der konziliaren Sekte!
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#31   Eva B. Kreuz.net Klofrau †   19:15:00 | Dienstag, 21. April 2009
füllen sich ihre fettleibigen Bäuche, von anderen Körperteilen ganz abgesehen.
„Die Kirch hat einen guten Magen, ganze Länder hat sie schon gefressen und sich doch nicht daran übergessen.“
Wassers, das stammt übrigens von Goethe. Hat bekanntlich vor dem 2. Vatikanischen Kontil gelebt. Damals zelebrierten alle noch tridentinisch.
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#30   wassers   19:10:58 | Dienstag, 21. April 2009
Nein, wenn der Glaube fehlt…
Sie machen sich immer noch Illusionen über den konziliaren Zerstörungsverein. Dieser hat den katholischen Glauben völlig aufgegeben. Alle katholisierenden Versuche, durch wen auch immer, sind nur Makulator, um vom Verlust des katholischen Glaubens abzulenken! Kündigen Sie Ihre Mitgliedschaft im Verein der Krichensteuerzahler, das trifft die Zerstörer des Glaubens, über alle anderen Schritte lachen sie nur und füllen sich ihre fettleibigen Bäuche, von anderen Körperteilen ganz abgesehen.
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#29   Mathias Wagener   10:24:45 | Samstag, 7. März 2009
Fehlende Priester
Wenn doch die Priester fehlen, dann ist guter rat doch teuer.
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#28   hieronymus333   16:24:56 | Dienstag, 3. März 2009
Schalom
Gerüchte sind Gerüchte und entbehrten schon bei Ihrer Entstehung jeglicher Wahrheitzusage. So glaubt tatsächlich noch ein Teil der Menschheit, daß die Diözesen für die unehelichen Kinder der Priester aufkämen usw. Machen Sie die Augen auf, wenn es ums Geld geht, kennt die Kirche keinen Spaß mehr, und da gibt es auch kein Geld für die Pfarrer, ob mit oder ohne Kind.
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#27   Schalom   22:26:12 | Sonntag, 1. März 2009
Der „HEILIGE VATER“ akzeptiert die ehelichen Kinder seiner katholischen Priester
des orthoxen Ritus,und der ehrmaligen protestantischen Pfarrer im römisch katholischen Kirchendienst.
Noch etwas wissenswertes wahres katholisches:
So manches Ordiariat in Deutschland zahlt 3-4 erfolgreiche sacerdotale Leistungen, die Hand und Fuß haben.
Jedes Priesterkind :(3 ist von Gott gewollt. Oder ist es anders?
PS: Der Titel „Heiliger Vater“ steht laut Jesus im NT ausnamslos nur Gott zu. So ist es mal, auch wenns nicht wieder fromm mundet, Tantchen Kreuzspinne. :-O
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#26   hieronymus333   22:07:18 | Sonntag, 1. März 2009
Herr Shalom
wenn diese Leute nicht in der Lage sind für den Herrn Zeugnis abzulegen, ohne jedem Rock hinterherzuheiraten, schaffen sie die restliche Arbeit eines Priesters auch nicht.
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#25   Galatea   21:51:56 | Sonntag, 1. März 2009
Sehr geehrter Herr Shalom,
würde der Hl. Vater morgen früh den Zölibat ad acta legen, dann, meinen Sie argumentieren zu können, würdnen Hunderttausende junger Männer plötzlich ihre Berufung erkennen.
Sehen Sie bitte schon allein anhand der kath. Lehre ein, wie irrregeleitet diese Ansicht ist.
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#24   Gotthard   21:48:23 | Sonntag, 1. März 2009
@mathild
Bravo … von nichts Ahnung – aber davon sehr viel!
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#23   mathild   20:48:25 | Sonntag, 1. März 2009
BRAVO Herr Pfarrer Rodheudt – das ist vorbildlich für einen guten Seelsorger!
Eigentlich sollte es für jeden Priester klar sein, dass man sich so ein unkatholisches System nicht aufdiktieren lassen darf/kann. Wer ein Seelsorger vom Herz her ist – der muß eigentlich von seinem Amt zurücktreten.
Alle müßten das machen – und dann stände ein Herr Mussinghoff in seinem Kampf gegen GOTT alleine da.
Im Bistum Essen ist es schon gelaufen unter Herrn Bischof Dr. Felix Genn! Er hat alle gesunden Strukturen zerstört – nur ein Geistlicher hatte im Bistum Essen den Mut von seinem Amt aufgrund der Großgemeindegründung zurück zu treten – hw. Pfarrer R. Gessmann aus GE-Schalke.
Priestermangel?…da kann man lachen – tummeln sich in manchen Pfarreien gar zwei „Schauspieler“ herum. Einer hat immer freie Tage – der andere macht mal eben den Dienst inne Kirche!
Gute Geistliche wurden ihres Amtes enthoben und in den vorzeitigen Ruhestand versetzt. Ein guter fromme Priester befindet sich seit 2001 schon im Arbeitslosenstand. Er bezieht Hartz IV – seit Jahren. Priestermangel? Geldnot?…Alles gelogen – die Gemeinden sind reich und hätten Finanzen zum Selbnsterhalt ihrer Heiligtümer/Gotteshäuser.
Aber die Bischöfe brauchen ja Geld – für die Sicherung ihres Standes – 11300,--Euro netto Monat für Monat lt. Reichskonkordat.
Das stinkt zum Himmel. Dr. Felix Genn hat aus Angst sein Amt im Bistum Essen aufgegeben – er geht nach Münster um dort sein Unwesen gegen Gott weiter zu treiben.
Er ist eh exkommuniziert – denn er hört weder auf den Papst noch beachtet er den CIC.
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#22   derLeser   20:04:52 | Sonntag, 1. März 2009
„Priestermangel“ ist eine Lüge Der Feinde von Lehramt und Papst
Fakt ist:
Im deutssprachigem Raum mit seinen so vielen schönen Entwicklungen und einem gelebten Miteinander (so die Aussage vieler Kirchenfunktionäre) ist die Zahl der Seminaristen seit Beginn der 90er Jahre bis heute um über – 80% eingebrochen ist, während sie in der Weltkirche steigend ist? Zu Beginn des Pontifikats von Johannes Paul II, im Jahr 1978, gab es in der Weltkirche 63.882 Seminaristen. Bereits im Jahr 2001 war diese Zahl bis auf 112.982 Seminaristen gestiegen.
Die müssen nur umverteilt werden.
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#21   Schalom   20:00:14 | Sonntag, 1. März 2009
Leider ist der Priestermangel römisch hausgemacht
Das könnte sich ändern durch
ledige und verheiratete Priester (weltweit 120 000 Priester wegen Ehe aus dem Dienst geworfen)
Durch die Priesterweihe bewährter Familienväter zu Priestern nach dem Modell der Urkirche.
Kein Verbot für verlobte und verheiratete junge Männer für den Priesterberuf, nach dem Modell der Ostkirche. Dort sind die orthodoxen Priesterseminare voll.
Priesterweihe von bewährten verheirateten Diakonen und Pastoralreferenten.
Aufhebung des Weiheverbotes für Frauen zu Diakoninnen.
Es ist ein Skandal, dass Rom so wenig für den Priesternachwuchs tut.
Jede Pfarrgemeinde hat das Recht auf einen eigenen Pfarrer.
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#20   hieronymus333   19:11:25 | Sonntag, 1. März 2009
Welcher Priestermangel?
In Augsburg gibt es ab April einen ausrangierten Regens, wie wärs mit dem, der bekommt das Haus wieder voll, nach Aussagen der Presse, einzelner Berufener, diverser homosexuellen Gruppierungen und die müssen es ja wissen.
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#19   Mathias Wagener   16:31:25 | Sonntag, 1. März 2009
Seelsorgekolchosen
Welch ein putziger Begriff „Seelsorgekolchosen“. Sind aber nicht größere Einheiten wegen des Priestermangels unumgänglich ? Befehlston ist natürlich nicht angebracht.
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#18   hieronymus333   11:11:39 | Sonntag, 1. März 2009
Bischof Heinrich Mussinghoff
hat absolut Recht! :-D :-D :-D :-D :-D
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#17   thaumaturgos   01:23:32 | Sonntag, 1. März 2009
man muss ja nicht jede
im 19. jh. gegründete gemeinde erhalten … lesen sie sich doch mal ein in die seeelsorgegeschichte des ausgehenden mitelalers und der zeit nach trient…
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#16   Siegfried   22:31:24 | Samstag, 28. Februar 2009
Die neue Pastoral
In allen dtsch. Bistümern geht es nach diesem Motte weiter. Andere Bistümer nennen diese neuen Geburten Pastoraler – Raumund ähnliche neuen Wortverbindungen.
Die Erkenntnis, alle Dummheiten die in Politik und in Wirtschaftbetrieben wegen Zerstörung des Unternehmens beendet wurden, um den Schaden zu minimieren, müssen erprobt werden. Diese Erkenntnisse müssen nach Anweisung der DBK zum größeren Schaden für Kirche und Glauben in den Bistümern mit äußerster Gewalt eingeführt und umgesetzt werden.
Aus diesem Grunde ist der Hauptpunkt der Frühjahrskonferenz auch der wirtschaftliche Weltschaden. Der Katechetische Schaden in Schulen und Pfarreien spielen keine Rolle.
:-! Manches Mal hängt einem die Zunge aus dem Hals :-@ ooohh jaaaa :-! :-@ O:) Solange die Kirchensteuer fließt brauchen sich die Vielen Diplom Theologen und ihre Bischöfe keine Sorgen machen. o.O o.O Aber die Sägen ja auf dem Ast auf dem sie sitzen!! :-( :-( o.O :-O :-O :-S Die viele Arbeit in HH ermüdet.!!
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#15   Beatus Theophilus_89   19:46:29 | Samstag, 28. Februar 2009
Oh Heiliger Albertus Magnus…
…der du die Diözese Regensburg aus dem finanziellen Notstand führtest, bitte erhöre uns!
Dass die rkK sich wieder erhole.
Du der Doctor Universalis [Kirchenlehrer] auf dem Gebiet…
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#14   sukowsky   18:13:13 | Samstag, 28. Februar 2009
Kinder, was sollen diese Streitereien
Kinder, was sollen diese Streitereien. Kann man sich nicht gütlich einigen? Wir sollten als Gläubige unser Ego zurücknehmen.
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#13   geghard   18:06:21 | Samstag, 28. Februar 2009
ein Bischof ist ein Bischof ist ein…
Die Frage wer hier der progressive oder der konservative ist stellt sich hier einfach nicht. Die Hierarchie macht Sinn und es gibt auch für Pfarrer die Möglichkeit im interen Weg andere Gremien damit zu befassen die über dem Bischof stehen. Erfahrungsgemäß gehen meistens nur die Bandscheibenturngruppe und das lokale Seniorenkaffe verloren, eine Gebetsgruppe läßt sich durch solche Eingriffe nicht stören. Allerdings könnte es durch solche Zentren mit mehreren Priestern gelingen den Einfluss der Laien zurückzudrängen und weiters auch eine gegenseitige Stärkung der Priester im Glauben zu erfahren. Tradition um der Tradition willen ist einfach zu wenig, nur wenn damit die Ehre Gottes gemehrt werden kann steht die Sache dafür. Ansonsten gilt das wir hier keine feste bleibe haben und wir auch unseren Geist rege halten sollen. So will ich hier mit ein paar Zeilen eines Gedichts von H.Hesse enden:
Es muss das Herz bei jedem Lebensrufe
bereit zum Abschied sein und Neubeginne,
um sich in Tapferkeit und ohne Trauern
in and’re, neue Bindungen zu geben.
Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
der uns beschützt und der uns hilft zu leben.
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#12   noch ein Landorganist   15:35:13 | Samstag, 28. Februar 2009
Katholischer Widerstand ist notwendig
@ Eva-Klofrau:
Ich habe kein Wort über den normalen Priester gesagt. Aber was sich da vierlerorts als Bischöfe und Horror-Management um diese herum eingenistet hat ist zum :-! Völlig korrekt ist meine Aussage, dass diese den Abbruch verwalten, ja sogar vorantreiben! Oder nenen Sie mir mal eine aufblühende Diözese
Aachen, Essen, Hildesheim, … :-D
@ „ichbinnichtkatholisch“. Seit wann kennen Sie meine Gemeinde? Waren Sie schon mal da? Passen sie auf, dass ich Ihnen nicht von der Empore auf den Kopf spucke, oder mir „aus Versehen“ das Orgelbuch herunterfällt :-P
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#11   Schalom   14:15:15 | Samstag, 28. Februar 2009
Kraut *** Mensch bleibt Mensch.
Die verrückteste Idee des Lieben Gottes.
Die Triebe. :'(
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#10   Kraut   14:10:29 | Samstag, 28. Februar 2009
Geweihte Manager…
Gehörnte Manager!
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#9   Schalom   14:06:41 | Samstag, 28. Februar 2009
Der Frühling kommt. Die Kirche lebt. Das Alte ist vergangen.
Jesus Christus ist jung.
Da kommt Frohe Botschaft auf. :(3
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#8   ihrseidnichtkatholisch   13:59:59 | Samstag, 28. Februar 2009
meine lieben …
…reaktionären dauerhetzer… schaut doch mal in die erzdiözese freiburg… da läuft es sehr rund mit den seelsorgeeinheiten…
@landorganist: ich hoffe ihr orgelspiel ist qualitativ besser als ihre aussagen… weil sonst weiß ich einen grund wieso ib ihrer gemeinde die kirche leer ist :-D :-D
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#7   Feldmaus   13:42:16 | Samstag, 28. Februar 2009
Höher schneller weiter
war mal ein Slogan aus der DDR. Die NWO Bastler schaffen im Auftrag der Logen den Grundstein für unsere sozialistische Zukunft, wenn die Kirche nicht aufpasst, hat sie in dieser schönen neuen Orwellschen Welt bald keinen Platz mehr. Darum muss gerade die Kirche dafür kämpfen, dass alles wieder in die regionale Ordnung zurückgefahren wird. o^/
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#6   Prof Rempremmerding   13:08:49 | Samstag, 28. Februar 2009
ROTARYPISSKOPAT
Die rotarischen Exzellenzen führen doch nur ihre Orders aus, die sie gehorsamst von ihren Logenogeren erhalten, siehe Marx in München. Wenn sie Rom gegenüber nur auch so gehorsam wären, diese willfährigen Logenknechte!
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#5   möchtegern-kathole   12:35:28 | Samstag, 28. Februar 2009
Rodheudt …
… soll sich halt eine Bruderschaft suchen, in der er das tun kann, was ihm der liebe Gott aufgetragen hat: Weide meine Lämmer
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#4   DJM †   12:33:23 | Samstag, 28. Februar 2009
so…
…ein Schmarn. :-S
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#3   Eva B. Kreuz.net Klofrau †   12:25:10 | Samstag, 28. Februar 2009
Herr Landorganist, Sie tun den Priestern unrecht!
Diese als Abrissmanager zu diffamieren ist einfach nur hundsgemein und entspricht nicht der Realität.
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#2   noch ein Landorganist   12:08:12 | Samstag, 28. Februar 2009
Weg mit den V2-Bischöfen, Gemeinden – stürt die verkommenen Machtzentralen!
Da soll noch mal einer behaupten, die V2-Bischöfe würde nicht planmäßig und mit brutaler Gewalt die Kirche zerstören wollen.
Die „Kirche“ von Mussinghoff und „Kollegen“ hat bald keinen einzigen Pfarrer mehr, nur noch „geweihte“ Manager, die von der Bischofsstadt aus den Abriss planen, wenige Zentralmanager aber keinen einzigen Priester mehr in den Gemeinden.
Die Aufbauarbeiter der FSSPX haben viel, viel Arbeit vor sich.
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#1   Domenico Tuttisanti   12:04:55 | Samstag, 28. Februar 2009
„territorial“
Der Bischof favorisiere die Abschaffung der territorialen Seelsorge zugunsten großflächiger Seelsorgebezirken im Stil des Verbandswesens
Auch großflächige Seelsorge ist territorial, oder?
Es hat sich halt nur das Territorium vergrößert! Mir erscheint dies angesichts der sich abzeichnenden Engpässe als unvermeidliche Entwicklung.
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