Orden
Die Schweigemauer durchbrochen
Vierzig Jahre nach dem Zweiten Vatikanum steht das katholische Ordensleben vor der End-Auflösung. Ein spanischer Bischof hat gewagt, den Hauptgrund dafür zu nennen.
Das katholische Ordenswesen ist in einer schweren Krise.
Das katholische Ordenswesen ist in einer schweren Krise.
© Daniel Kedinger, CC
(kreuz.net) In einem Hirtenbrief zum Welttag der Berufungen am 2. Februar sprach Bischof Demetrio Fernandez (58) von Tarazona zur Sache. Tarazona ist eine 11.000-Seelen-Stadt in Nordostspanien.

Bischof Fernandez erklärt, daß ein Mangel an radikaler Hingabe im Ordensleben einer der Hauptgründe für die Berufungskrise sei.

Christen seien zwar bereits durch die Taufe geweiht: „Doch das Ordensleben ist eine neue Form der Hingabe, welche die Taufe zu ihrer Fülle bringt“ – erklärt der Bischof.

Das Ordensleben sei ein „prophetischer Schrei“ in der heutigen Welt: „Es erinnert uns an die wahren Werte des Himmelreiches.“

Bischof Fernandez
Bischof Fernandez
Der Bischof leugnet nicht, daß die Kirche eine „Krise des geweihten Lebens“ durchmacht:

„Die Verweltlichung, das heißt, ein Leben als ob Gott nicht existieren würde, hat Einzug ins Ordensleben gehalten. Dieses Leben hat sich den Meinungen und Wegen dieser Welt angepaßt.“

Das sei zwar ein Widerspruch: „Doch leider ist es so.“

Ein geweihtes Leben, in dem man nicht gewillt sei, eine „radikale Hingabe“ an Christus zu leben und eine „fanatische Liebe wie jene des Heiligen Paulus“ zu entwickeln, sei ein Leben, das die heutigen jungen Menschen weder anziehe noch begeistere: „Das ist einer der Gründe für das Fehlen von Berufungen.“

Mons. Fernandez erklärte auch, daß Gemeinschaften, die „wirklich alles für Christus verloren haben“, weiterhin auf Berufungen zählen können.

Keine Chancen sieht der Bischof dagegen für die zahlreichen altliberalen Gruppierungen:

„Die Institute, die sich dieser Welt angepaßt haben, haben keine Berufungen und sterben langsam aus.“
      
37 Lesermeinungen
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#37   Mathias Wagener   07:42:55 | Donnerstag, 5. März 2009
Bischof Fernandez
Bischof Fernandez kennt die Gründe und beschreibt sie.
Ein Bedauern (falls überhaupt noch gegeben) ist daher nicht angebracht.
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#36   Guttenberger   00:00:11 | Donnerstag, 5. März 2009
Galatea: Dalai Lama, Schmarrn, Meinung, Bewußtsenserweiterung
Meinung:ähnlich der Mathematik, wo es Gleichungen mit einer und mit mehreren gleichermaßen richtigen Lösungen gibt, verhält es sich auch mit Meinungen!
Schmarrn: es istr äußerst anmaßend, die Meinungen anderer Religionen von vornherein als Schmarrn zu bezeichnen! Was den Dalai Lama anbetrifft: woher wollen Sie wissen, daß das bei ns verbreitete Schriftgut von ihm und über ihn ein zutreffendes Bild von ihm widergibt. Aus den Auseinandersetzungen über die Pius-Brüder (Aufhub der Exkommunikation) und den Wirbel um Bischof Mixa sehen Sie doch, wie wir – zum Teil sogar durch Wortverdrehungen – manipuliert werden.
Bewustseinserweiterung: hier haben Sie nur halb gelesen, denn ich habe ausdrücklich Paulus zitiert: „prüfet alles, das Gute behaltet“. Wie wollen Sie denn anders prüfen, als unter Führung des hl. Geistes, die spätestens durch die hl. Firmung jedem von uns angeboten wird. Man sollte allerdings der Versuchung widerstehen, den eigenen Vogel mit der Taube des hl. Geistes zu verwechseln (= Unterscheidung der Geister, gehört zu den Haupttugenden).
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#35   Galatea   21:10:07 | Mittwoch, 4. März 2009
Sehr geehrter Herr Guttenberger,
Was bezeichnen Sie hier als Schmarrn?
Als Schmarrn bezeichne ich alles, was vollkommen inhaltslos, sinnfrei, für den einzelnen Menschen kontraproduktiv, für die menschliche individuelle wie auch sozio-kulturelle Entwicklung zu vernachlässigendes, für die Entwicklung unserer Kinder sogar nicht ungefährliches, aber uns Gläubigen als Hip verkauftes – man hat ja neuerdings wohl auch Marketing – nihilistische Nichts, am besten vermarktet im Dalai Lama, der außer Lächeln der Welt nichts zu geben scheint. Am Besten, aber es gibt nicht nur ihn. Dies wollte ich beispielhaft aufzeigen.
für neue Entwicklungen und Bewußtseinserweiterungen offen zu sein, nach dem Wort des Apostels Paulus: „Prüfet alles, das Gute behaltet“.
Hier scheint mir ein fundamentales Missverständnis vorzuliegen. Vor allem dann, wenn nicht der Schöpfergeist der Verusacher ist.
Sie sehen, es gibt auch noch andere Meinungen wie die Ihre. Und ich gebe gerne zu, dass ich lieber Espresso trinke als Latte Macchiato. Den habe ich noch nie angerührt.
Eine christliche Buchhandlung ist insofern immer einen Besuch wert.
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#34   DJM †   06:49:44 | Mittwoch, 4. März 2009
Berufene Feiglinge
:-] :-D :&) :)3
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#33   matt3   00:40:44 | Mittwoch, 4. März 2009
die sollten lieber Frauen in den Arm schließen…
als sich gegenseitig zu umarmen und abzubusseln.
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#32   Guttenberger   00:02:08 | Mittwoch, 4. März 2009
Galatea: Schmarrn
Was bezeichnen Sie hier als Schmarrn?
Ich schätze Ihre Entschiedenheit, mit der Sie für Biscof Miua eintreten, weil wir da einer Meinung sind. Es ist aber gerade das Kenneichen des Konservativen, für neue Entwicklungen und Bewußtseinserweiterungen offen zu sein, nach dem Wort des Apostels Paulus: „Prüfet alles, das Gute behaltet“.
Wenn Sie sich auf die Schriften der katholischen Kirchenväter beschränken, ist das natürlich in Ordnung. Sie sollten deswegen aber Andere nicht verurteilen, die bei uneingescränkter Treue zur Katholizität ein weiteres Interssenspektrum haben.
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#31   Galatea   23:45:58 | Dienstag, 3. März 2009
Sehr geehrter Herr Guttenberger,
Man sollte im Zeitalter des interreligiösen Gesprächs den Interessierten auch Schriften des Dalai Lama zugänglich machen. Hier betone ich immer wieder, von Fachleuten bestätigt: wer in seiner eigenen Religion sicher ist, fühlt sich durch die Aussagen anderer Religionen in seiner eigenen Religion bereichert und gestärkt. Wer hingegen unsicher ist, vergleicht die kodifizierte Wirklichkeit der anderen Religion mit der gelebten Wirklichkeit der eigenen, und da schneidet die eigene immer schlechter ab, als die fremde.
Auch wenn noch so oft betont von Ihnen, Schmarrn bleibt Schmarrn.
Und hat mit der vorausgehenden Diskussion nur am Rande etwas zu tun.
p.s. es ist ein Unterschied, ob den Interessierten „auch“ die Schriften des Dalai Lama zugänglich gemacht werden, oder, wie in der Realität, ausschließlich. – Ein Besuch in der Buchhandlung Ihres Vertrauens wird Ihnen weiterhelfen.
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#30   Guttenberger   23:38:26 | Dienstag, 3. März 2009
Galatea: Schriften
Als überzeugter und praktizierender Christ lese ich natürlich lieber die Schriften von Theresa von Avila, obwohl meine eigenen Interssen besser bei Johannes Cassian aufgehoben sind, einem begnadeten geistlichem Vater und Schriftsteller, dessen Lektüre sogar der hl. Benedikt in seiner Regel empfielt und dessen Einfluss sowohl dort, als auch im Exerzitienbuch des hl. Igatius von Loayola nachgewiesen ist.
Man sollte im Zeitalter des interreligiösen Gesprächs den Interessierten auch Schriften des Dalai Lama zugänglich machen. Hier betone ich immer wieder, von Fachleuten bestätigt: wer in seiner eigenen Religion sicher ist, fühlt sich durch die Aussagen anderer Religionen in seiner eigenen Religion bereichert und gestärkt. Wer hingegen unsicher ist, vergleicht die kodifizierte Wirklichkeit der anderen Religion mit der gelebten Wirklichkeit der eigenen, und da schneidet die eigene immer schlechter ab, als die fremde.
Bitte, beachten Sie die Offenheit der Texte der letzten Bischofssnode zu diesem Punkt.
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#29   Galatea   23:13:28 | Dienstag, 3. März 2009
Es kommt darauf an, Herr Guttenberger,
ob Sie die Schriften der Hl. Theresia von Avila lieber finden möchten als die des Dalai Lama. Bei letzterem werden Sie auch in Benediktbeuren keine Schwierigkeiten haben.
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#28   Guttenberger   23:10:02 | Dienstag, 3. März 2009
Galatea, Caritatem: Ihre Beiträge
G.: Der Weltbildverlag ist m. W. an einen privaten An leger verkauft worden. Sein Angebot sprach für sich.
Ansonsten hängt das Angebot vom Träger ab. In 2007 war ich auf der Durchreise in der Klosterbuchhandlung Niederaltaich, dort sind ist mir kein anstößiges Schriftgut aufgefallen. Ähnliches gilt für Mariawald und Maria Laach, wo ich ebenfalls auf Durchreise die Klosterbüchereien nach Interessantem durchsucht habe.
C: Über die Interna von Niederaltaich kann ich aus eigener Anschbauung nichts sagen, weil mein lezter Gastaufenthalt schon 10 Jahre zurückliegt, als noch Abt Emmanuel II. regierte. Davor war ich seit 1996 allerdings auch nur sporadisch dort, habe so keinen Gesamteindruck über Interna. Insbesondere bin ich dem jetzigen Abt nie persönlich begegnet.
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#27   Jörg Guttenberger, Köln   22:54:09 | Dienstag, 3. März 2009
Galatea: Rosenkranz
Ich bin zwar noch keinem solchen Unsinn verbreitenden Priester begegnet, aber sollte es sie wirklich geben, wären es Krebsgeschwulste am Corpus Christi Mysticum.
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#26   Galatea   22:52:09 | Dienstag, 3. März 2009
Sehr geehter Herr Guttenberger,
Meine Vermutung seiner Zugehörigkeit zur Frankfurter Schule wurde von fachlicher Seite bestätigt.
Es reicht doch schon zu lesen, was unter „katholisch“ firmiert. Es reicht doch schon, eine angeblich kath. Buchhandlung zu betreten, und sei es in Altötting.
Das kann doch kein Zufall sein.
Schlafen Sie wohl.
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#25   caritatem   22:51:14 | Dienstag, 3. März 2009
Und was ist mit dem Kloster Niederaltaich?
:-@ :-@ :-@
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#24   Guttenberger   22:48:23 | Dienstag, 3. März 2009
caritatem: junge Ordensleute
Das wollen wir hoffen.
Aber es gibt in der Generation, die heute kirchliche Führungsaufgaben wahrnimmt, ausreichend Anhänger der Frankfurter Schule. So hat letztes Jahr nach der Versammlung in Sibiu ein teilnehender Vorsteher eines Klosters, das ganz auf Ökumene ausgerichtet ist, einen Bericht geschrieben, der von Unverständnis über die Orthodoxie nur so strotzt. Meine Vermutung seiner Zugehörigkeit zur Frankfurter Schule wurde von fachlicher Seite bestätigt.
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#23   Galatea   22:04:09 | Dienstag, 3. März 2009
Weit weg von deutschen Bischöfen,
vergessen Sie das nicht, Frau Eva B.
Oder würden Sie Priester werden wollen, wenn Ihnen hier vermittelt wird, Sie seien zu verbohrt, weil Sie den Rosenkranz beten und also ungeeignet für die City-Seelsorge?
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#22   Eva B. Kreuz.net Klofrau †   22:00:46 | Dienstag, 3. März 2009
Quatsch mit Soße!
Gemeinschaften die in Europa und Amerika keinen Nachwuch haben bumen in Afrika und Asien.
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#21   Compassion   21:53:13 | Dienstag, 3. März 2009
Was ist denn eine End-Auflösung ?
Würde nicht der Ausdruck Auflösung reichen ?
Oder hatte man mal wieder die Endlösung im Hinterkopf ?
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#20   gutpfad   21:39:17 | Dienstag, 3. März 2009
Mönche wird es immer geben.
Nicht aus Not und Angst und Furcht.
Nicht aus Heilsegoismus.
Wenn ich an die echten Mönche der Menscheit denke,
die wir als Abgesandte des Himmels, als Überbringer göttlicher Gaben verehren, dann sehe ich im Geiste keine
Wagenladung eleganter Antiquitäten hinter ihnen.
Siddharta, Makarios, Franziskus, Benedikt, Charles de Foucald, Mutter Teresa, Roger Schutz …
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#19   Protestant   21:36:47 | Dienstag, 3. März 2009
@caritatem
Wenn ich abends an der längsten Theke der Welt stehe
Du bist doch nicht etwa…aus… Düsseldorf…?
Jetzt muss ich auch noch vorsichtig sein…habe nämlich die Tage wirklich vermutet, die kreuz.net-Redaktion würde täglich in Altbier gebadet… :-$ ,
und jetzt dass… es gibt sie offensichtlich doch…die relativ intelligenten Düsseldorfer…Hurra,ich glaub ich hab einen gefunden… :-] :-]
Lass dich nicht verarschen…ich bin (fast) aus Köln, da gehört das einfach dazu… ^-^
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#18   caritatem   21:28:18 | Dienstag, 3. März 2009
Ordensleben
Alles Quatsch !
Die jungen Dinger,die heute eintreten,haben mit der 68 ziger Ideologie nichts am Hut.
Wenn ich abends an der längsten Theke der Welt stehe,komme ich mit sehr vielen Ordensleuten in zivil in Kontakt.
Und die sind nicht ganz ohne !!!
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#17   Guttenberger   21:23:20 | Dienstag, 3. März 2009
Ordensleben
Die Hauptursache für den spürbaren Niedergang der Kirche wird gemeinhin bewußt verschwiegen: die 68er Ideologie!
Nachdem sich das Konzil vom Katholizismus (= ideologische Ausgabe der Katholizität) verabschiedet hat, ist die geistige Lücke tragischerweise von der 68er Ideologie (gemäß damaliger Ankündigung des Marsches durch die Institutionen) ausgefüllt worden.
Nun ist jede Ideologie religionsfeindlich, sei es auch nur deswegen, weil sie sämtliche Dynamik und jede Pragmatik tötet. Nicht nur bei der von 1968 kommt noch eine ausdrücklich religionsfeindliche Ausrichtung hinzu: höchste Wirklichkeit genießen ausschließlich die eigenen Wünsche, eine absolute Wahrheit gibt es nicht, höchste Wirklichkeit haben die eigenen Wünsche, es kommt nicht darauf an, Wahrheiten zu vermitteln, sondern Wirkung zu erzielen, Lügen sind hierbei erlaubt. Die Diktatur des Relativismus und die Genderrevolution lassen grüßen. Wo soll da noch Platz für Gott sein?
Indemselben Maße in dem 68er Schlüsselstellungen in einer Ordens- oder sonstigen Gemeinschat übernehmen, geht es mit ihr bergab. Das gilt selbstverständlich auch für die Kirche.
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#16   DJM †   21:09:38 | Dienstag, 3. März 2009
Säulenheilige
Ein geweihtes Leben, in dem man nicht gewillt sei, eine „radikale Hingabe“ an Christus zu leben und eine „fanatische Liebe wie jene des Heiligen Paulus“ zu entwickeln, sei ein Leben, das die heutigen jungen Menschen weder anziehe noch begeistere: „Das ist einer der Gründe für das Fehlen von Berufungen.“
Das ist der Punkt. Ein furchtloses Bibelstudium führt geradewegs zur Gottesfurcht!!!!
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#15   Simon Boccanegra   20:13:43 | Dienstag, 3. März 2009
An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen.
Das gilt auch für die heutigen Orden.
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#14   gutpfad   20:08:22 | Dienstag, 3. März 2009
Mönch O flammendes Herz
unsichtbar und unvorstellbar in dieser Wildnis,
du, du allein bist wirklich, und hier habe ich dich gefunden.
Hier will ich dich lieben und preisen in sprachlosem Tod,
bis meine weißen andächtigen Knochen,
längst gebleicht und poliert von den Winden dieser Sahara
auf deinen Befehl hin wieder zu leben beginnen,
aufstehen und die Blüten des ewigen Frühlings entfalten.
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#13   Claus Klain   19:20:01 | Dienstag, 3. März 2009
Unterscheidung der Geister will gelernt sein
…Christen seien zwar bereits durch die Taufe geweiht: „Doch das Ordensleben ist eine neue Form der Hingabe, welche die Taufe zu ihrer Fülle bringt“… erklärt Bischof Demetrio:
Und das kann nur gelingen, „wenn jung gewohnt und alt getan“ begriffen wird. Wenn dass Ordensleben die neue Form der Christushingabe werden soll: kann das nur in intakten Familien entstehen, wo ora et labora ebenso noch eine Rolle spielt wie die Tabernakelfrömmigkeit; wenn das Kirchenjahr – Tag für Tag – noch die Vorgabe macht, wie der erstrebenswerte Lebenslauf sein muß.
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#12   badhofer †   17:58:35 | Dienstag, 3. März 2009
die_gegenwart
hier sind sie noch: www.scheiterhaufen.tv/…chwulisuntersich.jpg
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#11   die_gegenwart †   17:55:34 | Dienstag, 3. März 2009
@badhofer
nicht mehr…
die haben das geändert, jetzt ist so ein dicker schwabbeltyp mit männl Titten auf dem Photo, vielleicht gabs zu viele Interessensbekundschaften an den anderen beiden Schnuckeln? Oder +.net möchte die für sich haben und gibt den Exlover frei
who knows
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#10   badhofer †   17:26:25 | Dienstag, 3. März 2009
Wie sich die Bilder gleichen
Wenn man heute kreuz.net öffnet, sieht man 2 Bilder, eines unter der Überschrift: „Die Schweigemauer durchbrochen“ wo sich je 2 und 2 Ordensbrüder umarmen und darunter unter der Überschrift: „Homo-Perversion live“, wo sich 2 Schwule umarmen.
Fragt sich jetzt, wer da mehr schwuler ist?
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#9   diakonus   17:24:18 | Dienstag, 3. März 2009
selber Verbindlichkeiten wählen!
Von „Gemeinschaft der Seligpreisungen“ zu existierenden (!) pfarrlichen Intensivgruppierungen, von dritten Orden zu losen Laieninitiativen. Von Freundeskreisen zu Gebetsgemeinschaften.
Die Auswahl ist enorm.
Jede Christin, jeder Christ ist aufgerufen, sich das Kontaktnetzwerk zu wählen, das ihm und ihr zu einer größeren Nähe zum Reich Gottes verhilft.
Spanische Bischöfe mögen raunzen, deutsche Priester mögen gifteln, österreichische Laien mögen raunzen:
Es gibt viele, die sich vom Heilöigen Geist geführt ihren Platz suchen!
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#8   matt3   16:51:28 | Dienstag, 3. März 2009
@Günther ich fände das eine gute Sache im Sinne der urchristlichen Gemeinschaft…
die Pfarrgemeindestrukturen sind doch sehr lose und bieten dem Einzelnen kaum noch die erwünschte Geborgenheit, die eine echte Glaubensgemeinschaft eigentlich bieten sollte, so in der Art der größeren Familie.
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#7   Mrs.Cologne   16:39:30 | Dienstag, 3. März 2009
@Günther-Gehwiederweg.org
Ach, und weshalb sind Sie dann noch kein Mitglied dieser schnuckeligen Gemeinschaft, wenn Sie diese doch so preisen?
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#6   Beatus Theophilus_89   16:36:31 | Dienstag, 3. März 2009
Ist das nicht etwa normal…?
…dass Ordensgeistliche die weltlichen Aufgaben immer mehr zu übernehmen haben…
…und somit das Ordensleben zu kurz kommt?
Diese Probleme können Sie live in Berliner Umlandsgemeinden betrachten!
Da wo Priestermangel herrscht, Altpriester entlassen werden. Wurden Klöster wegen dieser Problematik aufgelöst. Was zu einer Entfremdung der Ordensbrüder führte…
…und sind diese armen Kerle glücklich mit dieser Situation?
Nein, denen fehlen die Ordensgepflogenheiten.
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#5   Günther-Georg   16:34:05 | Dienstag, 3. März 2009
Oder wieso gründet man nicht Lebensgemeinschafen wo auch Verheiratete dabei sein können?
Solche Gemeinschaften gibt es ja, oder leider besser gesagt hat es vielleicht bald gegeben. Die „Gemeinschaft der Seligpreisungen“ hatte genau das in ihrem Programm: ein gemeinsames Leben von Ordensleuten und Laien, auch Familien. Ein faszinierendes Konzept einer keineswegs „altliberalen“ Gemeinschaft, die unter dem besonderen Schutz von Johannes Paul II. gestanden hatte.
Wie ja vor einiger Zeit hier zu lesen stand, hat die Gemeinschaft ausgerechnet deswegen jetzt ernste Probleme mit Rom, weil unter Benedikt nicht sein kann, was nicht sein darf, auch wenn es bislang nichts als gute Früchte gebracht hat. Um solche Dinge sollte sich der gute Bischof in Spanien kümmern und nicht einfach nachplappern, was alle fundamentalistischen Spatzen von den Dächern schreien.
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#4   Ministrant   16:24:06 | Dienstag, 3. März 2009
Wer lässt die Toten…
hier herum geistern…???
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#3   Toter Alter Mann   16:23:14 | Dienstag, 3. März 2009
matt3: Oder wieso gründet man nicht Lebensgemeinschafen wo auch Verheiratete dabei sein können?
Wie wärs mit schwulen „Verheirateten“? :-]
Dann wären es gleich im doppelten Sinne „Bruderschaften“ :-D
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#2   matt3   16:14:26 | Dienstag, 3. März 2009
das macht doch nichts…
muss doch nicht jeder so ein „Narr in Christo“ sein, wie der Paulus oder der Franziskus.
Oder wieso gründet man nicht Lebensgemeinschafen wo auch Verheiratete dabei sein können? Man muss dabei ja nicht gleich abschätzig an eine Hippie-Kommune denken.
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#1   Ministrant   16:14:22 | Dienstag, 3. März 2009
Meine Gemeinschaft…
steht nicht vor der Auflösung, sondern vor einem Neuaufbruch. Wir haben viele Berufungen und ihm vertrauen auf Maria die Hilfe der Christen und auf die Fürsprache des Heiligen Bischofs Franz von Sales gehen wir in die Zukunft.
AMEN
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