Kürzlich erhielt ‘kreuz.net’ die Zuschrift eines Musikers, der an einer österreichischen Jugendmesse aufspielte: „Wenn ich Gott wäre, dann wäre mir der liturgische Ablauf schnurzegal.“ Der Originaltext.
(kreuz.net) Nur kurz gefragt: Ist ‘kreuz.net’ eine Satire-Website oder ein ernstgemeintes Portal?
Sollte
letzteres der Fall sein, dann möchte ich meine Erschütterung zum Ausdruck bringen. Mehr noch.
Ich fühle
mich persönlich angegriffen, zumal ich selber Mitglied der Band war, die [Datum] die Jugendmesse im Dom
X gespielt hat.
Ich sah die Begeisterung und das Engagement der Jugendlichen. Ungefähr 900 junge Menschen
waren im Dom – so viele wie noch nie.
In Zeiten zahlreicher Kirchenaustritte eine Seltenheit. Sollten
wir nicht froh sein?
Persönlich tendiere ich mehr zum Christentum als zum Katholizismus. Dennoch muß
ich hier kurioserweise diese eine Messe verteidigen.
Ihre Anwürfe – und ich nenne sie so, weil ich sie
als solche empfinde – sind mir unverständlich.
Es ist klar, daß eine Jugendmesse im Jahr 2008 nicht
so abläuft wie eine im Jahr 1950. Kann es sein, daß Sie das Zweite Vatikanum verschlafen haben?
Außerdem
stellt sich die Frage: Was ist wichtiger, die akribisch genau verfolgte Liturgie oder die Botschaft Jesu,
zu der es eben mehrere Arten der Annäherung gibt. In diesem Fall eine jugendgemäße.
Wenn ich Gott
wäre, dann wäre mir der liturgische Ablauf – sorry – schnurzegal.
Haben Sie den keine anderen Sorgen?
Oder anders gefragt: Sind Sie noch bei Trost?
Email-Adressen der Empfänger
95 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
@ DJM: danke schön! Danke für die Hinweise und die Links. Ich bin jetzt zwei Wochen beruflich unterwegs,
werde mir aber alles in Ruhe zu Gemüte führen. Bis denne…
@wassers – köstlich! Welch wunderschönes Kleid dieser Herr doch trägt, handelt es sich hier vielleicht
um einen konziliaren „Priester“ oder aber um einen Transvestiten, der gleich die Hüllen fallen lässt? endlich mal wieder eine treffende Beschreibung Das ist eines der Gründe für mich diese Tingeltangeleranstaltungen
nicht mehr zu besuchen! Wenn ich den Regenbogen sehe, dann ist er am (um die Erde gehenden) Himmel und
nicht an einem Homo-Kostüm. Wenn ich den Regenbogen sehe, dann denke ich an die liebe Gottesmutter die
zugesagt hat, daß der Regenbogen eine Zeichen ist, das sich die Sündflut nie wiederholen wird. Dann
danke ich der Königin des Rosenkranzes für ihre Liebe zu den Seelen. wassers – Danke für die gute Einstimmung
in einen eher faden Tag
@Abbé Liszt Schon allein der Anfang des Kyrie jagt mir einen Schauer nach dem anderen über den Rücken.
Kann ich sehr gut nachempfinden. Zuletzt wurde ich bei Maria Lichtmess bei dem eingangs gespielten Orgel
Solo „Sagt an, wer ist doch diese www.juergenseufert.org/…tein/taufstein10.mp3“ von Clemens Ingenhoven
(1905-1982) entzückt. Das Schauderreichste Stück auf dem Klavier, welches ich je hören durfte, ist
„Little peace of infinity djm.at/…eace_of_infinity.mp3“. So eine Art „Impression“ könnte ich mir auch
sehr gut begleitend zur hl. Messe vorstellen. Ein einziger Musikstrom vom Anfang der Messe bis zum Ende.
Das wär mal was. O:O (Ach ja, Jürgen Seufert spielte das Werk „Sagt an, wer ist doch diese. Weitere
Hörproben gibt es ebenso auf seiner Webseite www.juergenseufert.org/index.php?option=com_con….“)
@DJM: Beethoven: Direkt nach dem lieben Gott! Mir gefällt Beethoven einfach viel besser. Dto! Beethoven
kommt ja auch direkt nach dem lieben Gott! Und mir fällt keine komponierte Messe ein, die es mit Beethovens
C-Dur Messe mithalten kann. Meiner Meinung nach, das Schönste was je an Kirchenmusik geschrieben worden
ist. Schon allein der Anfang des Kyrie jagt mir einen Schauer nch dem anderen über den Rücken. Die Stelle
„et sedet ad dexteram Patris“ im Gloria ist kosmisch und das „et resurrexit“ im gewaltigen Credo macht
das Ostergeheimnis doch wirklich… hörbar. o^/ Mit der Missa Solemnis kann ich aber nicht allzu viel
anfangen.
Wunderschönes Kleid oder? Welch wunderschönes Kleid dieser Herr doch trägt, handelt es sich hier vielleicht
um einen konziliaren „Priester“ oder aber um einen Transvestiten, der gleich die Hüllen fallen lässt?
welch Ironie des Schicksal’s gottlos und ministrant – Anitkatholiker Hand in Hand. Ja, da tobt der Teufel
und schnaubt. Aber diese antikatholischen und gotteslästerlichen Events des V-II werden ja wohl bald
der Vergangenheit angehören. Merken Sie eigentlich gar nicht, daß Sie nur noch handlagern Satan’s und
seiner Vollstrecker sind? Ich für meinen Teil werde sehen, direkt in den Himmel zu gelangen und solchen
Veranstaltungen nicht mehr beiwohnen. Wenn ich mit den Pfadfindern etwas am Lagerfeuer mache, dann könnte
so eine Kutte hilfreich sein wenn’s kalt wird. Die Mitarbeiter und Jungen lachen dann bestimmt.
@JohannavonIngelheim : Knorkator : ) „Gott ist anders“ und „Ich will Dich preisen“ von Allee der Kosmonauten,
„Awesome God“ von Arise!, „Hallelujah“ von Leonhard Cohen (unter anderem auch interpretiert von Bono und
Jon Bon Jovi) und viele weitere mehr. Ich hasse MUSIK www.youtube.com/watch?v=nrcdkq2m6Pw DANKE für die
Tipps. Es geht jedoch mehr so in Richtung „What If God Was One of Us www.youtube.com/watch?v=StPUpoHUCrs“
(Joan Osborne). Zu seicht, wenn man das mit echten Kirchenlieder (zB. Mater Admirabilis www.youtube.com/watch?v=wjqnNh_T1fs)
vergleicht. Selbst für die Jugend. Das wäre dann so, als hätte man das Gute nie gekannt. In den Rocksongs
gibt es zu wenig echte Obertöne. Die machen vorwiegend die e-Gitarren oder das Schlagzeug, wenn man so
will. Streicher wären schön (zB. Ave Maria www.youtube.com/watch?v=uDDAeQ0vQJs), oder echte Musik für
die Kirchenorgel. Kein Gospel udgl. Das ist amerikanisch und zeugt nicht von unserer Kultur. Ein Beispiel
wäre hier von U2 anzuführen. „I Still Haven’t Found What I’m Looking for www.youtube.com/watch?v=0X7QGCmIZl0“.
Ein schöner Song, keine Frage, aber für die Kirche wie ich finde ungeeignet in unserem Kulturkreis,
was ich auch befürworte. Rythmus ist nicht das, was ich in der Kirche hören will. Gott lobzupreisen,
ja, da kann ich es mir sehr gut vorstellen, aber nicht bei der hl. Messe. Es hat etwas von „rasen“. Etliche
Lieder mit Glaubensbezug … Pop- und Rockstars. Ja, Musik ist generell „religiös“. Darum geht es bei
der Messe nicht. Die hl. Messe ist einfach mehr. PS: E-Gitarre … schlechtere Musik. Das Schlagzeug dazu
ist unnötig. Auch sowas wie Floyd www.youtube.com/watch?v=vyqgjCKm9nQ wäre unpassend. Ich bleib dabei.
@ruhrgebiet Schau dir die Videos aus Afrika an, so werden Menschen für Christus gewonnen, mit Freude,
Optimismus und Liebe, aber das dürften für dich wohl Fremdwörter sein…
@r.ruhrgebietler Die Aufopferung der hlg. Kommunion für die Seelenrettung. also ich esse und trinke die
hl. Kommunion, wie der Auftrag des Herrn lautet! Gut, dass letzteres hier in der Pfarrei üblich ist.
@ministrant – Messgewand Jesus Christus hatte eine schlichte Kutte. Biblisch belegt. Liturgische Gewänder
sollten dem Anlaß angemessen sein. Die ewig gültige und hlg. trid. Liturgie erneuert das unblutige Kreuzesopfer
Jesu Christi. Da ist für Klamauk und Komik kein Platz. Hier dreht es sich um das Seelenheil des Meßbesuchers.
Die Aufopferung der hlg. Kommunion für die Seelenrettung.
Ministrant: Sie lehnen die kanonisierte Römische Messe ab … damit sind Sie im Ungehorsam gegenüber
der Kirche … genauso wie auch widerrechtlich agierende Hierarchen, und wenn es der Papst selbst wäre
…
Ministrant: Sie haben von der katholischen Meßopferlehre keine Ahnung … und sind deswegen auch sicher
niemand, der die katholischen Dogmen bekennt … bestenfalls ein schlechter Katholik, vielleicht sogar
bereits Dogmenleugner und Antikatholik … wie so viele angeblich katholische Hierarchen … wer die Römische
Messe Sekte nennt, gehört in Wirklichkeit selbst zu einer Sekte … die nicht katholisch ist … werden
Sie katholisch, wenn Sie gerettet werden wollen …
Wer keine bunten Messgewänder… und lebhafte Gottesdienste mag sollte sich möglichst nicht von den
Sektenzentren der FSSPX entfernen und schon gar nicht nach Afrika gehen, dort gibt es nämlich nur solche
Messfeiern…hier www.youtube.com/watch?v=HIUz7U8hH2E ein kleiner Einblick in die reiche und lebendige
Liturgie des afrikanischen Kontinents…ich danke Gott für jede Stunde, die ich dort mit den Menschen
verbringen durfte…dort habe ich Gott gefunden…nicht in Manipeln, Bassgeigen und Gardinen zum Anziehen…
Wenn sogar die Hirten… …des Volkes die Stimme des Hirten nicht mehr kennen und höchstens so tun als
ob sie ihr folgen, dann wird das Gewissen der ganzen Menschheit eingelullt. Sie sagen, dass man die Bibel
stets im Kontex lesen muss und verfälschen immer mehr die Wahrheit in Jesus Christus. Vom Ehebruch bis
zum Diebstahl, von der Gotteslästerung bis zur falschen Aussage gegen den Nächsten, von der Nächstenliebe
bis zur Gottesliebe, alles muss im Kontex gelesen werden und ist frei interpretierbar, wenn nur das Gewissen
ordentlich eingeschläfert wird und üer das Sozialgetue hin die tätige Nächstenliebe erlischt. „Ihr
habt gesagt: Wir haben mit dem Tod ein Bündnis geschlossen, wir haben mit der Unterwelt einen Vertrag
gemacht. Wenn die Flut heranbraust, erreicht sie uns nicht; denn wir haben unsere Zuflucht zur Lüge genommen
und uns hinter der Täuschung versteckt.“ Jes. 28/15 „Nur in Umkehr und Vertrauen liegt eure Rettung,
nur Stille und Vertrauen verleihen euch Kraft. Doch ihr habt nicht gewollt, sondern gesagt: Nein, auf
Rossen wollen wir dahinfliegen. Darum sollt ihr jetzt fliehen. Ihr habt gesagt: Auf Rennpferden wollen
wir reiten. Darum rennen die Verfolger euch nach. Tausende werden zittern, wenn ein einziger droht, wenn
nur fünf euch drohen, ergreift ihr alle die Flucht, bis das, was von euch übrig ist, aussieht wie ein
Fahnenmast auf dem Gipfel eines Berges, wie ein Feldzei-chen auf dem Hügel.“ Jesaja 30/15-17
„Wenn ich Gott wäre, dann … wäre mir der liturgische Ablauf – sorry – schnurzegal.“ Es ist aber nicht Gott ! Er hat nichts begriffen. Bei jedem Konzert von Motörhead sind
mehr als 900 Junge Leute, auch wenn die nicht in Kirchen spielen.
@Abbé Liszt : kurt sowinetz Mit Mozart werde ich niemals ins Reine kommen. Mir gefällt Beethoven einfach
viel besser. Zu KV 231 fällt mir eigentlich atok nur eine Ironie von Kurt Sowinetz zur „Ode an die Freude
ein“. > alle menschen san ma zwider www.youtube.com/watch?v=3u8HW5vPCQw < Nix für die Messe, aber davor
vielleicht. :(3
@pamino natürlich vor allem das Proprium. Aber auch das Ordinarium ist ja seit langer Zeit vogelfrei
für „pastoral orientierte“ Kleriker („Menschen, die ihr wart verloren“ anstelle des Gloria an Weihnachten),
daher habe ich durchaus beides gemeint. Schönen Sonntag!
Lieber unbekannter Musiker! Haben Sie den keine anderen Sorgen? Oder anders gefragt: Sind Sie noch bei
Trost? fragen Sie. Kurz gesagt: Nein! kreuz.net hat keine anderen Sorgen wie zum Beispiel das Engagement
gegen Armut und für Gerechtigkeit und Frieden. Oder einen Beitrag zur Erhaltung der Schöpfung zu leisten.
Viel wichtiger sind hier die Relativierung bzw. Leugnung der Shoah, Antisemitismus, die Abwechselnde Glorifizierung
und Verfluchung des Papstes (je nachdem ob er sich gerade im Sinne von kreuz.net äu0ert oder nicht) und
die lateinische Messe. Und natürlich immer wieder gerne genommen: Schwulen-Bashing und Demokratiefeindlichkeit!
Aber was erzähle ich? Lesen Sie selbst!
@DerRabe …vorstellen, … wird. Nun, der hl. Franz von Assisi war so ein Fall. „…Hilf mir, dass ich
nicht danach verlange Getröstet zu werden, sondern zu trösten www.yoga-vidya.de/…ien/Franziskus.htm,…“
Hingegen … warnt. Ja, wir wollen auch falschen Hoffnungen. Im Grunde handelt es sich um schlechte Hoffnung,
im Gegensatz zur „guten Hoffnung“, bspw. einer Schwangerschaft. Trost ist im Grunde nie verkehrt, wie
ich finde. Dennoch schwebt mir hierbei sogleich ein Gedanke von P. Pio ein „Ich gebe dem kein Bonbon,
der ein Abführmittel braucht.“ Irgendwie trostlos, denn das Süße verlangt nach mehr, wenn man es nur
mit der Zungenspitze berührt. Vielleicht ist der Trost gerade das, was der Welt am Nötigsten fehlt.
Was die Menschen von einander trennt, ist ein Mangel an auftrichtigem Trost. So wie eine Mutter ihr Kind
tröstet. Jedoch fällt mir hierzu Paulus ein, im Hohelied www.uibk.ac.at/…um/bibel/1kor13.html, dass
dieser abgetan hat, was zum Kinde gehört. Daher auch das Bedürfnis nach Trost. Hm, seltsam. Wo bleibt
unsere Sehnsucht nach Reinheit, nach Demut, nach tiefem Gebet und echter Offenheit dem unvorstellbaren
Gott gegenüber? Hm, Frömmigkeit. Offen sind wenige, weil ihr ego, dh. ihre Maske sie blockiert. Sie
haben einfach Angst. So wie die Medusa ihre Opfer versteinert (im Herzen). Der Gorgonentochter wurde jedoch
der Kopf abgeschlagen. Doch wie bei der Hydra wachsen sie nach und nach. Man kann sie nur zertreten.
wassers trübes, der Dunst, der von Ihnen aufsteigt, ist brauner Pestgeruch. Ihr innerer Groll zerfrisst
Sie innerlich. Möge der Heilige Geist wie ein Sturm durch Ihre morschen Knochen fahren. Kondition ist
gefragt und nicht Ihr Schwefel, Schwächling!
@palestrina Samstag, 7. März 2009 18:04, palestrina: Die Musik ist nicht zum Kirchevollkriegen da, sondern
um die liturgischen Texte zu verklanglichen. Daher gilt: Hat die Band von dem Urheber dieses Briefes die
Texte des jeweiligen Messformulars gesungen? Wenn nicht, kann mans vergessen. Dann ist es Parallelprogramm
und in diesem Sinne vollkommen gegen die Intentionen des II. Vatikanums. Bevor jetzt alle schreien: das
gilt selbstverständlich auch für all die anderen, ach so traditionellen Gemeindelieder ebenso… Was
meinst Du mit den von mir hervorgehobenen Worten? Jeweilig läßt mich ans Proprium denken, aber ich vermute,
Du redest vom Ordinarium. Bitte klären. Das mit den traditionellen Gemeindeliedern: Bravo!
@rabe – Ist Ihnen nicht wohl? Wer Ihren Quatsch überfliegt, fragt sich, ob es Ihnen nicht gut geht. Rufen
Sie entweder einen konziliaren Priester oder den Notarzt, der kommt wenigstens zu Ihnen.
Tote Irrtümer Der Mensch ist der Irrtum…und der Irrtum ist der Mensch. Nichts haftet uns Menschen so
sehr an wie der Irrtum. Das Lügen liegt mit dem Irrtum gleichauf und manch einer sagt gar zu seinen Lebenslügen
und schweren Irrtümern und -Verführungen: Ich steh dazu! Kann man wirklich zu Lügen, Irrtümern, Verbrechen
und Verführungen stehen? Ist man wirklich ehrlich, wenn man zu dem steht wozu man nicht stehen kann?
Die Gnade Gottes will uns zur Umkehr zum Guten bewegen, die Toleranz aber fordert die Umkehr nicht und
läßt den Menschen im Regen stehen, gaukelt ihm sogar noch den Sonnenschein und Normalität vor. Wir
erwarten einen toleranten Gott und nicht einen Gott, der kein Freund des Bösen und niederträchtigen
und mörderischen und verfüherischen ist und den Sünder zur Umkiehr, zuz Beichte und Buße einlädt,
dass er gerettet werde. In was für heillose Gottesbilder und Antigottesbilder sind wir verstrickt?! Wir
erwarten Heilung aus dem Unheil und das Heil kennen wir nicht und vermissen es darum auch nicht. Jesus
wird immer strenger zensiert und immer offener lau und lieral uminterpretiert! „Weh euch, ihr Schriftgelehrten
und Pharisäer, ihr Heuch-ler! Ihr verschließt den Menschen das Himmelreich. Ihr selbst geht nicht hinein,
aber ihr laßt auch die nicht hinein, die hineingehen wollen. Weh euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer,
ihr Heuchler! Ihr zieht über Land und Meer, um einen einzigen Menschen für euren Glauben zu gewinnen;
und wenn er gewonnen ist, dann macht ihr ihn zu einem Sohn
Totalerfolg! Ich gratuliere Ihnen von Herzen, denn Sie haben den „Geist“/Ungeist! des sogenannten II.
Vatikanischen Konzils in Szene gesetzt! Das ist der Rauch Satans, den Paul VI alias Monitini in die Kirche
hinein gelassen hat, auf dass der Katholizismus untergehe! Freimaurer, Juden und alle Kirchenfeinde können
Ihnen für dieses grandiose Geschenk des Satans nur graturlieren!
Biene Maja, Schalom, Wenn früher in unserem Dorf jemand gestorben war dann gab es für diese Person eine
Gebetsstunde, den Rosenkranz. Die unterschiedlichsten Leute aus dem Dorf saßen beisammen und im Gebet
kam man gemeinsam auf einen Sinn, was außerhalb des Gebetes nicht denkbar gewesen wäre. Mir gefiel als
Kind dieses Wunder der Gemeinschaft, wusste ich doch nur zu gut was für einen Seltensheitswert das doch
im täglichen Leben hat. Wir sollen offen werden für das kommende Reich Gottes und nicht offen sein für
geschlossene Zustände. Selbstständiges Denken ist selten geworden im Reich dieses Zeitgeistes, im Reich
der großen Manipulation. Man beweist Intelligenz, bzw versucht sie zu beweisen und hat keine Weisheit
von der der allerkleinste Zipfel größeren Wert besitzt als alle Intelligenz zusammengerechnet von Adam
und Eva bis auf den heutigen Tag. Kinder lassen sich noch leben von Gott, wir aollen Leben schaffen ohne
Gott und haben als Ersatz zum verlorenen Paradies das Schlaraffenland geschaffen. Werden wir damit froh?
Können wir es uns leisten nur mit falschem Trost zu leben und falschen Trost anderen zu spenden? Können
wir uns das wirklich leisten???
@DJM: Nun … … da gäbe es zum Beispiel: „Gott ist anders“ und „Ich will Dich preisen“ von Allee der
Kosmonauten, „Awesome God“ von Arise!, „Hallelujah“ von Leonhard Cohen (unter anderem auch interpretiert
von Bono und Jon Bon Jovi) und viele weitere mehr. Etliche Lieder mit Glaubensbezug gibt es zum Beispiel
auch von Xavier Naidoo (obwohl ich persönlich den nun überhaupt nicht mag), U2 und anderen Pop- und
Rockstars. PS: Nur weil die E-Gitarre einige Jahrhunderte nach der Kirchenorgel erfunden wurde heißt
das nicht, dass sie schlechtere Musik macht. PPS: Wir sind immer noch per Sie!
Liebe Frau Galatea, Ich knie gern, das ist gut für die Zwerchfellatmung und die fördert die Tranzendenz
und Hingabe an IHN. Ich freue mich, dass Sie dem HERRN eine reine Zunge darbieten.
Das, Herr Shalom, wäre doch einmal eine Alternative: Und morgen die böse Zunge raus zur Heiligen Kommunion
Kniend. Da wird manches ins rechte Maß gerückt. Gute Nacht.
Liebe Frau Galatea, ich halte Sie eher für eine verkannte Heilige als für eine Kreuzspinne @ Werter
Herr Krautkopf, dann erwarten Sie es mal … und träumen Sie heut Nacht von Ihren schwulen Klofliegen
und sonstigem Geschmeisse. Ziehen Sie sich fest die Decke über ihrer Schwirrkopf, Herr Krauti. Und morgen
die böse Zunge raus zur Heiligen Kommunion Euer Heiligkeit.
@Marranenjäger und Galatea, wir können es erwarten, bis dem Herrn Schalom und seinem laufendeWaschmittelreklame-Freund
auf dem Titelbild der Blitz des Herrn in die ausgeflippten Kutten fährt, das können Sie mir glauben.
Und auch die schwulen Klofliegen und sonstiges Geschmeiße haben dann nichts mehr zu lachen.
DerRabe. Dank für Ihre guten Worte. Hier regiert die fromme Sucht nach Hetze, Runtermachen, Rechthaberei,
Teufelangstmache, Höllendrohung, Fanatismus, Judenfeindlichkeit, Fideismus und groben Fundamentalismus
usw. Katholisch im Ursinne des Begriffes ist kreuz-net nicht. Ich habe nichts gegen Auseinandersetzungen,
echten Witz und diverse Ansichten im gegenseitigen Respekt. Ich meinerseits habe nicht nur gute Seiten.
Ich grüße Sie herzlich. *schalom
DER RABE die Ehrfurcht und Anbetung bleiben auf der Strecke da haben Sie vollkommen Recht! Ich bin auch
erschüttert bei uns gibt es auch solche Messen da bleibt man leer innerlich die Entgottung findet statt
wir basteln uns da was zusammen was nicht hält traurig über so viel Ignoranz gegenüber Gott denn wir
sind ja Gott denken die sogenannten Christen sie sind auf dem Holzweg
@DJM: Mozart Tja, ob das wirklich „the future“ of Wolfgang Amadé ist, wage ich zu bezweifeln, schließlich
sind viele seiner Werke spannend und zeitlos genug, um noch ein paar Jährchen aktuell zu bleiben, auch
ohne Remixes. Was ich gerne mal hören würde, wäre eine solche Adaption der Werke Köchelverzeichnis
231 (Kanon: „Leck mich im Arsch“) oder KV 233 (Kanon: „Leck mir am Arsch fein recht“).
DJM, ich kann mir… … nicht vorstellen, dass sich ein Mensch dem großen Gottesgeschenk echten Trostes
entzieht, auch wenn es ihm angeboten wird. Hingegen weiss ich dass wir Menschen nur zu gerne bereit sind
falsche Tröster anzunehmen, die echten Trost verhindern und aus uns eine Art lebende Tote machen vor
denen Jesus uns deutlich genug warnt. In Nullkommanichts meinen wir Christen Christus zu kennen und degradieren
ihn in unsere reduziertesten Vorstellungen. Immer mehr Christen lieben das Christentum ohne Christus und
kommen sich dabei sehr christlich vor. Wo bleibt unsere Sehnsucht nach Reinheit, nach Demut, nach tiefem
Gebet und echter Offenheit dem unvorstellbaren Gott gegenüber? Leider sind wir eher offen für geschlossene
Zustände und nennen den Zeitgeist Christus obwohl dieser so viel Blut an sich kleben hat…
@Gotthard Tja, Gotthard, hätten Sie meine interessierte und ernstgemeinte Frage beantwortet, könnte
jetzt ein nettes Gespräch über die großen Werke der Kirchenmusik dem Niveau dieser Diskussion nur förderlich
sein. Statt dessen zogen Sie es vor, User mir Fäkalausdrücken zu bedenken (die Mozart übrigens geliebt
hat – Fäkalausdrücke, nicht kreuz.net-User wohlgemerkt ). Schade… o^/
@JohannavonIngelheim Bring mal ein Beispiel für eine anmutige Rock-Hymne zu Gott. Hat dann so eine Mischung
von „Herr der Ringe“ und christlicher Glaube www.youtube.com/watch?v=XM3dTcap3Fs. Zwischen Mythos und
Wahrheit.
In einem meiner Lieblingsfilme gibt es das wunderbare Zitat „Ihr solltet Euren Glauben feiern, und nicht
betrauern“. Da ist eine ganze Menge dran. Und wenn der Glaube mit einer rockig-poppigen Messe gefeiert
wird, warum nicht? Eine aus vollem Herzen und mit ganzer Seele gesungene Rock-Hymne auf Gott ist mir hundertmal
lieber, als irgendetwas Hingenuscheltes, nur weil es traditionell und „schon immer so“ war.
@DerRabe Hm, der HL. Geist wird auch „der Tröster“ genannt. Allerdings entzogen sich Heilige auch diesen
Trost selber, um dann in Ewigkeit getröstet zu werden. Heilige halt.
Sind sie noch recht bei Trost… …fragt der Autor. Immerhin, man fragt noch nach Trost, wenngleich der
gewöhnliche Trost Ewigkeiten vom Trost der Ewigkeit entfernt ist. Denn der Trost der Welt hat mit dem
Trost Gottes nichts zu tun.
@kraut Der Papst? Wer ist das und wieviele Divisionen hat er? Kann mich erinnern, davon gehört oder gelesen
zu haben. Ist Geschichte. Vielleicht meinte er die himmlischen Legionen?! Es heisst doch: Bittet, so wird
euch gegeben. Weshalb dann nicht auch millionen von Engeln?
lieber Herr Professor die DBK kann man auch mit einem Plumpsklo vergleichen. Küng sitzt am Stuhl und
die Bichöfe erwarten unten dankbar seine Produktionen.
900 Besucher,wow.Mal sehen was da hängen bleibt Ich denke nicht viel.Wer rumhüpfen will soll zu den
Pfingstlern gehen oder Evangelikalen.In der Heiligen Römisch- Katholischen Kirche-Non Possumus!
Fäkalsprache Lieber Herr Gotthard, erstens sind wir nicht per Du, und zweitens verbitte ich mir Ihre
Verbalinjurien, und drittens werde ich mich nicht auf Ihr Niveau herabbegeben!
Jedem seine Show, die fundamentalistische Show in Pomp und Prangen. Ich sehe gern mittelalterliche geistliche
Aufzüge. Lebendiges Kirchen- Museum, warum nicht? Nun Kulturfreunde, auch der Clown hat eine Seele und
Gott liebt ihn. Fundamentalisten in allen Religionen zeigen die gemeinsame Eigenschaft auf jeden, der
nicht so ist wie sie, ihren Teufel und ihren Höllenrauch loszulassen. Warum nicht? Edeltraut, ja Edeltraut,
du hast a so guats Kraut obaut. Grüsse an Herrn Hasch, erster, zweiter, dritter …
@DJM: War es nicht auch Pius XII, der nach Stalins Tod sagte: „Jetzt wird er sehen, wieviele Divisionen
wir haben!„Stalin machte sich zu Lebzeiten über Gott und den Vatikan lustig. Ich glaube, es war auf der
Jalta-Konferenz, wo er Churchill und Roosevelt fragte:“ Der Papst? Wer ist das und wieviele Divisionen
hat er?“
@Gotthard: Krönungsmesse? Welche? Wird bei der Aufführung der Krönungsmesse bei einer altrituellen
Messfeier Eintrittsgelder genommen? Welche Krönungsmesse? Die von Mozart oder die großartige Ungarische
Krönungsmesse von … ähem … Franz Liszt?
Kraut Als Feldgeistlicher in Kriegsgebieten wie Afghanistan würde dieser Herr eine Lach/und Schießnummer
par excellence abgeben, im Wahrsten Sinne des Wortes! Pius XII. (1939-1958) empfing 1945 auch amerikanische
Soldaten. Als der Papst zum Segen ansetzte, entschuldigte sich einer der Soldaten „Heiliger Vater, ich
bin nur Protestant!“ „Bene“, lächelte der Papst, „für euch gilt der Segen des Heiligen Vaters, für
sie gilt der Segen eines alten Mannes.“
Schalom, kennen Sie diese laufende Waschmittelreklame? Tja, Herr Zehnter, der nimmt Ihnen eindeutig die
Schau! Man kann den Clown auch buchen, unter der u. angegebenen Website.
@Schalom Auf die Herzen kommts an Ganz genau! Das DD erinnert mich entfernt an „Dare Devil“ (der geblendete
Held www.art-bloxx.com/showmedia.php?id=12392) Im Grunde ist es ja auch fein, mal etwas Anderes in der
Kirche an Musik auszuprobieren. Insb. Synthesizermusik käme mir da in den Sinn oder vielleicht Klavier.
Vielleicht bin ich aber einfach zu konservativ. War in der Pädak und da sangen wir Lieder wie „Du bist
das Licht der Welt members.aon.at/…s_Licht_der_Welt.htm“ … oder „Herr, deine Liebe members.aon.at/…Herr_Deine_Liebe.htm“,
etc. Mich wundert, dass solche Lieder kaum noch während der Messe gesungen werden. Lieber werden seichtmelodische
Musikthemen zelebriert. Selten, dass man wo mit Herz und Hirn mitsingen kann. Schade, ich fühle das zumindest
so, obwohl mir glaube ich marianische Lieder am Besten gefallen.
Gaskammer Lieber Leser! Man könnte die Konzilskirche in Ihrem Sinne auch mit einer großen Gaskammer
vergleichen, wenn solche Vergleiche nicht per se unstatthaft wären. Denn denkende und deduzierende Menschen
kann die Neue Weltordnung am allerwenigsten gebrauchen! o^/
Ein wirklich schönes Kostüm! Als Feldgeistlicher in Kriegsgebieten wie Afghanistan würde dieser Herr
eine Lach/und Schießnummer par excellence abgeben, im Wahrsten Sinne des Wortes! Für die Richtschützen
der Panzerfahrer wäre das wie Moorhuhnabschießen. Was für ein Idiot!
wenn der Rauch Satans in die Kirche eingedrungen ist, dann ist Öbk/Dbk ein Schwefeldampfbad und die Diözese
Linz das was nach der Detonation eines Chemiewerks in den Himmel geblasen wird
DDJM Obwohl ich gern die !570 PiusV.Messe mitfeiern kann, ist sie doch von Jesu Abendmahl grundverschieden.
Man stelle es sich nur vor, ein traditioneller junger Alumnus liegt an der Brust des fundamentalistischen
Bischofs. Jesus -Johannes Motiv. Ich persönlich liebe die Pesachliturgie, die byzantinische, lateinische,
ambrosianische und zeitgemäße Liturgien. Auf die Herzen kommts an.
findfuckfollow.at Der Artikelschreiber gibt genau den Relativismus wider, den man unserer Jugend in den
letzten 40 Jahren eingetrichtert hat. Inhalte sind belanglos, Hauptsache die Show ist geil und man fühlt
sich wohl dabei. Wo es keine verbindlichen Inhalte mehr gibt, in diesem Fall die unblutige Erneuerung
des Kreuzesopfers Christi, dort wird konsequenterweise auch die äußere Form beliebig. Ein paar hundert
Halbstarke in einen „Dom“ mit einer sündteueren Show zu locken ist indes kein Kunststück in der österreichischen
Provinz. Ich wette, daß mit einer Erotik – Messe noch ein paar mehr gekommen wären. Ob aber mit solchen
Darbietungen auch nur ein einziger junger Mensch Gott näher gekommen ist, sei dahingestellt, eher ist
davon auszugehen, daß der bei manchen noch vorhandene natürliche religiöse Habitus durch solche Gotteslästerungen
restlos zerstört wird und die Seelen in jenen Abgrund geführt werden, dem die zur Schau gestellte antichristliche
Gegenkultur entstammt. Paul VI. hatte recht, als er schon 1972 den Rauch Satans in der Kirche wahrnahm,
der allerdings nicht durch irgendeinen Spalt, sondern durch die Fenster eingedrungen ist, die sein seniler
Vorgänger aufreißen zu müssen glaubte.
Njet! Wenn ich Gott wäre, dann wäre mir der liturgische Ablauf schnurzegal. Gott hat seine Kirche im
Dienst den Priestern anvertraut. Das geht bis ganz nach oben zum Papst. Habe mal Messen während der Wallfahrt
unter freiem Himmel auf Strohballen gefeiert und selbst da wurde die Liturgie der Kirche eingehalten.
Anstatt die Jugend aufzuklären, wie das der hl. Johannes Bosco tat, setzt man heute darauf, die jungen
Leute dort abzuholen, wo sie stehen. Wenn das so einfach wäre. Die Jugend wird so jedenfalls zu keiner
bußfertigen Handlung gebracht. Im Gegenteil verlieren sie dadurch die Ehrfurcht, anstelle das sie diese
in der Kirche wiederfinden, als einen Ort der Zuflucht. Der Höhepunkt jeder heiligen Messe ist das heiligste
Altarsakrament und die Wandlung von Brot und Wein. Die Worte des Papstes sind doch eindeutig: „Ich bin
kein Rockstar!“ www.focus.de/…star_aid_357762.html
ich möchte es in den Raum stellen, weil ich es als erwiesen ansehe… dass die Populärkultur einem eigenen
Prinzip folgt, das nicht Christus ist. Das scheinen manch junge Christen nicht wirklich zu verstehen,
oder wahrhaben zu wollen. Sie haben in ihrem Inneren eine Affektion für das Wesen dieser Kultur, aber
zugleich hangen sie in ihrer Vorstellung Jesus an und setzen ihn so fälschlicherweise damit gleich. Der
Christus der Populärkultur ist aber nicht der Christus der kath. Kirche möchte ich einmal drastisch
formulieren. In gewissem Sinn handelt es sich um Rivalen in der Liebe, die einander entgegengesetzt sind,
so in der Art von zwei Sonnen wo jede die andere mit ihrer Leuchtkraft ausstechen will. Sie zeugen beide
von Gott, aber jeder auf seine Weise. Für die Hardcore-Tradis kann dieser Messias der Populärkultur
freilich nur der Teufel und Satan bzw. der Antichrist sein, der die Menschen ins Verderben reitet, denn
sie dulden ja kein anderen Weg ausser den, der durch Jesus vorgegeben ist. Für sie ist daher die Populärkultur
seit jeher ein böses Phänomen, das sie mit viel Argwohn und Misstrauen betrachten. Ich sehe das freilich
nicht so und bekenne mich auch offen zu dieser Kultur, denn die hat mich ernährt und sie repräsentiert
mich auch.
GOTT hat Jesus von den Toten auferweckt, deshalb loben wir Ihn mit Trompeten, Pauken, Saitenspiel, Gittarren,
Trommeln, Zimbeln und Schlagzeug in österlicher Freude … Freunde ruft in Freude aus, der Herr da …
Wer es anders gern mag. der ziehe sich traditionelle spanische Kapuzen über und singe Klagelieder …
Ganz egal kann Gott die Liturgie sicher nicht sein lieber Teilnehmer Worum geht es denn bei Gottesdiensten?
Nun, es sind zumindest zwei Dinge: I. Eine Verehrung der göttlichen Majestät Christi. II. Ein Training
zur Befähigung für die große Kniebeuge des Herzens, ohne die niemand über den Sund gelangt. Wenn der
in Rede stehende Gottesdienst hierfür geeignet war, soll’s recht sein. Da die beiden Kriterien nur schwer
aus dem Stehgreif zu erfüllen sind, weil es sich bei ihnen um gänzlich unnatürliche Anforderungen handelt,
dürfte eine Stehgreif-Liturgie eventuell doch nicht geeignet sein.
Anbiederung… ich habe mich immer dagegen ausgesprochen, dass man traditionelle Kirche mit Populärkultur
mischt, weil meiner Meinung nach ein Schmarn dabei rauskommt. Das ist ohne jegliche Bewertung gegen beide
Seiten. Wieso kann nicht beides gegeneinander seine Eigenständigkeit bewahren und so einen Kontrast bilden?
Ich finde das besser, als den Versuch es zu vermischen. Es erscheint mir so, als wollten sich modern-gesinnte
Geistliche bei den Jugendlichen anbiedern indem sie ihre Kultur immitieren ohne dabei einzusehen, dass
diese in ihrem Wesen den Strukturen und der Mentalität ihrer Institution widerspricht. Und ich finde,
darin lässt man sowohl den Respekt vor dieser, wie auch der eigenen Kultur vermissen. Man kann eben nicht
auf zwei Hochzeiten gleichzeitig tanzen. Letztlich wird man damit weder dem Wesen der einen, noch dem
der anderen Kultur gerecht. Man will gewissermaßen beiden gefallen und reibt sich darin zwischen ihnen
auf.
hildegardfan die Unwissende: Jesus ist am Kreuz gestorben … und hat sichr nicht verdient, daß dieser
Erlösungstod mit unwürdiger Jazzmusik untermalt wird … und sie Ihm unterstellen, Er hätte das selbst
so gewollt … Sie gehören höchstens zur Menge, die Kreuzige ihn! ruft …
@hildegardfan Jesus hatte Respekt vor Traditionen. Wäre er so wie Ihr Modernisten heute, dann hätte
er am Gründonnerstag gesagt:„So Leute, morgen fängt der neue Bund an, dann schenken wir uns heute mal
das vorgeschriebene Dankgebet. Bringt ja eh nix mehr.“ Hat er nicht. Er hat vollkommen die Vorschriften
der jüdischen Religion und auch ihre Riten befolgt, und das als Sohn Gottes! Dass er das war, glauben
sie aber vermutlich auch nicht. Lassen wir das… Nein, die Zerstörung von Geheiligtem ist erst später
Mode geworden, bei Sektieren, Reformatoren und besonders bei modernen Theologen und Klerikern.
Werte/r palestrina viele Fundamentalisten und Modernisten wissen noch nichts von den liturgischen Gesängen
der Steinzeitschamanen dass DER HERR DER TIERE gern Urlaute hörte, später als ICHBINDA hebräisches,
später armamäisches, später griechisches und endlich als Deus Catholicorum Seine Lieblingssprach Latein
und dann , o Grausen göttlich Ohrensausen, Multikultisches … igitt ogott englisch, deutsch, chinesisch …
alles vom Teufel und antikirchlich … Ich wills nur noch auf latein o^/ o^/ o^/
@ Marcelus: Ich hoffe ja, das Jesus das auch gemacht hat… So richtig würdig, mit Mitra, Altar, barocke
Kirche, Gregorianische Choräle und in Scharlachrot. Nicht das wir noch annehmen müssen, das Jesus vielleicht
nicht so richtig Kathlisch war.
Die hl. Messe ist die unblutige Vergegenwärtigung des Kreuzesopfers Christi und kann nur dann von einem
Katholiken besucht werden, wenn diese würdig zelebriert wird … in der Regel ist das überhaupt keine
Neue Messe … abgesehen vom Opus Dei oder SJM …
Die Musik ist nicht zum Kirchevollkriegen da, sondern um die liturgischen Texte zu verklanglichen. Daher
gilt: Hat die Band von dem Urheber dieses Briefes die Texte des jeweiligen Messformulars gesungen? Wenn
nicht, kann mans vergessen. Dann ist es Parallelprogramm und in diesem Sinne vollkommen gegen die Intentionen
des II. Vatikanums. Bevor jetzt alle schreien: das gilt selbstverständlich auch für all die anderen,
ach so traditionellen Gemeindelieder ebenso… Wie in der ganzen Liturgie sprechen nicht wir durch Musik
zu Gott, sondern es wird ein wenig Himmel hörbar. Wenn das passiert, ist es liturgische Musik, sonst
nicht. Und ob Gott das schnurzegal ist, nun die Probe aufs Exempel möchte ich nicht machen…
Wer keine Kirchensteuer mehr zahlt, und sich vor dem Staat als Katholik abmeldet, tritt nicht aus der
Kirche aus, sondern bleibt Katholik … die Neuen Messen besucht aber ein frommer Katholik ohnehin nicht …
es sei denn, er möchte sich veräppeln lassen …
@ Marcelus: Und welchen vernünftigen Grund sollte es geben, aus der Kirche auszutreten?!? Solche Jugendmessen
fallen unter „gelebten“ Glaube. Lebendig, aktiv, Christlich. Was wir brauchen ist eine begeisterungsfähige
Kirche, keine altbackenen und versstaubten Hierachien. Die Jugend Heute läßt sich nicht mehr so leicht
veräppeln und einschüchtern. Und das ist auch gut so.
Die Kirchensteuer ist durch den Heiligen Vater für unverbindlich erklärt worden … kein Katholik in
Deutschland und in der Schweiz ist länger verpflichtet, weiter Kirchensteuer zu bezahlen … und meldet
sich, um sich Geld zu sparen, am besten bei seinem zuständigen Gemeindeamt als Katholik ab … siehe
www.KatholischeDokumente.de.tl
Herzlichen Dank für gute Jugendmessen Wir haben mit unseren „PROJESUS- Jugendgottesdiensten das Münster
St.Zeno in Bad Reichenhall mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen immer vollgebracht. Das Team: Begrüßer
am Portal, Priester, Diakon, Prediger/in, Ministranten, Weihrauchträger, Charismatische Band, Organist,
Jugendchor, Zeugnisgeber/in, Frauen-und Männer für Heilungsgebete. Liedgut in deutsch, hebräisch, griechisch,
lateinisch, englisch, afrikanisch, slawisch. Teinahme und Mitfeier: lebendig,pfingstlich, begeistert.
Es geht um die Verkündigung des Evangeliums heute. So sehr ich die Alte Liturgie mag, aber die Jugend
wäre uns bei nur Latein ausgeblieben.
Die Irrelevanz des liturgischen Ablaufs Kürzlich erhielt ‘kreuz.net’ die Zuschrift eines Musikers, der
an einer österreichischen Jugendmesse aufspielte: „Wenn ich Gott wäre, dann wäre mit der liturgische
Ablauf schnurzegal.“ Das wird wohl schon so sein. Die G*ttheit kümmert sich, wenn denn um andere Dinge
als um die Einhaltung der Rubriken bei der Messfeier. Auch mit noch soviel gültig gefeierten Messen (wer
entscheidet das letztlich?), hat sich an dieser kaum etwas grundsätzlich geändert. Das sollte den Alt-Messianern
schon einmal zu denken geben. Immer noch die gleichen Sünden, immer noch das alte Hauen und Stechen,
immer noch die gleichen Beichten und immer noch die gleichen Verwerfungen und Androhungen, trotz der jahrhundertelang
gefeierten tridentinischen Messe. Wieso hat sich in der ganzen Zeit eigentlich kaum etwas geändert? Bei
NOM lassen sich die Menschen kein X mehr für ein U vormachen und bleiben auch mal der Messe fern… Das
ist auch ein Stück gewonnener Freiheit… „Wenn ich Gott wäre, dann wäre mit der liturgische Ablauf
schnurzegal“, könnte also doch stimmen. Übrigens im Bild trägt der Priester ein sehr schönes eindrucksvolles
Gewand, das die These zur Irrelevanz des liturgischen Ablaufs geradezu bestätigt…
Ach je… Der Ärmste hat halt noch nicht bemerkt, das er mit dieser Seite die Welt von Katholiban betreten
hat. Natürlich ist es empörend, wenn die Jugendlichen nicht in Sack und Asche einhergehen und sich selbst
geißeln. Stattdessen müssen Sie feststellen, das eine volle Kirche nicht eben eine volle Kirche ist.
Manches ist gleich, manches aber auch gleicher. Diese Seite ist natürlich Satire… voll mit unfreiwilliger
Tragik – Komik. Fast alle haben es bemerkt, nur die Redaktion halt noch nicht.
@Jugendmessenhansel Was bitte sagt denn das zweite Vaticanum über Jugendmessen? Das man während einer
Messe Luftballons mit Gebets-Zettelchen steigen lassen soll damit die Sicherheit gewährt ist, das der
liebe Gott die „Gebete“ auch wirklich erhält? Und noch eine Frage. Worauf bezog sich denn die „Begeisterung“
der Jugendlichen? Auf die „Botschaft Jesu „ oder auf die proper volle Kirche, welche man nicht mehr gewohnt
ist ?