Legionäre Christi
Hoffentlich lernen die Legionäre vom schlechten Beispiel der US-Bischöfe
Es ist nicht nötig, im Fehlverhalten von Pater Marcial Maciel herumzuwühlen. Doch jene, die in einer möglichen Vertuschungs-Aktion involviert sind, müssen von ihren Positionen entfernt werden.
Pressebild der Legionäre Christi zum Tod von Pater Macial Maciel
Pressebild der Legionäre Christi zum Tod von Pater Macial Maciel
(kreuz.net) „Was Sie oder ich über den verstorbenen Pater Marcial Maciel Degollado denken, ist für ihn bedeutungslos. Er ist bereits vor eine höhere Obrigkeit getreten.“

Das erklärte der katholische Journalist Phil Lawler am 3. Februar in einem Artikel für seine Webseite ‘catholic-culture’.

Lawler ist ehemaliger Chefredaktor des Magazins ‘Catholic World Report’.

Stunde der Wahrheit

Die jüngsten Enthüllungen über Pater Marciel werfen – so Lawler – ernsthafte Fragen zur Zukunft der Legionäre und der mit ihnen verbundenen Laienbewegung Regnum Christi auf.

Jahrzehntelang sei der Gründer als „Objekt intensiver Verehrung“ hochgehalten worden:

„Doch schlußendlich scheinen die Legionäre eingestanden zu haben, daß Pater Maciel kein Vorbild der Keuschheit und der Tugend war.“

Es sei schmerzhaft, sich den Schock und die Enttäuschung vorzustellen, welche dieses Eingeständnis in Tausenden guter katholischer Mitglieder der Legion und der Bewegung Regnum Christi auslösen.

Hat das Umfeld nichts gewußt?

Dann stellt Lawler die Frage: „Was ist mit den Priestern in der Leitung der Legionäre, die den Personenkult um Pater Maciel ermutigt haben?“

„Was ist mit den Legionären, welche die Ankläger ihres Gründers anprangerten, ihren Schmerz ignorierten und ihnen schlechte Motive unterstellten?“

Angesichts der zahlreichen Vorwürfe gegen Pater Maciel ist es für Lawer „immer schwieriger zu glauben, daß die Mitarbeiter im engen Umfeld von Pater Maciel von seinem Fehlverhalten keine Ahnung hatten.“

Darum stellt Lawler die „alte Frage“: „Was wußten sie und wann wußten sie es?“

Lawler lobt das Eingeständnis der Legionäre, daß das Verhalten ihres Gründers „unangemessen“ gewesen sei: „Doch mehr ist notwendig.“

Ernsthafte Fragen

Um ihre schwer angeschlagene Glaubwürdigkeit wiederherzustellen, müßten die Legionäre ihre eigenen Führungskräfte einer aggressiven Untersuchung unterwerfen.

Dabei sind nach Lawler einige „offensichtliche Fragen“ zu beantworten:

• Wußten Mitglieder der Ordensleitung um das Fehlverhalten von Pater Maciel? Wenn nicht: Warum waren sie so blind? Wenn ja: Warum leiteten sie ihre Informationen nicht weiter?

• Wußten oder vermuteten die Sprecher der Legion – oder jene, die sie beauftragten – zum Zeitpunkt des Bekanntwerdens der Anklagen ein Fehlverhalten des Gründers?

• Warum ermutigten die Legionäre die Beweihräucherung ihres Gründers? Warum ergriffen sie zu so scharfen Maßnahmen, um interne Kritik zu unterdrücken? Gab es Versuche, aus dem Personenkult Kapital zu schlagen? Wenn ja: Wer ist dafür verantwortlich?

• Unterdrückten Mitglieder der Ordensleitung Beweise und wiesen sie gleichzeitig die Gläubigen an, Pater Maciel zu verehren? Wenn ja: Sind diese Personen immer noch in Leitungsfunktionen.

Vertrauen futsch

„Noch vor einem oder zwei Jahren hätten die Legionäre auf diese Frage geantwortet: »Vertraut uns!«“ – erklärt Lawler. Doch diese Antwort sei nicht länger möglich:

„Die Bande des Vertrauens sind zerrüttet und können nur durch Aufrichtigkeit wiederhergestellt werden.“

Lawler erinnert an das Verhalten der US-Bischöfe in der vor einigen Jahren entbrannten Affäre um sexuelle Mißbräuche:

„Wir erfuhren zu unserer großen Scham, daß die Hierarchie sich zuerst bemühte, dem Skandal mit der Beseitigung von Beweisen zu begegnen.“

Dann gestanden die Bischöfe einige – meist bereits öffentliche – Mißbrauchsfälle ein: „Ihre Entschuldigungen waren nicht genug.“

Danach erließen die Bischöfe rigorose Regeln, um fehlbare Kleriker zu bestrafen.

Auch das ist für Lawler nicht genug: „Jene, welche die Mißbräuche ermöglichten, ihnen zuschauten oder sie vertuschten – in allzu vielen Fällen die Bischöfe selber – blieben unbestraft.“

Deshalb klebt der Makel des Skandals – so Lawler – bis jetzt an der US-Hierarchie:

„Wir wollen beten, daß die Legionäre vom schlechten Beispiel der US-Bischöfe lernen.“
      
35 Lesermeinungen
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#37   Homosex ist schwer gestört   22:24:31 | Freitag, 20. März 2009
Und ich dachte immer
e wäre widernatürlich
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#35   caritatem   20:36:01 | Dienstag, 10. März 2009
Macht dir das
Zölibat zu schaffen ?
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#33   pamino   12:25:28 | Dienstag, 10. März 2009
factum non facit jus
Montag, 9. März 2009 14:28 matt3: […] keine Kirchensteuer bezahlst und de facto ausgetreten bist […].
de jure ausgetreten, nicht de facto ausgetreten.
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#32   Dr. Guillotin   08:37:06 | Dienstag, 10. März 2009
hätte man marciel rechtzeitig kastriert
wäre dies nicht passiert
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#31   Vineta   03:11:19 | Dienstag, 10. März 2009
Der Supergau
1) Es ist kein Skandal, wenn hie und da ein Priester sich an Kindern vergeht, dessen unheilbar pädophile Neigungen längere Zeit verborgen blieben und von niemandem im Priesterseminar erkannt werden konnten.
2) Es ist ein Skandal, wenn durch Kinderschändung straffällig gewordene Priester von Bischöfen gedeckt werden mit Schweigegeldern an die Opfer und sodann in bis zu 100 weiteren Pfarrgemeinden immer wieder auf Kinder losgelassen werden – und auf diese Weise letztlich ein Betrag von 2 Milliarden Dollar verbraten wird und ganze Diözesen von der Pleite heimgesucht werden.
3) Es ist der Supergau der Kirche, wenn derartige Kirchenführer nicht im Knast Platz nehmen müssen, sondern weiterhin im Amt sind, von ihren doofen Schäflein sich weiterhin Spenden erhoffen dürfen,in Einzelfällen sogar nach Rom befördert werden – und keiner von einem ( aus welchen Gründen auch immer) handlungsunfähigen Papst gefeuert wird. Disziplinlose Haufen haben noch nie den leisesten Respekt verdient.
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#30   Mathias Wagener   17:29:52 | Montag, 9. März 2009
Weniger tragisch
Das Ganze ist doch weniger tragisch. Echt ätzend ist es, wenn derHl. Vater angegriffen wird.
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#29   DerRabe   16:04:34 | Montag, 9. März 2009
Und jeder von uns…
… soll den eigenen Betrug am Leben in der Beichte reuevoll und zerknirscht beim Namen nennen.
Es ist wichtig den großen allgemeinen Betrug an der Menschheit deutlich beim Namen zu nennen, wenngleich wir ja auch selber Fehler haben. Die eigenen Fehler aber bitte niemals unter den Teppich kehren und bestimmt auch jene nicht, die uns gar nicht bewußt sind.
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#28   Marcelus   15:28:06 | Montag, 9. März 2009
Kirchlicher Personenkult entspricht voll und ganz dem IV. Gebot …
Vater und Mutter zu ehren …
das ändert aber nichts daran, daß es Betrüger geben kann … und einer davon war Pater Maciel … der Betrug kam ans Licht, und jetzt muß der Heilige Vater handeln und Pater Maciels Betrugswerk vernichten … und diesem posthum den Prozeß machen …
zur Ehre aller heiligen Gemeinschaftsgründer …
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#27   Gotthard   15:22:38 | Montag, 9. März 2009
Personenkult
kirchlicher Personenkult ist immer von Übel. Die Legionäre haben dafür die Quittung bekommen.
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#26   Mrs.Cologne   15:20:26 | Montag, 9. März 2009
@greywolf
„Wenn Sie noch studieren, können Sie doch nicht mit einem hoch Gebildeten mithalten?“
Stimmt genau. Aber was hat das jetzt mit meinem Posting an schalom zu tun?
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#25   Sefirot   15:18:54 | Montag, 9. März 2009
Sagt schon Heinrich Heine
…sie predigen öffentlich Wasser und saufen heimlich den Wein in „Deutschland ein Wintermärchen“:
„Im traurigen Monat November
wars, da fuhr ich nach
Deutschland hinüber.
Der Wind riss von den
Bäumen das Laub…“
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#24   caritatem   15:14:27 | Montag, 9. März 2009
Das sind die Allerbesten
die Wasser predigen und selbst Wein saufen… O:)
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#23   DJM †   15:11:17 | Montag, 9. März 2009
Automatisch
Jede begangene Lieblosigkeit gegen andere richtet sich sich automatisch schon gegen uns selbst, weil sie sich wie Stacheldraht auf die Seele legt.
Erinnert mich an das Wort „Reizreaktionsautomat“ und passt auch etwaig in unsere Tage. Auch die Verachtung ist ein Teil der Liebe, WEIL man nicht zwei Herren gleichzeitig dienen kann. Bibel lesen!
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#22   DerRabe   15:09:01 | Montag, 9. März 2009
Warum mogeln undenkbar ist.
Der vordergründige Gewinn scheint uns recht gegen die Wahrheit zu geben, dass man sie nämlich bemogeln kann nach ‘Strich und Faden. Bei näherer Betrachtung sieht die Sache ganz anders aus: Jede begangene Lieblosigkeit gegen andere richtet sich sich automatisch schon gegen uns selbst, weil sie sich wie Stacheldraht auf die Seele legt. Das ‘Gewissen, der Geist, das Gemüt, das Herz wird mit Lieblosigkeit belegt, auf Dauer gesehen darin sogar völlig verdunkelt, unterkühlt und erstickt. Wir werden dann zu lebenden Toten. In der Geschichte vom steinernern Herz sagt ein böser Geist zu einem Menschen er solle sich doch endlich von seinem Herz befreien und mit einem Stein vorliebnehmen, dann würde es ihm endlich gut gehen. Denken wir nicht irgendwie alle so? Eines aber ist sicher: Die Befreiung von der Schuld braucht zuvor eine Erkenntnis der Schuld vor Gott dem Gerechten. So geben wir zum einen Gott die Ehre wieder und dürfen ihn dann um seine Gnade bitten.
Wie sagte der heilige Augustinus, der große Kirchenlehrer: Gerechtigkeit ohne Barmherzigkeit ist Grausamkeit, Barmherzigkeit ohne Gerechtigkeit ist Auflösung.
Denke daran!
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#21   greywolf58   15:05:29 | Montag, 9. März 2009
Mrs.Cologne
Warum so garstig? Wenn sie noch studieren, können sie doch nicht mit einem hoch Gebildeten mithalten.Noch dazu eingetaucht in die Aura vom jetzigen Papst. Lesen und studieren sie einmal seine Vita. Nur vom Besten und seine Aussagen nur die reine Lehre der rkk was will man mehr.
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#20   Mrs.Cologne   14:51:03 | Montag, 9. März 2009
@schwafelom
Wir werden niemals Kollegen sein. Nicht einmal wenn ich in drei Jahren mein Studium beendet habe.
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#19   Marcelus   14:45:41 | Montag, 9. März 2009
finanzielle Kirchenunterstützung: Aus dem Kirchensteuersystem tritt man ganz einfach aus,
in dem man sich beim zuständigen Gemeindeamt als Katholik abmeldet, und sich ohne Bekenntnis meldet – es ist auch Teil der Religionsfreiheit, daß man dem Staat seine Konfessionszugehörigkeit auch verschweigen darf.
Hier in den USA ist es sogar gesetzlich verboten, daß der Staat nach dem Konfessionsbekenntnis fragt, weil Staat und Religion in den USA strikt voneinander getrennt sind, durch eine feste, undurchdringliche Wand, wie die US-Gründerväter aufgrund der negativen Erfahrungen in Europa festgeschrieben haben.
Die US-Amerikaner unterstützen alle ihre jeweilige Konfession unabhängig vom Staat … und auch in Deutschland macht man das einfach so, in dem man sich beim Staat ohne Bekenntnis meldet …
ich persönlich unterstütze finanziell durch Spenden die PBSPX, nachdem ich dort auch die hl. Messe besuche, und dort die Sakramente empfange … aber ich besuche die Messe und die Sakramente auch in Nicht-PBSPX-Kirchen und -Kapellen, wenn diese katholisch zelebriert werden … also in der Regel keine Neuen Messen … und gehe lieber in keine Messe als in eine Neue Messe in einer Durchschnittspfarre, und bete lieber zuhause, als an einem Sakrileg teilzunehmen.
Nichtsakrilegisch wird die Neue Messe nur in wenigen Gemeinschaften zelebriert: wie SJM und Opus Dei.
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#18   Schalom   14:44:05 | Montag, 9. März 2009
Kölnisch Wässerle – Es würde mich freuen, wenn auch Sie ein Universitätsstudium in
katholischer Theologie, Pastoral und Religionspädagogik vorweisen köönen. Dann sind wir Kollegen.
Nachhilffe in Tradition: Johannes 13, 23 -25
Das habe ich hier ohne Quellenangabe geliefert:
Schalom beleidigt unseren katholischen Glauben!!!!
Na ja, das Abendmahl war keine Alte Messe.
Noch was, Frau Duftwässerle, ich gehöre nicht zu Organisation „Wir sind Kirche“. Aber einige sind hier auch zu Ihrem Leidwesen aktiv.
So jetzt muss ich was arbeiten. Pfiad Eahna :(3 :(3 :(3
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#17   matt3   14:28:50 | Montag, 9. März 2009
@Marcelus
sag einmal: wenn du schon keine Kirchensteuer bezahlst und de facto ausgetreten bist, zahlst du dann wenigstens eine Spende an die Piusse? Ich nehme doch an der fromme Marcelus geht bei denen zur Messe.
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#16   Marcelus   14:12:26 | Montag, 9. März 2009
Beispiellos ist der Niedergang der Kirche seit dem Pastoralkonzil (1962-1965 u.Z.) tatsächlich nich…
Denn in diesem Zustand war die Kirche schon einmal: vor dem Reformkonzil zu Trient im 16. Jahrhundert … das waren allerdings Jahrhunderte, und nicht nur Jahrzehnte wie derzeit seit 1965 … hoffentlich dauert es nicht wieder Jahrhunderte, bis sich die Kirche von diesem Antireformkonzil Vaticanum II erholt …
eine Zelle der Reform ist mit Sicherheit die PBSPX … und diese wird auch ihre dekadenten Feinde überdauern …
Als „beispiellos“ ist der N iedergang doch offenbar nicht!
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#15   clarissa colonia   14:11:59 | Montag, 9. März 2009
Wer muß was wissen?
Ist der Autor etwa promotor fidei in einem Kanonisationsverfahren?
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#14   Mrs.Cologne   14:08:00 | Montag, 9. März 2009
@alle
Schaut euch die Antwort von Schalom an!
„Pastorales Spezialgebiet“! Und das ganz ohne theologische Ausbildung und Bibelkenntnis!
Typisch „Wir sind Kirche“.
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#13   Marcelus   14:06:36 | Montag, 9. März 2009
D. Tuttisanti: Verfehlungen vor dem Pastoralkonzil wie jene des Maciel waren Einzelfälle,
und deswegen gab es ja auch eine strenge Disziplin …
in diesem Maße, wie die Kirche in den USA und auch in anderen westlichen, vom Konzilsungeist verpesteten Ländern darniederliegt, ist der Niedergang beispiellos.
Als „beispiellos“ ist der N iedergang doch offenbar nicht! Oder wie verbuchen Sie die Verfehlungen von Maciel an minderjährigen Zöglingen in den 40er, 50iger und 60iger Jahren?
Die US-Kirche seit dem Pastoralkonzil besteht aus einem Haufen von Maciels … und der US-Episkopat hat nichts getan, außer vertuscht … einschließlich von Papst Johannes Paul II…
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#12   Schalom   13:59:56 | Montag, 9. März 2009
Ja, liebste Cologeschwafel, das ist es eben.
Wir sind gezielt überall da. Mein pastorales Spezialgebiet.
Trinken Sie Buttermilch. Buttermilch soll schön machen,
allerwerteste Frau Schwafelcologne.
Nun, ich hab ja auch ein bisserl Zeit für die Anspruchslosen. :-O :(3 :(3
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#11   Domenico Tuttisanti   13:58:23 | Montag, 9. März 2009
Marcelus
der Niedergang der Disziplin, des Glaubens und all die Verbrechen in den Jahren seit dem Pastoralkonzil sind doch beispiellos …
Als „beispiellos“ ist der N iedergang doch offenbar nicht! Oder wie verbuchen Sie die Verfehlungen von Maciel an minderjährigen Zöglingen in den 40er, 50iger und 60iger Jahren?
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#10   Strohsack, heiliger   13:57:15 | Montag, 9. März 2009
Interessanterweise …
… ist ja die Anzahl der Prieser-Kinder bei den Traditionalisten besonders hoch. Weiß jemand, warum das so ist? Würde mich interessieren.
www.twitter.com/katholisch
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#9   Marcelus   13:54:37 | Montag, 9. März 2009
Hier versucht offenbar jemand, den Niedergang der Disziplin und des Glaubens seit dem Pastoralkonzi…
weißzuwaschen … ähnlich wie das die US-Bischöfe in den letzten Jahrzehnten taten …
der Niedergang der Disziplin, des Glaubens und all die Verbrechen in den Jahren seit dem Pastoralkonzil sind doch beispiellos …
die zuständigen US-Bischöfe sollten zurücktreten … und durch die PBSPX-Mitglieder ersetzt werden …
und der Seligsprechungsprozeß gegen Papst Johannes Paul II., des alles duldenden Papstes, sollte sofort gestoppt werden …
Die gravierendsten Beschuldigungen gegen Marcial Macel betreffen Verfehlungen in der Zeit der Kirche vor dem Konzil! Das muss man wohl fairnesshalber sagen!
Nein, es ist irrelevant, weil es mindestens soviele Verfehlungen dieser Art seit dem Konzil gibt, wie davor;
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#8   Mrs.Cologne   13:53:18 | Montag, 9. März 2009
@schwafelom
Weshalb kümmert sich denn ein „aktives katholisches Team“ :-D um eine kirchlich nicht anerkannte Webside, von welcher sich sowohl die deutschen Bischöfe als auch der Vatikan(?) distanziert haben?
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#7   Schalom   13:49:36 | Montag, 9. März 2009
Danke Tutti für den Hinweis.
Vertusche Priesterkinder. 20 000 in Europa.
Gotteskinder. 3 Freischuss :)3 :)3 :)3 zahlts Ordianariat.
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#6   Domenico Tuttisanti   13:42:37 | Montag, 9. März 2009
stimme
Ja, der gute Mann war offenbar ein Phänomen! Wenn irgendwann einmal eine „ungeschminkte Biographie“ o.ä. von Maciel erscheint, werd’ ich sie sicher kaufen – als Gute-Nacht-Lektüre!
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#5   pamino   13:39:51 | Montag, 9. März 2009
M.M. R.I.P.
Montag, 9. März 2009 13:16, Domenico Tuttisanti: Die gravierendsten Beschuldigungen gegen Marcial Macel betreffen Verfehlungen in der Zeit der Kirche vor dem Konzil! Das muss man wohl fairnesshalber sagen!
Nein, es ist irrelevant, weil es mindestens soviele Verfehlungen dieser Art seit dem Konzil gibt, wie davor; damit wird nur von der eigentlichen ‘Konzil’-Diskussion abgelenkt.
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#4   stimme der vernunft †   13:39:34 | Montag, 9. März 2009
Achso,
er war also nicht wählerisch und hat genommen, was er vor die Flionte gekriegt hat? Ein wahrer Gottesmann!
:-D
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#3   Domenico Tuttisanti   13:35:04 | Montag, 9. März 2009
Schalom
Hätte er ein ein gesundes Verhältnis zu Frauen gehabt, hätte er nicht an Ministranten herumgefummelt.
Was Sie vermutlich „ein gesundes Verhältnis zu Frauen“ nennen, hatte der gute Pater auch noch! Er ist Vater mehrerer Kinder! :-D
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#2   Schalom   13:31:59 | Montag, 9. März 2009
Pater Maciel ist ein typisches Produkt traditioneller Sexualerziehung
und des Zölibatspfichtgesetzes. Er ist kein Einzelfall.
Hätte er ein gesundes Verhältnis zu Frauen gehabt, hätte er nicht an Ministranten herumgefummelt.
Das Römische Trauerspiel „Zölibanten, Knaben und Mätressen“ ist noch nicht beendet.
Möge der Pater seinen Frieden gefunden haben.
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#1   Domenico Tuttisanti   13:16:26 | Montag, 9. März 2009
Die gravierendsten Beschuldigungen
gegen Marcial Macel betreffen Verfehlungen in der Zeit der Kirche vor dem Konzil! Das muss man wohl fairnesshalber sagen!
1997 hatten neun ehemalige Seminaristen erklärt, von Maciel in den 1940er, 1950ern und 1960ern sexuell missbraucht worden zu sein, als sie zwischen zehn und sechzehn Jahre alt waren. Im Jahr 2002 veröffentlichte P. Maciel eine Erklärung, in der er die Anschuldigungen zurückwies. Die Ergebnisse einer kirchlichen Untersuchung wurden am 19. Mai 2006 von der dafür zuständigen Glaubenskongregation bekannt gegeben. Er zog sich auf Einladung der Glaubenskongregation zu einem Leben des Gebetes und der Buße zurück und verzichtete auf jeden weiteren öffentlichen Auftritt (Quelle: wiki de.wikipedia.org/wiki/Marcial_Maciel)
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