Die Sachlage ist sonnenklar + Verschobene Greuel + Er schimpft immer noch + Zwiespältiger Nuntius + Zur Sühne für den Unglauben der Juden
Papst Pius XII.
Die Sachlage ist sonnenklar
Heiliges Land. Das Jerusalemer Institut ‘Studium Theologicum Salesianum’
der Salesianer Don Boscos und die kirchenfeindliche Jerusalemer Holocaust-Gedenkstätte ‘Jad Vaschem’
haben Sonntag und Montag eine Tagung über die Rolle von Papst Pius XII. († 1958) im Zweiten Weltkrieg
organisiert. Der Dekan der Ordenshochschule, Pater Roberto Spataro, sieht in der Konferenz einen Schritt
vorwärts. Das berichtete die Webseite ‘orden.de’. Es seien noch viele Dokumente zu studieren: „Der Weg
ist noch weit.“
Verschobene Greuel
Italien. Italienische Homo-Ideologen wollten am Samstag, dem 13.
Juni, in Genua einen Straßenaufmarsch abhalten. Am Sonntag darauf wird in Italien das Fronleichnamsfest
begangen. Nun haben die Sodomisten ihren Umzug um zwei Wochen verschoben.
Er schimpft immer noch
Österreich.
Die Kirche dürfe sich nicht zu sehr mit Streitfragen befassen. Das erklärte Bischof Egon Kapellari von
Graz bei einer Versammlung des steirischen Diözesanrates. Die Auseinandersetzung mit der Piusbruderschaft
und der Rücktritt des Linzer Weihbischofs hätten viel Kraft und Zeit benötigt: Mons. Gerhard „Wagner
hat Antworten gegeben, die für die Öffentlichkeit traumatisierend waren.“
Zwiespältiger Nuntius
Schweiz.
Der Apostolische Nuntius in der Schweiz, Erzbischof Francesco Canalini (72), hat eine papstfeindliche
Demonstration kritisiert, die letzten Sonntag in Luzern abgehalten wurde: „Die Bildung von Gruppen, die
mit öffentlichem Druck ihre freie Auslegung verschiedener Inhalte der Lehre und der kirchlichen Disziplin
erreichen wollen, steht nicht im Einklang mit dem Geist der katholischen Kirche.“ Am 5. März hatte der
zwiespältige Nuntius noch eine papstfeindliche Erklärung gegen Benedikt XVI. unterschrieben.
Zur Sühne
für den Unglauben der Juden
„Schon jetzt nehme ich den Tod, den Gott mir zugedacht hat, in vollkommener
Unterwerfung unter Seinen heiligsten Willen mit Freuden entgegen. Ich bitte den Herrn, daß Er mein Leiden
und Sterben annehmen möchte zu Seiner Ehre und Verherrlichung, […] zur Sühne für den Unglauben des
jüdischen Volkes und damit der Herr von den Seinen aufgenommen werde und Sein Reich komme in Herrlichkeit,
für die Rettung Deutschlands und den Frieden in der Welt, schließlich für meine Angehörigen, Lebende
und Tote, und alle, die mir Gott gegeben hat: daß keines von ihnen verloren gehe.“
Aus dem geistlichen
Testament der Heiligen Teresa Benedicta a Cruce, geborene Edith Stein, vom 9. Juni 1939
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34 Lesermeinungen
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Ultramontanus: … falls Sie Katholik sind, bekennen Sie sich zwangsläufig auch zu diesem Gott … Sie
glauben halt jetzt, dass die Katholiken das auserwählte Volk sind und die nichtchristlcihen Juden nicht
mehr. Auch Sie müssen diese „Völkermorde“ akzeptieren, sonst fällt ihnen die Basis weg. Danke für
Ihre Stellungnahme. Aber ich glaube nicht, dass es überhaupt Auserwählte im Sinne von Bevorzugten gibt.
Ich halte auch nicht Katholiken für auserwählt. Sie sprechen zu Recht die Basis an. Doch sehe ich hier
keinen Widerspruch. Denn zwischen Gott, so wie er im AT dargestellt wird, und dem Vater, den uns Christus
vermittelte, jedoch von Menschen gerade in den letzten Tagen wieder in die AT-Nähe gerückt wird – vielleicht
um das Judentum, das ich durchaus achte! – nicht schon wieder zu verprellen? – sehe ich eben einen Unterschied.
Hier fällt es mir auch schwer, den Dogmenwust (worin ich nichts anderes als opportunes Verbiegen der
Heilslehre Christi sehe – sonst hätte er uns so wichtiges gesagt) und dem Opportunismus der berufsmäßigen
Kirchenvertreter im Umgang mit diversen Herrschenden quer durch neuere Zeiten etwas abzugewinnen. Für
mich zählt also das Evangelium, wie es mir aus jungen Jahren Glauben in Geborgenheit vermittelte. Und
nein, Völkermorde kann man, kann ich nicht akzeptieren. Das werden die Alttestamentler wie auch die Gläubigen
des Neuen Testamentes ebenso halten. Auch nicht einer Basis wegen. Ich bin überzeugt, Sie schätzen das
ähnlich ein. :)3 MfG Nihil
#35 Ultramontanus 19:26:41 | Mittwoch, 11. März 2009
@Nihil Falls Sie Katholik sind, bekennen Sie sich zwangsläufig auch zu diesem Gott. Sie glauben halt
jetzt, dass die Katholiken das auserwählte Volk sind und die nichtchristlcihen Juden nicht mehr. Auch
Sie müssen diese „Völkermorde“ akzeptieren, sonst fällt ihnen die Basis weg.
Auserwählte! … @ Sefirot: „Erwähltes Volk Gottes!“ Erinnert an ein Interview des berühmten Arthur
Rubinstein, als er zu Gründen von Ressentiments gegen „Erwählte“ kurz bemerkte: „Wir sind nun mal das
auserwählte Volk!“ Mag der große Künstler in Frieden ruhen. Er war ein begnadeter Interpret, aber seinen
Ruf hatte er nicht als „Auserwählter“. Denkt vielleicht noch irgendwer, einen gewissen, verstorbenen
Doktor „Honoris Causa“, mit seinem Hilfsersuchen an Angehörige „farbiger Parteien“ – damit jedem, der
es wagt Holocaust mit Abtreibung zu vergleichen (die im Land der „Auserwählten“ so bedenkenlos tobt und
nebenbei durch Zellverkauf [eigene Haut verkaufen, klar doch] noch „so viel“ einbringt) das Zuchthaus
winke – rette im Jenseits sein Geburtsbonus? Niemand kann für seine Volkszugehörigkeit. Und doch, der
himmlische Vater – und Vater nennen dürfen auch wir IHN wohl – zieht ein Kind dem anderen vor? Aber praktisch
ist es allemal, vor allem, wenn dieser Vater „laut Geschichtsbuch AT“ das Auslöschen anderer Völker
befohlen haben soll! Doch immer den Finger in Richtung anderer halten… Nur aufpassen, dass die Hand
nicht müde wird, getreuer, „erwählter“ Herr Sefirot!
Sefirot barbarische Besserwisserei… Tja, Sie müssen eben damit leben, dass manche Leute manchmal etwas
besser wissen als Sie! Es gibt tatsächlich ein treffliches Mittel, eigenes Unwissen zu enthüllen: man
macht einfach zu jeder sich bietenden Gelegenheit den Mund auf und sondert Sprüche ab. Man kann es aber
auch lassen! Si tacuisses, … Liebe Gruesse und – wie immer –: שלום Ihr D.T.
Ob Ihnen die Jesusnachfolge so wichtig ist, wie Sie es von andern verlangen, kann doch tunlichst bezweifelt
werden. Ihre Rede ist wie ein getünchtes Grab…! oder vertrocknete Theologie ohne Kraft und ohne Saft…!
barbarische Besserwisserei…
Sefirot=Schalom: Mehr Jesusnachfolge = mehr Lebensfreude Dacht’ ich’s mir doch, dass Sie mit diesem Satz
Ihren Wohlfühl-Katholizismus zum Schnäppchenpreis gemeint hatten! Wenigstens merken Sie, dass Sie ertappt
worden sind! Alles Gute und שלום D.T.
Sonnenklarer Tuttiheiligen wir bewundern ihre Freudigkeit mit der Sie Jesus ans Kreuz nachfolgen. Und
über die Nachfolge Jesu von Schalom und Sefirot wissen Sie Herr Tuttisanti einen Kalten Pfiffkäs. Das
Kreuz ist für mich kein Zimmerschmuck. Ich wünsche Ihnen einen Besinnlichen Karfreitag und danach die
Freude des Auferstandenen Jesus. :(3
Sefirot Die Begründung geht sonnenklar aus all den genannten postings hervor, wertester Sefirot-Schalom!
Auch hier gilt wieder einmal: „Wer lesen kann ist klar im Vorteil!“ Sie sind ein würdiger Preisträger!
Weiter so und: שלום Ihr D.T.
Wenn Sie schon Prädikate vergeben, Beste, sollten Sie das Prädikat auch begründen. Wenn Sie dazu nicht
in der Lage oder überforderrt sind, dann lassen sie es doch einfach…, Domenico Tuttisancti!
Danke für die postings von Lorenz, clarissa, Wolfgang, gmm! Und Sefirot bekommt für sein posting von
9:34 Uhr den Sonderpreis: „Das Schwachsinns-Posting des Tages“! :)3
Was bedeutet Jude? Wenn Jude ein Volkszugehörigkeit definiert, dann ist Edith Stein eine jüdische Katholikin.
Wenn Jude eine Religionszugehörigkeit beschreibt, dann ist Edith Stein eine Katholikin. Was gibt’s denn
da zu streiten?
Gegenstand eines Kanonisationsverfahrens können nur Menschen christlichen Glaubens und katholischer Kirchengliedschaft
sein. Soll die Kanonisation dem Tatbestand des Martyriums subsubiert werden, bedarf es des Beweises der
willentlichen Annahme der Blutzeugenschaft als Akt des Glaubens in der Nachfolge Christi. Da das Kanonisationsverfahren
der Sr. Theresia Benedicta a cruce dem Tatbestand des Martyriums subsumiert wurde, ist davon auszugehen,
daß ihre Blutzeugenschaft für den Glauben der Kirche im vorgenannten Sinne als mit moralischer Sicherheit
bewiesen gelten konnte. Gegenstand dieser Blutzeugenschaft können also keinesfalls Sachverhalte der Herkunft,
Nationalität oder „völkischen“ Zugehörigkeit gewesen sein. Edith Stein wurde als Märtyrin in der Nachfolge
Christi kanonisiert. Damit ist auch bewiesen, daß Sie ihr Martyrium selbst als Akt der gläubigen Nachfolge
Christi verstanden hat. Damit erübrigt sich jede Spekulation, für welches „Volk“ sie ihr Leiden als
stellvertretend angesehen hat: Es kann sich dabei nur um das Volk des Neuen Bundes handeln.
#18 wolfgang e. 12:04:18 | Dienstag, 10. März 2009
Edith Stein zum Nachlesen: www.kathpedia.com/…ndex.php/Edith_Stein Edith Stein war Tochter aus gläubigem
jüdischen Haus. In ihrer Jugend verlor sie ihren Glauben und wurde Atheistin. Auf der Suche nach Wahrheit
stieß sie über die Philosophie (Phänomenologie) zum katholischen Glauben. Sie folgte ihrer neu gewonnenen
Überzeugung mit aller Konsequenz, obwohl das (irdisch gesehen) für sie nur Nachteile brachte. Wenn die
Kirche sie heute auch als Katholikin ehrt, ist das daher keine Vereinnahmung. Sie wurde von sich aus katholisch.
Mit dem katholischen Glauben entdeckte sie auch ihren jüdischen Kinderglauben wieder. Ihre Wunschvorstellung
war ein Judenchristentum nach dem Vorbild der Apostel (die ja auch zugleich Juden und Christen waren.)
Dass das zu ihrer Zeit in der Praxis nicht möglich war, war ihr allerdings schmerzlich bewusst. Da sie
von der Wahrheit des katholischen Glaubens überzeugt war, ersehnte sie selbstverständlich, dass alle
Juden zur gleichen Überzeugung kämen. Sie litt sehr darunter, dass ein großer Teil der Juden Christus
nicht als den Messias anerkannten und bot Gott mehrmals Gott ihr Leben als Sühne dafür an. Schon ihr
Eintritt in den Karmel ist als eine Sühnehandlung zu verstehen, wie sie mehrfach in Briefen betont. Allerdings
wollte sie gleichermaßen auch für die Sünden der Deutschen sühnen. „Komm wir gehen für unser Volk“
ist aus dem Mund Edith Steins ein doppeldeutiger Satz. Zeitlebens hat sie sich, was ihre Volkszugehörigkeit
betraf, als Deutsche gesehen.
Der Leser schalom/sefirot schreibt: Mehr Jesusnachfolge = mehr Lebensfreude Haben Sie sich überhaupt
schon einmal damit befasst, was Jesusnachfolge in letzter Konsequenz bedeutet? Haben Sie in diese Überlegungen
auch das Opfer Jesu miteinbezogen. Sind Sie bereit, dem Herrn auch auf diesem Wege zu folgen? Sr. Benedicta
a Cruce war bereit und ihr Opfer wurde angenommen. Das eben macht sie zu einer Heiligen der katholischen
Kirche!
Juden + Jeschua, Miriam, Kahal (Gemeinde )Jeschuas in Jeruschalaim, Jünger und Jüngerinnen Jeschuas.
Wenn die Judenchristen von damals unsere katholische Kirche erleben könnten – na ja, was haben die Heidenchristen
da angestellt. Unglaublich. Da brächte die jüdischen Apostel erst einmal 10 Semester römisch katholische
Theologiestudium.
Ministrant: sie sagte nur „Komm wir gehen FÜR UNSER VOLK!“ als Anteilnahme am erwählten Volk Gottes.
Welchen Sinn diese Worte haben, geht eindeutig aus dem „Testament“ von Sr. Benedicta a Crude OCD hervor.
Es gibt wohl kein Dokument, das in authentischerer Weise den wahren und letzten Willen eines Menschen
zum Ausdruck bringt als ein „Testament“. Und in diesem Testament legt die Karmelitin alles was sie hat:
nämlich sich selbst und ihr Leben (als „holocaustum“ wie sie an anderem Orte schreibt!) als „Sühne für
den Unglauben des jüdischen Volkes“ in Gottes Hände und bietet sich ihm dar! Sie stirbt als Teil des
Leibes Christi sühnend für das Volk, dem sie entstammt! Es fällt den „politisch Korrekten“ und modernistisch
weichgespülten Hirnen offenbar schwer, diese Tatsache zu akzeptieren. Aber das eigenhändige Testament
von Sr. Benedicta OCD läßt nun einmal keine andere Deutung zu!
@sefirot Einmal Jude – immer Jude…? Ist das so ein Ding, wie bei den Kurden? Die sagen ja auch, dass
sie keine Türken oder Iraker sind, sondern Kurden. Ich verstehe eine solche Haltung nicht! Hatten wir
das nicht schon vor einigen Jahrzehnten – den ewigen Juden? Ist das nicht irgendwie für schlecht befunden
worden?
Ministrant zitiert Sr. Benedicta: „Komm wir gehen FÜR UNSER VOLK!“ Ja, sühnend für unser Volk! Das
und das allein war der Sinn dieser Worte an die Schwester Rosa!
Die Worte von Edith Stein sind kein Gebet, wie Sefirot schreibt, sondern ihr „Testament“, das sie eigenhändig
im Kloster Echt in Holland verfasst hat. Am Passionssonntag 1939 verbringt Sr. Benedicta a Cruce viel
Zeit im Sühnegebet für die Untaten dieser Zeit und überlegt, ob sie Gott ihr Leben anbieten soll wie
Esther im Alten Testament. Schließlich bietet sie sich dem Herzen Jesu als Opfer der Versöhnung für
den wahren Frieden an. In ihrem Echter Testament, das sie zu Fronleichnam verfasst, schreibt sie dann
wörtlich, sie wolle Sühne leisten für den Unglauben des jüdischen Volkes und damit der Herr von den
Seinen aufgenommen werde und Sein Reich komme in Herrlichkeit Im gleichen Zusammenhang spricht Sr. Benedicta
sogar von der Dringlichkeit ihres „holocaustums“! Eines ist klar: hier hat eine katholische Nonne aus
echt karmelitanischem Geist geschrieben, nicht mehr und nicht weniger! Und „holocaust“ meint hier wirklich
ein Mit-Leiden und Mit-Sühnen mit dem Heiland, nicht ein säkulares Opfer zugunsten von Demokratie, Menschenrechten
und einen Staat Israel! Wenn man die zurückhaltende Formulierung des von Benedikt XVI. eingeführten
Karfreitagsgebetes danebenhält, outet sich Sr. Benedicta OCD geradezu als „erzkonservativ“ oder gar „-traditionalistisch“
im katholisch-dogmatischen Sinne. Kein Wunder, das diese Stelle aus dem Testament so selten zitiert wird.
Es paßt nicht in die linksliberale und liberalkatholische „correctness“, wie Sefirots unterbelichtete
Beiträge sehr schön zeigen!
Bischöfe wider Vatikanum II clarissa colonia: „Erheben nun aber die Bischofskonferenzen Deutschlands
und der schweizer Eidgenossenschaft die gleiche Forderung, wird dies als papstfeindliche Agitation bezeichnet.“
Die Bischöfe erheben zurecht die Forderung, das 2. Vatikanische Konzil vollständig anzunehmen. Nur:
Sie tun dies ja selbst nicht. Das ist das Problem: Die fehlende Glaubwürdigkeit von Bischöfen, die eine –
wie gesagt, durchaus richtige – Forderung erheben.
@sefirot: Der leiblichen Abstammung nach Jude sein ist nach katholischem Glauben meines Wissens nach kein
Sakrament. Womit können Sie Ihre These belegen, es sei jüdischer Glaube, dass die leibliche jüdische
Abstammung präge der Menschenseele ein unauslöschliches Merkmal einpräge? Mir ist ein anderes Phänomen
bekannt: dass man als Jude zwar indifferent und Atheist sein darf, aber wenn man Christ wird und sich
taufen lässt, wird man aus der jüdischen Gemeinschaft ausgestoßen. Schon Jesus und die Apostel hat
man aus der Synagoge ausgestoßen. Erst vor ein oder zwei Jahren gab es ein Urteil des Obersten Gerichts
in Israel, wonach die Taufe nicht automatisch eine Ausstoßung aus dem Judentum nach sich zieht, wenn
diese Meldung von kreuz.net (wenn ich nicht irre) zutrifft. Ihre Bemerkung über „menschenverachtend“
ist selbst menschenverachtend. Die katholische Seite braucht keinen Juden „herüberzuziehen“. Wenn Sie
die Lebensgeschichte von Edith Stein ein wenig kennen würden, dann wüssten Sie, dass niemand sie zur
katholischen Kirche gezogen hat, sondern es ihr freiwilliger Entschluss war. Diese freie Entscheidung
Edith Steins verachten Sie nämlich, werter Sefirot. Außerdem blasen Sie in das Horn der zukünftigen
Kirchenverfolger mit einer solchen gehässigen und der Sache völlig unangemessenen Wortwahl.
#6 thaumaturgos 09:54:13 | Dienstag, 10. März 2009
@Sefi[DIOT]rot edith stein hat aus freien willen das bekenntnis zu jesus als den cristus angenommen …
und ist damit – egal ob jüdin oder nicht – zur basilea theou gekommen, jener ‘staatsbürgerschaft’, der
wir alle bedürfen … wie steht im illen gottes, edith stein fand dazu durch die kirche!
Da gibt es eine Bruderschaft, klein und negotiabel, deren Führung der römische Pontifex die (wegen Verstoßes
gegen das kanonische Strafrecht) rechtmäßig zugezogenen und eingetretenen kanonischen Strafen (denn
nur solche können aufgehoben werden) gnadenhalber nachgelassen hat. Dies gleichwohl mit dem Hinweis verbunden,
vor einer Integration nämlicher Bruderschaft in die Kirche und der Erlaubnis zur ausübung bischöflicher
Weihegewalt durch deren Führung müsse diese das II. vatikanische Konzil anerkennen. Erheben nun aber
die Bischofskonferenzen Deutschlands und der schweizer Eidgenossenschaft die gleiche Forderung, wird dies
als papstfeindliche Agitation bezeichnet. Fazit: Terenz hatte doch recht! (duo cum idem faciunt, non est
idem.)
Verschobene Greuel Interessante Überschrift. Allerdings etwas unpassend, schließlich fand ich keine
„Greuel“ im Artikel, sondern nur die Anmerkung, dass ein Umzug verschoben wurde. Hat da jemand vielleicht
die Überschriften vertauscht ?
Edith Stein war Jüdin, auch wenn Sie in Bad Bergzabern getauft worden ist. Jude oder Jüdinsein ist ein
unauslöschliches Merkmal das nicht vergeht… in etwa zu vergleichen mit der christlichen Taufe. Wer
aber glaubt Edith Stein einfach, ohne Rücksicht auf ihre Geschichte, auf die auf die katholische Seite
ziehen zu können, handelt schlicht menschenverachtend… Wollen Sie das wirklich…
@sefirot Sie schlagen da gerade religiöses Kapital aus Edith Stein! Sie war nämlich katholische Nonne.
Geboren wurde sie als Tochter jüdisch-orthodoxer Eltern. Sie selbst hat sich relativ früh sehr kritisch
damit auseinandergesetzt und bekannte sich zeitweilig zum Atheismus. Wenn Sie Kapital aus berühmten Persönlichkeiten
schlagen wollen, dann nehmen Sie wenigstens jemanden der Jude war. Das erhöht die Glaubwürdigkeit…
Wenn das Edith Stein Ich bitte den Herrn, daß Er mein Leiden und Sterben annehmen möchte zu Seiner Ehre
und Verherrlichung, […] zur Sühne für den Unglauben des jüdischen Volkes und damit der Herr von den
Seinen aufgenommen werde und Sein Reich komme in Herrlichkeit, für die Rettung Deutschlands und den Frieden
in der Welt, schließlich für meine Angehörigen, Lebende und Tote, und alle, die mir Gott gegeben hat:
daß keines von ihnen verloren gehe.“ in ihrem Gebet so formuliert hat, ist sie ausschlielich dazu autorisiert,
weil sie Jüdin war. Das berechtigt aber niemand, auch nicht die heilige Mutter Kirche, daraus religiöses
Kapital zu schlagen… wie auch immer zu schlagen! Immerhin war sie sich nicht zu gut, trotz Judeseins,
die Heiligsprechung der römischen Kirche über sich ergehen zu lassen und zur Ehre der Altäre erhoben
zu werden. Das ist der andere Aspekt ihrer menschlichen Größe.Vereinnahmung ist nicht alles. Sie kann
auch sehr veletzend sein…!