kreuzmeldungen
Die Sachlage ist sonnenklar + Verschobene Greuel + Er schimpft immer noch + Zwiespältiger Nuntius + Zur Sühne für den Unglauben der Juden
Papst Pius XII.
Papst Pius XII.
Die Sachlage ist sonnenklar

Heiliges Land. Das Jerusalemer Institut ‘Studium Theologicum Salesianum’ der Salesianer Don Boscos und die kirchenfeindliche Jerusalemer Holocaust-Gedenkstätte ‘Jad Vaschem’ haben Sonntag und Montag eine Tagung über die Rolle von Papst Pius XII. († 1958) im Zweiten Weltkrieg organisiert. Der Dekan der Ordenshochschule, Pater Roberto Spataro, sieht in der Konferenz einen Schritt vorwärts. Das berichtete die Webseite ‘orden.de’. Es seien noch viele Dokumente zu studieren: „Der Weg ist noch weit.“

Verschobene Greuel

Italien. Italienische Homo-Ideologen wollten am Samstag, dem 13. Juni, in Genua einen Straßenaufmarsch abhalten. Am Sonntag darauf wird in Italien das Fronleichnamsfest begangen. Nun haben die Sodomisten ihren Umzug um zwei Wochen verschoben.

Er schimpft immer noch

Österreich. Die Kirche dürfe sich nicht zu sehr mit Streitfragen befassen. Das erklärte Bischof Egon Kapellari von Graz bei einer Versammlung des steirischen Diözesanrates. Die Auseinandersetzung mit der Piusbruderschaft und der Rücktritt des Linzer Weihbischofs hätten viel Kraft und Zeit benötigt: Mons. Gerhard „Wagner hat Antworten gegeben, die für die Öffentlichkeit traumatisierend waren.“

Zwiespältiger Nuntius

Schweiz. Der Apostolische Nuntius in der Schweiz, Erzbischof Francesco Canalini (72), hat eine papstfeindliche Demonstration kritisiert, die letzten Sonntag in Luzern abgehalten wurde: „Die Bildung von Gruppen, die mit öffentlichem Druck ihre freie Auslegung verschiedener Inhalte der Lehre und der kirchlichen Disziplin erreichen wollen, steht nicht im Einklang mit dem Geist der katholischen Kirche.“ Am 5. März hatte der zwiespältige Nuntius noch eine papstfeindliche Erklärung gegen Benedikt XVI. unterschrieben.

Zur Sühne für den Unglauben der Juden

„Schon jetzt nehme ich den Tod, den Gott mir zugedacht hat, in vollkommener Unterwerfung unter Seinen heiligsten Willen mit Freuden entgegen. Ich bitte den Herrn, daß Er mein Leiden und Sterben annehmen möchte zu Seiner Ehre und Verherrlichung, […] zur Sühne für den Unglauben des jüdischen Volkes und damit der Herr von den Seinen aufgenommen werde und Sein Reich komme in Herrlichkeit, für die Rettung Deutschlands und den Frieden in der Welt, schließlich für meine Angehörigen, Lebende und Tote, und alle, die mir Gott gegeben hat: daß keines von ihnen verloren gehe.“

Aus dem geistlichen Testament der Heiligen Teresa Benedicta a Cruce, geborene Edith Stein, vom 9. Juni 1939
      
34 Lesermeinungen
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#36   Nihil ex nihilo   20:51:53 | Mittwoch, 11. März 2009
Ultramontanus: … falls Sie Katholik sind, bekennen Sie sich zwangsläufig auch zu diesem Gott …
Sie glauben halt jetzt, dass die Katholiken das auserwählte Volk sind und die nichtchristlcihen Juden nicht mehr. Auch Sie müssen diese „Völkermorde“ akzeptieren, sonst fällt ihnen die Basis weg.
Danke für Ihre Stellungnahme. Aber ich glaube nicht, dass es überhaupt Auserwählte im Sinne von Bevorzugten gibt.
Ich halte auch nicht Katholiken für auserwählt.
Sie sprechen zu Recht die Basis an. Doch sehe ich hier keinen Widerspruch. Denn zwischen Gott, so wie er im AT dargestellt wird, und dem Vater, den uns Christus vermittelte, jedoch von Menschen gerade in den letzten Tagen wieder in die AT-Nähe gerückt wird – vielleicht um das Judentum, das ich durchaus achte! – nicht schon wieder zu verprellen? – sehe ich eben einen Unterschied.
Hier fällt es mir auch schwer, den Dogmenwust (worin ich nichts anderes als opportunes Verbiegen der Heilslehre Christi sehe – sonst hätte er uns so wichtiges gesagt) und dem Opportunismus der berufsmäßigen Kirchenvertreter im Umgang mit diversen Herrschenden quer durch neuere Zeiten etwas abzugewinnen.
Für mich zählt also das Evangelium, wie es mir aus jungen Jahren Glauben in Geborgenheit vermittelte. Und nein, Völkermorde kann man, kann ich nicht akzeptieren. Das werden die Alttestamentler wie auch die Gläubigen des Neuen Testamentes ebenso halten. Auch nicht einer Basis wegen.
Ich bin überzeugt, Sie schätzen das ähnlich ein. :)3
MfG
Nihil
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#35   Ultramontanus   19:26:41 | Mittwoch, 11. März 2009
@Nihil
Falls Sie Katholik sind, bekennen Sie sich zwangsläufig auch zu diesem Gott. Sie glauben halt jetzt, dass die Katholiken das auserwählte Volk sind und die nichtchristlcihen Juden nicht mehr. Auch Sie müssen diese „Völkermorde“ akzeptieren, sonst fällt ihnen die Basis weg.
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#34   Nihil ex nihilo   19:19:31 | Mittwoch, 11. März 2009
Auserwählte!

@ Sefirot: „Erwähltes Volk Gottes!“ :-]
Erinnert an ein Interview des berühmten Arthur Rubinstein, als er zu Gründen von Ressentiments gegen „Erwählte“ kurz bemerkte: „Wir sind nun mal das auserwählte Volk!“
Mag der große Künstler in Frieden ruhen. Er war ein begnadeter Interpret, aber seinen Ruf hatte er nicht als „Auserwählter“.
Denkt vielleicht noch irgendwer, einen gewissen, verstorbenen Doktor „Honoris Causa“, mit seinem Hilfsersuchen an Angehörige „farbiger Parteien“ – damit jedem, der es wagt Holocaust mit Abtreibung zu vergleichen (die im Land der „Auserwählten“ so bedenkenlos tobt und nebenbei durch Zellverkauf [eigene Haut verkaufen, klar doch] noch „so viel“ einbringt) das Zuchthaus winke – rette im Jenseits sein Geburtsbonus?
Niemand kann für seine Volkszugehörigkeit. Und doch, der himmlische Vater – und Vater nennen dürfen auch wir IHN wohl – zieht ein Kind dem anderen vor? Aber praktisch ist es allemal, vor allem, wenn dieser Vater „laut Geschichtsbuch AT“ das Auslöschen anderer Völker befohlen haben soll! Doch immer den Finger in Richtung anderer halten… Nur aufpassen, dass die Hand nicht müde wird, getreuer, „erwählter“ Herr Sefirot! ;-)
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#33   Sefirot   23:47:43 | Dienstag, 10. März 2009
Frau Domenica Tuttisancti
dann schleppen Sie heute Nacht mal Ihr Kreuzchen, wenn Sie wieder nicht schlafen können…
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#31   caritatem   20:50:19 | Dienstag, 10. März 2009
Eine Frage zwischendurch ?
Wen möchtest du damit beeindrucken oder aufklären
du Spätentwickler !
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#29   Domenico Tuttisanti   18:42:55 | Dienstag, 10. März 2009
Sefirot
Die Rede ist nur von Ihnen,
Sefirot-Aleph-Schalom!
Gute Besserung, übrigens,
liebe Gruesse
und – wie immer –:
שלום
Ihr D.T.
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#28   Sefirot   16:37:16 | Dienstag, 10. März 2009
Machen Sie doch nicht
so viele Worte um sich, Frau Tuttisancti…! Folgen Sie Jesus nach…
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#27   Domenico Tuttisanti   14:01:47 | Dienstag, 10. März 2009
Sefirot
barbarische
Besserwisserei…
Tja, Sie müssen eben damit leben, dass manche Leute manchmal etwas besser wissen als Sie! Es gibt tatsächlich ein treffliches Mittel, eigenes Unwissen zu enthüllen: man macht einfach zu jeder sich bietenden Gelegenheit den Mund auf und sondert Sprüche ab.
Man kann es aber auch lassen!
Si tacuisses, …
Liebe Gruesse
und – wie immer –:
שלום
Ihr D.T.
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#26   Sefirot   13:29:46 | Dienstag, 10. März 2009
Ob Ihnen die Jesusnachfolge
so wichtig ist, wie Sie
es von andern verlangen,
kann doch tunlichst
bezweifelt werden.
Ihre Rede ist wie ein
getünchtes Grab…!
oder vertrocknete
Theologie ohne Kraft
und ohne Saft…!
barbarische
Besserwisserei…
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#25   Domenico Tuttisanti   13:20:53 | Dienstag, 10. März 2009
Sefirot=Schalom:
Mehr Jesusnachfolge = mehr Lebensfreude
Dacht’ ich’s mir doch,
dass Sie mit diesem Satz Ihren Wohlfühl-Katholizismus zum Schnäppchenpreis gemeint hatten! Wenigstens merken Sie, dass Sie ertappt worden sind!
Alles Gute und
שלום
D.T.
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#24   Schalom   13:15:49 | Dienstag, 10. März 2009
Sonnenklarer Tuttiheiligen wir bewundern
ihre Freudigkeit mit der Sie Jesus ans Kreuz nachfolgen.
Und über die Nachfolge Jesu von Schalom und Sefirot
wissen Sie Herr Tuttisanti einen Kalten Pfiffkäs.
Das Kreuz ist für mich kein Zimmerschmuck.
Ich wünsche Ihnen einen Besinnlichen Karfreitag und danach die Freude des Auferstandenen Jesus. :(3
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#23   Domenico Tuttisanti   13:07:16 | Dienstag, 10. März 2009
Sefirot
Die Begründung geht sonnenklar aus all den genannten postings hervor, wertester Sefirot-Schalom! Auch hier gilt wieder einmal: „Wer lesen kann ist klar im Vorteil!“
Sie sind ein würdiger Preisträger! Weiter so und:
שלום
Ihr D.T.
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#22   Sefirot   13:03:48 | Dienstag, 10. März 2009
Wenn Sie schon
Prädikate vergeben, Beste, sollten Sie das Prädikat auch begründen.
Wenn Sie dazu nicht in der Lage oder überforderrt sind, dann lassen sie es doch einfach…, Domenico Tuttisancti!
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#21   Domenico Tuttisanti   12:53:50 | Dienstag, 10. März 2009
Danke für die postings von
Lorenz, clarissa, Wolfgang, gmm!
Und Sefirot bekommt für sein posting von 9:34 Uhr den Sonderpreis:
„Das Schwachsinns-Posting des Tages“! :)3
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#20   Lorenz   12:28:37 | Dienstag, 10. März 2009
Was bedeutet Jude?
Wenn Jude ein Volkszugehörigkeit definiert, dann ist Edith Stein eine jüdische Katholikin.
Wenn Jude eine Religionszugehörigkeit beschreibt, dann ist Edith Stein eine Katholikin.
Was gibt’s denn da zu streiten?
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#19   clarissa colonia   12:21:13 | Dienstag, 10. März 2009
Gegenstand
eines Kanonisationsverfahrens können nur Menschen christlichen Glaubens und katholischer Kirchengliedschaft sein. Soll die Kanonisation dem Tatbestand des Martyriums subsubiert werden, bedarf es des Beweises der willentlichen Annahme der Blutzeugenschaft als Akt des Glaubens in der Nachfolge Christi.
Da das Kanonisationsverfahren der Sr. Theresia Benedicta a cruce dem Tatbestand des Martyriums subsumiert wurde, ist davon auszugehen, daß ihre Blutzeugenschaft für den Glauben der Kirche im vorgenannten Sinne als mit moralischer Sicherheit bewiesen gelten konnte. Gegenstand dieser Blutzeugenschaft können also keinesfalls Sachverhalte der Herkunft, Nationalität oder „völkischen“ Zugehörigkeit gewesen sein. Edith Stein wurde als Märtyrin in der Nachfolge Christi kanonisiert. Damit ist auch bewiesen, daß Sie ihr Martyrium selbst als Akt der gläubigen Nachfolge Christi verstanden hat.
Damit erübrigt sich jede Spekulation, für welches „Volk“ sie ihr Leiden als stellvertretend angesehen hat: Es kann sich dabei nur um das Volk des Neuen Bundes handeln.
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#18   wolfgang e.   12:04:18 | Dienstag, 10. März 2009
Edith Stein zum Nachlesen:
www.kathpedia.com/…ndex.php/Edith_Stein
Edith Stein war Tochter aus gläubigem jüdischen Haus. In ihrer Jugend verlor sie ihren Glauben und wurde Atheistin. Auf der Suche nach Wahrheit stieß sie über die Philosophie (Phänomenologie) zum katholischen Glauben.
Sie folgte ihrer neu gewonnenen Überzeugung mit aller Konsequenz, obwohl das (irdisch gesehen) für sie nur Nachteile brachte. Wenn die Kirche sie heute auch als Katholikin ehrt, ist das daher keine Vereinnahmung. Sie wurde von sich aus katholisch.
Mit dem katholischen Glauben entdeckte sie auch ihren jüdischen Kinderglauben wieder. Ihre Wunschvorstellung war ein Judenchristentum nach dem Vorbild der Apostel (die ja auch zugleich Juden und Christen waren.) Dass das zu ihrer Zeit in der Praxis nicht möglich war, war ihr allerdings schmerzlich bewusst.
Da sie von der Wahrheit des katholischen Glaubens überzeugt war, ersehnte sie selbstverständlich, dass alle Juden zur gleichen Überzeugung kämen. Sie litt sehr darunter, dass ein großer Teil der Juden Christus nicht als den Messias anerkannten und bot Gott mehrmals Gott ihr Leben als Sühne dafür an. Schon ihr Eintritt in den Karmel ist als eine Sühnehandlung zu verstehen, wie sie mehrfach in Briefen betont. Allerdings wollte sie gleichermaßen auch für die Sünden der Deutschen sühnen.
„Komm wir gehen für unser Volk“ ist aus dem Mund Edith Steins ein doppeldeutiger Satz. Zeitlebens hat sie sich, was ihre Volkszugehörigkeit betraf, als Deutsche gesehen.
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#17   Domenico Tuttisanti   11:55:14 | Dienstag, 10. März 2009
Der Leser schalom/sefirot schreibt:
Mehr Jesusnachfolge = mehr Lebensfreude
Haben Sie sich überhaupt schon einmal damit befasst, was Jesusnachfolge in letzter Konsequenz bedeutet? Haben Sie in diese Überlegungen auch das Opfer Jesu miteinbezogen. Sind Sie bereit, dem Herrn auch auf diesem Wege zu folgen?
Sr. Benedicta a Cruce war bereit und ihr Opfer wurde angenommen. Das eben macht sie zu einer Heiligen der katholischen Kirche!
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#16   Schalom   11:39:11 | Dienstag, 10. März 2009
Juden + Jeschua, Miriam, Kahal (Gemeinde )Jeschuas in Jeruschalaim,
Jünger und Jüngerinnen Jeschuas.
Wenn die Judenchristen von damals unsere katholische Kirche erleben könnten – na ja, was haben die Heidenchristen da angestellt. Unglaublich.
Da brächte die jüdischen Apostel erst einmal 10 Semester römisch katholische Theologiestudium.
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#15   Domenico Tuttisanti   11:15:55 | Dienstag, 10. März 2009
Ministrant:
sie sagte nur „Komm wir gehen FÜR UNSER VOLK!“ als Anteilnahme am erwählten Volk Gottes.
Welchen Sinn diese Worte haben, geht eindeutig aus dem „Testament“ von Sr. Benedicta a Crude OCD hervor. Es gibt wohl kein Dokument, das in authentischerer Weise den wahren und letzten Willen eines Menschen zum Ausdruck bringt als ein „Testament“. Und in diesem Testament legt die Karmelitin alles was sie hat: nämlich sich selbst und ihr Leben (als „holocaustum“ wie sie an anderem Orte schreibt!) als „Sühne für den Unglauben des jüdischen Volkes“ in Gottes Hände und bietet sich ihm dar!
Sie stirbt als Teil des Leibes Christi sühnend für das Volk, dem sie entstammt!
Es fällt den „politisch Korrekten“ und modernistisch weichgespülten Hirnen offenbar schwer, diese Tatsache zu akzeptieren. Aber das eigenhändige Testament von Sr. Benedicta OCD läßt nun einmal keine andere Deutung zu! :-@
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#14   non nobis domine   11:09:45 | Dienstag, 10. März 2009
@sefirot
Einmal Jude – immer Jude…?
Ist das so ein Ding, wie bei den Kurden? Die sagen ja auch, dass sie keine Türken oder Iraker sind, sondern Kurden.
Ich verstehe eine solche Haltung nicht! Hatten wir das nicht schon vor einigen Jahrzehnten – den ewigen Juden? Ist das nicht irgendwie für schlecht befunden worden?
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#13   Ministrant   11:05:31 | Dienstag, 10. März 2009
@ Domenica
Verdreh Edith Stein nicht die Worte im Mund, sie sagte nur „Komm wir gehen FÜR UNSER VOLK!“ als Anteilnahme am erwählten Volk Gottes.
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#12   Domenico Tuttisanti   10:59:31 | Dienstag, 10. März 2009
Ministrant zitiert Sr. Benedicta:
„Komm wir gehen FÜR UNSER VOLK!“
Ja, sühnend für unser Volk! Das und das allein war der Sinn dieser Worte an die Schwester Rosa!
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#11   Schalom   10:40:08 | Dienstag, 10. März 2009
Es streiten sich hier Christen ‘rum, wohl um die Seligkeit
am Ende sind sie alle gleich in Gottes Ewigkeit.
Mehr Jesusnachfolge = mehr Lebensfreude
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#10   Domenico Tuttisanti   10:32:08 | Dienstag, 10. März 2009
Die Worte von Edith Stein
sind kein Gebet, wie Sefirot schreibt, sondern ihr „Testament“, das sie eigenhändig im Kloster Echt in Holland verfasst hat. Am Passionssonntag 1939 verbringt Sr. Benedicta a Cruce viel Zeit im Sühnegebet für die Untaten dieser Zeit und überlegt, ob sie Gott ihr Leben anbieten soll wie Esther im Alten Testament. Schließlich bietet sie sich dem Herzen Jesu als Opfer der Versöhnung für den wahren Frieden an. In ihrem Echter Testament, das sie zu Fronleichnam verfasst, schreibt sie dann wörtlich, sie wolle Sühne leisten
für den Unglauben des jüdischen Volkes und damit der Herr von den Seinen aufgenommen werde und Sein Reich komme in Herrlichkeit
Im gleichen Zusammenhang spricht Sr. Benedicta sogar von der Dringlichkeit ihres „holocaustums“!
Eines ist klar: hier hat eine katholische Nonne aus echt karmelitanischem Geist geschrieben, nicht mehr und nicht weniger! Und „holocaust“ meint hier wirklich ein Mit-Leiden und Mit-Sühnen mit dem Heiland, nicht ein säkulares Opfer zugunsten von Demokratie, Menschenrechten und einen Staat Israel!
Wenn man die zurückhaltende Formulierung des von Benedikt XVI. eingeführten Karfreitagsgebetes danebenhält, outet sich Sr. Benedicta OCD geradezu als „erzkonservativ“ oder gar „-traditionalistisch“ im katholisch-dogmatischen Sinne. Kein Wunder, das diese Stelle aus dem Testament so selten zitiert wird. Es paßt nicht in die linksliberale und liberalkatholische „correctness“, wie Sefirots unterbelichtete Beiträge sehr schön zeigen!
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#9   Guiseppe   10:30:28 | Dienstag, 10. März 2009
Bischöfe wider Vatikanum II
clarissa colonia: „Erheben nun aber die Bischofskonferenzen Deutschlands und der schweizer Eidgenossenschaft die gleiche Forderung, wird dies als papstfeindliche Agitation bezeichnet.“
Die Bischöfe erheben zurecht die Forderung, das 2. Vatikanische Konzil vollständig anzunehmen. Nur: Sie tun dies ja selbst nicht. Das ist das Problem: Die fehlende Glaubwürdigkeit von Bischöfen, die eine – wie gesagt, durchaus richtige – Forderung erheben.
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#8   gunther maria michel   10:18:08 | Dienstag, 10. März 2009
@sefirot: Der leiblichen Abstammung nach Jude sein
ist nach katholischem Glauben meines Wissens nach kein Sakrament.
Womit können Sie Ihre These belegen, es sei jüdischer Glaube, dass die leibliche jüdische Abstammung präge der Menschenseele ein unauslöschliches Merkmal einpräge?
Mir ist ein anderes Phänomen bekannt: dass man als Jude zwar indifferent und Atheist sein darf, aber wenn man Christ wird und sich taufen lässt, wird man aus der jüdischen Gemeinschaft ausgestoßen.
Schon Jesus und die Apostel hat man aus der Synagoge ausgestoßen.
Erst vor ein oder zwei Jahren gab es ein Urteil des Obersten Gerichts in Israel, wonach die Taufe nicht automatisch eine Ausstoßung aus dem Judentum nach sich zieht, wenn diese Meldung von kreuz.net (wenn ich nicht irre) zutrifft.
Ihre Bemerkung über „menschenverachtend“ ist selbst menschenverachtend. Die katholische Seite braucht keinen Juden „herüberzuziehen“. Wenn Sie die Lebensgeschichte von Edith Stein ein wenig kennen würden, dann wüssten Sie, dass niemand sie zur katholischen Kirche gezogen hat, sondern es ihr freiwilliger Entschluss war. Diese freie Entscheidung Edith Steins verachten Sie nämlich, werter Sefirot.
Außerdem blasen Sie in das Horn der zukünftigen Kirchenverfolger mit einer solchen gehässigen und der Sache völlig unangemessenen Wortwahl.
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#7   Ministrant   10:08:56 | Dienstag, 10. März 2009
Edith Stein…
sagte als sie von der Gestapo abgeholt worden ist zur ihrer Schwester: „Komm wir gehen FÜR UNSER VOLK!“
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#6   thaumaturgos   09:54:13 | Dienstag, 10. März 2009
@Sefi[DIOT]rot
edith stein hat aus freien willen das bekenntnis zu jesus als den cristus angenommen … und ist damit – egal ob jüdin oder nicht – zur basilea theou gekommen, jener ‘staatsbürgerschaft’, der wir alle bedürfen … wie steht im illen gottes, edith stein fand dazu durch die kirche!
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#5   clarissa colonia   09:47:54 | Dienstag, 10. März 2009
Da gibt es eine Bruderschaft,
klein und negotiabel, deren Führung der römische Pontifex die (wegen Verstoßes gegen das kanonische Strafrecht) rechtmäßig zugezogenen und eingetretenen kanonischen Strafen (denn nur solche können aufgehoben werden) gnadenhalber nachgelassen hat. Dies gleichwohl mit dem Hinweis verbunden, vor einer Integration nämlicher Bruderschaft in die Kirche und der Erlaubnis zur ausübung bischöflicher Weihegewalt durch deren Führung müsse diese das II. vatikanische Konzil anerkennen.
Erheben nun aber die Bischofskonferenzen Deutschlands und der schweizer Eidgenossenschaft die gleiche Forderung, wird dies als papstfeindliche Agitation bezeichnet.
Fazit: Terenz hatte doch recht! (duo cum idem faciunt, non est idem.)
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#4   Yin-Yang   09:39:33 | Dienstag, 10. März 2009
Verschobene Greuel
Interessante Überschrift. Allerdings etwas unpassend, schließlich fand ich keine „Greuel“ im Artikel, sondern nur die Anmerkung, dass ein Umzug verschoben wurde.
Hat da jemand vielleicht die Überschriften vertauscht ?
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#3   Sefirot   09:34:03 | Dienstag, 10. März 2009
Edith Stein
war Jüdin, auch wenn Sie
in Bad Bergzabern getauft
worden ist. Jude oder
Jüdinsein ist ein
unauslöschliches
Merkmal das nicht
vergeht… in etwa zu
vergleichen mit der
christlichen Taufe.
Wer aber glaubt Edith Stein
einfach, ohne Rücksicht auf
ihre Geschichte, auf die
auf die katholische Seite
ziehen zu können, handelt
schlicht menschenverachtend… :-(
Wollen Sie das wirklich…
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#2   non nobis domine   09:24:21 | Dienstag, 10. März 2009
@sefirot
Sie schlagen da gerade religiöses Kapital aus Edith Stein!
Sie war nämlich katholische Nonne. Geboren wurde sie als Tochter jüdisch-orthodoxer Eltern. Sie selbst hat sich relativ früh sehr kritisch damit auseinandergesetzt und bekannte sich zeitweilig zum Atheismus.
Wenn Sie Kapital aus berühmten Persönlichkeiten schlagen wollen, dann nehmen Sie wenigstens jemanden der Jude war. Das erhöht die Glaubwürdigkeit…
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#1   Sefirot   09:13:18 | Dienstag, 10. März 2009
Wenn das Edith Stein
Ich bitte den Herrn, daß Er mein Leiden und Sterben annehmen möchte zu Seiner Ehre und Verherrlichung, […] zur Sühne für den Unglauben des jüdischen Volkes und damit der Herr von den Seinen aufgenommen werde und Sein Reich komme in Herrlichkeit, für die Rettung Deutschlands und den Frieden in der Welt, schließlich für meine Angehörigen, Lebende und Tote, und alle, die mir Gott gegeben hat: daß keines von ihnen verloren gehe.“
in ihrem Gebet so formuliert hat, ist sie ausschlielich dazu autorisiert, weil sie Jüdin war. Das berechtigt aber niemand, auch nicht die heilige Mutter Kirche, daraus religiöses Kapital zu schlagen… wie auch immer zu schlagen!
Immerhin war sie sich nicht zu gut, trotz Judeseins, die Heiligsprechung der römischen Kirche über sich ergehen zu lassen und zur Ehre der Altäre erhoben zu werden. Das ist der andere Aspekt ihrer menschlichen Größe.Vereinnahmung ist nicht alles. Sie kann auch sehr veletzend sein…!
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