Die Versöhnung mit der Priesterbruderschaft Sankt Pius X. könnte – trotz des Widerstandes reaktionärer, altliberaler Kräfte – schon bald einen weiteren Schritt nach vorne machen.
(kreuz.net) Seit der Aufhebung der Exkommunikationen befindet sich die Piusbruderschaft in einer nicht
ganz klaren kanonischen Stellung.
Doch jetzt kursieren Stimmen, wonach Dário Kardinal Castrillón Hoyos –
Präsident der Päpstlichen Kommission ‘Ecclesia Dei’ – die Piusbruderschaft schnell aus dieser Lage befreien
könnte.
Das erklärte Dominique Bro am 7. März auf der französischen Webseite ‘Forum catholique’.
Nach Bro könnte die Regularisierung der Piusbruderschaft weitergeführt werden, ohne daß Rom für die
Piusbruderschaft sofort ein offizielles Statut – zum Beispiel in der Form einer Personalprälatur – festlegt.
Statt dessen könnte die Bruderschaft in ihrem gegenwärtigen Zustand – mit den bestehenden Statuten,
Einrichtungen und befreundeten Gemeinschaften – als „legal“ und „katholisch“ anerkannt werden.
Die Klärung
der noch offenen Fragen und die Arbeit an definitiven Statuten könnte dann in Ruhe in Angriff genommen
werden.
Ab diesem Zeitpunkt würden alle von Priestern der Bruderschaft gespendeten Sakramente – auch
Beichten, Hochzeiten und Weihen – vom Heiligen Stuhl als erlaubt und gültig anerkannt.
Eine solchen
Vereinbarung könnte mit dem Begriff „zeitlich begrenzte Fakultäten“ umschrieben werden.
Damit würde
das Modell der Regularisierung der chinesischen Patriotischen Bischöfe, die ohne Zustimmung des Vatikan
konsekriert wurden, auf die Piusbruderschaft übertragen.
Dominique Bro bezieht sich auf ein Interview
mit dem Generaloberen der Piusbruderschaft, Mons. Bernard Fellay, das in der März/April-Nummer der US-Zeitschrift
‘Angelus’ veröffentlicht wurde.
Auf die Frage nach der kirchenrechtlichen Lösung, die im Augenblick
für die Piusbruderschaft vorgesehen ist, erklärte Bischof Fellay:
„Es ist noch zu früh, um diese Frage
präzise zu beantworten. Wir wissen, daß Rom seit langem an diesem kirchenrechtlichen Projekt arbeitet
und daß uns zur gegebenen Zeit ein Vorschlag unterbreitet wird.“
Mons. Fellay geht davon aus, daß diese
geschehen wird, nachdem die wichtigsten Probleme in den vorgesehenen Diskussionen der Piusbruderschaft
mit dem Vatikan gelöst sind.
Auf die Frage, ob der Heilige Stuhl der Bruderschaft zeitlich beschränkte
Fakultäten verleihen könnte, während die Diskussionen über die Glaubenslehre noch im Laufen sind,
erklärte Mons. Fellay, daß es zu früh sei, um diese Frage zu beantworten:
„Wir denken, daß wir in
einiger Zeit Präzisierungen zu diesem Punkt bekommen werden.“
Email-Adressen der Empfänger
71 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Das Beicht- und Ehesakrament ist bei der PBSPX sicherlich gültig … denn Notstand ist gegeben, wenn
uns die Hierarchen Häretiker und Kirchenungehorsame als Beichtväter und Trauungsgeistliche zumuten …
deren Beichten und Ehezeremonien sicherlich auch gültig sind, nach dem Motto supplet ecclesia … aber
ein römischer Katholik möchte zu einem katholisch rechtgläubigen Beichtvater gehen … und das ist
standardmäßig unter der regulären Hierarchie nicht möglich … oder seine Ehe unter einem katholischen
Geistlichen schließen … und deshalb hat uns der Heilige Geist die PBSPX geschenkt … für jene, die
Einsicht über die desaströsen Hierarchiezustände haben, die Paul VI. und Johannes Paul II. zuließen …
und die anscheinend dem jetzigen Papst ebenso zuwider sind wie allen katholischen Gläubigen … Johannes
Paul II. hatte in seinem modernismusfördernden Autoritätsallmachtsglauben offenbar kein Problem, den
Katholiken Kirchenfeinde als Beichtväter und Ehegeistliche zuzumuten … ein Notstand besteht gerade
wegen diesen Autoritätsallmachtsanspruchpäpsten …
Werte Clarissa: zum Thema „ferus, ferox“ Wenn wir schon mal auf das Thema „ferus, ferox“ gestoßen sind –
egal wie –, interessiert es mich natürlich. Im Menge-Lexikon las ich, dass „ferus“ auf Tiere bezogen
wird, also „wild“ im Sinne von „ungezähmt“ heißt, „ferox“ dagegen auf Menschen, die sich wie wilde Tiere
verhalten, denen man einen Mut nicht absprechen kann, weswegen es auch die Bedeutung von „mutig“ hat.
Man sagt ja auch, die einendigen Adjektive kämen von Substantiven; demnach müsste ein ferox ein roher,
wilder, draufgängerischer Mensch gewesen sein. Da der aper (Eber) ein Tier ist, dürfte hier „ferus“
besser passen, zumal Leo X. bei der Sauhatz sicherlich an einen echten Eber, nicht nur einen Luther, der
sich wie ein Eber verhält, gedacht haben dürfte.
@r.ruhrgebietler: Anstelle „Bande“ könnte man ja auch zB „Truppe“ sagen. Noch mal in der Sache herrscht
Übereinstimmung. Auch ich ringe heftig, ja, es tut weh wenn man mit ansehen muss wie der Hl. Vater verleumdet
und beschimpft wird. Aber… was zählt ist die Treue zur Hl. Mutter Kirche.
@Aloah – aber ja doch! Gutmenschen um die zollitsch-lehmann-allgermissen-mussinghoff-sterzinsky’s haben
lange genug hundertausende Seelen in die Hölle geleitet. Daß muss Ende haben. Ist diese Formulierung
angenehmer? Es sind genau diese, die von einer Dialogkirche (was-immer-das-auch-sein-mag) reden und selbst
in tief diktatorischen Strukturen denken und handeln.
@r.ruhrgebietler: …und alle Gutmenschen um die zollitsch-lehmann-allgermissen-mussinghoff-sterzinsky-Bande)
Gibt es noch einen anderen Ton, wenn auch in der Sache berechtigt?
@ihrseidnichtkatholisch – zu heiß gebadet? Mensch, was sind Sie vom Dunst Ihres Bades umnebelt! Soviel
bonierte Dummheit in und hinter einem Postiung Ihrerseits haben wir hier schon lange nicht mehr gelesen.
Ich selber bin nicht gerade mit einem Fuß im Vatikan, aber ich erkenne mehr und mehr, daß der hlg Vater
die FSSPX und den Rest der glaubensarmen rkK fusionieren wird. Hat der hlg. Vater SIE (und alle Gutmenschen
um die zollitsch-lehmann-allgermissen-mussinghoff-sterzinsky-Bande) vorher nicht um Genehmigung gefragt?
Das tut mir aber leid.
was interpretiere ich nicht richtig? hoyos muss gehen… die piusgesellschaft wird keine kanonische stellung
in der kirche bekommen ohne dass gewisse streifragen geklärt sind… ecclesia dei wird faktisch aufgelöst
und in der glaubenskongregation aufgehen…also für mich sind das riesige schritte…
Erleiderung Donnerstag, 12. März 2009 01:53, clarissa colonia: Nur zur Klärung, werter pamino: Wollten
Sie nun eine Auskunft des Pontifex, oder von jemandem, der sich auskennt …? Von niemandem. Zur Hermeneutik
meiner letzten Apostille in dieser re: Pont. Max. Auskunft ist herausgekommen und liegt vor; sie ist,
wie alle wahrlich werten Auskünfte, mehrdeutig.
das Wildschwein Donnerstag, 12. März 2009 00:04, Burgorus: Im Lateinischen sind wohl beide Adjektive
(ferus, ferox) möglich, ob diese unterschiedliche Nuancen haben, weiß ich nicht. In einem Online-Lexikon
wirkt „ferox“, wo auch noch „mutig“ dabei steht, positiver als „ferus“, wo auch noch „brutal“ dabei steht.
Allerdings ist dieses Lexikon benutzergemacht, also nicht unbedingt immer zuverlässig. Lieber Burgore,
die meisten Online-Lexika sind nutzlos, weil sie keine Belege anführen, wo man doch nur von den Belegen
lernen kann, was das Wort alles heißt. Man muß etwas Solides nehmen, wie Freund oder Lewis & Short www.lib.uchicago.edu/efts/PERSEUS/,
letzten Endes den Thesaurum linguæ Latinæ! und alle Belege lesen, nicht nur die angegebenen Bedd. Mein
Gefühl ist ungefähr wie folgt: ferus ‘ungezähmt’ (mehr von Tieren), ferox ‘feindlich veranlagt’ (mehr
von Menschen); in Cat.LXIV wird der Theseus immer wieder als ferox und immemor bezeichnet.
Werter Stephanus, es gab schon einmal jemanden, der, von der eigenen Kunst berauscht, deren Dauerwiederholung
versuchte. Er endete 68 n. Chr. im eigenen Schwert.
#59 Stephanus 02:07:05 | Donnerstag, 12. März 2009
Im übertragenen Sinne… Moshe holt den Arzt zu seiner Frau, die über heftige Schmerzen klagt. Der Arzt
steckt der Frau ein Thermometer in den Mund, und die ansonsten sehr geschwätzige Frau ist ein paar Minuten
stumm. Moshe: „Wo kann ich ein derart wunderbares Instrument kaufen?“
Mein Name ist Dr. Pamin Karakriminalowitsch Juriskonsulty Donnerstag, 12. März 2009 01:12, clarissa colonia:
Mein lieber pamino,… sie üben sie in der Kirche aus … das ist wohl unrichtig. Die Kirche unterscheidet
nämlich zwischen Weihe- und Hirtengewalt. Weihegewalt darf nur ausüben, wer in der Kirche auch Hirtengewalt
besitzt; übt jemand erstere ohne letztere aus, gibt er nur Anlaß zu (neuerlichen?) kanonischen Sanktionen …
Meine liebe Clarissa, ich redete nicht als Jurist, sondern als Krimineller. Sie üben ihre Ämter seit
Jahren tatsächlich aus; sie sind jetzt, wiedereinkommuniziert, tatsächlich in der Kirche; also üben
sie ihre Ämter in der Kirche aus (schöne Formulierung des mozartfreundlichen Hl. Vaters). Das Recht
muß schwammig und biegsam sein (allerdings nicht unbedingt derart, wie § 130 StGB).
Mein lieber pamino, … sie üben sie in der Kirche aus … das ist wohl unrichtig. Die Kirche unterscheidet
nämlich zwischen Weihe- und Hirtengewalt. Weihegewalt darf nur ausüben, wer in der Kirche auch Hirtengewalt
besitzt; übt jemand erstere ohne letztere aus, gibt er nur Anlaß zu (neuerlichen?) kanonischen Sanktionen
…
Freie Entfaltung der liturgischen Persönlichkeit Mittwoch, 11. März 2009 13:31, Dr Schisma: Die kanonische
Stellung der Bruderschaft…ist keineswegs „nicht ganz klar“. Der Papst hat soeben in einem Schreiben
an die Bischöfe deutlich gemacht: „[…] Solange die doktrinellen Fragen nicht geklärt sind, […],
solange üben ihre Amtsträger, auch wenn sie von der Kirchenstrafe frei sind, keine Ämter rechtmäßig
in der Kirche aus.“ Aber sie üben sie aus, zwar nur toleriert, aber nunmehr in der Kirche! das ist die
Hauptsache.
Werter Burgorus, mein uneingeschränkter Respekt gilt Ihrem Bemühen, mein Gedächtniszitat lexikographisch
zu verifizieren, obwohl es dessen gar nicht wert gewesen wäre. Obwohl ich die Bulle irgendwann einmal
gelesen habe, griff ich mit „ferox“ gerade eine Erinnerung auf, die zwar als richtig gelten, aber keine
Gewähr für detaillierte Texttreue bieten kann. Im Zweifelsfall ist Ihre Zitation sicher zutreffend!
Eine ruhige Nacht und ein gutes Ende … cc.
#53 Stephanus 00:05:40 | Donnerstag, 12. März 2009
Medial gesehen haben Sie wohl recht, burgorus aber die Skandale in der Seelsorge und im Kult häufen sich
weltweit. In allen Erdteilen gibt es Kardinäle und Bischöfe, von hochstudierten Laientheologen ganz
zu schweigen, die mehr oder weniger offen gegen den Papst, gegen das überall gültige Glaubensbekenntnis
aufmucken. Vielfach wird ja von einer bevorstehenden Kirchenspaltung gesprochen. Ich aber sage euch, wer
in seinem Herzen unrechte Gedanken pflegt, der hat die Einheit schon gebrochen. So gesehen hat die Kirchenspaltung
vor allen in den Ländern der „Rheinallianz“ schon vor Jahren stattgefunden. Und der Heilige Vater tut
das was Jesus Christus und auch jeder Hausvater in einer solchen Situation tun würde, bzw getan hat:
Er bereitet denen die da Irre gingen ein hochzeitliches Willkommensmahl, wohl wissend, daß nicht alle
Erben damit einverstanden sind und wohl das eine oder andere Murren hören lassen…
Werte Clarissa, das hat er sicher nicht in Erwägung gezogen. Man sagt, ihm wären diese Gedanken bei
der Sauhatz gekommen, und wer glaubt da schon, er sei selbst der Eber? Übrigens habe ich zu erwähnen
vergessen, dass der erwähnte Satz Exsurge domine in ira tua, quia aper ferus intrusit in vineam tuam.
(Erhebe dich, Herr, in deinem Zorn, denn ein wilder Eber ist in deinen Weinberg eingedrungen.) nur der
Einleitungssatz seiner Bannandrohungsbulle war. Mir wurde übrigens „ferus“ für „wild“ mündlich erzählt,
schriftlich hatte ich diesen Satz nie gesehen. Im Lateinischen sind wohl beide Adjektive (ferus, ferox)
möglich, ob diese unterschiedliche Nuancen haben, weiß ich nicht. In einem Online-Lexikon www.albertmartin.de/latein/?q=ferox&con=0
wirkt „ferox“, wo auch noch „mutig“ dabei steht, positiver als „ferus“, wo auch noch „brutal“ dabei steht.
Allerdings ist dieses Lexikon benutzergemacht, also nicht unbedingt immer zuverlässig. Gute Nacht! Morgen
schaue ich wieder rein.
Nun ja, werter Burgorus, ob sich der gute Leo wohl darüber im Klaren war, wer da als aper ferox in des
Herren Weinberg eingedrungen ist? Ob er wohl nur ansatzweise einen Moment lang (zumindest) in Erwägung
gezogen hat, er könnte das ganz gut auch sein …
Vergleich mit der Bannandrohungsbulle von Papst Leo X. an Martin Luther: lux in tenebris schrieb unter
dem Titel „mit sprungbereiter Feindseligkeit auf mich einschlagen zu müssen glaubten“ Folgendes: also,
nicht dass ich diesen brief als enttäuschung betrachten oder ablehnen würde, ganz im gegenteil, aber
vom stil her ist er äußerst eigenwillig. er hat so gar nichts vom gewohnten duktus seiner heiligkeit.
wenn man bedenkt, dass sich das beklagte papstbashing wegen der ex im wesentlichen nur im deutschen sprachraum
abgespielt hat, dieser brief aber an alle bischöfe der welt gerichtet sein soll, ergeben für mich diese
aussagen wenig sinn. und es würde mich sehr wundern, wenn ein papst solche selbstaussagen treffen würde,
wie oben zitiert. Das will schon was heißen, dass sich ein Papst in einer eher regionalen Angelegenheit
vor allen Bischöfen der Welt selbst verteidigt und zudem diese noch angreift! In diesem Sinne war die
Bannandrohungsbulle Papst Leos X. an Martin Luther harmloser, da diese nicht an die Weltöffentlichkeit,
sondern nur an die betreffende Person gerichtet war: Exsurge domine in ira tua, quia aper ferus intrusit
in vineam tuam. (Erhebe dich, Herr, in deinem Zorn, denn ein wilder Eber ist in deinen Weinberg eingedrungen.)
caritatem sollte es nicht heißen: wenn ein Glaube an Gott vorhanden ist, dann versündigt sich der Sünder
wohl dadurch, daß er es dem da oben mal so richtig zeigen will:Er verhöhnt ihn geradezu: Steig doch
vom Kreuz herab und verhindere meine Tat… usw. Das wären dann Teufel in Menschengestalt. Ansonsten
sündigen Gläubige wohl mehr aus Schwachheit, oder???
sobieski Die Menschheit ist schon heute fast ohne Glauben, daher gibt es diese vielen undenkbaren Verbrechen.
Leute Ihrer Gesinnung fördern dieses Verbrechen, diese sind in Wirklichkeit Menschenhasser.
#42 Sebastijonas 21:16:35 | Mittwoch, 11. März 2009
@dubistnichtkatholisch Ich glaube, du interpretierst es nicht ganz richtig, dass die bis jetzt noch etwas
gesondert stehende Kommission Ecclesia Dei in den normalen Apparat integriert wird.
Soso… … ich glaube kardinal hoyos darf gar nix mehr… oder wie ist die zusammenlegung von ecclesia
dei mit der glaubenskongregation zu verstehen ? Ich finde den Brief des heiligen Vaters bemerkenswert:
… Damit soll deutlich werden, daß die jetzt zu behandelnden Probleme wesentlich doktrineller Natur
sind, [kursiv]vor allem die Annahme des II. Vatikanischen Konzils und des nachkonziliaren Lehramts der
Päpste betreffen. Die kollegialen Organe, mit denen die Kongregation die anfallenden Fragen bearbeitet
(besonders die regelmäßige Kardinalsversammlung an den Mittwochen und die ein- bis zweijährige Vollversammlung),
garantieren die Einbeziehung der Präfekten verschiedener römischer Kongregationen und des weltweiten
Episkopats in die zu fällenden Entscheidungen.[kursiv] Man kann die Lehrautorität der Kirche nicht im
Jahr 1962 einfrieren – das muß der Bruderschaft ganz klar sein…
Zu Lorenz gerne stimme ich Ihnen zu, daß nicht das 2te VK das einzige Konzil ist. Der Glaube wurde weitgehendst
in den 20 vorherigen Konzilien definiert. Die Umgangssprache in der Kirche muß sich ändern.Da die meisten
Glaubenssätze nicht im 2.VK definiert wurden ist es eine bewußte Geschichtsfälschung, wenn heute bei
der „sogenannten“ Glaubensvermittlung, bei jeder mündlichen Darstellung zur Bekräftigung gesagt wird:„das
2.VK sagt“ , obwohl das Konzil nicht zitiert wird. Die Gläubigen werden mit dieser Redewendung glaubensunkundig
gemacht. In der vorkonziliarebn Zeit wurde bestätigend gesagt: „die Lehre der Kirche ist“ es wurde nicht
gesagt: „das 1. VK das 19. Kz sagt“ usw. Da der Glaube der Kirche ein gewachsener ist, muß diese Redewendung
unterbleiben. Die Lehre ist in 20 Konzilien dogmatisch definiert worden und in einem Konzil (2.VK) wurde
der gewollte pastorale Weg der Verkündigung vorgeschlagen. In Konzilien zusammen sind der Glaube der
Kirche. Mit der Mitteilung das 2.VK sagt, lassen sich die gesamten modernistischen Verirrungen einbinden
und verschaffen ihnen Autorität. Die Leugnung des Missionsauftrages gegenüber der Protestanten, Juden
und Moslimen, sowie die ökumenische Öffnung für die orthodoxen Kirchen. Der Brierf des HL. Vaters an
die Bischöfe deutet dies deutlich an. o^/ Beten wir für den Heiligen Vater :(3 die Kirche :(3 Bischöfe
und alle Gläubigen :(3 und für die Pius Bruderschaft o^/ Die Wahrheit, die ja Jesus Christus selbst
ist siegt o^/ o^/ o^/
Einen Schritt ? Die Versöhnung mit der Priesterbruderschaft Sankt Pius X. könnte – trotz des Widerstandes
reaktionärer, altliberaler Kräfte – schon bald einen weiteren Schritt nach vorne machen.
@Schalom – A M O K L A U F Eigentlich heisst es ja: „Going Postal en.wikipedia.org/wiki/Going_postal“.
Der Begriff kommt von amerikanischen Postbeamten, die immer wieder mal gerne amok laufen und ihre Kollegen
abmurxen.
Benedikt XVI: „Aber manchen von denen, die sich als große Verteidiger des Konzils hervortun, muß auch
in Erinnerung gerufen werden, daß das II. Vaticanum die ganze Lehrgeschichte der Kirche in sich trägt.
Wer ihm gehorsam sein will, muß den Glauben der Jahrhunderte annehmen und darf nicht die Wurzeln abschneiden,
von denen der Baum lebt.“
gutpfad … das sollte man öfter memorieren, damit es nicht in Vergessenheit kommt…und man plötzlich
uneins wird, und in aller Fragilität zerbricht. Aber danke für den Tipp :(3 und
Domenico Tuttisanti – xxl-fett-grins die gemeint sind werden es mit Sicherheit verstanden haben. Und können
sich diesmal nicht dagegen äußern. Elegant gemacht!
& Shalom & Aleph: Die Privatoffenbarungen müssen sehr ernst genommen und die Bischöfe handverlesen werden,
ist doch klar. Vielleicht durch den weltbekannten Confrater im Bischofsamt Monsignore Williamson? Dann
kann er seine Finger sprudeln lassen…
Wir brauchen nun einige BischofSortierer, die aus den vielen Bischöfen diejenigen handverlesen für den
Papst sortieren, die ihnen genehm sind … kein Lehmann und so … zur linken … o^/ Meisner rutscht
gerade noch auf die Engelseite…zu rechten o^/
Hlg. Vater! Herzlich darf ich Eure Heiligkeit auf dem Schlachtfeld von www.kreuz.net willkommen heißen.
Angesichts Ihrer Popularität scheint mir ein Nickname nicht notwendig.
„mit sprungbereiter Feindseligkeit auf mich einschlagen zu müssen glaubten „ also, nicht dass ich diesen
brief als enttäuschung betrachten oder ablehnen würde, ganz im gegenteil, aber vom stil her ist er äußerst
eigenwillig. er hat so gar nichts vom gewohnten duktus seiner heiligkeit. wenn man bedenkt, dass sich
das beklagte papstbashing wegen der ex im wesentlichen nur im deutschen sprachraum abgespielt hat, dieser
brief aber an alle bischöfe der welt gerichtet sein soll, ergeben für mich diese aussagen wenig sinn.
und es würde mich sehr wundern, wenn ein papst solche selbstaussagen treffen würde, wie oben zitiert
Papst wird in Zukunft dinoscopus und kreuz.net lesen: Ich höre, daß aufmerksames Verfolgen der im Internet
zugänglichen Nachrichten es ermöglicht hätte, rechtzeitig von dem Problem Kenntnis zu erhalten.
Und weiter geht’s: So möchte ich am Schluß all den vielen Bischöfen von Herzen danken, die mir in dieser
Zeit bewegende Zeichen des Vertrauens und der Zuneigung, vor allem aber ihr Gebet geschenkt haben. Dieser
Dank gilt auch allen Gläubigen, die mir in dieser Zeit ihre unveränderte Treue zum Nachfolger des heiligen
Petrus bezeugt haben Hier sind alle ausgeschlossen, die dem Papst eben nicht Zeichen des Vertrauens und
der Zuneigung entgegengebracht und nicht Treue zum Nachfolger gezeigt haben: diverse Mietlinge im Hirtenamt
eingeschlossen!
HERRLICH! Der Papst schreibt weiter: . Manchmal hat man den Eindruck, daß unsere Gesellschaft wenigstens
eine Gruppe benötigt, der gegenüber es keine Toleranz zu geben braucht; auf die man ruhig mit Haß losgehen
darf Und wer sie anzurühren wagte – in diesem Fall der Papst –, ging auch selber des Rechts auf Toleranz
verlustig und durfte ohne Scheu und Zurückhaltung ebenfalls mit Haß bedacht werden. . Jetzt gibt’s Ohrfeigen!
Weiter so, Hl. Vater!
Und noch eine knallende Ohrfeige für die Modernisten, sauber plaziert vom Papst höchstpersönlich: Man
kann die Lehrautorität der Kirche nicht im Jahr 1962 einfrieren – das muß der Bruderschaft ganz klar
sein. Aber manchen von denen, die sich als große Verteidiger des Konzils hervortun, muß auch in Erinnerung
gerufen werden, daß das II. Vaticanum die ganze Lehrgeschichte der Kirche in sich trägt. Wer ihm gehorsam
sein will, muß den Glauben der Jahrhunderte annehmen und darf nicht die Wurzeln abschneiden, von denen
der Baum lebt.
Interessant diese Wendung im Papstbrief: Betrübt hat mich, daß auch Katholiken, die es eigentlich besser
wissen konnten, mit sprungbereiter Feindseligkeit auf mich einschlagen zu müssen glaubten. Herr Dr Scheissmal,
damit sind Sie und die Judas-bischöfe Lehmann, Sterzinsky und Konsorten gemeint!
Dr Schis. Das wird sich ändern. Die Piusbruderschaft hat eine Prüfung auf Rechtgläubigkeit nicht zu
fürchten, da schon eher jene, die das Gespräch mit der Piusbruderschaft fliehen.
Dr Scheissmal – süüüüß! Eine aus reiner Gnade gewährte Aufhebung der Exkommunikation für einzelne
Mitglieder einer reaktionären Splittergruppe bedeutet absolut NICHTS für deren doktrinelle Akzeptanz.
Die Traditionalisten um die Piusbruderschaft haben niemals irgendein Dogma in Frage gestellt und akzeptieren
alle dogmatischen Konzilien vorbehaltlos! Lediglich bei dem letzten Konzil, das ausdrücklich nicht dogmatisiert
hat, sondern sich als Pastoralkonzil verstand, haben Sie an einigen Stellen Vorbehalte wegen mißverständlicher
Punkte, die auch tatsächlich zu einer erkennbaren Fehlentwicklung geführt haben! Die Modernisten dagegen
stellen alle möglichen Konzile der 2000jährigen Kirchengeschichte in Frage. Hier macht es nicht einmal
einen Sinn, von „doktrineller Akzeptanz“ zu sprechen, weil sich diese Modernisten prinzipiell gegen Dogmata
als solche stellen! Diese Leute sollen aber akzeptabel sein? – Dr. Scheissmal – ganz schnell auf’s Klöchen!
Die kanonische Stellung der Bruderschaft… …ist keineswegs „nicht ganz klar“. Der Papst hat soeben
in einem Schreiben an die Bischöfe deutlich gemacht: „Daß die Bruderschaft Pius’ X. keine kanonische
Stellung in der Kirche hat, beruht nicht eigentlich auf disziplinären, sondern auf doktrinellen Gründen.
Solange die Bruderschaft keine kanonische Stellung in der Kirche hat, solange üben auch ihre Amtsträger
keine rechtmäßigen Ämter in der Kirche aus. Es ist also zu unterscheiden zwischen der die Personen
als Personen betreffenden disziplinären Ebene und der doktrinellen Ebene, bei der Amt und Institution
in Frage stehen. Um es noch einmal zu sagen: Solange die doktrinellen Fragen nicht geklärt sind, hat
die Bruderschaft keinen kanonischen Status in der Kirche und solange üben ihre Amtsträger, auch wenn
sie von der Kirchenstrafe frei sind, keine Ämter rechtmäßig in der Kirche aus.“ Ein für allemal: Eine
aus reiner Gnade gewährte Aufhebung der Exkommunikation für einzelne Mitglieder einer reaktionären
Splittergruppe bedeutet absolut NICHTS für deren doktrinelle Akzeptanz.
Gut so, weil dann hätte sich die Sicht des unter zwei Päpsten erfolgreich wirkenden Ecclesia-Dei-Kardinals
unter Zustimmung des gegenwärtigen Papstes endgültig durchgesetzt: es liegt kein Schisma mehr vor. Nicht
jedes bei gutem Willen aller Beteiligten mittelfristig durchaus lösbare Problem muß ständig mit dem
Begriff „Schisma“ hochgeputscht und sinnloserweise verabsolutiert werden.
Et nunc, reges, intellegite. Erudimini, qui gubernatis terram. Servite Domino in timore et exultate ei.
Cum tremore praestate obsequium illi, ne irascatur et pereatis de via, cum cito exarserit ira eius: Beati
omnes qui confugiunt da eum. Ps 2, 10-13
Quare tumultuantur gentes et populi meditantur inania? Consurgunt reges terrae et principes conspirant
simul adversus Dominum et adversus Christum eius: „Dirumpamus vincula eorum et proiciamus a nobis laqueos
eorum!“ Qui habitat in caelis, ridet, Dominus illudit eis. Tum loquitur ad eos in ira sua, et in fuore
suo conturbat eos: „At ego constitui regem meum super Sion, montem sanctum meum!“ Ps 2, 1-6
Keine Verpflichtung zur Teilnahme Ab diesem Zeitpunkt würden alle von Priestern der Bruderschaft gespendeten
Sakramente – auch Beichten, Hochzeiten und Weihen – vom Heiligen Stuhl als erlaubt und gültig anerkannt.
Es besteht keine Verpflichtung an den sektiererischen Feiern teilzunehmen… Verzicht ist besser, gerade
in der Fastenzeit… Denn den Teufel spürt das Völkchen nie, wenn er es beim Schopfe packt
Oh, da werden sie alle wieder aufheulen, unsere Ritter der unbegrenzten „Toleranz“ und „Dialogbereitschaft“.
Denn die Toleranz darf ja bitte nicht so weit gehen, dass sie auch die katholische Tradition einschließt!
Oh weh, oh weh!