Piusbruderschaft
Eine provisorische Regularisierung?
Die Versöhnung mit der Priesterbruderschaft Sankt Pius X. könnte – trotz des Widerstandes reaktionärer, altliberaler Kräfte – schon bald einen weiteren Schritt nach vorne machen.
Bischof Bernard Fellay
Bischof Bernard Fellay
© fsspx.info
(kreuz.net) Seit der Aufhebung der Exkommunikationen befindet sich die Piusbruderschaft in einer nicht ganz klaren kanonischen Stellung.

Doch jetzt kursieren Stimmen, wonach Dário Kardinal Castrillón Hoyos – Präsident der Päpstlichen Kommission ‘Ecclesia Dei’ – die Piusbruderschaft schnell aus dieser Lage befreien könnte.

Das erklärte Dominique Bro am 7. März auf der französischen Webseite ‘Forum catholique’.

Nach Bro könnte die Regularisierung der Piusbruderschaft weitergeführt werden, ohne daß Rom für die Piusbruderschaft sofort ein offizielles Statut – zum Beispiel in der Form einer Personalprälatur – festlegt.

Statt dessen könnte die Bruderschaft in ihrem gegenwärtigen Zustand – mit den bestehenden Statuten, Einrichtungen und befreundeten Gemeinschaften – als „legal“ und „katholisch“ anerkannt werden.

Die Klärung der noch offenen Fragen und die Arbeit an definitiven Statuten könnte dann in Ruhe in Angriff genommen werden.

Ab diesem Zeitpunkt würden alle von Priestern der Bruderschaft gespendeten Sakramente – auch Beichten, Hochzeiten und Weihen – vom Heiligen Stuhl als erlaubt und gültig anerkannt.

Eine solchen Vereinbarung könnte mit dem Begriff „zeitlich begrenzte Fakultäten“ umschrieben werden.

Damit würde das Modell der Regularisierung der chinesischen Patriotischen Bischöfe, die ohne Zustimmung des Vatikan konsekriert wurden, auf die Piusbruderschaft übertragen.

Dominique Bro bezieht sich auf ein Interview mit dem Generaloberen der Piusbruderschaft, Mons. Bernard Fellay, das in der März/April-Nummer der US-Zeitschrift ‘Angelus’ veröffentlicht wurde.

Auf die Frage nach der kirchenrechtlichen Lösung, die im Augenblick für die Piusbruderschaft vorgesehen ist, erklärte Bischof Fellay:

„Es ist noch zu früh, um diese Frage präzise zu beantworten. Wir wissen, daß Rom seit langem an diesem kirchenrechtlichen Projekt arbeitet und daß uns zur gegebenen Zeit ein Vorschlag unterbreitet wird.“

Mons. Fellay geht davon aus, daß diese geschehen wird, nachdem die wichtigsten Probleme in den vorgesehenen Diskussionen der Piusbruderschaft mit dem Vatikan gelöst sind.

Auf die Frage, ob der Heilige Stuhl der Bruderschaft zeitlich beschränkte Fakultäten verleihen könnte, während die Diskussionen über die Glaubenslehre noch im Laufen sind, erklärte Mons. Fellay, daß es zu früh sei, um diese Frage zu beantworten:

„Wir denken, daß wir in einiger Zeit Präzisierungen zu diesem Punkt bekommen werden.“
      
71 Lesermeinungen
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#72   Marcelus   11:44:20 | Sonntag, 15. März 2009
Das Beicht- und Ehesakrament ist bei der PBSPX sicherlich gültig …
denn Notstand ist gegeben, wenn uns die Hierarchen Häretiker und Kirchenungehorsame als Beichtväter und Trauungsgeistliche zumuten … deren Beichten und Ehezeremonien sicherlich auch gültig sind, nach dem Motto supplet ecclesia … aber ein römischer Katholik möchte zu einem katholisch rechtgläubigen Beichtvater gehen … und das ist standardmäßig unter der regulären Hierarchie nicht möglich … oder seine Ehe unter einem katholischen Geistlichen schließen … und deshalb hat uns der Heilige Geist die PBSPX geschenkt … für jene, die Einsicht über die desaströsen Hierarchiezustände haben, die Paul VI. und Johannes Paul II. zuließen … und die anscheinend dem jetzigen Papst ebenso zuwider sind wie allen katholischen Gläubigen … Johannes Paul II. hatte in seinem modernismusfördernden Autoritätsallmachtsglauben offenbar kein Problem, den Katholiken Kirchenfeinde als Beichtväter und Ehegeistliche zuzumuten … ein Notstand besteht gerade wegen diesen Autoritätsallmachtsanspruchpäpsten …
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#71   r.ruhrgebietler   16:18:19 | Donnerstag, 12. März 2009
@Aloah – aber nur zur Kirche Jesu Christi
Leider ist die in den letzten Jahren stärker unter die Räder gekommen.
Ihnen einen gesegneten Tag
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#70   Burgorus   12:37:25 | Donnerstag, 12. März 2009
Werte Clarissa: zum Thema „ferus, ferox“
Wenn wir schon mal auf das Thema „ferus, ferox“ gestoßen sind – egal wie –, interessiert es mich natürlich.
Im Menge-Lexikon las ich, dass „ferus“ auf Tiere bezogen wird, also „wild“ im Sinne von „ungezähmt“ heißt, „ferox“ dagegen auf Menschen, die sich wie wilde Tiere verhalten, denen man einen Mut nicht absprechen kann, weswegen es auch die Bedeutung von „mutig“ hat. Man sagt ja auch, die einendigen Adjektive kämen von Substantiven; demnach müsste ein ferox ein roher, wilder, draufgängerischer Mensch gewesen sein.
Da der aper (Eber) ein Tier ist, dürfte hier „ferus“ besser passen, zumal Leo X. bei der Sauhatz sicherlich an einen echten Eber, nicht nur einen Luther, der sich wie ein Eber verhält, gedacht haben dürfte.
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#69   Aloah   12:04:18 | Donnerstag, 12. März 2009
@r.ruhrgebietler:
Anstelle „Bande“ könnte man ja auch zB „Truppe“ sagen.
Noch mal in der Sache herrscht Übereinstimmung.
Auch ich ringe heftig, ja, es tut weh wenn man mit ansehen muss wie der Hl. Vater verleumdet und beschimpft wird.
Aber… was zählt ist die Treue zur Hl. Mutter Kirche.
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#68   r.ruhrgebietler   11:56:34 | Donnerstag, 12. März 2009
@Aloah – aber ja doch!
Gutmenschen um die zollitsch-lehmann-allgermissen-mussinghoff-sterzinsky’s haben lange genug hundertausende Seelen in die Hölle geleitet.
Daß muss Ende haben.
Ist diese Formulierung angenehmer?
Es sind genau diese, die von einer Dialogkirche (was-immer-das-auch-sein-mag) reden und selbst in tief diktatorischen Strukturen denken und handeln.
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#67   Aloah   07:15:52 | Donnerstag, 12. März 2009
@r.ruhrgebietler:
…und alle Gutmenschen um die zollitsch-lehmann-allgermissen-mussinghoff-sterzinsky-Bande)
Gibt es noch einen anderen Ton, wenn auch in der Sache berechtigt?
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#66   r.ruhrgebietler   07:00:31 | Donnerstag, 12. März 2009
@ihrseidnichtkatholisch – zu heiß gebadet?
Mensch, was sind Sie vom Dunst Ihres Bades umnebelt! Soviel bonierte Dummheit in und hinter einem Postiung Ihrerseits haben wir hier schon lange nicht mehr gelesen. Ich selber bin nicht gerade mit einem Fuß im Vatikan, aber ich erkenne mehr und mehr, daß der hlg Vater die FSSPX und den Rest der glaubensarmen rkK fusionieren wird.
Hat der hlg. Vater SIE (und alle Gutmenschen um die zollitsch-lehmann-allgermissen-mussinghoff-sterzinsky-Bande) vorher nicht um Genehmigung gefragt? Das tut mir aber leid.
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#65   ihrseidnichtkatholisch   06:52:25 | Donnerstag, 12. März 2009
was interpretiere ich nicht richtig?
hoyos muss gehen… die piusgesellschaft wird keine kanonische stellung in der kirche bekommen ohne dass gewisse streifragen geklärt sind… ecclesia dei wird faktisch aufgelöst und in der glaubenskongregation aufgehen…also für mich sind das riesige schritte…
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#64   pamino   02:31:08 | Donnerstag, 12. März 2009
Erleiderung
Donnerstag, 12. März 2009 01:53, clarissa colonia: Nur zur Klärung, werter pamino: Wollten Sie nun eine Auskunft des Pontifex, oder von jemandem, der sich auskennt …?
Von niemandem. Zur Hermeneutik meiner letzten Apostille in dieser re: Pont. Max. Auskunft ist herausgekommen und liegt vor; sie ist, wie alle wahrlich werten Auskünfte, mehrdeutig.
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#63   Stephanus   02:25:03 | Donnerstag, 12. März 2009
Kann mich da nur wiederholen:
Herr!!! Vergib Ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun!
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#62   matt3   02:20:11 | Donnerstag, 12. März 2009
@clarissa
den Stephanus hat man gesteinigt, weil seine Witze zu lang waren und die Pointe vermissen ließen (verzeihung ich hab einen sitzen)
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#61   pamino   02:17:24 | Donnerstag, 12. März 2009
das Wildschwein
Donnerstag, 12. März 2009 00:04, Burgorus: Im Lateinischen sind wohl beide Adjektive (ferus, ferox) möglich, ob diese unterschiedliche Nuancen haben, weiß ich nicht. In einem Online-Lexikon wirkt „ferox“, wo auch noch „mutig“ dabei steht, positiver als „ferus“, wo auch noch „brutal“ dabei steht. Allerdings ist dieses Lexikon benutzergemacht, also nicht unbedingt immer zuverlässig.
Lieber Burgore, die meisten Online-Lexika sind nutzlos, weil sie keine Belege anführen, wo man doch nur von den Belegen lernen kann, was das Wort alles heißt. Man muß etwas Solides nehmen, wie Freund oder Lewis & Short www.lib.uchicago.edu/efts/PERSEUS/, letzten Endes den Thesaurum linguæ Latinæ! und alle Belege lesen, nicht nur die angegebenen Bedd. Mein Gefühl ist ungefähr wie folgt: ferus ‘ungezähmt’ (mehr von Tieren), ferox ‘feindlich veranlagt’ (mehr von Menschen); in Cat.LXIV wird der Theseus immer wieder als ferox und immemor bezeichnet.
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#60   clarissa colonia   02:12:58 | Donnerstag, 12. März 2009
Werter Stephanus,
es gab schon einmal jemanden, der, von der eigenen Kunst berauscht, deren Dauerwiederholung versuchte.
Er endete 68 n. Chr. im eigenen Schwert.
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#59   Stephanus   02:07:05 | Donnerstag, 12. März 2009
Im übertragenen Sinne…
Moshe holt den Arzt zu seiner Frau, die über heftige Schmerzen klagt. Der Arzt steckt der Frau ein Thermometer in den Mund, und die ansonsten sehr geschwätzige Frau ist ein paar Minuten stumm.
Moshe: „Wo kann ich ein derart wunderbares Instrument kaufen?“
;-) o.O :-D
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#58   clarissa colonia   01:53:10 | Donnerstag, 12. März 2009
Nur zur Klärung, werter pamino:
Wollten Sie nun eine Auskunft des Pontifex, oder von jemandem, der sich auskennt …?
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#57   pamino   01:49:57 | Donnerstag, 12. März 2009
Mein Name ist Dr. Pamin Karakriminalowitsch Juriskonsulty
Donnerstag, 12. März 2009 01:12, clarissa colonia: Mein lieber pamino,… sie üben sie in der Kirche aus … das ist wohl unrichtig. Die Kirche unterscheidet nämlich zwischen Weihe- und Hirtengewalt. Weihegewalt darf nur ausüben, wer in der Kirche auch Hirtengewalt besitzt; übt jemand erstere ohne letztere aus, gibt er nur Anlaß zu (neuerlichen?) kanonischen Sanktionen …
Meine liebe Clarissa, ich redete nicht als Jurist, sondern als Krimineller. Sie üben ihre Ämter seit Jahren tatsächlich aus; sie sind jetzt, wiedereinkommuniziert, tatsächlich in der Kirche; also üben sie ihre Ämter in der Kirche aus (schöne Formulierung des mozartfreundlichen Hl. Vaters).
Das Recht muß schwammig und biegsam sein (allerdings nicht unbedingt derart, wie § 130 StGB).
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#56   clarissa colonia   01:12:15 | Donnerstag, 12. März 2009
Mein lieber pamino,
… sie üben sie in der Kirche aus …
das ist wohl unrichtig. Die Kirche unterscheidet nämlich zwischen Weihe- und Hirtengewalt. Weihegewalt darf nur ausüben, wer in der Kirche auch Hirtengewalt besitzt; übt jemand erstere ohne letztere aus, gibt er nur Anlaß zu (neuerlichen?) kanonischen Sanktionen …
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#55   pamino   00:59:59 | Donnerstag, 12. März 2009
Freie Entfaltung der liturgischen Persönlichkeit
Mittwoch, 11. März 2009 13:31, Dr Schisma: Die kanonische Stellung der Bruderschaft…ist keineswegs „nicht ganz klar“. Der Papst hat soeben in einem Schreiben an die Bischöfe deutlich gemacht:
„[…] Solange die doktrinellen Fragen nicht geklärt sind, […], solange üben ihre Amtsträger, auch wenn sie von der Kirchenstrafe frei sind, keine Ämter rechtmäßig in der Kirche aus.“
Aber sie üben sie aus, zwar nur toleriert, aber nunmehr in der Kirche! das ist die Hauptsache.
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#54   clarissa colonia   00:10:53 | Donnerstag, 12. März 2009
Werter Burgorus,
mein uneingeschränkter Respekt gilt Ihrem Bemühen, mein Gedächtniszitat lexikographisch zu verifizieren, obwohl es dessen gar nicht wert gewesen wäre. Obwohl ich die Bulle irgendwann einmal gelesen habe, griff ich mit „ferox“ gerade eine Erinnerung auf, die zwar als richtig gelten, aber keine Gewähr für detaillierte Texttreue bieten kann. Im Zweifelsfall ist Ihre Zitation sicher zutreffend!
Eine ruhige Nacht und ein gutes Ende … cc.
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#53   Stephanus   00:05:40 | Donnerstag, 12. März 2009
Medial gesehen haben Sie wohl recht, burgorus
aber die Skandale in der Seelsorge und im Kult häufen sich weltweit. In allen Erdteilen gibt es Kardinäle und Bischöfe, von hochstudierten Laientheologen ganz zu schweigen, die mehr oder weniger offen gegen den Papst, gegen das überall gültige Glaubensbekenntnis aufmucken.
Vielfach wird ja von einer bevorstehenden Kirchenspaltung gesprochen. Ich aber sage euch, wer in seinem Herzen unrechte Gedanken pflegt, der hat die Einheit schon gebrochen. So gesehen hat die Kirchenspaltung vor allen in den Ländern der „Rheinallianz“ schon vor Jahren stattgefunden.
Und der Heilige Vater tut das was Jesus Christus und auch jeder Hausvater in einer solchen Situation tun würde, bzw getan hat: Er bereitet denen die da Irre gingen ein hochzeitliches Willkommensmahl, wohl wissend, daß nicht alle Erben damit einverstanden sind und wohl das eine oder andere Murren hören lassen…
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#52   Burgorus   00:04:30 | Donnerstag, 12. März 2009
Werte Clarissa,
das hat er sicher nicht in Erwägung gezogen. Man sagt, ihm wären diese Gedanken bei der Sauhatz gekommen, und wer glaubt da schon, er sei selbst der Eber?
Übrigens habe ich zu erwähnen vergessen, dass der erwähnte Satz
Exsurge domine in ira tua, quia aper ferus intrusit in vineam tuam.
(Erhebe dich, Herr, in deinem Zorn, denn ein wilder Eber ist in deinen Weinberg eingedrungen.)
nur der Einleitungssatz seiner Bannandrohungsbulle war. Mir wurde übrigens „ferus“ für „wild“ mündlich erzählt, schriftlich hatte ich diesen Satz nie gesehen. Im Lateinischen sind wohl beide Adjektive (ferus, ferox) möglich, ob diese unterschiedliche Nuancen haben, weiß ich nicht. In einem Online-Lexikon www.albertmartin.de/latein/?q=ferox&con=0 wirkt „ferox“, wo auch noch „mutig“ dabei steht, positiver als „ferus“, wo auch noch „brutal“ dabei steht. Allerdings ist dieses Lexikon benutzergemacht, also nicht unbedingt immer zuverlässig.
Gute Nacht! Morgen schaue ich wieder rein.
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#51   clarissa colonia   23:53:33 | Mittwoch, 11. März 2009
Nun ja, werter Burgorus,
ob sich der gute Leo wohl darüber im Klaren war, wer da als aper ferox in des Herren Weinberg eingedrungen ist? Ob er wohl nur ansatzweise einen Moment lang (zumindest) in Erwägung gezogen hat, er könnte das ganz gut auch sein …
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#50   Burgorus   23:49:01 | Mittwoch, 11. März 2009
Vergleich mit der Bannandrohungsbulle von Papst Leo X. an Martin Luther:
lux in tenebris schrieb unter dem Titel „mit sprungbereiter Feindseligkeit auf mich einschlagen zu müssen glaubten“ Folgendes:
also, nicht dass ich diesen brief als enttäuschung betrachten oder ablehnen würde, ganz im gegenteil, aber vom stil her ist er äußerst eigenwillig. er hat so gar nichts vom gewohnten duktus seiner heiligkeit. wenn man bedenkt, dass sich das beklagte papstbashing wegen der ex im wesentlichen nur im deutschen sprachraum abgespielt hat, dieser brief aber an alle bischöfe der welt gerichtet sein soll, ergeben für mich diese aussagen wenig sinn. und es würde mich sehr wundern, wenn ein papst solche selbstaussagen treffen würde, wie oben zitiert.
Das will schon was heißen, dass sich ein Papst in einer eher regionalen Angelegenheit vor allen Bischöfen der Welt selbst verteidigt und zudem diese noch angreift!
In diesem Sinne war die Bannandrohungsbulle Papst Leos X. an Martin Luther harmloser, da diese nicht an die Weltöffentlichkeit, sondern nur an die betreffende Person gerichtet war:
Exsurge domine in ira tua, quia aper ferus intrusit in vineam tuam.
(Erhebe dich, Herr, in deinem Zorn, denn ein wilder Eber ist in deinen Weinberg eingedrungen.)
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#49   gutpfad   22:24:45 | Mittwoch, 11. März 2009
In einem buddhistischem Haus stehen eine Buddhastatue und eine Jesusstatue nebeneinander.
Lieber zwei Helfer im Haus, beide gütig und hilfreich.
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#48   Stephanus   22:19:41 | Mittwoch, 11. März 2009
caritatem
sollte es nicht heißen: wenn ein Glaube an Gott vorhanden ist, dann versündigt sich der Sünder wohl dadurch, daß er es dem da oben mal so richtig zeigen will:Er verhöhnt ihn geradezu: Steig doch vom Kreuz herab und verhindere meine Tat… usw.
Das wären dann Teufel in Menschengestalt.
Ansonsten sündigen Gläubige wohl mehr aus Schwachheit, oder???
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#47   caritatem   22:17:21 | Mittwoch, 11. März 2009
@ gutpfad
Da haben wir aber viel vor.
Die Kirche hasst ja selber und handelt in vielen Bereichen menschenverachtend.
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#46   gutpfad   22:10:50 | Mittwoch, 11. März 2009
Worauf kommt es im Leben an?
Auf einen Glauben ohne Menschenhass, ohne Wahnsinn und Raserei.
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#45   caritatem   22:03:06 | Mittwoch, 11. März 2009
Verbrechen geschehen auch mit dem Glauben an Gott…
siehe katholische Kirche ? :-@
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#44   golfi   22:00:47 | Mittwoch, 11. März 2009
sobieski
Die Menschheit ist schon heute fast ohne Glauben, daher gibt es diese vielen undenkbaren Verbrechen. Leute Ihrer
Gesinnung fördern dieses Verbrechen, diese sind in Wirklichkeit Menschenhasser.
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#43   clarissa colonia   21:21:52 | Mittwoch, 11. März 2009
Hätte der Pontifex
die Kommission „integrieren“ wollen, wäre sie mit der Angliederung an die Kongregation für das gottgeweihte Leben besser gelungen …
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#42   Sebastijonas   21:16:35 | Mittwoch, 11. März 2009
@dubistnichtkatholisch
Ich glaube, du interpretierst es nicht ganz richtig, dass die bis jetzt noch etwas gesondert stehende Kommission Ecclesia Dei in den normalen Apparat integriert wird.
:-)
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#40   ihrseidnichtkatholisch   19:14:14 | Mittwoch, 11. März 2009
Soso…
… ich glaube kardinal hoyos darf gar nix mehr… oder wie ist die zusammenlegung von ecclesia dei mit der glaubenskongregation zu verstehen ?
Ich finde den Brief des heiligen Vaters bemerkenswert:

Damit soll deutlich werden, daß die jetzt zu behandelnden Probleme wesentlich doktrineller Natur sind, [kursiv]vor allem die Annahme des II. Vatikanischen Konzils und des nachkonziliaren Lehramts der Päpste betreffen. Die kollegialen Organe, mit denen die Kongregation die anfallenden Fragen bearbeitet (besonders die regelmäßige Kardinalsversammlung an den Mittwochen und die ein- bis zweijährige Vollversammlung), garantieren die Einbeziehung der Präfekten verschiedener römischer Kongregationen und des weltweiten Episkopats in die zu fällenden Entscheidungen.[kursiv] Man kann die Lehrautorität der Kirche nicht im Jahr 1962 einfrieren – das muß der Bruderschaft ganz klar sein…
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#39   Siegfried   17:11:54 | Mittwoch, 11. März 2009
Zu Lorenz
gerne stimme ich Ihnen zu, daß nicht das 2te VK das einzige Konzil ist. Der Glaube wurde weitgehendst in den 20 vorherigen Konzilien definiert. Die Umgangssprache in der Kirche muß sich ändern.Da die meisten Glaubenssätze nicht im 2.VK definiert wurden ist es eine bewußte Geschichtsfälschung, wenn heute bei der „sogenannten“ Glaubensvermittlung, bei jeder mündlichen Darstellung zur Bekräftigung gesagt wird:„das 2.VK sagt“ , obwohl das Konzil nicht zitiert wird. Die Gläubigen werden mit dieser Redewendung glaubensunkundig gemacht. In der vorkonziliarebn Zeit wurde bestätigend gesagt: „die Lehre der Kirche ist“ es wurde nicht gesagt: „das 1. VK das 19. Kz sagt“ usw. Da der Glaube der Kirche ein gewachsener ist, muß diese Redewendung unterbleiben. Die Lehre ist in 20 Konzilien dogmatisch definiert worden und in einem Konzil (2.VK) wurde der gewollte pastorale Weg der Verkündigung vorgeschlagen. In Konzilien zusammen sind der Glaube der Kirche. Mit der Mitteilung das 2.VK sagt, lassen sich die gesamten modernistischen Verirrungen einbinden und verschaffen ihnen Autorität. Die Leugnung des Missionsauftrages gegenüber der Protestanten, Juden und Moslimen, sowie die ökumenische Öffnung für die orthodoxen Kirchen. Der Brierf des HL. Vaters an die Bischöfe deutet dies deutlich an. o^/ Beten wir für den Heiligen Vater :(3 die Kirche :(3 Bischöfe und alle Gläubigen :(3 und für die Pius Bruderschaft o^/ Die Wahrheit, die ja Jesus Christus selbst ist siegt o^/ o^/ o^/
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#38   Sefirot   15:52:44 | Mittwoch, 11. März 2009
Einen Schritt ?
Die Versöhnung mit der Priesterbruderschaft Sankt Pius X. könnte – trotz des Widerstandes reaktionärer, altliberaler Kräfte – schon bald einen weiteren Schritt nach vorne machen.
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#37   DJM †   15:52:06 | Mittwoch, 11. März 2009
@Schalom – A M O K L A U F
Eigentlich heisst es ja: „Going Postal en.wikipedia.org/wiki/Going_postal“. Der Begriff kommt von amerikanischen Postbeamten, die immer wieder mal gerne amok laufen und ihre Kollegen abmurxen.
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#36   Lumpie †   15:46:30 | Mittwoch, 11. März 2009

Der Begriff „reaktionär“ aus Euren Munde !!!!
:-D :-D :-D
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#35   Johannes Paul I.   15:02:13 | Mittwoch, 11. März 2009
Also kein Schisma mehr
Das wäre also dann geklärt, danke schön!
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#34   Lorenz   14:59:08 | Mittwoch, 11. März 2009
Benedikt XVI:
„Aber manchen von denen, die sich als große Verteidiger des Konzils hervortun, muß auch in Erinnerung gerufen werden, daß das II. Vaticanum die ganze Lehrgeschichte der Kirche in sich trägt. Wer ihm gehorsam sein will, muß den Glauben der Jahrhunderte annehmen und darf nicht die Wurzeln abschneiden, von denen der Baum lebt.“
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#33   Sefirot   14:55:25 | Mittwoch, 11. März 2009
gutpfad
… das sollte man öfter memorieren, damit es nicht in Vergessenheit kommt…und man plötzlich uneins wird, und in aller Fragilität zerbricht.
Aber danke für den Tipp :(3 und ;-)
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#32   gutpfad   14:52:35 | Mittwoch, 11. März 2009
Sefirot Ruhe findet nur derjenige, der geistig und seelisch
mit dem, was er gerade tut, eins ist.
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#31   Sefirot   14:34:25 | Mittwoch, 11. März 2009
& Schalom & Aleph
…aber kreuz.net will doch auch katholisch sein…!
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#30   Schalom   14:32:27 | Mittwoch, 11. März 2009
A M O K L A U F + Besinnung, Stiile, Gebet
Ich schalte jetzt kreuz-net ab
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#29   r.ruhrgebietler   14:30:38 | Mittwoch, 11. März 2009
Domenico Tuttisanti – xxl-fett-grins
die gemeint sind werden es mit Sicherheit verstanden haben. Und können sich diesmal nicht dagegen äußern. Elegant gemacht!
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#28   Sefirot   14:28:42 | Mittwoch, 11. März 2009
& Shalom & Aleph: Die Privatoffenbarungen
müssen sehr ernst genommen und die Bischöfe handverlesen werden, ist doch klar.
Vielleicht durch den weltbekannten Confrater im Bischofsamt Monsignore Williamson?
Dann kann er seine Finger sprudeln lassen…
:-D :-D :-D
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#27   Schalom   14:25:16 | Mittwoch, 11. März 2009
Wir brauchen nun einige BischofSortierer,
die aus den vielen Bischöfen diejenigen handverlesen für den Papst sortieren, die ihnen genehm sind …
kein Lehmann und so … zur linken … o^/ >:)
Meisner rutscht gerade noch auf die Engelseite…zu rechten o^/ O:)
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#26   Domenico Tuttisanti   14:21:29 | Mittwoch, 11. März 2009
lux in tenebris
Der Papstbrief wird von denen, die gemeint sind, sehr wohl verstanden! Und das ist ausschlaggebend!
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#25   r.ruhrgebietler   14:21:24 | Mittwoch, 11. März 2009
Hlg. Vater!
Herzlich darf ich Eure Heiligkeit auf dem Schlachtfeld von www.kreuz.net willkommen heißen. Angesichts Ihrer Popularität scheint mir ein Nickname nicht notwendig. ^-^
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#24   lux in tenebris   14:17:36 | Mittwoch, 11. März 2009
„mit sprungbereiter Feindseligkeit auf mich einschlagen zu müssen glaubten „
also, nicht dass ich diesen brief als enttäuschung betrachten oder ablehnen würde, ganz im gegenteil, aber vom stil her ist er äußerst eigenwillig. er hat so gar nichts vom gewohnten duktus seiner heiligkeit. wenn man bedenkt, dass sich das beklagte papstbashing wegen der ex im wesentlichen nur im deutschen sprachraum abgespielt hat, dieser brief aber an alle bischöfe der welt gerichtet sein soll, ergeben für mich diese aussagen wenig sinn. und es würde mich sehr wundern, wenn ein papst solche selbstaussagen treffen würde, wie oben zitiert
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#23   Vieira   14:09:20 | Mittwoch, 11. März 2009
Papst wird in Zukunft dinoscopus und kreuz.net lesen:
Ich höre, daß aufmerksames Verfolgen der im Internet zugänglichen Nachrichten es ermöglicht hätte, rechtzeitig von dem Problem Kenntnis zu erhalten.
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#22   fynkchen †   14:09:12 | Mittwoch, 11. März 2009
Und weiter geht’s:
So möchte ich am Schluß all den vielen Bischöfen von Herzen danken, die mir in dieser Zeit bewegende Zeichen des Vertrauens und der Zuneigung, vor allem aber ihr Gebet geschenkt haben. Dieser Dank gilt auch allen Gläubigen, die mir in dieser Zeit ihre unveränderte Treue zum Nachfolger des heiligen Petrus bezeugt haben
Hier sind alle ausgeschlossen, die dem Papst eben nicht Zeichen des Vertrauens und der Zuneigung entgegengebracht und nicht Treue zum Nachfolger gezeigt haben:
diverse Mietlinge im Hirtenamt eingeschlossen!
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#21   Domenico Tuttisanti   14:03:41 | Mittwoch, 11. März 2009
HERRLICH! Der Papst schreibt weiter:
.
Manchmal hat man den Eindruck, daß unsere Gesellschaft wenigstens eine Gruppe benötigt, der gegenüber es keine Toleranz zu geben braucht; auf die man ruhig mit Haß losgehen darf Und wer sie anzurühren wagte – in diesem Fall der Papst –, ging auch selber des Rechts auf Toleranz verlustig und durfte ohne Scheu und Zurückhaltung ebenfalls mit Haß bedacht werden.
.
Jetzt gibt’s Ohrfeigen! Weiter so, Hl. Vater!
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#20   r.ruhrgebietler   13:59:14 | Mittwoch, 11. März 2009
@komma – fake?
leider ist nirgends eine Quelle angegeben, WO DAS ORIGINAL zu finden sein soll. jeder kann soetwas tippern…
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#19   fynkchen †   13:56:20 | Mittwoch, 11. März 2009
Und noch eine knallende Ohrfeige für die Modernisten, sauber plaziert vom Papst höchstpersönlich:
Man kann die Lehrautorität der Kirche nicht im Jahr 1962 einfrieren – das muß der Bruderschaft ganz klar sein. Aber manchen von denen, die sich als große Verteidiger des Konzils hervortun, muß auch in Erinnerung gerufen werden, daß das II. Vaticanum die ganze Lehrgeschichte der Kirche in sich trägt. Wer ihm gehorsam sein will, muß den Glauben der Jahrhunderte annehmen und darf nicht die Wurzeln abschneiden, von denen der Baum lebt.
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#18   Domenico Tuttisanti   13:50:09 | Mittwoch, 11. März 2009
Interessant diese Wendung im Papstbrief:
Betrübt hat mich, daß auch Katholiken, die es eigentlich besser wissen konnten, mit sprungbereiter Feindseligkeit auf mich einschlagen zu müssen glaubten.
Herr Dr Scheissmal, damit sind Sie und die Judas-bischöfe Lehmann, Sterzinsky und Konsorten gemeint!
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#17   gunther maria michel   13:43:45 | Mittwoch, 11. März 2009
Dr Schis.
Das wird sich ändern.
Die Piusbruderschaft hat eine Prüfung auf Rechtgläubigkeit nicht zu fürchten, da schon eher jene, die das Gespräch mit der Piusbruderschaft fliehen.
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#16   Komma   13:42:36 | Mittwoch, 11. März 2009
Hl. Vater aktuell zu FSSPX
Brief des HL. Vaters vom 10.3.2009 an die Bischöfe www.faz.net/…common~Scontent.html
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#15   Domenico Tuttisanti   13:41:12 | Mittwoch, 11. März 2009
Dr Scheissmal – süüüüß!
Eine aus reiner Gnade gewährte Aufhebung der Exkommunikation für einzelne Mitglieder einer reaktionären Splittergruppe bedeutet absolut NICHTS für deren doktrinelle Akzeptanz.
Die Traditionalisten um die Piusbruderschaft haben niemals irgendein Dogma in Frage gestellt und akzeptieren alle dogmatischen Konzilien vorbehaltlos! Lediglich bei dem letzten Konzil, das ausdrücklich nicht dogmatisiert hat, sondern sich als Pastoralkonzil verstand, haben Sie an einigen Stellen Vorbehalte wegen mißverständlicher Punkte, die auch tatsächlich zu einer erkennbaren Fehlentwicklung geführt haben!
Die Modernisten dagegen stellen alle möglichen Konzile der 2000jährigen Kirchengeschichte in Frage. Hier macht es nicht einmal einen Sinn, von „doktrineller Akzeptanz“ zu sprechen, weil sich diese Modernisten prinzipiell gegen Dogmata als solche stellen! Diese Leute sollen aber akzeptabel sein?
– Dr. Scheissmal – ganz schnell auf’s Klöchen! :-!
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#14   Dr Schisma   13:31:17 | Mittwoch, 11. März 2009
Die kanonische Stellung der Bruderschaft…
…ist keineswegs „nicht ganz klar“. Der Papst hat soeben in einem Schreiben an die Bischöfe deutlich gemacht:
„Daß die Bruderschaft Pius’ X. keine kanonische Stellung in der Kirche hat, beruht nicht eigentlich auf disziplinären, sondern auf doktrinellen Gründen. Solange die Bruderschaft keine kanonische Stellung in der Kirche hat, solange üben auch ihre Amtsträger keine rechtmäßigen Ämter in der Kirche aus. Es ist also zu unterscheiden zwischen der die Personen als Personen betreffenden disziplinären Ebene und der doktrinellen Ebene, bei der Amt und Institution in Frage stehen. Um es noch einmal zu sagen: Solange die doktrinellen Fragen nicht geklärt sind, hat die Bruderschaft keinen kanonischen Status in der Kirche und solange üben ihre Amtsträger, auch wenn sie von der Kirchenstrafe frei sind, keine Ämter rechtmäßig in der Kirche aus.“
Ein für allemal: Eine aus reiner Gnade gewährte Aufhebung der Exkommunikation für einzelne Mitglieder einer reaktionären Splittergruppe bedeutet absolut NICHTS für deren doktrinelle Akzeptanz.
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#13   SignumSalutis †   13:30:11 | Mittwoch, 11. März 2009
@lux (alleluia)
… Ihre Freude in Ehren, aber wir sind immer noch in der Fastenzeit :-(
SignSal
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#12   Johannes Paul I.   13:10:42 | Mittwoch, 11. März 2009
Gut so, weil dann
hätte sich die Sicht des unter zwei Päpsten erfolgreich wirkenden Ecclesia-Dei-Kardinals unter Zustimmung des gegenwärtigen Papstes endgültig durchgesetzt: es liegt kein Schisma mehr vor. Nicht jedes bei gutem Willen aller Beteiligten mittelfristig durchaus lösbare Problem muß ständig mit dem Begriff „Schisma“ hochgeputscht und sinnloserweise verabsolutiert werden.
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#11   r.ruhrgebietler   13:07:58 | Mittwoch, 11. März 2009
lux in tenebris – sic transit gloria mundi!
quod erare demontrandum – deo gratias
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#10   lux in tenebris   12:51:45 | Mittwoch, 11. März 2009
Et nunc, reges, intellegite.
Erudimini, qui gubernatis terram. Servite Domino in timore et exultate ei. Cum tremore praestate obsequium illi, ne irascatur et pereatis de via, cum cito exarserit ira eius: Beati omnes qui confugiunt da eum. Ps 2, 10-13
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#9   r.ruhrgebietler   12:42:30 | Mittwoch, 11. März 2009
Ist ja toll!
Deo Gratias!
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#8   lux in tenebris   12:41:02 | Mittwoch, 11. März 2009
Quare tumultuantur gentes
et populi meditantur inania? Consurgunt reges terrae et principes conspirant simul adversus Dominum et adversus Christum eius: „Dirumpamus vincula eorum et proiciamus a nobis laqueos eorum!“
Qui habitat in caelis, ridet, Dominus illudit eis. Tum loquitur ad eos in ira sua, et in fuore suo conturbat eos: „At ego constitui regem meum super Sion, montem sanctum meum!“ Ps 2, 1-6
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#7   Sefirot   12:40:16 | Mittwoch, 11. März 2009
und ie Ihren erst
werte Mrs. Cologne…? Wirklich großartig! :(3
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#6   Mrs.Cologne   12:38:25 | Mittwoch, 11. März 2009
@sefirot
„Denn den Teufel spürt das Völkchen nie, wenn er es beim Schopfe packt.“
Ihr Postings sind der beste Beweiß dafür. :-D
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#5   Sefirot   12:31:27 | Mittwoch, 11. März 2009
Keine Verpflichtung zur Teilnahme
Ab diesem Zeitpunkt würden alle von Priestern der Bruderschaft gespendeten Sakramente – auch Beichten, Hochzeiten und Weihen – vom Heiligen Stuhl als erlaubt und gültig anerkannt.
Es besteht keine Verpflichtung an den sektiererischen Feiern teilzunehmen…
Verzicht ist besser, gerade in der Fastenzeit…
:-) :-) :-)
Denn den Teufel spürt das Völkchen nie, wenn er es beim Schopfe packt
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#4   Mrs.Cologne   12:29:01 | Mittwoch, 11. März 2009
www.Gloria.tv
7:26 min. Ultrakonservativ Teil 2
:-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D
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#3   gunther maria michel   12:27:20 | Mittwoch, 11. März 2009
Eine gute Nachricht.
Möge sie zutreffen und bald Realität werden.
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#2   lux in tenebris   12:23:27 | Mittwoch, 11. März 2009
Confortate manus dissolutas:
confortamini, dicite: Ecce Deus noster veniet, et salvabit nos, alleluia.
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#1   Domenico Tuttisanti   12:09:39 | Mittwoch, 11. März 2009
Oh, da werden sie alle wieder aufheulen,
unsere Ritter der unbegrenzten „Toleranz“ und „Dialogbereitschaft“. Denn die Toleranz darf ja bitte nicht so weit gehen, dass sie auch die katholische Tradition einschließt!
Oh weh, oh weh!
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