Schweiz
Schweizer Bischof: Ist das letzte Konzil eine Stopfgans?
Meinungsvielfalt wird nur in der einen Richtung, nämlich der progressiven, gefordert, während gegenüber den Altgläubigen nicht einmal jene Öffnung akzeptiert wird, die der Papst vorgenommen hat.
(kreuz.net, Basel) Gestern Mittwoch veröffentlichte Bischof Kurt Koch von Basel Ausführungen über das Zweite Vatikanum und die Piusbruderschaft.

Der Bischof freut sich, daß sich Schweizer Gläubige in jüngster Zeit so deutlich auf das Lehramt der Kirche berufen haben. Das Zweite Vatikanum sei mit großem Lob versehen worden – stellt er fest.

Als Beispiele nennt Mons. Koch eine kirchenfeindliche Petition für die Anerkennung des Zweiten Vatikanums und eine altliberale Demonstration in Luzern.

Ferner zitiert der Bischof das Editorial der altliberalen ‘Zeitung der Theologiekurse’.

Dort wurde die Frage gestellt, ob es „entgegen aller katholischen Lehrtradition“ nunmehr möglich werden solle, in der Kirche „ein Konzil und dessen Beschlüsse ausdrücklich abzulehnen“.

Sogar der bis anhin geächtete Kirchenbann wird ins Spiel gebracht: Ein solches Verhalten habe „bis anhin unweigerlich die Exkommunikation nach sich“ gezogen.

Kommentar von Bischof Koch: „Über soviel Lehramtstreue kann man sich eigentlich nur freuen.“

Eröffnung des Zweiten Vatikanums

Keiner steht vorbehaltlos zum Konzil

Gleichzeitig wundert sich der Bischof, warum diese Forderungen immer nur an andere gerichtet werden – an die Piusbruderschaft, an die Bischöfe und vor allem an den Papst.

Darum fordert Mons. Koch, bei sich selber zu beginnen:

„Wer kann dann von sich behaupten, er stehe ‘uneingeschränkt’ und ohne Reserve hinter dem Zweiten Vatikanischen Konzil?“

Haben diejenigen, die dies so lautstark fordern, keine Fragen an das vergangene Konzil?

Ich könnte mich jedenfalls davon nicht ausnehmen. Denn auch für mich gibt es in den Texten des Konzils problematische Punkte, die vertieft angegangen werden müßten.


Dann erwähnt Mons. Koch die altliberale Theorie, wonach man nicht den Text, sondern einen angeblichen „Geist des Konzils“ zu beachten habe.

Dazu erklärt Mons. Koch, daß das Zweite Vatikanum wie eine Stopfgans behandelt wird. Es würden in es beliebig Wünsche, Vorstellungen und Postulate hineingelegt.

Es gibt 21 Konzile

Schließlich kommt der Bischof zum Kern der Sache. Wenn es zum Katholizismus gehöre, die Beschlüsse eines Konzils anzunehmen, stelle sich sofort die Frage:

„Gilt dies nur für das Zweite Vatikanische Konzil, oder gilt es nicht auch von allen anderen Konzilien?

Müßte dann nicht auch ein Katholik exkommuniziert werden, der das Erste Vatikanische Konzil ablehnt?

Wie steht es mit den altkirchlichen Konzilien, die das Menschsein und Gottsein Jesu Christi gelehrt haben?

Wie steht es mit dem Trienter Konzil, das die Spendung der Sakramente eindeutig an die Priesterweihe gebunden hat?

Ist es nicht einseitig, nur die Anerkennung des Zweiten Vatikanischen Konzils, und zwar ‘uneingeschränkt’, zu fordern?

Denn der Katholik ist verpflichtet, alle Ökumenischen Konzilien seit Beginn der Kirche anzunehmen.“


Derselbe Glaube wie auf Trient?

Ferner behauptet Bischof Koch, daß Altgläubige und Altliberale das Zweite Vatikanum gleich
Kardinal Ratzinger in seiner Autobiographie
„Ich war bestürzt über das Verbot des alten Missale, denn etwas Derartiges hat es in der ganzen Liturgiegeschichte nie gegeben […]. Das nunmehr erlassene Verbot des Missale, das alle Jahrhunderte hindurch seit den Sakramentaren der alten Kirche kontinuierlich gewachsen war, hat einen Bruch in die Liturgiegeschichte getragen, dessen Folgen nur tragisch sein konnten […]. Man brach das alte Gebäude ab und baute ein anderes.“
beurteilten und als Bruch mit der Tradition betrachteten.

Damit bestätigt sich für den Bischof die alte Redewendung „les extrèmes se touchent“ – die Extreme berühren sich. Gemäß seiner Erfahrung fügt er hinzu: „et se battent“ – und schlagen sich.

Papst Benedikt XVI. glaube dagegen an eine „Hermeneutik der Reform“.

So habe er in seinem Begleitschreiben an die Bischöfe zum Motu Proprio betont: „In der Liturgiegeschichte gibt es Wachstum und Fortschritt, aber keinen Bruch.“

Benedikt XVI. wolle Altgläubige und Altliberale zum Konzil zurückrufen und so eine Versöhnung der höchst polarisierten Kirche in einer angeblich gesunden Mitte versuchen.

Wenigstens so behandeln wie die Altkatholiken

Der Bischof erinnert ferner an die Altkatholiken. Die Gruppe spaltete sich nach dem Ersten Vatikanischen Konzil 1870 ab, weil sie den Primat des Papstes leugnet.

Während der jüngsten Haßkampagne gegen die Kirche bewarben die Altkatholiken ihre Gemeinschaft mit Zeitungsinseraten.

Bischof Koch sieht dahinter die Devise: „Der anderen Kirche geht es schlecht, also ist dies eine gute Chance, für uns zu werben.“

Trotzdem sieht er den Dialog mit den Altkatholiken positiv.

Eine Annährung zwischen den beiden Gemeinschaften hätte angeblich gedeihen können, weil man sich gegenseitig Zeit gegeben habe:

„Müßten wir nicht aus dieser geschichtlichen Erfahrung lernen und der Piusbruderschaft auch Zeit lassen, um jenen geduldigen Dialog zu beginnen, wie ihn Papst Benedikt XVI. gewünscht hat?“

Nulltoleranz für den Dialog mit der Piusbruderschaft

Man dürfe auf die Piusbruderschaft nicht mit Höchstanforderungen zugehen. Sonst habe der Dialog keine Chance.

Mons. Koch will die Fragen, welche die Bruderschaft an das Konzil stellt, ernst nehmen – „ohne das zur Disposition zu stellen, was nicht verhandelbar ist“.

„Sollte man einen Dialog nur deshalb nicht beginnen, weil die Ausgangsbedingungen schlecht sind?“

Der Bischof kann nicht verstehen, daß man gegen den Papst und die Piusbruderschaft „für Meinungsvielfalt und Dialog innerhalb der Kirche“ demonstriert und gleichzeitig der Bruderschaft jeden Dialog verweigert:

„Muß man dies so verstehen, daß Meinungsvielfalt nur in der einen Richtung, nämlich der progressiven, gefordert wird, während gegenüber der traditionellen Seite nicht einmal jene Öffnung akzeptiert wird, die der Papst vorgenommen hat?“

Mons. Koch hat den Eindruck, daß das Wort „Dialog“ gegenüber Altgläubigen Nulltoleranz bedeutet und gegenüber den Altliberalen „anything goes“ – erlaubt ist, was gefällt.
      
29 Lesermeinungen
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#30   Mrs.Cologne   18:26:24 | Donnerstag, 12. März 2009
@Stephanus
Jetzt wo die Erklärung des Heiligen Vaters raus ist, werden Sie so einen albernen Umschwung noch häufiger erleben.
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#29   Stephanus   18:18:40 | Donnerstag, 12. März 2009
Habe ich das jetzt richtig verstanden??
ist S.E. Koch jetzt auf dem Nikodemusweg??? oder war er immer schon heimlich ein Piusbruder??? Sachen gibt’s
Wohin führt das, wenn das so weiter geht???
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#28   defendor   16:22:21 | Donnerstag, 12. März 2009
Für Zersetzer-Krakeler…
der reinen Lehre der heiligen Mutter Kirche bieten sich vielfältige „Alternativen“ im
synkretischen Dschungel der Irrlehren !
Aber nein, sie geifern lieber – durchtrieben kirchenfeindlich – lieber unter dem „Deckmäntelchen“ des angeblich soooooo „ungerechten“ Zölibats für ihre eigentlichen Ziele
die Profanierung der heiligen Mutter Kirche zu einer unverbindlichen, belanglosen – zeitgeist-kontrollierten – „Volkskirche“…also sie agitieren gleichsam
GEGEN DEN WILLEN GOTTES !
Doch wie schon der HEILIGE GEIST über Jahrhunderte SEINER Kirche Beistand geleistet hat…wird ER es auch weiterhin tun…
und die Krakeler bald als jene entlarven, vor denen Papst Pius IX. so eindringlich gewarnt hat…
als die gefährlichsten Feinde der heiligen Mutter Kirche…
die sogenannten „liberalen Katholiken“
www.gloriapolo.net/
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#27   HK417   16:12:08 | Donnerstag, 12. März 2009
Bischof Koch …
… wird mir noch richtig sympathisch. Immerhin mal ein Mann, der sich auch traut, diesen ach so liberal-toleranten Nattern ein wenig den Spiegel vorhält.
Und die Altkatholiken?
Bei denen weiß ich nie, ob ich über die billige Anbiederei in den Abwerbungsversuchen der Heiligen Kirche gegenüber kotzen sollte!?! Man stelle sich nur mal vor, die römisch-katholische Kirche würde bei anderen „Schwesterkirchen“ so penetrant Mitglieder abzuwerben suchen, wie es die Altkatholiken am laufenden Meter probieren … was bräche da für ein Geheule ob solcher Prosyletenmacherei aus!
Andererseits wäre die Vorstellung, das sich der ganze Zeitgeist-„Katholizismus“ zu den Altkatholiken hin vom Acker macht, auch nicht unsympathisch. Ich würde denen sogar noch einige „sakrale“ Mehrzweckhallen hinterher schieben, für Kult und Bespaßung.
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#26   DJM †   14:28:42 | Donnerstag, 12. März 2009
@Schalom – Hast Recht,…aber
Gott gab dem Menschen den freien Willen. Der ist auch ihm selber heilig. Dem Allerheiligsten Altarsakrament würde die „Ehe“ eines Priesters nicht schaden. Vgl. die hl. Catarina von Siena www.priester.cc/…ster/Die-Hl-Catarina/
Aber:
Der Zölibat – Bibeltheologische Klarstellung www.priester.cc/…r-heute/Der-Zoelibat/
LG, DJM
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#25   Sefirot   13:53:06 | Donnerstag, 12. März 2009
Schalom: Korinthenkackerei
…wie oft schon habe ich hier im Forum davon gesprochen. Wie oft schon habe ich die geifernden
Heißsporne hier schon angegriffen, weil sie aus Angst
vor Sünde keinen getrauen abzuwedeln und sich dabei zu freuen, weils schön ist.
Das sind die verklemmten Macker die lieber hundert Mal das Sündenregister lesen, anstatt einmal zum Schritt zu langen…
und zu tun was der möchte… Diese elende sündenbewusst Korinthenkackerei :-D
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#24   Domenico Tuttisanti   13:49:06 | Donnerstag, 12. März 2009
Schalom-Sefirot
führt wieder Selbstgespräche. Auch eine Form von Onanie! :-D
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#23   Schalom   13:45:35 | Donnerstag, 12. März 2009
Sefirot**** Wir erinnern die Herren, die so vehement das Zölibat von Priestern fordern,
an ihre eigenen stillen Masturbationen. :)3 :)3 :)3
Es soll keiner so tun, als wäre er die Heilige Castigas.
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#22   Protestant   13:37:47 | Donnerstag, 12. März 2009
Altkatholiken
Der Bischof erinnert ferner an die Altkatholiken. Die Gruppe spaltete sich nach dem Ersten Vatikanischen Konzil 1870 ab, weil sie den Primat des Papstes leugnet.
Das ist doch aber nicht das Einzige! Die Altkaholiken lehnen den Zwangszölibat ab, weihen Frauen zu Priesterrinnen und Diakoninnen, pflegen eucharistische Gastfreundschaft mit evangelischen Christen (und anderen), lehnen den Marienkult ab und erwarten von ihren Gläubigen auch keinen bedingungslosen Gehorsam gegenüber irgendwelchen Bischöfen.Die Altkatholiken haben keine Vorbehalte gegen Homosexuelle und reiten auch nicht ständig auf dem „einen Thema“ rum.Die Altkatholiken sind offen und tolerant – ich bezweifle nur, dass man sich bei ihnen auch nur annähernd die gleichen Mühen macht, wie bei den Piussen – ist auch nicht nötig, da sich die Altkatholiken – genauso wie die Protestanten-als eigene Teilkirche Christi verstehen und mit den Evangelischen und anglikanern bereits heute die „Einheit in versöhnter Verschiedenheit“leben.
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#21   Bodo11 †   13:16:33 | Donnerstag, 12. März 2009
sephirot
Erzkatholen?
Sie sind ein großer Dummkopf.
Sie verraten sich durch den Gebrauch spalterischer Wortschöpfungen.
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#20   Sefirot   13:02:22 | Donnerstag, 12. März 2009
Manchmal scheint,
als würden die Erzkatholen den oder das Zölibat nur als
Monstranz vor sich hertragen, um es an der nächsten
Mauer abzustellen und nach gebührender Frist mit ernster
Miene und hochroten Backen oder Wangen * wieder ein kurzes Stück weiter zu tragen… :-$
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#19   Schalom   12:58:26 | Donnerstag, 12. März 2009
Ledige und verheiratete Priester braucht die Kirche
Nicht der Zwangszölibats Fetisch aus dem Mittelalter ist wichtig, sonder die Versorgung der ganzen Welt mit praktischer Pastoral und Evangeliumsverkündiigung.
Wer dabei zölibatär als Mönch leben möchte, kann das ohne das menschenverachtende Gesetz von 1139, dessen Durchsetzung päpstlich gewaltätig brutal war.
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#18   Mrs.Cologne   12:31:19 | Donnerstag, 12. März 2009
@pamino
Pro Köln? Soll das eine Anspielung sein?
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#17   pamino   12:28:28 | Donnerstag, 12. März 2009
Pro Köln
Donnerstag, 12. März 2009 10:19, Schalom: […] Päpstlich und bischöflich betriebene Bordelle Rom, Köln, Salzburg usw.
Du hättest eine Neuausgabe machen, nicht einfach wiederauflegen sollen. Du scheinst trotz meines Beitrages zum Kölner Stadtbordell immer noch nicht den Unterschied zwischen Stadt- und Kurköln zu verstehen, vermutlich, weil es nie eine Freie Reichsstadt Salzburg gab.
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#16   DJM †   12:23:27 | Donnerstag, 12. März 2009
@Alois Bischof – Evolution des Dogma
„Evolution ist die Veränderung der vererbbaren Merkmale einer Population von Lebewesen von Generation zu Generation.“… und sonst nichts.
Evolution ist nicht gleich zu setzen mit jeder Entwicklung.
Bewußt oder weil man selber auch als Bischof die katholische Religion nicht mehr kennt?
Unterstellungen, … Zwielicht, Beschwichtigungen von Laien, etc. :-[ Gäääähhnn…
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#15   Alois Bischof   12:01:57 | Donnerstag, 12. März 2009
Ziemlich offener Brief
und dem Inhalt nach, schön tolerant der FSSPX gegenüber.
Jedoch irrt Bischof Koch sich, wenn er glaubt, das II. Vatikanum stehe wie das Konzil von Trient als dogmatisches und unfehlbares Konzil da.
Er glaubt leider, es gebe keinen Widerspruch zwischen dem II. Vatikanum und der daraus hervorgegangenen Neuen Konzilskirche (cf. Kardinal Benelli) und der vorkonziliaren Römisch-katholischen Kirche.
Natürlich ist Liturgie Wachstum und ist auch die Glaubenslehre Wachstum, wie Kardinal Newman es darlegte.
Jedoch Widersprüche sind kein Wachstum, keine „Kontinuität“ – nur so, wenn Kontinuität eine Anpassung dem Zeitgeiste nach bedeutet, oder die ständige „Evolution des Dogma“, wie die Modernisten bereits – so der hl. Pius X. – im frühen 20. Jh. lehrten und verbreiteten.
In dieser „Tradition“ steht Bischof Koch leider auch. Zusammen mit dem progressistischen Theologen Joseph Ratzinger (Benedikt XVI.), der das sog. Konzil retten möchte, indem er es auch den „unbelehrbaren“ Piusbrüdern beibringt.
Von den Widersprüchen des II. Vatikanums und der V2-Religion mit der katholischen dogmatischen Glaubenslehre und z.B. ‘Quanta Cura’ und ‘Mystici corporis’ und ‘Humani generis’, spricht hier keiner.
Bewußt oder weil man selber auch als Bischof die katholische Religion nicht mehr kennt?
Dazu noch die Zweifel der traditionstreuen Katholiken zur angeblichen Gültigkeit der Neuen Sakramente die 1968-1973 eingeführt wurden von Paul VI.
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#14   r.ruhrgebietler   11:52:34 | Donnerstag, 12. März 2009
@Thomasius – hm…
ist das so? Warum haben die Berufenen der rkK dann (immer) zölibatär gelebt? (Platt nachgefragt: haben die keinen hochgekriegt – oder welch Rotlichtformulierung sie auch immer setzen wollen)
Lt. Bibel hat selbst Jesus den Grundstock für’s Zölibat gelegt!
Zöllibatsgegner raus aus der Kirche Jesu Christi.
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#13   Thomasius   11:42:01 | Donnerstag, 12. März 2009
@ruhrgebietler
Für Zöllibatsgegner ist in der … RKK kein Platz. Zöllibatsgegner raus aus der Kirche Jesu Christi.
Dem ersten Teil kann ist zustimmen, doch was hat das mit der Kirche Jesu Christi zu tun? Die Kirche Jesu Christi ist jahrhundertelang ohne Zölibat ausgekommen. Zölibat ist eine „menschliche“ Erfindung und hat mit Jesus Christus nichts zu tun. Es ist ein Unterschied, ob man eine Ehepflicht für Priester ausschließt oder einen Zölibat vorschreibt – mit allen damit in der kirchlichen Vergangenheit und Gegenwart zusammenhängenden Problemen.
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#12   Bodo11 †   11:30:04 | Donnerstag, 12. März 2009
trisa kath:
…hat und die Türen aufgestossen hat.
Nun aber hat der Papst bemerkt : es zieht !
Es wird Zeit sie wieder etwas zu Schließen,sonst dringt noch mehr Rauch des Satans ein.
solange sie in ihren eigenen Kirchen und Grüppchen agieren und die wirklichen Gläubigen nicht belämmern
Na sie Ausgrenzerin.
Sie haben schon verloren.
Wir sind schon unter euch.
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#11   Tridentinus   11:30:04 | Donnerstag, 12. März 2009
@Trisa kath.
Nichts verstanden von Ökume, was? Das ist das Problem, wenn die einen den anderen immer absprechen, wirkliche Gläubige zu sein. Egal in welche Richtung.
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#9   DJM †   10:43:50 | Donnerstag, 12. März 2009
@Schalom
Man kann hier keinen Unterschied machen zwischen Pflichtzölibat und „freier“, also Leibeigener Priester. Vergiss das nicht. In erster Linie zählt die Herde, also die Katholiken, welche den geistlichen Führer im Priester sehen, demnach den Seelenführer. Hier einen Unterschied zu machen wäre fatal. Paulus lehrte ja auch, dass wer eine Frau hat, geteilt wäre in Christus. Nehmen wir doch auch das Beispiel der Heiligen her, insb. des hl. Franziskus. Seine Liebe zur hl. Clara hätte druchaus genau das bewirken können, wofür Du Dich hier stark machst. Er wurde stigmatisiert, für seine Treue zu Gott und wie Du weißt, ist Gott eifersüchtig. Wir können auf eine lange Tradition der Heiligen und Mystiker zurückblicken, welche eben diesen Weg der Keuschheit lehrten und ihn auch gingen.
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#8   r.ruhrgebietler   10:43:00 | Donnerstag, 12. März 2009
schal-om – und wieder daneben
Als Kirchenfeind sind Sie hinlängst hier bekannt! Und das Bild vom keuschen Priester blüht überall da, wo ur-kath. Gedankengut im tiefen Vertrauen auf JESUS CHRISTUS seine Wurzeln hat!
Schandflecken in der rkK hat es dennoch gegeben und dienen bei weitem NICHT ALS VORBILDER: Mätressenpäpste und Zölibatessen in der Kirchengeschichte
Päpstlich und bischöflich betriebene Bordelle Rom, Köln, Salzburg usw.
WELTBILDVERLAG
Firmenanteile bei der Kondomindustrie etc.
Heute: 20 000 „heimliche“ Preisterkinder in Europa.
Nein, es werden bei weitem mehr sein!
Über 50 % der Priester weltweit haben sexuelle Beziehungen zu Frauen. 12 % polnischer Priester wünschen sich Frauen und Kinder.
Ausstralien 120 wegen Kinderschändung vorbestrafte Priester beim Papstbesuch…
Genau diese sind die Schandflecken, vor denen es Jesus Christus ekelt. Lesen Sie die Gebete zur Barmherzigkeitsnovene!
Man ist kein „Kirchenfeind“, wenn man die Mißstände aufzeigt und nicht traditionell vertuscht.
Bleibt die Frage, WIE diese Mißstände aufgezeigt werden! Mit geiler Lust es mal wieder diesen reaktionären schwarzen Krähen ein’s ausgewischt zu haben oder im strengen mahnenden und disziplinierenden Dialog.
Für Zölibatsgegner ist in der hlg rkK kein Platz! Zölibatsgegner raus aus der Kirche Jesu Christi!
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#7   Bodo11 †   10:40:38 | Donnerstag, 12. März 2009
Schalom
Man ist kein „Kirchenfeind“, wenn man die Mißstände aufzeigt und nicht traditionell vertuscht.
Nur weil die Menschen schwach sind,ist es noch lange richtig als gut erkannte Prinzipien einfach fallen zu lassen.
Wo kommen wir denn da hin !
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#6   Schalom   10:35:06 | Donnerstag, 12. März 2009
DJM Sie haben recht. Wer das Zölibat leben will, braucht kein Gesetz.
In der Heiligen Orthoxie gibt es Mönche und verheiratete Priester.
Der zölibatäre Paulus plädiert im 1. Korinther für die Frauen der Apostel und Bischöfe.
Auch bei uns sprechen viele Ordensleute (Anselm Grün) für die Priesterehe, damit die Heimlichtuerei und Psychosen aufhören.
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#5   clarissa colonia   10:33:37 | Donnerstag, 12. März 2009
Falsch, mein Lieber!
Der Zölibat ist nach kirchlicher Morallehre die einzig mögliche und zulässige Lebensform nichtverehelichter Katholiken; dazu zählen selbstredend auch (lateinische) Kleriker und Ordensleute.
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#4   DJM †   10:26:53 | Donnerstag, 12. März 2009
@Schalom
Ihr Glaube an die Priesterschaft wirkt säkularisiert. :'( Ein keusches Leben ist nicht nur für Priester vorgesehen, sondern auch für Ordensleute.
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#3   Schalom   10:19:54 | Donnerstag, 12. März 2009
Das Pflichtzölibat ist nur noch eine fromme Legende.
Das Bild vom keuschen Priester blüht nur noch in den Köpfen von Fundamentalisten.
Mätressenpäpste und Zölibatessen in der Kirchengeschichte: Päpstlich und bischöflich betriebene Bordelle Rom, Köln, Salzburg usw.
Heute: 20 000 „heimliche“ Preisterkinder in Europa.
Über 50 % der Priester weltweit haben sexuelle Beziehungen zu Frauen. 12 % polnischer Priester wünschen sich Frauen und Kinder.
Ausstralien 120 wegen Kinderschändung vorbestrafte Priester beim Papstbesuch.
Homosexuelle Priester auf der ganzen Welt verteilt, befürworten das „Pflichtzölibat.“
Abtreibungen von Priestern erzwungen.
Ordenoberinnen beklagten sich in Rom über Priester,
die afrikanische Nonnen vergewaltigt haben.
Man ist kein „Kirchenfeind“, wenn man die Mißstände aufzeigt und nicht traditionell vertuscht.
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#2   DJM †   09:54:33 | Donnerstag, 12. März 2009
@Redaktion
Danke für den Artikel! :-)
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#1   r.ruhrgebietler   09:29:49 | Donnerstag, 12. März 2009
lest das Buch „Der Rhein fließt in den Tiber“
Das Buch „Der Rhein fließt in den Tiber“ zählt seit Jahren zu den Standardwerken, wenn es um die Ereignisse (vor und) um das 2. Vatikanums geht.
Beim Schreiben dieses Buches stand P. Ralph Wiltgen eine vollständige Sammlung aller, vom Konzilssekretariat an die Konzilsväter gerichteten Dokumente und Arbeitspapiere, zur Verfügung.
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