Ein altgläubiger Kirchenrechtler hat jüngst die fatalen Konsequenzen des Ökumenismus aufgedeckt: „Der Ökumenismus ist eine Brücke zum Übergang in den Protestantismus.“
Hw. Georg May im Interview mit ‘Gloria.TV’.
(kreuz.net, Budenheim) Der Ökumenismus ist das verhängnisvollste Ergebnis des Zweiten Vatikanischen
Konzils.
Das erklärte der emeritierte Mainzer Kirchenrechtler, Hw. Georg May, in einem Interview vor
der internationalen Videowebseite ‘Gloria.TV’.
Die Texte des Pastoralkonzils seien im großen und ganzen
vereinbar mit der Weise, wie man bis zum Konzil mit Nicht-Katholiken umging.
Doch dann ortet Hw. May
das Problem: Das Konzil habe die Gefahren des Umgangs mit Nicht-Katholiken weitgehend ausgeblendet oder
übersehen.
In den Konzilstexten würden nicht-christliche und nicht-katholische Religionen in höchsten
Tönen gelobt.
Das Zweite Vatikan überschütte andere Religionen mit Gefälligkeiten: „Aber es wurde
die Aggressivität und das Unheil unterschlagen, das von ihnen ausgegangen ist.“
Hier sieht Hw. May einen
„ganz schlimmen Fehler“.
Die Kirche protestantisiert
Hw. May glaubt, daß man das „Unheil“ nach dem
Zweiten Vatikanum hätte aufhalten können – „wenn in der Kirche Disziplin geherrscht hätte, wenn die
Päpste das Zepter in der Hand gehalten hätten, wenn die Bischöfe sorgsam mit den Weisungen umgegangen
wären.“
Doch das sei nicht geschehen.
Darum rät er den Katholiken, keinesfalls mit Protestanten gemeinsam
zu beten. Der Glaube bilde eine Trennwand: „Wenn der Glaube nicht identisch ist, kann auch die Religionsübung
nicht gemeinsam gehalten werden.“
Die große Gefahr ökumenischer Veranstaltungen sieht Hw. May darin,
daß sie nur auf dem Niveau des Protestantismus abgehalten werden können.
Man einige sich dort auf den
Protestantismus als kleinstem gemeinsamen Nenner. Dadurch würden die Gläubigen den Eindruck bekommen,
daß man auf das Katholische verzichten könne:
„Der Ökumenismus ist eine Brücke zum Übergang in den
Protestantismus.“
Probleme auch mit den Orthodoxen
Die Ökumene mit den orthodoxen Gemeinschaften hält
Hw. May für genauso schwierig – „wenn nicht noch schwieriger“.
Die Orthodoxen seien von einem „Exklusivitätsdenken
besessen“ – bemerkt Hw. May:
„Sie zeigen gegen den Katholizismus eine Aggressivität, die bei vielen
Protestanten in dem Maß nicht zu beobachten ist.“
Es sei ferner falsch, zu behaupten, daß die orthodoxen
Gemeinschaften, denselben Glauben teilten.
Als Beispiel nennt Hw. May das Kirchenverständnis und die
Ehescheidung.
Ein Ministerpräsident von Griechenland habe viermal hintereinander eine orthodoxe Ehe
geschlossen: „Das ist für uns inakzeptabel“ – kommentiert Hw. May.
Die Orthodoxen lehnten auch das Papsttum
kategorisch ab.
Vorbild für eine echte Ökumene
Auf die Byzantinische Liturgie angesprochen, erklärt
Hw. May, daß diese auch in den unierten Kirchen zelebriert wird: „Aber sie setzt eine besondere Mentalität
voraus.“
Die Göttliche Liturgie dauere sehr lange, ereigne sich hinter einer Bilderwand und würde dem
europäischen Menschen schwerfallen.
Gleichzeitig anerkennt Hw. May, daß diese Liturgie reich ist an
dogmatischen Aussagen, an Verehrung der Muttergottes und der Heiligen.
Doch durch den Ökumenismus sei
die Lage der unierten Gemeinschaften außerordentlich prekär geworden: „Die katholischen Ökumeniker
sehen in ihnen ein Hindernis für die Ökumene mit den Orthodoxen.“
Die Unierten würden den Vertretern
des Ökumenismus lästig fallen.
Doch für Hw. May zeigen die Unierten, daß auch die byzantinische Tradition
in der Kirche eine Heimat hat:
Sie sind für den Kirchenrechtler das Vorbild für eine Einheit der Christenheit –
„indem sie sich unter Wahrung ihres liturgischen Erbes dem Heiligen Vater in Rom unterstellen.“
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Galatea: Wahrheit Wir wissen leider nicht, unter welchem Druck die deutschen (und möglicherweise auch
die österreichischen) Bischöfe stehen. Daß diese Leute die Kirche freiwillig so den Bach hinunter gehen
lassen, scheint mir völlig ausgeschlossen. Ich darf an das Schicksal von Papst Johannes Paul I. erinnern,
Gerüchte über seine Ermordung sind bis heute nicht verstummt (David A. Yallop, „Im Namen Gottes?“ rororo,
6. Auflage im April 2005). JPI. hatte sich mit einigen Bankern angelegt. So wird über Gender-Revolution
und Diktatur des Relativismus so gut wie überhaupt nicht gepredigt. Pfarrer Vosen, der jetzige Pfarrer
von „Maria in der Kupfergasse“ in Köln, hat doch wahrhaftig in einer Predigt die Esoterik als Hauptfeind
der Kirche dargestellt, ausdrücklich genauso, wie damals die Reformation Hauptfeind der Kirche war, also
beide hinsichtlich ihrer Kirchenfeindlichkeit und als Machtfaktor gleichgesetzt. Dieser Mann ist an Naivität
unüberbietbar! Meine Kenntnis von Diktatur des Relativismus und Genderrevolution verdanke ich Herrn Pater
Alexander Ultsch, dem Subsidiar der genannten Pfarre, der den Mund noch aufmacht und über solche heiße
Eisen predigt, leider als einsamer Rufer in der Wüste. Die Lektüre, die er mir auf meine persönliche
Anfrage empfohlen hat und die auch seiner Predigt zugrundelag, ist mir leider nicht greifbar, aber sicher
unter dem Titel „Diktatur des Relativismus und Genderrevolution“ im Handel erhältlich.
So ist das, lieber Herr Guttenberger, wenn die Bewahrerin der Wahrheit diese der Welt zum Fraße gibt.
Es ist nichts anderes zu erwarten, und in einem halben Jahr werden hier noch grauslichere Häresien als
Glauben gelehrt. Wer hat den Glauben denn verkauft? Wer Jesus Christus? Seine eigene Kirche hat die Verheißung,
dass jeder zu Gott kommen kann, der bereut, verraten und auf den Müll geworfen. Stattdessen muss man
sich dann eben solches anhören oder lesen. Wir haben es ja nicht anders gewollt.
Jotef: Verwirrtheit Sie können doch mit den Begriffen nicht richtig umgehen, und nicht ich. Im Übrigen
bin ich kein Protesant, sondern konservativer Katholik. Was Sie sind, ist bisher völlig unklar.
Fortsetzung zur ‘fatalen Ökumene’ – gemäß indischem Jesuiten Sebastian Painadath (- also nicht gemäß
Jörg…)… Letztlich geht es um die Erkenntnis, dass alle Menschen zur universalen Familie Gottes eingeladen
sind: Alle sind berufen, Kinder Gottes zu werden. Die belebende und vereinigende Kraft dieser Zugehörigkeit
ist der Geist Gottes, der in den Herzen aller Menschen wirkt. Die verwandelnde Gegenwart des Geistes erkennt
Paulus in der Vielfalt der Geistesgaben. „Es gibt verschiedene Gnadengaben, aber nur den einen Geist.
Es gibt verschiedene Dienste, aber nur den einen Herrn. Es gibt verschiedene Kräfte, die wirken, aber
nur den einen Gott: Er bewirkt alles in allen“ (l Kor 12,4-6). Die Vielfalt der Geistesgaben darf respektiert
werden, aber die Einheit im Geist soll wahrgenommen werden. (Anmerkung JF = Prinzip der Demokratie) Der
Prüfstein der wahren Geistesgaben ist die Liebe. „Jedem aber wird die Offenbarung des Geistes geschenkt,
damit sie anderen nützt“, schreibt Paulus im ersten Korintherbrief (12,7). Die Gaben sind gegeben, um
die Gemeinde im Geiste Christi aufzubauen. Gleich nach der Beschreibung der verschiedenen Geistesgaben
singt Paulus das Hohelied der Liebe (l Kor 13). Darin heißt es: Die einzelnen Gaben vergehen, aber die
Liebe hört niemals auf. Interruptus. Der Rest – knapp 2000 Zeichen – kommt später, falls möglich. @Jörg…Ihre
Bemerkung läßt erkennen, dass Ihre Verwirrtheit weiter besteht. Ich weiß nämlich noch, was Sie mir
schrieben. Und ich weiß (und verstehe) auch, was ich Ihnen schrieb, Sie Erz-Protestant, Sie… o^/
Jotef: Ihre Stellungnamen Daß Sie sämtliche Begriffe durcheinanderwerfen, so z. B. Ökumene und Ökmenismus –
habe ich Ihnen bereits beschrieben. Daß die Verlegung des Herrentages vom Sabbat auf den Sonntag durch
die Auferstehung begründet ist, habe ich Ihnen auch bereits dargeleg. Inwieweit dabei Abgrenzungsgedanken
eine zusätzliche Rolle gespielt haben, ist eine ganz andere Frage.
@lateiniheini +@gerhard – Sie hängen ja schöne Früchte an ‘diesen Baum der verhängnisvollen Konzil-Ergebnisse’,
deren fatalste Konsequenz „bekanntlich“ lautet (sh.oben): „Der Ökumenismus ist eine Brücke zum Übergang
in den Protestantismus“. Ich habe hier einen heute gefundnenText, Gesamt-Umfang über 4000 Zeichen, den
ich verbreitungswürdig + fatal ökumenisch finde (hoffentlich versteht das auch Jörg… ohne Verwirrung).
Hier der Anfang (Fortsetzung folgt, wenn erlaubt): Von der Furcht zur Liebe Der Geist Jesu Christi will
alle Menschen zusammenführen. Darüber meditiert der indische Jesuit Sebastian Painadath in der vierten
Folge seiner Reihe zur Fastenzeit. Die Wende bei Paulus bedeutete eine Befreiung von der Enge einer religiösen
Zugehörigkeit zur Weite der spirituellen Erfahrung. Er sah ein, dass das Bewusstsein, das „Volk Gottes“
zu sein, nicht mehr auf die Herkunftsgesellschaft beschränkt bleiben darf, sondern auch die Nicht-Juden
umfassen, die Heiden umarmen soll. Gott will, dass alle Menschen zum Heil gelangen (vgl. l Tim 2,4). Gottes
Geist, der sich in Christus manifestierte, reißt die Mauern nieder und waltet über die Grenzen der Kulturen
und Religionen hinaus (Eph 2,14).Diesem großen Geist Raum geben – darum geht es in der neuen Geisteshaltung.
So erklärt Paulus im Galaterbrief: „Ihr seid alle durch den Glauben Söhne und Töchter Gottes in Christus
Jesus … Es gibt nicht mehr Juden und Griechen, nicht Sklaven und Freie, nicht Mann und Frau; denn ihr
alle seid einer in Christus Jesus“ (3,26.28).
#147 lateiniheini 11:40:30 | Freitag, 20. März 2009
@gerhard dass man seine eigene Meinung und seinen eigenen Glauben zwar für richtig hält, ihn aber nicht
anderen aufzuzwingen versucht. Ja, wir reden ja hier zumeist noch nicht einnmal von verschiedenen Religionen
(Christentum, Islam,Buddismus u.ä.), sondern bekriegen uns ja schon als Christen. Glauben und glauben
lassen- dies sollte der Massstab sein!Ein röm.-katholischer Christ mag seinen Weg zu Gott auf seine Weise
finden, ein evangelischer Christ auf eine etwas andere Weise und ein Altkatholik, Pius-Bruder oder Anglikaner
ebenfalls auf seine Weise. Solange ich mit meiner eigenen Art zu glauben, den Weg zu Gott finde – gut!
Und ich bin natürlich umso zufriedener mit diesem Glauben, wenn ich auch andere in Frieden Glauben lasse.
Das heißt nicht, dass ich nicht diskutiere und meine Meinung zu anderen Überzeugungen oder Wegen kundtue.
Wenn ich sage, dieses und jenes gefällt mir persönlich bei den Piussen nicht, dann hat das nichts mit
Verfolgung oder Verleumdung zu tun…mit diesen Einwänden muss und kann ich ja schließlich auch leben!
Sich jedoch einem vollkommen überzogenenen Absolutheitsanspruch über andere zu stellen – derjenige hat
bei mir keine-aber auch nicht die geringste-Chance! Wir sagen im Sprichwort so schön „Viele Wege führen
nach Rom“- abgewandelt passt es auch „Viele Wege führen zu Gott“! :)3
@ Bückeburger Natürlich ist jeder von dem, was er glaubt und für richtig hält, überzeugt! Das darf
aber nicht zu einer aggressiven Verurteilung derer führen, die anders denken. Hw. May unterstellt den
orthodoxen Christen, von einem „Exklusivitätsdenken besessen“ zu sein und „gegen den Katholizismus eine
Aggressivität“ zu zeigen, die nicht richtig sei. Genau dieses „Exklusivitätsdenken“ und diese „Aggressivität“
kommt aber leider in sehr vielen kreuz.net-Artikeln und auch in den Äußerungen der Pius-Brüder zum
Tragen. Was man bei anderen verurteilt, darf man auch bei sich selber nicht zulassen! Der in kreuz.net
und bei den Pius-Brüdern verurteilte Ökumenismus setzt voraus, dass man seine eigene Meinung und seinen
eigenen Glauben zwar für richtig hält, ihn aber nicht anderen aufzuzwingen versucht. Nur dadurch, dass
man seinen Nächsten liebt, kann der Funke des eigenen Glaubens und der eigenen Überzeugung überspringen.
@Jörg… Sie protestieren ja schon wieder ! Sie Erz-Protestant, Sie ! ! Dieses Mal allerdings dagegen,
dass die „Erfindung“ der Sonntags- (statt Sabbat-)Heiligung eine Protesthandlung war. Die ‘christliche
Begründung’ dieser Protesthandlung ist ‘ein alter Hut’ (und alles andere als von Ihnen!) und diente u.a.
machtpolitischen Zwecken zur Abgrenzung gegen ‘das Judentum’ bzw. gegen jene Christen, die aus Solidarität
zur Bibel und zum Juden Jesus den Sabbat weiter achteten und dafür mit dem Tode bedroht wurden. Von unbiblischen
‘christlichen Protesten’ gibt es unzählig viele. Immer gemessen an dem, was für Ur-Christen standard
war. „Sachkundig“ müssen Sie sich schon anderwärts machen. Es ist nicht meine Aufgabe, Sie hier ‘auf
den Topf’ zu setzen, wo Sie offensichtlich ‘rechts’ und ‘links’ nicht auseinander halten können – oder
verwechseln. Das geht eindeutig aus ihrem letzten Absatz hervor: Im Übrigen habe ich aus spätestens
seit Ihrer vorletzten Stellungnahme den Eindruck, daß Sie Begriffe ohne Wissen um deren sachnliche Bedeutung
nach Lust und Laune durcheinander werfen. Um Ihnen aus Ihrer Verwirrtheit heraus zu helfen, müssten Sie
schon präzisieren, an welcher Stelle es hapert. Wie gesagt: ES WERDE LICHT gilt jedem.
#144 Bückeburger 23:28:53 | Donnerstag, 19. März 2009
@ Gerhard Den eigenen Glauben für exklusiv zu halten, halte ich für normal und geradezu zwingend (deshalb
nimmt man ihn ja an!) – zumindest wenn man’s ernst meint. Entscheidend ist doch, dass man seinen Nächsten
liebt. Die Liberalen verwechseln Toleranz mit Nächstenliebe, darin besteht ihre Verblendung. Wer liebt,
braucht keine Toleranz mehr, Liebe ist besser.
Jotef: Sabbat – Sonntag Daß die Verlegung des Herrentages vom Sabbat auf den Sonntgag eine Protesthandlung
ist, ist eine von Ihnen aufgestellte Behauptung. Einen sachliche Begründng für Ihre These führen Sie
jedenfalls nicht an, obwohl ich die Verlegung mit christlichem Gedankengut begründet habe. Im Übrigen
habe ich aus spätestens seit Ihrer vorletzten Stellungnahme den Eindruck, daß Sie Begriffe ohne Wissen
um deren sachnliche Bedeutung nach Lust und Laune durcheinander werfen.
Die Orthodoxen seien von einem „Exklusivitätsdenken besessen“ – bemerkt Hw. May Die Orthodoxen seien
von einem „Exklusivitätsdenken besessen“ – bemerkt Hw. May: „Sie zeigen gegen den Katholizismus eine
Aggressivität, die bei vielen Protestanten in dem Maß nicht zu beobachten ist.“ Genau dieses „Exklusivitätsdenken“
zeigt sich auch bei kreuz.net und bei der Pius-Bruderschaft. Hier kommt eine Aggressivität der Kirche
gegenüber zum Ausdruck, die das Maß des Zuträglichen weit überschreitet. Nicht umsonst haben sich
die Bischofskonferenzen darum auch von dem, was kreuz.net propagiert, distanziert.
@Jörg… – einen Protest-Akt souverän zu nennen (noch dazu unvorstellbar), ist schon flott. Mir gibt
das Hoffnung, dass auch Leute wie Sie „im Prinzip“ ganz vernünftig sind, auch wenn sie Fragen nicht beantworten
(können) und – für mich – klare Zusammenhänge als verworren bezeichnen. Ich verlasse mich darauf: ES
WERDE LICHT kommt auch zu Ihnen. Die Verlegung des Herrentages vom Sabbat auf den Sontag, also den Auferstehungstag,
…bleibt eine Protesthandlung. Eine noch so „geschichtliche Begründung“ beißt davon keinen Faden ab.
Un-Biblisch ist es auch. Aber es verbindet doch immerhin „die Katholiken“ mit „den Protestanten“ – wie
eine Brücke gemäß Artikel zu diesem thread, egal wie verworren das für Sie ist.
Jotef: Ihre Stellungnahmen sind weiterhin unklar. Sie sprechen von der katholischen Katholizität im Katholizismus.
Was soll das? Was soll der eigene Protestantismus in der katholischenn Katholizität? Sie erwecken den
Eindruck, mit Begriffen um sich zu werfen, deren Bedeutung Sie nicht kennen. Die Verlegung des Herrentages
vom Sabbat auf den Sontag, also den Auferstehungstag, wie ihn die Russen tatsächlich nennen (woßkreßenie)
zeugt von einer uns Heutigen unvorstellbaren Souveränität der damals noch ungeteilten Kirche, die durch
jede Spaltung ein Stück Dynamik verloren hat (also Kirchenspaltung verursacht Entdynamisierung). Wie
wollen Sie ohne feste Zuordnung von Bedeutung zu Begriffen ernsthaft verhandeln?
Der Gott der Freiheit-ein falscher Gott Der Gott der Freiheit-ein falscher Gott Nie liegt der Mensch sicherer
in Ketten,als wenn er denkt er wäre frei.
@Jörg… An welcher Stelle verwirrt die (unterstellte) Verworrenheit ? Kommt auch mit mehrmaligem Lesen
nicht zustande, was mit ES WERDE LICHT begann ? (Denn nach meiner eigenen Auffassung ist alles sehr klar
!) Ich fühle mich erinnert – und das schon finde ich amüsant – an die Zusatzerklärung in der Bibel,
als Jesus das Gleichnis mit den Samenkörnern brachte. Da musste er seinen Jüngern (auch) erklären,
was er überhaupt damit meinte. Die Anfrage Verstehen Sie etwa den Unterschied zwischen Ökumene und Ökumenismus
bzw. Katholizität und Katholizismuns nicht? … lenkt nur ab vom eigentlichen Titel-Thema „fatale Konsequenzen“.
Ich bin nämlich der Ansicht, dass die katholische Katholizität im Katholizismus blind ist gegenüber
ihrem eigenen Protestantismus, dem ‘die Welt’ u.a. die Sonntags-Heiligung (statt der Sabbat-Heiligung)
verdankt – usw.
Jotef: ewiges Leben Wegen unserer unsterblichen Seeletragen wir das ewige Leben bereits jetzt in uns.
Ihre übrigen Einwendungen scheinen mir -zumindest beim ersten Lesen – so verworren, daß ich Sie um nähere
Erläuterung bitten muß. Verstehen Sie etwa den Unterschied zwischen Ökumene und Ökumenismus bzw. Katholizität
und Katholizismuns nicht?
„Der Ökumenismus ist eine Brücke zum Übergang in den Protestantismus“ – das soll fatal sein ? höchstens
in den Augen und Hirnwindungen von altgläubigen Kirchenrechtlern. – Aber das sind ja auch Menschen…
Was hier seit meinen gestrigen Absonderungen um 17:40 an ‘gehobenem Kirchenlatein’ – pardon: an geschwollenem
Kirchenverständnis – vorgeführt wurde, gleicht einem Stellungskrieg zwischen RKK-Recht und Orthodoxie…und
ist so überflüssig wie ein Kropf. Mir macht auch ein Kropf Freude: Es läßt sich so herrlich mit dem
Finger drauf zeigen: Die Orthodoxie erlaubt drei Heiraten, unabhängig davon, ob die jeweils vorangegangene
Ehe durch Tod oder Scheidung endete, wobei die Formulierung „bis der Tod euch scheidet“ dort beanstandet
wird: wegen des Übergangs in das ewige Leben kann der Tod nicht scheiden, so daß diese Formulierung
nach orthodoxer Auffassung als Zweifel am Weiterleben nach dem irdischen Tode verstanden werden kann.
(Guttenberger, gestern, 20:24, erster Absatz) Außerdem verführt er (schon wieder!) – zu folgenden Anfragen:
1. Wenn schon ‘über den biologischen Tod hinaus’ gedacht wird, wie kommt denn ‘die Orthodixie’ dazu zu
behaupten, dass das EWIGE LEBEN erst danach ANFÄNGT ? 2. Wenn schon EWIGES LEBEN ‘kirchenrechtliche’
Glaubenaussagen bestimmt, was mag die Ursache sein dafür, dass man dem auf gegenseitiges Versprechen
aufgebauten Eheleben keinen eigenen Tod zubilligt? 3. Wer zweifelt daran, dass EWIGES LEBEN und EHE nicht
auf dem Versprechen basieren, sondern auf dem VERTRAUEN des Endverbrauchers? Kirchen’recht’ hin oder her…ist
schon fatal ! :(3
Werter Jörg, so es Sie mehr als nur leihweise interessiert: Die Beihefte zum MKCIC sind publiziert beim
Hubert Wingen Verlag GmbH & Co Essen (02 01/ 22 25 41 – ohne Gewähr!) und müßten eigentlich auch noch
über den Buchhandel verfügbar sein. cc.
Clarissa Colonia: othodoxe Trauung Der Autor ist der bekannte griechische Metropolit. Es ist nicht auszuschließen,
daß es in einzelnen Ländern unterschiedliche Praktiken gibt. Ich habe damals russische Tradition gelernt
und auch bei einer (katholischen) Trauung (im byzantinischen Ritus russischer Tradition) ministriert.
Ich versuche den genannten Text im Maternushaus zu beschaffen und hoffe auf die Möglichkeit einer Photokopie.
Noch einmal herzlichen Dank! JG
Werter Jörg, die Diss. ist erschienen als Beiheft 26 zum Münsterischen Kommentar zum CIC, Essen o.J.
Erhältlich ohne jeden Zweifel in der Diözesanbibliothek im Maternushaus, denn ich verfüge darüber
auch nur in gedruckter Version. cc.
Werter Jörg, ohne daß dies in einen Literaturstreit ausarten soll, beziehe ich mich hinsichtlich der
Frage der Sakramentenspendung durch den Akt der Bekrönung der Brautleute auf: Andrea Belliger, Die wiederverheirateten
Geschiedenen – Eine okumenische Studie im Blick auf die omisch-katholische und griechisch-orthodoxe (Rechts-)
Tradition der Unaufloslichkeit der Ehe mit einem Vorwort von S.E. Metropolit Damaskinos Papandreou, Essen
o.J., Beiheft 26 zum MKCIC, S. 151 ff.
Clarissa Colonia: byzantinische Trauung In der byz. Trauungszeremoniie läßt sich kein Zeitpunkt festsetzen,
ab dem das Paar verheiratet ist, sondern die gesamte Zeremonie bewirkt das Sakrament. Das ergibt sich
schon daraus, daß die Krönung lediglich für die Ersttrauung vorgesehen ist. Für die zweite und dritte
Trauung gibt es einen eigenen Ablauf, der mit einem Bußakt beginnt. Es kommt heute entgegen aller Vorschriften
vor, daß auch bei der 2. und 3. Trauung gekrönt wird und der Bußakt entfällt. Das Ehesakrament wird
im Gegensatz zu unserer Auffassung durch den Priester gespendet. Wie bei uns, ist Trauung innerhalb und
außerhalb der Liturgie möglich. Es ist dann folgender Ablauf vorgesehen: 1.Verlobung, wenn das Paar
noch nicht kirchlich verlobt ist. 2. Krönung. 3. Göttliche Litugie, die allerdings erst mit dem Großen
Einzug beginnt. Die davor liegenden Teile werden durch die Krönung ersetzt. Die Proskomedie (= Darbringung
der Gaben) findet vor Beginn der Krönungs- bzw. Verlobungsfeier statt. Das Konzil von Trient hat ausdrücklich
bestimmt, daß nur derjenige anathemisiert ist, der die römische Auffassung und Praxis hinsichtlich Ehescheidung
für falsch erklärt, man wollte die byzantinische Praxis nicht verurteilen, die damit auch nicht kirchentrennend
wirkt. Was Prof. May das verzapft, entbehrt jeglicher Grundlage.
Nun, werter Guttenberger, wodurch kommt nach orthodoxem Eherecht denn die Sakramentalität einer Ehe zustande?
Etwa durch die Bekrönung der Brautleute durch den Priester? Und, wenn sie fehlt …?
Es spottet doch jedem katholischen Geist, bei den unchristlichen Praktiken der Ostchristenhäretiker…
sekten von Orthodoxie zu sprechen … die Osthäretiker nennen sich Orthodoxe, aber ein Katholik wird
Häretiker nicht auch noch als „Orthodoxie“ bezeichnen … Die Orthodoxie erlaubt drei Heiraten, unabhängig
davon, ob die jeweils vorangegangene Ehe durch Tod oder Scheidung endete, wobei die Formulierung „bis
der Tod euch scheidet“ dort beanstandet wird:
#123 Guttenberger 20:24:42 | Montag, 16. März 2009
Clarissa Colonia: orthodoxes Eherecht Die Orthodoxie erlaubt drei Heiraten, unabhängig davon, ob die
jeweils vorangegangene Ehe durch Tod oder Scheidung endete, wobei die Formulierung „bis der Tod euch scheidet“
dort beanstandet wird: wegen des Übergangs in das ewige Leben kann der Tod nicht scheiden, so daß diese
Formulierung nach orthodoxer Auffassung als Zweifel am Weiterleben nach dem irdischen Tode verstanden
werden kann. Nach der liturgischen Ordnung wird jedoch ab der Zweittauung nicht mehr gekrönt, weil das
Sakrament der Krönung bereits empfangen wurde. Vielmehr ist ein Bußakt vorgesehen. Eine vierte kirchliche
Trauung ist jedoch völlig ausgeschlossen. Pikanterweise sind dem oströmischen Kaiser Leon VI (verst.
912) kurz hintereinander drei(!) Ehefrauen gestorben, ohne einen Thronfolger zu hinterlassen. In Kenntnis
unterschiedlichen Kirchenrechtes hat er sich wegen einer 4. Ehe an Rom gewandt und und Papst Sergius III
hat nach römischem Recht einer erneute Trauung erlaubt, die aber vom Patriachen Nikolaos Mystkos nicht
anerkannt wurde. Ironie der Geschichte: dieser Patriarch hat nach dem Tode von Leon VI und seines Bruders
Alexander ein Jahr später (913) für den noch unmündigen Sohn Leons VI (Alexander hatte keinen Sohn)
Kaiser Konstantin VII die Regentschaft führen müssen, obwohl er, wie erwähnt, dessen Legsalität nicht
anerkennen konnte!
Ökumene – Ökumenismus Daß der Ökmenismus eine Brücke zum Protestgantismus ist, ist nicht absteitbar,
denn beides sind Ideolgien. Ideologien sind aber trotz aller Gegensätzlichkeit eng miteinander verwandt
und können zu einer Einheit verschmelzen, wie die Verbindung von Sozialismus und Nationalismus zum Nationalsozialismus
zeigt. Der Professor verwechselt in seiner Oberflächlichkeit Ökumene mit Ökumenismus, also der ideologischen
Ausgabe der Ökumene. Ebenso ist der Protestantismus die ideologische Ausgabe des Protestantentums. Aber
auch sonst sind May’s Ausführungen mehr, als oberflächlich: Nicht Rom betrachtet die Unierten als Hindernis
der Ökumene, sondern die Orthodoxen! Bei den Unierten gibt es zahlreiche Latinismen, von denen die Orthodoxen
selbstverständlich nichts wissen wollen und die sie als Preis für die volle Kirchengemeinschaft sehen.
In Rom haben die Unierten wegen des nachtridentinischen pyramidalem Ritenverständnis nie hohes Ansehen
genossen. Ferner übersieht May die Deckungsungleichheit von Ritus und Liturgie. Ritus bedeutet die Gesamtheit
von Tradition, Theologie und Kult. Eine volle Kirchengmeinschaft, die nur liturgische Besonderheiten erlaubt,
ist ein ökumenisches Windei. Die spürbare Latinisierung der Liturgien und der Theologie hinterläßt
bei den Orthodoxen den Eindruck, daß ihr Ritus in einer Gesamtkirche eben keine Heimat hat. Das Konzil
von Trient hat die Wiederverheiratungspraxis der Orthodoxen eben nicht verurteilt. Damit verbreitet May
auch hier Unnsinn.
Ein bisschen mehr Vertrauen – ist besser… denn dann droht nicht Abfall (womöglich im Sinne von Müll ?
Abfallverbrennung?), sondern eine Art Frühlingserwachen kann Platz greifen im Sinne von ICH MACHE ALLES
NEU. Zugegeben, der uns das hinterließ, war nicht katholisch. Er nannte auch nicht den Papst HEILIGER
VATER. Aber er trägt uns alle. Ob wir uns dessen bewusst sind oder nicht, ist völlig nebensächlich
für ihn, aber nicht für uns ! Das zu glauben ist a) ‘ein frommer Wunsch’, b) eine ungeheure Entlastung
für alle jene, die Kraft ihres Amtes meinen, dass sie es seien, die die Kirche bilden und tragen und
c) eine Gnade, die ich genieße Die Schwarz-Weiß-Ansicht von Marcelus hat ihre Berechtigung da, wo man
es nicht besser weiß. Wo man z.B. sich nicht traut, für wahr zu halten, was in der Bibel steht. Wo man
z.B. nichts hält ‘von Angelus Silesius seiner Ansage’: Gott fordert nichts als in ihm zu ruh’n. Alles
Weitere will er dann selber tun. :(3
Der Ausdruck „Altgläubiger“ für einen rechtgläubigen Katholiken ist ein wenig verwirrend … rechtgläubige
Katholiken sind Katholiken … Neugläubige sind überhaupt keine Katholiken … es gibt nur Katholiken –
oder Nichtkatholiken! Wer ein Dogma der Kirche leugnet, leugnet alle Dogmen – aus diesem Grund gibt es
auch nur eine orthodoxe Kirche: die Römisch-Katholische Kirche unter Petrus dem unfehlbar Lehrenden.
Busilmann war Zeit seines Lebens auf dem Holzweg hans küng – in der Hölle sollte busilmann mit küng
verglichen worden sein kann ihn wohjl nichts vor der ewigen Verdammnis retten. RIP wäre, weil in der
Hölle Sarkasmus.
Trauer um Robert Busilmann Der bekannte und geachtete Schweizer Moraltheologe Robert Busilmann ist tot!
Dies berichtete heute morgen der St. Gallener Tagesspiegel! Demnach erlag Busilmann bereits gestern Mittag
in seiner Heimat St. Gallen einem Herzinfarkt. Busilmann wurde 68 Jahre alt und galt in der Schweiz als
ein kritischer Wegbegleiter der Schweizer Bischofskonferenz, der – abgesehen von vielen kritischen Beiträgen –
in seiner Heimat ein ähnlich hohes Ansehen genoss, wie Hans Küng. In einer ersten Stellungnahme nannte
der Vatikan Busilmann einen überzeugenden Vertreter moderner römisch- Katholischer Glaubensüberlieferung.
In zahlreichen seiner Werke setzte sich Busilmann mit der Problematik römisch-katholischer Glaubensüberzeugung
in Verbindung mit Modernismus auseinander. Er gilt als Wegbereiter der Ökumene in der Schweiz. Der Verstorbene
hinterlässt eine Frau und zwei erwachsene Töchter. Mal sehen, ob kreuz.net dies heute auch würdigt…!
„katholische“ Nachrichten (aus Wikipedia): Das Wort katholisch kommt von griechisch καθολικος
(katholikos) und bedeutet das Ganze betreffend, allgemein gültig. @Mrs. Cologne – die Bemerkung von 23:24
am 14.März ‘verführte mich’, nachzuschlagen. Wikipedia bringt dann noch ‘ne Menge mehr. Auch, dass mittlerweile
‘katholisch’ mehr mit ‘Kirche’ zusammengedacht wird als mit ‘allgemein gültig’. Doch glaube ich sicher,
dass die Vielfalt der hier in kreuz.net geäußerten ‘katholischen’ Nachrichten nicht so sehr kirchen-katholisch
sind als vielmehr allgemein-gültig. @Marcelus – die Unterscheidung um 17:00 gestern – altgläubig – neugläubig
– rechtgläubig gefällt mir gut. Gestand ich oben schon ‘die Verführung durch Mrs. Cologne ein’, kommt
nun eine weitere Verführung hinzu, nämlich der Liste noch ein Adjektiv beizufügen: abergläubisch.
@markdodani – gestern um 18:46 – die Verwendung von … „Ökumene“ / Oikoumene … verführte mich ‘schon
wieder’: Der Begriff Ökumene (v. griech. η οἰκουμένη, Passivpartizip von οἰκέω oikéō
„wohnen“, siehe auch: οἶκος oíkos „Haus“) bezeichnete ursprünglich die gesamte bewohnte Welt.
(…) (Wikipedia) Ich fasse (ökumenisch ?) zusammen: a) „Ökumene“ / Oikoumene / Ökumenismus ist eine
Brücke zum Übergang in den Schöpferauftrag an den Menschen, „sich die Erde untertan zu machen“. b)
dieser Altglaube kann Aberglaube sein c) von Mrs. Cologne ‘katholisch-verführt’ zu werden ist hoffentlich
allgemein-gültig lustig. :(3
@wassers: Teilkonzilien „… denn alle Konzilien des Westens sind nach orthodoxer Auffassung Teilkonzilien,
da nur die gesamte Kirche …“ Guter Beitrag! Es ist sogar zu überlegen, ob die seit 500 Jahren von der
RKK abgetrennten Protestanten jemals eines der Nachfolgekonzile als Vollkonzil anerkennen könnten. Die
Einheit der Christen kann nur eine tatsächliche Einheit sein und kein Anspruch auf Alleinvertretung welcher
Konfession auch immer. Jedes Konzil nach der Abtrennung der Ostkirche, jedes Konzil nach der Geburtsstunde
des Protestantismus, einschließlich der nach den Brüchen verkündeten Dogmen, sind im verminderten Zeugnis
verkündet. Dies gilt für die Zeugnisse aller Konfessionen sofern sie sich nicht ausdrücklich gemeinsames
christliches Zeugnis sind. Die wahre katholische Kirche besteht nur in diesem gemeinsamen Zeugnis, alles
weitere bedarf des gemeinsamen Zeugnisses oder es ist ein Zeichen der neuen Pharisäer. Warum aber sind
diese Verkündigungen im verminderten Zeugnis erfolgt? Die verminderte Zeugnisfähigkeit rührt aus der
Schuld, der Schuld die zum Bruch führte und die teilweise bis heute nicht gebüßt wurde. Die o.g. Gründe
sollten auch genügend Hintergrund für eine Ökumene sein. Das Zerfallen in Teile, der Verfall, die Spaltung
der Gemeinschaft und das Anreichern des „Glaubens“ mit Riten sind ein Zeichen des Todes und ein Zeichen
der Empörung gegen das Leben und damit gegen den Schöpfer und gegen GOTT. Es ist eine Kongruenz zur
Zeit Jesu und seinem Widerstreit mit den alten Pharisäern.
Soweit mir bekannt, hat auch Kostas Karamanlis nur eine kirchliche Eheschließung vorgenommen; die restlichen
waren rein zivil und wurden nur – dem Usus der griechischen Kirche entsprechend – kirchlich gesegnet.
Auch die griechische Kirche läßt nur eine sakramentale Eheschließung zu!
#113 Claus Klain 22:43:08 | Sonntag, 15. März 2009
Die Kirche protestantisiert …„Hw. May glaubt, daß man das „Unheil“ nach dem Zweiten Vatikanum hätte
aufhalten können – „wenn in der Kirche Disziplin geherrscht hätte, wenn die Päpste das Zepter in der
Hand gehalten hätten, wenn die Bischöfe sorgsam mit den Weisungen umgegangen wären. Doch das sei nicht
geschehen:“… Erklärungsversuch Die Kiche war (gemeint ist die r.-k. Kirche) immer äußeren Angriffen
ausgesetzt und im gerade zu Ende gegangenen Zweiten Weltkrieg, war sie es in ganz besonderer Art und Weise.
Konrad Adenauer handelte in gutem Glauben, als er die Auffassung vertrat: Eine christliche Partei kann
sich in einer Demokratie nur behaupten, wenn beide, evangelische- und katholische Konfessionen im Zusammenschluß,
mit Gewicht durchsetzen. Dies war auch Thema bei der ersten Begegnung (1954) meines (noch nicht) Schwiegervaters
und meines Vater, beide waren aktiv in der Zentrumspartei. Mein Vater war der Auffassung Adenauers, mein
westfälischer spätere Schwiegervater war der Meinung: Es ist nur eine Frage der Zeit, dass Katholiken
in der CDU zur Minderheit und liberal geworden sind. Hier haben beide Konfessionen den Kitt (Ökumene)
beigesteuert und damit Zusammenhalt bis heute ermöglicht. Fatal jedoch ist, dass es Katholiken sind die
verloren haben – dabei sind aus der ersten Liga abzusteigen – weil für uns die Ökumene zur Einbahnstraße
wurde. Dass die Kiche protestantisiert!, – keiner könnte das authentischer beurteilen als Professor Georg
May.
@wassers wenn dem so ist, ich kann dir da nur zuhören – ich habe mich mit dem Thema nie intensiver beschäftigt,
wenn überhaupt – dann wundert mich allerdings dass so viele Leute deswegen umgebracht wurden. Oder ist
das auch nur ein Gerücht?
@von Herzmanovky Ritenstreit Die Divergenzen zwischen der russisch – orthodoxen Patriarchatskirche und
den Altgläubigen sind so minimal, so stritt man z. B. darüber ein Gebet nicht mehr dreimal mit „Amen“
zu beenden, sonder nur noch einmal. Es erfolgte eine Angleichung an den Usus der Griechen, die das Christentum
nach Russland „verbracht haben. Die Verkürzung der Göttlichen Liturgie nach dem II. Vaticanum ist dagegen
so eklatant, das z. B. auch mit der Tradition gebrochen an einem Altar mehr als einmal pro Tag zu zelebrieren.
Diese Vorstellung ist für Orthodoxe nicht akzeptabel. Auch dieses ein typisches Symptom für die konziliare
Zerstörung der Unierten, die sich völlig von ihren Mutterkirchen – will es einmal so nennen – getrennt
haben. Im übrigen ist der Hauptstreitpunkt, ob dem Bischof von Rom eine Jurisdiktion über die gesamte
Kirche zusteht. Dieser Streit ist alt und wird auch nicht lösbar sein, denn alle Konzilien des Westens
sind nach orthodoxer Auffassung Teilkonzilien, da nur die gesamte Kirche – Westen + Osten – ein allgemeines
Konzil abhalten kann, dem Verbindlichkeit für alle zukommt.
@wassers Gibt es in der russisch-orthodoxen Kirche nicht schon länger Ritenstreitigkeiten, ich kopiere
der Einfachkeit halber aus Wikipedia: 1652 initiierte der damalige Patriarch Nikon die erste Reform des
russischen Ritus. Es wurde behauptet, der russische Ritus wäre – wegen Fehlern beim Kopieren der Kirchenbücher –
abgewichen vom griechischen Urtext und Ritus. Dieser Standpunkt diente für Nikon und seine Anhänger
als Rechtfertigung, Kirchenreformen durchzuführen. Diejenigen, die die Rechtmäßigkeit dieser Revisionen
bestritten wurden auf dem Konzil von 1666-1667 mit dem Anathema belegt. Diese Ereignisse haben zu einem
Schisma geführt und seitdem existieren die Altorthodoxen (auch Altritualisten oder Altgläubigen genannt)
getrennt von der Großkirche. Gegner dieser Kirchenreformen wurden verfolgt und Zehntausende wurden hingerichtet.
1971 hat die Großkirche vom Patriarchat Moskau den Fluch über den altrussischen Ritus aufgehoben.
@lux in tenebris: Das könnte in der Tat sein. Lieber Lux in tenebris, ja, es könnte natürlich sein,
dass ich dem werten Herrn Professor May unrecht tue, dann nämlich, wenn er hier auf kreuz.net unrichttig
zitiert wäre. Da diese Seite nun ja für alles, aber wohl kaum für seriöse Berichterstattung steht,
könnten Sie also recht haben. Im Übrigen gebe ich Ihnen völlig recht und bin selbst ein Kritiker des,
wie Sie es nennen „Ökumenismus“. Ich halte es auch nicht für sinnvoll, daurch unterreligiöse Gebete,
z.B. mit Muslimen, etwas vorzugaukeln, was nicht existiert. Man muss, geschätzter lux in tenebris aber
nur einmal sich die Enzyklike „dominus jesus“ des derzeitigen Papstes zu Gemüte führen. Daraus, das
werden Sie wohl kaum in Abrede stellen, lässt sich sicher keine Position rechtfertigen, die es Katholiken
verbieten sollte, mit Protestanten gemeinsam zu beten. Sie wissen doch zu genau, dass auch der derzeitige
Papst das bei so zahlrciehn Gelegenheiten selbst getan hat. Sollte also Prof. May, was ich natürlich
nicht sicher wissenn kann, tatsächlich von gemeinsamen Gebeten zwischen Protestanten und Katholiken abgeraten
haben, kann er sich auf Papst Benedikt XVI. sicherlich nicht beziehen. Das zumindest sollten sie zugestehen.
Ich selbst bin gegen jede Grenzvermischung. Katoliken sind Katholiken, Protestanten sind Protestanten
und Orthodoxe eben Orthodoxe. Es ist schon eine Frage des Respektes, das nicht zu verwischen und die andere
Seite auch ob ihres durchaus konträren Standpunktes zu respektieren. Grüsse an Sie, Methodis…
Die unierten Ostkirchen – Konzilsopfer Leider ist es nicht so, wie Prof. May meint, dass die unierten
Ostkirchen ihre Liturgie bewahrt haben, sondern die Göttliche Liturgie wurde zum Beispiel bei den unierten
Griechen verkürzt. Sie können dieses sehr schön am Beispiel von St Jean le Pauvre in Paris sehen. Im
Gegensatz zur orthodoxen Kirche werden drei „Liturgien“ gehalten, die nur etwa 1 Stunde dauern. Die göttliche
Liturgie in ihrer unverkürzten und unverfälschten Form z. B. die Chrysostomos Liturgie dauert mindestens
zwei Stunden. Die russisch – orthoxe Kirche benötigt noch weit mehr Zeit für die Zelebration, denn die
Chöre singen in der Regel nicht in Choralform, sondern in Polyphonie. Auch für die Unierten gilt, sie
sind nach dem Konzil analog zur lateinischen Kirche manipuliert und von ihrer Tradition getrennt worden.
Das ist für jeden orthodoxen Christen das Unverständlichste überhaupt!
nun, geschätzer r. ruhrgebietler, ich weiß zwar nicht, was sie prof. may konkret als gegen die tradition
gesagt vorwerfen möchten, aber von gewagten wendeschleifen geben eher ihre beiträge beredtes zeugnis.
fast erscheint es so, als schrieben unter ihrem nick verschiedene personen oder haben sie nur kreide gefressen,
in letzter zeit?
@markdodani – ihr Examen in Ehren! Doch May hat seine Meinung mit zunehmenden Alter wider seinen eigenen
Aussagen gestellt. Klare Ansage gg. die Tradition, die hlg. trid. Liturgie, die überlieferte ewig gültige
und unverkürzte Glaubenlehre – und jetzt diese Äußerungen. Das passt doch alles nicht zueinander. Bestes
Bsp. Josef Ratzinger: einer der schlimmen Berater der V-II-Kardinäle während des V-II-Konzils und heute
übt er einen Job als Papst aus. Auch nicht besser. Ihr Examen in Ehren – aber mit der Sache hat das wenig
zu tun. May ist zwar kein Wendehals, aber in letzter Zeit fallen mir sonderbare Dinge an ihm auf. Ihnen
eine gesegnete Fastenzeit!
Hw. Prof. Dr. Georg May Vielen Dank für diesen überaus wertvollen Beitrag! Ich selbst hatte die große
Ehre, bei Hw. Prof. Dr. May mein Kirchenrechtsexamen ablegen zu dürfen und schätze ihn über alle Maßen.
Er ist einer der wenigen noch verbliebenen unverkrampften wahrhaft römisch-katholischen Theologieprofessoren
in einem Umfeld, das immer mehr die „kalte Reformation“ begünstigt: man tut so als wäre man katholisch,
handelt aber diametral dazu. Eines der herausragenden Beispiele für die kalte Reformation (im 16. Jahrhundert
ging es noch wenigstens heiß her!) sind die aufgeblähten sog. „bischöflichen“ Ordinariate oder Generalvikariate.
Dort haben entweder die Bischöfe eh nichts mehr zu melden oder aber sie haben – im günstigsten Fall –
den Überblick verloren über all das, was dort (z.T. direkt gegen den jeweilien ordinarius loci!) geschieht –
auch in Sachen sogenannter „Ökumene“ / Oikoumene. Hoffentlich hören wir noch mehr von Hw. Prof. May!!!
lieber methodist, sie tun da dem hochwürdigen professor dr. dr.may unrecht! in ihrem eifer für die vermeintlich
gerechte sache übersehen sie, dass prof. may nicht die ökumene, also das mühen um das gemeinsame glaubenszeugnis
der christen, ja, darüber noch hinaus, aller gottgläubigen, kritisiert, sondern seine stimme gegen den
ökumenismus, also das bestreben, die gleichwertigkeit aller religionen herbeizukonferieren, erhebt. ich
glaube, da steht er mit dem heiligen vater und der katholischen lehre auf du und du. ökumenismus ist
nämich ganz klar apostasia a fide
Dieser Umstand zeigt nur, wie häretisch die angeblich orthodoxe Sekte ist … leider verwirrt diese mit
ihrer Betonung angeblicher Orthodoxie selbst rechtgläubige Katholiken … die pseudoorthodoxe Sekte,
die Konstantinopelianisten bzw. die Byzantianisten, sind eines mit Sicherheit nicht: orthodox, also rechtgläubig.
Wer ein Dogma der Römisch-Katholischen Kirche leugnet, leugnet alle Dogmen der Kirche … und die Pseudoorthodoxiesekte
leugnet zahlreiche Dogmen der Kirche … Ein Ministerpräsident von Griechenland habe viermal hintereinander
eine orthodoxe Ehe geschlossen: „Das ist für uns inakzeptabel“ – kommentiert Hw. May. Im übrigen ist
der Gegensatz neugläubig – altgläubig auch ein wenig irreführend … der Gegensatz zu neugläubig ist
vor allem rechtgläubig … was ja zahlreiche Hierarchen ganz offenbar nicht mehr sind …
Da sollte er mal besser auf seinen Papst hören, dieser May… Wie schrieb doch Papst Benedikt XVI. so
treffend in seinem am 10. März 2009 an die Bischöfe in der Causa Piusbruderschaft verschickten Brief,
ich zitiere: Die Menschen zu Gott, dem in der Bibel sprechenden Gott zu führen, ist die oberste und grundlegende
Priorität der Kirche und des Petrusnachfolgers in dieser Zeit. Aus ihr ergibt sich dann von selbst, daß
es uns um die Einheit der Glaubenden gehen muß. Denn ihr Streit, ihr innerer Widerspruch, stellt die
Rede von Gott in Frage. Daher ist das Mühen um das gemeinsame Glaubenszeugnis der Christen – um die Ökumene –
in der obersten Priorität mit eingeschlossen. Ich bin doch sehr beruhigt, dass dieser Prof. Georg May
ja nun offensichtlich nicht die Linie des Heiligen Vaters und damit der Katholischen Kirche vertritt.
Was kümmert seine Meinung also… soll er doch herumpoltern, der geneigte Herr Hochwürden…
@zölibart Üben wir auch etwas Verzicht in der vorösterlichen Fastenzeit. Sehr guter Vorsatz von Ihnen –
dann bis zur österlichen Zeit. Und nutzen Sie Ihre +.net-Abstinenz für gute Studien und vor allem für
Ihre Abtötungsübungen – also – PC aus!
Clemens Klein, Salve, geliebter Sohn der Kirche. Sie haben volkommen recht, wenn Sie diesen lästigen
schalom tadeln, denn was sind die Splitter der Kirchengeschichte gegen die Balken im Auge dieses Kirchenhassers?
Wenden wir uns lieber den Schönheiten unseres Glaubens zu, der Jungfräulichheit, dem Rosenkranz und
auch einer guten Tasse Kaffee mit Käsekuchen. Üben wir auch etwas Verzicht in der vorösterlichen Fastenzeit.
@ Schalom Mit dem zweiten Auge sieht man besser …„Sonntag, 15. März 2009 10:38 Schalom: KIRCHE CHRISTI?
WAHR + REIN + HEILIGDER TRADITIONALISTENHAMMER“:… Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet! (…)
Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht?
(Mt 7,1 + 7,3.) Es gibt Menschen unter uns – die quasie unter Denkmalschutz stehen – ausgestattet mit
der „Wunderwaffe“: Anitisemitismus! Um hier unbeschädigt zu argumentieren sollte man unverdächtige Autoren
an die Front lassen, zum Beispiel Norman G. Finkelstein: „Wie das Leiden der Juden ausgebeutet wird –
Die Holocaust-Industrie 2000, 234 Seiten.“ Wer wäre – wenn’s um Geld geht – empfänglicher?, daher bin
ich bin mir ziemlich sicher, dass sich auch ein unverdächtiger Autor finden wird, der die seit 1976 begonne
weltweite Finanzkrise, in verständlicher Form, zu Papier bringt.
Gnade und Toleranz – Erkenne … …den Unterschied. Die Toleranz des Zeitgeistes akzeptiert das Schlechte,
die Gnade Gottes lädt zur Umkehr zum Guten ein. Erkenne den Unterschied! Der Zeitgeist propagiert jene
Freiheit, die Dir gestattet bei Rot über die Ampel zu gehen und stellt das noch als ein besonderes Geschenk
dar, gleich wie viele Opfer es kostet. Die schützenden Gebote Gottes hingegen wollen Dich vor großen
Gefahren und dem Verlust der Seele warnen. Erkenne den Unterschied! Die Zerstörung des natürlichen Schamgefühls
gegen reduziertes Leben und schwere Lügen, Irrtümer und Verführungen ist dem immer noch lebendigen
Geist der 68er ein stetes Freudenfest ohne innere Freude, während Gott uns das Schamgefühl wie eine
persönlche Ozonschicht des Selbstschutzes gegeben hat. Erkenne den Unterschied! Der Zeitgeist interpretiert
selbst schwere Schuld weg und Schuldlosigkeit stellt er als das Gegenteil dar. Gott aber bietet uns die
Beichte an, weil alles verhalten quälend und Leben zerstörend auf uns selbst zurückfällt. Erkenne
den Unterschied!
#96 Kunstmaler † 10:43:55 | Sonntag, 15. März 2009
und nochmals meldet sich der Schamanenmeister, der Buddha mit Christus auf eine Stufe stellt. Und dann
glaubt er noch die Wahrheit mit dem Löffel gefressen zu haben und Anklage erheben zu können. Christus
spricht: Folget mir nach! Und Christus war nicht verheiratet und deshalb lebt der kathol. Priester im
Zölibat. Weil der kathol. Priester Jesus nachfolgen möchte, soll oder will. Es ist nichts gegen die
Liebe zu einer Frau einzuwenden – jeder Mensch verliebt sich und wenn diese Liebe so groß ist, dann soll
man diese Liebe auch würdigen und diese heiraten und nicht in Schande verstecken, nur damit man seinen
Job net verliert. Dort ist die Lüge zu finden – bei solchen Zölibatsbrechern und nicht bei der RKK !
Herauskopiert aus dem Aufmacher-Artikel … (Hervorhebung – durch Fettdruck – von mir) „Wenn der Glaube
nicht identisch ist, kann auch die Religionsübung nicht gemeinsam gehalten werden.“ Die große Gefahr
ökumenischer Veranstaltungen sieht Hw. May darin, daß sie nur auf dem Niveau des Protestantismus abgehalten
werden können. Man einige sich dort auf den Protestantismus als kleinstem gemeinsamen Nenner. (…) „Der
Ökumenismus ist eine Brücke zum Übergang in den Protestantismus.“ 1. Glaubt Hw.May (oder sonst jemand),
dass es zwei verschiedene Menschen gäbe mit ‘identischem Glauben’? – Friede seiner Seele ! 2. „Kirchenrechtler“
Hw.May verdrängt, dass ‘die RKK’ selber eine ‘protestantische’ Vergangenheit hat dadurch, dass sie aus
Protest gegen das Judentum das alttestamentliche Sabbat-Heiligungsgebot ersetzte durch das Sonntags-Heiligungsgebot. –
Sein Argument ‘Niveau des Protestantismus’ fällt „so“ in sich zusammen. 3…erst recht mit „seinem“ kleinsten
gemeinsamen Nenner. Der ‘kleinste gemeinsame Nenner’ ist stets größer – oder gleich den beteiligten
Einzeln-Nennern. Was Hw. meint, ist der kleinste (oder auch größte) ‘gemeinsame’ Teiler. Und dafür
ist ‘Jesus’ völlig ausreichend. So funktioniert Ökumene sogar ohne geschwollene Hw… :(3
Traurig sein leben auf ein imaginäres irgendwas auszurichten ist lachhaft. Nein, das ist traurig. Irgendwoher muss das Gefühl ja kommen, welches ins Herz dringt. Traurig sag ich nur. Traurig. Da kann
man denken, was und wie man will. Traurig ist das halbe Leben. und der Rest ist ach, anders traurig.
was für ein jammer Kunstmaler: Genau das ist es Das Konzil habe die Gefahren des Umgangs mit Nicht-Katholiken
weitgehend ausgeblendet oder übersehen. Genau das ist das Übel. Man soll sich nicht zu viel in die Gedanken
von Ungläubigen hineinversetzen. Diese kann man nicht überzeugen – denn diese wollen es gar nicht. wir
ungläubigen ziehen es eben vor selber zu denken. sein leben auf ein imaginäres irgendwas auszurichten
ist lachhaft. aber viel spass beim weiteren *leben* im masochismus.
Lob sei Euch, bei mir seid Ihr richtig in der Tradititio Catholica, aquae et Galatea Vor mir liegt mein
„Katholische Gebethbuch von 1825“, das Richtige für uns zum Tagesabschluss. Gebeth einer jungfräulichen
Person Mir ist so wohl im Herzen, o Gott! und ich freue mich innigst meiner Jungfräulichkeit. Ich habe
Dir diese Freude zu verdanken, Der Du bis auf diese Stund mich erhalten, und volle jungfräuliche Kraft
in all meine Glieder gelegt hast.- Ich weiß es, dass nun ALles darauf ankomme, wie ich Deine Gabe verwende …
Viele meines Geschlechts verlieren diesen Schmuck, sie sind oft selbst schuld daran. Sie bewahren nicht
ihre Schamhaftigkeit, sie trauen den glatten Worten des Verführers und lassen sich blenden durch die
Reizungen der Sünde. Ich aber gebe keiner bösen Lust in meinem Herzen Platz … (Originaltext)
#86 solagratia † 23:32:35 | Samstag, 14. März 2009
Uiiiii… … drei Sätze, eine Art Argumentationskette, ich bin begeistert!!! Weiter so, da wird ja noch
was draus! Übrigens: Selbst ich offensichtlicher Trottel hatte schon bemerkt, dass wir unterschiedlicher
Konfession sind und das hier ne eher ultramontane Veranstaltungist. Aber auch die müssen doch ein Interesse
haben, die schlimmsten Mickymäuse vor der Welt geheim zu halten. Aber wie gesagt: Ich nehme alles zurück,
mit GOttes Hilfe wird da noch was ganz Rührendes draus.
@galatea – Gratulation Schließe mich Ihren Ausführungen voll an, das konziliare „Gotteslob“ stellt einen
Mißbrauch als solches dar, denn Gott wird in diesem Elaborat nicht gelobt, sondern die Häresie blüht
Zeile für Zeile. In den Papierkorb oder Kamin mit diesem Zeugs, zum Recycling ist auch nicht geeignet,
denn das wäre m. E. Umweltverschmutzung.
@solablablagratia Schauen Sie einmal nach oben rechts. Sehen Sie was dort unter kreuz.net steht, ja? Na
dann wissen Sie ja spätestens jetzt wer hier von uns beiden willkommener ist.
Man sollte einem Raben nie unterstellen, er sei nur ein Vogel den diese Einsichten sind nicht zu widerlegen!
Eigentlich ist das der Grund der sich ausweitenden Umweltkatastrophen, erst verschwindet der Wald, dann
der schutzlose Mutterboden und wenn dann Hungersnöte die Erde peinigen, dann erklärt man, auf tonnenweise
bedrucktem Papier kann jeder es lesen: der Grund allen Übels sei der Fels (Petri), der überall darunter
zum Vorschein kommt, einfach nur hart und selbstsüchtig. Dabei sind es die Verbündeten Mordors die das
Aufkeimen jeder neuen Saat zu verhindern wissen.Und lange nach Mittelerde war es wieder ein Rabe der den
Menschen Kunde bringen sollte,aber er kehrte nicht zurück… Warum – Hält kreuz-net ihn gefangen???
#82 solagratia † 23:15:26 | Samstag, 14. März 2009
ERBARMEN, liebe Redaktion Es muss doch auch für Piussinnen eine IQ Untergrenze geben… Das kann doch
auch nicht in Ihrem Interesse sein, dass die Kölnerin ausschließlich Plattheiten von sich gibt, oder?
Die kann sich doch anscheinend noch nicht mal kompetent zum Wetter äußern…
Sehr geehrter Herr DerRabe, wenn man das sog. Gotteslob, ein Elaborat der Gottesbeleidigung, mit älteren
Messbüchern vergleicht, bekommt man eine völlig neue Dimension der Umweltverschmutzung gratis geliefert.
Ohne jeden Schaum vorm Mund, weil anderes nicht mehr erwartet.
lies mal ein katholisches… Gesangbucht, nicht nur von den Liedern her!!, es enthält mehr Wahrheit als
alles unsere Medien durch riesige Wälder abholzen an Papier gewinnen, um es mit Lügen, Irrtümern, Verführungen
und Schamlosigkeiten vollstopfen und dann als reine Wahrheit vorstellen.
#79 solagratia † 23:03:12 | Samstag, 14. März 2009
Karl Rahna: Ich gebe zu, es klingt so, als sei Stephanus tatsächlich schon ultramontan. Macht ja nix,
wundere mich nur, warum er dann vorhin von „unserer“ Evangelischen Kirche gesprochen hat.
Hallo Karl: katholisch, evangelisch, … Wie dem Naturforscher in der ungeheuren Fülle der Natur geboten
ist, Sinn und Regel, Gesetz und Kraft zu erkennen und zu artikulieren, so hat der Theologe im Lehramt,
so hat die Kirche Recht und Pflicht, aus der Fülle von Schrift und lebendiger Tradition dem Fragenden
klare Antwort zu geben, die Wahrheit zu artikulieren, Kompaß zu geben, festen Grund klarzulegen. Das
aber ist das Wesen des Dogmas, jeder Lehraussage, jedes Credos, eines jeden Katechismus, sein unverzichtbarer
Dienst für alle, die im Leben stehen. Dabei kann der Sprecher jeweils ein einzelner sein, ein Team von
zwanzig oder gar zweihundert. Es muß sich erweisen, daß hier für die Kirche gesprochen wird. Auf die
Bibel berufen sich alle Sekten ebenso wie alle Kirchen. Entscheidens ist hier also, ob das geformte Wort
gedeckt ist durch die Gesamtaussage der Heiligen Schrift wie durch das vorhandene Gesamtzeugnis der Kirche.
Erst dann wagen wir nachzusprechen, was in ApGesch. 15 Vers 28 steht: „Es gefällt dem Heiligen Geist
und uns“… Das passt jetzt auch auf dem anderen Strang hinsichtlich Menschenaffen,Schweinehunden,Baum
der Erkenntnis…
#76 solagratia † 22:50:13 | Samstag, 14. März 2009
Kölnerin: Hab ich’s nicht gesagt? Beschimpfung und Grinsegesichtchen. Intellektuell übersichtlich, die
Dame… dass sie sich jetzt nicht einmal dafür zu blöd war…
@solalablablagratia Inhaltlichen Beitrag? Auf Postings wie Ihre oder schaloms/zölibats? Was bitte soll
man denn auf einen solchen Unsinn inhaltlich beitragen?
Katholisch werden? Er ist noch nicht katholisch? Nein, dann hat sich die Frage erledigt. Der gemeinte
hat diesen Schritt nämlich (leider?) schon getan…
#73 solagratia † 22:37:53 | Samstag, 14. März 2009
@Stephanus Ich hab’ ne ganz gute Idee für Sie: Katholisch werden. Dogmen sind nicht problematisch, weil
sie nicht in die Zeit passen, sondern weil evangelische Christen sich nicht anmaßen, den Willen GOttes
zu kennen, so einfach ist das. Die Katholiken sind da entspannter, also husch über den Zaun! @Redaktion
Wann hat eigentlich Mrs. Cologne außer halbzeiligen Beschimpfungen anderer oder halbdebiler ausschweifender
Bildchenansammlungen von Grinse- oder sonstigen Gesichtern zuletzt inhaltlich einen Beitrag geleistet?
Wie unterirdisch muss man hier sein, um abgeschaltet zu werden? (Obacht, jetzt kommt gleich wieder eine
Beschimpfung mit Bildchen!!!)
Wenig kapiert May hat leider herzlich wenig kapiert. Gebot der Stunde muss sein: den recht verstandenen
und gediegenen Ökumenismus auf katholischer Seite nicht irgendwelchen Randexistenzen überlassen, die
mit wesentlichen Glaubenswahrheiten und -wirklichkeiten ihre Probleme haben und oftmals nur noch „teilidentifiziert“
sind. Da gibt es dringenden Nachholbedarf bei vielen glaubenstreuen Katholiken, die sich lieber verbittert
(siehe May) ins Ghetto zurückziehen – ganz unkatholisch und unattraktiv (im theologischen Sinne, d. h.
ohne Gnade und ihre Anziehungskraft).
Stephanus, Wie viele falsche Freiheiten sind schon propaGIERt worden und viele Unfreiheiten haben diese
Freiheiten gebracht. Allen voran halten die 68er den Rekord der falschen Freiheit, zumal sie ja vom kommunistischen
Geist der totalen Gleichmacherei durchdrungen sind und vom tiefen wunsch alles Heilige zu zerstören.
apropos Ökumenismus: In den Lutherischen Bekenntnisschriften unserer Evangelischen Kirche ist in dem
als unverletzlich gültig aufgenommenen Athanasianum folgendes zu lesen: „Wer da will selig werden, der
muß vor allen Dingen den rechten katholischen Glauben haben. Wer denselben nicht ganz und rein bewahrt,
der wird ohne Zweifel ewiglich verloren sein. Wer denselben nicht fest und treulich glaubt, der kann nicht
selig werden.“ +++ Unsere Zeit ist dem Dogma nicht gewogen. Sie ignoriert es gern oder schiebt es gar
bewußt beiseite. Diese Ablehnung oder zumindest Zurückhaltung beruht nicht selten in einer ungerechtfertigten
Bescheidenheit, als könne kein Mensch über Gott Gewisses aussagen, eine Haltung, die stracks vorstehendem
Pauluswort widerspricht wie auch dem Verhalten der Kirche zu allen Zeiten. Ein anderer Grund für die
Dogmenfremdheit ist darin zu finden, daß unsere Zeit prononciert an der Freiheit irrt und an der Freiheit
scheitert. Sie kann die Freiheit nicht mehr sehen in ihrer unlöslichen Verflochtenheit mit der Wahrheit
und damit in ihrer Bindung an Gott und seinen Willen. Unsere Zeit kann schwer gehorchen, weil sie an der
Freiheit irrt. Wir Christen sind aus der uns zuteil gewordenen Befreiung der Wahrheit verpflichtet und
deshalb auch dem Dogma. +++ Die Cottbusser „Kommunität St. Michael“ ist eine bekennende geistliche Gemeinschaft
evangelisch-lutherischer Christen +++ gehört zur evangelischen hochkirchlichen Bewegung, die mitunter
einfach auch nur als „Hochkirche“ bezeichnet wird.
@zölibat: mutige Mesnerin Herr Zölibat, habe ich mich da verlesen: „Mutige Mesnerin“ ? Ist es also Ihre
Einstellung, daß es Mesnerinnen, aber keine Ministrantinnen geben darf ? Wahrlich nicht sonderlich konsequent,
Ihre Äusserungen.
Shalom, Das „Skelett“ Jesus wird in dieser und jener Weise immer wieder gefunden und immer und immer wieder
bestätigen Wissenschaftler, Theologen, Philosphen usw. die Sensation, dass es Jesus nie oder nur in geringer,
jedoch weit überschätzter Bedeutung gegeben habe. Die Skelettfunde werden niemals enden und darum feiern
ja so viele gerne den Tod als wahren Freund. Idiotische Bande…
Bruder Theophil*** Schlaue Theologen haben die Brüder und Schwestern Jesu zu seinen Vettern und Basen
gewandelt. Frage an Dich: „Was wäre, wenn Archäologen das Skelett Jesu finden und die Wissenschaft die
Echtheit bestätigen würde?“ Auferweckung? Auferstehung?
#62 solagratia † 21:12:31 | Samstag, 14. März 2009
Hallo Berti! Exzellente Idee! Die Esel passen auch viel besser zu Euch und wir haben dann mehr Zeit, uns
um den wahren Glauben zu kümmern. Ne echte win-win Situation, würde ein Manager dazu sagen. Gibt bestimmt
einen Innovationspreis!
Protestanten gegen Esel austauschen! Früher hatte Gott noch Humor, er ließ Esel sprechen. Man sollte
eventuell lieber mit Esel Gottesdienst feiern als mit „Protestanten“. Ich bin für Esel-Gottesdienste.
o^/ Das nächste Konzil sollten Esel leiten oder der liebe Franz Buggle, Autor des Buches „Denn sie wissen
nicht, was sie glauben!“
Die Ökumene wünscht, dass wir nach und nach alle Gottheiten anbeten lernen und schlussendlich alle Götzen
neben Christus in der Kirche aufstellen. Das ganze gibt dann ein heiliges Ringelpietz. Christus ist dann
nur noch eine Randfigur, ganz so wie Mohamed ihn gesehen haben will im ersten der Himmel, während er,
der absolute Lieblings Allahs, aufsteigen dufte bis fast in den allerhöchsten Himmel. Man muss das einfach
alles glauben, schon um keine Prügel zu bekommen frühe oder später…
#58 solagratia † 20:40:34 | Samstag, 14. März 2009
Schalom: Also wirklich: Diese Fragen haben wir damals im Konfirmationsunterricht gestellt. Diese „Mythenvergleiche“
sind für den Glauben doch so was von irrelevant, dass man schon sehr an der einen umgebenden Welt leiden
muss, um sich als erwachsener Mensch da drauf zu stürzen. Das ist doch in einer Liga mit Gebetsfahnen
am Nachbarhang schwenken, sich gelbe Tücher um den Kopf wickeln und so Zeugs.
Die Dummheit wurde geboren… …durch die Annahme der Dummheit oder durch die Anahme der Intelligenz
ohne Weisheit, die nur von Gott kommt. Schalom redet die Religionen gleich und sieht überall Götter,
die doch Götzen sind.
Wie war der wirkliche historische Jesus? Wer kann helfen? Christus wurde von einer Jungfrau geboren, gezeugt
vom heiligen Geist. Der Buddha wurde von einer jungfräulichen Mutter geboren, gezeugt von einem Engel
des Himmels, der sich der Menschen erbarmte. Alexander der Grosse wurde vom Geistesblitz des Himmelsgottes
Zeus im Schoß seiner Mutter gezeugt. Göttersöhne waren Pharaonen und mächtige Kaiser ( Japan, China,
Rom, Inka) Die Mythen sind verschlüsselte Texte der Weltliteratur. Mich interessieren Euere Meinungen.
Danke.
Bei Vampiren reden… …wir von den Untoten, die vom Blut anderer leben. Bei diesem Zeitgeist ist es
nicht anderes: Er saugt das Leben aus , weil er es selber zu keinem Milligramm herstellen kann. So wird
dann alles immer billiger, libeloser, tödlich, stets begleitet von glatten Worten, die nur so triefen
vor Humanität, Liberalität und Toleranz.