Die Sprachentwicklung beweist, daß die Heilige Schrift näher bei der Wahrheit ist, als es manchem Evolutions-Ideologen lieb ist. Von Dr. med. Wolfgang B. Lindemann.
Tontafel mit Keilschrift
(kreuz.net) Latein ist schwieriger als Französisch. Jedenfalls auf den ersten Blick. So gibt es fünf
lateinische Deklinationen mit jeweils fünf Fällen.
Im Französischen bleiben davon nicht einmal Singular
und Plural übrig. Alle fünf Deklinationen der lateinischen Muttersprache sind verschwunden. Die Unterscheidung
zwischen Singular und Plural gibt es vielfach auch nicht mehr.
Sie geschieht bei der überwiegenden Zahl
der Worte durch den vorgestellten Artikel, weil sich die Aussprache eines Wortes im Singular und Plural
nicht unterscheidet.
Die verschwundenen Fälle werden mit Präpositionen und Artikeln oft kompliziert
umschrieben.
Im Portugiesischen sieht es ein bißchen besser aus. Zwar sind auch hier die fünf Deklinationen
des Lateinischen verschwunden.
Doch haben die meisten Worte wenigstens noch lautlich verschiedene Singular-
und Pluralformen: o jardim – os jardins (der Garten), o senhor – os senhores (der Herr), o canal – os
canais (der Kanal).
Die Wörter sind auf Französisch wie auf Portugiesisch auch generell kürzer als
ihre lateinischen Ursprünge: panis, credere, bonus, amicus (Brot, glauben, gut, Freund) werden auf Französisch
zu pain, croire, bon, ami und auf Portugiesisch zu pâo, crere, bom und amigo.
Das letzte Wort „amigo“
zeigt keinen Abbau. Das ist ein Beweis dafür, daß das Portugiesische die lateinische Sprache etwas besser
bewahrt hat als das Französische.
Man nennt den Prozeß der Verkürzung der Worte „Abschleifung“.
Das
Zeitwort zeigt eine ähnliche Entwicklung. Bei seiner Flexion unterscheidet man synthetische und analytische
Formen.
Synthetische Formen werden durch Veränderung des Wortes selber gebildet: „gesungen“ von „singen“.
Analytische Formen nehmen zu dem Zeitwort noch Hilfsverben hinzu. Zum Beispiel: „ich habe gesungen“ von
„singen“.
Die lateinische Sprache kann zu jedem Verb über 170 synthetische Formen bilden. Das Französische
kennt nur noch vierzig und das nicht-romanische Englisch kaum ein halbes Dutzend.
Offenbar kann der Mensch
keine neuen synthetischen Formen schaffen.
Der Abbau ist schon im Latein sichtbar. Denn die konsonantische
Deklination des Hauptwortes ist eine Mischung aus zwei reduzierten älteren Deklinationen der konsonantischen
und vokalischen Stämme.
Die lateinischen Maskulina auf „-er“ haben die ursprüngliche Endung „-us“ eingebüßt:
magister oder puer statt magistrus oder puerus.
Die sogenannten Verba deponentia mit passiver Form und
aktiver Bedeutung sind Überreste des indogermanischen Mediums, das noch im Altgriechischen erhalten ist.
Das Mediums ist eine Mittelform zwischen dem Aktiv und dem Passiv.
Der Abbau geht unvermindert weiter:
Im heutigen Französisch sind der Subjonctif und das Passé simple bedroht.
Nach der Evolutionstheorie
haben sich die Sprachen aus dem Nichts zu ihrer heutigen Höhe entwickelt.
Doch die Wirklichkeit zeigt
das genaue Gegenteil. Im Teilbereich „Formenlehre“ verlieren die Sprachen mit der Zeit an Komplexität.
Was hier an den romanischen Sprachen gezeigt wurde, gilt für alle Sprachen der Welt.
Der moderne Mensch
kann keine synthetischen Formen oder neue Deklinationen bilden.
Dennoch setzt die Evolutions-Ideologie
den Glauben voraus, daß halbäffische Frühmenschen diese Leistung fertiggebracht hätten.
Dagegen erklärt
die Heilige Schrift, daß die Menschen vor etwa 6000 Jahren in Babel von Gott viele verschiedene Sprachen
erhielten.
Diese Ursprachen waren, wie man weiß, hochkomplex und konzentriert. Sie waren jenes Gottes
würdig, der auf der Hochzeit von Kana nicht irgendeinen, sondern den besten Wein schuf.
Da unsere Welt
dem Zerfall und dem Tod unterliegt, geht es seitdem mit den Sprachen langsam bergab.
Der Verfasser ist praktizierender Arzt im Nord-Elsaß.
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@litterae sunt divitiae „Die Leute suchen sich so oder so aus, was sie für plausibel halten und an was
sie glauben.“ So ist es. Nicht jeder prüft erstmal. Dabei sollte das Hinterfragen in der Wissenschaft
selbstverständlich sein. „Des Weiteren spreche ich natürlich kein Wort Estisch. Was ich weiß, ist,
dass Finnisch z.B. auch fusionale Tendenzen aufweist, es ist keine agglutinierende Sprache in „Reinform“
mehr.“ Nach allem kann ich nun sagen, daß die Situation mit den Sprachen komplizierter ist, als zunächst
von mir angenommen. Z.B. war mir neu, daß es Tonsprachen gibt (die isolierenden Sprachen Chinesisch oder
Vietnamesisch gehören dazu) Bei einem Erlernen dieser „einfachen“ Sprachen würde ich mir denn schonmal
mit diesen verschiedenen Satzmelodien recht schwer tun. „Jein. Zwar befähigen uns nur unsere kognitiven
Fähigkeiten zum Sprechen, aber natürliche Veränderungen, wie, dass z.B. aus „want to“ „wanna“ wird,
passieren einfach. Die erdenkt sich niemand „mit Vorsatz“. Wir reden ja nicht von Plansprachen.“ Korrekt.
Ich meinte daneben aber auch sowas wie die Notwendigkeit von Intelligenz, um mit der noch unbekannten
Veränderung etwas anzufangen und sie richtig zu interpretieren, oder wenigstens dann die Erklärung dazu
zu verstehen. Andernfalls wird sich sowas wohl kaum verbreiten können.
@Kunibert Ich finde, daß man sich soweit (noch) aussuchen kann, wie man zum Karussell steht. Die Leute
suchen sich so oder so aus, was sie für plausibel halten und an was sie glauben. Wie gut läßt sich
dieses Karussell mit Daten stützen? Offengesagt: da kann ich Ihnen nix konkretes sagen. Erst recht keine
numerischen Daten nennen- da müsste ich einen Linguisten aus der Forschung fragen. Des Weiteren spreche
ich natürlich kein Wort Estisch. Was ich weiß, ist, dass Finnisch z.B. auch fusionale Tendenzen aufweist,
es ist keine agglutinierende Sprache in „Reinform“ mehr. Und von Khmer habe ich noch nicht mal was gehört.
Was Wiki über Khmer schreibt, scheint aber auf eine agglutinierende Tendenz hinzudeuten. Leicht agglutinierende
Tendenzen gibt es aber auch in vielen anderen Sprachen. Als Bsp. aus dem Englischen seien die noch jungen
Formen „gonna“ und „wanna“ aufgeführt, die aus „going to“ und „want to“ entstanden sind. Ist nicht auch
ein entgegengesetzter Trend denkbar? Also von einer aggl. zu einer isol. Sprache? Kann ich mir im Rahmen
eines natürlichen Entwicklungsprozesses einer Sprache eigentlich nicht vorstellen und wüsste auch von
keinem Bsp. Für solche Sprachänderungen braucht es grundsätzlich Intelligenz. Jein. Zwar befähigen
uns nur unsere kognitiven Fähigkeiten zum Sprechen, aber natürliche Veränderungen, wie, dass z.B. aus
„want to“ „wanna“ wird, passieren einfach. Die erdenkt sich niemand „mit Vorsatz“. Wir reden ja nicht
von Plansprachen.
@litterae sunt divitiae Grundsätzlich bin ich mit ihren Aussagen einverstanden. Die von Ihnen geschilderte
„Karussellfahrt“ erscheint durchaus möglich. Wie gut läßt sich dieses Karussell mit Daten stützen?
Für einen Übergang von flekt. zu isol. Sprachen haben wir ja einige Beispiele. Es scheint auch möglich
zu sein, komplett zum isol. Sprachtyp zu wechseln (Vietnamesisch de.wikipedia.org/…etnamesische_Sprache
hat die Flexion verloren – siehe Punkt „Geschichte“). Als Bsp. für einen Übergang einer aggl. zu einer
flekt. Sprache wurde Estnisch genannt. Gibt es auch ein Bsp. für einen (nahezu) vollständigen Wechsel?
Schon ein Fall wie Estnisch soll ja relativ selten sein. Wie weit ist Estnisch eigentlich schon auf dem
Weg zu einer flekt. Sprache? In dem Wiki-Artikel zu Estnisch wird es zwar als aggl.-flekt. bezeichnet,
aber ich finde dort keine näheren Angaben oder ein Beispiel für Flexion. Bzgl. eines Übergangs von
isol. zu aggl. Sprachen paßt vielleicht Khmer de.wikipedia.org/wiki/Khmer-Sprache. Inwiefern und inwieweit
läßt sich da ein Übergang zu einer aggl. Sprache feststellen? Ist nicht auch ein entgegengesetzter
Trend denkbar? Also von einer aggl. zu einer isol. Sprache? Ich finde, daß man sich soweit (noch) aussuchen
kann, wie man zum Karussell steht. Für solche Sprachänderungen braucht es grundsätzlich Intelligenz.
Und diese ist, meine ich, beim Menschen auch manchmal vorhanden. @Clemens Klein Vllt. kommt Latein tatsächlich
wieder als Verkehrssprache, aber ich vermute, daß es eher seinen jetzigen Status beibehält.
#136 Claus Klain 15:32:53 | Sonntag, 22. März 2009
Sprachen zerfallen – eine kommt wieder Die Kommission für die Herausgabe eines mittellateinischen Wörterbuches
durch die BAYERISCHE AKADEMIE DER WISSENSCHAFTEN informiert auf ihrer Webseite… <www.mlw.badw.de/…tellatein/index.html<
Es sind Wissenschaftler aller drei deutschprachigen Länder an diesem Vorhaben beteiligt, der mit 30 Mill. €
jährlich gefördert wird und mit dem Buchstabe „P“ gerade einen weiteren Band abgeschlossen hat. Unter
den Gebildeten hat man über 1000 Jahre, etwa in der Zeit von 500 bis 1500 mittellatain gesprochen und
geschrieben. Ihre Spuren sind unsrer Geschichte noch nicht verloren… und nach einem „Abstellgleis“…
sieht mir das gerade nicht aus. Reinhold Schneider (1903-1957) erzäht in „Winter in Wien“ über Erfahrungen
aus der k. u. K. Zeit, dem Ende Österreichs, unter dem Hause Habsburgs. Er war in vielen Sprache zu Hause.
In Sprachen die hier, nur fein säuberlich seziert behandelt, vorkommen. Man hat Reinhold Schneider daher
schon verehrt und alle Türen Wiens standen ihm offen. Für den Sprachbegabten Schriftsteller war es nicht
kritisch, dass man in diesem Vielvölkerstaat 24 verschidene Sprachen gesprochen hat und unter diesen
Umständen regiert werden mußte… Ähnlichkeit mit der EU Brüssels drängt sich auf. Es soll vorgekomen
sein, dass einige Generationen bei der Weitergabe von Wissen ausgefallen sind. Fakt ist: Latainlehrer
werden heute wieder gesucht.
@Kunibert und ein Zuwachs erscheint weniger wahrsch. als ein Wegfall. Das sehe ich anders. Wir reden von
agglutinierenden Sprachen. Da, wo wir z.B. im Deutschen präpositionale Strukturen verwenden müssen,
hängt die agglutinierende Sprache, die ja deswegen so heißt, weil sie ursprünglich eigenständige Wörter
an ein anderes Wort „anklebt“, einfach noch ein Affix mehr dran, anstatt eine alleinstehende Präposition
zu verwenden – und schwuppdiwupp – ist wieder ein neuer Kasus geboren. Dieser Prozess ist so banal, dass
manche Sprachwissenschaftler bei agglutinierenden Sprachen ohnehin nur ungern von echten „Kasus“ reden.
Allerdings kann durch Abschleifung routiniert verwendeter agglutinierter Formen ein Zusammenfall der Affixe
entstehen, die dann in Silben verschmelzen, die jeweils mehr als nur eine grammatische Information tragen.
So tendieren agglut. Sprachen also zur Struktur der flektierenden. Dann können durch weitere Abschleifung
die Flexionsendungen wegfallen, sodass das ganze isolierend wird, von wo aus es wieder zu Agglutination
tendieren könnte. Solche Prozesse finden im Laufe von Jahrhunderten statt. Ich sehe da wirklich keine
Hexerei dahinter und verstehe auch nicht, warum man glauben müsste, dass nur der Herrgott Kasus erfinden
kann, so wie das Herr Lindemann ja unterstellt. Dass Gott das Karussel irgendwann angestoßen hat, kann
man ja glauben. Aber drehen tut es sich jedenfalls alleine (weiter). Ich habe da keinen Zweifel daran,
dass Kasus nicht „vom Himmel fallen“.
@litterae sunt divitae Ihrem ersten Absatz stimme ich voll und ganz zu. Texte begnügen sich im Engl.
auch meiner Erfahrung nach üblicherweise mit weniger Wörtern/Zeichen als im Deutschen, allerdings sind
manche Informationen („Würze“) schwierig zu übersetzen. Es kann schon sein, daß Ur-Finnougrisch „nur“
8 Kasus hatte. Es gibt dann aber bei nicht nur einer, sondern bei mehreren davon abgeleiteten Sprachen
einen erhebl. Kasus-Zuwachs und ein Zuwachs erscheint weniger wahrsch. als ein Wegfall. „Auf Wiki ist
Estisch als agglutiniered – flektierende Sprache eingestuft. Das müsste doch die These stützen, dass
agglutinierende Sprachen sich zu flektierenden entwickeln können.“ Das sehe ich auch so, zumindest kann
sich also eine agglutinierende Sprache einer flektierenden annähern. Die Frage stellt sich nun nach der
Ursache. Hier sehe ich im Einfluß anderer Sprachen eine plausible Möglichkeit. Es könnte natürlich
auch andere Gründe gegeben haben. Der Mensch ist ja intelligent – was hier bei der „Sprachevolution“
einen massiven Unterschied zur Evolution darstellt, denn dort wird ja das Wirken einer Intelligenz von
Vornherein ausgeschlossen. Leider wird man die Ursache wohl nicht näher in Erfahrung bringen können:
„Die Kodifizierung von Schriftlichkeit im finnougrischen Bereich startet ja sehr spät, das Ungarische
beginnt um 1200, im 15. Jahrhundert flackert das Syrjänische mal kurz auf und dann, aus dem zeitlichen
Umfeld der Reformation, stammen die ersten Sprachdenkmäler des Estnischen und Finnischen.…
@Kunibert Auch wenn in Ihrem, durchaus originellen, Versuch mit Babelfisch die Übersetzung im Deutschen
ein paar Wörter weniger zählt als der engl. Text, habe ich doch immer den Eindruck, dass engl. Texte
tendenziell kürzer sind. Vielleicht nicht unbedingt mit der tatsächlichen Wörterzahl, aber zumindest
mit der Buchstabenzahl. Deutsch ist eigentlich eine Sprache, in der man viele Wörter um wenig Information
machen kann, was u.a. mit der inflationären Benutzung der zahlreichen Abtönungspartikel zusammenhängt.
Allerdings geben die auch manchmal die spezielle „Würze“ im Deutschen. Ich habe mal gelesen, dass die
Finnougrische Ursprache, soweit man sie rekonstruieren kann, wohl nur wenig Kasus (etwa 8) hatte, unterschiedlich
viele in den verschiedenen uralischen Sprachen dazukamen. Auf Wiki ist Estisch als agglutiniered – flektierende
Sprache eingestuft. Das müsste doch die These stützen, dass agglutinierende Sprachen sich zu flektierenden
entwickeln können. Kurios beim Estischen scheint eher zu sein, dass es weder Ergativ, noch Akkusativ,
dafür aber einen Sack voll anderer Kasus hat. Ja, Kontakte mit anderen Sprachen können auch die Struktur
beeinflussen. So gibt es z.B. sogar im Deutschen immer mehr auch grammat. Phänomene, die aus dem Engl.
kommen, wie z.B. das Phänomen, das Verb „erinnern“ nicht mehr reflexiv mit „sich“ zu verwenden, angelehnt
an die Verwendung des engl. Verbs „remember“ oder z.B. „in“ 2008 zu sagen. Freilich sind das nur einzelne
Punkte. Aber so fängt’s vllt. an.
@literae sunt divitiae: Qualität einer Sprache und Entwicklungstrends Der genannte Qualitätsbegriff
hat schon was, denn Prägnanz wirkt höherwertig als Weitschweifigkeit, aber wie kann man diese „Qualität“
bei Sprachen objektiv feststellen? Mangels genügender, eigener Sprachkenntn. hier mal ein Versuch dazu
mit Babelfish de.babelfish.yahoo.com/: Die ersten beiden Absätze dieses en.wikipedia.org/wiki/Language_family
englischen Wiki-Artikels wurden in verschiedene Sprachen übersetzt und die Anzahl der Wörter und Zeichen
mit Open Office bestimmt: Englisch: 88 Wörter / 560 Zeichen Deutsch: 85 W / 641 Z Holländisch: 88 W /
631 Z Griechisch: 90 W / 646 Z Portugiesisch: 95 W / 628 Z Italienisch: 99 W / 642 Z Spanisch: 101 W /
635 Z Französisch: 102 W / 646 Z Russisch: 72 W / 526 Z => Prüfung der Qualität einer Sprache: so nicht!
Entwicklungstrends von Sprachen: In dieser Hinsicht habe ich etwas zu Estnisch de.wikipedia.org/…ki/Estnische_Sprache
als flektierend-agglutinierende Sprache gefunden webdoc.sub.gwdg.de/…h-k/2007/winkler.pdf: Estnisch
habe sich am weitesten vom finnougrischen Sprachtypus entfernt. „Daß Züge zweier stark von einander
abweichenden Sprachtypen in einer Sprache deutlich vorhanden sind, ist relativ selten in den Sprachen
der Welt und bereitet dem Sprachtypologen einiges Kopfzerbrechen.“ Läßt sich sowas auf die Beeinflussung
durch entsprechende andere Sprachen zurückführen, mit denen man im Kontakt war? Bzgl. Finnougrisch habe
ich per Google keine Angabe zur Kasuszahl gefunden, aber es scheinen eher viele gewesen zu sein, denn
laut Wiki hat Finnisch: 15 Kasus Estnisch: 14 Ungarisch: etwa 20 Komi: 16 Mordwinisch: 11-12 Nordsamisch:
6-7 Wepsisch: 24 Wotisch: 14
@Clemens und Kunibert Und Sie meinen, dass Latein in der Hinsicht eine höhere Qualität hätte als unsere
modernen Sprachen? Was meinen Sie genau mit „unterstützendem Eingreifen einer zweiten Sprache“? Zählen
Sie dazu bereits Lehnwörter? Nun, es gibt, glaube ich (fast) keine Sprache (mehr), die nicht wenigstens
ein paar Lehnwörter aus anderen Sprachen hätte. Die Einwirkung des Englischen aufs Deutsche ist zugegeben
ziemlich ausgeprägt. Doch es gibt für fast alle engl. Lehnwörter, wie „Computer“ oder „E-Mail“ zumindest
theoretische deutsche Synonyme, bzw. Umschreibungsmöglichkeiten. Außerdem dürfen Sie nicht vergessen,
dass Latein auch einige Lehnwörter, z.B. aus dem Griechischen hatte. Beim Entwicklungstrend von Sprachen
scheint es schon gewisse Gesetzmäßigkeiten zu geben. So kann eine flektierende Sprache eigentlich im
Trend nur in Richtung Modifikation oder Abbau der Flexion wandern. Genauso wie agglutinierende Sprachen,
wenn sie in Richtung eines anderen Typus wandern, nur in Richtung flektierenden Aufbau wandern können
und isolierende in Richtung agglutinierenden. Das ist quasi wie ein Karussell. Ich denke aber, dass man
grundsätzlich keinen Typus als qualitativ hochwertiger ansehen kann als einen anderen. Denn für sich
genommen funktionieren Sprachen wie z.B. Ungarisch, Englisch und Russisch (alles Vertreter jeweils anderer
Sprachtypen) doch sehr gut.
#130 Claus Klain 04:02:32 | Freitag, 20. März 2009
Clemens Klein: @Kunibert Sprache hat ihre höchste Qualität: Wenn alles Erforderliche in ihr vorfindbar
ist, was dazu befähigt, in kürzester- und eindeutig-unverwechselbarer Form, eine gesprochene oder geschriebene
Mitteilung unmissverständlich weiterzugeben. Eine zweite Sprache darf in diesen Vorgang nicht unterstützend
eingreifen. Letzteres ist die uneingeschränkte Voraussetzung für diesen Qualitätsbegriff für Sprache,
um für eine Mitteilung – zeitunabhängig – und gleichbleibend-unmissverständlich einen Zugang zum Inhalt
dieser Mitteilung zu gewähren.
@Clemens Klein „Und wohin müsste dieser Trend gehen? Gehört zu möglichst alle verfügbaren Daten auch
die ‘Qualität’ der Sprache, die sie wertvoll machen könnte ?“ Der Trend muß nirgendwo hingehen. Je
nach Position – Evolution oder Schöpfung – wird man natürlich Erwartungen bezüglich des allgemeinen
sprachlichen Trends haben. Das ist dem Trend aber egal. Je mehr Daten man zu den Sprachen berücksichtigt,
desto genauer kann man Auskunft über Sprachabbau und Sprachaufbau geben. Und je mehr Sprachen untersucht
wurden, desto mehr Gewicht bekommt die Aussage über einen allgemeinen Trend. Bekanntlich sind die verfügbaren
Daten jedoch „recht begrenzt“. Was meinen Sie mit ‘Qualität’ der Sprache, die sie wertvoll machen könnte?
Mit welchem Aufwand man einen Sachverhalt beschreiben kann?
#128 Claus Klain 05:16:28 | Donnerstag, 19. März 2009
Eine Fahrt ins Blaue? Es muß wohl die – evolutionär-linguistische Sichtweise – von Sprachbildung bedeutungsvoller
sein als Ehrlichkeit, die sie bevorzugt zulassen kann? Sind Sprachverwirrung, Verschlüsselung und Mehrdeutigkeit
die wichtigeren Parameter in 2009? [Beispiel: Gut für die Amerikaner, dass die Europäer so dumm waren
ihnen Kredite aufzukaufen. Da haben Finanzinstitute nota bene in Amerika Hypotheken für Häuser an Menschen
verkauft, die sich das eigentlich gar nicht hätten leisten konnten. Weil das so ist, sind die Hypotheken
schlecht, heißen auch so: unter-ertsklasig „sub prime“, wurden mit AAA von Rating-Agenturen beurteilt
und damit war die Irreführung komplett: So funktioniert’s, wenn es um viel Geld geht.] „Wie literae sehe
ich für eine Wiedereinführung von Latein auch wenig Chancen“… „Für eine möglichst genaue Aussage
über einen allg. Trend bei Sprachen sollte auf möglichst alle verfügbaren Daten zurückgegriffen werden,
sonst gilt die Aussage nur mit entsprechenden Einschränkungen“…@Kunibert Und wohin müsste dieser Trend
gehen? Gehört zu möglichst alle verfügbaren Daten auch die ‘Qualität’ der Sprache, die sie wertvoll
machen könnte ?
@Kunibert Grundsätzlich bleibt jedoch das Problem für Anhänger der ET, wie diese komplizierten alten
Sprachen entstanden sein können, was ja mangels Daten zu wildesten Spekulationen führen muß. Richtig.
Der Ursprung der Sprachen bleibt im Dunkeln. Und im Dunkeln ist gut Munkeln, sagt man doch. Allerdings
spricht der Mensch nicht erst seit gestern, auch nicht erst seit PIE oder der Entstehung der Schrift.
Es gibt Sprachen fast ohne synthetische Strukturen, aber keine, die ohne analytische auskämen. Der analytische
Aspekt scheint mir der wichtigere zu sein. Daher halte ich persönlich es für möglich, dass die allerersten
Sprachen, die Menschen sprachen, ob nun von Gott gegeben oder nicht, isolierend waren. Und im Zuge der
„Faulheit beim Sprechen“ wurden eben eigenständige Morpheme zusammengezogen, aneinandergeklebt, woduch
dann die flektierenden Sprachen entstanden. Wenn erste Schriftzeugnisse erst ab dann einsetzen, dann muss
es ja so ausschauen, dass seither Sprachen degenerieren. Doch wegen beobachtbarer auch umgekehrter Trends
kann man das zumindest für möglich halten, dass Sprachen im Zuge der normalen Entwicklung den Flexionsapparat
erst aufbauten.
#126 Kunibert 00:17:29 | Donnerstag, 19. März 2009
@Clemens Klein und @literae sunt divitiae Vielen Dank, aber Experte bin ich nun wirklich nicht beim Thema
Sprachen – siehe zweiter smiley meines letzten Kommentars. Wie literae sehe ich aber für eine Wiedereinführung
von Latein auch wenig Chancen. @literae Die Sprachverwirrung in Babel kann man als ein Ereignis verstehen,
bei dem mit einem Schlag viele neue Sprachen auftraten, wobei für keine davon Abhängigkeiten zu einer
anderen (Ur-)Sprache angenommen werden brauchen. => wenig Sinn in einem Vergl. von Sprachen aus unterschiedl.
Sprachstämmen. Für eine möglichst genaue Aussage über einen allg. Trend bei Sprachen sollte auf möglichst
alle verfügbaren Daten zurückgegriffen werden, sonst gilt die Aussage nur mit entsprechenden Einschränkungen.
Ich hätte mir auch gewünscht, daß der Artikel mehr Informationen bringt. Es gibt ja bestimmt noch mehr
interessante Aspekte und vor allem fehlt mir, soweit das denn möglich ist, eine Analyse der Sprachstämme,
zu denen wenig oder nichts gesagt wird. Daher vermutlich der Hinweis am Anfang auf das Buch. Aufgrund
der Bsp. für Sprachaufbau würde ich mal schlußfolgern, daß es zwar durchaus einen allg. Trend zum
Sprachabbau geben dürfte (Faulheit des Menschen), aber der Mensch mit seiner Intelligenz auch in der
Lage ist, diesem Trend in gewissem Maße mal entgegenzusteuern. Grundsätzlich bleibt jedoch das Problem
für Anhänger der ET, wie diese komplizierten alten Sprachen entstanden sein können, was ja mangels
Daten zu wildesten Spekulationen führen muß.
Evolution zielt nicht, definitiv nicht immer auf das Komplexere @Burgorus: Ich habe nie vorausgesetzt,
dass unsere halbäffischen Vorfahren bereits 170 synthetische Formen gesprochen haben (und auch Dr. Lindemann
nicht). Da bitte ich Sie doch, meinen Beitrag genau zu lesen. Sprachentwicklung ist einem ständigen Wandel
unterworfen: neue Wort- (auch dank kreuz.net) und Satzkonstruktionen werden erschaffen, verschwinden wieder
in der Versenkung, oder haben solch eine Leuchtkraft, dass sie von genügend vielen kopiert und verwendet
werden, um für eine Zeitspanne in den allgemeinen Sprachgebrauch Einzug zu halten (was den „Homo-Sado-Genossen“
à la kreuz.net hoffentlich nicht beschieden ist). Andere werden für veraltet und nicht mehr notwendig
betrachtet und verkümmern. Es wird in jeder Sprache ein oder mehrere „Hoch“-Phasen gegeben haben, aber
abgelöst werden von „Degenerations“-Phasen. Nun kann aber keiner ernsthaft behaupten, dass die ersten
Menschen bereits das Maximum an Sprachentwicklung aus dem Nichts erreicht hätten (auch die von Herrn
Lindemann so hochgelobten komplexeren Sprachen hatten einfachere Vorläufer, deren Vorläufer sicherlich
in Urzeiten eher dem Grunzen der Neandertaler geglichen hat). Sprache ist einer kontinuierlichen Fluktuation
unterworfen, die geprägt ist von einer Abänderung bestehender Worte und Konstrukte, deren Test auf Alltagstauglichkeit,
Übernahme bzw. Untergang. …mit anderen Worten: Evolution… qed
Also Kunibert, ich habe den lagen Artikel gelesen; doch auch er lässt so manches unerwähnt… …z.B.
dass flektierende Sprachen nachweislich aus agglutinierenden entstehen können. Agglutinierende wiederum
können entstehen, wenn Morpheme klitisch und so zu Affixen werden. Das Ur – Finnougrische kannte vermutlich
nur 8 Kasus (heutiges Finnisch: 15). In einigen uralischen Sprachen lässt sich offenbar eine Zunahme
an Kasus, sowie separate Neubildungen von grammatischen Morphemen nachweisen. Auch sind erst vor wenigen
Jahrhunderten in der finnischen Sprache offenbar zahlreiche Wortneuschöpfungen entstanden, die nicht
nur durch Aneinanderreihung bereits existierender Wörter gebildet wurden und auch nicht entlehnt wurden.
Mein Fazit bleibt: kein Grundprinzip für alle Sprachen, nur vllt. für die indogermanischen. Synthetische
Strukturen können im natürlichen Entwicklungsprozess einer Sprache neu entstehen. Eine göttliche Intervention
scheint mir nicht unbedingt nötig dafür. Aber im Übrigen kann und soll jeder glauben was er will. Der
Schlusssatz des Artikels ist ja auch recht versöhnlich. @Clemens: Ich bin mir nicht sicher, ob ich ihre
Frage richtig verstanden habe. Wollen Sie Latein als „lingua franca“ wiedereinführen? Ich fürchte, der
Zug steht schon auf dem Abstellgleis. Ich wüsste auch nicht, wozu das gut sein sollte. Ansonsten gebe
ich Ihnen Recht: Wenn Räteroromanisch ausstürbe, wäre das, wie bei jeder anderen Sprache, einfach schade.
Grüße, l.s.d.
#123 Claus Klain 14:53:52 | Mittwoch, 18. März 2009
Fragen an den Altphilologen,… …wenn sich die Möglichkeit auftut zwei Experten zu befragen @ litterae
sunt divitiae und @ Kunibert (auf eigne Gefahr)… „Es gibt nur einen sprachl. Zerfall, nämlich den,
wenn die Sprecherzahl einer Sprache den Bach runtergeht – wie bei Altsprachen (auch dem Latein) geschehen“…
Aus diesem Grunde bedauert die viersprachige Schweiz heute den möglichen Verlust des Räteromanischen:
Wie wäre es, wenn die Altsprachen Latain und Griechisch die Rolle einer „Sprachkonstante“ (in Anlehnung
diverser Naturkonstanten der Physik) übernehmen würden? Und Esperanto in dieser Funktion? Länderübergreifende
Fälle mit denen Justiz und Medizin -mit Erstellung von Gutachten – sich befassen müssen als Anwendungsgebiete
wären vorhanden… und hier englisch als Vehikel? Übersetzer würden nur umgeleitet, in ihrer Arbeit
nicht entlastet. Es könnte in der EU, mit erweiterter Option bei Betriebsbewährung (technischer Begriff:
bei genehmigungs- und prüfpflichtigen Anlagen) eingeführt werden. Wahrscheinlich ist diese Idee längst
berets schon ein alter Hut ?
@Kunibert literae: aufgeblähter Flexionsapparat wie Latein Was ist mit Sumerisch und Akkadisch? Vielleicht
habe ich mich missverständlich ausgedrückt. Ich wollte nicht behaupten, dass es nicht auch Sprachen
gibt und gegeben hat, die noch weitaus komplexer hinsichtlich des Flexionsformenreichtums sind als das
Lateinische. Aber es gibt eben auch Altsprachen, teilweise älter als Latein, die weniger komplex und
synthetisch waren. Ich würde schätzen, Latein lag etwa „im Mittelfeld“ mit seiner Komplexität. Danke
für den Link. Wenn ich die nächsten Tage die Muße habe, werde ich mir den vielleicht durchlesen. Ich
bin immer an linguistischen Themen interessiert. Es macht vermutlich wenig Sinn, Sprachen bzgl. Komplexität
zu vergleichen, wenn sie nicht zu den gleichen Sprachstämmen gehören, da ja dann keine Abhängigkeiten
vorliegen. An sich ja. Aber der These zufolge müssten alle Sprachen denselben Startpunkt haben. Somit
ist ein Vergleich in dem Fall legitim. Denn wenn i.europ. und semitische und all die anderen Sprachen
alle zeitgleich in Babel als hochflektierende S. entstanden wären, wieso dann bei noch älteren Sprachen
als Latein teilweise weniger Flexion? Grüße, l.s.d
Geht der Trend im Allgemeinen zum sprachlichen Abbau? – Gut möglich Wir alle wissen doch (hoffentlich),
daß kreuz.net gerne provokante Überschriften verwendet und auch nicht alle davon ernst gemeint sind.
Der Autor bezieht sich übrigens auf einen ausführlicheren Artikel www.theologie-biologie.eu/…sprachevolution.html,
der allerdings zurückhaltender ist und z.B. auch den Sprachaufbau (mit Beispielen) erwähnt. Da hier
am Ende auf besagten Artikel verwiesen und auf die Hauptseite verlinkt wurde und sich so jeder leicht
ein umfassenderes Bild machen kann, erscheint mir eher, daß der Autor etwas provozieren wollte, um eine
Diskussion anzufachen. Leider gelingt das bei diesem Thema nicht besonders, da vermutlich (noch) kaum
jemand (inklusive mir ) über die Entwicklung der Sprachen sonderlich informiert ist. Der lange Artikel
gibt literae in manchen Punkten recht, in manchen widerspricht er. Z.B.: „In 3 Sprachstämmen (Indogermanisch,
Semitisch, Sino- Tibetanisch) lassen sich Sprachen über Jahrtausende zurückverfolgen und sie zeigen
ohne Ausnahme im gesamten Zeitraum das hier für die romanischen Sprachen und das Griechische beschriebene
Phänomen“ (den Trend zum Zweitauto, äh Sprachabbau) literae: aufgeblähter Flexionsapparat wie Latein
Was ist mit Sumerisch und Akkadisch? Zum Vergleich von Finnisch, Latein, Althebräisch, etc.: Es macht
vermutlich wenig Sinn, Sprachen bzgl. Komplexität zu vergleichen, wenn sie nicht zu den gleichen Sprachstämmen
gehören, da ja dann keine Abhängigkeiten vorliegen. Interessant: „Die Sprachen der Eingeborenen in aller
Welt sind vielmehr hochkomplex,“
Clemens, es gibt nur einen sprachl. Zerfall, nämlich den, wenn… … die Sprecherzahl einer Sprache
den Bach runtergeht – wie bei Altsprachen (auch dem Latein) geschehen. Jedoch ist die These des Artikels
ja viel gewagter: ausgehend von hochflektierenden, gottgegeben Altsprachen könne sprachl. Entwicklung
nur einseitig hin in immer geringere Komplexität gehen. Neue synthetische Formen könnten nicht entstehen,
Gott habe sich diese erdacht, der Mensch kann sie höchstens verschandeln. Aber es gibt leider unglaublich
viele Gegenbeispiele, allein innerhalb der indoeurop. Sprachfamilie, jüngeren wie älteren Datums, bei
denen aus einstmalig periphrastisch – analytischen Strukturen neue synthetische Formen entstanden sind.
Ein paar Beispiele habe ich bereits genannt. Diese einseitige Entwicklung, die im Artikel behauptet wird,
ist kein Grundprinzip, nur ein Trend in einigen Zweigen der i.europ. Sprachen (so besonders stark ausgeprägt
bei den germanischen mit Englisch und Afrikaans als fast vollständig isolierende Sprachen, was aber auch
nicht als Zerfall zu bewerten ist), und selbst da finden sich auch Beispiele für neue synthetische Formen,
auch wenn die Grundtendenz in der Tat in Richtung analytischen Sprachtypus geht. Der ganze Artikel ist
eine pseudowissenschaftl. Seifenblase. Was das ganze überhaupt mit Darwins Evolutionstheorie zu tun haben
soll, erschließt sich mir ohnehin nicht.
#119 Claus Klain 14:30:43 | Dienstag, 17. März 2009
Ein Beitrag der nicht ganz zufriedenstellt ? Von der Behauptung, dass die Sprachen zerfallen war ich nicht
überzeugt, wie andere Foristen auch. Erst jetzt werden brauchbare- und emotionslos vorgebrachte Argumente
vorgebracht: [Der einfachheithalber möchte ich die Meinung JMX mit (M113) und litterae sunt divitiae
mit (M110) bezeichnen.] …„doch viele Formen waren zum Funktionieren einer Sprache gar nicht nötig,
weshalb sich in vielen modernen i.europ. Sprachen die Grammatik vereinfacht hat“ (M110) -auch meine Ansicht.
„Selbst wenn die evolutionär-linguistische Sichtweise falsch sein sollte (was sie erwiesenermaßen(!)
nicht ist), heißt das im Umkehrschluß noch lange nicht, daß damit automatisch die biblische Babelgeschichte
zutreffend ist. Der Artikel begeht einen logischen Fehlschluß – falsches Dilemma.“ (M113) richtig! Unsre
Umgangs- und Fachsprachen haben bis dato geleistet was man von ihnen erwartet und verlangt hat. Ob es
in Nuancen besser und korrekter hätte sein können ohne gleichzeitig diffus zu werden, kann ich nicht
beurteilen… da Kenntnisse nicht hinreichen. Bis zum Ersten Weltkrieg war deutsch Sprache der Naturwissenschaft,
um in Berlin, Göttingen und München studieren zu können. Heute hat englisch diesen Platz eingenommen.
Ein Nach- oder Vorteil wurde nie bekannt. Warum ist dies eigentlich so? Sprache ist (auch) zweckgebunden.
Dass sie heute vielfach unter die Räder kommt… ist vielleicht so etwas wie ein Zerfall ? [NS: Rückkehr
in dieses Forum… ist Neugier]
Babylon war zur Zeit des Exils eine Sprachenvielfalt von deportierten Zwangsarbeitern aus vielen Nationen
und ist daran höchstwahrscheinlich kaputt gegangen.
engelhardt Die Sprachen haben sich durch die Babylonische Sprachverwirrung entwickelt und nicht durch
die Evolution. Und vorallen,weil die Menschen so sehr ihrer bösen Lust gefrönt hatten und in Babylon
einen Phallus bis zum Himmel aufrichten wollten. Endlich 1139 n.Chr., hat die Heilige Weisheit ihren Priestern
die böse Lust strikt verboten. Wer es fassen kann, der fasse es.
#115 engelhardt † 13:43:17 | Dienstag, 17. März 2009
Luegen fuer Jesus Nach der Evolutionstheorie haben sich die Sprachen aus dem Nichts zu ihrer heutigen
Höhe entwickelt. Das ist gelogen und auch noch schlecht. Die Evolutionstheorie macht ueberhaupt keine
Aussage ueber die Sprachentwicklung.
nichts neues bei kreuz.net Der moderne Mensch kann keine synthetischen Formen oder neue Deklinationen
bilden. Was eine sachlich falsche Aussage ist. Das schlimme ist generell, dass solche Leute stets wie
Wissenschaftler auftreten von einer wissenschaftlichen Basis ausgehend zu pseudowissenschaftlichen Behauptungen,
Fehlinterpretationen und offensichtlichen Lügen übergehen. Und die Laien, die von Anfang an nix verstehen,
glauben natürlich, dass wenn der Anfang stimmt, der Rest auch stimmen muss und schenken z.B. so einer
Aussage Glauben und vergessen dabei, dass z.B. unsere geliebten synthetischen Präteritumformen aus periphrastischen
Strukturen entstanden sind, dass in Skandinavien synthetische Verbformen zur Passivbildung genutzt werden,
die es in den germ. Sprachen noch vor rund 600 Jahren nicht gab. Und dass Altsprachen anderer Sprachfamilien
nie einen so aufgeblähten Flexionsapparat wie Latein hatten, aber deutlich älter sind (z.B. Altägyptisch).
Was die These von der super – synthetischen Sprache, die Gott dem Menschen geschenkt haben soll (von der
noch nicht mal in der Bibel explizit die Rede ist), etwas unglaubwürdig macht.
Selbst wenn die evolutionär-linguistische Sichtweise falsch sein sollte (was sie erwiesenermaßen(!)
nicht ist), heißt das im Umkehrschluß noch lange nicht, daß damit automatisch die biblische Babelgeschichte
zutreffend ist. Der Artikel begeht einen logischen Fehlschluß (falsches Dilemma).
Kein Grundprinzip Aus linguist. Sucht ist es richtig. Die aufgezeigte Tendenz aber nur innerhalb der indoeurop.
Sprachfamilie gültig. Die alten i.europ. Sprachen waren hochflektierend, doch viele Formen waren zum
Funktionieren einer Sprache gar nicht nötig, weshalb sich in vielen modernen i.europ. Sprachen die Grammatik
vereinfacht hat. Aber auch nicht in allen. Schauen Sie sich mal slawische Sprachen an. Chinesisch war
vor 2000 Jahren schon eine analytische Sprache. Genauer gesagt ist es nie eine synthetische Sprache gewesen
(Zurückverfolgbar bis zu den ältesten Schriftzeugnissen vor etwa 3000 Jahren). Auch Althebräisch, die
Sprache des AT, war grammatikalisch nicht so komplex und stärker analytisch als Latein oder Altgriechisch
und z.T. sogar als z.B. modernes Deutsch. Der umgekehrte Trend ist auch beobachtbar: die neuen synthet.
Futur- und Konditionalformen in den roman. Sprachen (auch beim hier „gescholtenen“ Französisch) sind
NICHT vom Lateinischen ererbt sondern NEU entstanden. Rumänisch hat ein neues Deklinationssystem wiedereingeführt,
nachdem es das lateinische erst aufgegeben hatte. Im Deutschen sind neue synthetische Formen bei den Präpositionen
(z.B. „in dem“ – „im“) noch nicht sehr alt.
*Prust* ja ne is klar… Sprachentwicklung als „Beweis“ gegen die Evolutionstheorie, die hier natürlich
mal wieder komplett missverstanden wurde – aber das kennen wir ja. Vielleicht sollte Herr Lindemann mal
Finnisch lernen. Da hat er dann 15 Kasus, sowie 12 Adverbialkasus und bei den Verben 6 (oder nach anderer
Einteilung 10) Konjugationstypen. Viel Spass beim Lernen!
@Clemens Klein: Und bei manchen Foren ist dann noch eine Zeitverzögerung bis zur Veröffentlichung des
Postings, damit keine lebendige Diskussion entstehen kann. Mein Problem wäre hier, dass kein Bett zum
Schlafen neben dem PC steht. Wenn sich jemand durch Schimpfnamengeben disqualifiziert, ist das doch sein
Problem. Leute, die ernst genommen werden wollen, machen das nicht. Und wenn’s mal vom Thema weggeht,
so ist das nun mal bei einer lebhaften Plauder-Runde. Man lernt durch Plaudern oft mehr als in einer wissenschaftlichen
Runde, da man nicht in der Lage ist, stundenlang wissenschaftlich zu denken. Aber ein wissenschaftliches
Posting während des Kaffeetratsches nimmt man schon mal mit. Man muss übrigens nicht alles lesen. Ich
persönlich lese die Postings der Kirchenfeinde fast nie, dafür wäre mir die Zeit zu schade. Es genügt
meist, wenn man diese indirekt über die Zitate der Kirchenverteidiger erfährt.
Ende einer Dientsreise – außer Spesen… Samstag, 14. März 2009 17:21 Die Sprachen zerfallen Die Sprachentwicklung
beweist, daß die Heilige Schrift näher bei der Wahrheit ist, als es manchem Evolutions-Ideologen lieb
ist. Von Dr. med. Wolfgang B. Lindemann: 106 Lesermeinungen haben die Foristen zum Artikel „Die Sprachen
zerfallen… geschrieben. Wie viele von ihnen real auf das Thema eingegangen sind?… mag jeder für sich
nachprüfen. Für mich ist dieser Kommentar der letzte „Liebesdienst für kreuz.net“, denn ich steige
ein zweites Mal aus. Wer sich das alles bieten läßt… hat es nicht besser verdient… ist doch der
letzte Kommentar eine Todesanzeige für Robert Busilmann. Ein andrer Forist, von dem ich erwartet habe,
dass er sich zu diesem Tema äußert – pamino – glänzt durch Abwesenheit und er ist nicht der einzige,
der „kreuz.net“ zur Spielwiese erklärt hat. Meine Empfehlung: Behandeln Sie „Forum kreuz.net“ wie andere
Redaktionen es Ihnen vormachen… zum Beispiel das Schweizer Fernsehn… …Kommentar verfassen Liebe
Blog-Besucherinnen und -Besucher Wir freuen uns, wenn Sie die Beiträge unserer Blog-Autoren kommentieren
und bitten Sie, sich dabei an die Netiquette halten. Schweizer Fernsehen Name: E-Mail (wird nicht veröffentlicht):
Ihr Kommentar: Bitte geben Sie den in diesem Bild enthaltenen Sicherheitscode in das nachfolgende Textfeld
ein: Tippen Sie follgenden Sicherheitscode ein 37562 Vielen Dank und herzliches „Grüß Gott!“ Ihr Clemens
Klein
Busilmann war Zeit seines Lebens auf dem Holzweg hans küng – in der Hölle und Aposthat sollte busilmann
mit küng verglichen worden sein kann ihn wohjl nichts vor der ewigen Verdammnis retten. RIP wäre, weil
in der Hölle Sarkasmus.
Trauer um Robert Busilmann Der bekannte und geachtete Schweizer Moraltheologe Robert Busilmann ist tot!
Dies berichtete heute morgen der St. Gallener Tagesspiegel! Demnach erlag Busilmann bereits gestern Mittag
in seiner Heimat St. Gallen einem Herzinfarkt. Busilmann wurde 68 Jahre alt und galt in der Schweiz als
ein kritischer Wegbegleiter der Schweizer Bischofskonferenz, der – abgesehen von vielen kritischen Beiträgen –
in seiner Heimat ein ähnlich hohes Ansehen genoss, wie Hans Küng. In einer ersten Stellungnahme nannte
der Vatikan Busilmann einen überzeugenden Vertreter moderner römisch- Katholischer Glaubensüberlieferung.
In zahlreichen seiner Werke setzte sich Busilmann mit der Problematik römisch-katholischer Glaubensüberzeugung
in Verbindung mit Modernismus auseinander. Er gilt als Wegbereiter der Ökumene in der Schweiz. Der Verstorbene
hinterlässt eine Frau und zwei erwachsene Töchter. Mal sehen, ob kreuz.net dies heute auch würdigt…!
#104 Eifelplatz † 07:20:42 | Montag, 16. März 2009
Was ist los? Der sonst so redselige Dr.L. alias Dr. Puls hat uns noch immer nicht unsere bescheidene Nachfrage
nach dem Wohlbefinden seine Gattin beantwortet! Bitte antworten Sie doch, Herr Dr. Lindemann! Oder um
ein Zitat zu gebrauchen: „Eine Hochzeit in Weiß könnte alle bösen Bedenken zerstreuen!“ (La Cage aux
folles)
@mens sana Danke, aber mir ist schon klar, dass das hier eine sehr freakige Seite ist…dennoch bin ich
froh, dass es sie gibt und dass hier auch mal Alternatives gepostet werden darf. Nur hier bei der Linguistik
ist es halt Quatsch, von Evolution verstehe ich leider nichts.
Ach herrje, die arme katholische Kirche… An sich beneide ich manchmal die Katholiken. So haben sie einen
Papst Benedikt XVI, der, so wörtlich, „die historisch-kritische Methode als notwendig zum Verständnis
der Hl. Schrift“ ansieht. Aber ich sehe, keinesfalls mit Häme, dass es auch in katholischen Reihen scharenweise
Menschen gibt, die uns einreden wollen, es handele sich in der Genesis um historische Berichte. Im Protestantismus
sind diese Gruppierungen, sei es pfinstlerischer oder sonstiger Provenienz, ja leider, so hat man zumindest
medial den Anschein, auf dem Vormarsch. Nun ja, wie heisst es so schön, les extrèmes se touchent…
Und Kreationisten sind eben nichts konfessionsspezifisches. Glücklicherweise ist der Papst an dieser
Stelle eindeutig und ich mutmasse einmal das wird er auch in einer Enzyklika zum Wort Gottes in seinem
Pontifikat noch deutlich sagen. Und darum – bei aller Freude, Protestant zu sein – beneide ich nach wie
vor die Katholiken.
ich hoffe… … Lindemann ist als Arzt kompetenter als als Möchtegern-Linguist… @ kreuz.net: Könnte
vielleicht im einem folgenden Artikel mal ein Dr.mont. über die Bergpredigt referieren?
#100 SignumSalutis 19:55:25 | Sonntag, 15. März 2009
Lindenkasper O médico alemao na Franca escreve outra vez na pagina nojenta „ketz.net“ ! Es ist schon
interessant, wozu sich Menschen mit einem wie auch immer erlangten Doktortitel herablassen. Unvergessen
Dr. Lindemanns Ergüsse über Gregorianik hierselbst! Und wunderbar: die Französischkenntnisse, die man
im Elsass heutzutage unbestritten braucht, und die Portugiesischkenntnisse, die er wohl den Eltern seiner
Import-Braut (Import der Braut konnte man ja im Netz detailliert bestaunen) zuliebe erworben hat: dies
befähigt zweifelsohne zu spitzen linguistischen Thesen! Klar, der Turmbau zu Babel fand vor 6.000 Jahren
statt, da können Sumerologen o. ä. auch zu anderen Ergebnissen kommen. Und es gab „Ursprachen“ – keine
Frage. Die vielen vom Himmel oder wurden vom lieben Gott „verliehen“. Denn das AT ist ja ein so zu lesen,
wie der Pschyrembel … Doktor, bleib bei Deinen Stetoskopen! Oder vollbringst Du da ähnlich umwerfende
Leistungen! Aber interessant: nach einer gewissen Schamfrist, kann selbst eine Lachnummer, wie der Möchtegernforscher
Lindenkapser wieder bei ketz.net Aufnahme finden. Es ist sicher auch eine Frage des Entertaimnet-Wertes,
keine Frage! SignSal
markdodani: Die Größe eines Staates ist recht unerheblich, sich an diesem zu orientieren oder nicht …
Restdeutschland wäre gut beraten gewesen, sich in wesentlichen Epochen an der Schweiz zu orientieren,
und nicht etwa an den Kriegsmächten Österreich und Preußen … Ostpreußen wurde nach zwei Kriegen
ausgelöscht, Österreich ist heute auch ein Ministaat … während die Schweiz sich aus zwei Weltkriegen
heraushalten konnte … und auch heute ist das Durchschnittseinkommen der Nicht-EU-Staaten CH und FL doppelt
so hoch wie jenes in EU-Restdeutschland … abgesehen von der vorbildhaften Direktdemokratie und Mehrsprachigkeit
der Schweizer … die EU hätte einiges von der CH zu lernen … Außerdem hat sich die deutsche Rechtschreibreform
auch nicht an der CH-Rechtschreibung orientiert … denn das ß wurde nicht abgeschafft, nur dezimiert …
Sie haben aber recht, daß diese Reform absoluter Unfug ist … und ein Verbrechen an der deutschen Rechtschreibung …
Sich jedoch an solchen Zwergstaaten auf der europäischen Landkarte zu orientieren, ist unwürdig.
Sprachverwirrung und Murks-Pädagogik Grüß Gott zusammen, mich wundert die Beobachtung des geschätzten
Autors überhaupt nicht. Ich bin selbst Religionslehrer und habe in verschiedensten Schularten D’s und
Österreichs (von Grundschule bis Gymnasium) unterrichtet und festgestellt, daß mitunter die Mohammedaner
(Türken, Araber, Tunesier etc.) erheblich besser deutsch können (in Baden-Württemberg werden nämlich
auch die Mohammedaner gezwungen, am kath. Reli-Unterr. in den Berufsschulen teilzunehmen!!!) als die christlichen –
sprich deutschen – Schüler. Meine Analyse: Verdummung durch eine völlig verfehlte 1968er-Pädagogik
sowie durch den völlig aus den Fugen geratenen Gebrauch von SMS per Mobiltelephon sowie Email, wo sich
kein Mensch mehr um Groß- und Kleinschreibung schert oder gar „Unsinnigkeiten“ wie Futur I und Futur
II. Ich habe manchmal schon Klassenarbeiten bekommen, deren Inhalt man schlichtweg nicht mehr verstehen
konnte, weil die Grammatik und Orthographie von den Kindern/Jugendlichen derart „vereinfacht“ worden ist.
Ein weiteres Verbrechen war dann die Orthographiereform, wo man ohne jede Not der deutschen Sprache per
Gesetz den Todesstoß versetzt hat. Schon seltsam genug, daß Ländchen wie CH und FL das gute deutsche
ß aufgegeben und schon länger der „Schifffahrt“ oder des „Betttuchs“ fröhnen. Sich jedoch an solchen
Zwergstaaten auf der europäischen Landkarte zu orientieren, ist unwürdig. Ich selbst habe 1988 Abitur
gemacht und weiß Gott sei Dank genau, wie ich zu schreiben habe: nämlich wie 1988!!
CDU – SAUDUMM Die CDU- saudumm hat die böhmer sie noch alle? professorin maria böhmer, vollkommen unfähige
ausländerbeauftragte, fragte allen ernstes, ob beim jüngsten AMOK Lauf gezielt auf ausländerkinder
geschossen wurde. hat die einen hackenschuß? schon traurig genug für die eltern erschossener kinder
und dann noch ein auswahlverfahren zwischen migrantenkinder und deutschen anstellen – primitiver gings
wohl nicht mehr
Werter Michael Waldemar Sie sollten schon zwischen den Zeilen lesen können. Wer sagt denn, das hier vertretene
Meinung automatisch etwas mit Katholischem Dogma zu tun hat. Und Millionenfache Geschmacksfragenhinundherwälzerei,
dient lediglich dazu die Festplatten der Recher vollzustopfen. Andererseits ist es eine einfache Möglichkeit
herauszufinden wer wes Geistes Kind ist (immer dabei mit den notwendigen Abschlägen bedacht, um keinem
allzu nahe zu treten) Lassen wir also einmal das beleidigende Geschreibsel beiseite, wenn es ernst wird,
sollte sich schon erkennen lassen wer katholisch denkt und wer nicht.
wer zwingt in diesem Forum wem seine Wahrheit auf wie schon Mens Sana etwas früher treffend feststellte:
Stör bloß nicht meinen festgefügten Glauben durch unangenehme Fragen oder noch schlimmer durch wissenschaftliche
Feststellungen. Nein, nein, ich lese gerne zur Erheiterung in diesem weltbewegenden Forum (wann gibt es
wieder etwas vom Lingen oder den anderen armen kranken Seelen hier) nur brauche ich von Zeit zu Zeit eine
Auszeit, wenn der hier geäußerte krankhafte Hass auf Homosexualität, Freimaurertum, Juden (bestimmt
habe ich nioch vieles verdrängt) überhand nimmt und pathologische Züge annimmt. Liebe Redaktion, wann
kommt der nächste Beitrag von Lingen oder diesem alten Pornojäger, ich und alle ihre Fans warten sehnsüchtig.
Waldemar Michael und der Relativismus Relativismus bedeutet, daß man die Vorstellung, der Mensch könne
absolute Wahrheit erkennen (Absolutismus), verneint oder ihr zumindestens kritisch gegenübersteht. Der
Relativismus ist verwandt mit dem Skeptizismus. Im Unterschied zu diesem betont er aber besonders, daß
Menschen, Dinge, Taten, Geschenisse etc. erst durch ihre Bezie-hung zu anderem bestimmt werden. Der Relativismus
ist keine eigenständige philosophische Strömung, sondern eine Denk-haltung, die in der Geschichte der
Philosophie immer wieder aufgetreten ist. Sie besagt in der Regel entweder, daß 1. nur die Beziehungen
der Dinge etc. zueinander erkannt werden können, nicht aber die Dinge etc. selbst, oder 2. daß die Wahrheit
einer Behauptung relativ sei, nur aus der Sicht eines konkreten Indivduums gültig, aus der Sicht eines
anderen Erkennenden aber ungültig. Eine relative Wahrheit ist nur innerhalb eines Bezugsrahmens eine
Wahrheit, außerhalb dieses Bezugsrahmens eventuell nicht. Wie der Skeptizismus und der Antidogmatismus
kann auch der Relativismus ein Paradoxon beinhalten, wenn nämlich die Aussage „Alles ist relativ“ zu
einer absoluten Wahrheit gemacht wird!usw.usw. Warum wollen Sie und Ihresgleichen anderen ihre „Wahrheiten“
aufzwingen? Warum darf man heute nicht mehr annehmen, daß es auch anders herum gehen kann, nämlich von
einem „Adam, dem Ebenbild Gottes“ hin zu einer Golum-ähnlichen Kreatur. Wobei, diesem noch zur Ehre gereicht,
daß er als gespaltene Persönlichkeit noch um die „Wahrheit“ ringt!
Von Buddhisten und Christen soll die Sprache der Liebe und Humanität für alle Menschen gesprochen werden.
Das wird im Pfingstwunder der Christen verkündet. Nicht die Nationalität, nicht die Rasse, nicht der
soziale Status zählt, sondern nichts anderes als der Mensch. „Wir haben einen Traum“, rief Martin Luther
King. Alle Menschen sind Geschwister auf diesem Planeten und wenn sie nicht den gerechten Frieden, das
gerechte Teilen und die verantwortliche Freiheit lernen, bereiten sie anderen die Hölle. Beispiele: Ausrottung
der Ureinwohner Amerikas. Zwei Weltkriege Millionenmord Hitlers an Juden, Slawen, Roma, Sinti, Priestern,
Behinderten, Homosexuelen u. politischen Gegnern. Unterdrückung der Religionsfreiheit für durch chinesische
Diktatur
Welteroberung „Die englische Sprache verdankt Ihren Welterfolg vor allem der Tatsache, dass sie relativ
einfach zu erlernen ist.“ Nein! Der Erfolg ist begründet durch die Welteroberung der beiden Piraten-Nationen
UK und USA. Letztere hält bis heute an.
@Uwe Schmidt Lieber Herr Schmidt, Sie haben wohl Ahnung und wissen anscheinend, wovon Sie reden. Das allein
macht Sie hier aber sehr suspekt. Damit machen Sie sich hier aber keine Freunde und das erst recht, wenn
Sie dann noch en-passant dieses Kreationisten-Geschwafel als Schwachsinn entlarven. Ob etwas wahr ist
oder nicht, gar sinnhaft oder nicht, schert auf dieser Site keinen Autor. Hauptsache es passt in das Weltbild.
Wahnhafte sind nun mal immun gegen Wissen, Fakten und Tatsachen. Mit Glauben gesegnet, lässt man sich
von banalem Wissen nicht so leicht aus dem Tritt bringen. Nehmen Sie es also fürderhin sportlich, es
ist der Unterhaltungswert, der diese Artikel auszeichnet, Realsatire eben. Hat es nicht etwas Rührendes,
wenn Dr. MED(sic!) Wolfgang B Lindemann mit der Linguistik kämpft wie weiland sein Namenskollege Erwin
Lindemann mit der Herrenboutique in Wuppertal. Gruß MS
das mit den Sprachen ist wie mit den Religionen. Es gibt bzw. gab auf der Erde in den letzten 100.000
Jahren viele viele Religionen, so etwa 10.000 bis 100.000 je nach Definition der Abgrenzung zwischen Religion
und mehr oder weniger verwandten Sekten. Von der bunten Vielfalt der Religionen mit vielen verschiedenen,
farbigen, interessanten Göttern und Göttinnen ging auch hier der Weg zu immer langweiligeren und eintönigeren
Religionen, die im Extremfall nur noch einen Gott hatten. Die Fans der hiesigen Seiten konnten sich noch
nicht richtig entscheiden, sie beten einen Gott an, der um Gott zu versöhnen, Gott opferte. Aber auch
die katholische Religion mit ihren vielen vielen Unterabteilungen (wie viele davon tummeln sich allein
in diesem kleinen unbedeutenden Forum, das lediglich eine der vielen Sprachen der Welt darstellt) ist
der Geschichte und auch der Evolution unterworfen und wird sich verändern, sie ist ja erst lächerliche
2.000 Jahre alt …
Werte Frau Galatea+ Es gibt auch die wirkliche Katholische Kirche, und in der bin ich sehr gern. Wir hatten
hier eine sehr schöne Samstagaben-Messe in unserer renovierten wunderbaren Barockkirche mit berührenden
deutschen Lieder alter Meister im GOTTESLOB. Am Donnerstag hatte ich auf der Kabarett-Bühne volles Haus
und eine gute Gage. Vielseitigkeit erfreut das Leben. Und bitte streuen Sie nur weiterhin mit devendor
Verleumdungen gegen mich aus, Frau Obermeier. Schlechte Werbung für Sie, gute für mich! Wer es fassen
kann, der fasse es! Ich werde der Verlogenheit weiter den Spiegel vorhalten. Einen angenehmen geruhsamen
Sonntag :(3 :(3 :(3 wünscht Ihnen F.X. S. Diplomtheologe
Bevor ich meine Sonntagspflicht erfülle… Unsere Kirche besteht aus Menschen. Wir haben alle unsere
Schwächen,Fehler… Ja sicher hat unsere Kirche in den letzten Jahrhunderten schwer gesündigt,aber wir
wollen uns doch immer wieder neu auf den schönen Weg des Glaubens bewegen und ihn dann auch gehen und
konkret werden lassen. HEUTE ist ein neuer Tag,damit wieder anzufangen.
Ein gar gräßlicher Verein, Herr Shalom. Da wundert es durchaus, dass Sie ihm noch nicht den Rücken
gekehrt haben. Oder haben Sie gar? Oder Briefe an Ihren Freund Ratzinger verfassen. Einen gesegneten Sonntag!
Defendor + Galatea***** WAHR + REIN + HEILIG T R A D I T I O N S K A T A L O G Kirchlicher Landerwerb
durch URKUNDENFÄLSCHUNG DÄMONENLEHRE von 1139 ZWANGSZÖLIBAT 1 Tim 4, 1-3 MätressenPÄPSTE Päpstliche +
Kardinalische + Fürsterzbischöfliche BORDELLE Zölbatessen, Frauenmißbrauch, Vergewaltigugen von Nonnen
Abtreibungen von Priesterkindern Chorknabenkastrationen Kinderschändungen Hexenwahn +Folter + Scheiterhaufen
Volksbetrug + Ablassgeschäft + Volksverdummung Leibeigene Bauern + Ausbeutung + PRUNKSUCHT Scheinheiligkeit +
HEUCHLERTUM + Wunderschwindel ABERGLAUBE + Wahnsinn + Bigotterie + Geschäfte mit Teufel und Hölle Zerstörung
heidnischer Kulturen und Religionen SKLAVEREI FRAUENDISKRIMINIERUNG + Missachten von Menschenrecht und
Naturrecht ZÖLIBATSPSYCHOSEN + Zölibatsalkoholismus + Zölibatsumgehungen an der Tagesordung Rauswurf
von 120 000 Priestern wegen Ehe Entpriesterung tausender Pfarreien + Verhinderung tausender Berufungen
Sexualfeindlichlichkeit Aber WAHR + REIN + HEILIG
Sprachen entstehen spontan www.ivanovas.com/sacks.html Auch Pidgins entstehen spontan. Am Anfang sind
sie zugegebenermaßen chaotisch und wenig ausgefeilt, auch schon die nächste Generation, die ein Pidgin
als Muttersprache erlernt, hat eine vollwertige Kreolsprache zur Hand, mit der man (und es sei durch umständliche
Umschreibungen) alles ausdrücken kann.
@Ultramontanus Vielleicht haben wir bald Esperanto de.wikipedia.org/wiki/Esperanto als neue Europäische
Sprache zu lernen. Vom Wort her bedeutet es ja „Hoffender“. Das passt freilich irgendwie zur Entwicklung
der EU. Schliesslich könnte alles viel schlimmer sein.
Na, macht es Spaß das Thema so zu verhunzen? Warum wird hier eigentlich überhaupt nicht moderiert? Es
ist ärgerlich, wenn immer alles mit Off-Topic Müll zugepflastert wird, weil man dann die Meinungen zum
Thema nur sehr verstreut findet.
*lach* Sefi ja, den Eindruck machen mir die meisten hier auch. Verklemmt bis zum geht nicht mehr, moralisch
ohne Ende und immer Sünde und Hölle schreiend, aber dabei selber jede Menge Dreck am Stecken. Was machst
du hier auf der Page? Du passt so gar nicht hier rein.
zwillingssprachen Sprachen sind natürlich nicht von Gott geschaffen, im Gegenteil wissen wir doch, dass
sogar Zwillinge öfter ganz eigene Sprachen kreieren, und zwar aus dem Nichts.
Hellboy: Die haben vor lauter Sündenangst Heldenblut in der U’hose , als dass sie einen Piep darüber
sagen würden. Und was tun wenn es denn so ist, wie behauptet wird und jeder sieht es und am Ende muss
noch eine Spendenaktion in Gang gesetzt werden. Da ist Beichten über feuchte Träume viel einfacher.
Dann ist das Unterbewusstsein schuld, wenn man im Traum auch keine Freude dran hatte…!
Ach, Herr Lindemann Zwar ist die Komplexität-Synthetizität des Lateins und des Griechischen und des
Sanskrit großteils aus dem Indogermanischen ererbt, aber kein ernstzunehmender Sprachwissenschaftler
zweifelt daran, dass die grammatischen Endungen des Indogermanischen mit seinen 8 Fällen aus ganz primitiver
NACHSTELLENDER Zusammensetzung entstanden sind, wie wir es heute doch im gesprochenen Chinesischen in
nuce, in seiner Entstehungsphase, beobachten können! Diese ganzen Endungen waren schlicht selbstständige
Wörter, die man ganz einfach angehängt hat (etwa für Plural das Wort „viel“). Finnisch hat glaube ich
sogar 16 Fälle und Baskisch, wenn man will, 8, aber die Endungen sind auch selbstständige Wörter oder
waren es zumindest einmal.
Entweder das oder das Wixen hat gar nicht diese schlimmen Folgen, wie man immer behauptet. Man müsste
mal ne Umfrage darüber machen. Meinst du die komischen Typen hier würden uns Auskunft über ihr Wixverhalten
geben? Wie oft? Mit welcher Hand? Wann am Tag? Mit wem? Und eben ob sie Symptome zeigen. Wäre doch mal
interessant.
Hellboy ich habe diese Beschwerden auch nicht. ohne die Finger über der Decke zu halten… Sind bei Deinem
Freunden die Symptome aufgereten. Dann kann man ja davon ausgehen, dass Du, Dein Freund und ich das Laster
nicht kennen…
Sefirot Also ich hab weder krumme Finger noch Rückenmarksprobleme und ich weiß wovon ich rede Sie
können ja mal meinen freund fragen. Der zeigt solche symptome übrigens auch nicht!
Wixer: das hat was mit Hexen zu tun… und außerdem tut man so was nicht… das gitb Rückenmarkprobleme
und die Finger werden krumm…! Das ist unanständig und muss gebeichtet werden… Weißt Du es jetzt,
Zölibat?
@zöilbat… … glauben sie den schwachsinn, denn sie hier verzapfenn eigentlich… sie haben die inquisition
vergessen, die wollen sie doch sicher auch wieder haben… ach nee besser nicht sonst wären die piusbischöfe
schon mit kirchenbann und reichsacht belegt…
Der rechte Hirte Wollen wir hoffe,dass die Wirtschaftskrise dazu beitragen kann, den Saustall einst ausmisten
zu können. Lange und tief muß sie sein,damit der Deutsche wieder zur Besinnung kommt in seiner selbstgerechten
Selbstbezüglichkeit.Nur Not lehrt beten. Also so ein bisschen Not kann den Deutschen nur nützlich sein,denn
sie sind fett geworden und denkfaul,gleich gemässteten Schweinen. Churchill über die Deutschen : „Keep
them fat, but impotent! Dieses Ziel ist heute völligt erreicht.
Das Abstoßen des Flexionsballastes kann vorteilhaft sein! Nach der normannischen Invasion zerfielen im
Land der Angelsachsen die Flexionsendungen rasch, während die anderen europäischen Sprachen in den letzten
tausend Jahren auf dem Weg, den das Englische zurückgelegt hat, noch nicht so weit gekommen sind. Wenn
man mal davon absieht, daß im Süddeutschen sogar das Präteritum ausstarb, gilt: Das Deutsche ist immer
noch reich an Flexionsformen, die im Englischen bis auf geringe Überreste reduziert sind. Die Pluralbezeichnung
beim deutschen Substantiv ist oft nicht nur für Fremde eine harte Nuß. Dabei ist der Gewinn die ungeheure
Mühe gar nicht wert. Viele Flexionen, die im heutigen Englisch nicht mehr vorkommen, tragen nichts zur
Bedeutung und Klarheit der Aussagen bei. Das Englische leistet sich keinen Flexionsluxus mehr, und durch
den Flexionszerfall ist es dem Chinesischen ähnlich geworden.
Katholische Männer Bodo11 und rechter Hirte Der Fortschritt bahnt sich unaufhaltsam seinen Weg: Wir brauchen
das Heilige Katholische Europäische Kaierreich! Eine von Freimauerer gereinigte Römische Kurie wird
Seine Majestät den Kaiser diskret beraten und lenken und leiten. Alle Muselmanen weisen wir aus dem Katholischen
Abendlande hinaus und schließen einen Pakt mit dem Zaren. Die katholischen Frauen Eurapas, geschmücklt
mit den Tugenden und ohne feministischen Flausen, werden eine gesunde Jugend gebären, die für Eurapa
keusche Priester, tapfere Krieger, strenge Lehrer (Frauen dürfen nicht unterichten) , tüchtige Handwerker
und fleißige Bauern hervorbringt. Das ist unser traditionelles Ziel.
Der rechte Hirte Wie die dummmen Kühe (Muh,Muh…die Partei,die Partei,die Partei) rennen die Deutschen
ihren Parteien hinterher,die sie doch nur verarschen.Immer wieder fa llen sie auf den Bauerntrick mit
dem Prozentbetrug rein (Wahlen) Aber die Deutschen merken das nicht denn, instinktiv leben sie mit einem
phatologischen Selbsthass und mit starken Minderwertigkeitkomplexen,da ganz dem Holo-Dogma ausgeliefert.Noch
nie war die Gläubigkeit der Menschen in Deutschland so groß, als wenn es darum heute geht, auf dem Altar
der öffentlichen Meinung sein eigenes Hirn zur spektakulären Schlachtung freizugeben.
Der rechte Hirte: Wir haben überhaupt keine Demokratie Die Merkel-Freimauerer, knechten uns Tja das nennet
man ferngesteuerte Demokratie,wird aber unter Freimaurer SPD und FDP nciht anders sein.Ich könnt wählen
zwischen Cola und Pepsi in der BRD. In Russland sind die Russen Herr im Haus,nicht die lieben „Gäste“.
#59 solagratia † 23:26:48 | Samstag, 14. März 2009
Rechtsradikaler Hirte und Bodo: Wir wollen nur noch mal als Ergebnis der heutigen Diskussion für alle
festhalten: Außer dass ich natürlich ein Homoschwein und Gartenzwerg bin, hat sich herausgestellt, dass
Ihr beide mir Begeisterung mit Nazis durch München und andere Städte marschiert. Kurz: Ihr seid Nazis,
wenn auch zum Teil natürlich russische, was es selbstvertändlich viel besser macht!
Leblhuber,das ist richtig nett, von Ihnen Da kann man wieder mal sehen, wie einfach es ist jeden Tag ein
kleine gute Tat zu tun!(Und so ein Deutsch beim Thema, die Sprachen zerfallen) Wirklich, daß mach auch
mir noch mehr Mut zu mehr: Mal schauen was wir da noch so haben?
Lieber Stephanus! Ich hatte heute den ganzen Tag nicht viel zu lachen. Arbeit und akute Sinusitis vertragen
sich schlecht. Aber Sie haben mir diesen Tag gerettet. Ihr Witz hat Witz! Und weil er so gut ist, wiederhole
ich ihn, damit er nicht untergeht. Im Sommer 1934 gingen Hitler, Göring und Göbbels spazieren. Auf einer
Parkbank finden sie das Brevier eine katholischen Geistlichen. Als Hitler das Buch aufschlägt, liest
er auf dem Vorsatzblatt folgende Eintragungen: 1.) Gott erhalte unseren Führer Adolf Hitler. 2.) Gott
erhalte unseren Ministerpräsidenten Hermann Göring. 3.) Gott erhalte unseren Minister Joseph Göbbels.
„Sieh an“, meint Hitler, „sogar unter dem katholischen Klerus gibt es volksbewusste Deutsche!“ Dann blättert
er weiter und ließt auf der Rückseite des Blattes: 4.) Gott erhalte unseren Führer der SA Ernst Roehm.
Und darunter in roter Tinte: Am 30.06.1934 bereits erhalten! o^/ o^/ o^/ o^/ o^/ o^/ o^/ o^/
Nichts zerfällt. Nur der Unglaube und die Hasser der Heiligen Mutter Kirchen zerfallen zu Staub Unser
Hochwürdiger Ordensobere Pater Franzmann hat uns emsigst ans Herz gelegt, für Europa geistig zu ringen
und entschieden zu kämpfen. Euorpa ist geeint. Aber, es braucht wider einen Katholischen Kaiser, vom
Heiligen Vater eigenhändig gekrönt zu Rom. Selbstverständlich darf die Majestät des Heiigen Katholischen
Europäischen Reiches auf die diskrete und seriöse Beratung der Hochamtskirche vertrauensvol zählen.
Anstatt der schnodderigen Englischen Sprache wird dem Latein der Vorzug als Verkehrssprache gegeben. Auf
allen Plätzen und Strassen der Städte und Dörfer, ist es Gesetz, beim 12 Uhr Läuten innezuhalten und
den Angelus kniend zu beten. So werden Wir das Herz Mariä rühren zum Heile Europas. Amen
karl rahna, bitte jetzt nicht auh ten… kennen wir uns aus der „gemeinsamen“ Zeit bei Uta und Niclas
(Dalferth) zusammen mit ihrem Bruder Matthias in Regensburg, oder meinen Sie Prof.Ingolf Ulrich Dalferth,Lehrstuhlinhaber
für Systematische Theologie, Zürich? Ich bin sehr oft noch in Gedanken bei den Sonnenuntergängen über
dem Zürichsee. Vom Speisesaal der Paulusakademie aus: einfach unvergesslich? Man konnte da stundenlang
klönen (Verzeihen Sie diese Form von Vulgärprosaismus) Sie erinnern sich? Find ich prima! +++ Schon
komisch, wenn Sie der sind, den ich jetzt meine,mmh, Sie haben damals aber auch schon anders gedacht,
oder???
Und dabei könnte alles so einfach sein !!!!!!!!!!! mann muß die Dinge nur richtig angehen, sagen wir
es mal so: Kommt ein Mann zum Arzt: „Herr Doktor, ich habe da so ein Ziehen im Hoden, das geht hier so,“
er zeigt von seiner Seite entlang bis über den Hals, „bis hin zur anderen Seite! Ich halte das kaum noch
aus!“ „Tja,“ sagt der Arzt nach einer Untersuchung, „dagegen hilft nur eins: die Kastration!“ Also läßt
sich der Mann schweren Herzens kastrieren, und siehe da: die Schmerzen sind weg! Einige Zeit später beschließt
der Mann, sich einen neuen Anzug schneidern zu lassen. Der Schneider fragt ihn: „Sind Sie Links- oder
Rechtsträger?“ Peinlich berührt, fragt der Mann: „Wieso, ist da ein Unterschied?“ „Naja,“ antwortet
der Schneider, „also wenn Sie nun Linksträger sind und ich mache Ihnen eine Hose für einen Rechtsträger,
dann haben sie so ein Ziehen im Hoden, das geht hier so,“ er zeigt von seiner Seite entlang bis über
den Hals, „bis hin zur anderen Seite!“
in Sachen Dr. med. Lindemanns Ex-Verlobte Herr Doktor! Die Verlobung mit der brasilianischen Import-Braut
Marke FTP scheint ja aufgelöst zu sein? Von wessen Seite eigentlich? Und nicht wieder versuchen, handgreiflich
zu werden! (Außer etwa autoerotisch.)
Mich wundert ein wenig die Aufregung hier. Auch wenn der Herr Dr. med. Wolfgang B. Lindemann kein Linguist
ist, ist der Zusammenhang zwischen der Komplexität der Sprache und dem Stand der Kultur weder unbewiesen
noch strittig, sondern entspricht lediglich den Tatsachen. Keines seiner Argumente – die Sprache betreffend –
ist anfecht-, sondern im Gegenteil nachprüfbar und auch bekannt, wenn man sich für Sprache interessiert.
So ist das mit der Kultur. Statt „Belle qui tiens ma vie“ nun „fun and dance with dogs“, erst gestern
in einer Tierarzpraxis am Schwarzen Brett gelesen. Sehr geehrter Herr Shalom, heute nicht in Selbstgespräche
mit einer Ihrer multiplen Persönlichkeiten verstrickt? – Je näher der 29. rückt, umso umtriebiger wird
der Ali Baba vom Untersberg. Herr Ruhrgebietler, mea culpa, hier stehe ich und kann nicht anders!
Sprachschwierigkeiten, oder Mangel an Anstand??? Sagt der Sepp aus München: „Dös Englisch is a komsche
Sproach: I hoast Ei, Ei hoast Eck, Eck hoast koaner und koaner hoast nobody…“
#44 solagratia † 21:51:33 | Samstag, 14. März 2009
Ich habe gerade gemerkt: Ich habe sogar Sie als Nazischwein bezeichnet, da habe ich mich getäuscht, sorry!
Aber – siehe unseren anderen netten thread – so bezeichnen Sie sich ja offenbar selbst, wenn Ihnen in
Ihrer Argumentation nicht etwas durcheinander geraten ist. Und „Schwachsinniger“ ist jetzt auch kein Schimpfwort
oder? Ich versteh’s halt immer so langsam, zu blöd aber auch!
#42 Mannheimer † 21:36:29 | Samstag, 14. März 2009
Jaja, Hirte, Ihre Sprache ist super. Beachte, den zugekifften Penner einfach nicht. Bin mir sicher, gegenwart
ist eine klatzköpfige Tunte sie verdammter Schwuler Gehen sie Beichten, sie hasserfüllter Dämon. Ja,
fürwahr, Ihre Ausdrucksweise, Hirte, deucht mich hervorragend in Stil und Poesie. Sie sind ein wahres
Vorbild und haben jedes Recht, aneren die ihrige vorzuhalten!
#41 solagratia † 21:35:07 | Samstag, 14. März 2009
Hirte von sonst noch was: Lügen Sie halt wenigstens nicht: Ich habe im Rahmen eines Sprichwortes mich
als Eiche, Sie als Schwein, also das eindeutig höhere Lebewesen bezeichnet, so höflich bin ich selbst
Ihnen gegenüber!!! Ratte habe ich meines Wissens nie zu Ihnen gesagt und auch usw nicht. Ich nehme zur
Kenntnis, dass für Sie Nazi, Fascho und ähnliche Ausdrücke, mit denen Sie mich (und ich Sie) bedacht
habe, offenbar keine Schimpfworte sind. Ist bezeichnend.
solagratia***** Eher lernt ein Esel Latein. Ich lass die Bräunlinge schon lang im Regen stehen. Vielleicht
nimmt die ein Freimaurer mit und sie merkens nicht. :)3