Katechismusklasse
kreuz.net Katechismusklasse: Wieviel Blut brauchte die Erlösung?
Christus ist für alle Menschen gestorben. Und doch werden nicht alle erlöst. Um die Menschheit zu erlösen, hätte Gott auch einen Engel senden können. Und doch hat sich sein ewiger Sohn in die Bresche geworfen. Ein einziger Blutstropfen Christi hätte genügt. Und doch hat der Erlöser sein Blut bis zum letzten Tropfen vergossen.
(kreuz.net) Zwei Dinge voraus: Der menschgewordene Gottessohn war des Leidens fähig und er hat gelitten, um uns zu erlösen. Wie aber ist die Erlösung zu denken?

Wenn man die Erlösung der Menschheit durch Christus betrachtet, muß die objektive und die subjektive Erlösung unterschieden werden. Erstere ist das Werk des Erlösers. Die zweite – die auch Rechtfertigung genannt wird – ist die Verwirklichung der objektiven Erlösung im einzelnen menschlichen Subjekt.

Christus hat das Kreuz nicht nur für jene bestiegen, die an ihn glaubten, sondern ausnahmslos für alle Menschen. Das ist die objektive Erlösung. Die subjektive Aneignung dieser objektiven Erlösungsfrüchte ist von der Erfüllung gewisser Bedingungen abhängig, etwa vom Glauben und dem entsprechenden Halten der Gebote.

Der Sünder kann sich nicht selbst erlösen. Das Konzil von Trient (1545-1563) lehrt, daß die Menschen so sehr Knechte der Sünde waren und unter der Herrschaft von Tod und Teufel standen, daß weder die Heiden durch die Kraft der Natur noch die Juden durch den Buchstaben des mosaischen Gesetzes sich daraus befreien konnten.

Die Versöhnung mußte von Christus erwirkt werden. Er hat uns durch seinen Opfertod am Kreuz losgekauft und mit Gott versöhnt. Jede einzelne Handlung Christi besitzt für uns Heilswert. Den Höhepunkt erreichte Seine Erlösertätigkeit aber im Opfertod am Kreuz. Dieser bewirkt deshalb mit Vorzug – wenn auch nicht ausschließlich – unsere Erlösung.

Die stellvertretende Genugtuung Christi am Kreuz erwirkte, daß die durch die Sünde Gott zugefügte Beleidigung aufgewogen und seine verletzte Ehre wiederhergestellt wurde.

Die Sündenschuld Adams war – weil sie den unendlichen Gott beleidigte – unendlich. Deshalb verlangt sie eine unendliche Sühne. Eine unendliche Sühne kann nur vom unendlichen Gott geleistet werden. Er muß, um als Stellvertreter der Menschen aufzutreten, zugleich Mensch sein: also Gottmensch.

Gott hat den Menschen nicht erlösen müssen. Das war ein freier Entschluß seiner göttlichen Liebe und seines göttlichen Erbarmens. Auch nachdem er seinen göttlichen Erlösungsratschluß getroffen hatte, war die Inkarnation des Gottessohnes nicht absolut notwendig.

Gott kann ohne eine vollwertige, angemessene Genugtuung Verzeihung und Gnade schenken, ohne dabei seine Gerechtigkeit zu verletzen. Gott wollte aber eine vollwertige Genugtuung. Deshalb war die Inkarnation einer göttlichen Person notwendig.

Unter Genugtuung versteht man im menschlichen Umgang die Erfüllung einer Forderung. Im engen Sinn ist „Genugtuung“ die Wiedergutmachung einer Beleidigung. Diese geschieht durch eine Leistung, die ein begangenes Unrecht aufwiegt.

Wenn die Ersatzleistung so groß ist, daß sie die Schwere der Schuld gänzlich aufwiegt, spricht man von einer angemessenen oder vollwertigen Genugtuung. Nicht vollwertig ist die Wiedergutmachung, wenn die erbrachte Leistung der Schwere der Schuld nicht entspricht.

Wird die Genugtuung nicht vom Beleidiger selbst, sondern von einem anderen an dessen Stelle geleistet, ist das eine stellvertretende Genugtuung. Christus hat durch sein Leiden und Sterben eine stellvertretende Genugtuung geleistet.

Die stellvertretende Genugtuung Christi ist vollwertig. Man kann sie sogar als überfließend bezeichnen. Der positive Wert der Sühne ist größer als der negative Wert der Sünde. Christus hat sein Blut reichlich, gleichsam in Strömen vergossen. Dabei hätte aufgrund seiner Gottheit ein kleiner Tropfen des Blutes zur Erlösung der ganzen Menschheit gereicht. Denn der winzigste Tropfen Blut Gottes ist mehr als die ganze Menschheit.

Denn wo die Sünde mächtig wurde, da ist die Gnade übergroß geworden.
      
10 Lesermeinungen
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#10   GerdEric   12:46:04 | Mittwoch, 23. März 2005
Lieber Chato
Kommentare dazu von Lästerern welche die Mehrheit aller Beiträge hier stellen, sind so unbedeutend wie die Flugrichtung eines Schmetterlings, der bald hier bald da hin gaukelt, um letztlich auf einem Misthaufen sitzen zu bleiben.
und doch!
auch der Schmetterling ist Schöpfung des EINEN Gottes
und auch der Misthaufen hat seine Bedutung im Plan des EINEN Gottes
und ob das Christentum tatsächlich Gottes Willes ist?
so dann doch nur eine Möglichkeit unter anderen.
Schon vor Jesus sagt das Judentum aus
dass der EINE Gott eben Schöpfer aller Menschen ist
selbst der Soldaten Ägyptens
von denen die Israeliten bei ihrem Auszug verfolgt wurden
und die in den Fluten des Roten Meeres um kamen
auch um die trauerte Gott.
Er verwirft Menschen nicht und entsorgt sie nicht mit beleidigenden Worten
wie es Menschenart ist.
Ich werde mal bei Gelegenheit Deine Zitatensammlung durchforsten…
Und bei dem Kämmerer ist Jesus ein Sohn Gottes
aber nicht Gott Sohn…
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#9   chato †   10:19:04 | Mittwoch, 23. März 2005
Zitatesammlung [von Red. geändert]
[von Red. zensuriert]
Bibeltexte des Leitartikels wie Röm 5,20 bleiben Lästerern unzugänglich, WEIL SIE DIE GNADE DES VERSTEHEN DÜRFENS ABLEHNTEN.
Jenen die verstehen wollen, seien nachfolgende Bibeltexte empfohlen, aus denen die selbstverständliche Gottheit Jesu auf der das Christentum und Christsein fußt, hervor geht.
Joh 1,14. 18; 3, 16. 18 – Joh 1,1 – Apg 8,37; 1 Joh 2,23 – Ex 3,14 – 1 Kor 2,8 – Mt 22,41-46 – Apg 2,34-36; Hebr 1,13 – Joh 13,13 – Mt 8,2; 14,30; 15,22 – Joh 20,28 – Joh 21,7 – Apg 2,34-36 – Röm 10,9; 1 Kor 12,3; Phil 2,9-11 – Mk 12,17; Apg 5,29 – 1 Kor 16,22 – Offb 22,20 und viele andere.
Kommentare dazu von Lästerern welche die Mehrheit aller Beiträge hier stellen, sind so unbedeutend wie die Flugrichtung eines Schmetterlings, der bald hier bald da hin gaukelt, um letztlich auf einem Misthaufen sitzen zu bleiben.
Hier nur eine obiger Bibelstellen:
„Wenn du von ganzem Herzen glaubst, sagte Philippus, ist es erlaubt, dich hier und jetzt zu taufen. Der Kämmerer antwortete und sprach: Ich glaube, dass Jesus Christus der Sohn Gottes ist – und Philippus taufte ihn“
Wen interessiert da noch das Gefasel eines Lästerers, der Jesus Christi Gottheit leugnet, Jesus Christus, der alleine der Weg und die Wahrheit und das Leben ist und ohne den Keiner zum Vater kommen wird.
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#8   GerdEric   09:10:58 | Mittwoch, 23. März 2005
Guten Morgen lieber Ulrich Müller
Galater
Eingangsgruß 1,1-5
1 Paulus, Apostel nicht von Menschen noch durch einen Menschen, sondern durch Jesus Christus und durch Gott, den Vater, der ihn von den Toten auferweckt hat
2 und alle seine Brüder, die bei mir sind, den Gemeinden Galatiens.
3 Gnade (sei) euch (zuteil) und Friede von Gott, unserem Vater, und (von) dem Herrn Jesus Christus
4 der sich für unsere Sünden gab, damit er uns aus der gegenwärtigen bösen Weltzeit herausreiße nach dem Willen Gottes und unseres Vaters
5 dem die Ehre (sei) in alle Ewigkeit; amen.
Wie Du diesem text des Pazulus entnehmen kannst
geht es hier nicht um eine Trinität
es geht zweifelsfrei um die Unterscheidung
Gott (also nicht Gott Vater!)
und dem Herren Jesus (aber eben nicht Gott Sohn!!)
und von einem Dritten (Gott Heiliger Geist) ist erst garnicht die Rede…
Nicht ich irre
wenn ich sage
dass Jesus (wenn auch ein Jude)
doch nur ein Mensch war.
Nein, nicht ich zweifle an Gott
sondern Du
denn wozu bedarf es dieser katholischen Site
wenn Du in Deiner Pfarre Dein Seelenheil fändest?
Hier treffen sich doch Katholiken
die sich zugerne bestätigt fühlten.
Doch es ist anders.
Ich glaube auch nicht
dass es Dir passt
dass andere die Frohbotschaft mit Dreck verteidigen…
statt versuchten, mit ihrem Inhalt zu überzeugen.
mfg
GerdEric
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#7   Ulrich Müller   08:22:17 | Mittwoch, 23. März 2005
GerdEric –
Lieber Ulrich
mit dem Vertreter der Hölle sprach auch Jesus
wenn man der Bibel glaubt…
Warum sollte ich also nicht mit dem Teufel reden
Weil Sie die Geister nicht voneinander unterscheiden können und zu schwach sind dem Teufel zu widerstehen.
Sie arme Socke.
Naja, aber eins muss man Ihnen zugute halten, Ihre Zweifel führen Sie immer wieder hier her. Der Zweifel der so tief in Ihrer Brust sitzt, dass Sie den Gedanken einfach nicht los werden sich vielleicht doch geirrt zu haben.
Und so fragt sich GerdEric tagein tagaus: „ Und was ist, wenn ich mich geirrt habe und JESUS doch GOTT ist und ich all die Ermahnungen und Warnungen meiner liebevollen Umwelt in den Wind geschlagen und darin nicht die Stimme GOTTES erkannt habe, die mich zärtlich ruft !? „
mfg
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#6   GerdEric   01:44:05 | Mittwoch, 23. März 2005
Hej Ulrich Müller
Es liegt wohl eher daran, dass ich den Kontakt zu Ihrem !! GOTT nicht beabsichtige zu pflegen und auch nicht wünsche. Keine Korrespondenz mit der HÖLLE !
Lieber Ulrich
mit dem Vertreter der Hölle sprach auch Jesus
wenn man der Bibel glaubt…
Warum sollte ich also nicht mit dem Teufel reden
[von Red. zensuriert]
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#5   Ulrich Müller   00:41:10 | Mittwoch, 23. März 2005
@GerdEric – schwefelte rum !
Dass er zu Dir nicht spricht
liegt an deiner Art anderen Menschen gegenüber…
Es liegt wohl eher daran, dass ich den Kontakt zu Ihrem !! GOTT nicht beabsichtige zu pflegen und auch nicht wünsche. Keine Korrespondenz mit der HÖLLE !
mfg
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#4   GerdEric   23:37:29 | Dienstag, 22. März 2005
@ Ulrich Müller
Dass Gott an meiner Seite ist, das weiss ich
dazu braucht es keine Menschwerdung Gottes.
Naja, wenn Er schon an Ihrer Seite ist, dann braucht er auch nicht mehr Mensch zu werden. So eine Art von Bilokation.
Ich glaube
Du nimmst den Katholizismus nicht ganz ernst…
oder willst Du sagen
dass es wohl der Maria möglich ist
irgend wem zu erscheinen
aber Gott nicht?
Zumindest ein zweigeteiltes Wesen gleichzeitig im Himmel und auf Erden an Ihrer Seite.
geht da nicht auch der Katholizismus von aus?
Fragt sich nur wie Er an Ihre Seite gekommen ist.
:-))
Und wenn Er so an Ihrer Seite geht, spricht Er dann auch manchmal mit Ihnen ? Hören Sie Stimmen ?
Dass er zu Dir nicht spricht
liegt an deiner Art anderen Menschen gegenüber…
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#3   Ulrich Müller   23:23:54 | Dienstag, 22. März 2005
@GerdEric – phantasierte
Dass Gott an meiner Seite ist, das weiss ich
dazu braucht es keine Menschwerdung Gottes.
Naja, wenn Er schon an Ihrer Seite ist, dann braucht er auch nicht mehr Mensch zu werden. So eine Art von Bilokation.
Zumindest ein zweigeteiltes Wesen gleichzeitig im Himmel und auf Erden an Ihrer Seite.
Fragt sich nur wie Er an Ihre Seite gekommen ist. Oder ist das nicht räumlich zu verstehen und spielt sich nur in Ihrer Phantasie ab ?
Und wenn Er so an Ihrer Seite geht, spricht Er dann auch manchmal mit Ihnen ? Hören Sie Stimmen ?
mfg
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#2   GerdEric   22:29:27 | Dienstag, 22. März 2005
Liebe Redaktion
Und doch hat sich sein ewiger Sohn in die Bresche geworfen.
entweder hat es Gott selbst getan
weil es ja nur den einen gibt
oder aber Jesus ist nicht Gottes Sohn
weil ja ein Sohn von der Art des Vaters ist…
ist aber Jesus Gottes Sohn
und also selbst Gott
dann gibt es zwei
und das widerspricht Gottes Worten
denn er ist EIN Gott.
Und
ein Mensch leidet körperlichen Schmerz
doch Gott kann körperlichen Schmerz nicht fühlen
da er Nerven zum Leben nicht braucht.
Jedoch hat Gott Mitgefühl
was den meisten Menschen unbekannt ist
(das Mitgefühl).
Um das Leid der Menschen nachempfinden zu können, braucht Gott nicht sterblich werden können
da er es auch so weiss
denn er ist doch allwissend.
Also kann die sogenannte Menschwerdung nur dazu dienen
den ungläubigen Menschen Gottes Mitgefühl glaubhaft zu machen…
doch wer Gott nicht glauben kann
nur weil er kein glaubhaftes Beispiel hat,.
ist nicht fähig
Gott zu glauben.
Dass Gott an meiner Seite ist, das weiss ich
dazu braucht es keine Menschwerdung Gottes.
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#1   Ulrich Müller   22:12:21 | Dienstag, 22. März 2005
@ an die geheimnisvolle ( furchtsame ) Redaktion !
O glückliche Schuld, die einen so großen, so erhabenen Erlöser zu erhalten verdiente !
Dank für den Beitrag, bei dem in mir der oben stehende Gedanke aus der Osternacht emporstieg.
mfg
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