Es stimmt, daß der Papst Mons. Gerhard Wagner davon befreit hat, Linzer Weihbischof zu werden. Doch das ist nur die halbe Geschichte. Von Christoph Matthias Hagen, Innsbruck.
Mons. Wagner ist Titularbischof von Zuri im heutigen Tunesien und gehörte früher zur Kirchenprovinz Karthago.
(kreuz.net) Am 31. Januar 2009 ernannte Papst Benedikt XVI. den Pfarrer von Windischgarsten, Hw. Gerhard
Maria Wagner, zum Linzer Weihbischof und wies ihm den Sitz des Titularbischofs von Zuri zu.
Was danach
geschah, ist bekannt. Mons. Wagners Rücktrittsgesuch wurde als angenommen ausgegeben, bevor es überhaupt
abgeschickt war.
Am 2. März 2009 berichtete das Bulletin des vatikanischen Pressesaales: „Der Heilige
Vater hat den hochwürdigen Monsignore Gerhard M. Wagner von der Verpflichtung dispensiert, das Amt des
Weihbischofs von Linz anzunehmen.“
Was ergibt eine Analyse dieses Wortlauts? Hier handelte es sich nicht
um die Annahme eines Rücktrittsgesuchs, sondern um eine Dispens.
Sie enthebt Mons. Wagner ausdrücklich
nur der Pflicht, Weihbischof der Diözese Linz zu werden.
Somit bleibt er ernannter Titularbischof von
Zuri und wird daher – anders als noch in der ursprünglichen Ernennung – in der Dispens als „hochwürdiger
Monsignore“ tituliert. Das ist im Italienischen auch die Anrede eines ernannten, aber noch nicht geweihten
Bischofs.
Die Dispens umfaßt also nicht die kirchenrechtliche Verpflichtung Mons. Wagners, sich spätestens
drei Monate nach seiner Ernennung – also bis zum 30. April 2009 – zum Bischof konsekrieren zu lassen.
Auch wenn Mons. Wagner ein rechtsgültiges Rücktrittsgesuch – richtiger einen Verzicht gemäß Canon
189 Paragraph 1 des Kirchenrechts – eingereicht haben sollte, war das angesichts des Wortlautes der Dispens
für deren Gewährung offenbar nicht von Belang. Der Papst hat mit Bischof Wagner also keinen Präzedenzfall
geschaffen und wird dies auch nicht tun.
Sonst würde mindestens im ganzen deutschen Sprachraum zukünftig
kein einziger Bischof mehr frei und souverän vom Papst ernannt werden können, was ihm kraft seines höchsten
Jurisdiktionsprimates über die Gesamtkirche und alle Teilkirchen aber unveräußerlich zusteht.
Wenn
freilich Mons. Wagner es schuldhaft verabsäumt, fristgerecht die Bischofsweihe zu empfangen, hört er
auch auf, ernannter Titularbischof von Zuri zu sein. Wird er aber rechtzeitig zum Bischof geweiht, so
wird ihm der Papst höchstwahrscheinlich in absehbarer Zeit mindestens das Amt des Weihbischofs einer
anderen Diözese zuweisen.
Christoph Matthias Hagen (* 1977) lebt als Theologe, Jurist und freier Publizist
in Innsbruck.
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68 Lesermeinungen
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Nett! Mons. Wagner ist Titularbischof von Zuri im heutigen Tunesien und gehörte früher zur Kirchenprovinz
Karthago Gerhard Wagner gehörte früher zur Kirchenprovinz Karthago? Na dann…
Kein von Herzen aufrichtiges Gespräch über Gott ist Überflüssig! Außer für Menschen die Gott schon
durch und durch erkannt haben, nur gibt es diese nicht.
Das heiraten verbietet doch eigentlich die moderne Gesellschaft früher wo der katholische Glaube noch
stärker war waren viel mehr verheiratet und heutzutage heiraten viel weniger und wenn dann viel später.
Das Verbot von speisen kann man der modernen gesellschaft auch mehr anlasten als deer Kirche, es gibt
da ja manchmal schon fast Zwang Vegetarier zu werden.
Strahlender Lykos, Ausstrahlen erlöster sollten sie ausschauen die Christen. Vielleicht ist ihnen zu
viel Lebenslust und Glaubensfreude ausgepredigt worden. Schau Dir genau die Zölibatsgeschichte an. Nichts
verdrängen. Erst wenn diese unsittliche Seiten der Kirchengeschichte aufgearbeitet sind, werden wir mehr
ernst genommen. Ich bin gern aktiv katholisch, allerdings nicht nur mit einem Auge. Das Zölibat ist gut,
aberdazu braucht keiner ein Gesetz aus dem Mittelalter von 1139. Lies 1 Tim 4, 1- 3 1 Kor 9, 5 :(3
Verbesserung Ich bilde mir nicht ein das nur Christen erettet sein werden, aber ich bin überzeugt das
unter den Eretteten größtenteils die Christen am meisten strahlen werden.
BITTE NICHT BLENDEN LASSEN ! Bitte lassen Sie sich nicht von dem durchtriebenen @schalom blenden, der
auch auftritt als… @zölibat (!!!!) @gutpfad @freier geist @schalom40 etc.etc… Diesem offenbaren Feind
der heiligen Mutter Kirche sind alle Mittel recht, um seinen synkretischen Wahn zu verbreiten ! Dass er
nun als @zölibat – höhnisch-zynisch – die reine Lehre der heiligen Mutter Kirche versucht nach zu äffen,
ändert nichts daran, dass er stets erkannt werden kann… an seiner bitterbösen Ironie ! D a s Markenzeichen
eines @schalom…der auch schon mal mit richtigem Namen aufgetreten ist, mittlerweile aber davon Abstand
genommen hat ! Also… Gehen Sie diesem durchtriebenen Intriganten nicht auf den Leim ! Er will alles
andere als irgendjemandem DIE REINE LEHRE DER HEILIGEN MUTTER KIRCHE näher zu bringen ! www.gloriapolo.net/
@ Zölibat Sie sind also auch gutpfad? Natürlich ist Jesus für alle Menschen gestorben, aber alle Menschen
werden auch nach den selben Gesetzen gemessen, wenn auch die Maßstäbe vieleicht etwas anders sind. Ich
bilde mir nicht ein das nur Christen erettet sein werden, aber ich bin überzeugt das unter den Eretteten
größtenteils die Christen am meisten strahlen.
Lykos, DJM. Euer Gott entscheidet und nicht Ihr oder ich. Euer Meister ist für alle Menschen gestorben.
Durch sein Kreuz hat er die ganze Welt erlöst, sagt Bruder Franziskus. Wovon bin ich erlöst? Von der
Habgier, vom Hass, von der Illusion. Ich brauche den Tod nicht fürchten, weil ich an das Leben glaube.
Auf Erden bin ich ein fröhlicher Wanderer, ein glücklicher Mensch. Auch wenn ich weiß, was bitteres
Leiden ist, bin ich Optimist. Wohin erlöst? Zur ewigen Freude. Ihr werdet Euch doch nicht einbilden,
nur Ihr kommt in den Himmel. Da täuscht Ihr Euch. Ich bin schon im hier und jetzt im Himmelreich. Auf
Wiedersehen mit vielen Christen und Heiden im Himmelreich. Freut Euch und geht den Weg der Barmherzigkeiten
Jesu, des Buddha und des Samariters (der war nicht getauft). Wobei ich Eure Wassertaufe gut finde. Jetzt
muss ich im Garten arbeiten, das ist praktische Zen-Meditation mit Herz und Hand. Die Schneeglöckchen
blühen.
@gutpfad Wenn ich Deinen Beitrag hier so lese, beschleicht mich das Gefühl, Du wolltest uns belehren,
bekehren, rechthaben und wenn Du nicht recht behälst, sogar mit mir darüber streiten, ohne dabei gewinnen
zu können. Es gibt ein altes Sprichwort, welches da lautet, dass man zuerst mal gut ein Jahr im selben
Haus leben solle, um über den persönlichen Glauben sprechen zu können. Was wir hier vertreten, ist
daher auch nicht unser Glaube, sondern unsere christliche Meinung. so long
Liebe Christen und Heiden*Frieden und Wohlergehen allen Lebewesen Wenn ich die Beiträge lese, fällt
mir auf, dass manche Teilnehmer andere krampfhaft bekehren wollen, anderen den Glauben absprechen und
bevormunden möchten. Einige drohen mit der Hölle oder beschimpfen und beleidigen sich gegenseitig. Seid
Ihr katholisch? wenn Ihr Euch aufführt wie ein Haufen rasender Schwarmgeister, Rechthaber und zankender
Hyänen? So überzeugt Ihr keinen und gewinnt für EUEREN Glauben nichts. Ihr schreckt eher davon ab.
Ich glaube, Jesus Christus war da ganz anders. Hat er gesagt:„Liebet einander“ oder „Beisset einander.“?
Hilfreich, edel und gut sei der Mensch, das sagt Euch lächelnd und erlöst ein Heide.
Zuri – ein kleines Eden so hörten wir, sei ein wunderbares Stückchen Erde, ein Hort des Friedens, durchaus
ausbaufähig in Gottesfurcht und Tugend. Wohlan, möge er nach Zuri gehen, dort die Kirche des Herrn wieder
aufbauen, sich einen Dom bauen, die dort herrschenden Menschen zum wahren Glauben bekehren – vielleicht
schenkt ihm der Herr die Krone der Martyriums (aber nicht das jemand hier auf die Idee kommt, wir würden
ihm das wünschen). Wir lechzen schon gewissermaßen nach seinen Deutungen der Wirren der Zeit, jawoll!
_zeitgeist Fasten kann ebenso eine Leichtigkeit sein. So ist es. So kann es sein, muss es aber nicht.
Jesus sagte, dass man bestimmte Geister NUR durch beten und fasten los wird. Man braucht doch nur mal
einen Blick auf die sieben Todsünden zu tun und schon weiß man wieder, dass man lebt… sofern man sie
beichtet, wenn man an ihnen leidet natürlich. Gott ist die Liebe und wie der Apostel sagt: Was kein Auge
geschaut, kein Ohr gehört hat, das hat Gott denen bereitet, die ihn lieben. Stimmen wir demnach in St.
Patrick ein, der sagte: „Ich danke meinem Gott, der mich am Tag meiner Versuchung bewahrt hat, so dass
ich heute vertrauensvoll meine Seele ihm als lebendiges Opfer darbringe, Christus, meinem Herrn, der mich
aus allen Nöten gerettet hat.“ Info evangeliumtagfuertag.org/main.php?language=DE&mo…= … Aber das
würde den Alpenseminaristen die Kurse verhageln. Hm, was glänzt ist für den Augenblick geboren, das
Echte bleibt der Nachwelt unverloren. (Goethe – Faust) Recherchetip: Therese Neumann von Konnersreuth
Sie litt für die Armen Seelen. nl.truveo.com/…HERESE/id/1846720003
Care haruspexXL, Dank für Ihre Segenswünsche, aber den Haruspicien habe ich, wie auch dem Augurium,
der Mantik von Blitzeinschlägen oder ähnlichen Divinationen ohne (pro-) consularisches mandatum nie
größere Aussagekraft beigemessen, obwohl es natürlich Ihnen unbenommen bleibt, das zu tun, & vale.
Na gut, werte Clarissa, die Slowenen sind wohl wie alle in Süd-Slawien (Jugoslawien) Slawen. Darauf hat
sich wohl Ihre Aussage bezogen. Waren die Völker in den bairischen Alpen also keine Slawen? Möchte noch
meine Fehler von vorhin korrigieren: Alpenslawen statt „Alpanslaven“ und slawisch statt slavisch.
Werte Frau clarissa colonia Wir Vierzig Schamanen wünschen Ihnen schöne Traumsymbole und bedanken uns
herzlich bei Ihnen, für Ihre Toleranz, Ganzheitlichkeit (Katholizität), Lebensfreude und die Lust als
homo ludens mit Licht und Schatten Dialog zu pflegen. Unser Motto: Spiritus spirat ubi vult und ERSIEES
offenbart sich in mancherlei Gestalten, denn varietas delectat. :(3
Bischofsernennungen die Bischofskonferenzen sollten einen neuen Bischof wählen – und dem Papst zur Ernnenung
vorschlagen. Diese heutigen undurchsichtigen Ernennungen sind doch absult von Übel.
Alpanslaven Werte Clarissa, ist die These also richtig, dass sich die Bajuvaren südlich und nördlich
der Alpen angesiedelt haben, in den Alpen selbst aber nicht. Dort waren sog. Alpenvölker. Waren die slavisch?
Außerdem habe ich mal von jemandem gehört (aber nichts gelesen), dass Theoderich der Große die Bajuvaren
umgesiedelt hat, sodass sie da sind, wo sie immer noch sind.
Dabei, werter Leser, handelte es sich nicht um unartikulierte Laute, wie bei Alpenslawen üblich, sondern
um indogermanische Interjektionen. Aber sicher erfreuen sich auch noch Leser außer mir am üblichen Horizont
Ihrer Erkenntnis, der wohl von den Bedürfnissen Ihrer Geschlechtsorgane bestimmt wird, oder?
falsche Wahl nehmt doch einfach mal zur Kenntnis, dass Pfr. Wagner wohl die falsche Wahl war. Es sollte
sich einfach einbürgern, dass der Papst den Weihbischof ernennt, den der Bischof vorschlägt. Wäre die
beste Lösung …
DJM* Fasten kann zur Freude werden. Wasser ist immer wichtig. Tagelang fastend wandern für den Geübten.
Ich brauche Sie nicht zu belehren: Fernsehen, Dauerberieselung, Haben müssen, Reden müssen, Computerzwang.
Vielleicht kennen Sie aus Ihrer Religion die Karthäuser, Thomas Merton, Meister Jesus in der Wüste.
Ich bin viele viele Male in die Berge gegangen. Ja, Leiden mußte ich erdulden, Todesgefahren. Um sehen
und hören zu lernen, mußt Du in die Wildnis gehen. Denn nicht ich kann Euch die Wege zum Grossen Geist
(in Deiner Sprache Gott) lehren. Diese Erfahrung macht Ihr nur in der Einsamkeit. der bergschamane
@DJM: korrekt Fasten kann ebenso eine Leichtigkeit sein. So ist es. Aber das würde den Alpenseminaristen
die Kurse verhageln. Recherchetip: Therese Neumann von Konnersreuth
@Schamane40 Fasten hat nichts mit durchhalten zu tun. Gott kann prüfen, aber er muss nicht. Fasten kann
ebenso eine Leichtigkeit sein. Unerträglich manchmal, doch zum Glück gibt es ja die Versuchung und wäre
sie kein Versuch daran zu glücken, gäbe es auch keine Tugend, die einem sagt, was richtig und was falsch
ist. Freiheit bedarf der Kommunikation, sofern man glaubt, dass diese möglich wäre.
Titel hin und Titel her. Bock bleibt Bock und Bär bleibt Bär Echte Weisheit kann nur fren von menschlicher
Wohnstatt erkannt werden, in der grossen Öde. Und sie wird erworben durch harte Erfahrung. Konsumverzicht
und Durchhaltenkönnen sind die einzigen Dinge, die den Geist des Menschen öffnen können, für die andere
Wirklichkeit, was anderen verborgen bleibt. Karibu-Schamane Igjugar-juk zu Knud Rasmusen, Polarforscher.
ma come si dice in italiano? Somit bleibt er ernannter Titularbischof von Zuri und wird daher – anders
als noch in der ursprünglichen Ernennung – in der Dispens als „hochwürdiger Monsignore“ tituliert. Das
ist im Italienischen auch die Anrede eines ernannten, aber noch nicht geweihten Bischofs. Das bedeutet
aber nichts, wenn er es nur auf deutsch sagt. Was ist das für eine Arroganz seitens dieses angeblichen
Theologen (denn ein Theologe ist ein Wissenschaftler), dem Leser die Materialien zu enthalten, die zusammen
mit anderen es diesem ermöglichen würden, zu seinem eigenen Schluß zu kommen? Der Autor schreibt wie
ein 08/15-Journalist, nicht wie ein Theologe.
Werter von Herz*** digitalis wirkt in Sekundenschnelle aufs Herz und ist nicht leicht nachweisbar. Deshalb
„Herz Jesu Tee“. Man verhilft so einem Glaubensbruder schnell und sicher zum Herrn zu kommen. Das sind
Heilige Geheimnisse aus der ehrwürdigen Tradtion des Mittelalters au dem Wissen getaufter Druiden. Also
Vorsicht, werter Freiherr von Herz … :(3 Fingerhut
@Schalom Johannes Paul I. eine Tasse mit beruhigenden Herz Jesu Tee gefällig ??? Sie schlafen tief und
fest und sicher. Kleine und nicht ungeschickte Anspielung auf den mutmasslichen Mord an JoPa I. Wirklich
witzig, allerdings bleibt mir da das Lachen im Halse stecken.
Johannes Paul I. eine Tasse mit beruhigenden Herz Jesu Tee gefällig ??? Sie schlafen tief und fest und
sicher. Das Mirakelkräutlein :(3 digitalis wächst im Kräutergärtlein einer keuschen Karthäusernonne
Kalabriens.
lachhaft hochwürdiger herr monsignorige – was ist da hochwürdig, titularbischof von zuri – wir sind
nicht mehr im mittelalter wo man fürstentümer zuwies, man sieht welch kalperlverein sich da präsentiert.
der pfarrer von windischgarsten – ist der pfarrer dr.wagner, nicht mehr und nicht weniger, man kann ihm
nur raten in seiner pdfarre gute arbeit zu leisten, was die leute dort ja bekunden und sich nicht in die
unsäglichen intrigen des hohen klerus verstricken zu lassen,
den Mons. – Titel … … erkläre ich mir ähnlich, wie der Greißler in meiner Heimatstadt vor mehr
als 35 jahren meine Stiefmutter immer mit „Fr. Inspektor“ angesprochen hat (obwohl sie Lehrerin und mein
Vater Gendarm war)
Obige Analyse ist derzeit leider falsch Da es keinen Weihbischof ohne „territorialen Titularsitz“ gibt,
muß im Osservatore bei der Bekanntgabe der Dispens auch nicht nochmals extra der Titel angegeben werden.
Obige Analyse bietet keine logische Gewähr dafür, daß hier eine quasi-künstliche Trennung zwischen
dem „Weihbischof in Linz“ und dem „Titularbischof von Zuri“ möglich sein könnte, was aber nicht ausschließt,
daß man sich einer solchen Sichtweise noch von höchster Stelle anschließen könnte, falls nötig. Ich
halte die Chancen dafür 1 : 99. Im übrigen fehlt bei der obigen Analyse der absolut unersetzbare Rückgriff
auf bisherige päpstliche Dispensen in ähnlichen Fällen, denn es passierte ja in der Weltkirche nicht
zum ersten Mal, daß ein vom Papst ernannter Bischof nicht geweiht wurde. Der geschätzte Autor hätte
sich daher vor Eingabe seines Artikels auf diesem Portal bei der römischen Kongregation für die Bischöfe
informieren sollen. Ergebnis: Pfarrer Dr. Wagner wird nach derzeitigem Kenntnisstand nicht zum Bischof
geweiht und ist generell dispensiert, es besteht mitnichten eine Pflicht zum Empfang der Weihe wegen eines
längst verlorengegangenen Titularsitzes …ww.catholic-hierarchy.org/diocese/d2z31.html. Er müßte ganz
neu vom Papst ernannt werden und besitzt daher derzeit sicherlich keinen päpstlichen Weiheauftrag. Aus
diesem Grunde ist diese Information richtig: …ww.catholic-hierarchy.org/bishop/bwagnerg.html
@Christoph Matthias Hagen Ich weis nicht, ob Ihre Analyse einer kirchenrechtlichen Prüfung standhält,
aber auf den ersten Blick ist das erstmal ziemlich gut gemacht und verblüffend. :)3
Mons. Wagner, werter Orlando, ist im Besitz eines päpstlichen Weiheauftrags, der binnen Dreimonatsfrist
zu vollziehen ist; hernach verliert er seine Rechtskraft (can. 142 § 1). Innerhalb seiner Gültigkeit
hat ihn jeder (gültig geweihte Bischof der Kirche) zu vollziehen, dem er zum Vollzug vorgelegt wird,
resp., der um die Spendung der Weihe angegangen wird.
Verstehe ich nicht: Wenn freilich Mons. Wagner es schuldhaft verabsäumt, fristgerecht die Bischofsweihe
zu empfangen, hört er auch auf, ernannter Titularbischof von Zuri zu sein. Wer würde ihn denn weihen,
ein österreichischer Bischof? Ein Bischof im Vatikan? Williamson?
@Lorenz Das Kirchenrecht kennt mE keine weiteren Sanktionen außer dem Verlust der Rechte und Pflichten
aus der Ernennung, wenn jemand sich schuldhaft nicht fristgerecht konsekrieren läßt. Menschlich wäre
das bei Wagner wohl sehr verständlich, aber mE nicht zu verantworten, weil der Autorität des Papstes
dadurch prinzipiell geschadet würde, was künftige Bischofsernennungen betrifft. Das deutet der Hirtenbrief
der ÖBK ja auch unverhohlen an.
Werter Marcellus, ich schrieb „einseitig ändern“, was von „kündigen“ doch mehr als begrifflich zu unterscheiden
ist. Haben Sie jemals Konkordate des Hl. Stuhls studiert (oder auch nur gelesen)? Sind Ihnen dabei nicht
(soweit vorstehende Frage bejaht wird) auch – wenigstens flüchtig – Beispruchsrechte kirchlicher Körperschaften
und Organe (z.B.: Konsultorenkollegium, Domkapitel, Priesterrat, Metropoliten mit ihren Suffragenen, etc.)
begegnet?
clarissa c: Der Papst kann die Verträge, mit denen er seine Universaljurisdiktion kirchen- und säkularrechtlich
beschränkt, gegenüber den Vertragsstaaten, natürlich einseitig kündigen … damit wären nur alle
Verpflichtungen, die der Vertragsstaat eingegangen ist, ebenfalls hinfällig … in diesen Verpflichtungen
ist allerdings normalerweise ein staatliches Vetorecht bei Bischofsernennungen eingeschlossen … und
kein lokalinnerkirchliches Vetorecht … angesichts der staatlich geduldeten Medienhetze gegen die Kirche
wäre der Papst aber ohnehin gut beraten, die Zusammenarbeit mit dem Staat neu zu definieren …
@Tridentinus Schön, dass Sie sich zu der Sache geäußert haben, nachdem mir Clarissas Ausführungen
rätselhaft geblieben sind. Eine Frage: Muss Mons. Wagner die Ernennung nicht deshalb mit einer Weihe
annehmen, weil es der Gehorsam dem Papst gegenüber erfordert. Oder kann er die Frist verstreichen lassen
und hinterher immer noch als romtreu gelten?
Nun, werter Marcellus, wenn man von etwas – sogar kraft eigener Einsicht – keine Ahnung hat, wäre es
sicher klüger, zu schweigen. Der universale Jurisdiktionsprimat des Papstes wird im Rahmen des bestehenden
Gesetzes (das er einseitig ändern könnte) und internationaler synallagmatischer Verträge (die er nicht
einseitig ändern kann) ausgeübt. In diesen internationalen Verträgen sind, soweit vorhanden und in
Rechtskraft, Modalitäten und Beispruchsrechte bei Bischofsernennungen geregelt.
Möglicherweise hätte sich der Autor doch vorher in can. 145 informieren sollen, was ein kirchliches
Amt ist, von dem can. 189 handelt. Das einzige kirchliche Amt, das der Pfarrer von Windischgarsten innehatte
und innehat ist ebendieses Pfarramt. Daher konnte er auch im Hinblick auf seine Bischofsernennung keinen
Amtsverzicht leisten, weil a) Ernennung per se kein Amt ist; b) die sakramentale Grundlage zur Besitzergreifung
des Amtes, zu dem er ernannt wurde, fehlt; c) die Innehabe eines kirchlichen Amtes der Besitzergreifung
desselben erfordert.
caritatem: Der Papst besitzt die Universaljurisdiktion nach göttlichem Recht … und dieses Recht ist
ein göttliches Dogma, und keineswegs Kirchenrecht …
caritatem: Werden Sie erst einmal katholisch, bevor Sie sich wieder unnötig zu Wort melden Der Papst
besitzt die Universaljurisdiktion und kann jedes Amt der Kirche selbst frei besetzen … wenn der Papst
andere mitreden läßt, dann immer nur durch einen päpstlichen Gunsterweis und kraft des vom Papst selbst
verfügten Kirchenrechtes, das der Papst jederzeit außer Kraft setzen kann … Der Papst ist allein nach
göttlichem Recht verpflichtet, Katholiken zu den Ämtern zu berufen … und nicht Häretiker oder zumindest
häresieverdächtige Katholiken … leider ist in diesem Punkt seit dem unwürdigen Paul VI. einiges schiefgelaufen …
und Johannes Paul II. war da nicht besser …
PÄPSTLICHER TROSTPREIS: TITULARBISCHOF WAGNER Der Vatikan hat schon insgeheim Diözesen auf dem Mond
ausgesteckt, im der vorausschauenden UNFEHLBAREN WEISHEIT DER WAHREN UND REINSTEN LEHRE DER HEILIGEN MUTTER
KIRCHE. Luna catholica est, zu Füßen der ALLERREINSTEN JUNGFRAU MARIA. Unser TRADITIONSPRIESTERSEMINAR
gratuliert gez.Regens Dr. Aloisio Bauch gez. Geheimrat Gottes Elijahu Deffendhor
Herr Hagen schreibt: „…und wird daher in der Dispens als „hochwürdiger Monsignore“ tituliert. Das ist
im Italienischen die Anrede eines ernannten, aber noch nicht geweihten Bischofs.“ – das ist natürlich
absoluter Blödsinn und man ist erschrocken, dass ein studierter (?) Theologe so viel Unkenntnis des kirchlichen
Sprachgebrauchs zeigt … darauf baut aber leider seine ganze Argumentation auf …
Nein Herr Prof,Sie irren Bischöfe,sowie Weihbischöfe werden nicht frei von Seiner Heiligkeit ernannt.
Das Domkapitel und einige auswärtige Berater spielen bei der Auswahl eine große Rolle. Hinzu kommt bei
der Auswahl,wie gut konnte sich der Kandidat einschleimen und hat er teilweise oder ganz in Rom studiert.
So sieht’s nämlich aus !
Gotthard Das hätten Sie wohl gern! Abgesehen von den Sonderregelungen des Preußenkonkordates und den
Salzburger Privilegien werden die Bischöfe – nach Konsultation der Regierung – selbstverständlich in
Deutschland und Österreich vom Papst frei ernannt. Insbesonders gilt dies für die Weihbischöfe.
Bischof von Zuri ? … dann soll er doch dort Bischof werden … ; die dort lebenden werden ihm sicher
einen schönen Empfang bereiten. Abgesehen davon, dass es dort sicher super ist: Jede Menge All-Inclusive-Clubs …
vielleicht hat er dann auch seinen eigenen Muezin, statt Kirchenglocken; Nur eines ist ein Handicap –
ich glaube eher nicht, dass die dortigen Muslime mit seinen Ideen was anfangen könnten. Aber vielleicht
sollte er doch nach Nordpakistan oder nach Südafghanistan hingehen, dort wird er mit seinen Ansichten
sicher jede Menge Gesinnungsgenossen finden …
Ernennungen Sonst würde mindestens im ganzen deutschen Sprachraum zukünftig kein einziger Bischof mehr
frei und souverän vom Papst ernannt werden können, im deutschen Sprachraum wird kein Bischof frei vom
Papst ernannt.