[ « 117 118 119 120 121 » ]
Dienstag, 17. März 2009 17:08
Was ist jetzt zu tun?
Nachdem das Zweite Vatikanum unseren Glauben und Verstand verrotten ließ, sind die Katholiken wieder gezwungen, in der Arena gegen unverständige Bestien zu kämpfen. Von Bischof Richard Williamson, London.
Bischof Williamson präsentiert sich auf seinem Blog 'Dinoscopus' mit einem Dinosaurierkörper.
Bischof Williamson präsentiert sich auf seinem Blog ‘Dinoscopus’ mit einem Dinosaurierkörper.
(kreuz.net) Ich erlaube mir, aus der gemeinsamen Korrespondenz mit einem Freund zu zitieren.

Auf dem Hintergrund eines Briefes, den ich ihm vor zwei Jahren geschrieben hatte, stellte er mir eine Frage, die ich oft höre: „Was ist jetzt zu tun?“

Damals hatte ich ihm geschrieben:

„Hinsichtlich der Fähigkeit der katholischen Tradition und jedes vernünftigen Menschen, auf die gegenwärtige beispiellose Krise der menschlichen Natur angemessen zu reagieren, glaube ich, daß jeder untergehen wird, wenn diese Tage nicht abgekürzt werden.

Natürlich wird die Katholische Kirche überleben – aber vielleicht mit einem kleineren Rest und nach einer radikalen Reinigung der Tradition – wie man heute die Altgläubigen nennt.“


Ich fragte in dem Brief ferner, wie viele gute Seelen heute die größeren Zusammenhänge verstehen und dadurch gewappnet sind, nicht zu stranden oder gar von der Verderbnis, die sie umspült, aufgelöst zu werden.

Darauf antwortete mir mein Freund:

Wo stehen wir in der Geschichte, und was sollen Leute wie ich angesichts der schrecklichen Auswirkungen der Wirtschaftsimplosion, die auch den Alltag betreffen und den bevorstehenden politischen Umwälzungen jetzt tun?

Ich habe in meinem Leben nicht für den Glauben gekämpft, um als Verteidiger eines katholischen Reservats im Stil der Indianer Nordamerikas zu enden.


Ich antwortete ihm vor einer Woche, daß die Wirtschaftskatastrophe erst am Anfang steht und Familienväter wie er die Grundversorgung ihrer Familien sicherstellen müssen.

Ich schrieb, daß die Ereignisse mit Sicherheit zu Hungersnöten führen werden. Ich hätte hinzufügen können – auch zu Blutvergießen in den Vorstädten.

Die westlichen Völker und ihre Politiker sind von der Wirklichkeit so sehr entrückt, daß nur ein entsetzlicher dritter Weltkrieg sie wieder in die Realität zurückholen kann.

Der Krieg wird sich solchen Politikern als einziger Weg anbieten, um die unlösbaren wirtschaftliche Probleme zu beseitigen.

Weitere Terrorangriffe könnten erfunden werden, um den gewünschten Konflikt zu beginnen.

Zum kirchlichen Zusammenbruch und zu unserer geschichtlichen Situation erklärte ich, daß wir ruhig, beständig und ernsthaft beten müssen, weil doch nur der Herrgott wichtig ist.

Mit dem im Jahre 313 errungenen Sieg des römischen Kaisers Konstantin bei der Milvischen Brücke wechselten die Katholiken vom Kampf gegen Löwen zum Kampf gegen Irrlehren.

Aber nachdem das Zweite Vatikanum sowohl unseren Glauben als unseren Verstand verrotten ließ, hörte die Amtskirche auf, die Irrlehren zu bekämpfen.

Darum sind die Katholiken jetzt wieder gezwungen, in der Arena gegen unverständige Bestien zu kämpfen. Ein neues Zeitalter der Märtyrer steht uns bevor.

Dann schrieb ich:

„Die heutige Katholische Kirche braucht dringend Freunde Gottes, die es so ernst meinen wie die Feinde Gottes. Denn nur eine solche Ernsthaftigkeit ist in der Lage, die Feinde für den Heiland zu erobern.

Diese Ernsthaftigkeit kann nicht mehr mit bloßen Worten ausgedrückt werden, sondern nur – wir kommen auf das Thema zurück – mit Blut.

Darum bete mit Deiner Familie den Rosenkranz, pflanze im Garten Kartoffeln und erzähle Deinen Kindern von den Märtyrern der frühen Kirche, deren Zeugnis über jeden Zweifel erhaben ist.“


Kyrie eleison.
[ 1 2 3 » ]
1…33 von 150 Lesermeinungen:
Sonntag, 29. März 2009 11:36
Joshua der wahre ältere …: Ben Sira: Wem dient Fellay eigentlich?
Ben Sira das sehe ich genauso wie Sie. Auch mir fiel seine arrogante Art schon mehrfach auf. Unserem heiligen katholischen Glauben dient er mit Sicherheit so nicht mehr. Wenn er Gottvertrauen hätte könnte und müsste er selbtbewußt vor den Papst und die Bischöfe hinstehen und ins Angesicht wiederstehen, soweit er den unverkürzten katholischen Glauben beibehält. Aber unser Bischof Fellay denkt halt nur menschlich und baut auf Diplomatie. So kann es mit dem himmlischen Ruhm nichts werden. Warum Fellay nicht das richtige tut kann verschiedene Ursachen haben: fehlendes Gottvertrauen, Menschenfurcht, Feigheit, vielleicht Erpressung oder Verrat. Ich hoffe, dass letzteres nicht der Fall ist. Ich werde die Piusbruderschaft jedenfalls noch schärfer beobachten als je zuvor. Wenn ich merke, dass es auf Verrat hinausläuft werde ich sofort die finanzielle Zuwendung streichen, was ich auch allen anderen glaubenstreuen Katholiken anraten möchte. Wir wenige glaubenstreue Katholiken können jetzt nur ausharren und beten, für die Bekehrung unseres Papstes Benedikt XVI., der Bischöfe, Priester, Ordensleute und allen Laien, sowie für unsere Oberen und Priester, dass sie das Erbe ihres Gründers, Erzbischof Marcel Lefebvre († 1991) in Treue bewahren.
Mittwoch, 25. März 2009 08:35
Jotef: Es steht immer noch über dieser Seite:
„Nachdem das Zweite Vatikanum unseren Glauben und Verstand verrotten ließ,…“

Seit Kindertagen begleitet mich die Spruchweisheit:

„Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Besserung!“

Und aus der Bibel füge ich (sinngemäß) hinzu: Wenn das Samenkorn in die Erde gelegt wird, muss es verrotten und verderben, damit aus ihm was Neues wird.

Ergo: WAS IST JETZT ZU TUN? = Abwarten und Tee trinken !



P.S. ‘was Neues’ sollte tunlichst nicht mißverstanden werden als wäre es die Aufforderung, zum Alten zurückzukehren.
Mittwoch, 25. März 2009 00:15
Ben Sira: Wem dient Fellay eigentlich?
Die arrogante Art, wie Bischof Fellay jetzt mit Bischof Williamson umgeht, war nicht notwendig, auch nicht mitbrüderlich. Wenn Fellay wünscht, dass Bischof Williamson sich für eine Weile aus der Öffentlichkeit zurückzieht, bis wieder „Ruhe“ eingekehrt ist, dann kann er ihm das persönlich sagen und nicht durch den SPIEGEL. Man fragt sich ohnefin, wofür Fellay eigentlich noch steht: jeder Brief aus Rom wird gelobt, der Papst mit Schmeicheleien überhäuft usw. Wem dient Felley eigentlich?
Montag, 23. März 2009 10:10
pamino: @Lucium in tenebris
Montag, 23. März 2009 08:32, lux in tenebris: @miraculix et pamino schauen sie hier! […] unter diesem verweis, finden sie sowohl eine deutsche übersetzung des beitrags von exzellenz williamson als auch den verweis auf das SPIEGEL interview mit exzellenz fellay in deutscher sprache!Spiegel-Interviews werden häufig in Fremdsprachen durchgeführt. In solchen Fällen werden sie dann zwecks Veröffentlichung im Spiegel in die Muttersprache der meisten Spiegel-Leser, die in dieser Hinsicht meistens nicht Mehr wissen, übersetzt. In diesem Fall wird es „mit an Sicherheit gränzender Wahrscheinlichkeit“ so gewesen.
Ich kann das Original leider nicht finden und vermute, daß es nur von der Spiegel-Redaktion zu bekommen wäre. Die auf der französischen Pius-Seite erscheinende Version ist eine Rückübersetzung aus dem in deutscher Sprache veröffentlichten Text.
Ich danke für den Verweis. In solchen Fällen diene ich allerdings aus gegebenem Anlaß als unabhängiger Verfasser und nicht als Nutznießer von Übersetzungen englischsprachiger Texte ins Deutsche.
Montag, 23. März 2009 08:32
lux in tenebris: @miraculix et pamino schauen sie hier!
unter diesem verweis, finden sie sowohl eine deutsche übersetzung des beitrags von exzellenz williamson als auch den verweis auf das SPIEGEL interview mit exzellenz fellay in deutscher sprache!

http://exsultet.net/mb/?p=124
Montag, 23. März 2009 01:52
pamino: +W teilübersetzt
Sonntag, 22. März 2009 17:21, Miraculix @Zeitgeist: Kann den neuen Artikel von Exzellenz jemand übersetzen?Hier ist der wichtigste Teil:
‘Außerdem sieht es so aus, als ob die Erholungskur verlängert wird. Neulich wird der Generalobere der Bruderschaft in einem Interview mit der deutschen Wochenzeitschrift „Der Spiegel“ u. a. wie folgt zitiert: […] „Wenn Bischof Williamson schweigt, wenn er sich nicht zeigt, wäre das für alle besser… Ich hoffe, daß er sich auf lange Zeit aus dem Leben in der Öffentlichkeit zurückzieht… Er hat der Bruderschaft Leid zugefügt und unseren Ruf geschädigt… Wir sind dabei, von ihm eindeutig Abstand zu nehmen… […]“.’(Ich bedauere, diesmal die Zeit nicht gehabt zu haben, den frz. Originalwortlaut von +Fellay zum Spiegel zu finden und zu übersetzen.)
Ich glaube, das obere Lebenszeichen steht in Verbindung mit einer neulich gemachten Aussage des abbé de Cacqueray, formal gesehen frz. Pendants des hw. Schmidberger, einer Art Warnung, wie es mir scheint, an +Fellay, nicht zu flexibel zu werden.
Sonntag, 22. März 2009 23:53
_zeitgeist: Teil 2
Moreover the rest-cure looks like it is being prolonged. In a recent interview with the German weekly „Der Spiegel“, the Society’s Superior General is quoted to have said amongst other things, perhaps under pressure coming through the media – who missed their next onslaught on the Pope traveling to Africa, because he objected to artificial means of birth control? – „If Bishop Williamson is silent, if he stays out of sight, that would really be better for everyone… I hope that he drops out of public life for a long while… He has hurt the Society and damaged our reputation. We are definitely distancing ourselves from him… „

Therefore the future is in God’s hands. I wish I could say that I object to being reduced to silence, but if the alternative is being reduced to saying only those things that the „gentlemen of the Press“ do not object to, then I think I prefer the silence. As far back as 1985, the year of publication for „Iota Unum“, Romano Amerio’s famous analysis of Vatican II changes, the Italian Professor was anticipating that a time might come when there would be only silence left… Kyrie eleison.

London, England
Sonntag, 22. März 2009 17:21
Miraculix: @Zeitgeist
Kann den neuen Artikel von Exzellenz jemand übersetzen?
Sonntag, 22. März 2009 14:17
_zeitgeist: Bischof Williamson – Don’t cry
Neue Mitteilung:

„Don’t cry for me , Argentina“, nor readers of „Eleison Comments“ in any other part of the world, because you may have thought that the last two months have been difficult for the Eleison Commentator, but actually his condition is, as usual, rather better than he deserves. „Use each man according to his deserts“, says Hamlet, „and who should ‘scape whipping ?“

When the media onslaught broke out some two months ago with the Pope for its main target, I was myself well protected inside the Seminary of La Reja. Journalists prowled round and around, but they did not get through. I only regret having had to leave La Reja and Argentina in circumstances that left me no chance of correctly taking leave of many Latin American colleagues and friends.

Let priests, seminarians and layfolk all accept here the expression of my real gratitude for the five and a half happy years that I spent in their midst. Let everyone praying for me also accept my sincere gratitude. I will celebrate from tomorrow a novena of Masses for all your intentions.

For neither did the Society of St Pius X let me down when I landed in England. The District Superior in England had contacted the right friend of ours in London for there to be a little police escort sufficient to see me straight through the pack of „gentlemen of the Press“ lying in wait for me, and ever since then I have been waited on hand and foot in the Society’s house in London. No work. No responsibilities. Who could complain?
Sonntag, 22. März 2009 07:57
Jotef: @Franz Kappes – Auferstehung statt Schlachtbank
Das Lamm wird jeden Tag neu zur Schlachtbank geführt. Wenn dieser Wahnsinn doch einmal ein Ende hätte.
1.) Hier bei kreuz.net ‘jibbet’ eine Seite Genie und Wahnsinn..

2.) Der Kartoffelanbau ist auch ein Plädoyer ‘für Auferstehung’ – wenn auch zunächst (nur) für Kartoffeln.

3.) Emanuel Geibel (1815-1884) – gehörte einer anderen Epoche an (als wir). Die 4 Verse reimte er ‘im zarten Alter’ von 24.

Ich habe die Verse gelernt beim Radfahren durch unsere schöne Landschaft, um zusätzlich Seelenfutter zu gewinnen – und Abstand von kreuz.net.

1. Wer recht in Freuden wandern will,
Der geh’ der Sonn’ entgegen!
Da ist der Wald so kirchenstill,
Kein Lüftchen mag sich regen.
Noch sind nicht die Lerchen wach,
Nur im hohen Gras der Bach
Sing leise den Morgensegen.

2. Die ganze Welt ist wie ein Buch,
Darin uns aufgeschrieben
In bunten Zeilen manch ein Spruch,
Wie Gott uns treu geblieben.
Wald und Blumen, nah und fern
Und der helle Morgenstern
Sind Zeugen von seinem Lieben.

3. Da zieht die Andacht wie ein Hauch
Durch alle Sinnen leise;
Da pocht ans Herz die Liebe auch
In ihrer stillen Weise,
Pocht und pocht bis sich’s erschließt
Und die Lippe überfließt
Von lautem, jubelnden Preise.

4. Und plötzlich läßt die Nachtigall
Im Busch ihr Lied erklingen;
In Berg und Tal erwacht der Schall
Und will sich aufwärts schwingen,
Und der Morgenröte Schein
Stimmt in lichter Glut mit ein:
„Laßt uns dem Herrn lobsingen!“

Samstag, 21. März 2009 22:57
SignumSalutis: Ermutigend!
Ermutigend, das man mit diesem Namen auch sinnvolle und hilfreiche Dinge im Leben vollbringen kann!

Marchel Lefevre!
Samstag, 21. März 2009 22:39
Stephanus: Das Tröstliche und das Praktische…
kommt zum Schluß: Kartoffeln pflanzen und beten!!!
Und wenn wir jetzt noch all unser Tun wie Gebet verrrichten, dann:

Alles wird gut!!!

Die Kopflastigen unter uns, sollten aber aufmerken: Das mit dem Kartoffelsetzen ist eine Gemeinschaftsarbeit und der der den Pflug zieht ist hier nicht der Esel, sondern er dient einer gemeinsamen Sache. Aber egal wer wo seinen Dienst verrichtet: Kartoffelsetzen ist für ansonsten Kopflastige mit vielen Blasen (vor allem an den zarten Akademikerhänden) verbunden. Und die tun sauweh, wenn sie aufplatzen und verschmutzen. Darum vorher einige Päckchen gutes Pflaster besorgen und eine scharfe Schere und ein Fläschchen Jodtinktur wäre auch nicht zu verachten.
Die Kartoffel in die gezogene Rinne legen, vorsichtig, damit die Augen (die Keime) nicht abbrechen. Gelegt werden sie im Abstand einer großen Männerhand, also mit 25cm Abstand.
Und wenn die Kartoffel ca. 10cm hoch aus der Erde schauen, dann könnte man sie schon das erste Mal anhäufeln und später dann noch mal, damit schöne gleichmäßige Wälle enstehen in denen die wachsenden Wurzelspeicher (die Kartoffel) vom Licht geschützt mit genügend Platz grösser werden können.
Immer gut feucht halten, nie naß, sonst kommt die Krautfäule. Und schauen, ob die Kartoffelkäfer schon ihr Unwesen treiben. Diese dann per Hand einsammeln.
(Gibt es eine „katholische“ Entsorgung dieser Lebewesen?)
Erst wenn das Kartoffelkraut welk, hellgelb auf dem Boden liegt, ist die Knollenbildung abgeschlossen, jetzt ernten!
Samstag, 21. März 2009 12:01
Franz Kappes: Agnus Dei
Das Lamm wird jeden Tag neu zur Schlachtbank geführt. Wenn dieser Wahnsinn doch einmal ein Ende hätte.
Samstag, 21. März 2009 07:03
Jotef: @mens sana… – statt auf Selbstauflösung setze ich auf Selbstheilung
Nach fast 3 Monaten kreuz.net-Studium fühle ich mich ‘sehr viel eingeweihter’, wie es ‘in andächtigen Katholiken-Köpfen’ zugeht.

Aus meiner Sicht ist es ‘gutes altes Sekten-Gut’, was hier auf ‘hohem Niveau’ zelebriert wird.

Mir ist die biblische Version näher als ein Dogma (oder viele). Meine persönlichen Glaubens-Erfahrungen haben für mich eine enorme Überzeugungskraft. Daneben sehe ich ‘die Früchte’ unterschiedlichster Kirchen einfach nicht so überzeugend …

Andererseits erschöpft sich Kirchen-Zuständigkeit nicht darin, der Menschheit zum ‘rechten Glauben’ zu verhelfen. Kirche ist auch Arbeitgeber, Vermögensverwalter, ‘gesellschaftspolitische Einrichtung’ und 1000erlei mehr. Für unsere so genannte Kultur haben Kirchen viel geleistet, auch wenn „diese Kultur“ blinde Flecken hat.

Ich meine, nicht Priester können die Flecken putzen, sondern nur Gläubige. Ebenso wie sie auch nur selber zuständig sind dafür, dass sie zum ‘rechten Glauben’ finden. Kirche = Gemeinschaft der Gläubigen.

Auf die Frage: Warum bin ich eigentlich in dieser Welt? antwortete schon Meister Ekkehart „Um Gott in mir Gott sein zu lassen!“ (kommt auch rüber in Joh. 17)

Diese Wirklichkeit, der wir so viele Namen gegeben haben, möchte in dieser Gestalt zu dieser Zeit über diese Erde gehen.

Die Zipfelmützenträger leiten Kirchen-Selbstheilung ein mit „angewandtem“ MEA CULPA.

Alles in allem bin ich zuversichtlich, dass gerade auch kreuz.net und die Pius-Brüder-Kontroverse diesen Prozess befördert.

Samstag, 21. März 2009 05:17
caritatem: Guten Morgen ,
kann mir jemand sagen,
wann der Name Christian,
als Namenstag gefeiert wird ?
Samstag, 21. März 2009 04:59
pamino: Remonstratio in amicam curiæ
Mittwoch, 18. März 2009 20:45, clarissa colonia: … Kyrie Eleison …
Daß es irgendwo einen Komiker gibt, der v.a. in skandinavischen „Systemmedien“ sehr gerne als Bischofsimitator auftritt, damit hatte man sich ja jüngst wohl oder übel abzufinden. Aber daß jetzt schon Bischofsimitatorenimitatoren auftreten ist wohl vornehmlich dem Umstand des nahenden Weltuntergangs zuzuschreiben.
clarissa, welcher Teufel reitet Dich, daß Du Dich in so spöttisch herablassender Weise über einen Mitmenschen hermachst, der im Kontext, den er eben selber etabliert hat, diese Formel so ernsthaft ausspricht, wie in der Messe? Natürlich ist es auch ein Williamson-Zitat. Donatus sagt über Vergils unbelegte Zitate von Homer, daß er sie macht non surripiendi causa, sed palam, ita ut id vellet adgnosci. Es ist wahrscheinlich u. a. sogar gewollt ein Williamson-Zitat, eine Möglichkeit, die Dir wohl nicht aufgefallen ist. (Hoffen wir wenigstens um Deinetwillen, daß es so ist.) Da solltest Du innehalten und Dich ernsthaft fragen, was Du mit Deinen ausgetrockneten, schnippisch-introvertierten Façons alles anrichtest, vielleicht mit der Frage beginnend, was es alles Dir selber bringt.
Freitag, 20. März 2009 17:43
mens sana in corpore sano: Was ist jetzt zu tun ?
Selbstauflösung wäre ja ein Vorschlag.
Freitag, 20. März 2009 12:53
Jotef: dani, kein Problem – aber ich unterteile …
wer geht heute schon noch so weit zu sagen, für seinen Glauben zu „kämpfen“ und sich voll dafür einzusetzen? Die können Sie wahrscheinlich mit der Lupe suchen.
Ich kämpfe nicht für meinen Glauben. Und ich setze mich dennoch voll für ihn ein.

Die ‘Lupensuche’ stellt sich auch nicht ‘problematisch’ dar. Das Internet ist rappelvoll – nicht zuletzt auch hier das kreuz.net.
Freitag, 20. März 2009 11:32
Dass er dennoch meint, in Glaubensfragen „kämpfen zu müssen“ – noch dazu gegen „unverständige Bestien“, macht es noch leichter, ihn weder mit GUT und schon gar nicht mit BESSER auszuzeichnen. Aber er verdient sich das Prädikat AUSGEZEICHNET – als Komiker.

Ich sehe es anders, wer geht heute schon noch so weit zu sagen, für seinen Glauben zu „kämpfen“ und sich voll dafür einzusetzen? Die können Sie wahrscheinlich mit der Lupe suchen.
Freitag, 20. März 2009 07:47
Jotef: Das Bessere ist des Guten Feind – paßt nicht recht auf die Auseinandersetzung zwischen
Bischof Richard Williamson, London, und den „Rest-Gläubigen“ dieser Welt.

Nimmt man sein Zitat über diesem Fenster wörtlich, hat er einen „verrotteten Glauben und Verstand“. Damit hat er sich selbst schon abgeschrieben.

Dass er dennoch meint, in Glaubensfragen „kämpfen zu müssen“ – noch dazu gegen „unverständige Bestien“, macht es noch leichter, ihn weder mit GUT und schon gar nicht mit BESSER auszuzeichnen. Aber er verdient sich das Prädikat AUSGEZEICHNET – als Komiker.

Gestern brachte ich aus dem katholischen Wochenmagazin ‘Christ in der Gegenwart’ einen verkürzten Kommentar. Die Internetseite gibt auch viel her, z.B. eine Aktion, wo Prominente, Schüler und ‘gemeine Leser’ antworten auf die Frage Was sagt mir „Gott“?

Es würde mich sehr interessieren, was ‘die Pius- und kreuz.net-Brüder’, -Leser und -Schreiber dort von sich geben und werde mich selbst dort auch mal versuchen…
Donnerstag, 19. März 2009 15:46
Auch Christen sind vor Verzweiflung nicht geschützt. Aber die Gottessehnsucht, die in erster Linie von den Eltern in ihren Kindern geweckt wird (oder eben leider nicht),

Sehr oft leider nicht, das ist schlimm.

kann ein Funke sein, der Lebensgeist weckt, wenn man in Depression, Frustration, Versagenswut,in geistige wie geistliche Umnachtung zu sinken droht, wenn man vermeintlich ausweglos meint, anderen und sich selbst ein Ende setzen zu müssen. Die religiöse Hoffnung stirbt zuletzt? Oft genug rettet sie.

Da ist was dran, würde ich sagen.
Donnerstag, 19. März 2009 13:33
hildegardfan: @ Clemens Klein:
Ich hasse niemanden.

Jedes Zeitalter hat seine Eigenen, von den Menschen immer als das bis dahin Schlimmste erlebte, Katastrophenpotential.

Da es keinerlei Biologisches Gleichgewicht mehr gibt, und wir uns die Welt „Untertan“ gemacht haben, müssen wir dafür jetzt die Konsequenzen tragen.

Dies ist ein Fakt. Wege aus der Krise heraus gibt es sicher.
Schauen Sie sich Spaßeshalber einmal an, wieviele Lebensmittel in westlichen Industrieländern jeden Tag weggeworfen werden.

Eine Umverteilung von Resourcen wäre dringend nötig.
Donnerstag, 19. März 2009 11:12
Poposex Maxiplus †: Von der Redaktion entfernt
Donnerstag, 19. März 2009 11:09
johnPaul: Für Dich…


lateiniheini

Donnerstag, 19. März 2009 11:01
catholic: Lieber Jotef*** Ich grüße Dich und danke für Deinen Beitrag
Was tun, um das Buissness mit Gewaltschund per Video und Ramschsender als Seelenvergifter klarzumachen.

Und hier herinnen? Hitlermaden, Kreuzspinnen und bigotte Demenz.

Gegen Aids gibts Kondome.

Gute Zusammenarbeit im Akzionskreis ilsesixt mit frischer bergluft d.
Donnerstag, 19. März 2009 10:40
Jotef: „Was ist jetzt zu tun?“ – läßt sich auch fragen nach dem Massaker in Winnenden, nicht nur zum immer
mehr belustigendem Meinungs-Wirr-Warr in diesen kreuz.net-Foren, die alles andere als ‘katholisch’ (= allgemein-gültig) sind.

KOMMENTAR (aus Nr. 12/2009 – Christ in der Gegenwart (Einzelheiten) , zusammengestrichen, damit er ins kreuz.net-Fenster paßt:

Nach dem Massaker eines Jugendlichen unter Schülern, Lehrerinnen und Passanten bei Stuttgart ist die Republik tieferschüttert. Die medial ständig wiederholten Deutungsversuche, dass perverse Killer-Computerspiele schuld seien, bringen uns nicht weiter.

Bei den (Selbst-)Vernichtungsfantasien handelt es sich um massive Psychopathologien, die sich rationaler Auflösung entziehen. Es gibt zwischen Erde und Himmel das Satanische, Hasserfüllte gegen Gott und die Welt, wofür uns nur ein Wort einfällt: Hölle.

Es ist nicht bedeutungslos, dass die religiösen Lebenssinn-Deutungen gerade jungen Leuten entschwinden. Mit dem Gottesglauben gehen Immunisierungen verloren, die helfen könnten, Heilungs- und Heilskräfte zu mobilisieren.

Religion ist gewiss kein Therapieplan. Auch Christen sind vor Verzweiflung nicht geschützt. Aber die Gottessehnsucht, die in erster Linie von den Eltern in ihren Kindern geweckt wird (oder eben leider nicht), kann ein Funke sein, der Lebensgeist weckt, wenn man in Depression, Frustration, Versagenswut,in geistige wie geistliche Umnachtung zu sinken droht, wenn man vermeintlich ausweglos meint, anderen und sich selbst ein Ende setzen zu müssen. Die religiöse Hoffnung stirbt zuletzt? Oft genug rettet sie.
Donnerstag, 19. März 2009 09:48
Poposex Maxiplus †: Von der Redaktion entfernt
Donnerstag, 19. März 2009 07:04
Dani California: @r.ruhrgebietler
mal ganz ehrlich: niemand sollte sich das herbeisehnen: kein Klopapier, kein fließendes Wasser, keine Heizmöglichkeiten, nix zu futtern, ohne Schuhe, ohne Kleidung, ein Platz zum Schlafen…

Scherzvogel, elender!
Kein Klopapier wird wahrscheinlich unsere letzte Sorge sein. Ein paar BILD-Zeitungen werden schon noch irgendwo rumliegen.
Aber Scherz beiseite, das ist wahrlich nicht zum Lachen.

Keine dieser Frage könnte ich eindeutig zu Gunst Gottes beanworten – um wieviel mehr wird Gott, der alle Seelen liebt und gleichzeitig sieht über das enorme Zerstöungspotential diese Menschgeschlechtes traurig sein. ER, der jede einzelne Seele so unendlich liebt.

Wow, mal ein Satz, der mich echt rührt. Dass es so was hier noch gibt. DANKE!
Traurig ist er ganz sicher darüber.

@Galatea

Sehr geehrte Frau clarissa colonia,
was würde Ihnen besser gefallen –
a. Ihre Version
b. www.dinoscopus.blogspot.com
Sie irren gewaltig, wenn Sie glauben, dies sei Comedy.


Spötter gab’s immer und wird’s immer geben. Verächtliches „von oben“ Herabgerotze ist hier jedoch leider an der Tagesordnung und lässt interessante Schlüsse auf den Charakter (sofern vorhanden) ziehen und kratzt mich schon lange nicht mehr.

Gutpfad, Schalom, Schamane, (Himmel, wie viele Accounts haben Sie eigentlich) was mich wirklich mal interessieren würde: WAS um alles in der Welt rauchen Sie des Nächtens immer? Was es auch sein mag, es dröhnt scheinbar gewaltig.
Mittwoch, 18. März 2009 22:39
gutpfad: Edele Brünnlein, steter Tropfen höhlt den Stein
Der Mensch ist ein Bestandteil des Computers.

Der Buddha ein Tropfen der Göttlichen Weisheit.
Mittwoch, 18. März 2009 22:34
Galatea: Sehr geehrte Frau clarissa colonia,
was würde Ihnen besser gefallen –

a. Ihre Version
b. www.dinoscopus.blogspot.com

Sie irren gewaltig, wenn Sie glauben, dies sei Comedy.
Mittwoch, 18. März 2009 22:33
Ultramontanus: Das stimmt so nicht, wassers,
Clarissa hat einen sehr verantwortungsvollen Beruf, dem sie sicher auch gerecht wird, wie ich annehme. Sie ist aber so schnell mit dem Arbeiten, dass sie nebenher noch schreiben kann hier
Mittwoch, 18. März 2009 22:30
wassers: @clarissa – von morgens bis nachts
Ist Ihre Lebensaufgabe darauf ausgericht, von morgens bis nachts am Computer zu sitzen und den größten Unfug zu verbreiten, so dass jedem halbwegs zum Denken fähigen Menschen die Sprache weg bleibt? Hoffentlich bekommen Sie bei all Ihrer Böswilligkeit keinen Schlaganfall und können dann kein Gift und entsprechende Dummheit mehr verbreiten!
Mittwoch, 18. März 2009 20:56
lux in tenebris: also, lieber pius, das ist reichlich naiv:
„Es gibt genug Lebensmittel, Produkte etc. Wieso sollte das alles kaputt gehen?“
gerade vorige woche hat im dlf ein ernährungsexperte darüber referiert, wie fragil unsere lebensmittelversorgung durch die dezentrale landwirtschaft und lebensmittelproduktion geworden ist. 90% aller in deutschland benötigten grundnahrungsmittel werden importiert, davon 60% aus nicht eu ländern, nur 10% des bedarfs wird noch von der eigenen landwirtschaft abgedeckt. käme es durch die weltwirtschaftskrise zu einem zusammenbruch der kapitalmärkte, könnte die teure, vornehmlich über kredite finanzierte einfuhr nicht mehr aufrecht erhalten werden. deutschland und europa wären nicht in der lage, die versorgung ihrer bevölkerung mit grundnahrungsmitteln aufrecht zu erhalten. will sagen, es muß gar nicht erst zu einem II. wkrieg kommen, die gefahr, dass apokalyptische visionen in kürzester zeit sehr real werden könnten, ist groß, besonders in unserer hochtechnisierten, vernetzten gesellschaft.
[ 1 2 3 » ]
117 weitere Lesermeinungen
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Beiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen sowie Leser aus der Debatte auszuschließen.
Copyright © 2010 kreuz.net