Piusbruderschaft
„Heute befinden wir uns in einer Position der Schwäche“
Aus eigener Erfahrung wußte Erzbischof Marcel Lefebvre, welche Gefahren mit einem Zugehen auf Rom verbunden sind. Von Pater Florian Abrahamowicz.
Pater Florian Abrahamowicz
Pater Florian Abrahamowicz
(kreuz.net) Was sich in der Kapelle von Lanzago di Silea abgespielt hat, ist ein großes Ärgernis für die Gläubigen, welche die Kapellen der Piusbruderschaft kennen und lieben und dort ihre persönliche Heiligung gesucht haben.

Im Gegensatz zum nunmehr zweideutigen und verworrenen Verhalten seiner Oberen gegenüber dem modernistischen Rom hat sich der Unterzeichnete während den letzten Jahren stets bemüht, eine klare und konsequente Linie einzuhalten und dies in Übereinstimmung mit den Anweisungen unseres verehrten Gründers, Erzbischof Marcel Lefebvre.

Schwerwiegende und mit aller Behutsamkeit anzugehende Angelegenheiten wie Papst, Konzil und Nachkonzil, Neue Messe, Indultmesse sowie die Anwendung der uns von unserem Gründer hinterlassenen Richtlinien hinsichtlich unserer Auseinandersetzungen mit dem modernistischen Rom in theologischen Fragen, dem Motu proprio, der Gültigkeit der Exkommunikation fallen in den Kompetenzbereich des Generaloberen.

Mehr noch als ein Recht ist es eine Pflicht für jeden Gläubigen und zuallererst für jeden Priester diese Fühlungsnahmen mit dem Feinde aufmerksam und kritisch zu verfolgen.

Leider verwandelten sich diese Kontakte mit dem Gegner allmählich in Freundschaften.

Um den Gegner zufriedenzustellen, geht man sogar so weit, Priester zu opfern, dessen ungeachtet, daß sie ihr Leben für die Bruderschaft eingesetzt haben. Der Unterzeichnete ist einer unter ihnen.

Wegen seinem dreifachen Nein zum Konzil, zum Motu proprio, sowie zur Aufhebung einer Exkommunikation die keine war, wurde er aus der Bruderschaft ausgeschlossen.

In grundsätzlicher Hinsicht wurde der Inhalt seiner Ablehnung deswegen beanstandet, weil es ein eindeutiges und zweifaches Nein anstatt eines zweideutigen Jein ist.

In disziplinärer Hinsicht wird gegen ihn der Vorwurf erhoben, sein unmißverständliches Nein in die Öffentlichkeit hineingetragen zu haben, während der Generalobere dem gleichen Sachverhalt mit seinem üblichen Jein entgegengetreten ist.

Dem Unterzeichneten wurden Vergehen in grundsätzlicher und disziplinarischer Hinsicht vorgeworfen.

Deswegen wurde sein Ausschluß beschlossen und ihm der Zugang zu seinem Domizil verweigert. Will man diese Maßnahmen angemessen würdigen, so gilt es, vorerst folgendes in Erwägung zu ziehen:

1. die gegenwärtige Lage der Kirche,
2. die Aussichten auf eine Versöhnung und
3. die künftigen theologischen Gespräche und Auseinandersetzungen mit dem modernistischen Rom.

Diese drei Gegebenheiten müssen im Lichte der letzten Verfügungen unseres verehrten Gründers bewertet werden.

1. Die gegenwärtige Lage der Kirche

In seinem Brief an seine zukünftigen Bischöfe stellt Erzbischof Marcel Lefebvre fest:

„Da der Stuhl Petri und die amtlichen Stellen in Rom von antichristlichen Kräften besetzt sind, schreitet die Zerstörung der Herrschaft Unseres Herrn sogar innerhalb Seines Mystischen Leibes auf Erden rasch voran“.

Obschon unsere Gemeinschaft sämtliche Massenmedien gegen sich hatte, konnte sie nach den Bischofsweihen aus einer Position der Stärke argumentieren.

In der Folge konnten der Generalobere und mit ihm zusammen die Distriktoberen in ihrem Antwortschreiben an Kardinal Bernard Gantin die über sie verhängte Exkommunikation mit folgenden Worten für nichtig erklären:

„Bitte wollen Sie selbst über den Wert einer solchen Erklärung urteilen, die von einer Autorität herrührt, die in ihrer Amtsausübung mit derjenigen aller Ihrer Vorgänger bis zu Papst Pius XII bricht: Im Gottesdienst, in der Lehrunterweisung und in der Leitung der Kirche (Damit die Kirche fortbestehe 737).“

2. Die Versöhnung

Mehrmals hat Erzbischof Lefebvre erklärt, daß wir ein anderes Verständnis von Versöhnung haben:

„Für Rom ist das Ziel der Unterhandlungen die Wiederversöhnung, wie Kardinal Gagnon in einem der italienischen Zeitung ‘L’Avvenire’ gewährten Interview erklärt, das heißt die Rückkehr des verirrten Schafes in den Schafstall.“

Der Erzbischof fährt dann weiter:

„Wenn wir an die Geschichte der Beziehung Roms zu den Traditionalisten von 1965 bis zu unseren Tagen denken, müssen wir feststellen, daß hier eine unentwegte und grausame Verfolgung vorliegt, um uns zur Unterwerfung unter das Konzil zu drücken.

Das jüngste Beispiel ist das Seminar »Mater Ecclesiae« für die Überläufer von Ecône, die in weniger als zwei Jahren mit der konziliaren Revolution gleichgeschaltet wurden, entgegen den Versprechungen.“
(Damit die Kirche fortbestehe 726/727).

Der Erzbischof hat daraus folgendes Fazit gezogen:

„Es ist ein Dialog unter Tauben. Ich kann mich nicht über die Zukunft äußern, denn sie liegt hinter mir. Sollte Rom wieder auf mich zukommen, so werde ich meine Bedingungen stellen.“ (Fideliter 66).

3. Künftige Gespräche mit Rom

„Ich werde nicht mehr eine solche Situation zulassen wie anläßlich der Gespräche mit Rom. Die Auseinandersetzung wird auf der Ebene der Lehre erfolgen müssen. Dementsprechend werde ich zuvor die Frage an sie richten: Sind die maßgebenden Rundschreiben eurer Vorgänger ‘Quanta cura’ Pius IX, ‘Immortale Dei’ Leos XIII, ‘Pascendi’ Pius X, ‘Quas Primas’ Pius XI, ‘Humani generis’ Pius XII für euch verbindlich?

Sind sie es für euch nicht, dann ist jedes Gespräch sinnlos. So lange ihr nicht bereit seid, das Konzil im Lichte der Lehrdokumente dieser Päpste zu überprüfen, ist jeder Dialog unmöglich.“
(Fideliter 66)

Aus eigener Erfahrung wußte der Erzbischof, welche Gefahren mit einem Zugehen auf Rom verbunden sind.

Heute befinden wir uns gegenüber dem modernistischen Rom deswegen in einer Position der Schwäche, weil die von unserem verehrten Gründer vorgeschriebenen Schutzbestimmungen nicht ausreichend berücksichtigt und befolgt wurden.

Es ist daher nicht erstaunlich, daß das modernistische Rom erklärt, daß eine künftige Anerkennung der Piusbruderschaft ohne ausdrückliche Zustimmung zu den Lehren des zweitens vatikanischen Konzils sowie zum Lehramt Johannes XXIII., Pauls VI. und Johannes Pauls II. nicht in Frage kommt.

Benedikt XVI. hat es in seinem Schreiben an die Bischöfe nochmals bekräftigt, während unser Generaloberer nichts Klügeres zu tun weiß, als sich bei ihm dafür zu bedanken und zu erklären:

„Wir sind weit davon entfernt, die Tradition im Jahre 1962 anhalten zu wollen; vielmehr wünschen wir, daß das II. Vatikanum und das nachkonziliare Lehramt im Lichte dieser Tradition gesehen wird, welche der Heilige Vinzenz von Lerin definiert hat als „das was immer, überall und von allen geglaubt wurde“ (Commonitorium). Dies muß geschehen ohne Bruch und in einer vollkommen homogenen Entwicklung.“

Eine derartige Erklärung ist nicht vertretbar, denn es wird der 1962 durch Johannes XXIII. vollzogene Bruch völlig außer acht gelassen.

In seiner skandalösen Eröffnungsrede „Gaudet Mater Ecclesia“ hat sich dieser angeblich seliggesprochene Mann mit seiner Erklärung, daß dieses Konzil weder definieren noch verurteilen wolle, von den einem kirchlichen Oberhaupt obliegenden Amtspflichten endgültig verabschiedet.

Professor Pasqualucci hat es in seiner vor einem Jahr erschienenen Studie über diese Rede eindeutig herausgestellt. Diesen Willen nicht als Bruch erkennen zu wollen, ist ein schwerwiegender Irrtum.

Der Unterzeichnete hat sich die Freiheit genommen, das zweideutige Verhalten der Oberen der Piusbruderschaft zu rügen.

Niemand anderer als der Erzbischof hat seine Seminaristen aufgefordert, die Richtigkeit all dessen, was ihnen in lehrmäßiger Hinsicht beigebracht wurde, an Hand der Originaldokumente nachzuprüfen.

Diese Anweisung wurde befolgt und daraus ziehe ich das Fazit: Ein Dialog mit dem Rom Ratzingers ist so lange ausgeschlossen, als letzteres nicht zu den Lehren der vorkonziliaren Päpste zurückkehrt.

Eine zweideutige Haltung gegenüber dem Motu proprio und der Aufhebung der Exkommunikation ist nicht gestattet.

Es genügt einfach nicht, auf das Gute und Schlechte hinzuweisen ohne daraus zu folgern, ob die Sache gut oder schlecht ist.

Das ist nicht die Sprache des Evangeliums, das vorschreibt, daß unser Ja ein Ja und unser Nein ein Nein sein soll. Alles übrige ist des Teufels. Möge die Bruderschaft zum Geiste ihres Gründers zurückkehren.
      
58 Lesermeinungen
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#60   Jotef   12:44:16 | Mittwoch, 25. März 2009
@Phillip – unter der Annahme, dass es sich auch bei ‘Rommersheimer Organisten’
um Berufs-Christen handelt, bin ich einverstanden.
Den Mäusen wünsche ich sowieso was Besseres als ‘so was Fadenscheiniges’ wie die derzeitige RKK.
Offene Briefe – an den Papst oder an wen auch immer – sind primär an die sie lesende Öffentlichkeit gerichtet, wo sie (meist) für mehr Heiterkeit sorgen als beim nominellen Adressaten, der sie (meist) gar nicht zu Gesicht bekommt.
Ich finde übrigens, ‘unser Papst’ schlägt sich wacker. Jede Wette gehe ich ein, dass er noch ein paar Trümpfe im Ärmel hat. – Die Positionen des ‘Offenen Briefes’ sind sooo schlecht auch wieder nicht.
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#59   Przybislav Iamesseblo   10:15:20 | Mittwoch, 25. März 2009
Clarissa Colonia: Sie haben wieder einmal…
Recht, denn die Haltung des Erzbischofs zum Konzil und zu den Frevlern auf dem heiligen Stuhl war mehr als zweideutig.Ich vermute er war in seiner Persönlichkeit gespalten. Einerseits ein glaubenstreuer Katholike, der Dinge beim Namen zu nennen weiss. Das nachfolgende Beispiel bezeugt es: „ Am 4. August 1976 gab er gegenüber dem Vertreter der Zeitung „Le Figaro“ folgende Erklärung ab: „Das Konzil hat der Tradition den Rücken gekehrt und sich von der Vergangenheit der Kirche abgewendet und ist deshalb schismatisch. Wenn es uns als gewiss erscheint, dass der während zwanzig Jahrhunderten von der Kirche gelehrte Glaube keine Irrtümer enthält. Sind wir weniger gewiss dass der gegenwärtige Papst ein wahrer Papst ist. Die Irrlehre, das Schisma, und dementsprechend die Exkommunikation, die Ungültigkeit einer Wahl können gegebenenfalls zur Folge haben, dass der Papst niemals Papst war oder nicht mehr ist.“ Gleichzeitig war er Diplomat für den das Jein der Massstab seiner Äusserungen ist. Gegen Ende seines Lebens hat er sich immer mehr vom Diplomaten distanziert. Wer sich also auf den Erzbischof beruft sollte klarstellen, ob er sich auf seine Haltung nach den Weihen bezieht.
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#58   Phillip   08:17:18 | Mittwoch, 25. März 2009
@Jotef
Das zeigt wieder mal, daß „offene Briefe“ an den Papst, sei es von bayrischen Priestern oder Rommersheimer Organisten, so eine Sache sind…da beißt die Maus kein Faden ab…
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#57   Jotef   08:12:34 | Mittwoch, 25. März 2009
So lange Berufs-Christen und Erwerbs-Theologen behaupten, dass – vor allen – SIE es wüssten,
wo es lang geht, so lange befindet sich die RKK in einer Position der Schwäche.
Zum Ausgleich zitiere ich aus einem ‘Offenen Brief’ eines bayrischen Priesters an den Papst:
– Nimm deine pontifikale Macht in Anspruch, schick die Greise in den Ruhestand, tritt zurück und mach den Jungen Platz
– deinem jungen Nachfolger – der natürlich eines heiligen Geistes Kind sein müsste – könntest du ein weiser und wohlmeindender Ratgeber sein
– die Kirche würde einen seit langem ungekannten Aufschwung nehmen und sich in die Neue Zeit einschwingen wie keine andere Institution der Erde
– unübersehbar viele Menschen würden dir in großer Liebe verbunden bleiben – so wie unserem Altbischof in seiner Diözese, der wie der unsere an Beliebtheit gar nicht zu übertreffen ist
– du wärest einfach ein heiliger Großvater, und das würde zu deinem Alter auch ganz gut passen
-du bräuchtest keine hermelinbesetzten Mützchen aus Renaissance-Zeiten, keine samtenen Schulterumhänge, keine roten Schühchen und den ganzen Kokolores mehr zu tragen, bloß um eine fiktive jahrhundertelange Einheit des Papsttums in deiner Person zu repräsentieren
– und das wichtigste: du könntest endlich wieder in aller Ruhe und mit Muße schreiben! Du würdest altersweise Werke von so hohem geistigen und geistlichen Rang verfassen, dass du als Lehrer der Menschheit in die Geschichte eingehen könntest
– Zitat Ende
Nun ist ‘Beliebtheit’ buchstaben-gleich mit ‘Beleibtheit’, das aber nur mal als Bemerkung am Rande… :(3
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#56   derLeser   01:26:29 | Mittwoch, 25. März 2009
tja…
woher hätte er im vorhinein abwegige lese und interpretationsarten erahnen sollen
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#55   clarissa colonia   01:15:42 | Mittwoch, 25. März 2009
Werter Sohn Siras,
Lefebvre hat das II. Vaticanum abgelehnt? Und ich dachte, er hätte dessen Dokumente mehrheitlich (nach neueren Erkenntnissen sogar ausnahmslos) unterzeichnet!
Was Lefebvre als Konzilsvater unterzeichnet hat, kann ja wohl kaum verkehrt sein, oder?
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#54   Ben Sira †   00:07:47 | Mittwoch, 25. März 2009
Fellays Verrat am Gründer
Pater Abrahamowicz hat Rehct! Der Kurs von Bischof Fellay zeichnet sich durch eine Reihe von Kompromissen mit rom aus. Seine Haltung ist unklar und zweideutig. Viielleicht hat er sich auch einfach bei dem Gespräch 2005 in Castelgandolfo schmeicheln lassen und sich als einer „unter den Großen“ gefühllt . wer weiß? Bischof Fellay fehlt jedenfalls die entschiedene und klare Haltung von Erzbischof Lefebvre. Man kann auch sagen: bernard Fellay ist von dem Kurs abgewichen, den der Gründer der Piusbruderschaft vorgezeichnet hat. Er lehnt das II. Vaticanum nicht mehr ab, sondern will nur noch einige Aussagen besser „interpretieren“. Auch das ist eine Art von Verrat am Gründer – nur diplomatisch „verpackt“.
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#53   Jotef   18:36:42 | Montag, 23. März 2009
@stepahnus – Samstag 22:14 „belesene Jesuiten“
enthält die Zeilen:
[klein]Die vielen oft so ganz unterschiedlichen Probleme die eine Weltkirche nun mal so hat usw.
Da noch den Durchblick zu halten, war wohl auch für die studierten und lebenserfahrenen Bischöfe und Kardinäle vielfach unmöglich.
Und da soll heute ein Laie, wie ich einer bin, die Übersicht über viele tausend Seiten Konzilstexte haben?Die vielen oft so ganz unterschiedlichen Probleme die eine Weltkirche nun mal so hat usw.
Meine Laien-Meinung dazu: Unmöglich – und deswegen auch nicht erforderlich.
Mein Joker ist folgender Ansatz:
Im Menschen fließen Objekt, Subjekt, Natur, Schöpfung, Immanenz und Transzendenz Gottes zusammen.
Darüber hinaus empfehle ich die 224KB-PDF-Schrift von P.Dr.Wolfgang Seibel SJ Konzil und Kirchenreform www.wir-sind-kirche.de/…20Reihe%20Seibel.pdf, eine brauchbare und unpolemische Sammlung der wichtigen V-II-Positionen.
Mehr als Orientierungshilfe kann es eh nicht sein, nämlich Orientierung im Prozess, wie aus ‘Information’ zunächst ‘geglaubtes Wissen’ wird, dann mit dem ‘Anspruch der Wahrheit’ zum (mißbräuchlichen) Vortäuschen einer Kirchen-Wirklichkeit, die nach wie vor meilenweit entfernt vom Biblischen Jesus ihre Veranstaltungen ‘unters Volk bringt’.
Die Unruhe in der RKK gleicht dem aufgeregten Summen und Brummen in einem Bienenstock vor dem Schwärmen.
Ich halte ‘Benedetto’ für einen fähigen Papst, der seinem Amt gerecht werden wird in diesen schwierigen Zeiten. Die ‘klassischen Quak-Themen’ werden von den Gläubigen an der Basis entschieden.
:(3
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#52   Przybislav Iamesseblo   10:17:02 | Montag, 23. März 2009
Marcelus: Disziplin und Klugheit sind zu unterscheiden
selbstverständlich sind disziplinare Massnahmen und Klugheitsgebote nicht einerlei. Disziplinare Massnahmen sind zeitgebunden, jedoch nicht das Gebot klug zu handeln. Was die Oberen der Konzilssekte auszeichnet ist ihr unkluges Handeln. Offenbar haben sie das Gebot des heiligen Thomas wonach der Wille zum Guten nicht einerlei sei mit der Tugend und durch richtige Einsicht ergänzt werden müsse aus Verwegenheit ausser Acht gelassen.
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#51   Marcelus   12:02:59 | Sonntag, 22. März 2009
Stephanus: Das II. Vaticanum war ein Pastoralkonzil für die 1960er und ist grandios gescheitert –
aus der erfolgreichsten und verbreitetsten und größten Religion der Kirche wurde ein Krisenfall wie zu Zeiten des verlotterten Katholizismus des Spätmittelalters …
das II. Vaticanum hat keine unfehlbaren Lehren definiert (leider nicht, denn dann wäre es nicht vom rechten Weg abgewichen kraft der Unfehlbarkeit der Kirche) und kann deshalb heute getrost als Irrweg ad acta gelegt werden … so wie viele andere Konzilsbeschlüsse aus längst vergangenen Zeiten, die Dinge regelten, die heute nicht mehr aktuell sind: oder wollen Sie noch Juden verpflichten, spezielle Kleidung zu tragen, wie auf alten Konzilien als Disziplinarmaßnahme verkündet? Hierin hat die Kirche Gott sei Dank keine rechtmäßige Kompetenz … genausowenig in Erklärungen, was Islam und Buddhismus wirklich zum Ziel haben … das ist nicht Lehrkompetenz der Kirche …
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#50   SignumSalutis †   22:58:30 | Samstag, 21. März 2009
Ermutigend!
Ermutigend, das man mit diesem Namen auch sinnvolle und hilfreiche Dinge im Leben vollbringen kann!
Marchel Lefevre! …tsche-zahnarztauskunft.de/…ex/dlnr_1075724.html
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#49   Stephanus   22:14:35 | Samstag, 21. März 2009
Es gab da einige belesene Jesuiten,
nennen wir mal Hw. P. Tibor Gallus S.J.( ein ungarischer Jesuit, Sprachlehrer Pius XII. Mit seinem siebenbändigen Werk über Genesis 3,15 (Frau und Schlange) gehört er zu den führenden Mariologen der Welt). oder ein Jesuitenpater der als Vertreter von Kardinal Mindszenty mehrfach beim Konzil zugegen war.
Beide haben mir vor vielen Jahren einmal erzählt, wie dieses Konzil abgelaufen ist:
Die lange Zeit über mehrere Jahre,
die vielen tausend Bischöfe,
die vielen tausend Seiten Text die nicht nur im Vatikan ihren Umlauf hatten, sondern auch in den Redaktionen der Weltpresse.
Die vielen oft so ganz unterschiedlichen Probleme die eine Weltkirche nun mal so hat usw.
Da noch den Durchblick zu halten, war wohl auch für die studierten und lebenserfahrenen Bischöfe und Kardinäle vielfach unmöglich.
Und da soll heute ein Laie, wie ich einer bin, die Übersicht über viele tausend Seiten Konzilstexte haben?
Auch der Artikel von Hw. Pater Abrahamowicz setzt das wie viele hundert andere Artikel zu diesen Themen einfach vorraus.
Darum hier meine Bitte: Es sollte einmal aufgestellt werden eine Liste mit all den erarbeiteten Konzilstexten, als Übersicht.
Dann müßten in dieser Liste farbig unterlegt werden, alle Texte die in unserer Sache hier wichtig sind.
Und von diesen Texten müßte die Kernaussage veröffentlicht werden in Gegenüberstellung der 2000jährigen kirchlichen Lehrtradition.
Dann hätte man zumindest die Chance herausfinden zu können, über was gerade wieder gesprochen wird.
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#48   Przybislav Iamesseblo   09:14:44 | Samstag, 21. März 2009
Pamino: ein neues Waterloo
wie seinerzeit der Erzbischof zum Waterloo des Frevlers Montini wurde, so könnte sich heute der Fall von Pater Abrahamowicz zum Waterloo Bischof Fellays erweisen. Wer das Geschehen in der Piusbruderschaft aufmerksam verfolgt, der merkt allmählich, dass Bischof Fellay immer mehr zum Handlanger Kardinal Hoyos wird. Darüber hinweg kann auch Bischof Fellays Rhetorik nicht hinwegtäuschen
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#47   pamino   04:16:26 | Samstag, 21. März 2009
Machtverhältnisse bei Pius in Fra
Freitag, 20. März 2009 00:11, Przybislav Iamesseblo: wenn Abbé de Cacqueray sich nicht weichklopfen lassen will, warum folgt er nicht dem Beispiel Pater Abrahamowicz und stellt die Dinge richtig.
Er stell sie doch sehr beredt richtig, hast Du den Artikel gelesen? Er ist also doch dem Beispiel des hw. Abrahamowicz gefolgt. Warum wurde er denn nicht so behandelt, wie dieser? Ganz einfach: Er ist nicht irgendein kleiner Pius-Prior in Norditalien, sondern ein französischer Edelmann in Paris, von wo aus er die ganzen französischen Pius-Priester (also die ursprünglichen) lenkt. Es geht um Macht. +Fellay kann theoretisch genau das mit dem abbé de Cacqueray machen, das er mit dem hw. Abrahamowicz gemacht hat, aber es ist politisch unmöglich, weil de C. zuviel Macht hat. Wenn +F. de C. rausschmeißt, kommt ein Riß im Herzen von Pius und das praktische Ende von +F.‘s Karriere. Ich weiß nicht genau, was +F. will, aber so dumm ist er nicht. Den Märtyrer auf höchster Ebene haben wir sowieso schon; er sitzt nunmehr in London.
Alsw Anhang das Schreiben welches den Ausschuss aus der Piusbruderschaft bewirkt haben dürfte.
Ich kann aus diesem Satz keinen Sinn machen, Fehlt etwas?
Lesen Sie bitte meinen Beitrag mit Pater Abrahamowicz solidarisch
Auch da habe ich Schwierigkeiten; solidarisch lesen? Aber ich habe den Betrag sowieso noch nicht gefunden, und es ist spät. Morgen hoffentlich.
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#46   Przybislav Iamesseblo   00:26:09 | Samstag, 21. März 2009
Pius XII: nicht ohne Bravour
treibt Kardinal Hoyos sein Katz und Maus Spiel mit Bischof Fellay und seinen Getreuen. Dabei kommt ihm zu Gute das Letztere um jeden Preis zurück in die Konzilssekte wollen. Welche Vorteile sie sich davon versprechen, ist mir ein Rätsel. Weil Pater Abrahamowicz gründlich an die Sache heranging, kam er zu Ergebnissen, die in den Augen seiner Oberen auf keinen Fall wahr sein und dementsprechend auch nicht öffentlich verkündet werden dürfen. Aber leider hat er recht, denn das Motu proprio verleiht der katholischen Messe einen völlig anderen Stellenwert und auch bei der Aufhebung der Exkommunikation wurde lediglich die Tatstrafe aufgehoben aber nicht dfie Straftat für nichtig erklärt. Auf gut deutsch nennt man so etwas einen Akt der Begnadigung.
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#45   Pius XII   17:05:35 | Freitag, 20. März 2009
Diese Spekulationen sind nur peinlich!
Ausgerechnet der P. de Cacqueray als Widerpart von Bischof Fellay – wirklich köstlich! Man merkt sofort: hier schreibt ein Insider :-D
Merke: Der Papst schreibt in seinem Brief, die Bemühungen um eine Regularisierung der FSSPX seien wensentlich doktrineller Natur. Bischof Fellay schreibt in seiner Antwort, man sehe das genauso und freue sich auf die Gespräche. P. de Cacqueray schreibt, es wird keine Regularisierung ohne theologische Gespräche geben.
Wo, bitte, ist die Meinungsverschiedenheit?
Wir können es fortsetzen: EB Lefebvre sagte, Rom müsse zunächst seinen guten Willen zeigen, ehe man sich einigen könne. Bischof Fellay präzisierte, es müsse erst die Hl. Messe freigebenen werden und dann die Exk fallen, ehe man in der Sache reden könne. Rom gibt die Messe frei und hebt die Exk auf. Nun soll geredet werden.
Wo, bitte, ist ein Bruch in der Linie der FSSPX?
Es läuft doch alles – beim besten Willen! – genau so, wie es die FSSPX immer erbeten hat. Wer jetzt meint, man dürfe nicht die Chance nutzen, der will lieber Sekte statt Kirche.
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#44   Przybislav Iamesseblo   00:11:04 | Freitag, 20. März 2009
warum nicht dem Beispiel Pater Abrahamowicz gefolgt
wenn Abbé de Cacqueray sich nicht weichklopfen lassen will, warum folgt er nicht dem Beispiel Pater Abrahamowicz und stellt die Dinge richtig. Alsw Anhang das Schreiben welches den Ausschuss aus der Piusbruderschaft bewirkt haben dürfte. Lesen Sie bitte meinen Beitrag mit Pater Abrahamowicz solidarisch
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#43   pamino   23:28:35 | Donnerstag, 19. März 2009
Pius (Frankreich) wird sich nicht weichklopfen lassen
Donnerstag, 19. März 2009 19:32, Marcelus: Der hw. Pater Abrahamowicz könnte ja gegen die „liberal“ gewordene PBSPX-Führung in Menzingen nach dem Vorbild der Priesterbruderschaft St. Pius X., die Erzbischof Lefebvre gründete, eine eigene Priesterbruderschaft gründen […].
@Marcelo und evtl. anderen Interessenten:
www.laportelatine.org/…ieFsspx/fidel188.php
Der abbé de Cacqueray-Valmenier, französischer Distriktoberer der FSSPX, gibt entschieden nicht den Eindruck, er werde sich weichklopfen lassen. Er spricht in der Mehrzahl, und mit seinem ‘nous’ muß er mindestens die frz. Piusler meinen. Er sagt, man wird nicht bereit sein, die kanonische Lage der Bruderschaft regeln zu lassen, ehe die grundlegenden Diskussionen über die Konzilsdokumente nicht stattgefunden haben. Ich glaube, wenn +Fellay etwas anderes macht, v. a., wenn er ein vorzeitiges Regularisierungangebot annimmt, wird es eine Sezession der frz. Piusler geben, und ich glaube, daß er das gut weiß.
Dieser Artikel über die Strategie der FSSPX – so lautet der Titel – ist eminent lesenswert.
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#42   Marcelus   19:32:58 | Donnerstag, 19. März 2009
Der hw. Pater Abrahamowicz könnte ja gegen die
„liberal“ gewordene PBSPX-Führung in Menzingen nach dem Vorbild der Priesterbruderschaft St. Pius X., die Erzbischof Lefebvre gründete, eine eigene Priesterbruderschaft gründen, diesmal die „Priesterbruderschaft des Gottesdieners Erzbischof Marcel Lefebvre“, mit dem Anspruch der richtigen Auslegung der Lehren und Weisungen Erzbischof Lefebvres, der sich ja seinerseits mit Berufung auf Papst St. Pius X. gegen das liberal und despotisch gewordene Rom wandte.
Nachdem die Erben Erzbischof Lefebvres vom Ratzinger-Rom weichgeklopft werden, könnte diese Gründung ja ihre Berechtigung haben.
Programmpunkt: Kein Dialog mit dem modernistischen Rom, sondern höchstens mit dem weichgeklopften Menzingen … zur Bekehrung Menzingens …
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#41   wassers   14:52:39 | Donnerstag, 19. März 2009
@clarisschen – Aufwachen: Nachmittagsschlaf ist vorbei!
Sie verwiesen auf das Problem der Nachgeburt, diese ist nicht so problematisch wie eine „Fehlgeburt“. Ich gehe aber nicht davon aus, dass es sie so getroffen hat, sondern sie die dritte Inkarnation der Wiedergeburt nach Buddha im konziliaren Sinne sind. In diesem Sinne einen schönen Tag: Besuchen Sie die Kölner Konzilskirchen, vielleicht benötigten dort einige … Ihre Hilfe!
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#39   pamino   02:38:59 | Donnerstag, 19. März 2009
DER BEICHTSPIEGEL
Mein lieber pamino, Rechtsanwendung basiert auf dem Grundsatz, Gleiches gleich und Ungleiches ungleich zu behandeln.
Erstens: Ich habe keine Ahnung, was das heißt, und es herauszufinden ist nicht meine erste Priorität. Wie ich schon gesagt habe, geht es hier um Macht, nicht um Rechtsprinzipien (es sei denn, als Feigenblätter) – und, in der Kirche von Lehmann wie von Lefebvre, natürlich erst recht nicht um von einer Frau erläuterte Prinzipien, rechtliche oder sonstige. Das mag brutal klingen, aber wir haben hier mit Männer-Realpolitik zu tun. (Ich bin allerdings kaum besser dran mit meiner männlichen Altphilologie.)
Sie mögen in Ihren privaten Vorstellungen von Katholizität die Vorstellung der Höherwertigkeit der zölibatären über die eheliche Lebensform kultivieren. Dann aber werden Sie sich zur Kenntnis nehmen müssen, daß die Kirche das anders sieht.
T’as perdu les pédales ? Wann habe ich das gesagt? Du weißt doch, daß ich meine Worte sorgsam wähle. Die Sünde, die ich mit Ungehorsam verglichen habe, ist Fornikation. S. jetzt folgende Muster-Sündenlisten (aber bitte im Original, weil Du das kannst): 1 Co 5:9-11 (3x); ib. 6:9; Eph 5:5; 1 Tm 1:10; Heb. 12:16; ib. 13:4; Apc 21:8; ib. 22:15. An jeder dieser Stellen kommt πορν- vor, an keiner der Ungehorsam.
Sollten Sie anderes behaupten wollen, steht ihnen das, mit erbrachtem Beleg dafür, frei.
Dieser Stil ist, gelinde gesagt, unglücklich gewählt. Er hat mich fast davon abgehalten, meine Belege zu erbrechen.
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#38   clarissa colonia   01:43:48 | Donnerstag, 19. März 2009
Mi care,
mir ist, ich schrieb es bereits, die konkrete Rechtsform der hl. Bindungen unbekannt, die in fraglicher Bruderschaft übernommen werden:
– Gelübde werden gegenüber Gott gelobt und sind aus Gründen der Gottesverehrung zu halten.
– Versprechenden legitimen Oberen (sine invocatione divini nominis) abgegeben.
Dessen ungeachtet sehen aber die Codices von 1983 (und von 1917) für Säkularkleriker die Übernahme von Ehelosigkeit und Gehorsam in der Rechtsform der Versprechen vor.
Sind diese beiden nicht von ihrer Rechtsform, ihrem Verpflichtungscharakter und ihrer „Wertigkeit“ her gleich (was sie wohl auch wären würde man sie, wie die Ordensleute, in der Form von Gelübden übernehmen)?
Und da soll irgendjemand glauben, der Bruch des Gehorsamsversprechens sei unvergleichbar dem des Zölibatsversprechens?
Mein lieber pamino, Rechtsanwendung basiert auf dem Grundsatz, Gleiches gleich und Ungleiches ungleich zu behandeln. Sie mögen in Ihren privaten Vorstellungen von Katholizität die Vorstellung der Höherwertigkeit der zölibatären über die eheliche Lebensform kultivieren. Dann aber werden Sie sich zur Kenntnis nehmen müssen, daß die Kirche das anders sieht.
Der Bruch der Gehorsamsverpflichtung ist dem der Zölibatsverpflichtung rechtlich und moralisch gleich.
Sollten Sie anderes behaupten wollen, steht ihnen das, mit erbrachtem Beleg dafür, frei. Die Fähigkeit zur Gesetzeslektüre pflegt aber die zu seiner Anwendung erforderliche Müheaufwendung (i.e. studium) gemeinhin nicht zu ersetzen.
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#37   pamino   01:17:16 | Donnerstag, 19. März 2009
Rabbinerpater Abrahamowicz und das Gesetz
Mittwoch, 18. März 2009 09:58, clarissa colonia: […] versprochenen/gelobten (da bin ich mir über die Rechtsform unsicher, mit welcher diese Verpflichtung dort übernommen wird) Gehorsam
1) FSSP/FSSPX: keine Orden, also keine Gelübde.
2) Wir befinden uns hier nicht im Gerichtssaal. Das ist nur der Vorwand, wie Du gut weißt. Wichtig hier sind die Machtverhältnisse, nicht die Paragraphen; aber dabei muß auch gesagt werden, daß das, wozu A. Gehorsam versprochen hat, nicht das ist, was der lavierende Fellay macht, sondern das, was seinerzeit der Erzbischof machte. Schon ‘Kavaliersdelikt’ ist in den Umständen eine zu strenge Bezeichnung.
Und: Es ist schon interessant, daß hier so alert über Priestern, die ihr Zölibatsversprechen brechen, der Stab gebrochen wird, während der Bruch des Gehorsamsversprechens/-gelübdes (?) offensichtlich als „Kavaliersdelikt“ angesehen wird.
3) Es kann doch nicht Dein Ernst sein, Ungehorsam in einem minder schweren Grad mit Fornikation im Amte gleichzusetzen, oder?
4) Warten wir ab, was Tissier und Galarreta machen, vielleicht sogar Wiliamson. Ich glaube nicht, daß Abrahamowicz diesmal einen Alleingang macht.
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#36   clarissa colonia   00:07:19 | Donnerstag, 19. März 2009
Nun, werter wassers,
kürzlich merkten Sie doch schon mokant meine mutmaßliche Mißachtung Ihrer Zuschrift an, als ich in etwa dreizehnminütigem „Verzug“ zu sein schien … und Ihnen ist es in über einer Stunde nicht gelungen, sich auf meine halbwegs vernunftbasierte Bitte um Entscheidung in zehn (10) Fällen auch nur eine (1) Antwort zu ergoogeln? Und dann auch noch mit der (Ihnen wahrscheinlich habituell persönlichkeitsimmanenten) Unehrlichkeit zu behaupten, Ihnen läge ja das Werten ferne, weil sie das dem Allmächtigen überlassen könnten, um dann neuerlich niederträchtig nachzuschieben:
„Ich sagte Ihnen an anderer Stelle: Bedauerlich, die Inquistion ist abgeschafft, wäre ich Inquisitor, Sie würden Ihre gerechte Strafe erhalten [Gäbe es noch die Heilige Inquistion und ich wäre Inquisitor, bei aller Barmherzigkeit, Ihr Schicksal wäre besiegelt, sie würden brennen, und zwar durch feuchten Reisig, das würde Ihnen als Sühne für Ihre schmutzigen Verfehlungen zum Seelenheit gereichen!], denn Sie sind mehrfache und bewusste Wiederholungstäterin in der Zerstörung und Aufweichung des katholischen Glaubens …“
Beim besten Willen, haben Ihre Eltern das Kind weggeschmissen und nur die Nachgeburt großgezogen …?
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#35   Joshua der wahre ältere …   23:59:38 | Mittwoch, 18. März 2009
Ich kann die Haltung von Pater Florian Abrahamowicz ganz gut verstehen.
Bei der Piusbruderschaft gehen sehr merkwürdige Dinge vor sich. Seit der Romwallfahrt im Jahre 2000 ist das zu beobachten. Bei Bischof Fellay muß damals, beim Einzug im Petersdom, die Gefühlsduselei an die Stelle des vom unverwässerten katholischen Glauben erleuchteten Verstandes getreten sein. „Wie herrlich, das ist ja wunderbar, überwältigend, da möchte ich auch dazu gehören …“ So ähnlich könnte er gedacht haben. Es wäre ja nichts verwerfliches, wenn es sich nur nicht um das vom Glauben abgefallene Rom handeln würde. Nach der Wahl von Josef Ratzinger zum Papst Benedikt XVI. kam der Wandel. Es durften die Verirrungen der V2-Konzilssekte nicht mehr angeprangert werden, man wollte sich ja ein gutes Klima zum neuen Papst verschaffen, ja nichts mehr sagen aus reiner Diplomatie und auf Kosten der Wahrheit. Es wurde nicht mehr für die Bekehrung des Papstes und Roms gebetet, das hätte das neue Verhältnis auch getrübt u.s.w. Sie wollten mit dem abgefallenen Rom verhandeln, trotz aller Warnungen ihres Gründers. Sie tun jetzt auch so als ob der Papst der gute wäre und die Kardinäle und Bischöfe die bösen sind. Das ist Irreführung. Benedikt XVI. will die Unterwerfung unter das V2-Konzil. Ihm ist nicht zu trauen, er begünstigt Häresien. Für die Fälschung des 3. Geheimnisses von Fatima hat er sich auch noch nicht entschuldigt. Es ist höchste Vorsicht geboten!!! Unser Glaube ist nicht verhandelbar!!! Es darf keine Coexistenz geben, das ist vor Gott unverantwortlich!!!
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#34   wassers   23:55:20 | Mittwoch, 18. März 2009
@clarisschen – „Werten“ – das ist Ihr Vorrecht!
Sie mögen sich von morgens – heute 9.24 – bis jetzt -abends 23.48 – ausschütten durch geistig – abstruse Wertungssucht, aber die alleinige Wertung – da ich Katholik bin – überlasse ich Gott, vor dessen Richterstuhl auch Sie treten werden in trauter Eintracht mit allen Lehmännern und sonstigen Zerstörern des Glaubens, und zwar einer nach dem anderen. Schlafen Sie gut, morgen ist auch noch ein Tag, an dem Sie Ihre vermeintlich scharf durchdachten Ergüsse Ihres Unfugs hörigen Lesern unterbreiten können. Ich sagte Ihnen an anderer Stelle: Bedauerlich, die Inquistion ist abgeschafft, wäre ich Inquisitor, Sie würden Ihre gerechte Strafe erhalten, denn Sie sind mehrfache und bewusste Wiederholungstäterin in der Zerstörung und Aufweichung des katholischen Glaubens, aber vielleicht finden Sie ja doch einen gnädigen Gott. Ihrer rheinischen „Frohnatur“ wünsche ich diesen und aus…
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#33   Großwildjäger   23:49:46 | Mittwoch, 18. März 2009
@ clarissa:
Da bin ich auf die Wertung aber auch sehr gespannT…
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#32   clarissa colonia   22:48:39 | Mittwoch, 18. März 2009
Nun, werter wassers,
dann wollen wir mal werten:
1) Ein Religiose erhält von einem netten Menschen € 1.500,-- geschenkt („Für sie, tun sie sich mal was Gutes!“) und er verwendet dies genau dafür.
2) Einem Religiosen erteilt der örtlich zuständige Diözesanbischof keine Beichtfakultas; dieser spendet trotzdem das Bußsakrament.
3) Ein Ortspfarrer assistiert der Eheschließung von Wohnsitzlosen ohne oberhirtliche Genehmigung.
4) Ein Beichtvater absolviert eine Frau, die ihm beichtet, sie habe einen Priester des sexuellen Mißbrauchs im Zusammenhang mit der Spendung des Bußsakraments bezichtigt.
5) Einem Priester beichtet eine Frau, sie habe geschlechtlichen Kontakt mit Ihrem Hund unterhalten. Anderentags kündigt er ihr.
6) Ein Priester beichtet, er halte sein Zölibatsversprechenen nicht ein. Der Beichtvater setzt den Bischof ohne Namensnennung darüber in Kenntnis; durch Nachforschungen finder dieser aber die Identität des Pönitenten heraus.
7) Der Seelsorger einer armen Gemeinde entdeckt durch Zufall, daß sich ein bestimmter Artikel in großer Stückzahl gewinnbringend für die Pfarrei veräußern läßt.
8) Einem Religiosen wird von einem Wohltäter ein Mercedes Benz im Werte von € 80.000,-- zur Erleichterung seiner Seelsorgstätigkeit geschenkt; dieser nimmt das Geschenk an.
9) Ein Priester wird zum Pfarrer in X ernannt, behält aber seinen Wohnsitz bei seiner Schwester im benachbarten Y bei.
10) Ein Priester hält sein Zölibatsversprechen nicht ein.
Bitte werten Sie!
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#31   wassers   22:18:59 | Mittwoch, 18. März 2009
@clarissa-wertigkeit?
Sagen Sie mal, werte Clarissa, haben Sie in Ihrem Pensionsdaseins eigentlich aus Ihren Schultagen vergessen, dass es eine Wertigkeit gibt. Was ist die größere Sünde, den Zölibat zu brechen und durch jede Zelebration einer hl. Messe schwerste Schuld auf sich zu laden oder aber aus wohl erwogenen Gründen, den Gehorsam aufzukündigen. Gehorsam ist eine Tugend, die auf das Gute ausgerichtet ist, das Gute wiederum ist Gott, insofern ist der Gehorsam etwas Positives und keine periphere Angelegenheit. Leider ist Ihr Denken derartig konfus und bar jeder Logik. Sie können in ihrem konziliaren Wahn einfach nicht differenzieren, sondern schlagen drein, ohne zu wissen, was Sie eigentlich von sich geben. Auf jeden Fall ist eines klar, sollte auch Ihnen, wenn Sie den Gesetzen der Logik folgen, denn die Entscheidung des Geistlichen ist subjektiv konsequent, wenn auch für die Sache selbst objektiv tragisch ist, aber das ist genau das, was die Konzilssekte eigentlich will. Gäbe es noch die Heilige Inquistion und ich wäre Inquisitor, bei aller Barmherzigkeit, Ihr Schicksal wäre besiegelt, sie würden brennen, und zwar durch feuchten Reisig, das würde Ihnen als Sühne für Ihre schmutzigen Verfehlungen zum Seelenheit gereichen!
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#30   Vineta   16:44:03 | Mittwoch, 18. März 2009
Was das Herumgetrampel auf dem Artikelschreiber angeht …
Um Sachen zu reden…
würde bedeuten, über diejenigen Textstellen des undogmatischen Pastoralkonzils zu reden, die unguten Entwicklungen Vorschub geleistet haben – bis hin zum Holokult, zur Islamisierung und zur Homo-Ehe.
Aber wieso auch sollten die Kommentatoren hier um (solche) Sachen reden???
Dazu müßte man nämlich sich erst einmal in die Konzilstexte vertieft und sich überdies auch freigestrampelt haben vom Manipuliertsein durch den Zeitgeist und aus dem Verblödetwordensein durch die Etabliertenpropaganda.
Doch auch dann bestünde kaum ein Anlaß, darüber zu reden, was Sache ist, da der Artikelschreiber selbst, bei nebulösen ( und für die meisten völlig unverständlich bleibenden) Andeutungen bleibend, seine Chance nicht nützt, hier bestimmte Konzilstextstellen ganz konkret mit Dingen in Verbindung zu bringen, die heute schieflaufen in Kirche und Gesellschaft, so schief, daß er für sich keinen Platz mehr in der Papstkirche sehen kann und sich ein bißchen abseits davon stellt.
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#29   clarissa colonia   15:15:17 | Mittwoch, 18. März 2009
Aber, aber, werter fututor11,
ansonsten werden in Ihren Kreisen doch gerade die von Ihnen als Belege benannten sozialen Kommunikationsmittel gerne als „Systemmedien“ bezeichnet. – Aber, ich vergaß wohl, daß diese nur dann „Systemmedien“ sind, solange sie Ihnen Unangenehmes berichten; ansonsten, d.h. in allen anderen Bereichen, sind sie natürlich absolut zuverlässige und über jeden Zweifel erhabene Gewährsträger. Nun, sei’s drum.
Doch, dessen ungeachtet, stelle ich zunehmend das Zutreffen dessen fest, was ich Ihnen schon zum Thema „Nachschlagewerke“ gesagt hatte: Auch mit diesem systemmedialen Vulgärwissenschaftsquatsch täuschen Sie sich nur selbst über das Fehlen von Kenntnissen hinweg.
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#28   Romulus   15:00:11 | Mittwoch, 18. März 2009
Was will der eigentlich?
Schön, dass die Bruderschaft sich von solchem Balast wie diesem Mann befreit hat!
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#27   Antipacelli †   14:07:11 | Mittwoch, 18. März 2009
Wollte man die sogenannte Regel des Vinzenz von Lérin auf den katholischen Glauben anwenden,
„das was immer, überall und von allen geglaubt wurde“
bliebe von diesem außer dem apostolischen Glaubensbekenntnis wohl nicht sonderlich viel übrig!
Oder will jemand ernsthaft behaupten, bereits die ersten Christen hätten an die Unfehlbarkeit des Papstes oder die Unbefleckte Empfängnis Mariens geglaubt? ^-^
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#26   paramedic   14:06:03 | Mittwoch, 18. März 2009
wann man bedenkt …
… dass seine Brüder WIRKLICHE katholische Priester sind (und nicht so gefakte wie jene des Püssenhäufchens) – und noch dazu vernünftig, da kann man sich nur wundern.
Vor allem glaube ich wundert sich der Vater von ihm (immerhin war der ja Pfarrer der Dorotheerkirche in der Dorotheergasse im 1. Bezirk – HB) – was der wohl in der Erziehung falsch gemacht hat – (ich meine natürlich in der Erziehung vom Flurl – die anderen sind eh normal)????
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#25   Pascal123   13:59:50 | Mittwoch, 18. März 2009
Stimmt
Wenn der Islam alles beherrscht dann sind wir wenigstens von solch brauner Scheiße wie Ihrer befreit.
Das wäre allerdings eine erfreuliche Konsequenz des ganzen.
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#24   catholic   13:59:01 | Mittwoch, 18. März 2009
biomilch … Ihnen sei ganz besonders der heilige Zölibat ans Herz gelegt,
die Keuschheit ist die beste Abwehr schwuler Muselmanen und geiler Bauchtänzerinnen.
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#23   biomilch   13:52:44 | Mittwoch, 18. März 2009
Haltet durch!
Wenn der Islam sich in EU und USA durchgesetzt hat, dann glaubt eh keiner mehr an die Große Lüge (H-Käse). ;-)
Dauert nicht mehr lange … o^/
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#22   Lorenz   11:33:52 | Mittwoch, 18. März 2009
Es ist doch das gleiche wie in der RKK-Großkirche
Ein Vorgänger-Oberer lehrt etwas und erklärt es für unumstößlich, damit seine Lehre überdauert.
Die Nachfolger fallen nach seinem Ableben in Untreue gegenüber der Lehre des Vorgängers, die nun verwässert wird.
Diesen Nachweis versucht Pater A. zu führen. Damit sollte er sich in seinen Ungehorsam wenigstens partiell exkulpieren können.
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#21   Bodo11 †   11:32:49 | Mittwoch, 18. März 2009
Bemühen sie sich um diese Dokumentationen
Bemühen sie sich um diese Dokumentationen,um tiefer in diese Materie der angeblichen Willensfreiheit einzusteigen:
Nano Extra – Illusion der Freiheit,gelaufen auf 3Sat
Der Sitz des Bösen
Volk im Rausch – Saufen wir zu viel?
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#19   DJM †   11:22:09 | Mittwoch, 18. März 2009
@Bodo: Ihre Dummheit
Sie lassen sich zu einfach ausspielen und tun das auch bei anderen. Dadurch erfüllen Sie den Wunsch des >:). Der wiederum möchte ja spalten, wo er kann. Jede „Gemeinschaft“ will er vernichten, wie beim >:) -Rad www.youtube.com/watch?v=wCuDWzMEhXQ. Das, was aus der Gemeinschaft hernach abgefallen ist, landet in der Hölle, dh. „ausserhalb der Gemeinde“.
Das Gehirn entscheidet schon viel schneller,bis uns die Entscheidung überhaupt offen bewusst wird
Korrekt. Das sehe ich auch so. Allerdings auch nur deshalb, weil sich das Gehirn selbst kontrolliert. Das kann im Grunde kein prozessorientiertes System, soweit ich weiß. Hm, eventuell Quantencomputer, doch die basieren ja auch auf Prozessen. Computer stürzen irgendwann ab. Besonders wenn man eine Zeit lang Programme mit positiven Rückkopplungen fährt. Aber wie ist das bei uns Menschen? Brauchen wir uns theoretisch nur die „richtigen“ Worte um die Ohren zu hauen, um dann gemeinsam abzustürzen? Lächerlich!
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#18   Bodo11 †   11:20:16 | Mittwoch, 18. März 2009
Der freie Wille ist nur ein gutes Gefühl
www.sueddeutsche.de/…ssen/668/317542/text/
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#17   Eifelplatz †   11:18:38 | Mittwoch, 18. März 2009
Na, wenn das
nicht die heutige Folfe aus „Neues aus der Anstalt“ ist: Gestern hörten wir, dass wir gegen die Apokalypse Kartofffeln anbauen müssen (o-ton Williamson), heute erzählt uns der schon auf dem Bild deutlich wirr dreinschauende Pater, dass er sich im Kampfe mit dem Feind (gemeint ist Rom) nicht beirren lässt und der einzige wirkliche Erbe Lefebvres ist … Peinlich, peinlich, aber eben genau die Linie von kreuz.net
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#16   terencehill   11:11:43 | Mittwoch, 18. März 2009
Dann sollte die Kirche mal überlegen,
was genau sie in diese Position der Schwäche gebracht hat, und das abstellen.
Howdy
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#15   DJM †   11:01:33 | Mittwoch, 18. März 2009
@hildegardfan : wie Dich selbst
Im Christentum wie auch in anderen Religionen geht es lauter darum, das Selbst zu verleugnen.
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#14   Bodo11 †   11:01:26 | Mittwoch, 18. März 2009
DJM Schicksal Dummheit
Spastiker können noch klar denken und ihren Verstand benutzen. Das können Lügner freilich nicht. Sie sind ja dann Sklave ihrer selbst; ihrer Unfreiheit quasi
Sie haben auch ein Schicksal,mein werter Herr:Ihre Dummheit.
Was ein Mensch „will“ hängt zutiefst mit seinem Gehirnstoffwechsel zusammen.
Und:
Das Gehirn entscheidet schon viel schneller,bis uns die Entscheidung überhaupt offen bewusst wird
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#13   hildegardfan   10:56:11 | Mittwoch, 18. März 2009
Oh weh, oh weh…
Um den Gegner zufrieden zu stellen, geht man sogar so weit, Priester zu opfern dessen ungeachtet, daß sie ihr Leben für die Bruderschaft eingesetzt haben. Der Unterzeichnete ist einer unter ihnen.
Frisch aus dem Kriegsgebeit berichtet der wackerere Pater.
Dieser Pater hatte vor laufender Kamera die Aussagen von Williamson bezüglich des Holocaustes bekräftigt, und noch nachgelegt, indem er sagte, die Piusbruderschaft würde jetzt die Römisch-Katholische Kirche reformieren und zum tatsächlichen Glauben zurückführen.
Das ist nunmal Ungehorsam gegenüber seinen Oberen, und dafür musste er die Konsequenzen tragen.
Er möchte sich jetzt offenbar als Opfer, sehen, als Märtyrer für den wahren Glauben.
Es ist gut, das solche Fanatisten, die andere Menschen nur wegen einer anderen Meinung als „Feinde“ klassifizieren, nicht in die RKK kommen.
„Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst.“
Das übt er dann wohl noch…
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#12   DJM †   10:51:20 | Mittwoch, 18. März 2009
@bodo
Oder ist ein spastisch Gelähmter etwa „frei“?
Wohl kaum,er muss sein Schicksal tragen,genauso alle andern Menschen auch.
Spastiker können noch klar denken und ihren Verstand benutzen. Das können Lügner freilich nicht. Sie sind ja dann Sklave ihrer selbst; ihrer Unfreiheit quasi. ^-^
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#11   Bodo11 †   10:48:02 | Mittwoch, 18. März 2009
DJM,sie Lügner
Ansonsten wären wir determiniert und das ist eine Lüge im Vorsatz.
Klar sind wir das,sie sind das, was sie mitbekommen haben,mit ihren Genen,das können sie nie verleugnen.
Jeder schwer Erkrankte zeigt es ihnen,daß sie NICHT frei sind.
Oder ist ein spastisch Gelähmter etwa „frei“?
Wohl kaum,er muss sein Schicksal tragen,genauso alle andern Menschen auch.
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#10   DJM †   10:38:30 | Mittwoch, 18. März 2009
@bodo11
der Mensch hat von Gott den freien Willen bekommen sich zu entscheiden. Er kann aber er muss nicht. Ansonsten wären wir determiniert und das ist eine Lüge im Vorsatz.
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#9   Bodo11 †   10:36:42 | Mittwoch, 18. März 2009
DJM Nö
Nein-sie lügen sich etwas in die Tasche.
Der Mensch ist nicht frei.
Warum habe ich schon öfters hier erklärt.
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#8   DJM †   10:31:54 | Mittwoch, 18. März 2009
@bodo11
Ihr Satz hat mich zu dem Statement angeleitet.
Nie liegt der Mensch sicherer in Ketten,als wenn er denkt er wäre frei.
Der Satz ist eine Lüge im Vorsatz. Ein Ammenmärchen par excellance. Nicht der Gedanke an Freiheit liefert den Vorsatz, sondern die Angst sie zu verlieren.
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#7   Bodo11 †   10:28:37 | Mittwoch, 18. März 2009
DJM Idealisten
Verdammte Idealisten
Ja genau, die werden am leichtesten zu Terroristen,wenn sie enttäuscht sind.
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#6   DJM †   10:16:14 | Mittwoch, 18. März 2009
Verdammte
Idealisten
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#5   Bodo11 †   10:15:32 | Mittwoch, 18. März 2009
Der Gott der Freiheit-ein falscher Gott
Nie liegt der Mensch sicherer in Ketten,als wenn er denkt er wäre frei.
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#4   Roma locuta   10:04:02 | Mittwoch, 18. März 2009
… und Tschüss!
Rom ist der „Feind“; der (sicher kritikwürdige) damalige Papst eine „antichristliche Kraft“, die den Stuhl Petri „besetzt“ hat … da macht Dialog wohl in der Tat wenig Sinn. Schön, dass es in der Tradition auch Menschen mit Verstand gibt, die jetzt das Sagen haben. Es wäre wirklich ein Jammer, wenn die Tradition nur von solchen Verrückten repräsentiert würde. Dank an die Redaktion für die decouvrierende Veröffentlichung …
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#3   Navon   10:03:30 | Mittwoch, 18. März 2009
Leider?
[kursiv]Leider verwandelten sich diese Kontakte mit dem Gegner allmählich in Freundschaften.[kurvis]
Oh mann wie krank ist dass denn? In jedweder Gesellschaft wird es als positiv betrachtet, wenn Gegner aufeinander zu gehen und die Feindschaft hinter sich lassen. Und im Christentum – dass sich die Feindesliebe ja angeblich auf die Fahnen geschrieben hat – sollte das umso mehr gelten.
Und dann heult dieser Florian Abrahamowicz auf, wenn die Menschen sich nicht mehr hassen sondern sich eine Freundschaft entwickelt?!
Katholiken scheinen ja nur Spaß zu haben, wenn sie jemanden hassen und verachten können, an einen zivilisierten Miteinander besteht offenbar kein Interesse…
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#2   clarissa colonia   09:58:53 | Mittwoch, 18. März 2009
Meine Güte,
der Herr ist doch nurmehr clericus vagus (wie der hier sattsam bekannte Herling), der nicht wegen seiner kompromißlosen Haltung zu irgendetwas aus seiner Bruderschaft ausgeschlossen wurde, sondern weil er seinen Oberen den diesen und ihren rechtmäßigen Nachfolgern versprochenen/gelobten (da bin ich mir über die Rechtsform unsicher, mit welcher diese Verpflichtung dort übernommen wird) Gehorsam verweigert hat. Aus keinem anderen Grund! (als ob das Küken mehr wüßte als die Glucke)
Und: Es ist schon interessant, daß hier so alert über Priestern, die ihr Zölibatsversprechen brechen, der Stab gebrochen wird, während der Bruch des Gehorsamsversprechens/-gelübdes (?) offensichtlich als „Kavaliersdelikt“ angesehen wird.
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#1   Domenico Tuttisanti   09:57:29 | Mittwoch, 18. März 2009
„Fühlungsnahmen mit dem Feinde“
Kriegsberichterstattung.
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