Alte Messe
Der abrupte Umbruch
Bei der Entwicklung der Neuen Liturgie ging es nicht nur um die Messe, sondern auch um eine politische Verwendung der Liturgie als Instrument zur Aussöhnung mit den Protestanten. Von John Casey.
Alte Messe in der Kathedrale von Southwark in London.
Alte Messe in der Kathedrale von Southwark in London.
© latin-mass-society.org
(kreuz.net) Das Zweite Vatikanum ordnete an, daß das Volk aktiv an der Messe teilnehmen sollte.

Im Gegensatz zur alten Vorstellung, daß das Volk auch in der Stille sehr aktiv teilnehmen kann, wurde eine neue Theorie verbreitet, wonach die Gemeinde handeln, laut beten, aus der Bibel lesen oder die Gaben zum Altar bringen sollte.

Der Priester hörte auf, jener zu sein, der ein tief beeindruckendes Opfer darbringt. Er mutierte zum Vorsitzenden eines Gemeinschaftsmahls.

Die Altäre wurden umgedreht. Jetzt stand der Priester mit dem Gesicht zum Volk und richtete sich nicht wie in den alten Tagen nach Osten.

(Zu Recht werfen Kritiker dem Neuen Ritus vor, daß diese Änderungen die Person des zelebrierenden Priesters ins Zentrum gerückt haben.)

Der erste Teil der Liturgie ist jetzt mit Lesungen gefüllt – so wie bei den Protestanten.

Wenn der Priester zum eucharistischen Kanon weiterschreitet, sieht das ein bißchen wie ein nachträglicher Einfall als wie der Höhepunkt der Handlung aus.

Meßablauf in vorkonziliaren Bildern
StufengebetGloriaOration

Das Knien des Priesters und andere Gesten, die auf die Realpräsenz Gottes hinwiesen und eine Atmosphäre der Anbetung und Transzendenz schufen, wurden auf ein Minimum reduziert.

Vielen half die Schönheit des lateinischen Textes, die über Jahre von vielen begabten Autoren geschaffen wurde. Diese Texte beeinflußten auch die Autoren des anglikanischen „Book of Common Prayer“.

Die Gebete der Alten Messe verbreiteten ein Gefühl der Heiligkeit, das jetzt verschwunden ist.

Wie konnte das passieren? Es gab in Nordeuropa eine starke liturgische Bewegung, die ihre Wurzeln im 19. Jahrhundert hatte.

Sie förderte die bewußte Teilnahme der Laien an den Texten der Messe, die Nutzung von Handmeßbüchern und eine partielle Rückkehr zu liturgischen Praktiken, die angeblich vor dem Mittelalter existierten.

Das führte zur halbbewußten Annahme, daß es vor der Entwicklung der Liturgie der Neuzeit ein goldenes Zeitalter gegeben habe.

Diese Vorstellung nährte sich auch an der protestantischen Idee einer „ursprünglichen Kirche“, die vor der „römischen Korruption“ existiert haben soll.

Es gab auch eine Schule, die glaubte, daß das Konzil von Trient schon deshalb eine Katastrophe gewesen sei, weil es die Trennung zwischen der katholischen und der protestantischen Kirche endgültig besiegelte.

Dieses Konzil bestätigte nämlich die hierarchische Struktur der Kirche, die Rolle des Priesters und die Heilige Messe als kontinuierliche Vergegenwärtigung des Todes Christi am Kreuz.

Dagegen erklärte zum Beispiel die anglikanische Glaubenslehre, daß das Opfer Christi am Kreuz geendet habe: Deswegen wäre die Darbringung eines Opfers während der Messe ein gefährliches Märchen und eine blasphemische Lüge.

Ein wichtiges Ziel der Neuen Messe war die Aussöhnung mit den Protestanten.

Der Hauptentwickler des Neuen Ritus, Erzbischof Annibale Bugnini († 1982), erklärte: Wir müssen aus unseren katholischen Gebeten alles entfernen, was nur der Schatten eines Stolpersteins für unsere getrennten Brüder, die Protestanten, sein könnte.

Der Artikel erschien zum ersten Mal auf der englischsprachigen Webseite ‘openDemocracy’.

Nächstes Mal: Die Traditionalisten widerstehen der Macht des Papstes
Der Artikel ist Teil der folgenden Reihe:
1. Man begann mit der Heiligen Messe 2. Der Kampf der Kulturen 3. Vorsicht, ein Engel
4. Der abrupte Umbruch
5. Die Traditionalisten widerstehen der Macht des Papstes 6. Viele hatten Tränen in den Augen 7. Im Namen der Kultur 8. Da reagierte er mit unverhüllter Wut 9. Nicht die letzten Tränen
      
109 Lesermeinungen
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#109   Jörg Guttenberger, Köln   00:46:43 | Donnerstag, 26. März 2009
Feuerwehr: Liturgie
Als seinerzeitiger Ministrant von 1952 bis 1967 und damit beide Liturgien ministrierend muß ich Ihnen widersprechen:
Die vorkonziliare Gemeinschaftsmesse ist in keiner Weise mit der nachonziliaren Liturgie gleichsetzbar. vor dem Konzil hat der Priester sämtliche Messtexte reuitieren müssen, also auch die für die Gemeinde bestimmten. Der Vorbeter hat alles noch einmal in der Landessprache vorgetragen, wir hatten es also mit enem Doppel zu tun, vom Konzil von Trient eingeführt und in der gesamtchristlichen Tradition einmalig. Die Gemeinschaft zwischen Priester und Gemeinde besgand lediglich im Austausch von Grüßen „Dominus vobiscum“ u. ä…Damit war das Gebet des Priesters alleine verbindlich, die Gemeinde konnte, wenn die Gemeinde nur Däumchen gedreht hätte, wäre die Liturgie trotzdem gültig gewesen. Von dieser Presbyerozentrierung hat sich die neue Liturgie im Sinne der altkirchlichen Tradition wieder gelöst.
Die Einführung der Landessprache für die Reglliturgie ist sicher richtig und wohlbegründet. Trotzdem sollte auch die lateinische Liturgie ihren Platz haben, insbesondere in Kathedralen mit internationalem Liturgiebesuchern und mit Rücksicht auf unwiderbringliche Schätze, wie die Improperien von Palestrina am Karfreitag, die nur noch auf Tonträgern zu hören sind.
Das Hochamt als missa cantata (sprachunabhängig) ist so gut wie abgeschafft, immer wieder wird vom Zelebranten dazwischengequasselt.
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#108   pamino   19:35:14 | Sonntag, 22. März 2009
@Przybislav Iamesseblo
Samstag, 21. März 2009 16:43, Przybislav Iamesseblo: Pamino: würde ihnen gerne einige Stellungnahmen zustellen – können Sie mir bitte Ihre E mail Anschrift bekanntgeben
Deine E-Mail-Adresse ist falsch; meine E-Mail kam postwendend zurück. Bitte schreib nochmals in kreuz.net-Mail mit richtiger Adresse.
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#107   Schalom   14:11:29 | Sonntag, 22. März 2009
Lieber sefirot, ein andermal wieder.
Ich geh jetz mit dem team auf einen Kaffee.
Du,so was von brunzdumm, was hier rumschwurbelt.
Der Jesuit Pater Leppich, bekannter Strassenprediger,
stellte um 1960 einen erschreckenden Bildungsmangel unter Katholiken fest, – hat sich viel geändert beim Heiligen Rest?
Glaub nur alles, o^/ Wissen verdirbt Dich nur.
melde Dich telefonisch. :(3
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#106   Sefirot   13:57:08 | Sonntag, 22. März 2009
zölibat
ist wer durch die Taufe keuscher geworden. Der Klerus etwa…? :-)
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#105   catholic   09:40:56 | Sonntag, 22. März 2009
Erotik der Antike, Philodemus Hellas
„Oh Füße, oh Beine, oh Schenkel ! Ich könnte für euch sterben. Oh Hinterbacken, oh Vagina, oh Schultern, oh Brust, oh Arme. oh Augen! Ich bin verrückt nach Euch!
Oh, kaiserliche Bewegungen, oh brennende Küsse, oh
aufregendes Geflüster. Wenn sie Italerin ist, Flora heßt und sich nicht zu Sappho hingezogen fühlt, obwohl Perseus in Andromeda verliebt war.“
Geliebte Christen, hier könnt Ihr sehen, wie unkeusch und verdorben die Griechen vor Ihrer Taufe gewesen sind.
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#104   Kunstmaler †   09:01:15 | Sonntag, 22. März 2009
Sie haben recht, caritatem
das wäre ja noch schöner, wenn man sich noch dafür rechtfertigen müsste bei den kreuts.net Leuten, was man hier schreibt – diese Denunziantenratten können uns mal ! :-| Und die Aushorcherei mittels Fang-Mails können die sich jetzt auch schenken.
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#103   caritatem   05:52:23 | Sonntag, 22. März 2009
Ja,meine Schotten sind dicht um mich zu schützen und die werden auch dicht bleiben !Eingeschnappt?N…
Ich werde in Zukunft nur noch auf neue Beiträge meine Statement’s abliefern.
Wie ihr das so schön nennt,Selbstgespräche führen.
Sicherlich werde ich mich nicht von Scheinheiligen ^-^
Usern vertreiben oder ärgern lassen.
Und es ist überhaupt nicht wichtig,seine Schotten wieder los zu machen,klar !
Ich liefere meine Meinung ab,fertig !!!
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#102   Sefirot   01:16:07 | Sonntag, 22. März 2009
caritatem: Es ist ausgesprochen
schade, dass Du die Schotten dicht gemacht hast, weil jetzt keine Möglichkeit mehr ist, entre nous etwas mitzuteilen.
Das ist in einem Forum wie kreuz.net unbedingt erforderlich…
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#101   DJM †   00:47:53 | Sonntag, 22. März 2009
@Schamane40
Eine Muräne ist kein Aal. Einen Krebs ist kein Skorpion.
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#100   schamane40   00:29:46 | Sonntag, 22. März 2009
DJM Erfreulich Deine Antworten.
Schön herausgewunden, Bruder Aal.
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#99   DJM †   00:25:51 | Sonntag, 22. März 2009
@Schamane40 : Lästig sein ist das Motto.
Man muss wissen, was man will un dass man will, sonst bekommt man das, was man nicht will. ;-)
oder
frei nach dem Motto (ev. ~ Franziskus) „ Wenn dich dein Vater bei der Vordertüre nicht einlässt, tritt zur Hintertüre ein.“
Ist doch ganz klar. Wenn einem jemand verschmäht, der einem nicht vergeben will, so sollte man dennoch alles in Bewegung setzen, dass einem vergeben wird. Es ist halt blöd, vor den ewigen Richter treten zu müssen, weil einem jemand nicht vergeben hat.
Ein Stück Fleisch, um das sich Hyänen befletschen?
Like a dog without a bone.
Ein Auftragsempfänger seiner irdischen Chefs?
Ein Diener steht nicht über seinem Herrn. Ein Sohn nicht über seinem Vater.
Gott oder Göttin, ganz anders?
Zu spitzfindig bist Du, viel zu spitzfindig, lieber Schamane. :-$
Die Pfeile von „Christen“ hier verfehlen das Ziel.
Das Ziel ist der Vater.
Das Leben erneuert sich. Segen für Dich.
Wege werden gerade, Hügel werden eben. Zwei, die sich finden.
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#98   schamane40   00:16:21 | Sonntag, 22. März 2009
DJM Der Umgang mit „Gott“ ist hier schon interessant.
Ein Hintertürengott?
Ein Stück Fleisch, um das sich Hyänen befletschen?
Ein Auftragsempfänger seiner irdischen Chefs?
Gott oder Göttin, ganz anders?
Die Pfeile von „Christen“ hier verfehlen das Ziel.
Das Leben erneuert sich. Segen für Dich.
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#97   DJM †   00:11:11 | Sonntag, 22. März 2009
An die Galatea
Man sollte die Dinge auch nicht „verschreien“. Auch das stellt eine Versuchung dar. Einfach los lassen. Sollen, wollen, können, dürfen, … einfach machen. Lernen zu vergessen. :-P
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#96   Galatea   00:02:00 | Sonntag, 22. März 2009
Sehr geehrter Herr DJM,
Hm, allerdings soll man ihn auch nicht versuchen.
In der Tat. Wir sollten hier nicht mehr schreiben.
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#95   DJM †   23:58:20 | Samstag, 21. März 2009
@Galatea
Alles Gute kommt von oben. :-D Alles Schlechte von unten. :-S Alles Mittelmäßige von der Seite. :-(
:-$ „Zufälle kommen ja dem Streitenden zugute.“ (Faust II.)
Die Vorsehung lässt sowas wie „Zufälle“ zu. Bsp. einen abrupten Umbruch. WEIL … wie W.Busch schon sagte:
1. kommt es anders.
2. als man denkt.
Darauf fixieren würde ich jedoch auch nicht. Man soll Gott immer eine Hintertüre offen lassen, oder so. Hm, allerdings soll man ihn auch nicht versuchen. :-#
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#94   schamane40   23:58:13 | Samstag, 21. März 2009
Wie alt bist du, lieber Mond? 13-7 ?
Selbstlosigkeit Freiheit Humor
Für Kinder ist er kein unbekanntes entferntes Ding.
Er ist ein geheimnisvolles, doch vertrautes Ding.
Sein sanfter Schein erfreut uns
Bruder Mond in den Nachtwolken.
Mögen alle Wesen eine Familie sein. Ahou
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#93   Galatea   23:44:18 | Samstag, 21. März 2009
Interessant, Herr DJM.
Zufälle gibt es bekanntlich nicht.
Sehr geehrter Herr Shalom: Der Mond ist aufgegangen…
…wir brauchen Ihren Schmoder nicht. Weder in Berchtesgaden noch in Aschaffenburg. Wir haben nämlich schon alles.
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#92   schamane40   23:40:21 | Samstag, 21. März 2009
Der wahre Sinn des Lebens?
Kein Tag ohne Anbetung
Kein Tag ohne Segen
Kein Tag ohne den vater des Himmels
und die Mutter Erde
mitakuye oyassin Ahou
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#91   DJM †   23:32:13 | Samstag, 21. März 2009
@Galatea
Aberglaube, Ihr Beitrag fand um 23:23 Uhr statt. 23 ist die Zahl des Chaos www.die23er.de/. Eine sehr mythische Zahl.
@Gutpfad
Buddha ist eine Religion ohne Gott. Folglich ist die „wertlos“.
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#90   Galatea   23:23:44 | Samstag, 21. März 2009
Sehr geehrte Frau Kunstmaler,
man sieht sich immer zweimal im Leben.
Gute Nacht.
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#89   gutpfad   22:55:35 | Samstag, 21. März 2009
Christus ist der Weg zum Vater. Kein Problem
für einen Zen-Meister und Freund der Jesuiten in Japan.
Befreie Dich von Habgier, Hass und Verblendung.
Befreie Dich zu Großzügigkeit, zur Barmherzigkeit, zur Klarheit des Geistes.
Sei ein Segen für alle Menschen.
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#88   Kunstmaler †   22:49:41 | Samstag, 21. März 2009
Liebe Galatea
meine email-Funktion habe ich nicht Ihretwegen deaktiviert – seien Sie versichert.
Ich hoffe, dass Sie nun die Wahrheit kennen – dass ich niemanden verrate. Das würde ich niemanden antun.
Gottes ganzen Segen an Sie :(3
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#87   Galatea   22:46:15 | Samstag, 21. März 2009
Sehr geehrte Frau Kunstmaler,
ich hatte Ihnen Exerzitien anempfohlen. Wo, brauche ich ja nicht mehr separat zu erwähnen.
Anempfohlen hatte ich sie Ihnen, weil ich ein netter Mensch bin, und Sie mir auf der Suche nach Wahrhaftigkeit schienen.
All dies muss kein Geheimnis sein oder ein Grund, die email-Funktion zu deaktivieren.
Passen Sie auf, mit wem Sie sich einlassen!
Viele Grüße.
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#86   Vineta   22:34:00 | Samstag, 21. März 2009
@Sefirot: Logik?
Sefirot am 20.03.2009 um 18:54:
„ Gott gefällt JEDER Ritus , wenn er aufrichtigen Herzens gefeiert wird“
Ähm – und wieso mußte dann der alte Ritus von einem Tag auf den andern verboten werden?
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#85   lateiniheini   20:20:18 | Samstag, 21. März 2009
Lieber caritatem…
:(3 :(3 …ich muss dir dringend eine persönliche Mail schicken! Ich habs versucht, es geht nicht, was soll ich machen! Scheiß doch auf alle verlogenenen Mails und melde sie einfach als Spams, vielleicht reagiert die bekloppte Redaktion ja dann auch. In anderen Fällen haut die ja auch User wegen angeblicher spamtätigkeit raus! Diese verlogene Bande hat doch kein System! Alles was dir nicht passt, an die Redaktion weiterleiten, am besten hundertmal am Tag! Schlag sie damit tot! Aber gib mir die Möglichkeit, dir was zu sagen… :(3 :(3 :(3
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#84   caritatem   20:19:35 | Samstag, 21. März 2009
ES IST VOLLBRACHT
LESER CARITATEM WÜNSCHT KEINEN KONTAKT
ÜBER E-MAIL.
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#83   Ultramontanus   20:17:49 | Samstag, 21. März 2009
@Kunstmaler
Wer soll das denn gemacht haben? Irgend ein Beweis für diese Behauptung?
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#82   Großwildjäger   20:17:40 | Samstag, 21. März 2009
Domenico Tuttisanti
läuft hier unter mehreren Namen rum!
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#81   Mannheimer †   20:16:34 | Samstag, 21. März 2009
Caritatem
Was soll die „Redaktion“ überprüfen?
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#80   caritatem   20:16:15 | Samstag, 21. März 2009
Das werde ich
sofort machen !!!
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#79   Kunstmaler †   20:14:25 | Samstag, 21. März 2009
caritatem
Das habe ich schon versucht – aber denen ist das einfach wurscht – die Leute müssen halt selber auf sich aufpassen.
Ich habe davon jedenfalls gelernt und mein Mail abgeschaltet.
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#78   caritatem   20:13:16 | Samstag, 21. März 2009
Dann muß man die Redaktion
um Überprufung bitten !
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#77   Kunstmaler †   20:10:20 | Samstag, 21. März 2009
wieso Mannheimer
bin ich empörend – wenn ich davor warne?
Haben Sie nen totalen Knall? Abgesehen davon stehen bei kreuts.net schon genug Infos über alle User hier drinnen, welche denen nicht in den Kram passen.
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#76   caritatem   20:09:29 | Samstag, 21. März 2009
Man kann hier niemanden trauen…
Dies bestätigt sich jetzt.Ich bekomme auch sehr oft von Usern hier persönliche Nachrichten.Dieses werde ich sofort ändern.
Horcht euch selber aus ihr Dreckschweine!!!
Schwule können sehr grausam und zickig werden!!!
:-!
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#75   Mannheimer †   20:07:29 | Samstag, 21. März 2009
Kunstmaler: Empörend!
Danke für den Tip – muss gleich mal auf kreuts.net schauen, was für Infos das waren…
Sie sind doch oberpeinlich.
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#74   Kunstmaler †   20:03:50 | Samstag, 21. März 2009
besonders gemein und unchristlich ist es,
wenn man absichtlich Mailkontakt zu einem User aufnimmt und so Infos von ihm bekommen will – und mit diesen vertraulichen Informationen zu Kreuts.net geht und so den User anschwärzt. Das ist wohl das Gemeinste und Hinterhältigste was man tun kann.
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#73   caritatem   20:01:11 | Samstag, 21. März 2009
Schon traurig…
wenn sich Leser hier mehrere Usernamen zulegen.Irgendwie gestört die Psyche !
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#72   vonHerzmanovsky-Orlando   19:53:45 | Samstag, 21. März 2009
@ruhrgebiet
V-II als Konzil und deren Folgen sind unmittelbar miteinander verbunden!
Stimmt nur teilweise; die Ursachen für das 2.Vaticanum selbst ist der Aufstand gegen den Glauben in der Kirche bis zurück eigentlich zur französichen Revolution. Das 2.Vatikanum hat freilich die Bastionen geschleift und die Aufständischen an die Macht gebracht, insofern ist es ein Meilenstein. Aber auch Leute wie Ildefons Herwegen und Guardini haben zu ihrer Zeit mit ihrem Ungehorsam bereits vor dem Krieg genügend Schaden angerichtet.
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#71   Kunstmaler †   19:53:19 | Samstag, 21. März 2009
natürlich, Sefirot, hat Christus
uns damit keine Anleitung zum Selbstmord gegeben, sondern Er hat uns auf Sein Reich der Ewigkeit hingewiesen.
d.h. nicht dieses Leben sollst du lieben, sondern nach der Ewigkeit in Gott soll man trachten.
Seine Gebote in diesem Leben einzuhalten kann dabei sehr förderlich sein, um nach dem Verlassen des corpus auch in Sein Reich zu gelangen.
Es beinhaltet z.B. sich in einem Forum nur einen Usernamen zuzulegen und nicht durch mehrere Usernamen Leute zu verwirren. Das ist nicht christlich !
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#70   catholic   19:47:45 | Samstag, 21. März 2009
Die Zuchtlosigkeit erstreckt sich in diesem Forum nicht nur auf die Genitalien
und unanständige Greisenwitze. Nein, Nein Nein.
Prüder und Schwästern darüber einmal tief nach.
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#69   caritatem   19:47:35 | Samstag, 21. März 2009
Ist das wahr sefirot oder wie soll ich Sie jetzt nennen ?
Was Domenico Tuttisanti schreibt ?
Jetzt wird mir einiges klarer.Super Nummer abgezogen !
Wie kann man nur so unehrlich sein und so abgebrüht !
Na ja ist eben Internet. :-!
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#68   Sefirot   19:46:33 | Samstag, 21. März 2009
Da haben Sie ein großes Wort
gelassen ausgesprochen…! Hervorragend, Kunstmaler!
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#67   Kunstmaler †   19:45:26 | Samstag, 21. März 2009
Sefirot
Dafür lebe ich viel zu gern
Christus spricht: Der tot sein will, wird leben – der leben will, wird tot sein.
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#66   Sefirot   19:44:05 | Samstag, 21. März 2009
Sie mit Ihrem Blaustrumpfgehabe
auch nicht…!
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#65   Domenico Tuttisanti   19:42:37 | Samstag, 21. März 2009
Der Ausspruch von Nietzsche
rührt daher, dass er aus einem protestantischen Pfarrhaushalt stammt und die Protestanten sehen bekanntlich wirklich nicht erlöst aus!
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#64   Sefirot   19:38:24 | Samstag, 21. März 2009
Der Ausspruch von Nietzsche hat
mir sehr geholfen, dass Christen wegen der Erlösung viel erlöster aussehen müssten… Ich liege nicht miesepeterig im Clinch mit den Rubriken und wann die abzuhaspeln sind.
Dafür lebe ich viel zu gern…, Mannheimer! :(3
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#63   johnPaul   19:37:57 | Samstag, 21. März 2009
Verstehe,also schwul…
Entweder man steht dazu , oder man ist nicht besser als die anderen !
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#62   Mannheimer †   19:33:57 | Samstag, 21. März 2009
Sefirot: Seltsam, nicht?
Aber lassen Sie uns das Leben lieben, grad naus wie’s gewachs’n ist…
Feststellbar in diesem Forum (und auch hin und wieder im wahren Leben) ist seltsamerweise, dass diejenigen, die am festesten an die frohe Botschaft zu glauben vorgeben, immer die miesepetrigsten Typen sind. Eigentlich müsste man das Gegenteil annehmen. Hey, wir sind erlöst!
Aber nein, jammer jammer heul heul, die Welt ist so schlecht und wird immer schlechter, degeneriert blabla blub… die Juden, die Zionisten, die Freimaurer, die Satanisten, die Modernisten, die Wissenschaftler jammer jammer heul…
Paradox.
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#61   Sefirot   19:33:30 | Samstag, 21. März 2009
Das ist ncht ganz
einfach, in dem Forum eine eindeutige Antwort zu geben… Hauptsache = handfest :-D
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#60   johnPaul   19:30:02 | Samstag, 21. März 2009
Handfester Sex,Sefirot ?
Treibst du es lieber mit Männern oder Frauen ?Oder beiden ?
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#59   Sefirot   19:27:25 | Samstag, 21. März 2009
Lieber r.ruhrgebietler
…glauben Sie an die unverkürzte Glaubenslehre so lange Sie wollen. Da nimmt Ihnen keiner was wech…
Aber lassen Sie uns das Leben lieben, grad naus wie’s gewachs’n ist… Wir sind nicht so narrisch aufs Glauben, weil leben viel besser und schöner ist…
Klar gehört auch handfester Sex dazu… :-D :-D :-D
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#58   Schalom   19:18:57 | Samstag, 21. März 2009
Entschuldigung
Sollte ich Sie gekränkt haben, dann bitte ich Sie höflich um Verzeihung.
Ich wünsche Ihnen einen frohen Sonntag Laetare :(3
Ihr Schalom
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#57   Sefirot   19:15:44 | Samstag, 21. März 2009
Na, welchen Sonntag
feiert man den morgen bei den Altmessianisten…?
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#56   r.ruhrgebietler   18:47:26 | Samstag, 21. März 2009
feuerwehr – was sollte denn unterschieden werden??
V-II als Konzil und deren Folgen sind unmittelbar miteinander verbunden! Sie sollten sich einmal DER RH’‘EIN FLIEßT IN DEN TIBER zu Gemüte führen! Spätestens dann werden Sie tiefergehende Zusammnehänge zum und um das V-II verstehen. Es waren die Freunde und Förderer des k. rahner. Unter der illusteren Truppe befindet sich auch ein gewisser Josef Ratzinger als Totengräber der Kirchensteuer“Kirche“ in Deutschland. Heute wird er wohl eher die Fehler einiger der 16 Pakete erkannte haben. Bestes Beispiel ist die Anerkennung der FSSPX als Bewahrerin der ewig gültigen trid. Messe. und der unverkürzten Glaubenslehre.
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#55   Przybislav Iamesseblo   16:43:18 | Samstag, 21. März 2009
Pamino: würde ihnen gerne einige Stellungnahmen zustellen
können Sie mir bitte Ihre E mail Anschrift bekanntgeben
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#54   HBR   15:24:17 | Samstag, 21. März 2009
@feuerwehr
Zur Erinnerung – V.II Liturgie § 54 Abs. 2: „Es soll jedoch Vorsorge getroffen werden, dass die Christgläubigen die ihnen zukommenden Teile des Mess-Ordinariums auch lateinisch miteinander sprechen oder singen können“.
Es werden doch immer wieder lateinische Messen im ordentlichen Usus angeboten. Und ich finde dieses Angebot durchaus ausreichend. Die wirklichen Altnostalgiker lehnen ja auch das ab. Für diese ist lediglich die Tritdentina eine Messe. Und auch sonst sehe ich keinen Nutzen in der lateinischen Sprache. Warum soll man einen Gottesdienst in einer toten Sprache feiern, wenn es auch auf eine verständliche Art und Weise geht.? Wollen Sie mit aller Gewalt auch die letzte Kirche noch leeren?
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#53   feuerwehr   11:23:36 | Samstag, 21. März 2009
Die fatale nachkonziliare Entwicklung darf nicht mit V.II verwechselt und vermischt werden!
Fallen Sie doch nicht alle auf die Strategie der Modernisten herein, welche seit 39 Jahren versuchen, die NOM als Umsetzung der Konzilsbeschlüsse zu verkaufen!
Der Heilige Vater, Bischöfe May,Ziegelbauer u.a. haben mehrfach dargelegt, dass diese Messe samt Folgeerscheinungen -Zerstörung der Harmonie alter Kirchen, Handkommunion, Abschaffung von Latein – vom Konzil nicht beabsichtigt war.
Das von V.II geforderte „aktive Mitfeiern“ kann sich nur gegen die damals verbreitete (schlechte) Praxis richten, den Messdiener für das Volk sprechen zu lassen. In Wien hatte jede Pfarre Dank Kardinal Innitzer und der Pionierarbeit von Pius Parsch (nachzulesen Daigeler „Pius Parsch“) schon ab den 30er Jahren zumindest eine Messe wöchentlich als Gemeindemesse zu zelebrieren, was auch im älteren Ritus, entgegen ständig geäußerter gegenteiliger Behauptungen, möglich war – die Vorbereitung bedeutete aber (unbequeme) Arbeit für den Priester.
Zur Erinnerung – V.II Liturgie § 54 Abs. 2: „Es soll jedoch Vorsorge getroffen werden, dass die Christgläubigen die ihnen zukommenden Teile des Mess-Ordinariums auch lateinisch miteinander sprechen oder singen können“. Die Praxis der letzten Jahrzehnte widerspricht somit dem Konzilstext und der Intention „Vertiefung des Glaubens“; sie hat das Gegenteil bewirkt.
Wer V.II wörtlich nimmt, muss die NOM ablehnen. Ich hoffe auf die „Reform der Reform“ – das Messbuch von 1965 wäre die beste Basis – V.II war da bestmöglich umgesetzt!
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#52   Ultramontanus   05:33:41 | Samstag, 21. März 2009
@caritatem:
Es gibt mehrere Möglichkeiten:
www.namenstagkalender.de/namenstage.taf?_function=such…
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#51   caritatem   05:32:48 | Samstag, 21. März 2009
Ich drück die Daumen,Ultra !
So,ich muß los.Bin so am späten Nachmittag wieder hier.
Wenn mich jemand hier rumsausen sieht,bitte anhalten
und mir bitte sagen , wann der Namenstag gefeiert wird! :(3
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#50   Ultramontanus   05:28:37 | Samstag, 21. März 2009
Meins
auch! Wir brauchen Christian Eichner heute. Ein Kopfballtor vielleicht. Es muss gehen irgendwie, mit der Brechstange notfalls.
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#49   caritatem   05:27:13 | Samstag, 21. März 2009
Ach Ultra
Dies war ernst gemeint.
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#48   Ultramontanus   05:24:53 | Samstag, 21. März 2009
Christiaaahn-Christian-Christiaan
Chris-ti-an EICH-NER!!!
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#47   caritatem   05:20:09 | Samstag, 21. März 2009
Heiligenlexikon…
Dort kann ich den hl.Christian nicht finden !
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#46   pamino   03:29:26 | Samstag, 21. März 2009
lacuna
Freitag, 20. März 2009 20:52, Schalom: […] Als junger Katholik war und bin ich über die Reform glücklich. Eine lebendige Eucharistiefeier,meditativ oder mit Saitenspiel (Guitarre), Posaunen und Schlagzeug ist mir lieber, als das fromme Geschleiche und das Genuschel vor Kerzenleuchtern und Blumenstöcken. an der Wand. Sicher, wer das mag, soll es haben.
Als junger Katholik war ich über die Reform unglücklich, und bin darüber maßlos erfreut, daß diese riesige Verlogenheit endlich langsam aber unerbittlich demaskiert wird. Es ist höchst signifikant, daß Du nur zwei Dinge erwähnst: Neue Messe mit (dezent gehaltener) Gitarrenmusik und die alte Stille Messe. Wie ist es mit den aufwendigen Hochämtern, ggf. mit Chor, Solisten und Orchester, die es damals jeden Sonntag in allen großen Münchner Kirchen gab? Lassus in der Theatinerkirche, wo er Cantor war, Haydn und Mozart in St. Michael, Beethoven und Schubert im Alten Peter, Choral in St. Ursula in Schwabing u. s. w.?
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#45   haher   02:26:50 | Samstag, 21. März 2009
gähn …
:-[ :-[
selten so einen hanebüchenen Schwachsinn gelesen … dieser trieft Text trieft ja nur so von Halbgarheiten :-!
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#44   pamino   01:48:37 | Samstag, 21. März 2009
Offertorium wieder ins Zentrum rücken
Wenn der Priester zum eucharistischen Kanon weiterschreitet, sieht das ein bißchen wie ein nachträglicher Einfall als wie der Höhepunkt der Handlung aus.
Weitgehend deshalb, weil der zersetzend choreographierende Erzb. Bugnini das Offertorium, also die erste der drei Hauptaktionen der Messe, auf fast nichts zurückgestutzt hat. Das Offertorium der Neuen Messe sieht so aus, als ob es nichts mehr wäre, als ein schneller, privater priesterlicher Epilog zu den endlosen Fürbitten, die es früher nur am Karfreitag gab (und dann keine ‘kreativen’!).
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#43   HBR   01:28:51 | Samstag, 21. März 2009
Seltsame Ansichten verbreiten die Altnostalgiker
Der Priester hörte auf, jener zu sein, der ein tief beeindruckendes Opfer darbringt. Er mutierte zum Vorsitzenden eines Gemeinschaftsmahls.
Schon diese Aussage ist (wie übrigens der gesamte Artikel), um es freundlich zu sagen, inkorrekt. Wer so etwas behauptet, ist einfach auf dem theologischen Holzweg. Vielleicht kann die Lektüre des Katechismus Abhilfe schaffen. Das Opfer ist nur ein Aspekt eines ganzen Bündels.
Die Altäre wurden umgedreht. Jetzt stand der Priester mit dem Gesicht zum Volk und richtete sich nicht wie in den alten Tagen nach Osten.
Auch hier irren die Altnostalgiker. Die Ausrichtung des Priesters nach Osten war eine Schöpfung des frühen Mittelalters. Vorher waren etwa Hochaltäre unbekannt.
(Zurecht werfen Kritiker dem Neuen Ritus vor, daß diese Änderungen die Person des zelebrierenden Priesters ins Zentrum gerückt haben.)
Auch hier irrt der altnostalgisch gefärbte Autor. Der Priester wurde gerade durch die alte Messe in den Mittelpunkt gestellt. In der alten Liturgie war es gerade nur der Priester, der überhaupt handelte. Die Gemeinde war mehr oder weniger aussen vor. Ja, selbst ohne Gemeinde war eine Messe gestaltbar. Somit rückte die alte Messe gerade den Priester in den Mittelpunkt.
Der Vorteil der neuen Messe ist ja gerade die Einbeziehung der Gemeinde und damit eine gewisse Relativierung der Rolle des Priesters. Die neue Messe ist keine One – Man – Show wie die von den Altnostalgikern gerne als alleinheilsbringend titulierte alte Messe.
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#42   Przybislav Iamesseblo   00:18:23 | Samstag, 21. März 2009
Bach ist mir tausend Mal lieber
ich komme soeben von einer Aufführung von Bachs Matthäus Passion zurück. Diese Musik steht haushoch über der Trivialität des NOM des Frevlers Montini. Hier spricht eine tiefe Ehrfurcht vor dem Kreuzesopfer unseres Herrn und Erlösers. Gerade wegen dieser Ehrfurcht ist dieses Werk von erhabener Schönheit.
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#41   SignumSalutis †   23:33:17 | Freitag, 20. März 2009
Kniebeuge?
Werte Galatea:
ist es so durchaus menschenfeindlich, zu glauben, dass Gott durch Kniebeugen mehr gehuldigt wird als durch Gospels?
Wenn ich das zum Prinzip erhebe, sicherlich. Christus hat uns ja leider beim letzten Abendmahl keine liturgischen Büche rund Anweisungen hinterlassen. Viele der heute gebräuchlichen kamen durch die verschiedenen Phasen der Inkulturation des christlichen Glaubens in Gebrauch. Knien, Händefalten: das sind Bräuche aus dem Germanentum, die der frühen Kirche fremd waren. Sie kommen aus der Leistung des Lehenseides. Sie sind wertvoll. Aber ist die Form der Liturgie bis in alle Details zeitlos? Mir ist nicht bekannt, dass die Kirche diesen Anspruch jemals erhoben hat. Jederzeit könnten neue legitime Formen von Liturgie approbiert werden – was ja nicht sinnvoll wäre: es soll ja nicht alles zerlaufen, eine Kultur, ein Kontinuität da sein.
Grundsätzlich aber kann Gospelgesang ein ebenso hochwertiger Akt sein, Gott die Ehre zu bringen, wie andere Formen. Die Kniebeuge ist nicht „göttlichen Rechtes“, Gospel auch nicht. Himmlische Liturgie sprengt alles, was wir uns vorstellen können. Ich wünsche mir, dass alle Menschen Wege finden, Gott gemäß ihrer Befähigung und Fähigung Dank zu sagen, in Psalmen, Hymnen und Liedern …!
(Hal… darf ich jetzt nicht schreiben! :'( )
SignSal
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#40   Jörg Guttenberger, Köln   22:13:23 | Freitag, 20. März 2009
Liturgie
Ich darf hier erinnern, daß die aktive Teilnahme der Gemeinde altkirchlicher Traition entspricht und im Osten grundsätzlich noch lebendig ist. Allerdings kennt der gesamte Osten ausschließlich die missa cantata. Das Rezitieren von Texten durch die Gemeinde gibt es bei uns erst seitdem 18. Jahrhundert.
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#39   Mannheimer †   21:55:25 | Freitag, 20. März 2009
Galatea: menschenfeindlich?
Wie kommen Sie denn jetzt darauf?
Es ist nur einfach so: Sie mögen die alte Messe. Fein. Ist auch nichts dagegen zu sagen, solange Sie es genau so benennen, nämlich dass Sie – als Mensch – auf die alte Messe stehen, sie schön finden, erhaben, was weiss ich. Zu sagen allerdings, „Gott will es!“ ist albern, denn was die Form des Ritus angeht wissen wir nicht, was Gott will. Ich gehe davon aus, es ist ihm wurscht.
Und ich sehe auch kein Problem darin, diese Messe neben dem NOM ordentlich zu zelebrieren (also im Gegensatz zu „ausserordentlich“). Man kann und sollte kirchlicherseits einfach beides anbieten und die Menschen wählen lassen.
Was davon nun „vollkommener“ (lustiges Wort übrigens – so wie perfekt – perfekter ^^) ist, lässt sich nicht klären. Ich mag den NOM und Gospel-Gottesdienste sind auch toll. Ich hatte mal das Vergnügen, eine reisende Gospel-„Crew“ zu sehen. Mitreißend! Toll. Die trid. Messe ist nicht so mein Fall, was aber auch daran liegen mag, dass ich mi dieser Form eine andere, eine enge Kirche in verbindung bringe.
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#38   Galatea   21:43:17 | Freitag, 20. März 2009
Sehr geehrter Herr Mannheimer,
ist es so durchaus menschenfeindlich, zu glauben, dass Gott durch Kniebeugen mehr gehuldigt wird als durch Gospels?
Die Menschen sind, wie sie sind. Und werden sich auch nicht ändern.
Ist es so durchaus menschenfeindlich an die Sakramente der Kirche zu glauben?
Ist es so durchaus menschenfeindlich, in der Tridentinischen Messe, mit all ihrem Reichtum, der Gregorianik, an der jeder Gläubige teilnimmt, an den Gebeten, die jeder mitlesen kann, eine vollkommenere Art, vor seinen Schöpfer zu treten, zu sehen?
Ist es auch menschenfeindlich, von einem Menschen zu verlangen, sich niederzuknieen, um den Leib Christi zu empfangen?
Worum geht es? – Darum, den Menschen am besten die Offenbarung zu offenbaren.
Und um nichts anderes.
Danke aber, dass Sie mich Siezen.
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#37   Sefirot   21:41:27 | Freitag, 20. März 2009
caritatem
…Du gehst doch jetzt noch nicht zu Bett.
Was machst Du denn allein und so lange…?
Trotzdem gute Nacht, schlaf’ gut :(3
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#36   caritatem   21:38:17 | Freitag, 20. März 2009
Hier noch einen schönen unterhaltsamen Abend
Gute Nacht und träumt was schönes !
Bis bald :(3
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#35   Mannheimer †   21:22:31 | Freitag, 20. März 2009
Galatea: Was ist schwer zu verstehen?
deswegen ist es demzufolge auch egal, wie man ihm huldigt
Dieser Teil Ihrer Polemik ist durchaus zutreffend. Es geht Gott um die Herzen der Menschen und nicht um das Ritual. Ob das nun wie die trid. Messe ausschaut oder wie die Gospel-Gottesdienste der Afro-Amerikaner – DAS ist ihm wurscht.
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#34   Sefirot   21:16:44 | Freitag, 20. März 2009
Signum Salutis
:(3 :)3 Wie Liturgie sein kann… zeigt NOM in der Gegenwart, gut formuliert :(3 :)3 :(3 :)3 :(3 :)3 :(3 :)3 :(3 :)3 :(3 :)3 :(3 :)3 :(3 :(3 :)3 Wie Liturgie sein kann… zeigt NOM in der Gegenwart, gut formuliert :(3 :)3 :(3 :)3 :(3 :)3 :(3 :)3 :(3 :)3 :(3 :)3 :(3 :)3 :(3 :(3 :)3 Wie Liturgie sein kann… zeigt NOM in der Gegenwart, gut formuliert :(3 :)3 :(3 :)3 :(3 :)3 :(3 :)3 :(3 :)3 :(3 :)3 :(3 :)3 :(3 :(3 :)3 Wie Liturgie sein kann… zeigt NOM in der Gegenwart, gut formuliert :(3 :)3 :(3 :)3 :(3 :)3 :(3 :)3 :(3 :)3 :(3 :)3 :(3 :)3 :(3
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#33   Schalom   21:15:53 | Freitag, 20. März 2009
Lieber DJM, Ich danke Dir herzlich für die lichtvolle Seite der Kirche.
Ohne unsere Heiligen wäre die Kirche untergegangen.
„Francesco, baue meine Kirche wieder auf.“
„Bruder Papst, darf ich das Evangelium verkünden?“
„Meinetwegen verkündest du es den Schweinen!“
Drei Tage später: „Bruder Papst ich war gehorsam.“
Franziskus hat mich als Bub so berührt, dass ich als junger Erwachsener hauslos gelebt habe und mit Erlaubnis der Kirche in der Verkündigung tätig war und bin. Nun wissenS wieder ein bisserl was von mir.
T pace e bene :(3
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#32   Galatea   21:13:34 | Freitag, 20. März 2009
Guten Abend, Herr Ruhrgebietler.
Ich war heute schon in der Ordentlichen Messe.
Casey hat freilich recht, wenn man voraussetzt, dass es in der Hl. Messe vor allem anderen um Gott geht.
Herr Mannheimer, deswegen verstehe ich nicht, wenn Sie zitieren:
Gott braucht beides nicht, aber wir brauchens als Ausdruck unseres Glaubens. Jeder wie er es mag und Kann
Gott hat uns erschaffen. Gott hat sich zu uns hinabbegeben. Gott hat zugelassen, dass sein Sohn ans Kreuz genagelt wird.
Wenn ich Ihr Zitat interpretieren darf:
Gott braucht weder die alte noch die neue Messe, da ihm beides herzlich egal ist, deswegen ist es demzufolge auch egal, wie man ihm huldigt, es ist ihm ja egal, und also uns Menschen daher überlassen, am Sonntag in die Kirche zu gehen oder in den Swingerclub. Es ist ja egal, er braucht uns nicht.
Gott ist es ja ohnehin, raten Sie einmal – egal, was wir tun oder lassen. Außerdem sind wir nur Menschen. Da menschelts hatl.
Das war Polemik.
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#31   DJM †   21:09:49 | Freitag, 20. März 2009
@r.ruhrgebietler : Gelobt sei Jesus Christus!
in Ewigkeit! Amen o^/
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#30   die_gegenwart †   21:06:54 | Freitag, 20. März 2009
john casey
süßes Pseudonym hast du Dir da ausgesucht, klingt irgendwie ein bisschen wie dani-boy, unser brauner Lady-boy aus California.
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#29   r.ruhrgebietler   20:56:34 | Freitag, 20. März 2009
Casey hat Recht
leider. Warten wir ab wie die Entwicklung sein wird.
Gelobt sei Jesus Christus!
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#28   Mannheimer †   20:54:02 | Freitag, 20. März 2009
Shalom: So ist es!
Gott braucht beides nicht, aber wir brauchens als Ausdruck unseres Glaubens. Jeder wie er es mag und Kann
Genau so ist es.
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#27   Schalom   20:52:01 | Freitag, 20. März 2009
Anno 1570 wurde die Missa Tridentina modern.
Sie war passend damals und ist nicht verkehrt. Ich kenne sie und kann die Texte auswendig.
Im Seminar wurde sie vor dem Vatikanum in jedem Winkel für die armen Seelen zelebriert, als hätte Jesus einen Stipendien-Totenkult gestiftet. Wenn das Geld im Kasten klingt … na ja.
Als junger Katholik war und bin ich über die Reform glücklich. Eine lebendige Eucharistiefeier,meditativ oder mit Saitenspiel (Guitarre), Posaunen und Schlagzeug ist mir lieber, als das fromme Geschleiche und das Genuschel vor Kerzenleuchtern und Blumenstöcken. an der Wand. Sicher, wer das mag, soll es haben.
Gott braucht beides nicht, aber wir brauchens als Ausdruck unseres Glaubens. Jeder wie er es mag und Kann. :(3
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#26   DJM †   20:42:16 | Freitag, 20. März 2009
@Schalom
Man kann die Zeit von damals nicht mit heutigen Maßstäben vergleichen. Paracelsus hat sich auch gegen Hexen ausgelassen. Die Leute hatten damals salop gesagt, viel weniger Einsicht in den Glauben als heute. Dennoch geschah das nicht alles im Sinne des „Glaubens“ sonden und das wollte ich in meiner AW noch heraus streichen, im Sinne des ABERGLAUBENS. Überall dort, wo die Leute vom Glauben abfielen, ermöglichte das jenes Greul über das wir heute in den Geschichtsbüchern lesen. Im Namen des Kreuzes wurden damals wie heute auch Menschen heilig und gerade das Mittelalter hat hier wunderbare Heilige hervorgebracht!!!
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#25   wassers   20:29:25 | Freitag, 20. März 2009
Kein „Umbruch“, sondern ein völliger Abbruch
Die konziliare Kirche hat eine völlig neue Liturgie geschaffen, die einen absoluten Bruch mit der katholischen Messe darstellt, vgl. hierzu „Kurze kritische Untersuchung des NOM…“ der Kardinäle Ottaviani und Bacci. Diese Schrift wurde Montini – auch Paul VI genannt – vorgelegt, der darauf hin den „NOM“ mit einem Vorwort versehen ließ, das im katholischen Sinne verstanden werden kann, aber nicht muss, denn das Vorwort ist nicht die Liturgie selbst, sondern eben nur ein Vorwort. Die nachkonziliare „Liturgie der Messe“ und auch der anderen liturgischen Bücher bricht ohne wenn und aber mit der katholischen Tradition: „An diese jedoch ist das katholische Gewissen für immer gebunden.“ So heißt es in der Untersuchung des Leiters des ehemaligen Heiligen Offiziums des Kardinals Ottaviani und seines Mitbruders Kardinal Bacci. Die Bemühungen des gegenwärtigen Papstes den „NOM“ zu katholisieren, sind nur täuschendes Makeup und können keine Lösung darstellen. Man sehe diese eigenartigen Feiern, denen er in Afrika selbst vorsteht.
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#24   caritatem   20:27:40 | Freitag, 20. März 2009
Menschen,die immer das letzte Wort haben müssen
und immer eine Erklärung zu wissen glauben,
sind sehr sehr arm dran und das wissen die Menschen auch.
Im Übrigen
Um mir bei zukommen,muß man sich was anderes einfallen
lassen. :-D
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#23   SignumSalutis †   20:24:10 | Freitag, 20. März 2009
Liturgie?
O, ihr Kleingeister. Wem nicht klar ist, dass die sog. „neue“ (das heißt einer Reform unterzogene) Liturgie kein gewaltiger Gewinn ist, dem ist nicht zu helfen. Warum behaupten hier immer wieder Halbgebildete, der Priester sei schon immer in Trippelschritten an einem Wandaltar hin- und hergelaufen und habe das Evangelium in eine symbolische Richtung der Gottfernen gelesen? Waren Leute wie Jungmann oder Parsch Trottel? Wofür hat Jungmann die ganzen alten Missale und Quellen durchforstet? Glaubt Ihr ernsthaft, Augustinus hätte soetwas wie eine „tridentinische Messe“ zur Wand gefeiert?
Prozession, Verkündigung (und zwar wirkliche, als Teil der Liturgie und keine, die außerliturgische Katechese ist), Verteilung der Aufgaben, wie es das Vorwort zum Messbuch steht: Lektoren, Kantoren (und keine „One-man-show“ eines allein zelebrierenden): darin liegt doch so ein ungeheurer Reichtum! Wie schön, wenn in der Osternacht eine ganze Reihe von Lektor/innen und Kantor/innen die Lesungen liest! Wenn Liturgie ästhetisch zeigt, was sie sein möchte: Frage und Antwort zwischen Gott und Mensch, zwischen Zelebranten und Mitfeiernden! Nie wieder Gemeinden, die stumm dasitzen, während vorne einer murmelt. Das hat mit echter Liturige nichts zu tun!
SignSal
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#22   derLeser   20:24:05 | Freitag, 20. März 2009
nundenn
Allein in meiner Heimat sind nach dem 30 jährigen Krieg
Frauen, Männer und vor allem auch elternlose streunende Kinder von der Justiz des Salzburger Erzbischof durch Feuer und Schwert ermordet worden.
dass der Teufel gezielt in der Kirche wühlt und sie vergiften will ist wohlbekannt. Nur ist er nicht blöd und passt seine Strategie jeweils der Zeit an. Damals husste er jene auf die hinter denenen die in jedem schrägen Vogel einen Hexer sahen, heute steht er hinter den Linkskatholiken die sagen: Gott ist eine Vorstellung und es gäbe gar geine Sünde ausser dem Verstoss gegen die Prinzipien der frz Revolution.
Insoferne sind der böse Teil der Inquisitoren die direkten Vorfahren der häretischen Liberalkirchler. Ein roter Faden der sich durchzieht
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#21   DJM †   20:18:23 | Freitag, 20. März 2009
@caritatem
Der Stolz stirbt zuletzt. Der abrupte Umbruch erfolgt durch den Entzug der Hoffnung. Wenn alles trostlos scheint und die Melancholie sich breit macht. Wenn einem die Welt schon vergessen hat. Der Friedhof ist voll von vergessenen Leuten…
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#20   Schalom   20:16:23 | Freitag, 20. März 2009
Lieber DJM, Ich bin noch eine Antwort zu den dunklen Seiten
der Kirchengeschichte schuldig: Es wurden nicht nur Frauen als Hexen verbrannt, es wurden Millionen im Namen des Kreuzes ermordet: Heiden, Schamanen, Juden, Muselmanen, Ketzer, Indios …
Der Papst hat die Archive der Ketzer und Hexenprozesse für die Wissenschaft öffnen lassen:
Wir dürfen die Augen vor den dunklen Seiten der kirche nicht verschließen.“
Allein in meiner Heimat sind nach dem 30 jährigen Krieg
Frauen, Männer und vor allem auch elternlose streunende Kinder von der Justiz des Salzburger Erzbischof durch Feuer und Schwert ermordet worden. Ich konnte in die Akten einsehen.
Es wird einem schlecht davon.
Dank den Jesuiten ist der Wahnsinn beendet worden.
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#19   caritatem   20:14:33 | Freitag, 20. März 2009
Die Stolzen läßt er fallen
die Schwachen nimmt er an…
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#18   DJM †   19:59:56 | Freitag, 20. März 2009
@caritatem
Reinheit ist Einheit und Einheit ist Feinheit. Also, lass wir’s drauf ankommen. Gut ist Gott allein. :)3
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#17   caritatem   19:54:00 | Freitag, 20. März 2009
Wenn ein
selbsternannter Edelkatholik sich dessen Lauf anschließen möchte,bitte.
Solche Menschen nehme ich nicht ernst. :-$ O:) :-!
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#16   DJM †   19:46:26 | Freitag, 20. März 2009
@caritatem
durch die Vorsokratiker gabs zuvor die ionische Aufklärung. Dann kam Sokrates und mit ihm das Drama … und freilich auch der Zynismus. :-$
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#15   caritatem   19:41:47 | Freitag, 20. März 2009
Mit Zynikern
war die Kirche schon immer gut aufgestellt…
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#14   DJM †   19:39:09 | Freitag, 20. März 2009
@caritatem
aber nein, gar nicht. Die Geschichte hat ihren Sinn gehabt. Erst neulich haben sich Unser Papst und der französische Präsident wieder über eine mögliche Einheit von Kirche und Staat unterhalten. Ist ja ganz klar. Es geht um die christlichen Werte. Man hat logischerweise erkannt, dass diese Werte die einzig wahren sind. Zudem kann auch kein Volk auf so einen reichen geisteswissenschaftlichen Bildungschatz zurück greifen, wie das christliche Abendland. Das ist freilich meine bescheide Meinung, doch es ist klar, dass die christlichen Werte, die einzig pädagogisch richtigen sind. Sonst hätte Paulus bei den Griechen als er dort erledigt ankam, gar nichts ausrichten können. Ja, das Licht leuchtet in der Finsternis und die Finsternis hat es nicht erfasst…
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#13   caritatem   19:35:34 | Freitag, 20. März 2009
Schon schlimm
wenn ein Mensch der sich als Christ verstehen möchte
und sich teilweise als Moralapostel aufspielt,so argumentiert.So weit sind die Edelkatholiken O:) o.O :-S
Es wäre besser den :-# zuhalten.
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#12   DJM †   19:28:02 | Freitag, 20. März 2009
@caritatem
Die Verbindung von Kirche und Staat war das Beste, was dem Abendland passieren hätte können. :-D
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#11   caritatem   19:25:01 | Freitag, 20. März 2009
Eben,die Gerechten
das arme Volk hat den Machtstaat „Kirche“über die Zeit hinweg getragen,nicht die ,die Ämter hatten oder haben.
Wer sich wagte gegen den Aufbau Kirche zustellen,wurde verbrannt,gefoltert,aus dem Weg geräumt!
Was ja heute in gewisser Weise auch noch stattfindet !
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#10   DJM †   19:15:58 | Freitag, 20. März 2009
@caritatem
Hmm, na ich schätze in der Kirche waren halt immer schon Sünder. Die Gerechten hat Jesus ja auch nicht zur Umkehr gerufen. Dh. die haben sich halt durch die Kirche in all den Generationen nicht angesprochen gefühlt. Kirche ist halt das Damokles-Schwert… :-S
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