Bei der Entwicklung der Neuen Liturgie ging es nicht nur um die Messe, sondern auch um eine politische Verwendung der Liturgie als Instrument zur Aussöhnung mit den Protestanten. Von John Casey.
(kreuz.net) Das Zweite Vatikanum ordnete an, daß das Volk aktiv an der Messe teilnehmen sollte.
Im Gegensatz
zur alten Vorstellung, daß das Volk auch in der Stille sehr aktiv teilnehmen kann, wurde eine neue Theorie
verbreitet, wonach die Gemeinde handeln, laut beten, aus der Bibel lesen oder die Gaben zum Altar bringen
sollte.
Der Priester hörte auf, jener zu sein, der ein tief beeindruckendes Opfer darbringt. Er mutierte
zum Vorsitzenden eines Gemeinschaftsmahls.
Die Altäre wurden umgedreht. Jetzt stand der Priester mit
dem Gesicht zum Volk und richtete sich nicht wie in den alten Tagen nach Osten.
(Zu Recht werfen Kritiker
dem Neuen Ritus vor, daß diese Änderungen die Person des zelebrierenden Priesters ins Zentrum gerückt
haben.)
Der erste Teil der Liturgie ist jetzt mit Lesungen gefüllt – so wie bei den Protestanten.
Wenn
der Priester zum eucharistischen Kanon weiterschreitet, sieht das ein bißchen wie ein nachträglicher
Einfall als wie der Höhepunkt der Handlung aus.
Das Knien des Priesters
und andere Gesten, die auf die Realpräsenz Gottes hinwiesen und eine Atmosphäre der Anbetung und Transzendenz
schufen, wurden auf ein Minimum reduziert.
Vielen half die Schönheit des lateinischen Textes, die über
Jahre von vielen begabten Autoren geschaffen wurde. Diese Texte beeinflußten auch die Autoren des anglikanischen
„Book of Common Prayer“.
Die Gebete der Alten Messe verbreiteten ein Gefühl der Heiligkeit, das jetzt
verschwunden ist.
Wie konnte das passieren? Es gab in Nordeuropa eine starke liturgische Bewegung, die
ihre Wurzeln im 19. Jahrhundert hatte.
Sie förderte die bewußte Teilnahme der Laien an den Texten der
Messe, die Nutzung von Handmeßbüchern und eine partielle Rückkehr zu liturgischen Praktiken, die angeblich
vor dem Mittelalter existierten.
Das führte zur halbbewußten Annahme, daß es vor der Entwicklung der
Liturgie der Neuzeit ein goldenes Zeitalter gegeben habe.
Diese Vorstellung nährte sich auch an der
protestantischen Idee einer „ursprünglichen Kirche“, die vor der „römischen Korruption“ existiert haben
soll.
Es gab auch eine Schule, die glaubte, daß das Konzil von Trient schon deshalb eine Katastrophe
gewesen sei, weil es die Trennung zwischen der katholischen und der protestantischen Kirche endgültig
besiegelte.
Dieses Konzil bestätigte nämlich die hierarchische Struktur der Kirche, die Rolle des Priesters
und die Heilige Messe als kontinuierliche Vergegenwärtigung des Todes Christi am Kreuz.
Dagegen erklärte
zum Beispiel die anglikanische Glaubenslehre, daß das Opfer Christi am Kreuz geendet habe: Deswegen wäre
die Darbringung eines Opfers während der Messe ein gefährliches Märchen und eine blasphemische Lüge.
Ein wichtiges Ziel der Neuen Messe war die Aussöhnung mit den Protestanten.
Der Hauptentwickler des
Neuen Ritus, Erzbischof Annibale Bugnini († 1982), erklärte: Wir müssen aus unseren katholischen Gebeten
alles entfernen, was nur der Schatten eines Stolpersteins für unsere getrennten Brüder, die Protestanten,
sein könnte.
Der Artikel erschien zum ersten Mal auf der englischsprachigen Webseite ‘openDemocracy’.
Nächstes Mal: Die Traditionalisten widerstehen der Macht des Papstes
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Feuerwehr: Liturgie Als seinerzeitiger Ministrant von 1952 bis 1967 und damit beide Liturgien ministrierend
muß ich Ihnen widersprechen: Die vorkonziliare Gemeinschaftsmesse ist in keiner Weise mit der nachonziliaren
Liturgie gleichsetzbar. vor dem Konzil hat der Priester sämtliche Messtexte reuitieren müssen, also
auch die für die Gemeinde bestimmten. Der Vorbeter hat alles noch einmal in der Landessprache vorgetragen,
wir hatten es also mit enem Doppel zu tun, vom Konzil von Trient eingeführt und in der gesamtchristlichen
Tradition einmalig. Die Gemeinschaft zwischen Priester und Gemeinde besgand lediglich im Austausch von
Grüßen „Dominus vobiscum“ u. ä…Damit war das Gebet des Priesters alleine verbindlich, die Gemeinde
konnte, wenn die Gemeinde nur Däumchen gedreht hätte, wäre die Liturgie trotzdem gültig gewesen. Von
dieser Presbyerozentrierung hat sich die neue Liturgie im Sinne der altkirchlichen Tradition wieder gelöst.
Die Einführung der Landessprache für die Reglliturgie ist sicher richtig und wohlbegründet. Trotzdem
sollte auch die lateinische Liturgie ihren Platz haben, insbesondere in Kathedralen mit internationalem
Liturgiebesuchern und mit Rücksicht auf unwiderbringliche Schätze, wie die Improperien von Palestrina
am Karfreitag, die nur noch auf Tonträgern zu hören sind. Das Hochamt als missa cantata (sprachunabhängig)
ist so gut wie abgeschafft, immer wieder wird vom Zelebranten dazwischengequasselt.
@Przybislav Iamesseblo Samstag, 21. März 2009 16:43, Przybislav Iamesseblo: Pamino: würde ihnen gerne
einige Stellungnahmen zustellen – können Sie mir bitte Ihre E mail Anschrift bekanntgeben Deine E-Mail-Adresse
ist falsch; meine E-Mail kam postwendend zurück. Bitte schreib nochmals in kreuz.net-Mail mit richtiger
Adresse.
Lieber sefirot, ein andermal wieder. Ich geh jetz mit dem team auf einen Kaffee. Du,so was von brunzdumm,
was hier rumschwurbelt. Der Jesuit Pater Leppich, bekannter Strassenprediger, stellte um 1960 einen erschreckenden
Bildungsmangel unter Katholiken fest, – hat sich viel geändert beim Heiligen Rest? Glaub nur alles, o^/
Wissen verdirbt Dich nur. melde Dich telefonisch. :(3
Erotik der Antike, Philodemus Hellas „Oh Füße, oh Beine, oh Schenkel ! Ich könnte für euch sterben.
Oh Hinterbacken, oh Vagina, oh Schultern, oh Brust, oh Arme. oh Augen! Ich bin verrückt nach Euch! Oh,
kaiserliche Bewegungen, oh brennende Küsse, oh aufregendes Geflüster. Wenn sie Italerin ist, Flora heßt
und sich nicht zu Sappho hingezogen fühlt, obwohl Perseus in Andromeda verliebt war.“ Geliebte Christen,
hier könnt Ihr sehen, wie unkeusch und verdorben die Griechen vor Ihrer Taufe gewesen sind.
#104 Kunstmaler † 09:01:15 | Sonntag, 22. März 2009
Sie haben recht, caritatem das wäre ja noch schöner, wenn man sich noch dafür rechtfertigen müsste
bei den kreuts.net Leuten, was man hier schreibt – diese Denunziantenratten können uns mal ! Und die
Aushorcherei mittels Fang-Mails können die sich jetzt auch schenken.
Ja,meine Schotten sind dicht um mich zu schützen und die werden auch dicht bleiben !Eingeschnappt?N…
Ich werde in Zukunft nur noch auf neue Beiträge meine Statement’s abliefern. Wie ihr das so schön nennt,Selbstgespräche
führen. Sicherlich werde ich mich nicht von Scheinheiligen Usern vertreiben oder ärgern lassen. Und
es ist überhaupt nicht wichtig,seine Schotten wieder los zu machen,klar ! Ich liefere meine Meinung ab,fertig
!!!
caritatem: Es ist ausgesprochen schade, dass Du die Schotten dicht gemacht hast, weil jetzt keine Möglichkeit
mehr ist, entre nous etwas mitzuteilen. Das ist in einem Forum wie kreuz.net unbedingt erforderlich…
@Schamane40 : Lästig sein ist das Motto. Man muss wissen, was man will un dass man will, sonst bekommt
man das, was man nicht will. oder frei nach dem Motto (ev. ~ Franziskus) „ Wenn dich dein Vater bei der
Vordertüre nicht einlässt, tritt zur Hintertüre ein.“ Ist doch ganz klar. Wenn einem jemand verschmäht,
der einem nicht vergeben will, so sollte man dennoch alles in Bewegung setzen, dass einem vergeben wird.
Es ist halt blöd, vor den ewigen Richter treten zu müssen, weil einem jemand nicht vergeben hat. Ein
Stück Fleisch, um das sich Hyänen befletschen? Like a dog without a bone. Ein Auftragsempfänger seiner
irdischen Chefs? Ein Diener steht nicht über seinem Herrn. Ein Sohn nicht über seinem Vater. Gott oder
Göttin, ganz anders? Zu spitzfindig bist Du, viel zu spitzfindig, lieber Schamane. Die Pfeile von „Christen“
hier verfehlen das Ziel. Das Ziel ist der Vater. Das Leben erneuert sich. Segen für Dich. Wege werden
gerade, Hügel werden eben. Zwei, die sich finden.
DJM Der Umgang mit „Gott“ ist hier schon interessant. Ein Hintertürengott? Ein Stück Fleisch, um das
sich Hyänen befletschen? Ein Auftragsempfänger seiner irdischen Chefs? Gott oder Göttin, ganz anders?
Die Pfeile von „Christen“ hier verfehlen das Ziel. Das Leben erneuert sich. Segen für Dich.
An die Galatea Man sollte die Dinge auch nicht „verschreien“. Auch das stellt eine Versuchung dar. Einfach
los lassen. Sollen, wollen, können, dürfen, … einfach machen. Lernen zu vergessen.
@Galatea Alles Gute kommt von oben. Alles Schlechte von unten. Alles Mittelmäßige von der Seite. „Zufälle kommen ja dem Streitenden zugute.“ (Faust II.) Die Vorsehung lässt sowas wie „Zufälle“ zu.
Bsp. einen abrupten Umbruch. WEIL … wie W.Busch schon sagte: 1. kommt es anders. 2. als man denkt. Darauf
fixieren würde ich jedoch auch nicht. Man soll Gott immer eine Hintertüre offen lassen, oder so. Hm,
allerdings soll man ihn auch nicht versuchen.
Wie alt bist du, lieber Mond? 13-7 ? Selbstlosigkeit Freiheit Humor Für Kinder ist er kein unbekanntes
entferntes Ding. Er ist ein geheimnisvolles, doch vertrautes Ding. Sein sanfter Schein erfreut uns Bruder
Mond in den Nachtwolken. Mögen alle Wesen eine Familie sein. Ahou
Interessant, Herr DJM. Zufälle gibt es bekanntlich nicht. Sehr geehrter Herr Shalom: Der Mond ist aufgegangen…
…wir brauchen Ihren Schmoder nicht. Weder in Berchtesgaden noch in Aschaffenburg. Wir haben nämlich
schon alles.
@Galatea Aberglaube, Ihr Beitrag fand um 23:23 Uhr statt. 23 ist die Zahl des Chaos www.die23er.de/. Eine
sehr mythische Zahl. @Gutpfad Buddha ist eine Religion ohne Gott. Folglich ist die „wertlos“.
Christus ist der Weg zum Vater. Kein Problem für einen Zen-Meister und Freund der Jesuiten in Japan.
Befreie Dich von Habgier, Hass und Verblendung. Befreie Dich zu Großzügigkeit, zur Barmherzigkeit, zur
Klarheit des Geistes. Sei ein Segen für alle Menschen.
#88 Kunstmaler † 22:49:41 | Samstag, 21. März 2009
Liebe Galatea meine email-Funktion habe ich nicht Ihretwegen deaktiviert – seien Sie versichert. Ich hoffe,
dass Sie nun die Wahrheit kennen – dass ich niemanden verrate. Das würde ich niemanden antun. Gottes
ganzen Segen an Sie :(3
Sehr geehrte Frau Kunstmaler, ich hatte Ihnen Exerzitien anempfohlen. Wo, brauche ich ja nicht mehr separat
zu erwähnen. Anempfohlen hatte ich sie Ihnen, weil ich ein netter Mensch bin, und Sie mir auf der Suche
nach Wahrhaftigkeit schienen. All dies muss kein Geheimnis sein oder ein Grund, die email-Funktion zu
deaktivieren. Passen Sie auf, mit wem Sie sich einlassen! Viele Grüße.
@Sefirot: Logik? Sefirot am 20.03.2009 um 18:54: „ Gott gefällt JEDER Ritus , wenn er aufrichtigen Herzens
gefeiert wird“ Ähm – und wieso mußte dann der alte Ritus von einem Tag auf den andern verboten werden?
#85 lateiniheini 20:20:18 | Samstag, 21. März 2009
Lieber caritatem… :(3 :(3 …ich muss dir dringend eine persönliche Mail schicken! Ich habs versucht,
es geht nicht, was soll ich machen! Scheiß doch auf alle verlogenenen Mails und melde sie einfach als
Spams, vielleicht reagiert die bekloppte Redaktion ja dann auch. In anderen Fällen haut die ja auch User
wegen angeblicher spamtätigkeit raus! Diese verlogene Bande hat doch kein System! Alles was dir nicht
passt, an die Redaktion weiterleiten, am besten hundertmal am Tag! Schlag sie damit tot! Aber gib mir
die Möglichkeit, dir was zu sagen… :(3 :(3 :(3
#79 Kunstmaler † 20:14:25 | Samstag, 21. März 2009
caritatem Das habe ich schon versucht – aber denen ist das einfach wurscht – die Leute müssen halt selber
auf sich aufpassen. Ich habe davon jedenfalls gelernt und mein Mail abgeschaltet.
#77 Kunstmaler † 20:10:20 | Samstag, 21. März 2009
wieso Mannheimer bin ich empörend – wenn ich davor warne? Haben Sie nen totalen Knall? Abgesehen davon
stehen bei kreuts.net schon genug Infos über alle User hier drinnen, welche denen nicht in den Kram passen.
Man kann hier niemanden trauen… Dies bestätigt sich jetzt.Ich bekomme auch sehr oft von Usern hier
persönliche Nachrichten.Dieses werde ich sofort ändern. Horcht euch selber aus ihr Dreckschweine!!!
Schwule können sehr grausam und zickig werden!!!
#74 Kunstmaler † 20:03:50 | Samstag, 21. März 2009
besonders gemein und unchristlich ist es, wenn man absichtlich Mailkontakt zu einem User aufnimmt und
so Infos von ihm bekommen will – und mit diesen vertraulichen Informationen zu Kreuts.net geht und so
den User anschwärzt. Das ist wohl das Gemeinste und Hinterhältigste was man tun kann.
@ruhrgebiet V-II als Konzil und deren Folgen sind unmittelbar miteinander verbunden! Stimmt nur teilweise;
die Ursachen für das 2.Vaticanum selbst ist der Aufstand gegen den Glauben in der Kirche bis zurück
eigentlich zur französichen Revolution. Das 2.Vatikanum hat freilich die Bastionen geschleift und die
Aufständischen an die Macht gebracht, insofern ist es ein Meilenstein. Aber auch Leute wie Ildefons Herwegen
und Guardini haben zu ihrer Zeit mit ihrem Ungehorsam bereits vor dem Krieg genügend Schaden angerichtet.
#71 Kunstmaler † 19:53:19 | Samstag, 21. März 2009
natürlich, Sefirot, hat Christus uns damit keine Anleitung zum Selbstmord gegeben, sondern Er hat uns
auf Sein Reich der Ewigkeit hingewiesen. d.h. nicht dieses Leben sollst du lieben, sondern nach der Ewigkeit
in Gott soll man trachten. Seine Gebote in diesem Leben einzuhalten kann dabei sehr förderlich sein,
um nach dem Verlassen des corpus auch in Sein Reich zu gelangen. Es beinhaltet z.B. sich in einem Forum
nur einen Usernamen zuzulegen und nicht durch mehrere Usernamen Leute zu verwirren. Das ist nicht christlich
!
Die Zuchtlosigkeit erstreckt sich in diesem Forum nicht nur auf die Genitalien und unanständige Greisenwitze.
Nein, Nein Nein. Prüder und Schwästern darüber einmal tief nach.
Ist das wahr sefirot oder wie soll ich Sie jetzt nennen ? Was Domenico Tuttisanti schreibt ? Jetzt wird
mir einiges klarer.Super Nummer abgezogen ! Wie kann man nur so unehrlich sein und so abgebrüht ! Na
ja ist eben Internet.
Der Ausspruch von Nietzsche rührt daher, dass er aus einem protestantischen Pfarrhaushalt stammt und
die Protestanten sehen bekanntlich wirklich nicht erlöst aus!
Der Ausspruch von Nietzsche hat mir sehr geholfen, dass Christen wegen der Erlösung viel erlöster aussehen
müssten… Ich liege nicht miesepeterig im Clinch mit den Rubriken und wann die abzuhaspeln sind. Dafür
lebe ich viel zu gern…, Mannheimer! :(3
#62 Mannheimer † 19:33:57 | Samstag, 21. März 2009
Sefirot: Seltsam, nicht? Aber lassen Sie uns das Leben lieben, grad naus wie’s gewachs’n ist… Feststellbar
in diesem Forum (und auch hin und wieder im wahren Leben) ist seltsamerweise, dass diejenigen, die am
festesten an die frohe Botschaft zu glauben vorgeben, immer die miesepetrigsten Typen sind. Eigentlich
müsste man das Gegenteil annehmen. Hey, wir sind erlöst! Aber nein, jammer jammer heul heul, die Welt
ist so schlecht und wird immer schlechter, degeneriert blabla blub… die Juden, die Zionisten, die Freimaurer,
die Satanisten, die Modernisten, die Wissenschaftler jammer jammer heul… Paradox.
Lieber r.ruhrgebietler …glauben Sie an die unverkürzte Glaubenslehre so lange Sie wollen. Da nimmt
Ihnen keiner was wech… Aber lassen Sie uns das Leben lieben, grad naus wie’s gewachs’n ist… Wir sind
nicht so narrisch aufs Glauben, weil leben viel besser und schöner ist… Klar gehört auch handfester
Sex dazu…
feuerwehr – was sollte denn unterschieden werden?? V-II als Konzil und deren Folgen sind unmittelbar miteinander
verbunden! Sie sollten sich einmal DER RH’‘EIN FLIEßT IN DEN TIBER zu Gemüte führen! Spätestens dann
werden Sie tiefergehende Zusammnehänge zum und um das V-II verstehen. Es waren die Freunde und Förderer
des k. rahner. Unter der illusteren Truppe befindet sich auch ein gewisser Josef Ratzinger als Totengräber
der Kirchensteuer“Kirche“ in Deutschland. Heute wird er wohl eher die Fehler einiger der 16 Pakete erkannte
haben. Bestes Beispiel ist die Anerkennung der FSSPX als Bewahrerin der ewig gültigen trid. Messe. und
der unverkürzten Glaubenslehre.
@feuerwehr Zur Erinnerung – V.II Liturgie § 54 Abs. 2: „Es soll jedoch Vorsorge getroffen werden, dass
die Christgläubigen die ihnen zukommenden Teile des Mess-Ordinariums auch lateinisch miteinander sprechen
oder singen können“. Es werden doch immer wieder lateinische Messen im ordentlichen Usus angeboten. Und
ich finde dieses Angebot durchaus ausreichend. Die wirklichen Altnostalgiker lehnen ja auch das ab. Für
diese ist lediglich die Tritdentina eine Messe. Und auch sonst sehe ich keinen Nutzen in der lateinischen
Sprache. Warum soll man einen Gottesdienst in einer toten Sprache feiern, wenn es auch auf eine verständliche
Art und Weise geht.? Wollen Sie mit aller Gewalt auch die letzte Kirche noch leeren?
Die fatale nachkonziliare Entwicklung darf nicht mit V.II verwechselt und vermischt werden! Fallen Sie
doch nicht alle auf die Strategie der Modernisten herein, welche seit 39 Jahren versuchen, die NOM als
Umsetzung der Konzilsbeschlüsse zu verkaufen! Der Heilige Vater, Bischöfe May,Ziegelbauer u.a. haben
mehrfach dargelegt, dass diese Messe samt Folgeerscheinungen -Zerstörung der Harmonie alter Kirchen,
Handkommunion, Abschaffung von Latein – vom Konzil nicht beabsichtigt war. Das von V.II geforderte „aktive
Mitfeiern“ kann sich nur gegen die damals verbreitete (schlechte) Praxis richten, den Messdiener für
das Volk sprechen zu lassen. In Wien hatte jede Pfarre Dank Kardinal Innitzer und der Pionierarbeit von
Pius Parsch (nachzulesen Daigeler „Pius Parsch“) schon ab den 30er Jahren zumindest eine Messe wöchentlich
als Gemeindemesse zu zelebrieren, was auch im älteren Ritus, entgegen ständig geäußerter gegenteiliger
Behauptungen, möglich war – die Vorbereitung bedeutete aber (unbequeme) Arbeit für den Priester. Zur
Erinnerung – V.II Liturgie § 54 Abs. 2: „Es soll jedoch Vorsorge getroffen werden, dass die Christgläubigen
die ihnen zukommenden Teile des Mess-Ordinariums auch lateinisch miteinander sprechen oder singen können“.
Die Praxis der letzten Jahrzehnte widerspricht somit dem Konzilstext und der Intention „Vertiefung des
Glaubens“; sie hat das Gegenteil bewirkt. Wer V.II wörtlich nimmt, muss die NOM ablehnen. Ich hoffe auf
die „Reform der Reform“ – das Messbuch von 1965 wäre die beste Basis – V.II war da bestmöglich umgesetzt!
Ich drück die Daumen,Ultra ! So,ich muß los.Bin so am späten Nachmittag wieder hier. Wenn mich jemand
hier rumsausen sieht,bitte anhalten und mir bitte sagen , wann der Namenstag gefeiert wird! :(3
lacuna Freitag, 20. März 2009 20:52, Schalom: […] Als junger Katholik war und bin ich über die Reform
glücklich. Eine lebendige Eucharistiefeier,meditativ oder mit Saitenspiel (Guitarre), Posaunen und Schlagzeug
ist mir lieber, als das fromme Geschleiche und das Genuschel vor Kerzenleuchtern und Blumenstöcken. an
der Wand. Sicher, wer das mag, soll es haben. Als junger Katholik war ich über die Reform unglücklich,
und bin darüber maßlos erfreut, daß diese riesige Verlogenheit endlich langsam aber unerbittlich demaskiert
wird. Es ist höchst signifikant, daß Du nur zwei Dinge erwähnst: Neue Messe mit (dezent gehaltener)
Gitarrenmusik und die alte Stille Messe. Wie ist es mit den aufwendigen Hochämtern, ggf. mit Chor, Solisten
und Orchester, die es damals jeden Sonntag in allen großen Münchner Kirchen gab? Lassus in der Theatinerkirche,
wo er Cantor war, Haydn und Mozart in St. Michael, Beethoven und Schubert im Alten Peter, Choral in St.
Ursula in Schwabing u. s. w.?
Offertorium wieder ins Zentrum rücken Wenn der Priester zum eucharistischen Kanon weiterschreitet, sieht
das ein bißchen wie ein nachträglicher Einfall als wie der Höhepunkt der Handlung aus. Weitgehend deshalb,
weil der zersetzend choreographierende Erzb. Bugnini das Offertorium, also die erste der drei Hauptaktionen
der Messe, auf fast nichts zurückgestutzt hat. Das Offertorium der Neuen Messe sieht so aus, als ob es
nichts mehr wäre, als ein schneller, privater priesterlicher Epilog zu den endlosen Fürbitten, die es
früher nur am Karfreitag gab (und dann keine ‘kreativen’!).
Seltsame Ansichten verbreiten die Altnostalgiker Der Priester hörte auf, jener zu sein, der ein tief
beeindruckendes Opfer darbringt. Er mutierte zum Vorsitzenden eines Gemeinschaftsmahls. Schon diese Aussage
ist (wie übrigens der gesamte Artikel), um es freundlich zu sagen, inkorrekt. Wer so etwas behauptet,
ist einfach auf dem theologischen Holzweg. Vielleicht kann die Lektüre des Katechismus Abhilfe schaffen.
Das Opfer ist nur ein Aspekt eines ganzen Bündels. Die Altäre wurden umgedreht. Jetzt stand der Priester
mit dem Gesicht zum Volk und richtete sich nicht wie in den alten Tagen nach Osten. Auch hier irren die
Altnostalgiker. Die Ausrichtung des Priesters nach Osten war eine Schöpfung des frühen Mittelalters.
Vorher waren etwa Hochaltäre unbekannt. (Zurecht werfen Kritiker dem Neuen Ritus vor, daß diese Änderungen
die Person des zelebrierenden Priesters ins Zentrum gerückt haben.) Auch hier irrt der altnostalgisch
gefärbte Autor. Der Priester wurde gerade durch die alte Messe in den Mittelpunkt gestellt. In der alten
Liturgie war es gerade nur der Priester, der überhaupt handelte. Die Gemeinde war mehr oder weniger aussen
vor. Ja, selbst ohne Gemeinde war eine Messe gestaltbar. Somit rückte die alte Messe gerade den Priester
in den Mittelpunkt. Der Vorteil der neuen Messe ist ja gerade die Einbeziehung der Gemeinde und damit
eine gewisse Relativierung der Rolle des Priesters. Die neue Messe ist keine One – Man – Show wie die
von den Altnostalgikern gerne als alleinheilsbringend titulierte alte Messe.
Bach ist mir tausend Mal lieber ich komme soeben von einer Aufführung von Bachs Matthäus Passion zurück.
Diese Musik steht haushoch über der Trivialität des NOM des Frevlers Montini. Hier spricht eine tiefe
Ehrfurcht vor dem Kreuzesopfer unseres Herrn und Erlösers. Gerade wegen dieser Ehrfurcht ist dieses Werk
von erhabener Schönheit.
Kniebeuge? Werte Galatea: ist es so durchaus menschenfeindlich, zu glauben, dass Gott durch Kniebeugen
mehr gehuldigt wird als durch Gospels? Wenn ich das zum Prinzip erhebe, sicherlich. Christus hat uns ja
leider beim letzten Abendmahl keine liturgischen Büche rund Anweisungen hinterlassen. Viele der heute
gebräuchlichen kamen durch die verschiedenen Phasen der Inkulturation des christlichen Glaubens in Gebrauch.
Knien, Händefalten: das sind Bräuche aus dem Germanentum, die der frühen Kirche fremd waren. Sie kommen
aus der Leistung des Lehenseides. Sie sind wertvoll. Aber ist die Form der Liturgie bis in alle Details
zeitlos? Mir ist nicht bekannt, dass die Kirche diesen Anspruch jemals erhoben hat. Jederzeit könnten
neue legitime Formen von Liturgie approbiert werden – was ja nicht sinnvoll wäre: es soll ja nicht alles
zerlaufen, eine Kultur, ein Kontinuität da sein. Grundsätzlich aber kann Gospelgesang ein ebenso hochwertiger
Akt sein, Gott die Ehre zu bringen, wie andere Formen. Die Kniebeuge ist nicht „göttlichen Rechtes“,
Gospel auch nicht. Himmlische Liturgie sprengt alles, was wir uns vorstellen können. Ich wünsche mir,
dass alle Menschen Wege finden, Gott gemäß ihrer Befähigung und Fähigung Dank zu sagen, in Psalmen,
Hymnen und Liedern …! (Hal… darf ich jetzt nicht schreiben! ) SignSal
Liturgie Ich darf hier erinnern, daß die aktive Teilnahme der Gemeinde altkirchlicher Traition entspricht
und im Osten grundsätzlich noch lebendig ist. Allerdings kennt der gesamte Osten ausschließlich die
missa cantata. Das Rezitieren von Texten durch die Gemeinde gibt es bei uns erst seitdem 18. Jahrhundert.
#39 Mannheimer † 21:55:25 | Freitag, 20. März 2009
Galatea: menschenfeindlich? Wie kommen Sie denn jetzt darauf? Es ist nur einfach so: Sie mögen die alte
Messe. Fein. Ist auch nichts dagegen zu sagen, solange Sie es genau so benennen, nämlich dass Sie – als
Mensch – auf die alte Messe stehen, sie schön finden, erhaben, was weiss ich. Zu sagen allerdings, „Gott
will es!“ ist albern, denn was die Form des Ritus angeht wissen wir nicht, was Gott will. Ich gehe davon
aus, es ist ihm wurscht. Und ich sehe auch kein Problem darin, diese Messe neben dem NOM ordentlich zu
zelebrieren (also im Gegensatz zu „ausserordentlich“). Man kann und sollte kirchlicherseits einfach beides
anbieten und die Menschen wählen lassen. Was davon nun „vollkommener“ (lustiges Wort übrigens – so wie
perfekt – perfekter ^^) ist, lässt sich nicht klären. Ich mag den NOM und Gospel-Gottesdienste sind
auch toll. Ich hatte mal das Vergnügen, eine reisende Gospel-„Crew“ zu sehen. Mitreißend! Toll. Die
trid. Messe ist nicht so mein Fall, was aber auch daran liegen mag, dass ich mi dieser Form eine andere,
eine enge Kirche in verbindung bringe.
Sehr geehrter Herr Mannheimer, ist es so durchaus menschenfeindlich, zu glauben, dass Gott durch Kniebeugen
mehr gehuldigt wird als durch Gospels? Die Menschen sind, wie sie sind. Und werden sich auch nicht ändern.
Ist es so durchaus menschenfeindlich an die Sakramente der Kirche zu glauben? Ist es so durchaus menschenfeindlich,
in der Tridentinischen Messe, mit all ihrem Reichtum, der Gregorianik, an der jeder Gläubige teilnimmt,
an den Gebeten, die jeder mitlesen kann, eine vollkommenere Art, vor seinen Schöpfer zu treten, zu sehen?
Ist es auch menschenfeindlich, von einem Menschen zu verlangen, sich niederzuknieen, um den Leib Christi
zu empfangen? Worum geht es? – Darum, den Menschen am besten die Offenbarung zu offenbaren. Und um nichts
anderes. Danke aber, dass Sie mich Siezen.
#35 Mannheimer † 21:22:31 | Freitag, 20. März 2009
Galatea: Was ist schwer zu verstehen? deswegen ist es demzufolge auch egal, wie man ihm huldigt Dieser
Teil Ihrer Polemik ist durchaus zutreffend. Es geht Gott um die Herzen der Menschen und nicht um das Ritual.
Ob das nun wie die trid. Messe ausschaut oder wie die Gospel-Gottesdienste der Afro-Amerikaner – DAS ist
ihm wurscht.
Signum Salutis :(3 :)3 Wie Liturgie sein kann… zeigt NOM in der Gegenwart, gut formuliert :(3 :)3 :(3
:)3 :(3 :)3 :(3 :)3 :(3 :)3 :(3 :)3 :(3 :)3 :(3 :(3 :)3 Wie Liturgie sein kann… zeigt NOM in der Gegenwart,
gut formuliert :(3 :)3 :(3 :)3 :(3 :)3 :(3 :)3 :(3 :)3 :(3 :)3 :(3 :)3 :(3 :(3 :)3 Wie Liturgie sein kann…
zeigt NOM in der Gegenwart, gut formuliert :(3 :)3 :(3 :)3 :(3 :)3 :(3 :)3 :(3 :)3 :(3 :)3 :(3 :)3 :(3
:(3 :)3 Wie Liturgie sein kann… zeigt NOM in der Gegenwart, gut formuliert :(3 :)3 :(3 :)3 :(3 :)3 :(3
:)3 :(3 :)3 :(3 :)3 :(3 :)3 :(3
Lieber DJM, Ich danke Dir herzlich für die lichtvolle Seite der Kirche. Ohne unsere Heiligen wäre die
Kirche untergegangen. „Francesco, baue meine Kirche wieder auf.“ „Bruder Papst, darf ich das Evangelium
verkünden?“ „Meinetwegen verkündest du es den Schweinen!“ Drei Tage später: „Bruder Papst ich war gehorsam.“
Franziskus hat mich als Bub so berührt, dass ich als junger Erwachsener hauslos gelebt habe und mit Erlaubnis
der Kirche in der Verkündigung tätig war und bin. Nun wissenS wieder ein bisserl was von mir. T pace
e bene :(3
Guten Abend, Herr Ruhrgebietler. Ich war heute schon in der Ordentlichen Messe. Casey hat freilich recht,
wenn man voraussetzt, dass es in der Hl. Messe vor allem anderen um Gott geht. Herr Mannheimer, deswegen
verstehe ich nicht, wenn Sie zitieren: Gott braucht beides nicht, aber wir brauchens als Ausdruck unseres
Glaubens. Jeder wie er es mag und Kann Gott hat uns erschaffen. Gott hat sich zu uns hinabbegeben. Gott
hat zugelassen, dass sein Sohn ans Kreuz genagelt wird. Wenn ich Ihr Zitat interpretieren darf: Gott braucht
weder die alte noch die neue Messe, da ihm beides herzlich egal ist, deswegen ist es demzufolge auch egal,
wie man ihm huldigt, es ist ihm ja egal, und also uns Menschen daher überlassen, am Sonntag in die Kirche
zu gehen oder in den Swingerclub. Es ist ja egal, er braucht uns nicht. Gott ist es ja ohnehin, raten
Sie einmal – egal, was wir tun oder lassen. Außerdem sind wir nur Menschen. Da menschelts hatl. Das war
Polemik.
Anno 1570 wurde die Missa Tridentina modern. Sie war passend damals und ist nicht verkehrt. Ich kenne
sie und kann die Texte auswendig. Im Seminar wurde sie vor dem Vatikanum in jedem Winkel für die armen
Seelen zelebriert, als hätte Jesus einen Stipendien-Totenkult gestiftet. Wenn das Geld im Kasten klingt …
na ja. Als junger Katholik war und bin ich über die Reform glücklich. Eine lebendige Eucharistiefeier,meditativ
oder mit Saitenspiel (Guitarre), Posaunen und Schlagzeug ist mir lieber, als das fromme Geschleiche und
das Genuschel vor Kerzenleuchtern und Blumenstöcken. an der Wand. Sicher, wer das mag, soll es haben.
Gott braucht beides nicht, aber wir brauchens als Ausdruck unseres Glaubens. Jeder wie er es mag und Kann.
:(3
@Schalom Man kann die Zeit von damals nicht mit heutigen Maßstäben vergleichen. Paracelsus hat sich
auch gegen Hexen ausgelassen. Die Leute hatten damals salop gesagt, viel weniger Einsicht in den Glauben
als heute. Dennoch geschah das nicht alles im Sinne des „Glaubens“ sonden und das wollte ich in meiner
AW noch heraus streichen, im Sinne des ABERGLAUBENS. Überall dort, wo die Leute vom Glauben abfielen,
ermöglichte das jenes Greul über das wir heute in den Geschichtsbüchern lesen. Im Namen des Kreuzes
wurden damals wie heute auch Menschen heilig und gerade das Mittelalter hat hier wunderbare Heilige hervorgebracht!!!
Kein „Umbruch“, sondern ein völliger Abbruch Die konziliare Kirche hat eine völlig neue Liturgie geschaffen,
die einen absoluten Bruch mit der katholischen Messe darstellt, vgl. hierzu „Kurze kritische Untersuchung
des NOM…“ der Kardinäle Ottaviani und Bacci. Diese Schrift wurde Montini – auch Paul VI genannt – vorgelegt,
der darauf hin den „NOM“ mit einem Vorwort versehen ließ, das im katholischen Sinne verstanden werden
kann, aber nicht muss, denn das Vorwort ist nicht die Liturgie selbst, sondern eben nur ein Vorwort. Die
nachkonziliare „Liturgie der Messe“ und auch der anderen liturgischen Bücher bricht ohne wenn und aber
mit der katholischen Tradition: „An diese jedoch ist das katholische Gewissen für immer gebunden.“ So
heißt es in der Untersuchung des Leiters des ehemaligen Heiligen Offiziums des Kardinals Ottaviani und
seines Mitbruders Kardinal Bacci. Die Bemühungen des gegenwärtigen Papstes den „NOM“ zu katholisieren,
sind nur täuschendes Makeup und können keine Lösung darstellen. Man sehe diese eigenartigen Feiern,
denen er in Afrika selbst vorsteht.
Menschen,die immer das letzte Wort haben müssen und immer eine Erklärung zu wissen glauben, sind sehr
sehr arm dran und das wissen die Menschen auch. Im Übrigen Um mir bei zukommen,muß man sich was anderes
einfallen lassen.
Liturgie? O, ihr Kleingeister. Wem nicht klar ist, dass die sog. „neue“ (das heißt einer Reform unterzogene)
Liturgie kein gewaltiger Gewinn ist, dem ist nicht zu helfen. Warum behaupten hier immer wieder Halbgebildete,
der Priester sei schon immer in Trippelschritten an einem Wandaltar hin- und hergelaufen und habe das
Evangelium in eine symbolische Richtung der Gottfernen gelesen? Waren Leute wie Jungmann oder Parsch Trottel?
Wofür hat Jungmann die ganzen alten Missale und Quellen durchforstet? Glaubt Ihr ernsthaft, Augustinus
hätte soetwas wie eine „tridentinische Messe“ zur Wand gefeiert? Prozession, Verkündigung (und zwar
wirkliche, als Teil der Liturgie und keine, die außerliturgische Katechese ist), Verteilung der Aufgaben,
wie es das Vorwort zum Messbuch steht: Lektoren, Kantoren (und keine „One-man-show“ eines allein zelebrierenden):
darin liegt doch so ein ungeheurer Reichtum! Wie schön, wenn in der Osternacht eine ganze Reihe von Lektor/innen
und Kantor/innen die Lesungen liest! Wenn Liturgie ästhetisch zeigt, was sie sein möchte: Frage und
Antwort zwischen Gott und Mensch, zwischen Zelebranten und Mitfeiernden! Nie wieder Gemeinden, die stumm
dasitzen, während vorne einer murmelt. Das hat mit echter Liturige nichts zu tun! SignSal
nundenn Allein in meiner Heimat sind nach dem 30 jährigen Krieg Frauen, Männer und vor allem auch elternlose
streunende Kinder von der Justiz des Salzburger Erzbischof durch Feuer und Schwert ermordet worden. dass
der Teufel gezielt in der Kirche wühlt und sie vergiften will ist wohlbekannt. Nur ist er nicht blöd
und passt seine Strategie jeweils der Zeit an. Damals husste er jene auf die hinter denenen die in jedem
schrägen Vogel einen Hexer sahen, heute steht er hinter den Linkskatholiken die sagen: Gott ist eine
Vorstellung und es gäbe gar geine Sünde ausser dem Verstoss gegen die Prinzipien der frz Revolution.
Insoferne sind der böse Teil der Inquisitoren die direkten Vorfahren der häretischen Liberalkirchler.
Ein roter Faden der sich durchzieht
@caritatem Der Stolz stirbt zuletzt. Der abrupte Umbruch erfolgt durch den Entzug der Hoffnung. Wenn alles
trostlos scheint und die Melancholie sich breit macht. Wenn einem die Welt schon vergessen hat. Der Friedhof
ist voll von vergessenen Leuten…
Lieber DJM, Ich bin noch eine Antwort zu den dunklen Seiten der Kirchengeschichte schuldig: Es wurden
nicht nur Frauen als Hexen verbrannt, es wurden Millionen im Namen des Kreuzes ermordet: Heiden, Schamanen,
Juden, Muselmanen, Ketzer, Indios … Der Papst hat die Archive der Ketzer und Hexenprozesse für die
Wissenschaft öffnen lassen: Wir dürfen die Augen vor den dunklen Seiten der kirche nicht verschließen.“
Allein in meiner Heimat sind nach dem 30 jährigen Krieg Frauen, Männer und vor allem auch elternlose
streunende Kinder von der Justiz des Salzburger Erzbischof durch Feuer und Schwert ermordet worden. Ich
konnte in die Akten einsehen. Es wird einem schlecht davon. Dank den Jesuiten ist der Wahnsinn beendet
worden.
@caritatem aber nein, gar nicht. Die Geschichte hat ihren Sinn gehabt. Erst neulich haben sich Unser Papst
und der französische Präsident wieder über eine mögliche Einheit von Kirche und Staat unterhalten.
Ist ja ganz klar. Es geht um die christlichen Werte. Man hat logischerweise erkannt, dass diese Werte
die einzig wahren sind. Zudem kann auch kein Volk auf so einen reichen geisteswissenschaftlichen Bildungschatz
zurück greifen, wie das christliche Abendland. Das ist freilich meine bescheide Meinung, doch es ist
klar, dass die christlichen Werte, die einzig pädagogisch richtigen sind. Sonst hätte Paulus bei den
Griechen als er dort erledigt ankam, gar nichts ausrichten können. Ja, das Licht leuchtet in der Finsternis
und die Finsternis hat es nicht erfasst…
Schon schlimm wenn ein Mensch der sich als Christ verstehen möchte und sich teilweise als Moralapostel
aufspielt,so argumentiert.So weit sind die Edelkatholiken Es wäre besser den zuhalten.
Eben,die Gerechten das arme Volk hat den Machtstaat „Kirche“über die Zeit hinweg getragen,nicht die ,die
Ämter hatten oder haben. Wer sich wagte gegen den Aufbau Kirche zustellen,wurde verbrannt,gefoltert,aus
dem Weg geräumt! Was ja heute in gewisser Weise auch noch stattfindet !
@caritatem Hmm, na ich schätze in der Kirche waren halt immer schon Sünder. Die Gerechten hat Jesus
ja auch nicht zur Umkehr gerufen. Dh. die haben sich halt durch die Kirche in all den Generationen nicht
angesprochen gefühlt. Kirche ist halt das Damokles-Schwert…