(kreuz.net) Kürzlich erklärte Christoph Kardinal Schönborn von Wien die Idee der Erschaffung fertiger
einzelner Wesen durch Gott als „absurd“.
Bei einem Vortrag in Wien zum Charles-Darwin-Jahr sagte er:
„Kreationistische Thesen von einer Erschaffung der Welt in sechs 24-Stunden-Tagen sind absurd.“
Oder:
„Nein, die Idee der Erschaffung fertiger einzelner Wesen oder Arten ist absurd.“
Diese sei „so unhaltbar
wie die kreationistischen Thesen von einer Erschaffung der Welt in sechs 24-Stunden-Tagen, wie die pseudowissenschaftlichen
Spekulationen über eine »junge« Erde, über eine historische Deutung der Sintflut, etc.“
Doch der Kardinal hat seine absurde Kritik nicht weit genug geführt:
Es ist nicht weniger
absurd zu glauben, daß ein Schöpfer, der vollkommen und unfehlbar ist, erst Millionen von Zwischenarten
erschaffen muß, um endlich eine fertige Kreatur fertigzubringen.
Es ist absurd zu glauben, daß der
Schöpfer dafür Milliarden von Jahren braucht und seine Schöpfung nicht an einem Tag schaffen konnte.
Es ist absurd zu glauben, daß dieser Schöpfer bei der Schöpfung etwas dem Zufall überlassen hat.
Es ist absurd zu glauben, daß sich auch nur die geringste Form von Leben selbständig ohne Wirkung dieses
Schöpfers entwickelt haben.
Es ist absurd zu glauben, daß die Materie Intelligenz und die Fähigkeit
der Selbstorganisation und Selbststrukturierung besitzt.
Es ist absurd zu glauben, daß sich die Lehre
von der Evolution mit der Schöpfung durch einen Schöpfer in Einklang bringen ließe.
Es ist absurd
zu glauben, daß Brot vom Himmel regnen oder ein Mensch drei Tage im Bauch eines Wales überleben könnte.
Es ist absurd zu glauben, daß drei Männer in einem 2.000 Grad heißen Ofen nicht verbrennen.
Aber
die absurdeste dieser Absurditäten ist der Glaube, daß ein Mensch nach drei Tagen von den Toten auferstehen
kann.
Das gesamte Christentum und die christliche Glaubenslehre wird in der Welt des Kardinals zur Absurdität.
Sie wird „ad absurdum“ geführt, wo kein Glaube herrscht.
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123 Lesermeinungen
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#123 Karl Lukau 03:53:47 | Freitag, 26. August 2011
Ich danke für diese provokative Liste der Absurditäten und möchte dennoch ein weiteres Absurdum hinzufügen.
Es ist absurd zu glauben, daß alle Religionen und Glaubensrichtungen zum Himmel führen können.
BETRUF „Mit Freude begrüße ich die Initiative BetRuf. Sie ist eine Antwort auf die Gebetsnot und die
Gebetsfreude vieler Menschen unserer Zeit.“ Kardinal Dr Christoph Schönborn www.betruf.at/stimmen.htm
#121 schamane40 23:58:52 | Donnerstag, 26. März 2009
schließ deine augen und du siehst den bären, den schwarzen wenn die nacht sich anschickt zu messen wie
weites es noch ist von jeder gestalt die er annimmt zu jeder gestalt leser, da hilft dir kein zauber der
bär ist schon aufgebunden der bär nur für dich
Richtig austoben Warum sollte man auch Angst haben, vor dem schwachen Geschlecht? Wer die Peitsche braucht,
ist ein hilfloser Mann. Wahrscheinlich musste der Antichrist seiner Schwester, unter Androhung von Peitschenhieben,
täglich die Votze lecken.
Last but not least… Noch einen für Tante Elijahu: Jede Rohheit hat ihre Ursache in einer Schwäche.
(Lucius Annaeus Seneca) Damit dürfte ich ich den heutigen Kalenderspruch-Wettbewerb gewonnen haben.
#112 Elijahu † 23:35:43 | Donnerstag, 26. März 2009
Na Klärchen, alte Lesbe… …wieder den Männerhaß an anständigen Katholiken austoben? Naja, jetzt
wos bei dir so allmählich dem (verbitterten) Ende zugeht, wollen wir der alten Hexe ihren Spass mal lassen,
was. Alte Schnalle.
Und noch eine letzte Weisheit für heute, die ich jeder ordinären Kreuz.natter mit auf den Weg eben will:
Um klar zu sehen, genügt oft ein Wechsel der Blickrichtung. (Antoine de Saint-Exupéry) Und damit Gute
Nacht!
Auch völlig aus der Realität gegriffen: Den Reiz des Verbotenen kann man nur kosten, wenn man es sofort
tut. Morgen ist es vielleicht schon erlaubt. (Jean Genet) !!!!! Es kann sich lohnen, die Weisheit umzusetzen!
Der Kalenderspruch-Wettbewerb Seine eigene Dummheit zu erkennen, mag schmerzhaft sein, keinesfalls aber
eine Dummheit. (Oliver Hassencamp) –-> Neues kreuz.net-Credo?
Werter Luftsack, Sie erleichterten es Ihnen wie mir, wenn Sie einfach die ISBN des Werkes bekanntgäben,
aus dem Sie zitieren; ohne Ihre freundliche Vermittlung gelänge es mir gewiß, schneller zu lesen.
Ja, ja, Thomas von Aquin in der Suppe, Lord Nelson im Branntwein … und Elijahu in den Emissionen seiner
eigenen Hydroenzephalie … Jedem das Seine eben.
#103 Elijahu † 23:12:42 | Donnerstag, 26. März 2009
Der fromme Augustin Der hl. Augustinus wurde in Rotwein gekocht, um an seine Gebeine zu gelangen. In der
Bibel steht: „denn du gibst mich nicht der Unterwelt preis, noch lässt du deinen Frommen die Verwesung
schauen. Gott gibt seine Frommen also nicht der Verwesung preis, sondern lässt ihre Leichen von seinen
Jüngern in Rotwein kochen? Lohnt sich ja richtig zu den Frommen zu gehören.
#102 Mannheimer † 21:12:14 | Donnerstag, 26. März 2009
gekochte Menschen… ja, eklige Vorstellung heute… aber damals wurde das hin und wieder gemacht – und
nicht nur das. Kaiser Friedrich Barbarossa wurde nach seinem Tod zuerst in Essig eingelegt, um ihn zu
konservieren bis zur geplanten Grablege in Jerusalem… das hat nicht geklappt, also hat man ihn zerlegt
und in Teilen beigesetzt – das herz hier, die Knochen irgendwo anders… bäh.
#98 Mannheimer † 20:52:50 | Donnerstag, 26. März 2009
DJM: „Echt“ Klar ist die Aussage des Schöpfungsberichtes „echt“ – die Aussage ist: Gott erschuf die Welt.
(punkt) Keine Zweifel daran. Also nehme ich an der Aussage nix weg, denn viele Geschehnisse in der Bibel
sind einfach Bildsprache, bei denen eine Aussage transportiert werden soll, keine Geschichte. Wir müssen
uns rechtfertigen. Ja, sicher. Ich rechtfertige mein nachdenken damit, dass ich einen verstand habe, den
mir ER geschenkt hat. Hätte er Nachplapper-Roboter gewollt, dann hätten wir nur 500g Hirn vielleicht
und einen Schwanz zum wedeln.
#96 caritatem 20:43:02 | Donnerstag, 26. März 2009
Nein,wenn ich mich erinnere… wurde Thomas v.Aquin gekocht,da er sehr adipös war , um so besser an seine
Gebeine zu kommen ! PS:Lasse mich gerne belehren,falls ich nicht richtig liege…
@mannheimer Der hl. Augustinus wurde in Rotwein gekocht, um an seine Gebeine zu gelangen. In der Bibel
steht: „denn du gibst mich nicht der Unterwelt preis, noch lässt du deinen Frommen die Verwesung schauen.“
Apg 2,27 www.uibk.ac.at/…raum/bibel/apg2.html . Nun kann man darüber streiten, ob denn alle Heiligen
fromm waren, aber ich glaub schon. Eigentlich wird in der Apostelgeschichte ein Bezug auf den Psalm 16
www.uibk.ac.at/…raum/bibel/ps16.html von David genommen, wo man in der Einheitsübersetzung hierzu lesen
kann: „Denn du gibst mich nicht der Unterwelt preis; du lässt deinen Frommen das Grab nicht schauen.“
Hier ist also gar nicht die Rede von der Verwesung, sondern vom Grab. Aber gut, wenn Du Dir die Bilder
ansiehst, so wirst Du spät. bei dem Foto der hl. Rita von Cascia verharren und einsehen, dass Du Dich
irrst. Die Kirche hat keinen Grund, sich hinter einer Verschwörung gegenüber ihren Gläubigen zu verstecken.
Du meinst, die Schöpfungsgeschichte sei eine Geschichte, nun dann empfehle ich Dir mal die Bibel am Ende
zu lesen, worin steht: „Ich bezeuge jedem, der die prophetischen Worte dieses Buches hört: Wer etwas
hinzufügt, dem wird Gott die Plagen zufügen, von denen in diesem Buch geschrieben steht. Und wer etwas
wegnimmt von den prophetischen Worten dieses Buches, dem wird Gott seinen Anteil am Baum des Lebens und
an der heiligen Stadt wegnehmen, von denen in diesem Buch geschrieben steht.“ Offb 22,18-19 www.uibk.ac.at/…um/bibel/offb22.html .
Da die Bibel so als Ganzes erscheint, als Buch der Bücher, nehme ich nicht an, dass Teile davon unecht
seien. Wir müssen uns rechtfertigen.
Sehr geehrter Herr Shalom, vielen Dank für Ihren Auftrag. Leider sind derartige Handarbeiten recht aus
der Mode gekommen. Ich fahre Sie aber gerne zu Ikea, wenn Sie mögen, und bau Ihnen das Schränkchen auf.
Nachhaltig! Und für die Ewigkeit! Ihre Urenkerln werden noch Billy Birke loben! Würde ich nicht über
unsere, sondern die Vorfahren der Tibeter so positiv schreiben, dann wäre ein Handkuss Ihrerseits mir
sicher; so nur die übliche Häme. Wer kann, denke selber.
#92 Mannheimer † 20:02:51 | Donnerstag, 26. März 2009
DJM: Fein – und was hat das jetzt mit der Frage nach der Auferstehung Jesu zu tun? Nichts – und es beweist
oder belegt auch gar nichts. Das würde es, wenn ALLE Heiligen, oder ein ganz grosser Teil, nicht verwesen
würden. Aber die allermeisten Heiligen verrotten genauso wie andere Menschen auch. Hier mal ein paar
Infos dazu de.wikipedia.org/wiki/Wachsleiche. Was ich sagte ist einfach das: Die Schöpfungsgeschichte
im AT ist genau das: Eine Geschichte. Man kann nachprüfen, wie die Welt geworden ist was sie heute ist.
Es hat nicht „zack!“ gemacht und die Viecher waren alle so da wie wir sie heute sehen. Das belegen die
Fossilien (und andere Beweise, aber die sind eig nicht nötig, die Fossilien reichen vollauf). Jesu Auferstehung
hingegen hat keine nachprüfbaren Spuren hinterlassen – wie auch, schliesslich ist er ja aufgefahren.
Also die Schöpfungsgeschichte ist nachprüfbar, die Auferstehung nicht. Man kann also durchaus (so wie
ich und offensichtlich auch der intelligente Schönborn) die Schöpfungsgeschichte als das ansehen, was
sie ist, nämlich eine Geschichte, und trotzdem an die Auferstehung glauben.
@Mannheimer Betreffend Auferstehung kann ich nur Mitleid mit jemanden haben, der sich noch nicht mit dem
Phänomen der unversehrten Heiligen web246m.dynamic-kunden.ch/…aria/unversehrt.html auseinander gesetzt
hat. Den Rest an Info spare ich mir, weil ich mir denke, dass jeder Katholik den Tod und die Auferstehung
Jesu bekennt; ergo auch die unbefleckte Empfängnis.
#90 Mannheimer † 19:45:54 | Donnerstag, 26. März 2009
Elijahu: Äpfel und Birnen kann man nicht vergleichen, so wie Sie das tun. Jesu Auferstehung und die Evolution
als gleich „unglaubbar“ zu nennen, ist totaler Schwachsinn. Die Evolution läßt sich belegen – durch
Fossilien und heute auch durch die Genforschung. Jesu Auferstehung lässt sich weder belegen noch widerlegen.
Da gibts keine nachprüfbaren Fakten, keinen Forschungs-Gegenstand. Das muss man eben glauben oder es
lassen.
#89 Elijahu † 19:26:50 | Donnerstag, 26. März 2009
Schönborn der Ungläubige Warum der Herr Schönborn überhaupt noch Mitglied in der RKK ist, ist mir
ein Rätsel. Wenn es schon zu schwer für ihn ist, daran zu glauben dass Gott Menschen in einem direkten
Schöpfungsakt erschaffen kann, ohne evolutionäre Vorprozesse, wie kann er dann daran glauben, dass:
-Jesus Christus Blinde, Taube, Stumme, Lahme spontan heilte -Dämonen austrieb die sich sogar mit ihm
unterhalten haben und um seine Sendung wussten -bei mehreren Gelegenheiten Tote wieder lebendig machte,
darunter einen der tagelang im Grab gelegen hatte -Jesus schliesslich selbst von den Toten wiederauferstand
und vor den Augen seiner Jünger in einer Wolke in den Himmel auffuhr… Wie lässt sich der Glaube an
all diese Dinge, wie lässt sich für den Kardinalsdarsteller der katholische Glaube mit seinem anscheinend
ganz und gar „rationalen, aufgeklärten“ und ganz und gar antimetaphysischen Wissenschaftsverstand vereinbaren?
Der „Kardinal“ ist nur ein weiterer Ungläubiger auf einem Bischofsthron der an nichts mehr glaubt aber
wegen der diversen Brimbamborien bis zu seinem Exitus am Amt festkleben wird. Und bis Gott ihn (hoffentlich
schnellstmöglich) abberuft, wird er wohl auch weiterhin den Dienst seines Herrn und Meisters, des Teufels,
tun, und den katholischen Glauben relativistisch demontieren wo er nur kann.
#87 Mannheimer † 16:26:51 | Donnerstag, 26. März 2009
Jotef: Ja, ganz genau! Für etliche unsere Mitmenschen ist es aber noch absurder, dass wir alle ‘auferstanden’
sind. Aus toten Atomen nämlich. Ganz genau das ist das absurdeste. Was ist der Unterschied zwischen einem
lebenden und einem toten Menschen? Die genau gleiche Anzahl und Art der Atome – und doch lebt der eine
und der andere, der Tote, ist nur ein Haufen lebloser Materie. Das Leben an sich ist ein „Beweis“, also
zumindest ein starker Hinweis auf einen Gott, der es macht. Selbstverstädnlich beweist, „hinweist“ das
nicht auf einen bestimmten Gott, aber eben auf irgendeinen. ich bin wirklich ein Anhänger der Wissenschaft –
sie hat uns bisher sehr viel erklären können – aber an der Frage, was Leben ist und warum Leben ist,
scheitert sie.
Lieber Bruder Jotef*** der natürliche Tod ist eine selige Stunde. Franziskus nannte ihn „Bruder Tod“.
Ohne Bruder Tod kein Leben. Lächelnd drauf vorbereiten. Ars moriendi :(3 :(3 :(3
wem [(außer mir)] ist bewusst, dass die ‘menschliche Erfahrung des Todes’ im Widerspruch zur ‘göttlichen
Verheißung’ des EwigenLebens steht? Die Rückkopplung von Vegetarier N°2 lautet: „Aber die absurdeste
dieser Absurditäten ist der Glaube, daß ein Mensch nach drei Tagen von den Toten auferstehen kann.“
Klar ist das absurd. Für etliche unsere Mitmenschen ist es aber noch absurder, dass wir alle ‘auferstanden’
sind. Aus toten Atomen nämlich. Das, was in der RKK als ‘Auferstehung’ zelebriert wird, ist in Wahrheit
eine ‘Wieder-Auferstehung’. Alle klar?
O werte Schwester Galatea*** Ich möchte gleich einen Gotischen Schrank bei Ihnen bestellen. Zwei Jahre
Bauzeit ist drinn. Schwarze Mooreiche bitte. Und gewanden Sie sich mitelalterlich, es steht Ihnen. Mit
gäubigen Segensgrüßen Leni vent antum, procenta. :(3
#83 Vegetarier 13:54:07 | Donnerstag, 26. März 2009
Wissenschaft contra Glaube Kreationismus beruht auf dem Prinzip Dogma, während die Wisssenschaft, die
Evolutionsbiologie dem Prinzip Zweifel nach arbeiten. Kreationisten setzen das Dogma der Schöpfung fertiger
Arten voraus. Wissenschaftler stellen nur Hypothesen, die jederzeit widerlegt werden können. Die Evolutionstheorie
ist Grundlage aller Biologie. „Nichts in der Biologie ergibt einen Sinn außer im Licht der Evolution.“
(T. Dobzhansky) Zwei Sätze des Artikels treffen genau ins Schwarze, auch wenn die falschen Schlüsse
daraus gezogen werden: 1) „Es ist absurd zu glauben, daß sich die Lehre von der Evolution mit der Schöpfung
durch einen Schöpfer in Einklang bringen ließe.“ Führende Evolutionsbiologen und Philosophen wie Richard
Dawkins oder Daniel Dennett bestätigen dies. Sie ziehen allerdings den Schluss daraus, dass Agnostizismus/Atheismus
die einzig intellektuell redliche Haltung für einen aufgeklärten Menschen ist. 2) „Aber die absurdeste
dieser Absurditäten ist der Glaube, daß ein Mensch nach drei Tagen von den Toten auferstehen kann.“
Diese Lehre ist in der Tat vollkommen absurd. Wer nicht von Kindesbeinen indoktriniert ist und sich mit
der modernen Wissenschaft und Philosophie auseinander setzt, kann sich dem Schluss nicht entziehen, dass
das Leben nach dem Tod nur ein leeres Versprechen ist, das in erster Linie dazu dient, Macht und Autorität
durch Angst, Sühneversprechen und Hoffnung auf Erlösung zu legitimieren.
ABSURDISTAN und KATHOLISTAN bilden eine Union DORT, wo mit deutlicher Mehrheit geblaubt wird, das Leben
‘sei ein Geschenk’. Ein selbstgebauter Reim klärt auf: LEBEN – DENKT DER MENSCH BESCHRÄNKT, DAS LEBEN
SEI IHM JA GESCHENKT. DIESER IRRTUM WIRD VERZIEHEN, WENN WIR EINSEH’N: NUR G E L I E H E N
Galatea Auch sie können etwas schaffen – ehrlich, ich glaub ganz fest an sie. Sie können zum Beispiel
dafür sorgen, dass Deutschland wirklich ein offenes, tolerantes multikulturelles Land wird. Veranstalten
sie Demos gegen Rechts. Verteilen sie Flugblätter. Oder sorgen sie dafür, dass Deutschland ein wirklich
soziales Land wird. Arbeiten sie ehramtlich mit in Suppenküchen, Kleiderkammern, bei der Tafel… Es
gibt so viel, wo sie etwas tun können und auch schaffen können. Glauben sie mir, das verändert nicht
nur unser Land, sondern auch sie selbt. Los, sie können das schaffen.
Vielleicht, werte Galatea, sollten Sie allmählich die rosarote Verklärungsbrille Ihres eklektiztischen
Mediävismus’ abnehmen? Das Leben war damals häßlich, brutal und kurz; Privatsphäre ist eine Erfindung
der (frühen) Neuzeit – ebenso wie die meisten Errungenschaften, auf die sich Ihre (wie meine) zivlisierte
Existenz gemeinhin zu stützen pflegt. Und: Weil auch damals Menschen nicht anders waren als heute, haben
auch diese mit der Erhöhung der Produktivität und Steigerung der Ausbeutung die Geschichte menschlicher
Beschleunigung fortgesetzt.
#79 Mannheimer † 00:55:57 | Donnerstag, 26. März 2009
Och Galatea, das dürfen Sie auch! Suchen Sie sich ein Hobby!! Dann dürfen Sie sich auch 20 Jahre Zeit
nehmen für einen Schrank – oder man sollte sagen DEN Schrank, das schrankigste Möbelstück, was man
sich vorstellen kann, den Inbegriff des Schranks. Na los, auf auf!
#78 Stephanus 00:53:02 | Donnerstag, 26. März 2009
rffelfix mal ganz ehrlich… ich hatte sie doch an anderer Stelle aufgefordert, mal zu beweisen was sie
vertreten. Nicht nur Schaumschlägerei betreiben, ihre Worthülsen auch mal mit Inhalt füllen!!! Bitte,
sie habe tagtäglich hier Speicherplatz für die Ewigkeit zur Verfügung. Kostet nix!!! Und dann nicht
nur herumgrunzen, sondern auch mal selber Vorschläge bringen. Wenn schon jeder der nicht ihrer Meinung
ist, so der Heilige Vater, ein alter Depp ist, dann ist es an der Zeit, daß sie uns und auch den Heiligen
Vater mal aufklären, wie es denn nun richtig ist. Nun aber mal los… Sonst heißt es nachher noch, rffelfix
ist ein Dummschwätzer!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
#77 Erzbengel 00:51:57 | Donnerstag, 26. März 2009
Manamer, Du Armer ! *gg* Ich gestehe, ich habs auch schon lange aufgeschoben Aber macht ja nix, wie sagte
schon der olle William Shakespeare ? „Die Hölle ist leer ! Alle Teufel sind HIER !“ Gute N8
Also, mir, Herr riffelfix, gefällt das Mittelalter. Mir gefällt jede Zeit, in der die Menschen etwas
Bleibendes geschaffen haben. Die durften das damals. Die durften zehn Jahre lang an einem Werk schaffen,
z.B. an einer Bibelabschrift, oder ein halbes Jahr an einem Schrank. Ohne Gewerkschaft oder Gleichstellungsbeauftragte.
Das kommt der menschlichen Natur entgegen: etwas schaffen. Heute sieht man daran nicht mehr die Leistung,
sondern nur den Umstand, dass möglicherweise Frauen/Kinder/Männer oder sonstwer ausgebeutet wurden.
Der Natur etwas, und zwar eine Zivilisation in solcher Größe, abtrotzen, das ist zweifelsohne aber eine
Leistung, gegen die ihr kleingeschreibsel – oder meins – nur noch ein Fliegenschiss ist. Dass Menschen
überlebt haben, und das mit dieser Würde, wie sie das Mittelalter überliefert, werden Sie, Herr riffelfix,
wohl kaum zu schätzen wissen, obgleich Sie der Tatsache schon allein Ihre physische Existenz verdanken.
#74 Erzbengel 00:45:58 | Donnerstag, 26. März 2009
Mich deucht unser lieber Mannheimer war immer noch nicht beichten Wennst so weitermachst, musst bald
deine neunschwänzige Geissel aus dem Keller holen *gg*
#73 Mannheimer † 00:43:57 | Donnerstag, 26. März 2009
rifflefix: Mehr beten!!! Viel mehr!! ist wirklich ein guter Rat! Alternativ ginge auch: schlafen. denn
wer betet (am besten den Rosenkranz, das ist wie meditieren, dabei denkt man nicht, OOOOOMMMMM!) oder
schläft, schwätzt keine Scheisse (also sündigt nicht).
#72 Elijahu † 00:43:57 | Donnerstag, 26. März 2009
Der Sohn Gottes steht bereit, die Heidenvölker gemäss Offenbarung des Johannes zu vernichten Leg dich
ruhig mal mit uns wahren Katholiken an, du gottlose ungläubige Pfeife. Dann wirst du mal erfahren dürfen
warum keine noch so gottlose Staatsmacht es bisher geschafft hat, der katholischen Kirche beizukommen.
Da wo ein Nero scheiterte, werden auch die gottlosen Häretiker und Heiden in Europa scheitern. Wir fürchten,
im Gegensatz zu euch gottlosen Heiden, den Tod nicht; denn wir kommen bei unserm Ableben ins Paradies,
ihr Heiden aber, ja auch ihr wisst im Grunde eures Herzens was für euch auf dem Spiel steht. Also legt
euch ruhig mal mit uns an. Ihr werdet schon sehen was dabei für euch rumkommt, ihr gottloses Pack.
Soweit mir bekannt (und einsichtig), werter Elijahu, steigt der Wahrheitsgehalt einer Behauptung nicht
mit der Häufigkeit ihrer Wiederholungen. Die Wiederholungsrate läßt bestenfalls den Schluß auf die
Intensität der Überzeugung des Behauptenden zu.
#70 riffelfix † 00:39:34 | Donnerstag, 26. März 2009
blödsinn permanent es ist erstaunlich, dass in dieser web-seite offenbar wird, dass mittelalterliche
glaubenskrieger und ketzer bis heute überlebt haben. – schwere sünde, exkommunizierte ketzerminister,
von rom abgesetzt werden – ich schlueese daraus dass eo ipso wenig vernunftbegabte „gläubige“ sich hier
herumtreiben, die der meinung sind dass das diktat roms noch so wie im mittelalter die wahrheit sei, ich
kann euch sagen – der pontifex mamimus kann sich von mir aus brausen gehen und die ganze wahrheit eurer
kirche dazu. es lebe der vernunftbegabte, humanistische, frei mensch, es lebe die verantwortungsvolle
schwangerschaftsunterbrechung, es lebe die benützung von kondomen solange es nichts besseres gegen aisds
gibt, es lebe der lustbezogene umgang der menschen miteinander, es lebe die friedvolle existenz von homos
und lesben usw.usw. ihr könnt euch mit euren weisen büchern eingraben, euch damit einmauern lassen oder
in ein kloster türückziehen – aber es unterlassen zu versuchen die leute zu verblöden, sowie es euer
herr benedikt in afrika versuchte, nachdem dies in europa nur mehr schwer möglich ist. ora et labora
heißt es, also macht dies, vom verblöden der leute steht nichts.
#69 Mannheimer † 00:38:52 | Donnerstag, 26. März 2009
Sinngemäßes Zitat aus einer weisen Simpson Folge: Szene: Lenny und Barney als Kinder stehen an einem
Wunschbrunnen, wefen Münzen rein und wüschen sich was. Lenny: Ich wünsch mir den Weltfrieden! Barney:
Ich wünsch mir nen Weltkrieg! Lenny: Stimmt, is auch viel cooler!
#67 Elijahu † 00:35:04 | Donnerstag, 26. März 2009
Es braucht einen neuen Religionskrieg in Europa Es wurde hier ja schon hundertmal festgestellt dass Schönborn
ein Häretiker ist und somit exkommuniziert. Er ist nicht die Ausnahme, sondern die Regel unter den schlechten
Hirten. Verwunderlich ist einzig und allein die seit Jahrzehnten anhaltende Funkstille aus dem Vatikan,
denn dass man gewisse vom Glauben abgefallene Bischöfe in Österreich einfach ungestraft immer weiter
machen lässt, das lässt Böses ahnen. In Ländern wie Österreich, Deutschland, den USA und der Schweiz
ist zu diesem Zeitpunkt ein reinigendes Schisma schlicht unvermeidlich. Die katholische Tradition muss
in diesen Ländern aus dem Schatten der Vefolgung und Unterdrückung hervortreten und die abgefallenen
Bischöfe aus dem Hause Gottes jagen. Mit Leuten wie Schönborn kann es keinen Frieden geben. Das sind
Wölfe im Schafspelz die wesentliche Dogmen der katholischen Kirche leugnen und Irrlehren verbreiten um
den gottlosen Heiden, den Schosshunden des Teufels, zu schmeicheln. Da Rom keine Konsequenzen zieht, sind
wir aufgefordert dies zu tun. Unser Ziel darf nicht weniger sein als die vollkommene und komplette Vernichtung
dessen, was sich in den abgefallenen Ländereien zu Unrecht Katholische Kirche nennt, mit allen Mitteln.
Auf den Ruinen dieses Religionskrieges können wir dann das Banner der katholischen Tradition neu errichten.
Nur mal langsam, werter Wurzelpeter, wie ich vermute, werden Sie wohl kaum als apostolischer Konsistorialzensor
befugt sein, namens und auftrags der Kirche Entscheidungen über die Zusammensetzung des Heiligen Konsistoriums
zu treffen. Ebensowenig üben Sie wahrscheinlich keine ordentliche ausführende oder richterliche Kirchengewalt
aus. Solches geht, wie ich – schon mangels irgendeiner potestas ordinaria propria oder delegata – unterstellen
muß, ohne ordentliche Untersuchung gleich gar nicht. Kurz gefragt: Wer sind Sie, daß Sie sich anheischig
machen wollen, derartige Urteile abzugeben oder einzufordern (!)?
#63 Petrus Radii 22:26:55 | Mittwoch, 25. März 2009
Ketzer absetzen! Das wiener’sche Rotkaeppchen zeigt ziemlich unbestreitbar, dass er ein Ketzer ist, da
er die Allmaechtigkeit Gottes und die Wahrheit der Hl. Schrift klar leugnet. Daher ist er ipso facto latae
sententiae von der Gemeinschaft der katholischen Kirche ausgeschlossen. Entweder muss er sich abdanken
oder von Rom abgesetzt werden. Alle Katholiken seien gewarnt, dass es eine schwere Suende ist, ausgenommen
des Todesfalls, sich die Sakramente von exkommunizierten Ketzerministern spenden zu lassen. Katholiken
haben deshalb die schwere Pflicht, den gottesdienstlichen Handlungen des oeffentlichen Ketzers, Christoph
Kardinal Schoenborn, zu meiden. ich bitte instaendig den Pontificem Maximum, Benedikt XVI., die obliegenden
Sentenz gegen Seine Eminenz sofort oeffentlich zu deklarieren, damit die eine, wahre, katholische Kirche
nicht weiter beschaedigt werde, und „die Kleinen“ nicht abgestossen werden!
Tag, aber keine Nacht. Die Schöpfungstage sind wie die Tage nach Herabkunft des himml. Jerusalem. Zwischen
den Tagen zur Zeit der Schöpfung gab es keine Nacht. Das stellte bereits Augustinus anhand der Genesis
fest: „Es wurde Abend. Es wurde Morgen. Ein Tag… Es wurde Abend. Es wurde Morgen. Der zweite Tag.“ Von
Nacht steht nichts. Insofern darf nicht als gesichert gelten, dass die Tage genau 24 Stunden dauerten.
Das Fehlen der Nacht lässt zwar eher auf kürzere schließen, ein Seher behauptete jedoch, nach der Wiederkunft
Christi, wenn das himmliche Jerusalem auf Erden herabgekommen ist, seien die Tage 36 Stunden lang. Woher
er das hat, weiß ich allerdings nicht. Auf jeden Fall steht ja bereits in der Offenbarung: „Nacht wird
dort nicht sein“ und „die Stadt bedarf weder der Sonne noch des Mondes, denn Gott der Herr erleuchtet
sie.“ Wenn also die Schöpfung wieder neu errichtet ist, wird sie wieder in den ursprünglich vollkommenen
Zustand gelangen („Ich bin das Alpha und das Omega, der Anfang und das Ende“), und man kann durchaus aus
den in der Offenbarung geschilderten Tagen nach Errichtung des Friedensreiches auf die Schöpfungstage
schließen und umgekehrt. Wenn das himmliche Jerusalem kommt, wird es auch keine Nacht geben, jedoch eine
Dämmerung, um die Tage voneinander zu unterscheiden, wie es in der Genesis steht. Ebenso kam das Licht
während der Schöpfungstage nicht durch die Sonne (diese wurde ja erst am vierten Tag erschaffen), sondern
von Gott dem Herrn selbst.
So einfach ist das aber auch nicht Gerade in der Forschung über die Entstehung der welt und die Erschaffung
des Menschen gibt es nur Theorien. Der Schöpfungsbericht(e) ist wohl erst tausende Jahre nach der Sintflut
nach mündlichen Überlieferungen erstellt worden und ist zudem noch durch zeitgemäße Theologie beeinflußt.
Aber trotzdem glaube ich das die wissenschaftlichen Theorien noch gewaltig über den Haufen geschmissen
werden, denn die Schöpfung ist nicht ein Fingerschnipp Gottes der dann sich selbst überlassen wurder,
sondern ein bewußter Schöpfungsakt.
Eminenz – Gehen Sie in Pension! Sie haben genug zerstört, Eminenz, jetzt haben Sie sich Ihren Ruhestand
wohl verdient. Gehen Sie in die nächste Klinik, vielleicht zu Fiala, womöglich gibt es auch dort für
Sie Hilfe!
Schöpfungslied und Schöpfungsgeschichte am Anfang der Bibel (Genesis) sind keine naturwissenschaftlichen
Berichte, sondern wertvolle religiöde Glaubenszeugnisse der damaligen hebräischen Verfasser. Die Bibel
sagt uns WER die Welt erschaffen hat. Die Naturwissenschaft untersucht WIE die Welt geworden ist. Beides
ist heute für Theologen, Religionswissenschaftler und Wissenschaftler kein Widerspruch mehr. Nur Fundamentalisten
und Atheisten haben damit ihre Probleme.
Die totale Evolution mit survival of the fittest ist übrigens wissenschaftlich ziemlich out, man kommt
immer mehr zu der Überzeugung das auch gewisse Lebensweisen die Gene so ändern können das neue Arten
entstehen können.
Schöpfer und Schöpfung Anmut: Absurd ist noch an eine Schöpfungsgeschichte zu glauben, obwohl es eindeutige
Indizien für Evolution gibt. Das was aussieht wie ein Widerspruch,widerspricht sich nicht unbedingt.
Man kann Schöpfer und Schöpfung getrost nebeneinander gelten lassen,egal wie lange die Schöpfung gedauert
hat. EVOLUTION UND SCHÖPFER SIND KEINE WIDERSPRÜCHE. Aber eine Schöpfung ohne Schöpfer gibt es nicht,und
aus dem Nichts ist noch nie etwas geworden.
Ich staune nur, wie „wohl“ sich die Frömmsten hier fühlen, in all den Gefahren, Freimaurern, Kinderschlachtungen,
kirchenfeindlichen Kardinälen, Höllen, Teufeln, Homoperversitäten und in ihrer eigenen Selbstgerechtigkeit.
O Heiland der Welt !
Was der Kardinal wirklich sagte Leider hat der Artikelschreiber die Ausführungen Kardinal Schönborn
nicht verstanden bzw. bewußt falsch widergegeben. Wem interessiert, was Schönborn wirklich sagte, möge
lesen auf: www.kath.net/detail.php?id=22299 Wer lieber vor sich hinschimpfen mag, möge am Stammtisch
sich sinnlos betrinken oder hier weiter vor sich herschimpfen…
Die grundlegenste Absurdität ist, dass überhaupt etwas existiert. Viel verständlicher wäre, dass nichts
existiert! Wir können die Ursache dessen, warum es etwas gibt und nicht nichts, nicht erfassen. Wir können
aber erfassen, dass alles eine Ursache hat. Wir können erfassen, dass alles eine Zweck hat. Wir können
erfassen, was gut und böse, Sünde, ist. Die katholische Religion hat als einzige ein von Jesus Christus,
Gott-Sohn, gestiftetes und von Gott-Vater abgeleitetes Sakrament der Buße und Sündenvergebung. Diese
Führung allein ermöglicht es, uns individuell und in der Generationenfolge zur Heiligkeit zu entwickeln.
Dieser Glaube – er ist eine unübertroffene „Weltanschauung“ soll komplementär zur Wissenschaft betrachtet
werden. Teile des Alten Testamentes sind gemeinsame Überlieferungen der frühen Zivilisationen, wie etwa
der „Sintfut-Bericht“, der über weite Sequenzen fast wortgleich dem sumerischen Gilgamesch-Epos entspricht.
Als Wurzel ist das alte Testament unverzichtbar, doch das Neue Testament ergibt erst den Sinn und die
Erfüllung des AT. Viel „absurder“ als der von Schönborn kritisierte Schöpfungsbericht, der im Großen
und Ganzen, vom Zeitablauf her, durchaus den heutigen wissenschaftlichen Erkenntnissen entspricht, ist,
dass er als Kardinal der Hl. Römisch-Katholischen Kirche die straflose Abschlachtung der ungeborenen
Kinder im Mutterleib unterstützt und das Geld der Kirchensteuerzahler missbraucht, indem er Institutionen
finanziell und ideell fördert, die „Beratungsscheine“ für Abtreibungen ausgeben und Abtreibern die „Beratung“
zutraut!
stimmt leider Der Herr Kardinal ist in Absurdistan zu Hause, Mitte Februar tobte er noch gegen den Papst ,
machte ihm Vorschriften welche Bischöfe er ernennen darf, und jetzt auf einmal meint er was für ein
Skandal die Medienberichterstattung von der Papstreise in Afrika ist, weil entstellt und verkürzt berichtet
wird.
@matt3 Na dann mach dich doch einfach mal schlau. Wenn du einen eigenen Planeten haben willst, auf dem
du den Schöpfer und Erlöser spielen darfst, musst du allerdings im Tempel der Mormonen verheiratet sein,
sonst kannst duz nur ein Engel werden. Also vorausgesetzt natürlich, du trägst immer die heilige Unterwäsche
und enthältst dich des kaffee und Suppengenusses. Und wer jetzt über die mormonische heilige Unterwäsche
lacht, dem sei gesagt, dass ein Skapulier auch nichts anderes ist.
@Stimme wenn das stimmt, was du über Mormonen erzählst, dann werde ich mich in Zukunft nicht mehr auf
die berufen. Ich habe nämlich den Eindruck du bringst das nur wegen mir auf, weil ich kürzlich Mormonen
erwähnte. Siehst du, so eitel bin ich.
ja, plausibelsten sind wohl noch die Mormonen. Die sagen, dass Gott ein Ausserirdischer ist, der auf der
Erde herumexperimentiert. Und wenn man gaaanz braver Mormone ist, wird man selber zum Gott und bekommt
einen eigenen Planeten und darf dann da auch herumexperimentieren. So stümperhaft wie diese Schöpfung
nach Ansicht der Gläubigen ist (Sünde überall, und die große Mehrzahl denkt gar nicht dran, auf den
„allmächtigen“ Gott zu hören) klingt die Mormonentheorie eigentlich ziemlich plausibel.
der Mensch erlangte die Erkenntnis… „jetzt ist der Mensch geworden wie unsereins, sodass er zwischen
gut und böse unterscheiden kann“ sprach Gott. Da steht von Erbsünde nichts! Das ist christ(ide)ologische
Erfindung und ein großer Betrug an der Menschheit!
#38 Mannheimer † 17:24:56 | Mittwoch, 25. März 2009
Stimme der Vernunft: Ja, eben: Abtreibung als Dienst am Nächsten Konsequenterweise müsste man es so
sehen, dass das Abmurksen eines persönlich sündenfreien Kindes ein Segen für selbiges ist, denn der
Limbus wäre ja ein ort der Seligkeit – deshalb hiessen die Damen, die Abbrüche früher so gemacht haben,
ja auch ENGEL-macherin. Nicht umsonst.
@ Mannheimer eine Ursünde, eine Trennung von Gott durch Sünde muss es gegeben haben, sonst ist das Kreuzesopfer
Jesu Christi wertlos. Es stimmt schon, Tiere können eigentlich nicht zwischen Gut und Böse unterscheiden,
es sei denn man hat es ihnen beigebracht. Tiere können aber ungehorsam sein. Ich will den Menschen vor
der Ursünde jetzt nicht auf die Stufe eines Tieres stellen, aber man sollte auch bedenken das die Tiere
heute, nach biblischer Sicht, ihre göttliche Bestimmung durch eine Ursünde nicht verloren haben. Das
kann in dem unendlichem Vertrauen an den Instinkt liegen.
@DJM. Naja, zumindest scheinst du ja kein „Lebensschützer“ zu sein, oder wünscht du den abgetriebenen
Kindern dieses schlimme Leben aus purer Bosheit („warum sollen es die besser haben als ich“)? Und wenn
angeblich die Kirchenväter so dachten wie du, dann versteh ich nicht, warum sich die Kirche nicht über
jedes Kind freut, dem dieses Jammertal erspart bleibt…
#35 Mannheimer † 17:13:18 | Mittwoch, 25. März 2009
Lycos: Ich vermute mal es gab sie nicht. Jedenfalls nicht so als Sünde – es ist eben der „Augenblick“
der Menschwerdung – d.h. die Entwicklung eines Bewusstseins, des Selbstbewusstseins und des Bewusst-Seins
der anderen um einen herum. in der Geschichte der „Ursünde“ ist ja auch nicht die Sünde das Hauptthema,
sondern eben die Frage nach dem Sterben müssen des Menschen und nach dem „Gut/Böse“-Unterscheiden-Können,
welches nur der Mensch hat. Diese „Sünde“ der Menschen musste man aus der Überlegung heraus einbauen,
dass man Gott unterstellt, rein gut zu sein – und dem Tod, dies nicht zu sein. Und letzteres ist der Fehler.
Der Tod ist ja nichts schlechtes.
#34 dope-rope † 17:11:57 | Mittwoch, 25. März 2009
ruhrgebietler b t y – get a new dope that give’s you hope. do waste my time. Bleiben Sie bei deutsch,
lol @mannheimer: Ich bin so müde und fertig, aber jetzt geh ich nach hause Juchuuh.
grundsätzlich Zustimmung… allerdings weist dieses Pamphlet in seiner Auflistung einen argumentationstechnischen
Bruch auf. Zunächst bedeutet man die Absurdität des ET-Glaubens, dann wird plötzlich in derselben Vortragsweise
aber mit verkehrter Intention die ungläubige Haltung des Kardinals anhand von Bibelstellen pointiert.
@Lycos Diese deutsche Romantik gewürzt mit einem Schuss Todessehnsucht, ja das hat schon was. Finden
Sie? Nun, ich glaube die zahlreichen Schriften der christlichen Geisteswelt regen in diesen Gefilden zum
Nachdenken an. Sehr zu empfehlen wären hier zB. die zwei Bände von Walter Tritsch – Mystik und Väter
der Kirche www.ilab.org/db/detail.php?lang=de&member… Das Ende der Spaßgesellschaft kann übrigens
auch Freude bringen und das sogar über den Tod hinaus. Nun, Jesus wollte, dass wir das Leben in Fülle
haben.
@ Mannheimer was die Ursünde genau war weiß wohl keiner, aber es muss wohl mehr als ein Biss in den
Apfel gewesen sein. Ich vermute mal das die Ursünde ein Ungehorsam war gespickt mit einem Mangel an Gottvertrauen.
#30 Mannheimer † 17:01:39 | Mittwoch, 25. März 2009
Lycos: Stimmt eigentlich. Und das hat dein allwissender Gott ja auch gewußt, … UND: Die Menschen wussten
ja nichteinmal dass sie einen Fehler begehen, denn unrechtsbewusstsein haben sie ja erst durch das Essen
der Frucht bekommen, nicht von deinem Gott. UND: Der allwissende und allmächtige Gott hat den Baum ohne
jeden Schutz in die Nähe der Menschen gebracht undihnen die Fähigkeit vorenthalten, gut und böse zu
unterscheiden. Vorsatz! Die ganze Geschichte ist – wenn man sie schon ernstnehmen will – von deinem Gott
so geplant und durchgeführt. Die Menschen trifft da keine Schuld! Stimmt eigentlich, so hab ich das noch
nie betrachtet. Die „ursünde“ hätte Gott ja eigentzlich nicht bestrafen dürfen, der Logik nach, denn
der Mensch soll ja nicht zwischen Gut und Böse unterscheiden gekonnt haben. Woran man wieder sieht, was
ich (ich weiser Mann! ) schon immer wusste: Das AT ist von Menschen geschrieben, um dich die Welt irgendwie
zu erklären – und damit eben nicht der Weisheit letzter Schluss, sondern oft eben einfach Märchen und
Geschichten – keine Geschichte!
@Samurai Naja, ich versuche den Menschen zu verstehen. Seuse schrieb hervorragende Texte. Auch Blaise
Pascal, der Mathematiker trug einen Gürtel, welcher einen Dorn nach innen gerichtet hatte, mit dem er
seine „sündigen“ Gedanken damit abstrafte, sich den Dorn in den Bauch zu rammen. Ja, Pascal soll oft
krank gewesen sein. Nietzsche im Übrigen auch. Aber darum geht’s ja nicht, sondern um die Tatsache, des
Wortes vom Hl. Thomas von Aquin: „Die geringste Strafe im Fegfeuer ist schlimmer als das größte Leid
auf Erden“ (weitere Infos www.adorare.de/armeseelen.html) Wir glauben daran, dass Gott gerecht ist. Wenn
er die guten Taten eines Menschen auf der Erde nicht vergelten kann, wird er es in der kommenden tun.
Mit den Sünden verhält es sich wohl ähnlich. Wenn die Sünden auf Erden nicht bereits gesühnt worden
sind, muss dies in der kommenden geschehen. Man denkt, wenn man beichtet habe man alles verziehen bekommen,
doch das ist nicht richtig. Man hat die durch die Sünde verlorene Gnade wiedererlangt, aber die Strafe
für die Sünde bleibt. Man muss sie sühnen, Buße tun. Dies ist auch das Mahnwort von Fatima und es
war auch das Mahnwort von hl. Johannes dem Täufer, der Christus ankündigte als den kommenden Messias.
Niemand kommt ihm aus. An ihm kommt niemand vorbei.
#26 Mrs.Cologne 16:52:10 | Mittwoch, 25. März 2009
Der Sinn der Selbstgeißelung… ist nicht der, dass Blut fliesst. Jemand der es so betreibt, dass es
dazu kommt, hat nicht verstanden um was es dabei wirklich geht.
@ DJM Diese deutsche Romantik gewürzt mit einem Schuss Todessehnsucht, ja das hat schon was. Das Ende
der Spaßgesellschaft kann übrigens auch Freude bringen und das sogar über den Tod hinaus. @ Hom(o)er
Simpson Ja, sehe ich ähnlich.