Erzbischof Zollitsch hat bewußt oder unbewußt falsches Zeugnis abgelegt
Die deutschen Bischöfe müssen das Soziale Königtum Christi anerkennen. Von Pater Franz Schmidberger, deutscher Distriktoberer der Piusbruderschaft.
Pater Franz Schmidberger
(kreuz.net/ fsspx.info, Stuttgart) Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Seine Exzellenz Erzbischof
Robert Zollitsch, habe der Piusbruderschaft anläßlich eines Vortrages vor dem ‘Kardinal-Höffner-Kreis’
der CDU-Bundestagsfraktion vorgeworfen, „unser Verständnis von Demokratie anzugreifen und herabzusetzen“.
Das meldete die Katholische Nachrichtenagentur am 25. März 2009.
Die Vorstellung „einer katholischen
Staatskirche“ sei „für uns überholt“ – soll der Erzbischof von Freiburg mit Blick auf die Haltung der
Piusbruderschaft gesagt haben.
Sollte diese Äußerung tatsächlich gefallen sein, legt der Erzbischof
damit bewußt oder unbewußt falsches Zeugnis ab.
Die Priesterbruderschaft St. Pius X. anerkennt selbstverständlich
das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland. Dieses bekennt sich selber eindeutig zur Verantwortung
vor Gott, zum Sittengesetz und zu naturrechtlichen Rechtsauffassungen.
Am Grundgesetz haben große Katholiken
mitgearbeitet, die ganz auf dem Boden der überlieferten päpstlichen Soziallehre standen.
Viele traditionstreue
Gläubige gehörten zu den Mitbegründern der CDU, arbeiteten in vielfältigen Positionen in unserem Gemeinwesen
als Staatsbürger mit oder dienten der Bundesrepublik als Beamte.
Die Treue zur verfassungsmäßigen
Ordnung, so wie sie zum Beispiel im – vom Heiligen Stuhl genehmigten und vom Konkordat vorgesehenen –
Treueeid für die Bischöfe zum Ausdruck kommt, anerkennen wir selbstredend, wie sie jeder gute Katholik
anerkennt.
Wir anerkennen ebenso die Lehre der Kirche über die Staatsformen, besonders die Lehräußerungen
von Pius XII. über die Demokratie.
Wir sind genausowenig „demokratieherabsetzend“, wie es die Katholiken
vor dem Zweiten Vatikanum waren.
Mit ganzem Herzen verwirft die Priesterbruderschaft St. Pius X. die
monströse Idee einer „Staatskirche“, denn die katholische Kirche ist eine „vollkommene Gesellschaft“
und muß immer frei sein für ihren göttlichen Auftrag.
Was es bedeuten kann, wenn die Kirche vom Staat
instrumentalisiert wird, sehen wir an dem furchtbaren Versagen der deutschen Bischöfe im Abtreibungsschein-Skandal
beziehungsweise in der ‘Donum-vitae’-Debatte.
In diesem Licht begrüßt die Bruderschaft die Debatte
um die Kirchensteuer und die Staatsbesoldung der deutschen Bischöfe. Wer im Glashaus sitzt, sollte eben
nicht mit Steinen werfen.
Wofür die Bruderschaft aber als katholische Priestergemeinschaft einzustehen
hat, ist die Anerkennung der zehn Gebote und der Rechte Gottes über jeden einzelnen Menschen, die Familien,
die bürgerlichen Vereinigungen, die Magistrate, die Rechtspflege, die Kultur und die Erziehung, wie sie
auch in der überlieferten Liturgie – vom Vatikan wieder ins kirchliche Leben zurückgeholt – in vielfältiger
Weise zum Ausdruck kommt.
Was die Priesterbruderschaft nicht annehmen kann, sind die falschen Sozial-
und Moralprinzipien, die vom Lehramt der Päpste und der Tradition immer verworfen wurden und die jeder
Katholik verwerfen muß, wenn er in Gemeinschaft mit der katholischen Kirche stehen will – auch jeder
deutsche Bischof.
Diese falschen Prinzipien werden zum Beispiel in den päpstlichen Lehrschreiben ‘Quanta
cura’ des Seligen Pius IX., ‘Immortale Dei’ von Leo XIII., ‘Quas Primas’ von Pius XI. und in den vielfältigen
Äußerungen von Pius XII. zur Soziallehre der Kirche verworfen.
An diesen Verlautbarungen des höchsten
Lehramtes muß sich auch das Zweite Vatikanische Pastoralkonzil messen lassen.
Wir erwarten von den deutschen
Bischöfen ein klares Bekenntnis zum sozialen Königtum unseres Herrn Jesus Christus, wie es von Papst
Pius XII. und seinen Vorgängern allen Katholiken zur Pflicht gemacht wurde.
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MISEREOR war die Kollekte in den Kapellen des Pius-Vereins an diesem Wochenende eigentlich auch für Misereor?
Auf der Website des Vereins ist davon nichts zu lesen…
#156 Antipacelli † 15:04:19 | Samstag, 28. März 2009
@ruhrgebieter: Fencheltee ist für Weicheier wie dich vermutlich auch das Bessere! Hast du überhaupt
verstanden, was ich geschrieben habe? Wie würdest du denn „Staatskirche“ definieren? Ich höre…!
sag ich doch hier kommt heute bestimmt noch action auf. völlig am thread vorbei. und völlig sinnlos…
antipac… köstlich… wird das nicht auf einem steinofen hergestellt? mal sehen wieviel maria-krohn
der heute noch vertägt… anitpasta antipac ich trinke meinen fencheltee
#154 lateiniheini 21:04:10 | Freitag, 27. März 2009
@r.ruhrgebietler Ich entbiete meinen Gruß,lieber Freund! Und was Antipasti anbelangt…der wird durch
Weinbrand bestimmt noch bekloppter! Dazu noch Maria Krohn…! Der ist allenfalls durch Rammazzotti zu
stoppen!Oder Bärwurz…auch gut…mit dem Zeug werd selbst ich ruhig (sagt zumindest meine Frau… )
Naja, mal sehen, wieviel Spaß wir denn heute abend noch bekommen-mit Antipasti…?
hey antipac… trinken Sie sich doch mal eine kleine Flasch Weinbrand. Vielleicht wird Ihnen dann ein
wenig ruhiger. tz tz tz… so viel dummheiten habe ich schon lange nicht mehr hier gelesen… aber heute
abend wird’s bestimmt noch lustig mit Ihnen. Vielleicht ist der Weinbrand einer Maria Krohn gewichen…
#152 Antipacelli † 15:35:54 | Freitag, 27. März 2009
„monströse Idee einer ‘Staatskirche’“ Der Begriff „Staatskirche“ ist nicht sehr glücklich gewählt!
Ist damit eine Nationalkirche im Sinne der anglikanischen oder der orthodoxen Nationalkirchen gemeint,
hat die katholische Kirche einen derartigen Status für sich immer abgelehnt mit der Begründung, dass
die Zugehörigkeit zu Volk und Nation für sie keine Rolle spielt und sie offen ist für die Menschen
aller Völker und Nationen. Soll damit gemeint sein, dass es eine Religion gibt, die in jedem Staat vor
den anderen den Vorzug verdient, weil sie allein im Besitz der Fülle der geoffenbarten Wahrheit ist,
dann war es schon immer – zumindest bis zum Zweiten Vatikanum – so, dass die katholische Kirche die Auffassung
vertreten hat, allein die katholische Religion komme hierfür in Frage, ja es sei göttliches Gebot für
alle Staaten, die katholische Religion vor allen anderen zu fördern und zu schützen. Schade, dass weder
Zollitsch noch Schmidberger hier differenzieren. Ein weiteres deutliches Zeichen für ihre Unberufenheit,
ihre mangelhafte theologische Bildung und/oder ihre antikatholische Einstellung?! o^/
#149 Lepanto1571 12:10:52 | Freitag, 27. März 2009
Rheinländer Ich bin Rheinländer und fast alle meine Vorfahren waren das auch. Dennoch bin ich rechtskonservativer
Traditionalist, Monarchist und Mitglied bei „Pro-missa-Tridentina“. Merke: nicht alle Rheinländer sind
Wischi-waschi-Katholiken à la Kardinal Lehmann und Konsorten.
#148 lateiniheini 12:08:03 | Freitag, 27. März 2009
@Bodo mit dem Bagger Sie dummer CDU Quaker wollen hier doch nicht die frommen Pius Brüder mit den Nationalsozialisten
vergleichen ? Häää,wieso?Besteht Ihrer Meinung nach dazu ein Anlass…?
#147 HarroMeyer † 12:04:55 | Freitag, 27. März 2009
Was haben wir denn heute? F.Heer: Wer die Praxis der Sonntagspredigt kennt, wird nicht verblüfft sein,
dass Massen sich durch die religiös-politische Predigt eines begnadeten Volkspredigers wie Hitler in
tieferen Schichten mehr angesprochen fühlten als durch die Wundermären, Sentimentalitäten und leicht
erkennbaren Anempfindungen an den Zeitgeist, der Tausende Predigten charakterisiert, z.B. die von Em.Lehmann.
Adolf Hitler ist gestorben. Seine Gegner und der religiös-verbrämte geistige Leerraum, in den er eindrang,
ist geblieben, trotz jenes »Anfanges eines Anfanges«, den das II. Vatikanische Konzil und Bewegungen
in den evangelischen Kirchen anzeigen mögen. Die Verbreitung seines Buches zeigt es. Die geistige, religiöse
und politische Krise, die durch Hitler erstmalig in ungeheurem Umfange sichtbar wurde, entfaltet sich
heute immer mehr. Die neuen »Bewegungen« in aller Welt, das unmoralische Desaster finanz-und wirtschaftspolitischer
Prozesse sind Vorzeichen der Brände, die bevorstehen; die nicht erlöschen werden, bevor sie eine bankrotte
Welt verzehrt haben.
#142 Claus Klain 11:15:46 | Freitag, 27. März 2009
Im Widerspruch… ist alles möglich… Ein Lateiniheini zur Stimme der Vernunft: …„bei uns im Rheinland
hätte das keine chance, weil die Leute hier rheinisch-katholisch und nicht römisch-katholisch sind!
…„ohne Geschrei und Skandale…(da könnten sich die Kölner allerdings mal ein Beispiel dran nehmen“…
Versteht ein Latainheine die hier angerichtete Konfusion noch selbst? Und was für eine Spezies mögen
die Kölner wohl sein ?
#140 lateiniheini 09:57:27 | Freitag, 27. März 2009
@Stimme der Vernunft Inzwischen bahauptet ja schon jeder gescheiterte CDU-Dorfbürgermeisterkandidat,
der nicht gewählt wurde, weil die Leute seine arrogante Art nicht mögen, er sei deswegen nicht gewählt
worden, weil Merkel den Papst kritisiert hat. Okay,mag sein-bei uns im Rheinland hätte das keine chance,
weil die Leute hier rheinisch-katholisch und nicht römisch-katholisch sind! Je mehr Meissner gegen Merkel
hetzt, desto besser finden die Rheinländer ja die Kanzlerin. Hier ticken die Uhren eben anders! Aber
davon mal ganz abgesehen, viele suchen wirklich die schuld bei anderen, nur nicht bei sich selbst. Der
eine oder andere CDU-Vertreter hat ja auch nach Ole von Beust’s Koalition mit den Grünen manche apokalyptischen
Gedanken gehegt! Und was ist passiert- kein Mensch redet mehr von Hamburg, die machen einen guten Job,
ohne Geschrei und Skandale…(da könnten sich die Kölner allerdings mal ein Beispiel dran nehmen…
@orthokathole Was die PX-ler fordern oder nicht, ist gottlob komplett irrelevant. Ich war wochenlang blöd
genug, diese Gruppierung als Opfer der Medienhetze anzusehen, da ich Religionsfreiheit als das A und O
ansehe. Wenn man sich dann aber mal deren Statuten zur Religionsfreiheit durchliest, dann wird einem anders.
Kleinkariertheit, Kleinbürgerlichkeit und Korinthenkackertum gehören wohl zu den verabscheuungswürdigsten
menschlichen Eigenschaften schlechthin. Die wollen selbst ernst genommen werden, aber ALLEN anderen Weltreligionen
und Glaubensrichtungen komplett die Daseinsberechtigung absprechen. Aber warum drüber ärgern? Vor meiner
Registrierung bei x-net wusste ich nicht einmal von der Existenz der PX-ler. Sollen Sie doch fordern,
was sie wollen! Die Forderungen der FSSPX zur Abschaffung der Religionsfreiheit sind für die Gesellschaft
genauso interessant wie die Forderungen der Scientologen, die Forderungen des Dachverbands deutscher Drückerbanden
oder ähnlich wichtiger Gruppierungen. So what???
Kanzlerkritik Zumindest hat Frau Merkel den Provinzpolitikern einen wohlfeilen Entschuldigungsgrund für
deeren versagen geliefert. Inzwischen bahauptet ja schon jeder gescheiterte CDU-Dorfbürgermeisterkandidat,
der nicht gewählt wurde, weil die Leute seine arrogante Art nicht mögen, er sei deswegen nicht gewählt
worden, weil Merkel den Papst kritisiert hat.
#133 lateiniheini 09:34:36 | Freitag, 27. März 2009
@großwildjäger Ja, hab mich auch schon gewundert! Heut stand nämlich bei uns im Kölner Stadtanzeiger
heute am frühen Morgen schon wieder ein Riesenartikel über unseren Meissner drin, der Frau Merkel zu
einer Entschuldigung gegenüber dem Papst aufgerufen hat . Er hat auch festgestellt, dass aufgrund
der Kanzlerkritik angeblich viele Katholikne und auch Protestanten aus der CDU ausgetreten seien (zumindest
für meinen Kreisverband weiß ich es besser, weil ich die Zahlen habe ). Er hat aber offengelassen,
wieviele Katholiken wegen ihm bereits aus der röm.-kath. Kirche uasgetreten sind!
#132 Franz Kappes 09:32:40 | Freitag, 27. März 2009
@orthokathole „Angeblich“ – nach Meinung der FSSPX ist die Hinwendung zum Modernismus zu kritisieren.
Damit ist nicht die prinzipielle Ablehnung des 2. Vaticanums gemeint.
#131 orthokathole 09:24:04 | Freitag, 27. März 2009
Nebelschwaden Mit den ständigen Angriffen auf die Religionsfreiheit, die angeblich zu den Hauptübeln
des 2. Vatikanischen Konzils gehört, überführen sich die PX-Sektierer selbst als Gegner der Demokratie.
Herr Schmidberger «hat bewußt oder unbewußt falsches Zeugnis abgelegt».
#129 lateiniheini 08:46:59 | Freitag, 27. März 2009
Den lieben Freunden… Kein Lust auf hauen und stechen. Hab ich doch nie! Außerdem ist heute mal wieder
ein friedlicher Tag! Das Wochenende naht, ich wünsche euch allen einen wunderschönen guten Morgen! Seid
mir alle tausendmal umarmt und geherzt, liebe Schwestern und Brüder! Auf das der Tag ein schöner bleibe!
:&) :)3 :(3 :&) :)3 :(3
r.ruhrgebietler: @alle – heute Morgen ist es ein wenig fad in den Thread’s. Was ist los? Kein Lust auf
hauen und stechen. Wo sind die Tradi-Hasser und Friends of lehmann-brothers. Es fehlt hier die action!
Fastenzeit, verehrter ruhrgebietler. Gott zum Gruß
@riffel-irrsinn – da ihr geistig geschrumpftes Hirn nur noch die Zeichen des Hasses erkennt, braucht ihnen
wohl niemand den Versuch bringen, warum Jesus Christus tatsächlich (und hoffentlich schnell) SEIN KÖNIGREICH
AUF ERDEN ERRICHTET. Bei ihnen ist ein gewisses Maß an unverstand sofort erkennbar. Aber wie Eingangs
erläutert, werden Sie selbst dahinter kommen müssen. @alle – heute Morgen ist es ein wenig fad in den
Thread’s. Was ist los? Kein Lust auf hauen und stechen. Wo sind die Tradi-Hasser und Friends of lehmann-brothers.
Es fehlt hier die action!
#126 riffelfix † 01:43:42 | Freitag, 27. März 2009
irrsinn soziales königtum christi, kath.staatskirche – als nöchstes kommt das königliche gottgnadentum
wohl, die kath.kirche ist eine vollkommene gesellschaft – man soll es nicht glauben welch überhebliche
dummköpfe es hier gibt. das furchtbare versagen der bischöfe ist es eure trottelhafte sektiererei nicht
in den griff zu bekommen. fragt euch mal wer von euren mitbrüdern in kenntnis eurer soziallehre sich
daran hält und wer die finanzkrise ausgelöst hat.
@Clarissa, @v. H.-O. Donnerstag, 26. März 2009 22:41, clarissa colonia: Meinen Sie, werter pamino, etwa
den Löwen von Juda, den Plantagenetator? Liebe clarissa, mich nicht verstehen. Der Löwe von Juda, war
das nicht der seelige Haile Selassie? De plantagenetatoribus autem neque ut sint neque ut non sint habeo
dicere. Donnerstag, 26. März 2009 22:45, vonHerzmanovsky-Orlando @pamino: Dieser halbanalphabetischer
Mathematiklehrer: Da steigt er aber in meiner Achtung, ich glaubte der hätte gar nichts gelernt! O wenn
er nur gar nichts gelernt hätte! denn jetzt gibt es nur noch die Alternative, viel zu lernen. Ceterum
censeo Gulielmi filium in sedem Ratisbonensem transferendum esse. @beide: Schönen Dank e scriptorio,
daß Ihr meine Dittographie ‹vorauseilenenden› magnanime übersehen habt.
@clarissa – Nehme alles zurück! Sie sind völlig überarbeitet, denn Sie sind schon morgens bis spät
am Abend in diesem Forum tätig. Wirklich eine anstrengende Angelegenheit angesichts all der Dummheit
und Lächerlichkeit, die Ihnen hier begegnet. Wünsche Ihnen trotzdem eine Gute Nacht!
Werter Orlando, wohl kaum ist jeder ein Clown, der Ihre Meinungsäußerungen nicht teilt; wohl aber sind
Sie es, wenn Ihnen das zu respektieren unmöglich sein sollte.
Werter wassers, (1.) keineswegs bin ich unglücklich – lediglich überarbeitet. (2.) Meine Lektüre beruht
auf der Überzeugung von der Nützlichkeit der Kenntnis gegnerischer Argumente, obgleich ich weder kraft
eigener rechtserheblicher Willensäußerung in deren Genuß komme, noch für den Bezug etwas entrichte.
(3.) Ich leide keineswegs unter dem Unglück der Unter- eher der Überbeschäftigung; freie Zeit ist mir
nahezu nur minutenweise geschenkt. (4.) Da wir uns nicht kennen, entbehren wohl bereits Ihre Prämissen
weitestdenkbar jeglichen begründbaren Fundaments.
@sankt anton! da haben wir zum Glück die Robenträger in Karlsruhe, denen ich mehr vertraue als jedem
Kleriker… Da werden sich die Robenträger in Karlsruhe, hinter Stacheldraht, das Recht will ja geschützt
werden, und wenn dieses nicht gelingt, wenigstens die Rechtspflege, aber freuen, dass es noch einen Bundesbürger
gibt, der ihnen vertraut. Vielleicht sollest du dich mit deinem Anliegen an die Herrn in bunter Robe wenden:
Meine Herrn, ich bin der Bundesbürger, der euch noch vertraut! Vielleicht bekommste dann eine Erwähnung
in den Urteilen: Im Namen des Volkes und St.Antons verkünden wir folgendes Urteil: …
#116 St. Anton † 22:53:31 | Donnerstag, 26. März 2009
Interpretation der Verfassung? Ich bin ziemlich erleichtert darüber, daß nicht irgendwelche Patres entscheiden,
was verfassungsgemäß ist und was nicht… da haben wir zum Glück die Robenträger in Karlsruhe, denen
ich mehr vertraue als jedem Kleriker…
@clarrissschen – Nein, wirklich Gallien! Sie sind wirklich nicht gut drauf heute, warum sind Sie denn
nur so unglücklich, Werteste? Mit Erstaunen nehme ich zur Kenntnis, dass Sie das „Mitteilungsblatt der
Priesterbruderschaft St. Pius“ lesen, entspricht das Ihrem allumfassenden Informationsbedürfnis oder
aber doch einer in gewissem Maße noch vorhandenen Sehnsucht nach einer katholischen Publikation? In jedem
Fall ist eines nicht zu übersehen, Sie haben viel Zeit, die Sie nicht sehr glücklich macht. Nutzen Sie
diese doch, um für eine Besserung der konziliaren Bischöfe zu beten. Diese haben es weltweit wirklich
nötig oder?
Hw. Schmidberger sollte den Mund halten Die Priesterbruderschaft St. Pius X. anerkennt selbstverständlich
das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland. Dieser halbanalphabetischer Mathematiklehrer, der in vorauseilenendem
Gehorsam seinen eigenen Bischof zu den Wölfen geworfen hat, ist für die sonst sehr intelligente Piusbruderschaft
ein Desaster.
#109 Auchkatholisch 22:31:24 | Donnerstag, 26. März 2009
@…hardt manchmal kommt mir das große K****, wenn ich diese Geblöke unbedarfter Leute lesen muss!!!!!!!!!!!!!!
Ja das denke ich mir bei Ihnen auch! Wann haben Sie den das letztemal vor einer Todesküche gestanden
und mutig Frauen „abgeraten“??? Es gibt nicht ein bisschen tot oder einer weniger tot! Tot ist tot! Wir
wählen das Leben!
Werter pamino, die Frage des Gesetzes von 1803 ist eine eigentumsrechtliche sowie eine der staatlichen
Gesamtrechtsnachfolge. Um staatskirchliche Probleme der Kirche im/gegenüber dem Staat ging es darin nicht.
So, lieber nicht Staatskirche? Die Vorstellung „einer katholischen Staatskirche“ sei „für uns überholt“ –
soll der Erzbischof von Freiburg mit Blick auf die Haltung der Piusbruderschaft gesagt haben. Heißt das,
daß Z auf die lukrativen Vorteile des Gesetzes von 1803 verzichten will? und wenn ja, sind all seine
Kollegen derselben Meinung?
#106 Gotthard 22:24:19 | Donnerstag, 26. März 2009
noch einmal! Was es bedeuten kann, wenn die Kirche vom Staat instrumentalisiert wird, sehen wir an dem
furchtbaren Versagen der deutschen Bischöfe im Abtreibunsschein-Skandal beziehungsweise der Donum-vitae-Debatte.
Schmidberger hat leider keine Ahnung! In den Diskussionen um die „Freigabe der Abtreibung“ haben die christlichen
Kirchen, um noch ein wenig zu retten, die Zwangs-Beratung vorgeschlagen. Reden ist immer wohlfeil …
handeln will gelernt sein! Was hat Schmidberger und sein Verein denn gegen die Abtreibung vorzuweisen?
Johannes Paul II. hatte leider auch keine Maßnahmen zur Hand – außer die Beratung zu verbieten! manchmal
kommt mir das große K****, wenn ich diese Geblöke unbedarfter Leute lesen muss!!!!!!!!!!!!!!
@Mannheimer nichts ist leichter beantwortbar als dies: Nimm das apostolische Glaubensbekenntnis, was da
ausgesagt ist, das glaube ich, und einiges mehr; was der katholischen Lehre widerspricht, das glaube ich
nicht, so hoffe ich, aber vielleicht einiges was ich gar nicht glauben müßte, weil ich ein vorsichtiger
Mensch bin. In Glaubensdingen bin ich einigermassen skrupulös, ich wollte ich wäre es gleichermassen
in allen Dingen, die meine perönliche Moral betreffen; ich bin aber jederzeit bereit mich zu bessern,
wenn es mir persönlich nicht zu viele Mühe bereitet, dies gestehe ich gern. Aber über allem will ich
mit ganzem Herzen Christum Jesum lieben und mein Tagwerk so tun, dass es ihm zum Ruhme sei. Ansonsten
habe ich viele Fehler, meine Angehörigen und meine Mitarbeiter wissen darum, ich bitte sie alle herzlich
um Verzeihung. Mein Köhlerglaube und meine schwache Konstitution, ich gebe es gerne zu, sie sind in beständiger
Reibung! Christus ich liebe dich, lass mich zu dir!
#104 derLeser 22:16:36 | Donnerstag, 26. März 2009
Mannheimer oft ist es so das jene die das Glaubensbekenntnis nicht glauben, immer die größten Ideen
haben wie der Kirche sein soll. Sie wird dann je „Zeirgemäßer“ und „Weltoffener“ erachtet je weniger
Glaube vorhanden ist
Werter biomilch (werden Sie eigentlich vom Bundeslandwirtschaftsministerium als lebender Beweis dafür
gehalten, daß „bio“ nicht immer bekömmlich sein muß?), Art. 5 Abs. 1 u. 2 GG: „(1) Jeder hat das Recht,
seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen
Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk
und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt. (2) Diese Rechte finden ihre Schranken
in den Vorschriften der allgemeinen Gesetze, den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutze der Jugend und
in dem Recht der persönlichen Ehre.“
#101 Mannheimer † 22:06:39 | Donnerstag, 26. März 2009
DJM: hehe… Ja, genau… auf sowas antworte ich nicht. Gestern abend hat mich, ich glaub es war „derLeser“,
gefragt: Was glauben Sie? Gut, was antwortet man darauf? Am besten … hm… Also so allgemeine Fragen
sind unbeantwortbar auf 1500 Zeichen. Aber die Antwort auf die Frage nach dem Leben, dem Universum und
dem ganzen Rest lautet sowieso: 42.
Wertes (angeblich wahrheitsorientiertes) Zuschreiberkonsortium, Sie mahnen an, Veröffentlichungen von
katholischen Theologen, resp. von legitimen Amtsträgern der katholischen Kirche ließen es an minimal
zu fordernder Objektivität gegenüber einer gewissen Bruderschaft und ihrem Anliegen fehlen. Nun gut,
das mag vielleicht Ihre Auffassung sein. Seit mittlerweile mehreren Jahren beziehe ich das Mitteilungsblatt
nämlicher Bruderschaft und las verschiedene andere Publikationen desselben Ursprungs. Als Fazit daraus
läßt sich nur ziehen: Wer jetzt gegen sich Objektivität fordern will, hätte sie vielleicht früher
schon gegen andere gelten lassen sollen.
@mannheimer na auf die schwierigen Dinge des Lebens zB. Haareschneiden bei Vollmond, das soziale Königtum
Christi angesichts dem Widerstreit deutscher Bischöfe, vielmehr aber dem Hauptaspekt einer Staatskirche
in der Wappnung hin zur Einheit von Kirche und Staat im Credo der vernunftbegabten Willkür. etc etc etc.
@Grundgesetz Eine Pflicht zum Glauben an den Holocau$t läßt sich aus dem Grundgesetz nicht herleiten.
Im Gegenteil: Das Grundgesetz sichert den Menschen Meinungs- und Wissenschaftsfreiheit zu. Und zwar in
einem Artikel, der sich nicht einmal mit 2/3 oder 3/3-Mehrheit ändern läßt. Trotzdem ist der Glaube
an den Holocau$t in der BRDDR Pflicht. Somit brechen die Holocau$t-Protegés das Grundgesetz, nicht die
Zweifler. Alle etablierten Parteien sind daher zu verbieten. Besonders die CDU (deren Name ja auch eine
Lüge ist).
Was hält Zollitsch eigentlich so von Karneval ? Ist das nicht ein typisches Faible welchen von Inhabern
dieses „Postens“ ausgeübt wird. Folgt er da der Tradition ?
Werter wassers, anzunehmen, ich ärgerte mich über Sie, hieße für Sie nur, grenzenloser Selbstüberschätzung
zu erliegen. Mein Bester, ich lache über Sie, nicht mehr! Und da ich Gallien wahrscheinlich nur in Begleitung
von mindestens zehn Legionen besuchsweise aufsuchen würde, tendiert die Wahrscheinlichkeit, Sie zu treffen,
wohl gegen Null!
„Durch i h r e Schuld, durch i h r e Schuld, durch i h r e große Schuld??? Wie nicht wenige Bischöfe,
Priester, Theologieprofessoren und „Oberlaien“ mit der Piusbruderschaft umgehen, ist unerhört! Auch wenn
man nicht zur Piusbruderschaft gehört bzw. sie nicht in allem ganz versteht, muss man um Objektivität
bemüht sein! In vielen Publikationen der oben Genannten vermissen wir erstens eine sachliche Darstellung
der eigentlichen Anliegen der Piusbruderschaft und zweitens eine sachliche Auflistung e i g e n e r Versäumnisse,
Fehler und Irrtümer im Lauf der vergangenen Jahre und Jahrzehnte! Die „Splitter“ in den Augen von Piusbrüdern
sind kleiner als bestimmte „Balken“ in den Augen mancher hochgestellter Kleriker und Theologen!
@Mannheimer Überlege gerade, ob bestimmte Dinge in meinem Leben nicht auch durch Stolz kamen … oder
da sind … egal für heute. Wünsche Ihnen einen schönen Abend und eine gute Nacht, verschwinde langsam
in Richtung Federn.
#90 Alois Bischof 21:47:41 | Donnerstag, 26. März 2009
Hw. P. Schmidberger hat Recht. Die Verfassung der Bundesrepublik Deutschland wurde von großen Katholiken
mitverfasst und auch die Demokratie ist nicht in sich schlecht. Jedoch Amtskirchentum, Abhängigkeit von
immoralischen und blutigen Politikern, heißt noch längst keine Demokratie. Übrigens hat Erzbischof
Lefebvre selber geschrieben (1976), daß es eine gute Demokratie geben kann, und zwar ohne Rassen- und
Klassenkampf, in einer organischen Gesellschaftsordnung, mit reiferen Männern, ohne geldgierige Berufspolitiker
ohne Erfahrung. Zur „Trennung zwischen Kirche und Staat“: diese ist eine Häresie, wenn ideologisch angewandt.
Der Staat soll sich zum wahren Glauben bekennen. Dennoch sind auch die USA immer für Katholiken akzeptabel
gewesen, so Leo XIII. in der Enzyklika ‘Longiqua’ (1895), auch wenn er die absolute Trennung von Kirche
und Staat bedauerte, sah er ein, daß im Falle des protestantischen Sektentums der meisten US-Amerikaner
der damaligen Zeit, die liberale Staatsordnung des „großen“ (so Leo XIII.) George Washington, die beste
Lösung sei. Leo XIII. nannte die damaligen USA eine „wohl geordnete Republik“. Daß auch Demokratien
aber nicht unfehlbar sind, zeigen wohl die Völkermorde an den einheimischen Indianern (die 1800-1910
anhielten), der Rassismus, die Kriegsführung gegen friedliche Monarchien wie Österreich-Ungarn und Preußen
1915-1918. Was der Meinungsfreiheit angeht, so kann die heutige Kollektivschuld-BRD von den USA noch vieles
lernen! Abschaffung der Leugnungsverbote!
@clarrisschen – Freude Sie müssen sich doch nicht ärgern, meine Werteste, das ist das Allerwenigste,
was Sie mir Wert sind. Vielmehr liegt mir daran, dass Sie wertfrei glücklich sind. Es freut mich, dass
ich Ihnen wertvolle Freude bereite und Sie mich als „das Lächerlichste“ ansehen, dass Ihnen wertfrei
je begegnet ist. Hoffentlich begegnen wir uns nicht, verrate Ihnen schon heute, wo Sie mich am 07.06.09
finden können: St. Nicolas du Chardonnet, 23, rue des Bernadins, 75005 Paris. Das ist nicht die Kathedrale,
wissen Sie sicher Werteste, sondern ein wunderbarer Ort, an dem die heilige Messe vor tausenden im Laufe
eines jeden Sonntags (8.00, 9.00,10.30,12.15 und 18.30) zelebriert wird. o^/
#88 Mannheimer † 21:46:23 | Donnerstag, 26. März 2009
möchtegern-kathole: Ja, das ist wahr. viele zerstören sich ihr Leben durch Stolz, obwohl sie erkennen,
dass sie ihr leben dadurch zerstören. Ja, das stimmt leider. Wenn auch nicht immer gleich das ganze leben,
aber oft gehen Freundschaften dabei zu Bruch oder sowas in der Art. Kenne das. Leider. Aber ich bin immerhin
so demütig, dass ich meine, nicht ganz so intelligent zu sein, wie der Satan es sein soll … Na, wie
auch immer, ich selber habe, nun, sagen wir gelinde Zweifel daran, dass der Satan tatsächlich personell
existiert – ich glaube auch hier eher an eine Metapher für den Satan in uns, den es zu bekämpfen gilt.
Letztendlich denke ich aber auch, dass es für die Bemühungen, christlich zu leben, egal ist, ob ich
jetzt ann Beeinflussungen durch den Satan von aussen (also einen personellen) oder durch den Satan in
uns glaube, denn die Bemühungen sind die gleichen – eben der versuchung zu widerstehen, etwas böses
zu tun.
Sehr geehrter Herr Gotthard, Dieser Pius-Verein ist doch keine Größe, sondern nur ein Anmaßung. Menschen,
die in Deutschland in großer Zahl den Weltreligionen anhängen, bedürfen um des Friedens willen des
Gespräches. Diese Aussage gehörte ja in Stein gemeisselt. Auf Flier gedruckt, in Universitäten verbreitet,
auf jede Autobahnauffahrt gesprayt. Untermalt von der Neuen Deutschen Welle: Ich sprays auf jede Wand.
Neue Religionen braucht das Land. Ich ergänze: der katholische hat sich selbstverständlich selber in
den Reißwolf zu schreddern. Ihre Weltreligion, Herr Gotthard, ist nichts.
Nun, werter wassers, es liegt wohl schon weit jenseits der Grenze des Lächerlichen, sich larmoyant darüber
zu beschweren, daß deutsche Gerichte Urteile fällen unter Berufung auf die objektive Unwahrheit bestimmter
Behauptungen zu geschichtlichen Sachverhalten. Wenn es dann aber gilt, eigene (und in diesem Fall auch
unbelegbare) Behauptungen zu belegen wollen Sie sich dann aber, auf die „offenkundige Wahrheit“ Ihrer
eigenen Behauptungen berufen. Sie (und andere Ihresgleichen) sind immer ganz alert hinterher, von anderen
Zuschreibern Belege für ihre Behauptungen zu fordern, wenn diese Ihren Privatüberzeugungen widersprechen.
Aber dann, wenn Sie sich selbst dieser Mühe unterziehen müßten, wollen Sie den anderen die (Ihnen obliegende)
Beweislast auferlegen. Sie sind – zusammen mit ein paar anderen Zuschreibern, die ebenso wie Sie nicht
über das Verbreiten unverstandener Drittmeinungen hinausgekommen sind – eine der lächerlichsten Lachnummern,
die mir jemals begegnet ist!
#83 Mannheimer † 21:36:49 | Donnerstag, 26. März 2009
Sehr geehrte Galatea ich weiss, dass Sie gerne Antworten hätten, aber glücklicherweise ist dies ein
freies Forum, kein Inquisitionsverfahren und Sie sind auch kein Inquisitor. Ich kann mir also ganz frei
aussuchen, wem ich wann und warum antworte. Und ich kann Ihren anklagenden Ton nicht leiden und deshalb
nehme ich mir die Freiheit, nicht zu antworten.
@Mannheimer Der Stolz schließt ja nicht aus, dass jemand extrem schlau ist. Auch beim Menschen geht das
oft einher: viele zerstören sich ihr Leben durch Stolz, obwohl sie erkennen, dass sie ihr leben dadurch
zerstören. Trotzdem können sie beispielsweise nicht einen Fehler zugeben sondern gehen einen falschen
Weg weiter, nur um nicht zugeben zu müssen, dass es ein falscher Weg ist. Aber vielleicht wirklich nicht
so wichtig, dieser schlaue stolze Satan, viel zu viel Text für einen, so so stolz und so wenig demütig
ist. Aber sind wir nicht auch manchmal sooo wenig demütig?
@leser Tabu sind nur Gespräche mit den „erzkonservativen, reaktionären, sektiererischen Lefèvbrianern“.
Das erscheint zumindest inkonsequent. Dieser Pius-Verein ist doch keine Größe, sondern nur ein Anmaßung.
Menschen, die in Deutschland in großer Zahl den Weltreligionen anhängen, bedürfen um des Friedens willen
des Gespräches.
Sehr geehrter Herr DJM – der Mannheimer machts richtig. Der empfiehlt bei einem Nichtkonsens, der logisch
eigentlich stallweit offen steht, Therapie. Was uns Menschen blüht, ist die Bereitstellung von Therapeuten
von der Zeugung an. Sehr geehrter Her Mannheimer, ich möchte Sie nicht nerven. Nehmen Sie aber bitte
zur Kenntnis, dass ich nicht Ihrer Meinung bin. Antworten wären erbeten gewesen. Das reicht noch nicht
für eine Einweisung. Sehr geehrte Frau clarissa colonia, darf ich mir Ihr Posting über die Religionsfreiheit
bitte, bitte, abspeichern? Vielen Dank.
#78 Mannheimer † 21:21:15 | Donnerstag, 26. März 2009
möchtegern-kathole: Ich muss das so hinnehmen, logischer wirds dadurch trotzdem nicht, denn alle Aussagen
über den Satan beschreiben ihn immer als intelligent, verschlagen, schlau. Und ehrlich gesagt: Bei dem
Wissen darum, dass man nicht gewinnen kann, dass es nicht geht, ganz egal was man macht, ist es alles
andere als intelligent, sich zu widersetzen – zumal es ja, anders als z.B. wenn sich jemand seinem Sklavenhalter
widersetzt und dafür hingerichtet wird, keine Hoffnung für Satan auf ein Leben nach dem Tod gibt und
andererseits Gott ja nicht ungerecht oder gar böse zu Satan war (wie es ein menschlicher Sklavenhalter
wäre), bevor dieser rebelliert haben soll. Also im Grunde: Kein Grund für eine Rebelllion, keine Hoffnung
auf „Sieg“, kein Leben danach… Also für mich hört sich das eher nach Dummheit an als nach Intelligenz.
Vielleicht gibts dafür auch einfach keine logisch nachvollziehbare Erklärung – ist aber nicht so schlimm,
denn im Grunde hat Satan für mich keine Bedeutung.
So ist das, berti: hier in diesem unserem Land dürfen Moslems für die Scharia werben und mit freundlicher
Unterstützung und Teilnahme der schismaverdächtigen deutschen Nationalbischölfe bei Moschee-Eröffnungen
lächeln, die Linke SED wirbt für die DDR reloaded, die protestantischen Glaubensgemeinschaften werben
für völlige Unverbindlichkeit, und Claudia Fatima Roth für den Sternenhimmel über der Türkei… na
ja: und dann dürfen sich die Piusbrüder doch wohl auch für einen katholischen Staat einsetzen (was
nicht bedeutet, dass das wertmässig gleich ist, ganz und gar nicht!). In Fachkreisen nennt man das „Demokratie“.
@der Leser – Nein, geht nicht anders! Den konziliaren Verfechtern bleibt keine andere Möglichkeit, als
die Piusbruderschaft abzulehnen, denn diese hält den Konzilschristen immer wieder den Spiegel – nicht
die Zeitschrift – vor, so dass diese erkennen müssen, sie sind nicht in Übereinstimmung mit der katholischen
Tradition. Das ist der Grund des Hasses und der nicht endenwollenden Anfeindungen, Verdächtigungen und
Verleumdungen, denn sie wollen nicht an ihren Abfall erinnert werden, was im übrigen menschlich verständlich,
trotzdem aber verwerflich ist.
@mannheimer Auch Primärtherapie genannt. War in den 70ern ein Thema. Janov hat zwei sehr gute Bücher
darüber geschrieben: Der Urschrei und Der neue Urschrei. Ersteres wäre wie ich finde mehr zu empfehlen.
Da kann Galatea nix dafür. Manche gehen in den Wald um Hasen zu erschrecken oder einfach um Bäume zu
umarmen, sich zu erden. Ab und ann kann es auch mal vorkommen, dass einem eine Wildsau über den Weg läuft.
Die sind aber nur dann gefährlich, wenn junge Überläuferkeiler in der Nähe sind. Am Besten einen Apfel
mitnehmen. So Keiler mögen Äpfel.
Interessant die Zollitsch Gruppierung „katholische Kirche Deutschland“ sucht Gespräche mit allen und
jedem: mit Juden, Muslimen, Hindus, Buddhisten, natürlich mit dem Dalai Lama oder Hans Küng (der übrigens
Teile des 1. Vaticanums ablehnt, deswegen aber nicht exkommuniziert, sondern nur mit einem Lehrverbot
belegt ist). Vielleicht auch mit der Church of Satan von Szandor Lavey. Tabu sind nur Gespräche mit den
„erzkonservativen, reaktionären, sektiererischen Lefèvbrianern“. Das erscheint zumindest inkonsequent.
@Mannheimer Ich stimme Ihnen wieder zu, bei dem Beispiel mit dem Brot und mit dem Unkeuschen: Satan hat
keinen Leib und ist deshalb weder unkeusch noch hungrig. Auch der Zorn mag sich durch eine Fehlfunktion
des Leibes herausstellen (z.B. bei bestimmten Krankheiten), die nur durch den menschlichen Geist nicht
beherrscht wird, und deshalb eine Sünde des Leibes ist. Satan ist Geist, und die Sünde des Stolzes kann
auch ein Geist begehen. D.h. das sich nicht unterordnen wollen, das „Chef“ sein wollen, das kann auch
ein Geistwesen. Die Sünde des Stolzes ist deshalb keine Sünde des Leibes, sondern der Seele. Und eine
solche hat (oder „ist“) auch ein Geist.
@clarissa – Machen Sie es bitte selbst! Ich sagte Ihnen schon einmal, dass ich nicht gedenke, mir die
Mühe zu machen, Ihnen die Quellen zu bennen, Sie haben mehr Zeit als ich. Machen Sie es bitte selbst,
dann sehen Sie, was wahr ist!
Was die Pius-Brüder für Vorstellungen haben, zu Staat und Kirche, kann man sich zusammenreimen, wenn
man das von ihnen vertriebene Büchlein von P.A. Philippe „Christus, König der Nationen Katechismus der
Rechte Gottes in der Gesellschaftsordnung“ liest.
Armes Lateiniheinilein, Sie haben sich doch schon durch Ihr Nicht-Kapieren der genialen Glosse mit dem
„Fettnäpchen“ durch Blamage unsterblich gemacht. Bestehen Sie wirklich darauf, das auch in diesem thread
zu wiederholen? Wir wissen doch nun, wie wir Sie einzuschätzen haben. Armes Lateiniheinilein.
@lateinheini – Sie halten sich nicht im Zaum Sie mögen rheinisches Temperament haben, aber haben Sie
in aller Eile nicht die Feinheiten in der Differenzierung bemerkt. Jeder hat das Recht, staatstheoretische
Vorstellungen zu haben, so wäre z. B. für einen überzeugten Royalisten die Monarchie die ideale Staatsform,
verwirklichen könnten sie diese wohl in der heutigen Bundesrepublik kaum. Im übrigen gibt es zahlreiche
Länder im Europa des 21zigsten Jahrhunderts, die eine Verbindung von Staat und Kirche kennen, z. B. die
anglikanische Gemeinschaft von England ist Staatskirche mit der Königin als ihrem sichtbaren Oberhaupt
oder nehmen Sie Dänemark, dort werden Sie automatisch Mitglied der dänischen Volkskirche, wenn Sie nicht
ausdrücklich bei ihrer Anmeldung in der Kommune=Gemeinde erklären, dieser nicht angehören zu wollen.
Wahrlich, Sie haben viel zu bekämpfen! Ach, auch noch Griechenland, die griechisch-orthodoxe Kirche ist
in Griechenland Staatskirche, verankert in der Verfassung!
#67 Mannheimer † 21:06:29 | Donnerstag, 26. März 2009
Galatea / möchtegern-kathole Galatea: Ihr feindseliger Ton geht mir auf die Nerven. gehens in den Wald
und schreien’s mal laut (Urschreik-Therapie, soll helfen…). möchtegern-kathole: Ich finde nicht, dass
Ihre Beispiele passend sind, denn all Ihre Beispiele haben etwas in sich, was den freien Willen beschneidet –
Sucht, Hunger, Zorn. Und eigentlich, so meine ich jedenfalls, obwohl man sich das ja nicht richtig vorstellen
kann, wie es da für die Engel sein mag: Im Himmel fehlt nichts.
Sehr geehrter Herr wassers, der sog. lateinheini schreibt: Eine Gruppierung, die die Vorherrschaft einer
bestimmten Kirche im Staat fordert, werde ich bekämpfen-auch wenn es meine eigene Kirche wäre! Dem ist
nichts hinzuzufügen, außer vielleicht mein eigenes Post an Ihn vom 19.03., jederzeit nachlesbar, dass
Ihre Wahrnehmung bestätigt. Sehr geehrter Herr möchtegern-kathole, Ihrer Argumentation kann ich nur
zustimmen.
Werter wassers, Unwahres wird wiederholt nicht wahrer. Wo steht in den Dokumenten des Vat-II konkret und
ausdrücklich, daß alle Religionen gleichrangig gleichwertig oder gleich wahr wie das katholische Christentum
ist? (Da bitte ich um Quellenangabe und -zitation)
#64 lateiniheini 20:55:06 | Donnerstag, 26. März 2009
@wassers denn nur die katholische Religion ist nach uneingeschränkter vorkonziliarer Auffassung die Religion
unseres Herrn Jesus Christus und deren Prinzipien sollten von Staaten geachtet und in ihrer Gesetzgebung
verwirklicht werden. Erstens Mal bin ich nicht der einzige, der diese Aussage entschieden ablehnt! Zweitens
Mal ist der Staat oder die Regierung nicht Sprachrohr oder Pressestelle einer bestimmten Kirche! Eine
Gruppierung, die die Vorherrschaft einer bestimmten Kirche im Staat fordert, werde ich bekämpfen-auch
wenn es meine eigene Kirche wäre!
#62 caritatem 20:51:11 | Donnerstag, 26. März 2009
@ Phillip Kann sein , da ich es wirklich nicht leiden kann,wenn Menschen, aufgrund ihrer Herkunft,Farbe,Nation,sexuelle
Vorlieben,Wünsche…schwer verunglimpft werden. Näher möchte ich nicht drauf eingehen,da ich unseren
Eli schon in den Startlöchern ahne mit „HÖLLENHOMOS“usw… Schreiben wir beide uns doch in Zukunft nett,wenn
wir uns hier über den Weg laufen…
@Mannheimer Satans braucht tatsächlich nicht den Glauben, weil er die Wahrheit sieht. Da stimme ich Ihnen
100% zu. Dass er Gott trotzdem nicht anbeten will, ist auf seinen Stolz zurückzuführen. Lieber geht
er zugrunde, als demütig zu sein. Das ist so wie ein Sexsüchtiger, der zu einer Nutte geht, obwohl er
weis, dass sie HIV hat, und er sich anstecken wird. Oder wie ein Hungriger, der das Brot ißt, obwohl
er weis, dass es vergiftet ist. Oder wie ein Angestellter, der im Zorn seinen Chef beleidigt, obwohl er
weis, dass er seinen Job verlieren wird. Lieber sündigen diese Menschen und vergeigen sich alles, als
Verzicht üben zu können.
@lateinheini – Sie haben sich aber schnell angepasst Ich erinnere mich noch an Aussagen vor einigen Tagen,
Sie wären neu hier und nun schlagen Sie voll in die Tastatur der Schmutzfinken, indem Sie Pater Schmidberger
als Lügner bezeichnen. Sie sollte sich ein wenig mehr im Zaun halten, denn Sie äußerten doch – meine
ich – dass Sie nicht konziliar oder katholisch wären. Das Verständnis Kirche -Staat: Es ist für jeden
unstrittig, dass die Bundesrepublik Deutschland eine pluralistische Demokratie ist und dieses ist auch
gut so. Nichtsdestotrotz bevorzugt der Katholizismus die Anerkennung der Verwirklichung der Herrschaft
Jesu Christi über die Gesellschaft, d. h. schlichtweg nur der ideale Staat ist ein Staat, der katholische
Grundprinzipien verwirklicht hat, z. B. nicht die Abtreibung/Mord an Ungeborenen ermöglicht. Andere Konfessionen
und Religionen haben auch in dieser staatstheoretischen Vorstellung ihre Rechte. Es gibt allerdings eine
Unterscheidung, die nicht verschwiegen werden sollte, ihnen gebührt Toleranz und nicht Akzeptanz, denn
nur die katholische Religion ist nach uneingeschränkter vorkonziliarer Auffassung die Religion unseres
Herrn Jesus Christus und deren Prinzipien sollten von Staaten geachtet und in ihrer Gesetzgebung verwirklicht
werden. Auf dem Konzil wurde diese Überzeugung fallen gelassen bzw. aufgeweicht, in dem man unter der
Religionsfreiheit eine „Gleichrangigkeit“ aller Religionen festzustellen vermeinte, die von Katholiken
als nicht in Übereinstimmung mit der katholischen Tradition gesehen wird.
Sehr geehrter Herr Manneimer, bitte lesen Sie zu Ihrem ersten Einwand den link von Caminante. Bitte erläutern
Sie außerdem, warum, wenn Ihnen der christliche Glaube etwas ist, das Sie nicht verstehen wollen, Ihnen
die übrigen Religionen plötzlich so schützenswert erscheinen. Ich will Ihnen einmal etwas sagen: Gehts
dabei nicht eher darum, anderen Glaubensgemeinschaften Rechte wegzunehmen? Mir scheint, darum geht es
in Äußerungen wie diesen. Wenn Sie mir bitte erklären würden, welche Rechte anderen Glaubensgemeinschaften
weggenommen werden sollen. Würden Sie außerdem zur Kenntnis nehmen, Herr Mannheimer, dass es nötig
ist, über eine Sache ein wenig Kenntnis zu erlangen, bevor man sie zu bekämpfen sich aufmacht? Ich erkläre
Ihnen gerne, falls es der Religionsunterricht es versäumt hat, warum Jesus Christus der wahre König
ist, da Sie schon nachfragen. Aber schön, wenn jemand überhaupt nachfragt.
#58 Caminante 20:48:49 | Donnerstag, 26. März 2009
@Mannheimer Ich denke, er spielt z.B. auf die Bildungspolitik an. In einem Staat, der die Religionsfreiheit
gewährleistet, ist es nur folgerichtig, wenn entweder eine Schule verklagt wird, weil sie Kreuze über
die Tafel hängt, oder wenn alle Religionsgemeinschaften gleichermaßen lehren, missionieren dürfen wie
die christliche Religion. Will man allerdings, dass Schüler christlichen Religionsunterricht z.B. von
einer Nonne erhalten, es aber eine Muslima in Burka untersagt ist, islamische Religion zu unterrichten,
entfernt man sich schon von der Religionsfreiheit. Ich glaube, die Piusbrüder haben schon viel früher
erkannt, worauf die Religionsfreiheit hinausläuft, als die demokratischen Politiker, die nun vor den
entsprechenden Konflikten bzgl. Kreuz im Klassenzimmer, muslimischer Religionsunterricht, ökumenischer
Religionsunterricht, Ethik-Unterricht etc. pp. stehen. (Und soweit ich das mitverfolgt habe, kann man
den Piusbrüdern nun wirklich nicht vorwerfen, immer zu abstrakt zu bleiben. Ich muss allerdings gestehen,
dass ich mich erst seit Williamson usw. mit ihr beschäftigt habe.)