St. Pölten
Unverändert
Der emeritierte Bischof der Diözese St. Pölten hat sich kürzlich einigen Fragen von kreuz.net gestellt. In der Kürze liegt die Würze.
(kreuz.net, St. Pölten) Anfang April wird der St. Pöltener Altbischof Dr. Kurt Krenn seinen jahrelangen Wohnsitz, die Bischofsresidenz, verlassen. Nur wenige Gehminuten vom Palais entfernt, übersiedelt er in die sogenannte „Schreck-Mühle“.

Seit seinem Rücktritt als Bischof von St. Pölten Anfang Oktober vergangenen Jahres ist es ruhig um den katholischen Medienliebling geworden. Oder ist es etwa er selbst, der ruhig geworden ist?

kreuz.net: Exzellenz, seit Ihrem Rücktritt ist es um Sie sehr still geworden. Planen Sie in Zukuft wieder aktiver zu brisanten Themen Stellung zu beziehen?

Altbischof Krenn: Ja, bestimmt, wenn es notwendig ist. Sei es gelegen oder ungelegen.

kreuz.net: Wie ist Ihre Beziehung zu Bischof Küng?

Altbischof Krenn: Eine gute Beziehung.

kreuz.net: Manches bei der Visitation erinnert an einen Schauprozeß…

Altbischof Krenn: Ja, leider.

kreuz.net: Wie ist seither Ihr Verhältnis zu den österreichischen Bischöfen?

Altbischof Krenn: Unverändert.

kreuz.net: Wo planen Sie Ihren Lebensabend zu verbringen?

Altbischof Krenn: Lebensabend ist noch nicht aktuell.
      
7 Lesermeinungen
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#7   spectator †   23:55:44 | Samstag, 26. März 2005
@ Athanasius
Meinen Sie etwa, dass das Ablehnen einiger Punkte eines Konzils SChisma ist?
Es kann dazu führen und im Falle Bischofs Lefebrve und der Piusbruderschaft hat dies dazu geführt.
Tatsache ist, subjektiv hat Mgr. Marcel Lefebvre keine Exkommunikation bekommen…
Dies geschah automatisch – nach dem Kirchenrecht – nachdem er Bischöfe geweiht hatte, obwohl bereits Papst Paul VI ihn gebeten hat, keine Priester mehr zu weihen.
Er hat sich immer zum Papst bekennt und jeden Sedisvakantisten rausgeschmissen so zu sagen.
ist das jetzt sachkundig? Das ist einfach nur Ignoranz.
Aber Glaubenstreue beschimpfen ist ja toll…
Wer ist Glaubenstreu? – der, der sich allein gegen Konzilsbeschlüsse stellt? Oder der, der diese akzeptiert?
Man darf und kann denken was man will über die Piusbruderschaft.
richtig.
Diese Priesterbruderschaft sorgt sich nicht um den Glauben der Kirche, sie sorgt sich um ihren eigenen gesellschaftlichen Status.
Aber bitte denken Sie erst mal darüber nach ob sie solche Sachen mit Fakten unterstützen können.
Konnte Bischof Lefebrve zum Zeitpunkt des II Vatikanum seine Position mit Fakten unterstützen? Nein, denn die Fakten, die die Piusbruderschaft kritisiert (zu Recht), kamen erst später. Also Fakten spielen hier eine eher untergeordnete Rolle.
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#6   Konrad   13:50:00 | Samstag, 26. März 2005
Athanasius
Wenn es wahr ist, dass die Bischofsweihen 1988 gegen ausdrückliches päpstliches Verbot erfolgten und ebenso wahr, dass Erzbischof Lefebvre gegen das II.Vatikanum war (J’accuse le concil!), warum ist diese Feststellung für „Athanasius“ Polemik? Für sachliche Gegengründe offen: Konrad
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#5   Athanasius   23:24:56 | Freitag, 25. März 2005
Konrad,
Bitte lassen Sie mal die anti-FSSPX Polemik stehen!
Meinen Sie etwa, dass das Ablehnen einiger Punkte eines Konzils SChisma ist?
Dann wissen Sie nicht was Schisma ist.
Anscheinend lieben einige es als nicht-Sachkundigen Menschen und Situationen zu verurteilen.
Tatsache ist, subjektiv hat Mgr. Marcel Lefebvre keine Exkommunikation bekommen und noch viel weniger war er schismatisch. Er hat sich immer zum Papst bekennt und jeden Sedisvakantisten rausgeschmissen so zu sagen.
Aber Glaubenstreue beschimpfen ist ja toll…
Man darf und kann denken was man will über die Piusbruderschaft. Aber bitte denken Sie erst mal darüber nach ob sie solche Sachen mit Fakten unterstützen können.
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#4   Konrad   07:35:42 | Freitag, 25. März 2005
Schisma
Welches Schisma? Wie jeder weiss, jenes, das durch antipäpstliche Bischofsweihen durch Erzbischof Lefebvre im Juni 1988 entstanden ist – und durch die in dieser Gemeinschaft (FSSPX) verkündete Totalablehnung eines ordentlichen Konzils der Kirche.
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#3   Sulpicius   22:50:21 | Donnerstag, 24. März 2005
Schisma…?
… welches Schisma?
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#2   Konrad   16:47:51 | Donnerstag, 24. März 2005
Bischof Krenn
Bischof Krenn, der viel erduldet hat, ist auch viel zuzutrauen, aber nie würde er wie „Marcel“ meint, sich gegen den Papst und die Kirche stellen durch schismatischen Verrat.
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#1   Marcel   15:39:30 | Donnerstag, 24. März 2005
Er wurde abgeschossen
… was sehr schade ist, denn er stand im Gegensatz zu der überwältigenden Mehrheit der deutschsprachigen Bischöfe zur Lehre der Kirche.
Nun ja, vielleicht schließt er sich eines Tages der Priesterbruderschaft St. Pius X. an, die können glaubenstreue Bischöfe ja immer gebrauchen, und haben Erfahrung im „Abgeschossenwerden durch Modernisten“.
www.fsspx.at
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