Das Bistum Essen wird zur Rettung der Opel-Werke dann am meisten beitragen, wenn es sich selber auf Vordermann bringt. Der neue Bischof muß etwas von Kirche, nicht von Autobau verstehen.
(kreuz.net) In der Diözese Essen ist die Suche nach einem Nachfolger von Bischof Felix Genn entbrannt.
Mons. Genn ist seit letzten Sonntag Bischof von Münster.
Nach dem Preußen-Konkordat von 1929 hat das
Bistum Essen das Recht, dem Papst einen Dreiervorschlag zu präsentieren.
Außer Essen dürfen auch alle
Bistümer, die früher zu Preußen gehörten, jeweils eine eigene Liste von Vorschlägen für das Ruhrbistum
nach Rom schicken.
Das sind die Bistümer Köln, Aachen, Paderborn, Münster, Magdeburg, Trier, Berlin,
Erfurt, Fulda oder Hamburg.
Aus diesen Listen sucht Rom drei Kandidaten aus und schickt sie nach Essen
zurück. Aus dieser Terna wählt das Domkapitel dann den nächsten Bischof.
Im Augenblick waltet Weihbischof
Franz Vorrath in Essen als Diözesan-Administrator. Dieser bestätigte den bisherigen Generalvikar, Hw.
Hans-Werner Thönnes, in seinem Amt.
Der wichtigste Essener Mann für die Wahl ist Dompropst Otmar Vieth.
Unter seiner Leitung stellt das Domkapitel die drei Kandidaten zusammen, die dem Vatikan unterbreitet
werden.
Bei der Suche nach den Namen sollen die Priester sowie die oft die in der Regel ihren Glauben
kaum praktizierenden Amts- und Verbandskatholiken der Diözese befragt werden.
„Wir werden uns bemühen,
daß der Kandidat ins Ruhrbistum paßt“, erklärte der Dompropst heute vor der ‘Westdeutschen Allgemeinen
Zeitung’: „Aber was der Heilige Vater daraus macht, ist seine Sache.“
In Essen hofft man, daß der neue
Bischof in einem Jahr gefunden ist.
Vor dem Kölner ‘Domradio’ erklärte Dompropst Vieth, daß man einen
Bischof suche, „der wie sein Vorgänger ein Auge hat für die Nöte der Menschen im Ruhrgebiet.“
Besondere
Aufmerksamkeit wolle er deshalb in den kommenden Monaten der Situation bei Opel in Bochum schenken.
Der
Dompropst ließ jedoch die Frage offen, was das Bistum in dieser Frage konkret tun kann.
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30 Lesermeinungen
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Was ist denn jetzt los? In diesem Bericht fehlt mir die typische +net-Hetze. Es fehlen Vokabeln wie „kirchenfeindlich“,
„antikatholisch“ oder „Kebse“, „Konkubine“ oder „Homolobby“, „VII-Sekte“ oder Räubersynode, . Ok, die
haben mit dem Artikel im Prinzip nichts zu tun, aber darum kümmert sich +net sonst ja auch nicht.
Wieviele … … Sünden werden wohl im Lauf so einer Bischofswahl begangen? Jeder will vorne sein, Sieger,
eins weiter, ein Treppenstüfchen mehr und ein bisschen Purpur zusätzlich … gleichzeitig seinen Ehrgeiz
vertuschen weil offener Ehrgeiz ja dem Ziel nicht dienlich wäre. Hoffen wir, dass der liebe Gott das
Amt einem Priester gibt, der weltliche Ehre verachtet und den Höhepunkt seines Tages in seiner Messe
und in der Seelsorge für die Menschen sieht, dazu aufwacht, danach denkt, dazu lebt, danach seinen Tag
ausrichtet. Darum bitten wir Dich, großer Gott.
Die Nöte des Ruhrgebiets lassen sich unterteilen in mindestens zwei Kategorien’ – weltliche – seelische
Weltliche Nöte werden üblicherweise on Weltmenschen gelöst. Seelische von guten Priestern, wenn nicht
sogar heiligmäßigen Priester. Und genau solche braucht das Ruhrgebiet. Priester, die in der Öffentlickeit
klar als solche zu erkennen sind, die die Beichte hören, für die Seelenrettung zur ewigen Anschauung
Gottes unermüdlich und sichtbar arbeiten. Dieses Vorbild wird sich auf die arbeitende Bevölkerung, wie
aber auch auf nicht Erwerbstätige niedeschlagen. Die ohne Erwerb sind werden zumindest Gott in der hlg.
Messen verehren können. Gott wird sicherlich kein Gebet und keine Bitte unerhört lassen. Aber diese
Anschauung „Jesus First“ habe die V-II Kleriker bestimmt nicht gemeint. Schließlich geht es ja um Populismus
und Pfründesicherung! Vielleicht kommt man ja einen Grad höher – in der Loge…
Sozio-konziliares Durcheinander 1. Konzilsbistum Essen wegsaniert – Zusammenlegungen von Pfarreien = Auflösung,
nein: Neue Strukturen konziliarer Prägung in Form von Konzentration der Kräfte! 2. Opel im Rahmen einer
verfehlten globalen Politik des Mutterkonzerns vor dem Aus: Bestandsgarantie bis zur Bundestagswahl aus
politischen Gründen. Diese zwei Kernthesen verbinden sich zur Erscheinung der heutigen religiösen Situation
und der wirtschaftlichen Lage, die eben die katholische Soziallehre, wie sie z. B. Bischof Ketteler entwickelte,
in keiner Form mehr wiedergeben, wen wundert es, wenn man dann die „Drei“ aus Essen sieht, die dieses
sozio-kirchliche Durcheinander manifestieren. Ihr ehemaliger Leiter wird nun sein Werk in den ehemals
katholischen Münsterlanden fortsetzen, d. h. den Restbestand der katholischen Kirche zu grunde sanieren,
um auf dem Laufenden zu sein. Es gibt nur einen Unterschied, diese Tätigkeit beginnt im Gegensatz zu
Opel noch vor der Bundestagswahl, denn die Wirkung des sog. II. Vaticanums als Weltglaubenskrise der Kirche
sind seit 50 Jahren am Wirken. Rat an die „Wahlmänner“ – leider noch keine Frauen dabei – sucht einen
geeigneten Manager von Opel. Nach einem theologischen Schnellkurs ohne Lateinkenntnisse selbstverständlich
wird er das Rennen machen und den Erfordernissen des Ruhrgebietes gerecht werden, die genau darin bestehen
wie in der gesamten sog. kath. Weltkirche: Auflösen und Zerstören und die Laien stehen mit offenem Mund
dar und fragen sich, was geschieht.
#25 Simplicius 00:36:21 | Donnerstag, 2. April 2009
@Gotthard Na, na, na… Wer wird denn so über Leo XIII. („Rerum Novarum“) und Pius XI. („Quadragesimo
Anno“) reden? Die einschlägigen Enzykliken sind von untadeligen Päpsten, die sogar die Sedisvakantisten
anerkennen. Die ganze Kirche muß es sein und nicht immer nur das Dutzend Zitate, das in den eigenen Kram
zu passen scheint. Sonst wird es nichts mit dem Himmelreich.
kirchliche Soziallehre’? das ist doch Sozialismus pur! Die Kirche hat allein die Wahrheit Jesu Christi
zu verkünden – und nicht diese sozalistischen Thesen … Lasst Opel doch untergehen … die Arbeiter
dort haben doch nicht die Wahrheit Jesu Christi bekannt und gelelbt… geschieht ihnen also recht.
Soziallehre Selbstverständlich kann ein Bischof keine Pläne ausarbeiten, wie Opel zu retten ist. Wenn
er aber Verständnis und Einfühlungsvermögen für Menschen hat, die in ihrer beruflichen Existenz bedroht
sind, so kann das nicht schaden. Schließlich gibt es seit Papst Leo XIII. eine kirchliche Soziallehre,
an die ein Bischof erinnern kann und soll.
Liebevoller Bruder Herzmann. Sie haben recht. Bitte melden Sie sich bei Opel und beim Ordinariat in Essen,
um Ihre Ordnung in den Schlendrian zu bringen. Aus Liebe zu Kirche beste Grüsse an Sie.
@derLeser seins froh dass ich kein Bischof bin – da wähe ein anderes Lüftchen danke, sonst würde auch
niemand deine Hirtenbriefe verlesen und verstehen können.
@Martin Bieger Das sollen sie uns mal erklären wie sie Opel retten wollen wenn sie ihr Bistum in Ordnung
bringen. Da hast du schon recht, am besten ist es für Opel wenn das Bistum genauso verschlampt ist wie
Opel. Dann kann man sich zum materiellen und geistigen Bankrott die Hände reichen und sich gegenseitig
was vorheulen. Und die Bundesregierung wird vielleicht sogar einen Rettungsfonds zur Rettung geistig bankrotter
Kirchen auflegen. Da gibts dann Kohls Memoiren und die Maobibel umsonst.
soziale Kompetenz? Das Bistum Essen wird zur Rettung der Opel-Werke dann am meisten beitragen, wenn es
sich selber auf Vordermann bringt. die soziale Kompetenz dieser Hass-Seite geht gegen Null … sie hat
also vom christlichen nichts verstanden.
Herr derLeser*** Sie haben sehr recht und es ist ersichtlich, dass in Ihrem Kopf noch keine Aushöhlung
stattgefunden hat. Schade, dass Sie kein Kleriker sind. Sie wären DER Bischof von Essen. Verfangen wir
uns nicht in den Netzwerken. Was sollen wir nun tun, werter derleser?
@derLeser: Drangsale Eine klare evidente Bestandsdarstellung. Jetzt ist es ohnehin egal wer regiert die
Heilsarmee, der Kleintierzüchterverein, oder die Muppets-show-Clowns. Das gibt einen rums, dann eine
tiefe Depression. Was jetzt noch möglich ist, sich zu bevorraten und zu bewaffnen, um dem Chaos einigermaßen
zu entgehen.
@der Leser Bravo, bravissimo! Sie sind ja mal ein richtig cleverer Bursche! Eine aufrechte katholische
Gesinnung, ein ungetrübtes Vermögen, das Weltgeschehen fernab der Mediengehirnwäsche korrekt und schnörkellos
auf den Punkt zu bringen. Sie blicken hinter die Kulissen des öffentlichen Kasperltheaters. Wäre ich
eine junge, keusche Frau, ich würde mir 20 Kinder von Ihnen wünschen. :(3
heilloses Durcheinander, bitte klären Nach dem Preußen-Konkordat von 1929 hat das Bistum Essen das Recht,
dem Papst einen Dreiervorschlag zu präsentieren. Außer Essen dürfen auch alle Bistümer, die früher
zu Preußen gehörten, jeweils eine eigene Liste von Vorschlägen für das Ruhrbistum nach Rom schicken.
[…] Aus diesen Listen sucht Rom drei Kandidaten aus und schickt sie nach Essen zurück. Aus dieser Terna
wählt das Domkapitel dann den nächsten Bischof. […] Der wichtigste Essener Mann für die Wahl ist
Dompropst Otmar Vieth. Unter seiner Leitung stellt das Domkapitel die drei Kandidaten zusammen, die dem
Vatikan unterbreitet werden.
Drangsale Banken sind ausgehöhlt, sie verkaufen ihr letztes Gold. Firmen sind ausgehöhlt, sie nehmen
„frisches“ Geld auf. Staaten sind ausgehölt, ihre Anleihen sind ungedeckt. Geld ist ausgehöhlt, es ist
nicht mehr gedeckt. Folgende Fragen ergeben sich daraus: Wer hat dies alles verursacht? Wer hat dies alles
so weit kommen lassen? Wer hätte einschreiten können und hat dies unterlassen? Warum ist dies alles
so geschehen? Die Frage nach der Verantwortung ist schnell geklärt: Es sind jene, die die Macht hatten,
die regiert haben in den Staaten und in der Economy. Da alle über lange Zeit die gleichen Fehler (Schulden)
begangen haben stellt sich die Frage nach der Beziehung der „Führer“ zu einander: Bestanden Netzwerke?
Gibt es weltweite, alles umfassende Netzwerke? Sind uns diese Netzwerke bekannt? Wie heissen die denn?
Zurzeit wird der schwarze Peter herumgereicht, aber es spielt keine Rolle, wo er liegen bleibt. Eine Lösung
gibt es nicht, da die Schulden ungedeckt sind. Ein totaler Kollaps ist unausweichlich. Die „Netzwerker“
schworen unbedingten Gehorsam, sie halfen einander finanziell; vor rechtlichen Konsequenzen mussten sie
sich nicht fürchten. Ihr Werk ist verrichtet, sie hatten ein schönes Leben, sie können jetzt gehen.
Sie werden mit dem Finanzsysten fallen.