Wirkliche Lutheraner versammeln sich unter dem Banner des Papstes
Papst Benedikt XVI. reichte den bibeltreuen Priestern der Piusbruderschaft im Geist der Gottes- und Nächstenliebe die Hand zur Versöhnung. Von Axel Kresser Berlin.
(kreuz.net) Im Internet läßt man abstimmen, ob der Papst als Stellvertreter Christi unfehlbar sei, der
Katholischen Kirche vorstehen dürfe, demokratisch vom Volk gewählt oder ganz abgeschafft werden solle.
Etwas über 50% Internetnutzer stimmen derzeit aufgrund der laufenden Antipapst-Kampagnen für die Abschaffung
des Papsttums. 18% sprechen sich dafür aus.
Die Initiative ‘Fundamentales Christentum’ ist eine Reaktion
auf die rasende Entchristlichung der Evangelischen Kirchen Deutschlands.
Hören wir aus diesen Gemeinschaften
noch etwas über die Furcht und Verantwortung vor Gott, den Werteverfall in Ethik und Moral, den alltäglichen
Abtreibungsmord auf Krankenschein, die Zerstörung von Ehen und Familien?
Gibt es von dieser Seite noch
eine Kritik an der gesellschaftlichen Privilegierung der Homosexualität?
Martin Luther schrie in seinem
Zorn: „Das Papsttum ist der Antichrist.“
Dieser furchtbare Fluch war für das Christentum ein lebensbedrohender
Irrtum. Denn der Antichrist schlich sich schnell in die von Landesfürsten abhängigen lutherischen Landeskirchen.
Heute bestimmt der Antichrist den Geist der Evangelischen Kirchen in Deutschland.
Warum der Aufstand
der Anständigen von Merkel & Co in Deutschland und Österreich gegen Papst Benedikt XVI.?
Die Antwort
lautet: Weil der Papst sein Amt vor Jesus Christus zu verantworten hat und sich den antichristlichen Widersachern
in und außerhalb der Kirchen nicht beugt.
So hat Benedikt XVI. getan, was Jesus lehrte. Im Geist der
Gottes- und Nächstenliebe reichte er den bibeltreuen Priestern der Piusbruderschaft die Hand zur Versöhnung.
Das ist eine Priesterschaft, die sich streng der Glaubenslehre und dem Evangelium Jesu Christi verschrieben
hat.
Wer sich ohne Abstriche in Wort und Schrift zum Neuen Testament Gottes in Jesum bekennt und Jesus
folgt, erfährt den scharfen Widerstand der Kräfte des Antichristen.
Diese Mächte marschieren heute
im Stechschritt durch alle gesellschaftlichen und kirchlichen Strukturen.
Leider marschieren hier auch
zahlreiche deutsche Bischöfe mit und beteiligen sich an der gegenwärtigen Papst-Demontage.
Diese zeitgeisthörigen,
altliberalen Prälaten werden in den westlichen Medien zusammen mit den Drewermanns und Küngs als Fortschrittliche
gefeiert.
Martin Luther wollte die Reformation der Römisch Katholischen Kirche, nicht die Zerstörung
dieses Hortes Christi. Er wollte neben der Kirche Christi keine Parakirche erfinden.
Das Papsttum ist
die einzige Autorität dieser Welt, die Jesus mit ganzer Kraft gegen den antichristlichen aktuellen Zeitgeist
vertritt.
Liebe Schwestern und Brüder in der Katholischen Kirche, verteidigt im Namen Jesu Papst Benedikt
XVI., der das Banner Jesu Christi trägt, unter dem sich auch die wirklichen Lutheraner versammeln.
Der
Verfasser ist Koordinator der evangelischen Initiative ‘Fundamentales Christentum’.
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99 Lesermeinungen
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@Schalom + orthokathole – ähnlich polarisierend-gegensätzlich wie ‘Lutheraner’ und ‘Papst-Anbeter’ kommen
in diesem kreuz.net Forum verschiedene ‘Überzeugungstäter’ zu Wort. Die einen wären ohne die anderen
ziemlich langweilig. Dazu paßte prima vorgestern der Vortrag an der Hamburger UNI „Verstehen – Entfeinden –
Einander zur Klarheit verhelfen“. Ziele und Möglichkeiten einer Nachbarschaft von Juden und Christen.
Professor Dr. Michael Wolffsohn – für Neuere Geschichte, Universität der Bundeswehr, München, referierte
als Historiker, nicht als Theologe! Weiß jemand was anzufangen mit dem Begriff ‘Paganisierung’ ? Er leitet
sich ab von Paganus=Heide und beschreibt Ent-Jesuanisierung des Christentums durch Eindringen des Heidentums,
Verzahnung mit weltlicher Macht, hin zu imperialem Christentum. Ein häufig (auch bei Lutheranern) zitiertes
christliches Klischee lautet: AT-jüdisch ist der blutrünstig vergeltende Rachegott, während die Sanftheit
der Nächstenliebe usw. typisch NT-christlich sei. Dazu im Gegensatz legte die „ganze Geschichte christlicher
Missionierung“ stets Gewicht auf ‘MEHR MACHT, WENIGER JESUS’. Nächstenliebe ist AT-jüdisch: 3.Mose 19,
18 fordert „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ und 3.M 19,34 bringt sogar „den Fremden ins Spiel“:
Der Fremde, der sich bei euch aufhält, soll euch wie ein Einheimischer gelten und du sollst ihn lieben
wie dich selbst; denn ihr seid selbst Fremde in Ägypten gewesen. Daraus leitet sich für mich ein Liebesgebot
ab auch für die „Fünferbande“. :(3 P.S. meine 2 Seiten vom Vortrag kann haben, wer will.
«Schau nicht auf unsere Sünden, sondern auf den Glauben deiner Kirche» Was ist an dem Satz für Protestanten
so verwerflich? Verstehen sie Glauben nur individuell? Ist Glaube nicht von Anfang an „gemeindlich“ sprich
Glaube der Kirche gewesen?
#100 orthokathole 08:40:40 | Mittwoch, 8. April 2009
Blödsinn Solange Päpste «Ablässe» verkünden und es in der Eucharistiefeier «Schau nicht auf unsere
Sünden, sondern auf den Glauben deiner Kirche» heißt, können Lutheraner – und seien sie noch so katholisierend –
sich nicht hinter dem Papst sammeln.
Jotef was kann man denn von der Fünferbande Defendor, Ruhrgebietler, Elijahu, Antipacelli, Galatea schon
anderes erwarten? PS schakal ist „Verreist“ Grand Sol in den USA angeblich „Verreist“. Die mühlen mahlen
langsam, aber sicher. Die Fische sind ins Netz gegangen.
hallo defendor – Ihre ‘revidierte’ Karfreitags-Gebets-Fassung finde ich völlig in Ordnung, was den Inhalt
angeht. Erst recht, wenn womöglich „heutige Juden“ noch unter dem Droh-Diktat folgender Levitikus-Verse
„kein Licht unter der Sonne“ sehen. (Immerhin gilt ES WERDE LICHT auch ihnen – und natürlich auch Ihnen):
Das Verbot von Mischungen Lev 19,19 Ihr sollt auf meine Satzungen achten: Unter deinem Vieh sollst du
nicht zwei Tiere verschiedener Art sich begatten lassen. Dein Feld sollst du nicht mit zweierlei Arten
besäen. Du sollst kein aus zweierlei Fäden gewebtes Kleid anlegen. Unzucht mit der Nebenfrau eines anderen
Lev 19,20 Wohnt ein Mann einer Frau bei, die einem andern Mann als Sklavin zur Nebenfrau bestimmt ist
und die weder losgekauft noch freigelassen ist, dann soll der Fall untersucht werden; sterben sollen sie
nicht, da sie nicht freigelassen war. Der Inhalt ist aber nicht alleine ‘Gegenstand der Betrachtung’.
Daneben spielen in unserer Zeit auch „Anstand“, „Ethik“, „Ästhethik“, Taktgefühl, Diplomatie usw. eine
Rolle, wenigstens beim „pfleglichen“ Umgang miteinander. Vermutlich haben Sie daran kein Interesse ? Womöglich
wegen Lev 19,19 (sh.oben) – weil Juden und Christen „Tiere verschiedener Gattung“ sind usw.? Auf jeden
Fall werde ich vorsorglich Ihre REVIDIERTE Gebetsfassung – statt für „die Juden“ – lieber für Sie verwenden…und
gleichzeitg als Test dafür, ob Beten überhaupt was nützt. Das kann man dann ja gleich an Ihrer Schreibe
ablesen. Während das Papst-Gebet am Judentum nicht so leicht erkennbar wird… @Wolfgang – Recht so
!
Das REVIDIERTE Fassung des traditionellen Karfreitags-Gebet für die Juden gemäss unserem Heiligen Vater,
Papst Benedikt XVI.: –-- Wir wollen beten für die Juden. Daß unser Gott und Herr ihre Herzen erleuchte,
damit sie Jesus Christus erkennen, den Heiland aller Menschen. Lasset uns beten. Beugen wir die Knie.
Erhebet Euch. Allmächtiger ewiger Gott, der Du willst, daß alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis
der Wahrheit gelangen, gewähre gnädig, daß beim Eintritt der Fülle aller Völker in Deine Kirche ganz
Israel gerettet wird. Durch Christus, unseren Herrn. –--- www.gloriapolo.net
Heiligen Woche*** Lassen wir uns mit Got t versöhnen Gebet für die Juden und die Christen Gott der Juden
und der Christen Du bist unser gemeinsamer Schöpfer und Hirt. Du hast Israel durch das rote Meer in die
Freiheit geführt als Zeichen, dass alle Menschen zur Freiheit und Menschenwürde berufen sind. Aus den
Wurzeln des Judentum sind durch Jesus von Nazaret die Christen hervorgegangen, um Deine Gebote der Gerechtigkeit
und der Liebe allen Menschen zu verkünden. Hilf uns, Vorurteile, Hass und die düsteren Seiten der Geschichte
zu überwinden, als ein Zeichen der Versöhnung zwischen den Religionen. Amen
„Von Jesus zu Benedikt“ – so der Titel im ZDF gestern von 23.10 bis 23.55 – eben (vom Video) angeschaut,
endet sinngemäß mit der Feststellung, dass unser christliches Europa sich wandelt von GLAUBE zu VERNUNFT.
@stimme der vernunft Korrekt. Was interessieren die Piusbrüder die Bibel und insbesonder die Lehren Jesu
Christi? @defendor. in einem anderen Thread wurden die zahlreichen Päpste „Benediktus“ aufgelistet. Zeitweilig
waeren es mehr als drei zugleich. Wer von denen war den nun „die Kirche“ und wer repräsentierte den „mystischen
Leib“? Wissen Sie eigentlich, was Petrus in Rom so getrieben hat? Ich kenne ihn nur als Bischof von Antiochien.
@r.ruhrgebietler… Gewiss, die Bezeichnung „subsistit in“ kann durchaus auch für Ungereimtheiten sorgen…
Dies wird gerade auch von der Pius-Bruderschaft angemahnt und sicherlich bei den anstehenden Gesprächen
vorgebracht werden. Mir wäre wieder ein klares „est“ auch lieber ! www.gloriapolo.net/
ALLEINE die heilige Mutter Kirche ist der mystische Leib CHRISTI… Der Wortlaut aus der Erklärung der
Glaubenskongregation „DOMINUS JESUS“ ( 2000 ) vom damaligen Kardinal Ratzinger (!) unserem jetzigen Heiligen
Vater Papst Bendikt XVI. –--- 17. Es gibt also eine einzige Kirche Christi, die in der katholischen Kirche
subsistiert und vom Nachfolger Petri und von den Bischöfen in Gemeinschaft mit ihm geleitet wird.58 Die
Kirchen, die zwar nicht in vollkommener Gemeinschaft mit der katholischen Kirche stehen, aber durch engste
Bande, wie die apostolische Sukzession und die gültige Eucharistie, mit ihr verbunden bleiben, sind echte
Teilkirchen.59 Deshalb ist die Kirche Christi auch in diesen Kirchen gegenwärtig und wirksam, obwohl
ihnen die volle Gemeinschaft mit der katholischen Kirche fehlt, insofern sie die katholische Lehre vom
Primat nicht annehmen, den der Bischof von Rom nach Gottes Willen objektiv innehat und über die ganze
Kirche ausübt.60 Die kirchlichen Gemeinschaften hingegen, die den gültigen Episkopat und die ursprüngliche
und vollständige Wirklichkeit des eucharistischen Mysteriums nicht bewahrt haben,61 sind nicht Kirchen
im eigentlichen Sinn; die in diesen Gemeinschaften Getauften sind aber durch die Taufe Christus eingegliedert
und stehen deshalb in einer gewissen, wenn auch nicht vollkommenen Gemeinschaft mit der Kirche.62 Die
Taufe zielt nämlich hin auf die volle Entfaltung des Lebens in Christus durch das vollständige Bekenntnis
des Glaubens, die Eucharistie und die volle Gemeinschaft in der Kirche.63 www.gloriapol…
Luther Ich habe noch nicht ganz verstanden warum hier lt. Forum die (damaligen) Probleme des Papsttums
so sehr mit Luther verbunden werden, dass man sich dann über seine Person streitet: „Er ist ein Ketzer“.
Liest man zum Beispiel Walther von der Vogelweide so findet man einige Gedichte, die das Papsttum in der
Blüte des Mittelalters zum Inhalt haben. „Wenn unser Herz in diesen Zeiten den wahren Glauben nicht verliert,
wo doch der Papst in Rom höchstselbst die Ketzerei begünstigt, dann muß ein guter Geist und Gottes
Liebe uns zur Seite stehn. Seht doch, was die Pfaffen uns sagen und was sie tun.“ Bis zu Luther vergehen
dann noch etwa 300 Jahre… Selbst das Argument des Ablassverkaufes findet sich in seinen Liedern. Insofern
ist es also nichts Neues, dass die Kirche den Abfall vom Glauben selbst zelebriert. @Simplicius: „Nicht
die Bibel hat die Kirche geschaffen, sondern die Bibel ist Bibel, weil es immer schon die Kirche gibt.“
Nunja, schade wenn die Kirche dann selbst das Ketzertum begünstigt. Überlegen sie sich einmal, was die
Kirche da allein in den o.g. 300 Jahren „zur Tradition“ machen wollte. Zum Glück konnte das noch niemand
nachlesen… wahrscheinlich wurde so auch dieses abergläubische Sammelsurium in der heutigen röm.-kath.
Kirche installiert.
Schalom: Nein, kann es nicht, es sei denn, die Tatsache unterschiedlicher christlicher Kirchen wird als
gegeben und undramatisch akzeptiert. Da bist Du vielleicht schon ganz schön weit mit der Gefahr ins Beliebige
abzufallen, aber insgesamt ist das noch nix. Insbesondere, wenn man mit Leuten reden muss, die die eigenen
Dogmen (unbefleckte Empfängnis Mariens) noch nicht mal kennen.
Leblhuber: Ich habe Luther keinen Heiligenschein angedichtet, er war auch kein Heiliger und sei’s nur
deswegen, weil wir Lutheraner keine Heiligen brauchen, um mit GOtt zu kommunizieren, da haben wir einen
etwas direkteren Zugang als ihr. Und natürlich gibt es bei uns Schatten, nur bitte dichte uns nicht den
der Reformierten an, unser lutheranischer reicht schon. Ist aber – auch auf die letzten 480 Jahre gesehen –
immer noch viiiiiel kleiner als Eurer. Also pudel dich nicht so auf Du falsch sozialisierter Häretiker.
Piusse oder sonstige Katholiken – Mei, was soll ich da jetzt sagen? Sie sind mir halt unterschiedlich
symphatisch…
@Kirschbaumwasener Amok bei +nett. Oder: Zumindest seit einer halben Stunde unzensiert geduldet. Oder
gar von +net gefördert? Hier zeigt ihr wieder euer wahres Gesicht.
Leblhuber und solagratia*** Ich arbeite seit Jahrzehnten mit evangelischen Christen und Pfarrern erfolgreich
zusammen. Solagratia scheint einer Vergangenheit anzugehören, in der evangelische Bauern den Fronleichnamsweg
mit Jauche besprenkelt haben und katholische Hausfrauen am Karfreitag für die „Luderischen“ Teppiche
ausgeklopft haben. Glauben und glauben lassen ist abgesagt.
Kirschbaumwasener: Ich kenne Dich! Vor mir kannst Du Dich nicht tarnen. Denke einmal über gewisse Dinge
nach, die wir in der Vergangenheit gesprochen haben…
@solagratia: Einen Heiligenschein brauchst du ja nun Luther nicht anzudichten! Ich bestreite Luthers Verdienste
keineswegs. Wäre ich nicht katholisch sozialisiert und hätte ich nicht katholische Menschen um mich,
die sich des Evangeliums wegen abmühen, würde ich wahrscheinlich als Österreicher zur Evangelischen
Kirche A. B. wechseln. Aber hier wie dort gibt es Schatten. Hier wie dort gibt es historische Abgründe.
Die Katholischen haben halt eine 1000 Jahre längere Geschichte, die von Machtpolitik geprägt ist. Dagegen
sind die Schandtaten der Reformierten schon in Bezug auf den geschichtlichen Horizont überschaubarer.
Also pudel dich hier nicht so auf und bedenke, dass kreuz.net NICHT katholisch ist. Warum glaubst du,
schreiben hier so viele Katholiken gegen das von kreuz.net vertretene Sektierertum? Freundliche Grüße
@Kirschbaumwasener Na, was ist denn? Hat +net einen Mitternachts-Killer engagiert oder schläft die Redaktion
schon? Hat sich Elijahu mitternächtlich verwandelt? Passen Sie auf Ihre Finger auf, damit Sie sich nicht
wieder vertippen! Sehr verdächtig!
Liebe solagratia***** Die Sternchen könnten bedeuten: Fünf Sterne- Schäfchen des Herrn im richtigen
Schafstall. Ich bin nur ein armer irregeleiteter Hammel im 2000 Jahre alten morschen Schafspferch Kirche.
Bei uns stinkts so gemütllich nach Mief und Weihrauch. Ich blöke zu Dir hinüber: „Lob und Preis. Amähn.“*
:(3 *
#67 solagratia † 23:24:46 | Sonntag, 5. April 2009
Schalom Könnten Sie jetzt bitte so freundlich sein und erklären, was die Strenchensollen? Zwischen null
und fünf Sternchen konnte ich bei mir schon finden. Was heißt das bitte????????????????
Heilige Woche +++ Weg der Versöhnung ++++ Wir beichten sehr gerne die Sünden der anderen: Die Sünden
des Papstes. Die Sünden der Kirche. Die Sünden der Politiker. Die Sünden der Nachbarn. Die Sünder
sind immer die ganz anderen. Dadurch erscheinen wir im Licht unserer Vollkommenheit, wir sind besser,
viel besser als der Rest der Welt. Kyrie eleison
#65 solagratia † 22:57:07 | Sonntag, 5. April 2009
OK, ihr Qaidaliken: Dann stellen wir mal für heute fest: Herzilein Caritatem Galatea[fett] knicken bei
einigermaßen vernünftigen Argumenten intellektuell sofort ein und flüchten entweder ins Salbadern oder
Schweigen. Keine schlechte Bilanz für einen Abend. Mal sehen, was nächste Woche geht. Sicher ist so
schön langsam mal, dass die Qaidaliken offenbar bei der Verteilung des Mutes und der Intelligenz nicht
sehr laut „hier“ geschrien haben. Aber wir Lutheraner sind da nicht elitär. „kommt her zu mir alle, die
ihr mühselig und beladen seid, ich will euch erquicken“ gilt bei uns immer noch.
geboren 1954 in Hamburg und dann freiwillig in die DDR? Gute Russischkenntnisse, Physikerin… Die „Eltern“
durften sogar zwei Autos besitzen – und das in der DDR… es gibt Menschen, deren Personalakte liest schlimm
schlimmer am schlimmsten. Geschieden (kann ja mal passieren…) Lange in wilder „Ehe“ und auf Druck der
CIA dann Wiederverheiratet. Kein Wunder, daß dieser Mensch gg. den Papst aufmuckt. Eine andere kriminelle
Gestalt entstammt der frankfurter Hausbesetzerszene, videotechnisch nachweislich Missachter des dt. Rechtsstaates –
er hat auch Karriere gemacht. Eine andere Welle die nach Westen zieht, schwappt in der Homoszene. Es braucht
keine großen Kenntnisse die Fakten zu finden. Deutschland wird von einer Schar antichristlicher und krimineller
Elemente „geführt“. Parteien, für die das „C“ im Logo steht und erschreckend weit weg davon sind, jemals
„C“ zu werden. Dagegen wirkt m. luther wie ein kleiner lausbub im sandkasten, der mit Förmchen um sich
wirft… Auch kein Wunder, daß dummschwätzer wie die lehmann-brothers nicht dem Papst gehorchen wollen
@solagratia Zu witzig! Es wäre auch sicher noch lustiger, wenn es mit der Realität auch noch etwas zu
tun hätte. Aber dann wäre es nicht so absurd. Karl Falentin will ja auch was davon haben!
Frau Galatea, wenn sowohl die Messe 1570 in Latein als auch die Eucharistiefeier in der neuem Liturgie
geschmäht werden, fehlt es weit an christlicher Liebe. Gott schaut auf die Herzen, und dann können verschiedene
Liturgien Ausdruck unserer gläubigen Herzen sein. Die Heilige Woche möge uns alle dem Gekreuzigten und
Auferstandenen Herrn :(3 näher bringen.
#58 solagratia † 22:39:53 | Sonntag, 5. April 2009
Herzilein und Felsen: Was die deutschen Fürsten angeht, hat Herzilein gar nicht recht oder er hätte
nur recht, wenn das Reich Jesu von dieser Welt wäre, ist es aber expressis verbis nicht. Warum sollte
die Kirche Güter haben? Auf so eine Idee können nur Qaidaliken oder im 19. Jhdt. geadelte kommen. Es
war höchste Zeit, dass den Kirchen das 1803 dann endlich weggenommen wurde (und hat bis dahin noch fast
300 Jahre gedauert…) Das beste aber ist, dass Herzilein den Luther einen Idioten findet. Ausgerechnet
der geistige Brustwarzenrobber Hertzetc.!!! Es mag ja sein, dass Luther andere Ansichten vertritt, als
Hert… (was schon mal für ihn spricht), aber zu behaupten, der Mensch, auf dessen Sprache der wesentliche
Teil unserer Kultur fußt (auch Herzilein versucht sich ja in Deutsch) und ohne den wir heute keine deutsche
Sprache hätten, sei ein Idiot ist für so eine Geistesamöbe wie Herzilein, der Hitler damit verteidigt,
dass der mit seiner Judenvernichtung ja leider zeitlich in Rückstand geraten sei, schon eine sportliche
Aussage!
@vonHerzmanovsky-Orlando Der Ablasshandel diente nicht nur der Finanzierung des Petersdomes, die Hälfte
des Geldes blieb z.B. bei dem Erzbischof Albrecht und ein anderer großer Teil des eingesammelten Ablasses
diente der Finanzierung der ausschweifenden Lebensweise der Medici. Denn in dieser Zeit ging es in jedem
Bordel sittlicher zu, als wie am Hofe des Papstes. Was die Gier der deutschen Fürsten angeht, haben Sie
leider recht, sie waren auch nur Kinder ihrer Zeit.
Total diffus, der Satz Etwas über 50% Internetnutzer stimmen derzeit aufgrund der laufenden Antipapst-Kampagnen
für die Abschaffung des Papsttums. 18% sprechen sich dafür aus. Für was spricht sich eigentlich wer
aus?
#55 solagratia † 22:03:23 | Sonntag, 5. April 2009
Galatea: Um es kurz zu machen, denn im Detail kann ich das bei Ihren vielen Posts beim besten Willen nicht
liefern: Alles. wo Sie die katholische Kirche als eine – oft auch noch „allein“ – seligmachende hinstellen.
Aber wie gesagt, Sie tun das stringent. Ich habe notiert – da Sie bei Ihrer Intelligenz das sicherlich
nicht aus Versehen vergessen haben – dass wir uns über die Qualität Ihres Luther posts einig sind.
@peter von felsen Diese Commerzialisierung des Ablasses war und ist durch nichts gedeckt gewesen, sondern
diente letzendlich der Verschwendungssucht der damaligen Kirchenväter. Sie diente inbesondere dem Bau
des Petersdoms in Rom. Und die ultimative Kommerzialisierung der Religion war der Protestantismus. Da
ging es insbesondere um die Kirchengüter. Sagen wir es einmal so, durch die Kommerzialisierung des Ablasses
wurde die Gier der Fürsten geweckt. Luther war nur ein (fleissiger) nützlicher Idiot.
Sehr geehrter Herr/Frau Sola Gratia: Meistens ist das, was Sie schreiben ja wenigstens intellektuell stringent,
wenn auch fast immer falsch. Da bitte ich doch um Mitteilung, was fast immer, zwar stringent, aber falsch
ist. Da wäre ich recht dankbar.
@Galatea Sehr geehrte Galatea, richtig muss es heißen: „Wenn der Taler in den Kasten klingt, die Seele
aus dem Fegefeuer in dem Himel springt“ Wo gegen sich Luther auflehnte, war die Kommerzialisierung des
Ablasshandels unter Johan Tetzel, der von dem brandenburgischen Erzbischof zum Subkommissar für den Ablasshandel
eingesetzt wurde. So kostete ein Mord z.B 8 Taler, ein Kirchenraub und Meineid 9 Taler. Diese Commerzialisierung
des Ablasses war und ist durch nichts gedeckt gewesen, sondern diente letzendlich der Verschwendungssucht
der damaligen Kirchenväter. Aber das war nicht nur der alleinige Grund, die Luther dazu bewegten, seine
95 Thesen an der Kirchentür von Wittenburg zu schlagen. Unübersehbar war auch der moralische Verfall
der katholischen Kirche durch die Medici, die gegen beinahe alle christlichen Moralvorstellungen offen
verstießen.
Frau Galatea Herzlichen Dank, auch Ihnen eine gesegnete Nacht und eine besinnliche heilige Woche . Aber
sicher begegnen wir uns hier noch,also gute Nacht.
#50 solagratia † 21:44:35 | Sonntag, 5. April 2009
Galatea: Meistens ist das, was Sie schreiben ja wenigstens intellektuell stringent, wenn auch fast immer
falsch. Aber das, was Sie über Luther schreiben, ist schon ein bissl dumm: Es mag ja sein, dass er nicht
Ihre Überzeugungen hatte, aber dass er ein generell unüberzeugter Mönch (und – nur um da irgendwelchen
Pseudoargumenten entgengenzutreten: Er war Mönch, da beißt die Maus kein Faden ab) war, ist schon eine
arg sportliche Annahme. Würde ein unüberzeugter Mensch für seine Unüberzeugung so viel auf sich nehmen?
Er mußte ja immerhin mit seinem Abfackeln in allerkatholischter und heiligmäßiger Manier rechnen.
solagratia Sie haben freilich Argumente geliefert,aber solche,die einem Irrweg gleichen. Ich empfehle
Ihnen dringend,so fern es Ihre Finanzen zulassen,den Würzburger theologischen Fernkurs zu studieren mit
anschließenden Exerzitien bei Abtprimas Notker Wolf. Dann sprechen wir uns in 2.Jahren wieder ! Ich wünsche
Ihnen guten Konvertiten-Unterricht !!!
#47 solagratia † 21:25:48 | Sonntag, 5. April 2009
Caritatem: Natürlich haben Sie Argumente geliefert, nur habe ich gegen jedes einzelne ein bisher nicht
widerlegtes Gegenargument geliefert, zugegeben mit Ausnahme das „Arguments“ aus Ihrem letzten Post, dass
ich – warum auch immer – auf dem Irrweg bin. Müde sind also allenfalls Sie. WAS IST EIN 2.ACCOUNT? Ansonsten
gehen Sie wie gesagt für ein Jahr oder so in sich und melden sich dann wieder.
Sehr geehrter Herr Thomasius. a. Ablässe gibt es auch heute noch, genauso wie vor fünfhundert Jahren.
Die Kirche als Verwalterin der Gnaden ist dazu autorisiert. b. so einfach, wie die Überlieferung es glauben
macht, ist es aber nicht: „der Taler in dem Kasten klingt, die Seele aus der Grube springt“. Der Satz
scheitert schon allein an der Tatsache, dass man nicht für sich selbst, sondern für Verstorbene einen
Ablass erwirbt. c. Gibt es verschiedene Bussakte für einen Ablass. Dazu gehört auch ein monetäres Opfer –
aber nicht nur dieses. Man muss sowohl beichten als auch Besserung versprechen und versuchen. d. Sie haben
recht, wenn Sie schreiben, Luther war kein Religionsstifter. Nur Gott stiftet Religionen. e. Luther war
nicht nur kein Religionsstifter. Er war ein unüberzeugter Mönch, der erst einmal motzen wollte, der
sich dann seine Frau entführt hat, und aufgrund seiner Päzigkeit (= Unsensibilität) und seines Trotzes
sauber in die Hände derer gespielt hatte, die lieber selber bestimmen wollten, wann die Sonne aufgeht
und wann unter. Aufrechter Christ kann man in beiden Denominationen sein. In der Tat. Man kann auch aufrechter
Kannibale sein. Was immer noch die Frage nach der Wahrheit offen lässt – ein doch recht interessantes
Thema. Gute Nacht.
#44 solagratia † 21:19:04 | Sonntag, 5. April 2009
Peter von Felsen: Nein, das sollten wirt nicht! Für Ihre kruden Kriegsschuldthesen kämpfen Sie dioch
auch! Gerade weil wir Lutheraner immerr so lieb sind, werden wir von den Katholen als beliebig wahrgenommen.
Auf einen goben Klotz und so weiter… CARITATEM Was ist ein 2.Account? Ansonsten stelle ich zufrieden
fest, dass Sie keine Argumente mehr haben und blabla – Rückzugsgefechte führen. Sagen Sie’s mir, wenn
ich Ihnen Aufnahmeformulare für die rechtgläubige Kirche schicken soll. Ist mir schon klar, dass Sie
da noch ne Weile dran zu beissen haben. Alles Gute dabei und GOttes Segen!
@ caritatem Christus ist das Haupt unserer christlichen Kirche. Im Moment streitet das Auge mit dem Ohr,
was wohl denn wichtiger sei am Leib. Und: Der Penis ist nicht das einzige Glied, sehr wertvoll, aber ihm
steht jedoch die Vulva um nichts nach. Und wenn Sie der Frauen wegen aus der RKK austreten: Versuchen
Sie es doch in der evangelischen Kirche. Sind auch Christen.
Ja,dann ist Luther eben ein 2.Account Auf jeden Fall haben die verehrten Schwestern und Brüder der protestantischen
„Kirche“ ihren Irrweg zu überdenken und sie sollten den Weg zu uns wieder finden. Dafür bete ich ! :(3
#40 solagratia † 21:10:12 | Sonntag, 5. April 2009
Danke, Caritatem, diese Tatsachen hatten sich aber schon zu mir rumgesprochen. Das Blöde ist jetzt nur,
dass der Pfarrer das im evangelischen Gottesdienst aus gutem Grund nicht tut (Hatten wir schon: Verfügbarmachen
GOttes für den Menschen). Also ist es schon mal deswegen kein Argument. Und das mit den Apostellinnen
erscheint uns reichlich dünnbrettlich. Wer waren denn die ersten, die Jesus als Auferstandenen gesehen
haben und davon Zeugnis ablegten? Ist – ich überzeichne jetzt bewußt – drei Jahre hinter Jesus herdackeln
geistlich wertvoller als diejenigen zu sein, die seine Wiederauferstehung als erste bezeugten? Hmmmm…
@caritatem Unfug. Luther war kein Religionsstifter. Er war gegen die Finanzierung der Peterskirche durch
Spenden, die mit dem verlogenen Versprechen eingefordert wurden, dass dadurch die Seele gerettet werde.
(Verhalten wie das der Banker, die zur gegenwärtigen Finanzkrise führten). In der katholischen Kirche
gab es verschiedene Reformbemühungen hin zur Lehre Jesu Christi, die den Reformer in die Nähe der Verfolgung
als Häretiker brachten. Aufrechter Christ kann man in beiden Denominationen sein. „Mischehen“ sind nicht
unchristlich, eher das Gegenteil.
@caritatem wir sollten hier aufhören und uns nicht reflexartig gegenseitig die Schuld für die Trennung
der Konfessionen anrechnen. Bestimmt könnte jeder eine Reihe von überzeugenen Gründen anführen, dass
die Anderen die Schuld an der Trennung tragen, aber bringt es uns wirklich weiter? Wir sollten uns lieber
die Mühe machen, uns als Christen zu nähern und zu achten – für das Heil des Christentum insgesamt.
#37 wolfgang11 † 21:03:22 | Sonntag, 5. April 2009
Die Christusebene ist nicht geschlechtsspezifisch. Deshalb ist klar, daß Frauen den Männern gleichgestellt
sind und dem Gottesdienst ebenso vorstehen können. Alles andere kommt vom irdischen, patriarchalischen
Denken.
solagratia-Schau mal Der Priester verkörpert in der hl.Messe Jesus ! Jesus war ein Mann und keine Frau.Er
setzte Apostel ein und keine Apostelinnen . Wohl bin ich dafür,daß die Frau eine wichtige Rolle in der
Kirche findet,aber sie kann nicht geweiht werden. Wenn die erste Frau geweiht werden sollte,was ich glaube,daß
das mal kommen kann,trete ich aus der rkk aus !
#35 solagratia † 20:56:21 | Sonntag, 5. April 2009
Stimmt, Caritatem, hab ich jetzt grade völlig vergessen: Der Luther, dieser Schlingel, hat sich doch
tatsächlich drüber aufgeregt, dass die Päpste hurten und Geld erpressten, die Mönche hurten und soffen
und das Himmelreich nur noch gegen cash zu kriegen war. So ein Spalter aber auch! Die Katholen damals
hätten sich ja zum Beispiel auch mit seinen Argumenten auseinandersetzen können, anstatt ihn einfach
nur zu bekämpfen, weil das für die Fettwänste und Fickschwänze bissi langweilig geworden wäre. Aber
nöööö, blos nicht nachdenken, jeder macht sich so lächerlich, wie er kann…
@peter von felsen: Ganz Ihrer Meinung Sind wir nicht, die wir auf Christus getauft sind, zu allererst
Christen. Ist dies nicht das gemeinsame Band, das uns miteinander verbindet? :(3
#33 wolfgang11 † 20:52:39 | Sonntag, 5. April 2009
Da läßt es sich über alle Nebensächlichkeiten gut streiten. Als Gott den Menschen erschuf, da schuf
er ihn als Mann und Frau (ansonsten hätte er sich schwerlich vermehrt). Gott, den Schöpfer des Menschen,
Argumente in den Mund zu legen, die ihn als Frauenausgrenzer outen ist zwar beliebt aber irgendwie irreal.
Warum streiten wir uns immer wieder zuerst über das Trennede und heben nicht einmal das uns Verbindende
hervor? Sind die Meisten von uns nicht Katholiken oder Protestanten durch ihre Geburt geworden? Wäre
ich vieleicht im Süddeutschen Raum in einer katholischen Familie hinein geboren worden, wäre ich jetzt
bestimmt Katholik mit all den Vorurteilen gegenüber den Protestanten. Ich bin aber in Norddeutschland
in einer lutherisch evangelischen Familie geboren worden und mit all den Vorurteilen die man hier gegen
Katholiken hat, aufgewachsen. Aber war es das, was Jesus wirklich wollte, dass wir Christen uns in so
viele Konfessionen aufspalten?
#30 solagratia † 20:44:03 | Sonntag, 5. April 2009
Hermanovzki: Stimmt, nach gründlicher Inaugenscheinnahme glauben wir nicht an die Transsubstantiation.
Da unterscheiden wir uns. Stimmt auch, dass die bei uns nicht stattfindet. Das mit der Sukzession („weil
es keine Priester gibt“) ist für uns erstens irrelevant und zweitens auch seeeehr dünnes Eis, wenn man
sich vor Augen hält, dass die Sukzessionslinien der katholischen Kirche sich sämtlich bereits in der
Renaissance verliren. Und was beiderlei Gestalt angeht: Jesus hat gesagt das IST mein Leib und das IST
mein Blut. Wenn ihr mit halben Sakramenten zufrieden seid, bitte sehr. CARITATEM: So oft bin ich bei Euch
nicht, kann sein, dass es ein paar Priester gibt, die es richtig machen. Aber allein die offensichtlich
geduldete Möglichkeit das Abendmahl falsch auszuteilen, ist schon – gelinde gesagt – suboptimal. Was
die Pfarrerinnen angeht: Schau mal in die Bibel, Genesis, da steht: Und gOtt schuf den MENSCHEN (nicht:
Mann) ihm zum Bilde, zum Bilde GOttes schuf er ihn. Wir leider auch wir lange Zeit lästert Ihr Gott indem
ihr die Hälfte seiner Schöpfung für insuffizient erklärt. Und komm jetzt nicht mit irgendwelchen Verschiedenheiten
von Mann und Frau, das ist zwar richtig, aber in diesem Zusammenhang verschärfte Gotteslästerung.
#29 wolfgang11 † 20:39:26 | Sonntag, 5. April 2009
Es können entweder 2-3 Frauen, oder Männer oder gemischtes Publikum sein. Christus hat dies nicht näher
definiert. Er hat auch keine geschlechtsspezifische Rolle den Leitern einer solchen Zusammenkunft, später
Gottesdienst genannt, zugestanden. Pastorinnen und Bischöfinnen sind somit etwas ganz normales.
@wassers Ihr „katholischer“ Glaube ist eine Fatamorgana! Schon möglich, aber Christus, der Auferstandene
sicher nicht (außer Sie würden es ihm und mir absprechen). Das genügt mir. Ich wünsche Ihnen morgen
viel Sonne, luftigleichte Frühlingsgefühle, eine segensreiche Karwoche und fröhliches Fest der Auferstehung.
Ostern für alle Christen! :(3
solagratia Nein,wir empfangen den Herrn in beiderlei Gestalten. Mag sein,daß es von Gemeinde zu Gemeinde
unterschiedlich ist,liegt auch am Priester . Tut mir leid,ich sehe euch als Brüder und Schwestern im
Glauben an,aber ihr seit auf einen Irrweg !!! Und Pastorinnen und Bischöfin,ja wo gibt’s denn sowas !
Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen. Nicht wir entscheiden,
ob Jesus Christus, in der orthdoxen, katholischen Eucharistia oder beim evangelischen Abendmahl zugegen
ist, sondern Er, der Herr, allein. Er ist nicht da, in „theologischen“ Streitereien und der gegenseitigen
Verketzerung. Allein der feste Glaube, das liebende Vertrauen auf Ihn, Seine Gnade allein gelten. Er lädt
jeden ein, der liebt wie Er. Die orthodoxe und die katholische Kirche hat niemand angelogen, wenn sie
schon weit über tausend Jahren vor den freikirchlichen Gemeinschaften das Herrenmahl würdig, und recht
und der Schrift gemäß gefeiert hat. Wer anderen den Glauben an Jesus abspricht, hat den Glauben an Jesus
vielleicht nicht ganz verstanden. Die Liebe zählt, nicht die Buchstaben. Ich darf jedem hier die ganze
Fülle des Lebens wünschen :(3 :(3 :(3 „Kommt alle zu mir …“
@gebolt… – Ihnen ist der Frühling … Leider ist Ihnen weder der jahreszeitliche – ein tatsächlicher –
noch der Frühling der Konzilssekte bekommen. Wohl bekomm’s! Ihr „katholischer“ Glaube ist eine Fatamorgana!
#24 solagratia † 20:24:24 | Sonntag, 5. April 2009
Caritatem: Stimmt nicht. Kommunion bei Euch ist für die Gemeinde eine staubige Veranstaltung, nur die
Popen kriegen vom Messwein. Was das Fladenbrot angeht: Willst Du etwa behaupten am Gründonnerstag 33
n Chr gabs runde Obladen mit Kreuzen drauf? Ich denke, wir sind da sehr viel näher beim HErrn, als ihr.
Das mit dem Wein ist zugegebenermaßen schade, aber man kann halt trockene Alkoholiker nicht vom Abendmahl
ausschließen und letztlich ist es egal, worin sich Jesus nach der Wandlung verkörpert, Hauptsache er
tut es. Und – nochmal – das tut er bei uns. Wie ich schon – offenbar vergeblich – zu erklären versuchte,
gibt es da Unterschiede zwischen Lutheranern und Reformierten. Du bist an einen reformierten Pfarrer geraten.
Aber über das Traditionsgedöns sind wir uns offenbar ja schon mal einig. Hoffnung keimt!
@caritatem Live und schön gestaltet war unsere Messe in unserer Kirche, live auch die Gemeinschaft des
Mahles. Ich gestehe, dass beim Hosianna die Töne nicht ganz rein waren, aber das fällt in einer guten
Gemeinschaft nicht auf. Verbunden mit allen Christinnen und Christen dieser Erde, und im Gedenken unserer
gemeinsamen jüdischen Wurzeln.
@ solagratia Die hl.Kommunion wird bei uns in beiderlei Gestalten gereicht. Wenn ich aber sehe,daß bei
euch Fladenbrot und Traubensaft zum Abendmahl verwendet wird,grenzt das an Blasphemie. Und ihr seht eben
Christus nicht wahrhaftig in der Gestalt des Brotes,sondern es ist bei euch als Symbol zu sehen. Dies
sagte mir ein protestantischer Pastor ! Aber ihr werdet die Wahrheit noch finden,ganz sicher ! Wie gesagt,ich
bin für Ökumene !!!
@solagratia Die Lutheraner glauben sehr wohl an die tatsächliche Gegenwart Jesu Christi im Abendmahl
nach der Wandlung. So sehr sogar, dass ein Abendmahl nur ein Abendmahl ist, wenn es in beiderlei Gestalt
gereicht wird, was bei Euch ja nicht der Fall ist. Insofern gibt es das einzig wahre Abendmahl bei uns.
Jedenfalls glauben sie nicht an die Transsubstantiation, die tatsächliche Substanzveränderung durch
die Wandlung. Abgesehen davon findet diese bei den Lutheranern auch nicht statt, u.a. weil sie keine Priester
haben. Und die zwingende „Kommunion“ unter beiderlei Gestalten ist auch nur erforderlich, weil der sakramentale
Charakter fehlt und dem ganzen der Charakter eines Mahls gegeben wird.
#19 solagratia † 19:54:53 | Sonntag, 5. April 2009
Caritatem: Es stimmt einfach nicht, ist aber nicht vorwerfbar, weil Euch das von Eurer Kirche seit Jahrhunderten
vorgelogen wird: Die Lutheraner glauben sehr wohl an die tatsächliche Gegenwart Jesu Christi im Abendmahl
nach der Wandlung. So sehr sogar, dass ein Abendmahl nur ein Abendmahl ist, wenn es in beiderlei Gestalt
gereicht wird, was bei Euch ja nicht der Fall ist. Insofern gibt es das einzig wahre Abendmahl bei uns.
Es stimmt aber, dass die reformierten Kirchen, also z. B. Calvinisten, das anders sehen. Dennoch verbindet
uns mit denen mehr, weil wir diese Frage für das geringere Problem halten verglichen mit der Tatsache,
dass die katholische Kirche neben der Bibel an alle möglichen anderen Absonderlichkeiten und Aberglauben
glaubt (das wird dann „Tradition“ genannt) uns sogar behauptet, unfehlbar zu wissen, was Gott denkt, aus
unserer Sicht der häretische Versuch, Gott seiner Göttlichkeit zu entkleiden und dem Menschen verfügbar
zu machen. Es trennt uns also tatsächlich viel. Aber wenn ihr erst mal verstanden habt, dass die katholische
Kirche über Jahrhunderte organisierte Häresie ist, könnt Ihr gerne zu uns kommen. Wenn Ihr es dann
alle verstanden habt, können wir es sicher auch wieder katholisch nennen, daran wird’s nicht scheitern!
Weisheit Ich bin Protestant, doch stelle ich mich in der heutigen Zeit schützend vor dem Papst, weis
ich doch, ist erst der Papst und die katholische Kirche geschädigt, dann kommen auch all die anderen
christlichen Konfessionen an die Reihe. Ich bin Christ und weiß mich geeint mit allen Christinnen und
Christen unserer Erde. Apropos, schützend vor dem Papst, wie war das doch damals bei Jesus, kurz vor
seiner Verhaftung: Ehe der Hahn kräht…, petervonfelsen.
@ peter von felsen-Das Trennende ist nur gering Ihr glaubt nicht an die Gegenwart Gottes in der hl.Eucharistie,nachdem
der Priester die Wandlung vollzogen hat.ER ist in der Gestalt des Brotes gegenwärtig !!! Und solange
ihr das nicht glaubt,ist ein Zusammenschluß völlig ausgeschlossen und es gibt noch einige Punkte,die
da noch zu klären wären. Dann können die Protestanten zu UNS kommen und wir nicht zu denen. Ich bin
auch sehr für Ökumene,aber es trennt uns noch sehr viel !!! :(3
Katholiken und Protestanten sollten sich zusammenschließen, gegen den immer stärker werdenden destruktiven
Zeitgeist, der sich wie Mehltau über uns gelegt hat, und alles Menschliche in uns droht, zu ersticken.
Katholiken und Protestanten glauben an einem Gott und seinen Sohn Jesus Christus unseren Erlöser. Das
Trennende ist nur gering, wenn wir die Größe des uns Verbindenden erkennen. Ich bin Protestant, doch
stelle ich mich in der heutigen Zeit schützend vor dem Papst, weis ich doch, ist erst der Papst und die
katholische Kirche geschädigt, dann kommen auch all die anderen christlichen Konfessionen an die Reihe.
Der Antichrist mag weder Katholiken noch Protestanten, aber er pflanzt gerne Zwist zwischen Ihnen, und
wenn wir zurück schauen, sogar sehr erfolgreich. Wie in der katholischen Kirche, haben wir Protestanten
dieselben Probleme, mit Amtsträgern die sich auf einer breiten Schleimspur dem destruktiven Zeitgeist
anbiedern. Das zeigt aber auch, dass wir einen gemeinsamen Widersacher haben
#14 solagratia † 18:49:42 | Sonntag, 5. April 2009
Ohne jeden Zweifel, auch die rechtgläubige Gemeinschaft der Lutheraner wird gelegentlich von zweifelhaften
Individuen geprüft. Das ist eines von ihnen. Klar, dass die häretischen Piusse ihn lieben.
Nicht katholisch und auch nicht evangelisch Diese Mächte marschieren heute im Stechschritt durch alle
gesellschaftlichen und kirchlichen Strukturen. Leider marschieren hier auch zahlreiche deutsche Bischöfe
mit und beteiligen sich an der gegenwärtigen Papst-Demontage. Im Stechschritt. Preußisch? Und die Bischöfe
marschieren mit… Da hat jemand seinen Alptraum ins +net gestellt, ansonsten: kalter Kaffee. (Kleiner
Tipp: Am Abend nicht so deftig essen und das Schlafzimmer gut lüften.) Und: Warum soll die Evangelische
Kirche von den radikalen Fundamentalisten verschont bleiben? Im Stechschritt, Marsch, links, zwo, drei,
vier, links, zwo…, der Führer ist: der Antichrist. Aber der hat ja noch viele Verehrer und Anhimmler.
o^/
bibeltreue Priesterbruderschaft? „Die bibeltreuen Priester der Priesterbruderschaft“. An dieser Wendung
erkennt man den traditionstreuen Lutheraner. Nicht die Bibel hat die Kirche geschaffen, sondern die Bibel
ist Bibel, weil es immer schon die Kirche gibt. Sie ist ihr Ausdruck. So der hier jüngst geschmähte
Karl Rahner in seinem „Grundkurs des Glaubens“
Früher wurden Päpste vergiftet, oder von Attentätern angeschossen… heute sagt eine Politikerin kleinlaut
etwas zum Papst und man schreit den Antichrist herbei.
In früheren Zeiten war das Schlagwort: Mit Gott für König und Vaterland. Damit wurde alles erschlagen.
Die Zeit der Kriege sind (in Mitteleuropa) vorbei, auch diese Wortwahl.
wolfgang 11 *** wer ist perfekt? jesus christus ist die junge mitte … und unser alter bruder papst gehört
mit uns dazu. der weg zu gott geht zu den menschen.
Wolfgang11: Ja, leider. Wobei ich die Hoffnung hege, dass es besser wird. Immerhin hat der Stuhl Petri
mittlerweile die ganze unheilvolle weltliche Macht verloren, was Raum bietet für Unabhängigkeit.