Benedikt XVI. im Mai 2007 in Sao Paulo bei der Heiligsprechung des brasilianischen Franziskanerbruder Antonio de Sant’Anna Galvao († 1822).
Ernennung ist offiziell
Großbritannien. Papst Benedikt XVI. hat Erzbischof Vincent Nichols (63) von
Birmingham zum Erzbischof von Westminster ernannt. Zugleich nahm er den Rücktritt des bisherigen Primas
von England, Cormac Kardinal Murphy O’Connor von Westminster, an. Die Ernennung war bereits seit Monaten
bekannt.
Gesunde einschläfern
Schweiz. Die Schweizer Euthanasie-Firma ‘Dignitas’ will eine gesunde
Frau ins Jenseits befördern. Das erklärte der Chef des Unternehmens, Ludwig Minelli, vor dem ‘Britischen
Rundfunk’. Minellis Selbstmord-Kunden sind ein achtzigjähriger Krebspatient und seine siebzigjährige,
völlig gesunde Ehefrau. Die Gerichte sollen klären, ob das legal sei. Minelli bezeichnet den Selbstmord
als „wunderbare Chance“.
Kondom-Hymne zurückgewiesen
Vatikan. Der Vatikan hat die peinliche Kondom-Hymne
des belgischen Parlaments zurückgewiesen. Der Sprecher des vatikanischen Pressesaales, Pater Federico
Lombardo, nannte das Schreiben vor ‘Radio Vatikan’ inakzeptabel. Es sei eine Selbstverständlichkeit,
daß der Papst die kirchliche Moral verkünden könne.
Kirchenbelagerung
Belgien. Die Kirche der Beginen
in Brüssel ist zum wiederholten Mal von illegalen Einwanderern besetzt worden. Die Webseite ‘Cathcon.blogspot.com’
veröffentlichte Bilder der Kirche. Die Messen werden in der Sakristei gelesen. Die Illegalen sind mit
Erlaubnis des Pfarrers in der Kirche.
Deutschland. Kürzlich hielt der deutsche Laientheologe Peter Düren einen Vortrag über die Zwangsfusion
der Pfarreien des Bistums Aachen. Das berichtete die regionale ‘Aachener Zeitung’. Düren zeigte auf,
daß ein Priester „Seelsorge-Kolchosen“ von 20.000 Leuten unmöglich angemessen betreuen könne. Die Basiseinheit
der Kirche sei seit jeher die Pfarrei, ihr Dreh- und Angelpunkt der Pfarrer. Den Umbau der Pfarrstruktur
findet Düren nicht nur unnötig, sondern gefährlich. Er rät er zum Widerstand: Man könne den Kirchturm
mit einem Trauerflor schmücken oder vor dem Portal Grablichter aufstellen.
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22 Lesermeinungen
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#22 Mannheimer † 16:28:08 | Sonntag, 5. April 2009
Samurai: Auch Markt-Aktiver? bist du auch ein Markt-Aktiver? Und wenn ja, in welchem Raum? Lustig, Kreuz.net
als Kontaktbörse… Sei mir net bös, aber hier sag ich net, zu welcher Grp ich gehöre.
Ganz Deiner Meinung, Mannheimer! Gisbert Hiller sagt z.B. immer wieder, daß natürlich seine Märkte
ein gutes Stück weit Unterhaltung bieten, während es an den Ständen entweder Waren gibt, die es damals
de facto gab, beim Beutelschneider,Sarwirker usw. oder eben Waren im klassischen Stil, die es hätte geben
können. Die Marktsprache ist ja auch eine Anpassung an die Zeit, wohingegen viele Gruppen, die regelmäßig
beim Spectaculum im Heerlagerbereich sind, auf D und A Wert legen. Übrigens:Zu welcher Gruppe gehörst
Du denn?
#20 Mannheimer † 15:42:32 | Sonntag, 5. April 2009
Samurai: Mittelaltermärkte ersetzen keine Museumsbesuche… das ist nur Gaudi. Es gibt auch Gruppen,
die Wert auf „authentische“ Darstellung legen, aber die sind dann eher bei „belebten Burgen“ oder solchen
Veranstaltungen zu finden, weniger auf dem „gemeinen“ Mittelaltermarkt, wobei es auch da Ausnahmen www.federfechter.de/
gibt. Für mich und meine Gruppe ist das geteilt: Wir vesuchen, unsere Kleidung und Ausrüstung, vom Tisch
über Kochgelegenheit und Zelt bis hin zu Waffen und Rüstung „D“ zu sein, aber nicht unbedingt „A“. Meine
Schwerter beispielsweise sind keine Repliken, also keine Kopien von Waffen, die es wirklich gab, Nur der
Typ stimmt, also Parier, Knauf, Klingenform gabs so wirklich, aber eben nicht unbedingt genau so in dieser
Zusammenstellung. Ist einfach eine Geld-Frage… wie immer. Und wir kämpfen auch nicht „A“, denn authentische
Schwertkämpfe sind relativ langweilig, weil unheimlich kurz. Drei, vier Schläge und fertig… grad für
Kinder blöd, die wollen Heldentaten sehen, edle Recken, unfaire Schurken, die dann natürlich verlieren,
lustige Szenen, holde Maiden, die ihre Gunstbändel verteilen, Frauen, die ihren Mann stehen … alles
in allem also Schow. Find ich aber auch völlig OK, man darf halt nur nicht behaupten, so sei es tatsächlich
gewesen. Was ich hingegen peinlich finde sind die teils hanebüchenen Erklärungen, die einige selbsternannte
Experten vom Stapel lassen, wie Du schon angedeutet hast… Edler mit Armbrust usw…
Hallo Mannheimer, danke für die Erklärungen, denn auf manchen Märkten finde ich es „witzig“, wie einige
MA-Darsteller, nicht Reenactor- ‘rumlaufen! Ein „Ritter“ des 11.Jahrhunderts mit einem Beidhänder, ein
„Karolingischer“ Edler mit Armbrust und was man sonst so zu sehen bekommt von selbsternannten „Experten“.
Fragen eines Besuchers beim Bader: „Ist das Wasser echt?“ „Sind da Männer und Frauen im Zuber?“ und „Sind
die etwa nackt?“
Wenn Menschen obdachlos sein müssen… In der Bilderserie sieht man, was der ganze neobarocke Krempel
wert ist, wenn Menschen in Not sind und ein Dach über dem Kopf brauchen. Wenn Kirchen G*tt beherbergen
sollen, müssen sie auch Menschen in Not aufnehmen. Niemand nimmt Schaden, wenn die Messe mal in der Sakristei
begangen wird. Am allerwenigsten G*tt, dem nocht nicht einmal eine Krippe zu gering war, um menschliche
Gestalt anzunehmen. Viel schlimmer wäre es, wenn Menschen trotz leerer Kirchen obdachlos sein müssten…
#17 Mannheimer † 23:57:51 | Samstag, 4. April 2009
Samurai: Ich hab schon das richtige Wort genutzt n der Mittelalter-besser: Reenactment-Szene kommt so
etwas schon mal vor Eben nicht in der Reenactment-Szene, sondern in der Mittelalter-Szene. Wobei die Übergänge
fliessend sind, aber die Reenactors nehmen das ganze ernster als die „allgemeine Mittelalterszene“…
ich gehöre übrigens zur letzteren, denn ich bin kein Gewandungs-Nazi… d.h. meine Klamotten müssen
nur der „1m-Regel“ genügen, also aus der Entfernung von einem Meter als authentisch („A“) durchgehen,
spricht „D“ sein (Darstellungstauglich)
Danke Shalom für die netten Worte! Dem kann ich mich nur anschliessen. Lasst uns wenigsten in der Heiligen
Woche beweisen, daß wir alle hier es verdienen, Christen genannt zu werden und lasst uns wenigstens in
dieser Woche auf Hetze,Herabwürdigen Andersgläubiger und dergleichen verzichten, denn jeder Mensch ist
von Gott gewollt und geliebt. Eine gesegnete Heilige Woche und den Frieden Gottes, eben den Shalom! Samurai
Lieber Mannheimer,… In der Mittelalter-besser:Reenactment-Szene kommt so etwas schon mal vor, aber die
Leute wissen, daß sie nur Menschen des Mittelalters darstellen (z.B. hier: www.spectaculum.de www.spectaculum.de/),
während es de facto einen „Templer“-„Orden“ gibt, der weder historisch ist noch von der Kirche anerkannt.
#13 Mannheimer † 19:57:53 | Samstag, 4. April 2009
Caritatem: Neugründung? „Echt“ neu gegründet werden kann ein Orden nur mit Zustimmung des Papstes –
nicht, dass ich was genaueres wüßte was „Ihre“ Gründung da angeht, aber ich vermute mal, es ist so
eine Art Nostalgie-Gründung von einigen Romantikern, die sich gerne mal Tempelritter nennen können wollen.
Ähnliche Dinge kenne ich aus der Mittelalter-Szene, wo sich Leute gegenseitig zum „Ritter“ schlagen,
so richtig mit romantisiertem Gottesdienst, einer Nacht in der Kirche mit weissem Tuch über dem Wappenschild
und so weiter… Naja, wers mag…
@ Mannheimer Barmherzigkeit meinte ich auch nicht.Das trifft bei Eli nicht zu. Mir ist aber eine Neugründung
bekannt,was die Templer angeht ! Sehr geheimnisvoll !!!
das sind Einzelfälle die groß hochgespielt werden… bei einer gesunden – wenn auch älteren – Frau
sehe ich auch nicht ein, wieso der Staat hier Beihilfe zum Selbstmord gestatten sollte. Soll sie sich
daheim die Pulsadern aufschneiden, wenn sie nicht mehr leben will und ihrem Gatten stante pede ins Grab
folgen will. Für mich ist die Sache lächerlich und garnicht erwähnenswert.
Freitod für die gottlosen 68er Minellis Selbstmord-Kunden sind ein achtzigjähriger Krebspatient und
seine siebzigjährige, völlig gesunde Ehefrau. Die Gerichte sollen klären, ob das legal sei. Minelli
bezeichnet den Selbstmord als „wunderbare Chance“. Das ist sie, die Schöne Neue Welt. Schuften für die
Industriegesellschaft bis man alt und grau und arm ist (und dank Kondomen/Pille/Abtreibungen ohne Nachwuchs
dasteht der sich um einen kümmert); und dann wird man in seinem Elend von demselben Staat, der diese
Massen-Unzucht pausenlos propagiert hat in seinem Alterselend alleingelassen bis man um den Freitod bettelt,
den einem die Gesellschaft dann „gnädigst“ gewährt. Lasst uns diese gottlose 68er-Gesellschaft IN STÜCKE
REISSEN und jeden totprügeln der sich uns dabei in den Weg stellt.
Ich schieß mir einen Eidgenossen… …der der „Dignitas“ angehört! Was soll dann nur das geschwafel!
Völlig gesunde Frau! Dann kommt sie eben nicht in den Himmel! Hölle wart nur auf diese Selbstmörderin,
die das Leben das Gott ihr gab nicht würdigt. MACHT SCHLUSS DAMIT…! Mit dieser DISKUSSION um DIGNITAS!
Verboten soll das werden!
@ trisa Ich sollte den kreuz.netten besser nicht sagen, wo nicht nur während des Mittelalters, sondern
auch noch bis in die 1950er Jahre die Händler während des Münsterschen Sends (ein Jahrmarkt in Folge
der früher in der Stadt stattfindenden Synode) ihre Stände aufbauten!
Kirchenbelagerung Wieso Belagerung? Wenn der Pfarrer sein Einverständnis gegeben hat spricht man von
Asyl; aber vielleicht wußte die Redaktion nicht wie dieses Wort geschrieben wird. Aber selig die armen
im Geiste. Somit gehört den Hohlköpfen in der Redaktion das Himmelreich.
@timpressum Kirchenbelagerung Wahr gesprochen. Hier bewahrheitet sich einmal mehr, dass die Redaktion
von Hetz.net Hass, Menschenverachtung und Hetze verbreitet.
In manibus portabunt te, ne forte offendas ad lapidem pedem tuum Man kann nur hoffen, daß irgendwie bald
die auch über der Diözese Aachen suspendierten Priester des sog. außerordentlichen Ritus darauf fallengelassen
werden.
Kirchenbelagerung Wenn sich die Herrschaften hier auf den Terminus „Asyl“ anstelle von „Kirchenbelagerung“
einigen könnten, wäre das sehr im Sinne einer sehr alten Tradition, in der Kirchen schon immer Orte
des Asyls waren. Diese Menschen werden in ihrem Heimatland verfolgt – so wie Christen in vielen Ländern
auch verfolgt werden. Es zeugt von christlicher Nächstenliebe und Barmherzigkeit, ihnen Asyl www.kirchenasyl.de/
zu gewähren, wenn das Aufenhaltsland aufgrund unmenschlicher Gesetze sie in Folter und Tod abschieben
will. Wie war das mit dem „Was ihr meinem Bruder getan habt, das habt ihr mir getan!“ ?
Widerstand leisten In der Diözese Linz, die leider immer wieder völlig zu Unrecht kritisiert wird, gelten
folgende Grundsätze für die Seelsorge der Zukunft: Leitsätze: Option für das Leben der Gemeinden 1.
Gemeinden sollen leben: in und als Pfarrgemeinden, als kategorielle Gruppen, als Personalgemeinden. Konsequenz:
Keine Pfarre wird aufgelöst! Wo nötig leiten Pfarrassistenten (meist Laien) zusammen mit einem Moderator
(Priester) eine Gemeinde. 2. Die Gemeinden sind Subjekt der Seelsorge, die Menschen sind Subjekt. Konsequenz:
Die Gemeinden organisieren als Träger der Seelsorge in Verantwortung ihr Pfarrleben. 3. Gemeinden stehen
in Beziehung zu anderen Gemeinden, zur Diözese, zur Weltkirche. Konsequenz: Bildung von „Seelsorgeräumem“
um die Zusammenarbeit zu fördern. (Solidartätsprinzip)