Liturgie
Schlichtweg nicht annehmbar
Eine Erzdiözese wollte das päpstliche Motu Proprio zur Freigabe der Alten Messe einfach wegdekretieren. Doch für einmal hat der Vatikan die Zähne gezeigt.
Liturgie am Mittwoch der Karwoche, 2008
Liturgie am Mittwoch der Karwoche, 2008
© traditionalcatholic.org.uk
(kreuz.net, Manila) Der Präsident der Päpstlichen Kommission Ecclesia Dei, Dario Kardinal Castrillón Hoyos, hat den Erzbischof von Manila, Gaudencio Kardinal Rosales, in einem Schreiben vom 6. März zurechtgewiesen.

Hintergrund des Briefes war ein Dekret, das Kardinal Rosales am 8. Dezember veröffentlichte. Mit dem Dekret setzte er das Motu Proprio ‘Summorum Pontificum’ eigenmächtig außer Kraft.

So wollte Kardinal Rosales für seine Erzdiözese nur eine einzige monatliche Werktagsmesse im Alten Ritus zulassen.

Die Erzdiözese Manila umfaßt mehr als 2,8 Millionen Katholiken.

Kurze Zeit nach einer heftigen, internationalen Kritik verschwand das Dekret wieder von der Webseite des Erzbistums.

Im direkten Widerspruch zu den Wünschen des Papstes

Kardinal Castrillón bezeichnete das Dekret in seinem Schreiben als unangemessen. Es stehe in direktem Widerspruch zu den Wünschen von Papst Benedikt XVI.

Die Richtlinien seien „schlichtweg nicht annehmbar“ – heißt es in dem vatikanischen Schreiben: „Ich fordere Sie auf, diese zu überdenken.“

Das Motu Proprio sei Teil des kirchlichen Gesetzes und könne von einem Bischof nicht eingeschränkt werden – so Kardinal Castrillón.

Es gebe keinen vernünftigen Grund, die Alte Messe nicht in „jeder Kirche oder Kapelle“ der Erzdiözese Manila zu feiern.

Kardinal Rosales solle die Alte Messe aktiv fördern und Priestern beistehen, welche die Alte Messe lernen wollten.

Neues Schreiben

Als Reaktion auf das Schreiben von Kardinal Castrillón veröffentlichte die Erzdiözese Manila kürzlich eine Stellungnahme zum Motu Proprio.

Es handelt sich um allgemeine Fragen und Antworten zu ‘Summorum Pontificum’.

Das Motu Proprio suche eine innerkirchliche Versöhnung mit denen, die bereits der Alten Messe anhangen – heißt es in dem Schreiben.

Es sei ferner eine Antwort auf Mißstände im Neuen Ritus.

Um die Alte Messe zu zelebrieren, müsse der Priester eine liturgische Ausbildung und gewisse Kenntnisse der lateinischen Sprache besitzen.

Die Alte Messe müsse lateinisch und mit speziellen liturgischen Geräten, Gewändern und Büchern gefeiert werden:

„Um in voller Gemeinschaft mit der Kirche zu stehen, müssen Priester, die nach dem Meßbuch von 1962 zelebrieren, grundsätzlich die Gültigkeit des Meßbuchs von 1970 anerkennen.“

Die Erzdiözese Manila gibt ferner zu, daß aufgrund des Motu Proprios auch die altrituelle Taufe, Firmung, Ehe, Beichte, Krankensalbung, Begräbnis und das Römische Brevier erlaubt sind.

Dagegen schließe ‘Summorum Pontificum’ die Feier der Karwoche im Alten Ritus aus – konterkariert die erzdiözesane Stellungnahme den Inhalt des Motu Proprios.

In Pfarreien, wo es eine feste Gruppe von Altgläubigen gebe, soll der Pfarrer bereitwillig im Alten Ritus zelebrieren.

Aber der Bischof habe zu bestimmen, aus wie vielen Personen eine „feste Gruppe“ bestehe – behauptet die Erzdiözese Manila erneut im Widerspruch zum ‘Motu Proprio’.

Abschließend hofft die Erzdiözese, daß ‘Summorum Pontificum’ – immerhin das Dokument eines Papstes – die Kirche nicht spalte, sondern das gegenseitige Verständnis in der Kirche fördere.
      
73 Lesermeinungen
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#74   DJM †   21:10:14 | Mittwoch, 8. April 2009
Der Christus ist nicht das Ziel
Das Ziel ist der Vater.
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#73   wolfgang11 †   21:08:08 | Mittwoch, 8. April 2009
Wenn man im Glauben irrt
ist die Basis des Glaubens eine Irrlehre
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#72   r.ruhrgebietler   20:35:30 | Mittwoch, 8. April 2009
Lasset uns beten für die im Glauben irrenden!
Oremus et pro perfidis Judaeis:
ut Deus et Dominus noster auferat velamen de cordibus eorum; ut et ipsi agnoscant Jesus Christum Dominum nostrum.“, „Omnipotens sempitérne Deus, qui étiam judáicam perfídiam a tua misericórdia non repéllis: exáudi preces nostras, quas pro illíus pópuli obcæcatióne deférimus; ut, ágnita veritátis tuæ luce, quæ Christus est, a suis ténebris eruántur. Per eúndem Dóminum nostrum.
Amen.
Auf für die Irrenden auf +.net
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#70   pamino   15:57:22 | Dienstag, 7. April 2009
das Subjektive objektivieren = das Objektive subjektivieren
Dienstag, 7. April 2009 02:31, Simplicius @pamino: Arroganz und Subjektivität: […] Dies alles drängt den Ausdruck der Subjektivität zurück. Der Priester macht nicht die Feier und kann sich in diesem Machen nicht selbst darstellen, sondern er vollzieht, was vorgegeben ist. […]
Ich unterschreibe alles, was Du hierüber gesagt hast, o Simplici, gehe aber ein bißchen weiter: Indem der Priester das 100%ig willentlich tut, „was die Kirche tut“, ist nebenbei auch für seine Subjektivität gesorgt.
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#69   Samurai   15:38:06 | Dienstag, 7. April 2009
@Galatea
Können Sie bitte erläutern, was Sie mit „Jugendgelaber“ meinen?
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#68   Simplicius   02:31:54 | Dienstag, 7. April 2009
@pamino Arroganz und Subjektivität
Ja. Der alte Ritus hat etwas Unpersönliches. Der Priester mag Latein verstehen, seine Muttersprache ist es nicht. Es wird ihm deshalb erschwert, durch die Vortragsweise (Intonation u. ä.) augenblickliche persönliche Empfindungen auszudrücken. Der Ablauf der Zelebration ist minutiös und in jeder Bewegung geregelt. Alles hat eine symbolische Bedeutung, die nicht im Hier und Jetzt erzeugt wird und damit augenfällig ist, sondern die nur nach Unterweisung verstanden werden kann. Dies alles drängt den Ausdruck der Subjektivität zurück. Der Priester macht nicht die Feier und kann sich in diesem Machen nicht selbst darstellen, sondern er vollzieht, was vorgegeben ist. Dieses Unpersönliche mag manche an der alten Messe stören – denn in unserer Zeit bringt sich die Subjektivität so gern zur Geltung. Aber: das Vorgegebene hat Größe, weil die Jahrhunderte daran gearbeitet haben. Die konkrete individuelle Subjektivität ist hingegen oft banal und muß es sein.
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#67   Lycos   01:28:39 | Dienstag, 7. April 2009
@ Zölibat
Der Teufel ist im Moment wirklich auf der ganzen Welt sehr mächtig.
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#66   catholic   01:26:05 | Dienstag, 7. April 2009
lykos, die alte chinesische tempelmesse war viel würdiger als die neuchinesische tempelmesse
deshalb ist das der zusammenbruch des universums.
die katholiken haben dasselbe problem
alles stirbt
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#65   Lycos   01:17:50 | Dienstag, 7. April 2009
Ohje Gutpfad
diese chinesischen weisheiten hören sich immer ganz toll an, nur führen sie nicht wirklich zu was.
Aber das solls ja auch werden, das Nirvana, das Nichts.
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#64   gutpfad   01:14:56 | Dienstag, 7. April 2009
Oh ihr alten Tempelpriester in den Goldbrokatgewändern, die Mädchen sind viel schöner
im Tanz unter den Frühlingskirschbäumen
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#63   pamino   01:07:40 | Dienstag, 7. April 2009
arrogante Kommunionspender
Montag, 6. April 2009 21:23, HBR: ruhrgebietler: Handkommunion darf ja nicht verweigert werden. Andernfalls kann man sich an den Bischof wenden!
Du hast hier Handkommunion mit Mundkommunion verwechselt.
Arrogante Pfaffen bekommt man ganz automatisch, wenn man ihre „Würde“ auf den Trohn hebt. [Trog? Truthahn (vgl. Pfau)? Thron?]
Arrogante (und bescheidene) Pfaffen bekommt man sowieso immer, aber jene können sich im ritu extraordinario bei weitem nicht so gut entfalten.
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#62   gutpfad   01:06:12 | Dienstag, 7. April 2009
Der Zen-Meister spricht zu seinem Schüler:
Ich verlange nicht, dass Du mir ähnlich wirst, sondern Du selbst sollst werden.
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#61   Lycos   00:52:07 | Dienstag, 7. April 2009
@ Gutpfad
Wann wurde das Buch der Richter eigentlich geschrieben wohl erheblich später als in der späten Bronzezeit.
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#60   pamino   00:42:40 | Dienstag, 7. April 2009
formaler Schock für hildegardfan
Montag, 6. April 2009 18:44, hildegardfan: […] Allerdings beschleicht mich das Gefühl, das [sc. daß], wenn man sich ausschließlich um den Äußeren Rahmen kümmert, der Inhalt verloren geht.
Inhalt ist indiskutabel.
Es ist jedesmal möglich, zu beweisen, daß jemand, der behauptet, über Inhalt zu sprechen, dabei ist, entweder über Form zu sprechen oder Unverifizierbares von sich zu geben.
Diese Idee wird Dich sehr schockieren. Ich empfehle daher eine Pause von mindestens einer Woche, bevor Du antwortest.
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#59   gutpfad   00:35:32 | Dienstag, 7. April 2009
Lykos, in Deinen Heiligen Büchern steht, dass Dein Gott nur die zum Kampf erwählt hat,
die an der Quelle das Wasser wie Hunde saufen.
Alle andern wurden von Deinem Gott vom Kampf ausgeschlossen.
Dein Meister bekam nasse Hände, als er seinen Schülern die Füsse wusch. Du hättest ihm eine Tasse gereicht.
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#58   Lycos   00:24:29 | Dienstag, 7. April 2009
Aber wenn in der geschlossenen Faust
der Henkel einer großen Tasse ist kann ich nicht nur mehr Wasser schöpfen, sondern auch schneller und ich mach mir die Hände nicht so nass.
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#57   gutpfad   00:20:58 | Dienstag, 7. April 2009
Der Buddhist darf nur behalten, was er bereit ist loszulassen
Mit der offenen Hand kann ich das kühle strömende Wasser aus dem Fluss schöpfen. Mit der geschlossenen Faust gelingt es nicht, wie groß der Durst auch sein mag, der dieses verzweifelte Zugreifen bewirkt.
Öffne die Hand für das Wasser.
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#56   möchtegern-kathole   00:10:19 | Dienstag, 7. April 2009
@ HBR
„Die Sicht, dass die katholische Messe ein Opfer ist, stimmt natürlich. Aber es ist eben nur ein Aspekt von vielen.“
Es ist der wichtigste: Gott selbst hat sich für unsere Sünden hingeopfert: „seht das Lamm Gottes, das hinweg nimmt die Sünden der Welt“. Kann eine Liebe größer sein, als die die sich selbst verzehrt, sich hingibt, aufgibt, sich selbst zerschmettern läßt für andere? Kann eine Opfergabe reiner sein, als der liebende Gott selbst?
Keine Predigt ist so wichtig, keine Lesung so weltbewegend wie eben Gottes Liebesopfer für uns Menschen. Die Kommunion ist dann die Zuwendung eben dieses Opfers, sicher nicht nur, aber eben besonders.
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#55   pamino   23:57:14 | Montag, 6. April 2009
Hebdomas Major in ritu extraordinario?
Dagegen schließe ‘Summorum Pontificum’ die Feier der Karwoche im Alten Ritus aus – konterkariert die erzdiözesane Stellungnahme den Inhalt des Motu Proprios.
Ohne überhaupt gegen alte Riten oder ein Partisan des em. Erzbischofs von Manila zu sein, frage ich die Redaktion: Inwiefern konterkarieren die zitierten Worte der erdiözesanen Stellungnahme den Inhalt des Motu Proprio?
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#54   DJM †   23:42:20 | Montag, 6. April 2009
@caritatem
Nein, ich habe hier einen Link www.taufoase.de/…lieder/tauflieder-2/, aber leider fand ich keine MP3 udgl. im Netz. Die Aufnahme klingt zart und gebrechlich, eher vielleicht ängstlich.
Du bist Herr, du bist Herr, du bist auferstanden und du bist Herr. Jedes Knie soll sich beugen, jede Zunge soll bekennen, dass Jesus ist der Herr. […]
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#53   catholic   23:23:08 | Montag, 6. April 2009
Frau Galatea, Sie sind ja die Siebengescheite.
Unsereins hat ein „Geschmarre und Gelaber“ und Sie die Weisheit mit der Schöpfkelle gefressen.
Unsereins war in Dummshausen auf der Trottel-Uni.
Sie wollen halt eine schöne Kirchengeschichte, einäugig, systemangepasst, diktatorisch.
Ich kann wohl zwischen einem Bordell- Papst Alexander VI. und einem Karl Borromäus unterscheiden.
So vornehm wie Schalom, werde ich Sie herablassende eingebildete Heuchlerin nicht behandeln. Klartext.
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#52   matt3   23:22:49 | Montag, 6. April 2009
@Galatea
ich glaube nicht, dass du wirklich ermessen kannst, was die Jugendlichen bewegt.
Deine Argumentation scheint generell so zu verlaufen: alles schon dagewesen und alles dasselbe, das einzig Wahre ist das, was du gepachtet zu haben meinst mit deinem Tradi-Katholizismus.
Weisst du das ist eine äußerst destruktive Lebenseinstellung auch in Hinblick auf dich selbst und vor allem ist es ignorant.
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#51   caritatem   23:21:54 | Montag, 6. April 2009
Charismatische Lieder also…
„Du bist der Herr,über alle Götter“,heißt so das Lied ?
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#50   DJM †   23:18:13 | Montag, 6. April 2009
@caritatem
Also der Sing Sang www.youtube.com/watch?v=UiRpXsWlZK4 ist vielleicht ein erster Trend in eine sinnvolle Richtung. Habe neulich vergeblich in einem Elektrogroßmarkt christliche Lieder zu finden. So chorale Musik würde ich mir jedenfalls nicht wirklich anhören. Gesucht hätte ich eigentlich das Lied „Du bist Herr“, aber das gab’s leider nicht. Nur in meinem Herzen.
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#49   Galatea   23:16:59 | Montag, 6. April 2009
Sehr geehrter Herr DJM,
Sie sind zu sanft:
Was wir heute in den Geschichtsbüchern lesen entspricht nicht 1:1 dem Zeitgeschehen von damals.
Gewisse Herrschaften belieben andere mit Jahreszahlen und Guantanamo-Diktion zu verarschen. Es fehlte nur noch der Begriff „menschenverachtend“. Jede sachliche Diskussion wird unmöglich.
Und hier haben Sie recht: auf menschlicher Basis findet man mit jedem leichter einen Konsens, und vielleicht ist dies auch ein besserer Anfang.
Wenn man es denn nicht mit schizophrenen Persönlichkeiten zu tun hat.
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#48   caritatem   23:11:57 | Montag, 6. April 2009
Super,ich habe Respekt vor jedem Mönch !
Stift Heiligenkreuz ?
Da ist die Geldgier eingekehrt.Sie scheffeln Mio.
Wie war das mit dem Gelübde der Armut ?
Sicherlich ist schon eine Ausrede parat.
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#47   DJM †   23:06:25 | Montag, 6. April 2009
@Zölibat
Aber ich habe keinen Respekt vor einem Papst, der 1139 brutalst mit Peitsche und Folter jenes Gesetz durchgesetzt hat, das der Kirche Sünden und Schande eingebtracht hat.
Was wir heute in den Geschichtsbüchern lesen entspricht nicht 1:1 dem Zeitgeschehen von damals. Zwar kenne ich die Umstände nicht, doch ist mir bewußt, dass Gott diejenigen, die er liebt, mitunter schlägt. Was erwarten Sie denn? Wir werden auch den Kelch Christi trinken. :-P
wer zölibatär leben will und kann, braucht kein Gesetz.
Nein, denn es ist der Gehorsam eine viel wichtigere Tugend des Christentums und der Amtskirche. Was glauben Sie, dass Christus nur einfach so die Binde- und Lösegewalt an seine Knechte weitergab? Die Kirche ist eine Hierachie vor Gott, wie auch der Himmel eine Hierachie vor Gott ist. Was auf Erden gebunden wird, ist es auch im Himmel, ergo auch die Lossprechung.
Hut ab vor jeden Mönch.
Also ich möchte keiner werden. Ich sagte mal scherzhalber in der Nähe des Abtes vom Stift Heiligenkreuz zu meiner Begleiterin „Schau, das ist der Abt, bei dem nichts klappt.“ … und heute muss ich einsehen, dass ich mich wohl selbst damit gemeint habe. Wenngleich, ich bin ja nicht undankbar. Vieles klappt ja ausgezeichnet und anderes eben nicht. Der Abt jedenfalls kann stolz sein auf das Kloster, indem selbst ein Papst eingekehrt ist und dessen Stimmen in aller Welt gehört werden. Hut ab, ja. Da ist schon was dran. Die Geschichte mit der „Dämonenlehre“ ist ein Homunculus.
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#46   caritatem   23:04:07 | Montag, 6. April 2009
Es wäre wirklich fairer,nur mit einem Usernamen aufzutreten…
Aber die Menschen sind schlecht
und auffallen tut’s auch mitlerweile :-!
gähn…
@ Doriano,einen lieben Brudergruß… :(3
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#45   Galatea   23:01:38 | Montag, 6. April 2009
Lesen, Herr Zölibat:
de.wikipedia.org/wiki/Z%C3%B6libat
Bitte um Quellen für „brutalst“ und „Folter“. Die Begriffe ziehen aber immer bei Demagogen und deren Opfer. Bei Bedarf liefere ich auch gerne weitaus seriösere und differenziertere Quellen; Ihr Zölibatsgeschmarre hatte ich bisher allerdings nicht besonders ernst genommen.
Herr Samurai: in der Tat. Meine letzte Zuschrift bezog sich auf Ihre enthusiastisches Jugend-Gelaber.
Herr Mannheimer: falls von Ihnen auch in Zukunft nicht mehr zu erwarten ist, dann kann man sich für den kath. Glauben nur freuen. Danke fürs Gespräch übrigens.
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#44   catholic   22:52:24 | Montag, 6. April 2009
DJM, Phillip – Ich habe vor jedem ledigen und verheirateten Priester Respekt
Aber ich habe keinen Respekt vor einem Papst, der 1139 brutalst mit Peitsche und Folter jenes Gesetz durchgesetzt hat, das der Kirche Sünden und Schande eingebtracht hat. Dies ist das Goldene Kalb, mehr noch ein Fetisch, der die Tür zum Priestertum zusperrt.
Werte Herren Pharisäer, wer zölibatär leben will und kann, braucht kein Gesetz. Hut ab vor jeden Mönch.
Ausgerechnet der zölibatäre Paulus, nennt das Heiratsverbot „Dämonenlehre“ und empfiehlt den Bischöfen gute Väter Ihrer Kinder zu sein.
Neues Testament gründlich lesen, aus Liebe zur Kirche.
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#43   Mannheimer †   22:47:14 | Montag, 6. April 2009
So isse, unsre Galatea!
Oder unser Galatea? Bissl androgyn der Nick.
Na, egal. jedenfalls ist Galatea’s Ton oft irgendwie aggressiv.
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#42   Samurai   22:44:14 | Montag, 6. April 2009
@Galatea
Beziehen Sie das jetzt in irgendeiner Weise auf meinen letzten Beitrag?
Habe ich einen Fehler gemacht, habe ich etwas Falsches gesagt?
Oder wieso dieser leicht aggressive Ton mir gegenüber?
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#41   Galatea   22:39:39 | Montag, 6. April 2009
Sehr geehrter Herr Samurai,
seit Tausenden von Jahren gibt es Kinder und Jugendliche.
Seit Tausenden von Jahren gibt es ältere Herrschaften, die etwas zu erzählen haben.
Sie werden doch wohl nicht vor lauter Enthusiasmus darüber hyperventilieren, wenn Ihre Jugendlichen auch einmal dieses erleben? – Das ist NORMAL für Jugendliche.
Und die JUGENDLICHEN heute, die sind auch nicht einzigartig. Deren Einzigartigkeit besteht in ihrer JUGEND, und ob Sie es sich vorstellen können oder auch nicht, das ist nichts besonderes. Das ist ein Entwicklungsstadium von vielen im menschlichen Leben.
Ich frage mich allmählich, wie es die Menschheit geschafft hat, sich regelmäßig zu reproduzieren, ohne jeden einzelnen Jugendlichen von einem Sozialarbeiter begleiten zu lassen.
Möglicherweise nicht nur ich, Herr Samurai.
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#40   DJM †   22:31:55 | Montag, 6. April 2009
@Goldenes Kalb: Verdreherei
Trauer und Freude, dass der Sieg des Lammes dem Zölibat ein Vorrecht gab, welches zu bestimmen allein durch die Wahrheit möglich geworden ist. Ohne dem Zölibat wäre die Kirche nicht mehr einig, sondern uniert.
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#39   Phillip   22:28:48 | Montag, 6. April 2009
@Schalom/Zölibat
Ihr Lieblingsthema…
Haben Sie daran gedacht, sich darüber zu informieren, ob einer der Vorschreiber Diakon, Ordensmann oder Priester gar ist?
Ansonsten vermisse ich Ihren Hinweis auf die vitalen Kiewer Priester, bin aber hoffnungsvoll selbigen bald zu lesen.
Zum Thema Hinauswurf hätt ich auch einen Vorschlag…
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#38   catholic   22:23:55 | Montag, 6. April 2009
Es gibt keine abgefallenen Priester, sondern nur hinausgeworfene.
heute würden sogar die verheirateten Apostel hinausgeworfen.
Das Pflichtzölibat von 1139 ist das Goldene Kalb unserer Oberkirche.
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#37   Galatea   22:23:22 | Montag, 6. April 2009
Herr oder Frau HBR:
Sie haben nolens volens den Katechismus gelesen oder eine Messe besucht (also keine Alte Messe in der ekliche Alte Leute ihre Alten Zungen einfach so unästhetisch herausstrecken, was Ihrer Meinung nach
– ekelhaft
– unzumutbar
– alt
– und vor allem ein Argument gegen die Tridentinische Messe ist, Herr oder Frau HBR. Ja, Sie waren im Altenheim in der Alten Messe.
Und jetzt fällt Ihnen ein:
Die Sicht, dass die katholische Messe ein Opfer ist, stimmt natürlich.
Nicht nur im Altersheim gewesen, noch dazu Katechismus gelesen? Respekt. Innerhalb eines halben Jahres eine so großartige Leistung.
Und sonst:
Es sei hier den Altnostalgikern mal ein Blick in den Katechismus empfohlen. Hier wird schnell klar, dass das allerheiligste Altarssakrament ein ganzes Bündel von Aspekten umfasst. Es zeugt von der vereinfachten Weltsicht der Altromantiker, dass sie sich auf die Opfersicht so sehr versteifen.
Jetzt weiß ich es. Das ist O-Ton Bayerischer Rundfunk. Sie sind die blonde Praktikantin am Schreibtisch links.
Gute Nacht.
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#36   Samurai   22:18:54 | Montag, 6. April 2009
@ Burgorus
Wenn ich die Jugendlichen sehe, mit denen ich so in der Jugendarbeit zu tun habe- dann kann ich sagen:
Respekt und Achtung vor den Jugendlichen.
Was ich mit der Sprache der Jugendlichen meinte, ist genau das, was Sie auch erwähnten.
Die Kids möchten, daß’wir ihnen deutlich sagen, was Sache ist.
Wir haben vor etwa 2 Jahren einen Herrn kennengelernt, Mitte/Ende 60, immer noch ausgesprochen rüstig, geistig topfit und offen für Neues.
Er hat in den 50ern am ersten Jamboree (Weltpfadfindertreffen) teilgenommen, an dem wieder Deutsche teilnehmen durften.
Wenn der unseren Kids im Lager erzählt, wie es war – ungeschönt – und ihnen nebenbei- scheinbar beiläufig – etwas über seine Glaubenshaltung erzählt- dann hängen die an seinen Lippen und es bleibt mehr hängen als bei einem lateinischem Tantum ergo.
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#35   HBR   22:13:33 | Montag, 6. April 2009
Scheuklappen
Die Sicht, dass die katholische Messe ein Opfer ist, stimmt natürlich. Aber es ist eben nur ein Aspekt von vielen. Es sei hier den Altnostalgikern mal ein Blick in den Katechismus empfohlen. Hier wird schnell klar, dass das allerheiligste Altarssakrament ein ganzes Bündel von Aspekten umfasst. Es zeugt von der vereinfachten Weltsicht der Altromantiker, dass sie sich auf die Opfersicht so sehr versteifen.
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#34   möchtegern-kathole   22:00:35 | Montag, 6. April 2009
@wolfgang11
„Das sind die neuen …Texte eindeutig die besseren.“
In den alten Texten, vorallem im alten Canon, kommt der katholische Glaube zum Ausdruck, dass die Messe ein Opfer ist. Im 2. Hochgebet der neuen Messe, dem heute häufigsten Hochgebet, kommt dieser Glaube nicht mehr zum Ausdruck und ist fast vollkommen verschleiert. Deshalb sind diese Texte dem Messopfer nicht angemessen – quasi Themaverfehlung.
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#33   monti   21:55:14 | Montag, 6. April 2009
@HBR…
Ich will die Messe nachvollziehen und mitbeten. Daher ist unsere großartige deutsche Sprache auch erste Wahl.
Ok. Und was ist, wenn Sie in Spanien, Italien, Frankreich, Ungarn, Rumänien, Finnland, etc. sind ?
Ach ja, so ein schlaues Kerlchen wie Sie ist natürlich ALLER Sprachen mächtig, ich vergaß !
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#32   wolfgang11 †   21:23:30 | Montag, 6. April 2009
Das sind die neuen
Texte eindeutig die besseren.
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#31   HBR   21:23:20 | Montag, 6. April 2009
ruhrgebietler
Eigentlich bin ich ja der Meinung, dass jeder die Messe in dem Usus feiern sollte, wie er sie am liebsten hat. ABER: Mit dem Motu Proprio ist man den Altnostalgikern sehr weit entgegen gekommen. Leider sind das Fanatiker. Daher muss man hier dagegen halten.
Es ist wichtig, daß die Gebete überall in Latein zelebriert und verrichtet werden. So hat die Seele überall auf der Erde die Gelegenheit „Zuhause in Jesus“ zu sein!
Ich fühle mich nicht mehr oder weniger „zuhause in Jesus“ wenn die Gebete in Latein erfolgen. Ich will die Messe nachvollziehen und mitbeten. Daher ist unsere großartige deutsche Sprache auch erste Wahl.
DAS grausamste Sakrileg ist die Hand- und Stehkommunion!
Sakrileg? Kann ich nicht sehen. Die unansehnliche Munkommunion hingegen ist eine Zumutung. Aber meistens sind die Priester so oder so flexibel genug, jedem die Form seiner Wahl auszuteilen. Handkommunion darf ja nicht verweigert werden. Andernfalls kann man sich an den Bischof wenden!
Es ist ein Privileg des Priesters den Leib Jesu mit den Händen zu berühren – das dürfen nicht einmal die Engel im Himmel!
Blödsinn. Die Mundkommunion wurde erst spät eingeführt. Vor dem Mittelalter wurde allen das Brot gereicht.
Ehre wem Ehre gebührt! ABER keine arroganten Pfaffen!!
Arrogante Pfaffen bekommt man ganz automatisch, wenn man ihre „Würde“ auf den Trohn hebt. Der Priester ist dazu da, der Gemeinde und der Kirche zu dienen, so wie Christus dereinst gedient hat. Die Stolzen werden fallen, heißt es so schön
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#30   möchtegern-kathole   21:16:44 | Montag, 6. April 2009
@hildegardfan
„Allerdings beschleicht mich das Gefühl, das, wenn man sich ausschließlich um den Äußeren Rahmen kümmert, der Inhalt verloren geht.“
Der wesentliche Unterschied zwischen altem und neuem Ritus sind nicht die äußeren Dinge, sondern die Inhalte des Meßtexts.
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#29   Burgorus   20:22:00 | Montag, 6. April 2009
@Gotthard:
die Zeiten, zu denen die Jugendlichen im Schlampi-Gwand daherlaufen und Autoritäten mit Du anreden, sind längst vorbei. Das sagt mir auch mein Anzug-Verkäufer.
Gewisse Leute wie Sie wissen immer noch nicht, dass die 68er schon seit 40 Jahren Geschichte sind. Nur die Abtreibungs-Ideologen der 68er sind halt jetzt an der Macht und meinen nun, das, was vor 40 Jahren in war, an den Mann kriegen zu müssen. Wir müssen nur noch warten, bis auch sie ausgestorben sind.
Heute gibt es in Spanien Zigtausende Demonstranten gegen den Abtreibungsmord.
@HBR: Latein
Es geben sogar abgefallene Priester zu, dass das Latein den Eindruck erweckt, hier handle es sich um etwas Übernatürliches. Und beim Messopfer handelt es sich auch um was Übernatürliches. Also muss es so gefeiert werden, dass dies auch zum Ausdruck kommt.
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#28   Gotthard   20:00:45 | Montag, 6. April 2009
@burgorus
Wunder: Marienerscheinungen (wie Fatima, La Salette oder Heroldsbach, wenn auch noch nicht anerkannt) oder eucharistische Wunder wie das von Locarno.
damit willst Du bei Jung und Alt Glauben wecken?
In welcher Zeit lebst Du denn noch?
Das hatten die Italiener auch schon in den 50er Jahren versucht – mit dem Ergebnis, dass dort in Rom 2-3% der Katholiken praktizierten.
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#27   Burgorus   19:56:29 | Montag, 6. April 2009
@HBR und Samurai:
HBR: Es (Umgehen mit lateinischen Texten) macht aber mehr Arbeit, weil man dann irgendwelche Heftchen mit deutschen Übersetzungen blättern muss.
Das hatte ich ja bereits gesagt, dass die Alten froh waren, dass sie nach Einführung des NOM nicht mehr arbeiten mussten, die Jungen aber sind schlauer und gehen an einen Arbeitsplatz, wo man nicht arbeiten muss, gleich gar nicht erst hin.
Das ist dann auch ein Glaubensproblem: Dass man mit Arbeiten, d.h. andächtiges Mitbeten im Messbuch das Himmelreich erwerben kann und natürlich auch mit dem Halten der übrigen Gebote, ist glaubwürdig, nicht aber, dass es mit 40 Minuten Rumhocken, Berieselnlassen und auf den Schlusspfiff warten getan ist.
@Samurai: Nicht mehr ihre (der Jugend) Sprache sprechen, da ist schon was dran. Das abstrakte Zeug, was heute im Religionsunterricht gelehrt wird, Sinnfindung und anderer Quatsch, geht tatsächlich an der Jugend vorbei. Die jungen wollen Konkretes hören. Für Konkrets oder für Geschichten, die sich ereignet haben, sind sie immer aufgeschlossen. Im Klartext: Die Lehre verkünden, wie sie ist, und vieles mit Beispielen und auch Wundererzählungen ausmalen.
Beispiele: Etwa wie es Voltaire oder Elisabeth I. vor ihrem Tod ergangen ist. Das wären beste Beispiele für das, was die Leute am meisten interessiert: wie es nach dem Tod weitergeht.
Wunder: Marienerscheinungen (wie Fatima, La Salette oder Heroldsbach, wenn auch noch nicht anerkannt) oder eucharistische Wunder wie das von Locarno.
Redaktion benachrichtigen
#26   DJM †   19:47:41 | Montag, 6. April 2009
@matt3
Der Prater ist langweilig. Das war er immer schon. Die Kirche hingegen bietet jeden Reiz, den sich das Herz nur vorstellen kann. Gleich ob während der hl. Messe, im Beichtstuhl oder einfach bei der Anbetung des Allerheiligsten. Man kann so viel erfahren. Zwar keine Hochschaubahn der Gefühle, doch dafür ein Bergwerk mit Edelsteinen und Erzengeln. Das ist mehr, als das wenige, was der Prater zur Schau stellt. Mein Tipp wäre wenn schon der Beginn des Marienmonats. Da ist auf dem Tschuschenrummler was los, auch auch da wäre es klüger hinten zu den Bühnen zu gehen, als sich durch die Menschenmassen zu schlängeln. Die Preise im Prater sind jedoch ausgezeichnet. Jedes Jahr steigt der Preis um 50 cent. Der Toboggan ist dieses Jahr wieder aktiv, wie im TV berichtet wurde. Da zahlt man weniger, wenn man ein Zwerg ist, im Gegensatz zur Zwergenhochschaubahn, wo man ohnehin nur angepisst wird. Nene, da bietet die wahre Kirche ihren Gläubigen viel tiefergehende Impressionen, die einem tief unter die Haut gehen. Da braucht man keine Gänsehaut zu bekommen und fühlt sich trotzdem frei.
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#25   Samurai   18:48:26 | Montag, 6. April 2009
Hallo hildegardfan,
so ist es auch, denn würde ich die tridentinische Liturgie ablehnen, hätte ich mir diese Website – www.alte-messe.de www.alte-messe.de/- kaum unter den Favoriten abgelegt.
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#24   hildegardfan   18:44:33 | Montag, 6. April 2009
Generell…
sollte die Messform nicht Maßstab der Gläubigkeit sein. Und ist es auch nicht.
Sicherlich kann eine Lateinische Messe sehr schön sein. Es sollte jedoch auch möglich sein, Beide Messformen Vorurteilsfrei besuchen zu können.
Allerdings beschleicht mich das Gefühl, das, wenn man sich ausschließlich um den Äußeren Rahmen kümmert, der Inhalt verloren geht.
Ich möchte meinen Priester verstehen. Die Predigten unseres Priester sind immer aktuell, Zeitnah…
Und die Gebete, die Einkehr ehrlich und meditativ.
Es sollte wirklich Jeden freistehen, die Messe der persönlichen Wahl zu besuchen. Auch die Alte Messe.
Aber diese Toleranz gilt für Beide Seiten, nicht nur für eine.
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#23   Samurai   18:31:57 | Montag, 6. April 2009
@HBR und Burgorus
Nun, warum Jugendliche teilweise nicht mehr in den Gottesdienst gehen?
Nach den Erfahrungen, die ich in Jahren aktiver Jugendarbeit gemacht habe, hat es mehrere Gründe:
– Sie fühlen sich nicht mehr verstanden,
– nicht vom Pfarrer, der „dank“ der Arbeitsflut kaum
Zeit für sie hat,
– nicht von der Kirche, die nicht Ihre Sprache spricht,
– nicht von den Eltern, die darauf drängen, daß die
Kids „natürlich“ sonntags mit zur Messe kommen,
weil „man das eben macht!“
Ich habe Jugendliche erlebt, die mit Kirchenliedern von 1540 inhaltlich nichts anfangen konnten (Gott, der uns aus dem Jammertal befreien soll usw.) und die be-geist- ert mitsangen, sobald es Lieder gab, die inhaltlich etwas rüberbrachten und auch musikalisch ansprechend waren.
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#22   r.ruhrgebietler   18:21:02 | Montag, 6. April 2009
hbr – ist doch abwegig!
– die lateinische Sprache verschwinden sollte
Es ist wichtig, daß die Gebete überall in Latein zelebriert und verrichtet werden. So hat die Seele überall auf der Erde die Gelegenheit „Zuhause in Jesus“ zu sein!
– die Kirchen leergeräumt werden sollten
die aktuellen Gebäude sind so gottfern. Alles in diesen Gebäuden lenkte von Gott ab! Wie seegensreich sind Kirchen, in denen die Bilder der Heiligen die ruhesuchende Seele zur Einkehr anregen. Anregen zur Zwiesprache mit der Seele mit Gott!
– die Steh- und die Handkommunion (!) eingeführt werden sollte
DAS grausamste Sakrileg ist die Hand- und Stehkommunion!
– Laien gleichsam den Altarraum stürmen
ekelhaft – es stört völlig die Anbetung und die Opfermesse!
– Laien den LEIB CHRISTI von Hand zu Hand reichen sollten…
Es ist ein Privileg des Priesters den Leib Jesu mit den Händen zu berühren – das dürfen nicht einmal die Engel im Himmel!
– „Liturgien“ zusammengebastelt werden sollten, die nichts mehr mit einer andächtigen, ehrfürchtigen heiligen Messe zu tun hätten…( oft häretisch-sakrilegisch…bis zum „Verdunsten Lassen“ der GEGENWART CHRISTI im allerheilgsten Altarssakrament !)
Hab ich genau und nur so in den letzten 17Jahren in der V-II-K erlebt! Grausam!
– die heiligen Sakramente und die Glaubenswahrheiten / Dogmen auf das Niveau von „Nichts Besonderes mehr“ relativiert werden sollten
Ist ganz genau so!
– die Würde der Priester herunter dekliniert werden sollte…
Ehre wem Ehre gebührt! ABER keine arroganten Pfaffen!!
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#21   lux in tenebris   18:18:09 | Montag, 6. April 2009
seine eminenz kämpft wie ein löwe…
…im verwüsteten weinberg des herrn. und da gibt es immer noch einige leute, die es vorziehen, weiterhin extra muros herumzulungern, anstatt verantwortung zu übernehmen.
nachtrag:
@ruhrgebietler „bitte schreiben Sie dies doch auch mal den lehmann-brothers bzw. dem z :-! llitsch und seiner Gefolgsschar“
lesen sie bitte einmal den artikel: „Kardinal Hoyos ruft Erzbischof von Manila zur Ordnung“ vom 4. April 2009 auf
…ww.summorum-pontificum.de, da finden sie so etwas wie eine antwort. :)3
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#20   HBR   18:07:12 | Montag, 6. April 2009
@Burgeos
Wenn man das Latein in der Messe nur so halbwegs versteht, zeigt dies ja auch, dass man den geheimnisvollen Vorgang während des Opfers auch nie in seiner Fülle verstehen kann, sondern nur vom Wesentlichen her.
Ist aber bei diesem Opfer die Sprache so leicht verständlich wie die Ungangssprache, fällt es auch schwerer zu glauben, dass sich beim Messopfer was Übernatürliches abspielt. Und das ist meiner Meinung nach der Grund für das Fernbleiben der jungen Leute.
Sorry aber dieses Statement ist Blödsinn. Latein macht die Messe oder die Wandlung nicht „geheimnisvoller“. Es macht aber mehr Arbeit, weil man dann irgendwelche Heftchen mit deutschen Übersetzungen blättern muss. Für ein paar Liebhaber und Altnostalgiker mag daher Latein „geheimnisvoll“ erscheinen. Für die breite Masse hingegen ist das schlicht veraltet. Und gerade das dürfte Jungendliche eher dazu bringen, nicht mehr in die Kirche zu gehen.
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#19   Burgorus   17:17:49 | Montag, 6. April 2009
@Samurai:
Mit Ihren letzten Aussagen stimme ich überein. Wenn ich von Bildung der Bauern sprach, war das nicht ganz so ernst gemeint. Nicht nur in Bezug auf die Natur, sondern auch in Bezug auf das, was hinsichtlich des Seelenheils wichtig ist, waren sie aber gut genug ausgebildet. Sie wussten, was in der Messe vor sich geht. Dass ein Hokuspokus als Verballhornung von „Hoc est corpus“ entstanden ist, zeigt, dass sie das sie das Wandlungsgeschehen verstanden haben.
Wenn man das Latein in der Messe nur so halbwegs versteht, zeigt dies ja auch, dass man den geheimnisvollen Vorgang während des Opfers auch nie in seiner Fülle verstehen kann, sondern nur vom Wesentlichen her.
Ist aber bei diesem Opfer die Sprache so leicht verständlich wie die Ungangssprache, fällt es auch schwerer zu glauben, dass sich beim Messopfer was Übernatürliches abspielt. Und das ist meiner Meinung nach der Grund für das Fernbleiben der jungen Leute.
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#18   Samurai   17:04:32 | Montag, 6. April 2009
@ Burgorus
Das ein wenig Latein an den Schulen aus den genannten Gründen nicht verkehrt wäre, sehe ich genauso, die Aussage über die Bildung der Bauern früher teile ich so nicht.
Sie waren in sofern gebildet, als daß sie die Natur sehr gut kannten und ofmals ziemlich clever waren, aber im eigentlichen Sinn gebildet- nein.
Die wenigen Söhne „von’s Land“, die hier im Westmünsterland überhaupt in der Zeit von 1850-1950/60 das Abi machen und studieren konnten, standen nicht meh auf dem Hof zur Verfügung und galten als „latinsken Buern“- also die „lateinischen Bauern“ und das war nicht freundlich gemeint.
Sicherlich, das Tamtum ergo wurde ihnen ebenso beigebracht wie das Vater-unser, aber das wars auch schon mit Lateinkenntnissen.
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#17   Burgorus   16:49:08 | Montag, 6. April 2009
Anstrengend und Latein.
Und wenn man erst immer die Übersetzung mitlesen muß, aufpassen muß, daß man an der richtigen Stelle ist usw. stimmt, das ist anstrengend.
Eben, und deswegen gab es ja seitens der Alten kaum Widerstand. Sie haben sich gefreut, dass sie jetzt nicht mehr arbeiten müssen. Aber dass ihre Kinder ein Hirn haben, daran haben sie nicht gedacht. Diese Kinder sagen, wozu an einen Arbeitsplatz gehen wo man nicht arbeiten muss. Wozu an eine Gebetsstätte gehen, an der man nicht betet, sondern unterhalten wird, und zwar so langweilig, dass jede Fernsehsendung interessanter ist.
Übrigens: Was einem nachgeschmissen wird, war noch nie was wert. Eine vergeistigte Sprache macht da vieles interessanter. Latein ist natürlich ein Problem für die heutigen Leute. Früher hatten die Leute ja noch eine Bildung. Jeder Bauer konnte das Tantum ergo auswendig.
Heute aber lernen die Jugendliche, ihr Deutsch mit ein bisschen Denglisch kaputt zu machen, aber Latein soll ja wohl nicht mehr sein dürfen. In Wirklichkeit ist das Intereesse an Latein stark gestiegen.
Und um den Mess-Kanon im Wesentlichen zu verstehen, reicht, ein halbes Jahr Lateinunterricht vollkommen aus. Man muss ja nicht die gesamte Grammatik beherrschen.
Was hindert uns eigentlich daran, auch in der Grundschule statt des vielen Denglisch auch ein bisschen Latein anzubieten. Das hätte dann den Vorteil, dass man einen Teil der lateinischen Fremdwörter im Deutschen sowie der vielen englischen Lehnwörter aus dem Lateinischen versteht.
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#16   Bernado   16:25:46 | Montag, 6. April 2009
Was raucht HBR?
HB-Männchen phantasierte:
In der Zwischenzeit wurde Hoyos ja als Präsident von Ecclesia Dei abgesetzt…
Die alte Messe ist verzichtbar…
Die sogenannte „Messe aller Zeiten“ galt gerade mal vom 16 Jhd bis 1970…
wollen die Altnostalgiker nur mit aller Gewalt die Kirchen leeren?
SE Cardinal Hoyos ist weiterhin Präsident von Ecclesia Dei – die Kommission wurde lediglich für die Verhandlungen mit Pius der Glaubenskongregation zugeordnet.
Summorum Pontifikum sagt ganz klar, daß die „Alte Messe“ weder ‘verzichtbar’ ist noch jemals abgeschafft wurde. Sie wurde und wird übrigens in weitgehend gleichbleibender Form vom 7. Jahrhundert bis in die Gegenwart gefeiert. Das sind zwar immer noch nicht „alle Zeiten“ – aber doch mehr als 4 Jahrzehnte des Niedergangs.
Was das Leeren der Kirchen betrifft, so haben die Neurevolutionäre damit ja die besten Erfahrungen, wie diese Statistik der DBK www.dbk.de/…mme/kath-gott-07.pdf ausweist.
Gutgemeinter Rat an HBR: Rauchen Sie mal weniger giftiges Kraut, gönnen Sie sich einen Urlaub im realen Leben.
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#15   Samurai   16:17:31 | Montag, 6. April 2009
@matt3
Wie wahr!
Übrigens geht es mir mit der Messe genauso.
Ja, ich verstehe die berechtigte Kritik an Mißständen in der Liturgie.
Wenn ein Firmling in der Messe die Hostie nimmt, als wären es Chips und der zelebrierende Priester unternimmt nichts, nicht mal Aufklärung im Nachhinein (es war eine Jugendmesse), dann ist das fatal.
Aber ich kommuniziere immer in Form der Handkommunion.
Und jedesmal, wenn ich vor dem Priester stehe und entsprechen (sehr ehrfürchtig) die Hände ineinanderlege, weiß ich, daß meine Hände einen Thron für Jesus bilden, und es großartig ist, daß er Schöpfer der Welt sich nicht zu schade ist, sich mir, seinem Geschöpf anzuvertrauen.
Ebenso die Haltung:
Ja, aus Ehrfurcht bei der Wandlung knien ist selbstreden angebracht, aber gesundheitsbedingt kann ich es nicht, bleibe also stehen,wissend, daß ich durch Jesu Kreuz befreit wurden und als freier Mensch vor Gott stehe(n darf).
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#14   matt3   16:01:45 | Montag, 6. April 2009
Überall wo mir etwas geboten wird, da fühle ich das Leben…
es gibt in dieser Welt soviele Erfahrungsräume. Ich kann mich noch erinnern, als ich als Kind zum ersten Mal in den Wiener Wurstelprater ging. Das ist unser stadteigener Rummelplatz mit allerhand Schaustellern, Attraktionen. Im Grunde also etwas eher profanes. Ich sah die schaurige Geisterbahn von außen mit den Ungeheuern und Kreaturen und Heavy-Metal Malereien, oder das Clownhaus wo man gleich mit höhnischem Gelächter empfangen wurde und im Inneren allerhand bizarre Installationen vorfindet. Man ließ sich durch die Luft schleudern und herumtreiben von den Fahrgeschäften, wie sie alle hießen, stets einer lustigen Idee verpflichtet. Man hatte den Geruch in der Nase von der Zuckerwatte und den Maiskolben, man hörte all diese Geräusche und Musik und tief innerlich war ich davon bewegt. Ich empfand darin etwas, was ich vielleicht in der Intensität nirgendwo anders empfunden habe.
Es gewinnt eine neue Bedeutung. Es wird zu einem Schauspiel des Lebens, einem Wirbelwind aus Eindrücken, die sich dynamisch überlagern und immer neue Stimmungsebenen hervorrufen.
Und da ist mir klargeworden, obwohl ich damals noch zu jung war, es mir einzugestehen, dass diese Erfahrungsräume, diese phantastische und gleichsam kindhafte Kreativität, die so unmittelbar aus der Seele strömt mir viel mehr über mich sagt, als die angemaßte Geistigkeit der kath. Kirche.
Da ist mir klar geworden, dass hier die Säfte des Lebens in Strömen fließen, während anderswo nur ein Rinnsal ist.
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#13   defendor   15:51:22 | Montag, 6. April 2009
@samurai…
Es geht darum, dass aus einer geplanten massvollen Reform ( dazu gehört sicherlich der – massvolle – Gebrauch der Landessprache ) eine
MASSLOSER STROM DES UNGEHORSAMS entbrannt ist !
All das Folgende:
– die Messe versus populum
– die Handkommunion (!)
– das völlige Verschwinden des Lateins und des gregoriansichen Chorals
– die völlig missverstanden „tätige Teilnahme“ der Gläubigen an der heiligen Eucharistie
Verdrängung von fundamentalen Glaubensgrundlagen wie
– Opfer und Erlösung,
– Mission,
– Verkündigung und Bekehrung,
– Anbetung und
– die Kirche als Notwendigkeit für die Rettung…
stattdessen…„Dialog“, Inkulturation, Ökumene, Eucharistie als Mahl, Evangelisierung als Bezeugung…etc…
war NIEMALS im Sinne der
m a s s v o l l
gedachten Reform !
Das Vaticanum II. wurde von gewissen modernistischen Kreisen missbraucht, um die Gläubigen schnell vor „vollendete Tatsachen“ zu stellen, die freilich niemals mit dem Vaticanum II. vereinbar sind.
Sicherlich spielen dabei allerdings auch die bezüglich einzelner Themen wage gehaltenen Dekrete des V2-Konzils eine gewichtige Rolle !
Daher würde eine Klärung gewisser Ungereimtheiten dazu verhelfen, den vollzogenen Missbrauch modernisitscher Kreise in aller Deutlichkeit vor Augen zu führen !
Der HEILIGE GEIST hat ein Zeichen gesetzt und ER wird das Begonnene auch vollenden !
www.gloriapolo.net/
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#12   Samurai   15:36:04 | Montag, 6. April 2009
@ Burgorus
Nun, das Gotteslob des Bistums Münster kenne ich- es ist weder eintönig noch bunt, enthält aber neben den Liedern auch so nicht gerade unwichtige Texte wie mehrere Beichtspiegel, ein Heiligenverzeichnis des Bistums, diverse Gebete -im wesentlichen altüberlieferte aber auch neuere und manches mehr.
Übrigens habe ich vor kurzem bei Oxfam eine Ausgabe des Schott von 1952 gesehen- ich wollte es mir kurz drauf am selben Tag kaufen, leider war es vergriffen -also in meine Hosen-oder Jackentasche hätte es nicht gepasst.
Natürlich kann sich jemand in der Messe des nachkonziliaren – also ordentlichen Ritus- berieseln lassen, aber es dürfte schwer werden.
Und ich kenne viele ältere >Menschen, die offen sagen, in der Alten Messe damals hätten sie entweder den Rosenkranz gebetet oder ein geistliches Buch gelesen- das lateinische hätten sie ja ehe nicht verstanden.
Und wenn man erst immer die Übersetzung mitlesen muß, aufpassen muß, daß man an der richtigen Stelle ist usw. stimmt, das ist anstrengend.
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#11   Burgorus   15:25:31 | Montag, 6. April 2009
„tätige“ , aktive Teilnahme, passives Sich-berieseln-lassen. Das Gotteslob, Entzug des Messbuches
Zur Neuen Messe geht man hin, lässt sich berieseln, fertig. Von aktiver Teilnahme keine Spur.
Bei der Alten Messe bringt man sich selbt ins Opfer ein, indem man die entsprechenden Gebete selbst (nicht von einem vorgekaut) mitliest und damit besser verinnerlicht. Das ist eine aktive Teilnahme, die einen durchaus fordert, ja anstrengend ist.
Damit man in der Neuen Messe ja nicht auf die Idee kommt, selbst aktiv zu sein, wird sogar das Gotteslob in der Kirche ausgelegt.
Ansonsten müssten sich ja die Gläubigen schon beim Messgang darüber bewusst sein, dass sie jetzt eine Messe besuchen, also ein Messbuch mitbringen sollten.
Und um eins mitbringen zu können, muss man erst einmal eins haben. Ich glaube, viele haben schon keins mehr.
Dann ist das Gotteslob so unhandlich, dass man es kaum in die Hosen- oder Jacken-Tasche stecken kann. Das war mit Sicherheit beabsichtigt, um die Gläubigen des Gebetsbuches zu berauben.
Die eintönigen bunten Farben des Gotteslobs machen von vornherein schon klar, dass kein geistiges Gebetsbuch beabsichtigt war, sondern ein der Welt angepasstes.
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#10   HBR   15:19:09 | Montag, 6. April 2009
Warum…
wollen die Altnostalgiker nur mit aller Gewalt die Kirchen leeren? Genau das wäre die Folge, wenn sich der Retrotrend wirklich durchsetzen würde
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#9   defendor   15:11:19 | Montag, 6. April 2009
In der Tat zeigt sich mit aller Deutlichkeit, dass …
gerade jene Gruppierungen, die nun bez. der Pius-Bruderschaft auf die „Anerkennung des Vaticanums II.“ … pochen ( wobei dieses von jenen nicht als Ganzes abgelehnt wurde !), selbst es sind, durch die nahezu alle Dekrete des V2 offenbar „modernistisch zurecht interpretiert“ worden sind…
zu sehen an den durch Ungehorsam nach dem Vaticanum II. verursachten Glaubens-Scherbenhaufen der modernistischen Gruppierungen !
Erzbischof Malcolm Ranjith, Sekretär der vatikanischen Gottesdienstkongregation fordert im Vorwort zu einem neuen Buch über liturgische Anliegen von Kardinal Fernando Antonellis…
EINE REFORM DER LITURGIEREFORM !
Dies aufgrund der unfassbaren liturgischen Missständenach dem Vaticanum II.
er nennt im Besonderen einige Praktiken, die niemals im Einklang mit dem Vaticanum II. stünden wie z.b.:
– die Messe versus populum
– die Handkommunion (!)
– das völlige Verschwinden des Lateins und des gregoriansichen Chorals
– die völlig missverstanden „tätige Teilnahme“ der Gläubigen an der heiligen Eucharistie
Weiter nennt er eklatante Versäumnisse:
Verdrängung von fundamentalen Glaubensgrundlagen wie
– Opfer und Erlösung,
– Mission,
– Verkündigung und Bekehrung,
– Anbetung und
– die Kirche als Notwendigkeit für die Rettung…
stattdessen…„Dialog“, Inkulturation, Ökumene, Eucharistie als Mahl, Evangelisierung als Bezeugung…etc…
Der HEILIGE GEIST setzt nun aber weitere – unmissverständliche – Zeichen !
ER wird das Begonnene auch vollenden !
www.gloriapolo.net/
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#8   HBR   15:07:18 | Montag, 6. April 2009
Ich finde die Entwicklungen gut!
– die lateinische Sprache verschwinden sollte
Es ist besser so, dass Latein nicht mehr die Hauptrolle spielt. Verstehen die meisten nicht.
– die Kirchen leergeräumt werden sollten
Wo wurden die Kirchen leergeräumt? Ok, die überflüssige Kommunionbank und so mancher Hochaltar. Aber wozu das Gerümpel, wenn es nicht gebraucht wird?
– die Steh- und die Handkommunion (!) eingeführt werden sollte
Ein Gewinn für die Kirche, dass die unansehnliche Mundkommuion zurückgedrängt wurde
– Laien gleichsam den Altarraum stürmen sollten
Pöser Lektor, Pöser Kommunionhelfer :-D :-D
– Laien den LEIB CHRISTI von Hand zu Hand reichen sollten…
Niemand reicht von Hand zu Hand. Er wird lediglich ausgeteilt
– „Liturgien“ zusammengebastelt werden sollten, die nichts mehr mit einer andächtigen, ehrfürchtigen heiligen Messe zu tun hätten…( oft häretisch-sakrilegisch…bis zum „Verdunsten Lassen“ der GEGENWART CHRISTI im allerheilgsten Altarssakrament !)
Hab ich nicht erlebt…aber ist zu verurteilen wenn dem so sein sollte
– die heiligen Sakramente und die Glaubenswahrheiten / Dogmen auf das Niveau von „Nichts Besonderes mehr“ relativiert werden sollten
Ist doch gar nicht so.
– die Würde der Priester herunter dekliniert werden sollte…
Der Priester wurde vom hohen Ross geholt. Er ist nun wieder in der Rolle, der er eigentlich nachkommen sollte. Als Diener an der Gemeinde
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#7   defendor   15:00:14 | Montag, 6. April 2009
Wer hat hier nun in der Tat beinahe die Kirche gespaltet…?
wohl eher die synkretischen Modernisten im Zuge ihres Ungehorsam-Feldzuges nach dem Vaticanum II.
Wer die unfassbare Lawine des Ungehorsams nach dem Vaticanum II. genauer analysiert, wird erschreckend feststellen müssen, dass von bestimmten modernistischen Kreisen die Ergebnisse des Vaticanum II. aufs Uebelste zu einer selbstherrlichen und
selbstdarstellerischen Ungehorsams-Lawine missbraucht worden sind !
Klartext:
Niemals hat das Vaticanum II. bestimmt oder „genehmigt“, dass:
– die lateinische Sprache verschwinden sollte
– die Kirchen leergeräumt werden sollten
– die Steh- und die Handkommunion (!) eingeführt werden sollte
– Laien gleichsam den Altarraum stürmen sollten
– Laien den LEIB CHRISTI von Hand zu Hand reichen sollten…
– „Liturgien“ zusammengebastelt werden sollten, die nichts mehr mit einer andächtigen, ehrfürchtigen heiligen Messe zu tun hätten…( oft häretisch-sakrilegisch…bis zum „Verdunsten Lassen“ der GEGENWART CHRISTI im allerheilgsten Altarssakrament !)
– der Religionsunterricht zu einem synkretischen Einheitsbrei verkommen sollte ohne Vermittlung der reinen Lehre der heiligen Mutter Kirche
– die heiligen Sakramente und die Glaubenswahrheiten / Dogmen auf das Niveau von „Nichts Besonderes mehr“ relativiert werden sollten
– die Würde der Priester herunter dekliniert werden sollte…
etc…etc…
Sie sehen…wenn Ungehorsam zur Routine wird, dann schert sich dieser nicht mehr um Erlasse und Weisungen !
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#6   HBR   14:58:44 | Montag, 6. April 2009
Messe aller Zeiten?
Was ist das eigentlich für ein Stumpfsinn „Messe aller Zeiten“? Die sogenannte „Messe aller Zeiten“ galt gerade mal vom 16 Jhd bis 1970. Also wirklich lange haben „alle Zeiten“ nicht gedauert
:-D :-D :-D
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#5   wassers   14:56:46 | Montag, 6. April 2009
Spaltung, wo und wann?
Kann die konziliare überhaupt gespalten werden. Nein, ist nicht machbar, denn sie in sich selbst so zerrissen – die vielgepriese Viel- in der Einheit – so dass der Begriff „Spaltung“ eigentich nur dann Verwendung findet, wenn sich ein Katholik zur katholischen Messe aller Zeiten bekennt. Dann schreien Lehmann und Konsorten – unterstützt von Frau Charlotte Knoblauch – unisono: Verrat, Spaltung und Störung des konziliar-jüdischen Dialoges!
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#4   HBR   14:50:58 | Montag, 6. April 2009
Segensreich?
Die alte Messe ist verzichtbar. Durch das Motu Proprio haben lediglich die altnostalgischen Kirchenspalter wieder Oberwasser erhalten…nicht lange aber immerhin.
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#3   Burgorus   14:39:13 | Montag, 6. April 2009
Kardinal Hoyos
ist einer der wenigen mutigen Kardinäle, die die Kirche noch hat. Möge er weiterhin so segensreich wirken, wie er es in Bezug auf die alte Messe bereits getan hat.
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#2   HBR   14:26:49 | Montag, 6. April 2009
Hoyos
Der Präsident der Päpstlichen Kommission Ecclesia Dei, Dario Kardinal Castrillón Hoyos, hat den Erzbischof von Manila, Gaudencio Kardinal Rosales, in einem Schreiben vom 6. März zurechtgewiesen
Ziemlich spät, bis das hier erscheint. In der Zwischenzeit wurde Hoyos ja als Präsident von Ecclesia Dei abgesetzt. Und das ist auch gut so, dass ein Altnostalgiker wie Hoyos nun nicht mehr derart tonangebende Posten bekleidet
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#1   r.ruhrgebietler   14:24:28 | Montag, 6. April 2009
Kardinal Castrillón Hoyos
bitte schreiben Sie dies doch auch mal den lehmann-brothers bzw. dem z :-! llitsch und seiner Gefolgsschar
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