Der neue Präfekt der Liturgiekongregation hat es gesagt: Die kirchlichen Vorschriften betrachten die Handkommunion als Ausnahme. Jeder kann dem päpstlichen Beispiel folgen und nur noch die Mundkommunion spenden.
Der bekannte Weblog ‘hermeneutic-of-continuity’ zeigt den Präfekten der Liturgiekongregation, Antonio Kardinal Cañizares, in grünen Gewändern.
(kreuz.net) Die gültigen Vorschriften der Kirche verlangen die Spendung der Heiligen Kommunion auf die
Zunge.
Das sagte der Präfekt der Liturgiekongregation, Antonio Kardinal Cañizares, im Gespräch mit
der italienischen Monatszeitung ‘30 Tage’.
Die Verteilung der konsekrierten Hostie auf die Hand, sei
als „Ausnahme“ eingeführt worden. Kardinal Cañizares findet das – trotz der völlig entgegengesetzten
Praxis – „erwähnenswert“.
In Wahrheit kommt es aber sogar in Rom vor, daß Priester die Mundkommunion
verweigern.
Daß der Papst nur noch die kniende Mundkommunion spendet, sei eine schöne und erbauliche
Geste.
Jeder könne es dem Papst gleichtun, aber niemand sei dazu verpflichtet – so der Kardinal.
Alte
Messe als Hilfe für Jedermann
Das Motu Proprio ‘Summorum Pontificum’ begrüßt Kardinal Cañizares als
„Hilfe für Jedermann“. Es würde auch den Glauben jener, die ohnehin schon altgläubig sind, stärken.
Ferner könne es zur Versöhnung mit den Lefebvristen beitragen.
Mit dem Motu Proprio habe die Kirche
einen Ritus wieder anerkannt, der sie „mehr als vier Jahrhunderte“ spirituell genährt habe.
Keine Kontakte
zur Piusbruderschaft
Zur Priesterbruderschaft St. Pius X. hat Kardinal Cañizares keinen Kontakt.
Die
Aufhebung der Exkommunikationen gegen die vier Lefebvre-Bischöfe betrachtet er als ungeschuldete Barmherzigkeit.
Der Heilige Vater wolle eine Versöhnung.
Das könne nur geschehen, wenn die Bruderschaft das ganze Lehramt
der Kirche annehme – „natürlich“ inklusive der Lehre des Zweiten Vatikanums und der letzten Päpste.
Die Aussagen über Gaskammern von Lefebvre-Bischof Richard Williamson bezeichnet Kardinal Cañizares
als Unsinn.
Gleichzeitig kritisiert er die Art, wie der Papst außerhalb und auch innerhalb der Kirche
behandelt wurde. Glücklicherweise habe die spanische Bischofskonferenz eine unterstützende Stellungnahme
veröffentlicht.
Als Bischof um ordentliche Messen bemüht
Für die Liturgie hat der Kirchenfürst schon
seit seiner Zeit im Priesterseminar eine besondere Leidenschaft.
Er empfing 1970 die Priesterweihe und
ist somit der erste Präfekt der Liturgiekongregation, der die Alte Messe in seiner Jugend nie selber
zelebriert hat:
„Ich habe nur kürzlich, 2007, nach dem Meßbuch von 1962 gefeiert, als ich Priester
des Instituts Christus König in Gricigliano bei Florenz weihte.“
Als Bischof von Avila, dann Granada und schließlich Toledo habe er
sich besonders darum bemüht, daß der Neuen Messe überall würdig und gemäß den Vorschriften der Kirche
vorgestanden werde.
Die Eucharistie sei das Herz der Kirche und für das Leben der Pfarreien entscheidend.
Keine Erneuerung der Herzen
Angesprochen auf die Liturgiereform sagte der Kirchenfürst, daß eine Erneuerung
der Liturgie notwendig gewesen sei.
Die Reformen nach dem Zweiten Vatikanum seien nicht ganz reibungslos
verlaufen.
Es habe eine Änderung der Formen gegeben, aber keine wirkliche Erneuerung der Herzen.
Die
Reform sei als komplette Änderung empfunden worden – so als gebe es einen Bruch vor und nach dem Zweiten
Vatikanum.
Das Zweite Vatikanum betrachtet Kardinal Cañizares „als Segen für die Kirche“. Er habe das
Konzil immer als Bestätigung der Tradition gesehen.
Nicht nur die weißen Haare
Angesprochen auf seinen
Spitznamen „kleiner Ratzinger“ sagte Kardinal Cañizares, daß er ihn als große Ehre betrachte. Aber
er sei dessen nicht würdig: „Non sum dignus. Aufrichtig.“
Der Vergleich ergebe sich „weil wir beide
ganz weiße Haare haben“.
Santo Subito
Eine Seligsprechung der spanischen Königin Isabella, der Katholischen
(† 1504), wünscht sich der Kardinal „so schnell wie möglich“. Sie sei eine außerordentliche Frau mit
großem Glauben gewesen.
Königin Isabella habe Kolumbus nur
erlaubt, den Ozean zu überqueren, um zu missionieren.
Als Erzbischof von Granada hat Kardinal Cañizares
bei großen Schwierigkeiten immer an ihrem Grab in der Kathedrale von Granada gebetet: „Ich fühlte immer,
daß mir geholfen wurde.“
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59 Lesermeinungen
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@Marcelus, es ist richtig, dass das Wort Slave nicht von Sklave kommt, sondern umgekehrt. Sklave entspricht
mittellateinischem sclavus und mittelgriechischem sklabos, das war ursprünglich ein kriegsgefangener
Slave bei den Griechen. Die Wortherkunft von Slave ist trotz umfangreicher Literatur darüber nicht geklärt.
Der Großteil der Forscher ist für eine topographische Deutung von einem Ortsnamen oder Flussnamen *slov-,
eventuell zur Wurzel *k’leu- „fließen“. Eine beliebte ältere Deutung leitet Slave von „slovo“ = Wort
ab: die Slaven als die „Sprechenden“, im Unterschied etwa zu den nemci = die „Stummen“ = slavische Bezeichnung
für die Deutschen. Eine andere Erklärung führt Slave auf eine gotische Bezeichnung zurück, die vom
Verb slavan = schweigen, stumm sein abgeleitet ist, wie das erwähnte nem’c’ von nem’. Danach hätte sich
diese gotische Bezeichnung bei den Slaven gehalten durch ihren Anklang und volksetymologische Umdeutung
nach slovo. (Vgl. Sadnik/Aitzetmüller, Handwörterbuch zu den altkirchenslavischen Texten, Heidelberg
1955) Christus ist auferstanden, er ist wahrhaft auferstanden! Frohe und gesegnete Ostern allen! Anna
Katharina Emmerich: Auferstehung des Herrn karmelblume.wordpress.com/…erich-auferstehung-2/
@Marcelus Im ersten Absatz bestätigen Sie mich. Zum Rest zitiere ich aus Christian Delacampagne, Geschichte
der Sklaverei:„Wer die Geschichte des Handels mit schwarzen Sklaven erzählen will, erzählt auch die
Geschichte der größten Zwangsumsiedlung von Völkern seit Menschengedenken.Er erzählt auch die Geschichte
des größten Handelsunternehmens aller Zeiten und vor allem des ersten Unternehmens internationalen Formats,
das drei ganze Kontinente umfasste. Er schildert mit anderen Worten die Entstehung des europäischen Kapitalismus
und die Anfänge der Globalisierung. Denn es waren die Gewinne aus dem atlantischen Sklavenhandel und
den Pflanzungen, die zur Anhäufung von so viel Kapital führten, dass die industrielle Revolution in
Europa nach dem Ende des 18. Jahrhunderts überhaupt möglich wurde.“ Erstim zweiten Drittel des 16. Jhd
überstieg der atlantische Sklavenhandel den Transsaharahandel an Bedeutung. Die Zahl der im atlantischen
Handel pro Jahr transportierten Sklaven war von weniger als zweitausend in den 30er Jahren, in der fraglichen
Zeit rasch auf 5000 und mehr angestiegen.“ „Am 20. April 1619 setzte ein holländisches Schiff im Hafen
von Jamestown zwanzig afrikanische Sklaven an Land. Es war da serste Mal, dass Schwarze auf diese Weise
den Boden der späteren Vereinigten Staaten betraten…1641 überfielen und besetzten die Holländer die
portugiesische Faktorei Luanda. So endete das portugiesische Monopol in Afrika, das mehr als 150 Jahre
bestanden hatte.“
Tomasius: „Sklaven“ und „Slawen“ Daß sich „Slawe“ von „Sklave“ herleitet wird allerdings von manchen
als populärer Irrtum bezeichnet, „die Sklaven“ dürften sich nämlich eher von „den Slawen“ herleiten,
und nicht umgekehrt „Slawe“ von „Sklave“, z.B. bei Christa Pöppelmann: Das Buch der 1000 Irrtümer. Die
christlichen Europäer kannten ohne Zweifel bereits vor Jahrhunderten die Sklaverei, allerdings hat sich
nirgendwo die Sklaverei so lange und in einem so großen Ausmaß gehalten wie bei den westeuropäischen
Kolonisatoren bis in die jüngste Zeit hinein, in einem besonders großen Ausmaß bei den Briten bzw.
den Angelsachsen, die als größtes Reich unserer Geschichtsschreibung alle Weltmeere beherrschten, und
auch bei den Arabern und Mohammedanern, die auch heute zumindest noch ihre eigenen Frauen versklaven.
Sklavenstaaten sind auch alle Konzentrationslagerstaaten mit den vor dem Gesetz rechtlosen Konzentrationslagerinsassen,
wie die heutigen totalitären kommunistischen Regime, und nicht von ungefähr ist das moderne Konzentrationslager
eine Erfindung der Briten und nicht von ungefähr war Hitler einer der größten Bewunderer und Nachahmer
des Britischen Reiches und dessen Rassentheorien und dessen Darwinismusglauben.
@Marcelus Sie sind ein Opfer des Marketing. Zunächst. Das Wort Sklave hat denselben Ursprung wie das
Wort Slave. Das rührt daher, dass die Slaven seinerzeit die verbreitetste Gruppe derjenigen war, die
gefangen und verkauft wurden in Europa. Die bekanntesten Märkte waren Byzanz (für den Südhandel) und
Prag/Regensburg/Mainz für den Handel durch das Reich bis nach Spanien. Dieser Handel endete im 11.Jhd
weil man verstärkt christianisiert hatte und die Päpste sich dagegen wandten. Die Versklavung von „normalen“
Kriegsgefangen blieb bestehen insbesondere im Grenzbereich der Christen zu den Muslimen. Der transatlantische
Sklavenhandel begann 1501 als die Reyes Catolicos erlaubten, dass einige Sklaven aus Spanien zur Arbeit
in Goldbergwerken der Insel Hispanola abgestellt wurden. Später erlaubte König Johann II von Portugal
1533 dass Sklaven auf direktem Weg von Afrika nach Amerika transportiert wurden. Inzwischen hatte sich
der kongolesische König beim König von Portugal darüber beschwert, dass in seinen Landen Raubüberfälle
vorgenommen würden, um die Gefangenen dann an die Portugiesen als Sklaven zu verkaufen. Die protestantischen
Länder übernahmen diese Übung.
Das katholischdiktatorische Königsstaatskirchentums war eine Zumutung für die Kirche, insbesonders das
spanische, mit seinen blutigen Verfolgungswellen und feierlichen „Autodafés“, die nichts anderes als
heidnischer Blutopferkult waren, den man andererseits und auch zurecht den barbarischen Azteken in Amerika
vorwirft. Aber ob die Spanier auch transatlantischen Sklavenhandel, mit afrikanischen Sklaven, betrieben,
ist mir als Nichthistoriker zumindest nicht explizit bekannt. Die typischen Sklavenhändler waren die
Araber, und dann die rassistisch-protestantischen Briten. Zahlreiche Nachkommen von afrikanischen Sklaven
gibt es auch im ehemals portugiesischen Brasilien. Judenpogrome und -vertreibungen gab es aber grundsätzlich
in Spanien, und viele geflüchtete Juden gelangten auch ins judentolerantere Deutschland. Die reyes catolicos
förderten Progrome gegen Juden und initiierten den transatlantischen Sklavenhandel. Das muss gebührend
gewürdigt werden vom mystischen Leib Jesu Christi. Es geht im Seligsprechungsprozeß für Königin Isabella
der Katholischen ausschließlich um die Person der Königin selbst, und nicht um ihre Vorgänger und Nachfolger.
Einwände gegen die Seligsprechung der Königin müssen sich also direkt gegen die Person der Königin
richten, und über deren Person ist grundsätzlich zu vermerken, daß sie Juden aus Spanien aus wirtschaftlichen
Gründen vertrieb – was einer Heiligen nicht besonders würdig ist, im damaligen monarchisch-nationalistischen
Europa gang und gäbe war, darunter auch in den Päpstlichen Staaten unter Papstdiktator St. Pius V.
Reyes catolicos Die reyes catolicos förderten Progrome gegen Juden und initiierten den transatlantischen
Sklavenhandel. Das muss gebührend gewürdigt werden vom mystischen Leib Jesu Christi.
Hildegardfan : Ich, ich, ich In hildegardfan darf wieder ein Ich, ich-Gläubiger bewundert werden. Die
Aussagen der Liturgie- wie der Kirchenkonstitution des letzten Konzils sind diesem Fan der mitmenschlichen
Mahlfeier-Ideologie offenkundig unbekannt, weil nicht ich-angemessen. Dass die Mundkommunion als Regelform-
und Handkommunion als Ausnahme dekretiert worden ist, passt verständlicherweise nicht in die Vorstellung
einer selbstgestrickten Liturgie der Mahlvorsteher. Ich kaufe Brot in der Bäckerei und kann dieses sehr
wohl vom Leib des HERRN unterscheiden.
Lasset uns beten für die im Glauben irrenden! Oremus et pro perfidis Judaeis: ut Deus et Dominus noster
auferat velamen de cordibus eorum; ut et ipsi agnoscant Jesus Christum Dominum nostrum.“, „Omnipotens
sempitérne Deus, qui étiam judáicam perfídiam a tua misericórdia non repéllis: exáudi preces nostras,
quas pro illíus pópuli obcæcatióne deférimus; ut, ágnita veritátis tuæ luce, quæ Christus est,
a suis ténebris eruántur. Per eúndem Dóminum nostrum. Amen. auf für die Irrenden auf +.net
@r.ruhrgebietler Ein rk-Priester z.B. ist immer Mittler für das Volk vor Gott. Er zelebriert die gesamte
hlg trid. Liturgie mit dem Volk in Richtung des Allerheiligsten! Er ist auch der einzige, der den mystischen
Leib Jesu Christi mit seinen geweihten Händen berühren darf ein r-k Priester feiert nicht die trid.
Liturgie in Richtung des Allerheiligsten. Es mag einige dieser Priester geben – doch 95% und mehr feiern
die Eucharistie anders. Die Hände eines Priesters werden gesalbt – aber nicht geweiht. Die Köpfe eines
jeden Katholiken sind auch gesalbt – und sollten entsprechend genutzt werden!
Kirchenmänner Wer unbedarf diesen Beitrag liest wird möglicherweise in die Irre geführt. Kirchenmänner
„für das Volk“ und nicht „über dem Volk“. Offen bleibt, wer die Kirchenmänner sind. Ein rk-Priester
z.B. ist immer Mittler für das Volk vor Gott. Er zelebriert die gesamte hlg trid. Liturgie mit dem Volk
in Richtung des Allerheiligsten! Er ist auch der einzige, der den mystischen Leib Jesu Christi mit seinen
geweihten Händen berühren darf (daher sind sie auch priesterlich geweiht). Diese Sichtweise schließt
automatisch die Handkommunion als Sakrileg aus. Insofern hat unser werter defendor absolut stringend formuliert:
UNSER HERR UND GOTT JESUS CHRISTUS… muss in SEINER ALLERHEILIGSTEN GEGENWART im ALLERHEILIGSTEN ALTARSSAKRAMENT
und im Tabernakel von allen gläubigen röm. Katholiken mit HERZBLUT vor jeglichen „Antastungen“ verteidigt
werden, ansonst sind sie der Bezeichnung „röm. Katholik“ unwürdig ! www.gloriapolo.net/ Wer sich die
Zeit nimmt und den Inhalt der verlinkten Seite studiert wird zumindest nachdenken über seine Einstellung
beim Kommunionempfang. Vielleicht wird die Seele das …
!!!!! passt zwar nicht zum thema aber mtv tv zeigt am sonnta anti ostern tv, ich war geschockt und habe
den die hölle heiss gemacht wer noch will : 030 700 1000 festnetz
Direkt bestellbar beim Präfekten der Liturgiekongregation: 6 verschiedene Etiketten zum Aufkleben auf
die VII-Reformen: Gruppe A: 1) Sie sind nicht ganz reibungslos verlaufen. 2) Sie sind als komplette Änderung
empfunden worden. 3)Sie haben keine Erneuerung der Herzen bewirkt. Gruppe B: 1) Sie sind notwendig gewesen
2) Sie sind eine Bestätigung der Tradition. 3) Sie sind ein Segen für die Kirche.
Herr Defendor und noch einige Fromme mit ihm, würden zeternd und schreiend davonlaufen, wenn sie den
jungen Juden Jeschua (33) beim Sedermahl sehen könnten, wie er die Königsmazza bricht und seinen zu
Tisch liegenden Apostel in die entgegenstreckenden Hände gibt und iHnen nach dem jüdischen Kidusch den
Messiasbecher mit süßem Wein reicht. Das ist jüdische Abendmahlsliturgie. Das Wörtchen „katholisch“
und der defendorisch fromme Wortschatz war Jesus, den Aposteln und ihren Frauen und den ersten Christen
unbekannt. Jetzt werden die Nachfolger der Pharisäer wieder ihren Teufelkommraus kriegen.
@Krak des Chevaliers Sehr schwer, hier „durchzugreifen“. Natürlich gibt die Mundkommunion den Gläubigen
den deutlichen Hinweis, dass die Hostie etwas ganz besonderes ist, und deshalb ist sie eine Klarstellung
durch die Tat, dass das Allerheiligste zu verehren ist. Wenn aber die an die Handkommunion gewöhnten
Gläubigen wie z.B. hildegarfan das nicht erkennen wollen, nicht sehen wollen, was soll man dann tun?
Das mit Härte durchpeitschen? Oder aber dafür Werbung machen, die Argumente wieder und wieder erwähnen …
denke dass das besser ist.
#39 hildegardfan 19:21:32 | Dienstag, 7. April 2009
Die Mundkommunion… ist scheinbar eine Art Fetisch für die Redaktion dieser Seite… Und die Fotostrecke
ist immer wieder erhebend. Natürlich drängt sich einem die Frage auf: Von welchen wesentlichen Aspekten
möchte der Träger dieser Barocken Kunst ablenken? Ich bevorzuge die Handkommunion und Kirchenmänner
„für das Volk“ und nicht „über dem Volk“.
lasst Taten folgen! Was nützt es, wenn „Rom“ immer nur sagt, die Handkommunion sei die Ausnahme und die
Mundkommunion die eigentlich richtige Praxis? In Deutschand und in vielen anderen Ländern haben wir eine
andere Situation. Die Priester sind gezwungen, den Leuten die Kommunion in die Hand zu geben, ob sie es
wollen oder nicht. Hier sollten viel deutlichere Worte und Anweisungen aus Rom kommen. Vor allem aber
sollten die Bischöfe endlich zum Gehorsam dem Heiligen Vater gegenüber gezwungen werden. Der Ungehorsam
fängt nämlich bei denen an und setzt sich in allen Ebenen durch.
@defendor Sehr gute Antwort. SEINER ALLERHEILIGSTEN GEGENWART im ALLERHEILIGSTEN ALTARSSAKRAMENT und im
Tabernakel von allen gläubigen röm. Katholiken mit HERZBLUT vor jeglichen „Antastungen“ verteidigt werden,
ansonst sind sie der Bezeichnung „röm. Katholik“ unwürdig ! ZZ Jesu waren einige froh wenn sie nur Schatten
des Petrus erheischen konnten. Die Profanierung der hl. Kommunion hat ein unerträgliches Ausmaß angenommen.
Typisch: Pfr. Breitenbach und Co. „Wir haben uns doch alle lieb“. Daher ist es wichtig, das Heilige den
Heiligen.
UNSER HERR UND GOTT JESUS CHRISTUS… muss in SEINER ALLERHEILIGSTEN GEGENWART im ALLERHEILIGSTEN ALTARSSAKRAMENT
und im Tabernakel von allen gläubigen röm. Katholiken mit HERZBLUT vor jeglichen „Antastungen“ verteidigt
werden, ansonst sind sie der Bezeichnung „röm. Katholik“ unwürdig ! www.gloriapolo.net/
Genau über den lache ich ja nicht, für den es ein selbstverständlicher und nicht auf Außenwirkung
zielender Ausdruck seines Glaubens und seiner Ehrfurcht vor Jesus Christus ist die Mundkommunion knieend
zu empfangen. Das ist Frömmigkeit im besten Sinne des Wortes. Eher schon rufen mein Gelächter die hervor,
denen es nicht so sehr um sich selbst geht, sondern denen es vor allem wichtig ist, dass alle anderen
ihrer Ehrfurcht auf die genau gleiche Art Ausdruck verleihen. Die anderen ihre vieleicht anders ausgedrückte
Ehrfurcht absprechen. Die zudem annehmen, der im Altarsakrament gegenwärtige Jesus Christus müsse ausgerechnet
von ihnen gegen solcherlei Antastungen geschützt werden. Halten sie Christus wirklich für so klein?
@Job… Nun… ein „AUS-Lachen“ jener, die in der Demut vor dem ALLERHEILIGSTEN, dem LEIB CHRISTI, leben…
kann wohl kaum „bescheiden“ genannt werden ! Aber ja, man kann auch „lachend“ ins Verderben gleiten ! www.gloriapolo.net/
@Job: Das fetischistische Verhältnis zur „knieenden Mundkommunion“ von einigen hier, hat bei mir gerade
ziemlich pubertär alberne Ideen ausgelöst, über die ich herzlich lachen musste. Danke dafür! Bitte
schön! Ich freue mich heute schon für dich wenn du dein Knie vor dem Herrn beugst, so wie der Rest der
Welt auch – einfach wunderbar. Ach so, knieend ist der Mensch am größten (Joh XXIII)
Defendor raspelt an der Göttlichen Majestät obwohl es daran doch gar nix zu raspeln. Der soll doch seine
Raspelfinger lassen. Das ständige rumfummeln an der Göttlichen Majestät…ist schon mehr als unanständig.
Das ist blanke Gotteslästerung…
@Job… Dann „lachen“ Sie nur… und fühlen Sie sich ruhig „erhaben“ … Nur…was meinen Sie wie winzig
und klein Sie im ANGESICHTE DER GÖTTLICHEN MAJESTÄT CHRISTI sein werden, vor IHM, den Sie – grössenwahnsinnig –
„Auge in Auge“ empfangen wollen… IHN, den Mensch gewordenen eingeborenen SOHN GOTTES… den ABGLANZ
DES LEBENDIGEN GOTTES…GOTT selbst, der sich bis zum Auessersten verdemütigt hat und uns von Sünde
und Tod erlöst hat ! Nur ein Mensch, der sich demütig und mit zerknirschtem Herzen vor dem ALLERHEILIGSTEN
niederkniet und IHN, das Brot des Lebens, den LEIB CHRISTI ehrfürchtig empfängt… ist wahrhaft „gross“ ! www.gloriapolo.net/
Isabellfarben Einer Legende nach haz Isabella von Kastilien die Farbe „isabellfarben“ erfunden, indem
sie schwor, sie würde ihr ursprünglich weißes Hemd nicht wechseln, bis die maurische Hauptstadt Granada
erobert sei. Da die Belagerung drei Jahre, drei Monate und drei Tage dauerte, war das Hemd nicht mehr
weiß, als sie in Granada einzog, sondern eben „isabellfarben“. (Allerdings schreibt eine andere Version
der Legende die Erfindung dieser Farbe einer gleichnamigen Nachkommin der Königin zu; in diesem Fall
ging es um die Eroberung einer niederländischen Stadt…)
Das fetischistische Verhältnis zur „knieenden Mundkommunion“ von einigen hier, hat bei mir gerade ziemlich
pubertär alberne Ideen ausgelöst, über die ich herzlich lachen musste. Danke dafür!
#26 Alois Bischof 17:23:27 | Dienstag, 7. April 2009
SignumSalutis Natürlich wissen Leute wie Sie alles besser. Daß Sie aber wie Gnostiker und Protestanten
die Hl. Schrift manipulieren und fälschen, durch Ihre eigene Auslegung, fällt Ihnen gar nicht ein. Wie
würden Sie sich verhalten beim Empfang des Heilandes? Die hl. Hostie samt Partikel ignorieren? Die kniende
Mundkommunion ist die Praxis des Westens. Die stehende Mundkommunion die des Ostens. Die Mundkommunion
zählt dabei und die äussere Haltung. Wenn der Apostel Paulus schreibt, daß sogar die Hölle beim Namen
Jesu sich hinkniet, was sagt dies über die Hochmut von Euch aus, die ihr die Lehre und Disziplin der
katholischen Kirche angreift und (allerdings ohne inhaltliche Argumente) ins lächerliche ziehen wollt.
Es zeigt nur Eure Hochmut und Euren Hass gegen Christus und gegen Seine Kirche auf.
Eine wunderbare Deutung … … der Handkommunion konnte man allhier in der Missa chrismatis durch den
örtlichen Bischof erleben. Gut, zu wissen, dass er sich auf diese Diskussinen nicht einläßt. An Mrs.
Eau de Cologne noch die Frage: wann ist aus den synoptischen Evangelien die Anweisung des Herrn verschwunden,
mit dem zu besorgenden Esel noch drei Kommunionbänke (á je 4 Personen) in den Abendmahlssahl bringen
zu lassen? (Die guten, aus dem Zedernholz, versteht sich ). Bischof Fellay müsste sich doch bald um
eine entsprechende Anpassung der biblischen Texte kümmern. Hinweise auf die knieende Mundkommunion werden
sich mit Sicherheit schon in der 1. Fassung des ersten Korintherbrief befunden haben und von Proto-Modernisten
des späten 1. Jahrhunderts getilgt worden sein! NB: der Kardinal sieht mit der Cappa Magna aus, als würde
jemand ein Gemälde aus dem 17. Jahrh. nachstellen wollen. Da frage ich mich wirklich: was lenkt vom Wesentlichen,
von der Begnung mit dem leidenden und auferstehenden Herrn in der Eucharistie ab, was führt hin … –
purpurne Schleppen??? SignSal
Vermengung von Wahrheit und Unwahrheit! Nach kurzem Studium dieses Artikels zeigt sich das Problem der
neuen konziliaren Kirche: Einerseits katholisch bleiben, aber andererseits konziliar-modernistisch sein
wollen. Beides jedoch ist unvereinbar und stellt die Fortsetzung und Festschreibung der seit dem sog.
II. Vaticanum anhaltenden Krise dar, insofern ist von niemandem in der gegenwärtigen Kirchenführung
eine Änderung des Kurses zu erwarten ,allenfalls wird auf konziliare Wunden „Make up“ oder Stillschweigen
gebreitet.
War der Bräutigam Mariens und Nährvater Jesu jetzt Zimmermann oder Kommunionbankschreiner, der wohl
auf Vorrat gearbeitet hat, um damit nachkonziliaren Katholiken die knieende Mundkommunion schmackhaft
zu machen. Die wissen nämlich gar nicht, wie gut die knieende Mundkommunion schmeckt, von einem Tüllgardinenträger
gereicht. Seit über 40 Jahren hat diese Katholikengruppe völlig freiwillig auf die knieende Mundkommunion
verzichtet, mit ein paar kleinen unbelehrbaren Ausnahmen…
Passt doch alles prächtig die tolle Schleppe, die Kommunionbank, an der die Sünderlein knien, um nur
via Zunge aus den geweihten Händen zu empfangen … Oh Jesus, was ist aus Deinem Vermächtnis geworden?
Die Pharisäer schlagen voll zu – und Dich neuerlich ans Kreuz.
Isabella von Kastillien soll seliggesprochen werden? Gut, sie war katholisch, aber sie lebte ebenso wie
ihr Gatte, Ferdinand von Aragon, in nicht gerade geringem Reichtum (man kann auch von Protz sprechen)
und die „katholischen Könige“ waren es, die die Reconquista vorantrieben, also die meistens gewaltsame
Vertreibung der Juden und Muslime aus Spanien.
@r.ruhrgebietler >>Jeder kann dem päpstlichen Beispiel folgen und nur noch die Mundkommunion spenden.<<
Jeder nicht, sondern nur Bischöfe, Priester, Diakone, Akolythen und beauftragte Kommunionhelfer/innen.
Kommunionbänke kann man günstig in der Schreinerei Josef Zimmermann in Nazaret bestellen Der hat schon
Jesus und die Apostel bestens beliefert. Kommunionbänke aus libanesischer Zeder.
Kardinal in Grün Der Kardinal scheint wirklich ein Modepüppchen zu sein. Ich habe noch nie eine Excellenz
in grüner Montur gesehen. Er ist also ein Modernist. Vielleicht wird er von Lagerfeld beraten.
@Pamino Warum trägt er jetzt nicht einen violetten Anzug? oder ist das ein altes Photo aus der Pfingstzeit?
Die Fotostecke ist schon älter und taucht immer wieder mal in schöner Regelmäßigkeit hier auf.
oder vielleicht wegen Gründonnerstags? Dienstag, 7. April 2009 12:06, Gotthard: grüne Gewänder? zeigt
den Präfekten der Liturgiekongregation, Antonio Kardinal Cañizares, in grünen Gewändern. die Redaktion
ist mittlerweile unfähig, Gewänder vom Anzug und Hemd mit Pullover zu unterscheiden. Auch der gute Homer
hat gelegentlich genickt. Aber davon abgesehen: Warum trägt er jetzt nicht einen violetten Anzug? oder
ist das ein altes Photo aus der Pfingstzeit? Handelt es sich vielleicht um eine neue, wohl spanische Priestermode?
#14 Mrs.Cologne 14:04:41 | Dienstag, 7. April 2009
Ja,ja, scho recht. A…ber! Für einen würdigen Empfang der Kommunion, müssen zunächst einmal die Kommunionsbänke
wieder zu einer Selbsverständlichkeit in den Kirchen werden. Schliesslich geht es ja bei der Mundkommunion
nicht einfach nur darum, nicht die Hand auszustrecken sondern den Mund zu öffnen.
Heilige Woche +++ Weg der Versöhnung ++++ Der junge Jude Jeschua und die Pharisäerkaste Als die Schriftgelehrten,
die zur Partei der Pharisäer gehören, sehen, dass er mit Steuereintreibern und Sündern ißt, sagen
sie zu seinen Jüngern: Wie kann er zusammen mit Steuereintreibern und Sündern essen? Jeschua hört es
und sagt zu ihnen: Nicht die Gesunden brauchen den Arzt, sondern die Kranken. Ich bin gekommen, die Sünder
zu rufen, nicht die Gerechten.
Modenschau Wenn ich mir die Fotomeile mit den Bildern dieses Kardinals betrachtet fällt mir das Lukas
Evangelium 19,46 ein. Jesus sagt: Mein Haus soll ein Gebetshaus sein“. Doch ihr habt es zu einer Räuberhöhle
gemacht. Hier würde er sagen: Meine Kirche soll eine würdige Stätte sein, Ihr hoffärtigen Möchtegernkleriker
habt sie zu einer Modeboutike gemacht. Jesus ist in einem härenen Kleid aus Schafwolle durch die Lande
gezogen; ich glaube kaum, dass er in seiner Kirche auf solchen Prunk wert legt. Kardinal sein bedeutet
auch ein gewisses Maß an Demut an den Tag legen. Aber was dieser Selbstdarsteller macht ist gerade das
Gegenteil. Da bleibe ich doch lieber ein ehrlicher nachkonziliarer Gläubiger.
#10 landorganist 12:55:08 | Dienstag, 7. April 2009
Die Fotostrecke mit der beachtlichen roten Schleppe hatten wir doch bereits mehrfach! Ich glaube die Schleppe
ist biblisch begründet, so heißt es doch: „In der Nacht, in der Jesus verraten wurde, nahm er vor dem
Mahl die Schleppe, ließ sie durch seine Jünger in Falten legen und sich hernach mit Ringen, Schmuck
und feinstem Linnen herausputzen. Dann nahm er das Brot in seine behandschuhten reinen und ehrwürdigen
Hände…“ aber das ist den fachkundigen Lesern dieses Forums ja alles bekannt.
endlich mal eine klare Aussage Die kirchlichen Vorschriften betrachten die Handkommunion als Ausnahme.
Jeder kann dem päpstlichen Beispiel folgen und nur noch die Mundkommunion spenden.
Noch ein Landorganist: Das ist vollkommen richtig. Der Gesichtsausdruck des Kardinals spricht nicht von
Eitelkeit sondern scheint zu sagen: „Hilfe, was geschieht hier mit mir? Bin ich von Außerirdischen entführt
worden und von ihnen in absurde Kleidungsstücke gesteckt worden?“
grüne Gewänder? zeigt den Präfekten der Liturgiekongregation, Antonio Kardinal Cañizares, in grünen
Gewändern. die Redaktion ist mittlerweile unfähig, Gewänder vom Anzug und Hemd mit Pullover zu unterscheiden.
Wie man es sieht Das priesterliche Gewand, auch die Schleppe Kardinal Cañizares’, dienen nicht der eigenen
Eitelkeit sondern sind der richtige Ausdruck für das „ut in omnibus glorificetur deus“.
Wer eine solch schöne, lange scharlachsündenrote Atlasseidenschleppe, wie in der Bilderserie, tragen
lässt für einen aufsehenerregenden AUFTRITT, der kann ja wohl nur altrituell zelebrieren… Der hatte
doch nie Zeit, sich um die Gemeinde zu kümmern. Der kümmert sich allenfalls um den Faltenschwung der
scharlachsündenroten Atlasseidenschleppe. Der kann sich doch nur selbst in Szene setzen… und die ihn
umgebenden Epheben herunterputzen, wenn das mit dem Schleppetragen nicht ganz funktioniert …Ist das
etwa blasphem… o^/ An Karneval würde ich gern auch mal so’n Ding tragen… aber nur an Karneval!