Innsbrucker Pastoraltheologe: Das Zweite Vatikanum ist auch deshalb gescheitert, weil niemand die bisherigen dogmatischen Lehren zu korrigieren wagte.
Hw. Paul Weß auf der Webseite der Universität Innsbruck
(kreuz.net) Bei der Aufhebung der Pius- Exkommunikationen gehe es letztlich um die Problematik der Unfehlbarkeit
der kirchlichen Lehren.
Das erklärte Hw. Paul Weß (72) am 13. Februar in der altliberalen Wiener Wochenzeitung
‘Die Furche’.
Hw. Weß ist Dozent für Pastoraltheologie an der Universität Innsbruck.
Schon Papst
Johannes XXIII. habe gedacht, daß es für die gewünschte Reform der Kirche genüge, ihre unfehlbaren
Lehren etwas zeitgemäßer zu formulieren, ohne an ihrem Inhalt etwas zu ändern.
Die Dogmen müssen
korrigiert werden
Doch Hw. Weß sieht das anders: „Daß unter dieser Voraussetzung keine echten Reformen
gelingen konnten, zeigt sich daran, daß das Konzil seine Visionen in wichtigen Fragen schon deshalb nicht
in konkrete Beschlüsse umzusetzen vermochte, weil niemand an die dafür nötigen inhaltlichen Korrekturen
bisheriger dogmatischer Lehren zu denken wagte.“
Als Beispiel nennt der Pastoraltheologe die angebliche
„Zielvorstellung eines kollegialen Papstamtes“. Dafür wäre eine „Revision“ der Papstdogmen des Ersten
Vatikanums notwendig gewesen.
So habe das Konzil viele Erwartungen geweckt, die notwendig enttäuscht
worden seien.
Die Ursachen dafür würden schon im Konzil selber liegen – nicht erst bei nachträglichen
„Hemmungen“ durch den Vatikan.
Das Konzil hat eine de facto Allerlösungslehre
verkündigt
Trotzdem habe das letzte Konzil das frühere Dogma in einem wichtigen Punkt „korrigiert“.
Hw. Weß zitiert die Konstitution ‘Gaudium et spes’, Artikel 22, wonach nicht nur die Christgläubigen,
sondern „alle Menschen guten Willens“ angeblich „der Auferstehung entgegengehen.“
Untrennbar mit dieser
„neuen Einsicht“ verbunden seien die positive Haltung des Konzils zu den anderen Religionen und zur Religionsfreiheit –
fährt Hw. Weß weiter.
Das Zweite Vatikanum widerspricht der Tradition
Dem stellt er die Bulle des –
dogmatischen – Konzils von Florenz aus dem Jahr 1442 gegenüber:
„Die Kirche glaubt fest, bekennt und
verkündet, daß niemand, der sich außerhalb der katholischen Kirche befindet, nicht nur [keine] Heiden,
sondern auch keine Juden oder Häretiker und Schismatiker, des ewigen Lebens teilhaftig werden können,
sondern daß sie in das ewige Feuer wandern werden, das dem Teufel und seinen Engeln bereitet ist [Mt
25,41], wenn sie sich nicht vor dem Lebensende ihr angeschlossen haben“.
Immerhin konzediert Hw. Weß,
daß die Religionen „auch bei gutem Willen ihrer Gläubigen nicht alle der Wahrheit gleich nahe“ kommen.
Der Bruch wird offiziell abgestritten
Allerdings stellt er fest, daß die von ihm dargelegten „inhaltlichen
Korrekturen“ offiziell nicht „abgeleugnet“ würden – sogar vom Konzil.
So behaupte ‘Gaudium et Spes’,
Artikel 1, von sich, daß es die heilige Tradition und die Lehre der Kirche befrage, „aus denen es immer
Neues hervorholt, das mit dem Alten im Einklang steht.“
Doch Hw. Weß weist nach, daß das nicht stimmt:
„Gerade die Religionsfreiheit war jedoch zuvor in der Kirche verurteilt worden. Sie galt als modernistische
Idee.“
Darum kann Hw. Weß verstehen, daß der Generalobere der Piusbruderschaft hinsichtlich des Zweiten
Vatikanums Vorbehalte hat.
Diese Vorbehalte seien insofern begründet, „als das Zweite Vatikanum in den
von ihnen abgelehnten Aussagen der Lehre der früheren Konzilien und Päpste klar widerspricht“.
Wer
das Pastoralkonzil anerkennt, anerkennt, daß frühere Konzilien Fehler gemacht haben
Sobald man die
Lehraussagen des letzten Konzils mitsamt seiner Korrektur des vorher gültigen Dogmas voll akzeptiere,
„anerkennt man damit prinzipiell, daß die Kirche sogar in ihren Konzilsentscheidungen irren kann, und
das gilt dann auch von allen früheren und zukünftigen Konzilien sowie vom Zweiten Vatikanum selbst.“
Hw. Weß erklärt, daß „diese Fakten“ bis jetzt in der Kirche verdrängt würden.
Darum kann Hw. Weß
verstehen, daß der Papst „schon von Amts wegen prinzipiell auf der Seite der Traditionalisten stehen“
muß.
Der Pastoraltheologe erinnert daran, daß Papst Johannes Paul II. im Juli 1988, als er Erzbischof
Marcel Lefebvre und die vier Pius-Bischöfe exkommunizierte, die kirchlichen Theologen eindringlich aufforderte,
die Kontinuität des Konzils mit der Tradition hervorzuheben.
Doch das sei ihnen nicht gelungen, stellt
Hw. Weß fest – „weil es nicht möglich ist“.
Die Folge: Es gibt keine Wahrheit
Diesem Problem müsse
sich die Kirche ehrlich stellen und die „Geschichtlichkeit und Irrtumsanfälligkeit ihres Dogmas“ grundsätzlich
anerkennen.
Nur so könne man den jetzige Konflikte sowie Fragen dogmatischer und liturgischer Tradition
lösen.
Das werde allerdings nicht ohne eine „große Krise“ möglich sein – prophezeit Hw. Weß. Diese
könne mit dem Konflikt im Apostelkonzil verglichen werden.
Die Frage, ob bei dieser großen Krise die
Lehre der Kirche oder das Zweite Vatikanum den kürzeren ziehen wird, läßt Hw. Weß unbeantwortet.
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132 Lesermeinungen
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Endlich Klartext eines „unverdächtigen“ Modernisten Gäbe es kreuz.net nicht, wären diese Feststellungen
aus dem Beitrag in „Die Furche“ wie so viele „neukirchlich inkorrekte“ weitgehend unbekannt geblieben.Das
Durchbrechen des medialen und innerkirchlichen Verschweigungskartells ist eine der nicht genug zu lobenden
Funktionen von kreuz.net, das überwiegend deshalb von Postern so lebhaft beschimpft wird. Was hier ein
modernistischer und damit für Neukirchler unverdächtiger Pastoraltheologe feststellt, ist ebenso zutreffend
wie auch eine Bestätigung für die Diagnosen, die hier von einigen Postern als „sektierrerisch“, schismatisch“
etc. denunziert werden. Aber das Lesen der Originalkonstitutionen des Pastoralkonzils Vat. II ist ohnehin
eine von vielen Postern gemiedene Mühe.
Lasset uns beten für die im Glauben irrenden! Oremus et pro perfidis Judaeis: ut Deus et Dominus noster
auferat velamen de cordibus eorum; ut et ipsi agnoscant Jesus Christum Dominum nostrum.“, „Omnipotens
sempitérne Deus, qui étiam judáicam perfídiam a tua misericórdia non repéllis: exáudi preces nostras,
quas pro illíus pópuli obcæcatióne deférimus; ut, ágnita veritátis tuæ luce, quæ Christus est,
a suis ténebris eruántur. Per eúndem Dóminum nostrum. Amen. Auch für die Irrenden auf +.net
@ gunther maria michel Noch mal Danke für den Link Direkte Leugnungen sind es zwar nicht, aber alles
so breitgezogen, über in Frage gestellt, wahrscheinlich um es alles Recht zu machen, das es einer Leugnung
schon sehr nahe kommt. Dieses Lull und Lall zieht sich auch durch das gesammte zweite Vatikanische Konzil
und früher habe ich auch schon daran gedacht diese immer schwammiger und nebeliger werdende Kirche zu
verlassen. Nur habe ich immer noch Hoffnung das Jesus sich zu seiner katholischen Kirche bekennt und sie
wieder reinigen wird.
Haßparole des notorischen Menschenfeindes Schiller Dienstag, 7. April 2009 06:31, caritatem: pamino sagt:
Auch der Schwule muß sterben und den Tod bekommen sie alle… Danke für die Hassparolen gegen Menschen,die
Ihnen nicht’s getan haben. Wahr oder nicht wahr, das ist hier die Frage. Wer oder Was sind Sie,daß Sie
über Menschen urteilen? Was ist der Mensch, daß er über Menschen urteile? ‘Ein Mensch, so wie du’ (Papageno).
Sie disqualifizieren sich selbst ! Aber machst Du die Regeln? Anders gesehen: Ich bin ein Mensch. Du urteilst
über mich. Also urteilst Du über einen Menschen. Ich habe mich damit abgegeben, daß andere Menschen
über mich urteilen. Ihre Urteile sind manchmal richtig und manchmal nicht (mein Urteil hierüber kann
interessiert sein, aber ich kann mich nicht einfach für befangen erklären und mich zurücksetzen, sondern
ich muß auch als Befangener weiterurteilen. Geht’s Dir anders?). Schade,ich habe Sie anders eingeordnet !
Es wäre aber schade, wenn Du jetzt schon mit dem Einordnen aufhörtest. Aber ich wünsche Ihnen in lichtvollen,als
auch in dunklen Zeiten Ihres Lebens, das Sie die Erfahrung machen, dass Gott in Ihnen lebt. Danke. Gott
sei dank, ich darf selber ab und zu diese Erfahrung machen (s. Offertoriumsgebet). Auch Sie müssen sterben…
Ich weiß. Die Nänie von Schiller, von Brahms schön für Chor und Orchester gesetzt, beginnt mit den
Worten ‘Auch das Schöne muß sterben’ und endet: ‘Auch ein Klaglied zu sein im Mund der Geliebten ist
herrlich, ‘Denn das Gemeine geht klanglos zum Orcus hinab’. Darauf spielte ich.
#137 No Comment 11:50:02 | Dienstag, 7. April 2009
Irrtum, Mr. Weeß! Die Traditionalisten sind nicht identisch mit der „vorkonziliären“ Kirche. Der Papst
bewegt sich auf dem Boden des Konzils, gerade weil er dieselben davon überzeugen will, dass es zwar Brüche
gibt, aber nicht den „Bruch“.
Przybislaw, was für ein Nonsens Przybislaw, mit Ihrem Sedisvakantismus hat die FSSPX nun wirklich nichts
zu tun. Dafür gibt es die diversen Garagenkirchen, und bei denen besteht auch keine Gefahr von Verhandlungen
mit Rom. Alois Bischof, die Konzilstexte kann man schon im weiten Umfang so interpretieren, dass sie keinen
Widerspruch zur traditionellen Lehre darstellen. Und natürlich gibt es im Erscheinungsbild der Kirche
Entwicklungen. Das, was wir bis kurz vor dem Konzil hatten, war eben sehr stark vom 19. Jhd geprägt,
auch in der Ästhetik, dem Kunstsinn etc. Das ist vorbei. Dazu wird es kein Zurück mehr geben. Die Aufgabe,
die katholischen Prinzipien und Doktrin immer wieder neu ins Heute zu holen bestreitet doch niemand. Das
Lehramt kann doch nicht an einem bestimmten Punkt eingefroren werden. Gegen das Konzil spricht also weniger,
dass es gewisse pastorale Dinge neu ordnen wollte, sondern dass es sie falsch und schlecht geordnet hat
und weiterhin, dass die Kirche der 60er Jahre heute auch überholt ist. Anstatt also sich aufzuregen,
dass ein kein Zurück hinter das Konzil geben soll, sollte uns ärgern, dass es nach den Altliberalen
auch kein Vorwärts über das Konzil hinaus geben soll. Das ist doch viel ärgerlicher. Wir müssen heute
katholisch sein, nicht in den 50ern, auch nicht in den 60ern und 70ern. Und dazu bedarf es eben der zeitlosen
Lehre der Kirche und nicht irgendwelcher zeitabhängiger Anwendungen.
Warum Gespräche? Warum bleibt ihr Piusler nicht einfach unter euch, wie andere Sekten auch, wie die Mormonen,
die Zeugen Jehovas, die Scientologen oder die palmarianisch-katholische Kirche. Warum will die Piussekte
unbedingt Rom erobern?
Alois Bischof: zuerst einen Prozess anstrengen Bevor man sich in Gespräche mit dem modernistischen Rom
einlässt, sollte ein Prozess gegen die drei Frevler. Roncalli, Montini und Woytila und ihre Komplizen
Liénart (War vom hl.Pius X strafversetzt worden), Frings, König, Suenens, Döpfner angestrengt werden
um sie wegen Betrug anzuklagen, denn sie haben sich für Päpste ausgegeben was auf Grund ihrer Aussagen
kaum möglich ist.
#133 Alois Bischof 08:58:29 | Dienstag, 7. April 2009
Benedikt XVI. (Joseph Alois Ratzinger) sollte unbedingt diese Erläuterungen des altliberalen Pastoraltheologen
mal lesen und klären. Denn es gibt angeblich (so Ratzinger) „kein zurück hinter das Konzil“, das man
aber in der „Hermeneutik der Kontinuität“ auslegen müsse (bei anderen, dogmatischen, allgemeinen Konzilien
der hl. Kirche gab es nie Zweideutigkeiten!). Ist damit ein hegel’scher Prozess gemeint, in dem These
und Antithese zur Synthese werden müssen? Also soll das katholische Dogma mit dem Liberalismus (bzw.
dem Marxismus, bzw. der ‘historisch-kritischen Methode’ der Agnostizismushistoriker) verschmelzen zur
neuen ‘Vatikanum II.’-Lehre? Oder soll es heißen, daß Vatikanum II. in nichts der kath. Tradition widerspricht?
Weshalb dann der Bruch in der ganzen Kirche? Hat vor dem II. Vatikanum jemals ein Papst den Koran geküßt?
Jemals Heiden aufgerufen „für den Weltfrieden“ ihre Götzen anzubeten? Jemals Talmud- und Kabbalah-Juden
als ältere Brüder „im Glauben (sic!)“ (im Unglauben) bezeichnet? Die religiöse Toleranz wird von der
Priesterbruderschaft nicht abgelehnt. Das alternative Schema des Kardinal Ottaviani „de tolerantia religiosa“
wurde aktiv von Erzbischof Lefebvre gefördert als zeitgemäße katholische Antwort in der Frage des Umgangs
mit fremden und neuen Religionen in Europa und sonstwo – in katholischen Staaten. Leider erlaubt der neomodernistenhörige
und medienhörige Vatikan den „bösen“ und von den Medien demonisierten „Traditionalisten“ nicht, einmal
wirklich theologische Diskussionen abzuhalten!
@Ruhrgebiertler Es geht nicht darum, ob solche Homounzüchtigen z.B. mir persönlich etwas „getan“ haben.
Diese kranken Gestalten sollen sich helfen lassen, damit diese Pest endlich ausgerottet wird. Lieber sollten
sich die vom religiösen Wahn Befallenen behandeln lassen. Also die Leute, die allen ernstes an irgendwelche
Götter, unbefleckte Jungfrauen, Propheten und ähnlichen Blödsinn glauben. Damit wäre der Welt viel
mehr geholfen. „Homo-Unzüchtige“ sind friedliche Menschen, während die vom religiösen Wahnsinn Befallenen
eine breite Spur von Leid, Blut, Mord und Verwüstung durch die Geschichte ziehen.
Ecce homo – Siehe, der Mensch „Mit dem Hinweis Ecce homo (klassische Aussprache [ˈɛkːɛ ˈhɔmoː],
deutsche Aussprache auch [ˈʔɛktsə ˈhοːmo]) stellt nach der Darstellung des Johannesevangeliums
der römische Statthalter Pontius Pilatus den gefolterten, in purpurnes Gewand gekleideten und mit einer
Dornenkrone gekrönten Gefangenen Jesus von Nazaret vor, weil er keinen Grund für seine Verurteilung
sieht. Die jüdische Führung fordert daraufhin Jesu Kreuzigung.“ Quelle: Wikipedia de.wikipedia.org/wiki/Ecce_homo
#130 Mannheimer † 07:16:54 | Dienstag, 7. April 2009
Lycos Sie haben doch eben gesagt man könnte Gottes Willen nicht erkennen Hab ich nicht. Ich hab gesagt,
dass man Gottes Willen nicht vernunftmäßig erfassen kann – vernunftmäßig heisst: Ohne Bibel, ohne
Kirche, ohne Lehrer. Einfach so, weil etwas da ist und nicht Nichts ist. Und aus der Tatsache, dass nicht
Nichts ist, kann man nur das Wirken irgendeines Gottes vernunftmäßig erschliessen – es könnte auch
Wotan sein, sozusagen. und selbst, alleine die Schrift besser auslegen können Weil es um meinen Glauben
geht kann ich für mich die Bibel besser für mich auslegen als alle Päpste und Kirchenlehrer zusammen.
Zusätzlich ists eben so, dass ein Kirchenlehrer aus dem 11. oder 15. Jhd weit weniger Wissen über die
Welt hatte, als dies heute der Ottonormalbürger hat. Was glauben Sie denn, wieso der den Teil der Bibel
so auslegt und ein anderer anders? Liegt wohl an der persönlichen Vita des „Auslegers“.
@caritatem = Der Tod Danke für die Hassparolen gegen Menschen,die Ihnen nicht’s getan haben.Wer oder
Was sind Sie,daß Sie über Menschen urteilen? Sie disqualifizieren sich selbst ! Schade,ich habe Sie
anders eingeordnet ! Aber ich wünsche Ihnen in lichtvollen,als auch in dunklen Zeiten Ihres Lebens,das
Sie die Erfahrung machen,dass Gott in Ihnen lebt. Auch Sie müssen sterben… @pamino hat eine evidente
Aussage gemacht an der nichts zu auszusetzen ist. Der Tod wird so zum Schlüssel für die Frage, was eigentlich
der Mensch ist unabhängig der zugeordneten Eigenschaften.
nicht nur die Schwulen – alle Homounzüchtigen Es geht nicht darum, ob solche Homounzüchtigen z.B. mir
persönlich etwas „getan“ haben. Diese kranken Gestalten sollen sich helfen lassen, damit diese Pest endlich
ausgerottet wird. übrigens ist manchem Menschen mit dem Tod mehr gedient als mit dem „Leben“. Wer in
einer fortgesetzten Depression „leben“ muss, dem ist der Tod nur ein Erlösung! Wenn darüber hinaus das
Licht des himmelreiches Gottes, dessen Sohn Jesus Christus ist, diese Seele sofort nach dem ableben heimgeleitet
zur ewigen Anschauung Gottes im Himmel, dann ist der Tod wahrlich Erlösung!!!
@ pamino sagt:Auch der Schwule muß sterben und den Tod bekommen sie alle… Danke für die Hassparolen
gegen Menschen,die Ihnen nicht’s getan haben.Wer oder Was sind Sie,daß Sie über Menschen urteilen? Sie
disqualifizieren sich selbst ! Schade,ich habe Sie anders eingeordnet ! Aber ich wünsche Ihnen in lichtvollen,als
auch in dunklen Zeiten Ihres Lebens,das Sie die Erfahrung machen,dass Gott in Ihnen lebt. Auch Sie müssen
sterben…
Auch der Schwule muß sterben Montag, 6. April 2009 16:26, Samurai: Ich befürchte, daß Eli…u […]
noch nicht begriffen [hat], daß – nicht alle Schwulen […] den Tod verdienen[…]. Aber sie bekommen
ihn alle…
der Gute Heide Das Problem des Heils für Nichtgetaufte wurde lange vor Vatikan II gelöst, und zwar so:
Der ‘gute Heide’ (oder Jude) bekomme das sogenannte baptisma desiderii ‘Taufe des Verlangens’, werde damit,
ohne es unbedingt zu wissen, Christ h. c. und könne mithin unter denselben Bedingungen, wie die mit Wasser
Getauften, das Heil erlangen.
@ Mannheimer Sie haben doch eben gesagt man könnte Gottes Willen nicht erkennen und jetzt sagen sie das
man sie doch seinen Willen der Bibel erkennen kann, das widerspricht sich aber. Das man Gott schon erkennen
kann wenn man aus dem Fenster schaut sehe ich übrigens genauso. Das Lehramt, auch mit Hilfe der Schrift,
hat sich immer weiter entwickelt. Selbst im Neuem Testament sieht man schon eine Entwicklung der Taufformel,
in den älteren Schriften wurde auf Jesus getauft und in jüngeren auf die Dreifaltigkeit. Die Entwicklungen
gingen immer weiter und es mussten immer mehr Fragen geklärt werden wie ob Jesus wahrer Gott oder wahrer
Mensch war, oder ob Maria Gottesgebärerin genannt werden darf. Bei der Beantwortung der Fragen gab es
oft Abspaltungen und die Autorität des Bischofes von Rom stellte sich immer mehr heraus. Die Katholiken
sind bis heute noch die größte christliche Gruppe und alles andere verschiedene Abspaltungen Ich verstehe
nicht wie sie diese Entwicklung komplett ignorieren können und selbst, alleine die Schrift besser auslegen
können.
#122 Mannheimer † 01:33:39 | Dienstag, 7. April 2009
Lycos: Sein Wille Er lässt uns ja nicht im Unklaren über seinen Willen – wie haben ja die Bibel. Mit
der Vernunft kann ich auch ganz ohne Bibel die Existenz Gottes erkennen – ich brauch nur aus dem Fenster
zu schauen. Warum ist nicht Nichts? Sein Wille hingegen ist daraus nicht abzuleiten. Wenn man die Bibel
ließt und auslegt, muss eben das Extrakt mit der Vernunft in Einklang stehen – und wenn im 15. Jhd. huntertmal
Päpste irgendwas dogmatisiert haben, ist mir das völlig gleichgültig, wenn das dogmatisierte meiner
Vernunft widerspricht. Wenn ein Vater das große Familienvermögen verspielt haben seine Kinder keine
persönliche Schuld, müssen aber die Armut und dioe daraus schlechteren Startmöglichkeiten in ein erfülltes
Leben trotzdem tragen.trotzdem ertragen Ja, klar, in unserem Leben ist das oft so, aber das ist ja nicht
gewollt und wird durch die Tatsache, dass es so passieren kann, ja nicht gerecht. Es ist ungerecht. Und
Gott ist nicht ungerecht. Und übrigens: Geschwurbel a la „Gottes Gerechtigkeit ist nicht immer zu erkennen
aber absolut.“ und dergleichen zieht bei mir nicht.
Wenn man nicht Gottes Willen erkennen kann dann läßt er uns also über das was er will völlig im Unklaren,
das wäre aber kein netter Gott. Wenn ein Vater das große Familienvermögen verspielt haben seine Kinder
keine persönliche Schuld, müssen aber die Armut und dioe daraus schlechteren Startmöglichkeiten in
ein erfülltes Leben trotzdem tragen.trotzdem ertragen
Hing denn jene Schlange mit dem Kopf nach unten vom Baume oder ringelte sich jene Schlange mit dem Kppf
nach oben um den Baum? Darüber diskutierten die Gelehrten 300 Jahre
#119 Mannheimer † 01:05:15 | Dienstag, 7. April 2009
Lycos: ich will jetzt hier nicht schon wieder eine biologisch-theologische Diskussion führen, obs denn
nicht möglich wäre, dass Adam und Eva doch blabla… Alle Argumente, die dagegen oder dafür sprechen
hab ich schon hundertmal durchgekaut. Mein Ergebnis daraus ist, dass sie nicht existiert haben. (Punkt)
Und daher ist für mich die Lehre der Erbsünde Blödsinn (nicht nur daher – selbst wider meine Vernunft
angenommen, A+E hätten existiert: Schuld, die Strafe nach sich zieht, muss immer persönlich sein. Gilt
für die Theologie genauso wie im Leben. Wenn mein Papa ein Verbrechen begangen hätte könnte ich dafür
nicht zur Verantwortung gezogen werden, weder rechtlich noch moralisch). Und sehen Sie, ich finde auch,
dass man die Existenz eines Gottes vernunftmäßig erkennen kann. Nur eben nicht seinen Willen. Und wenn
etwas der Vernunft widerspricht, dann glaub ichs eben nicht (da halt ichs dann wohl mit Th.v.A.).
@ Mannheimer Ja, für Luther war der Glaube so etwas wie einreden und wer die Gnade hatte sich was am
besten Einreden zu können war oder ist der Gläubigste. Mir kommt das oft so vor das da schon etwas Selbsthypnose
zugehört um richtig gläubig zu sein. Im katholischen Glauben spielt die Vernunft auch eine Rolle, weil
man im katholischen Glauben Gott auch erkennen kann. Ich glaube der Thomas v. Aquin sagte das der Glaube
und die Vernunft sich eigentlich nicht widersprechen dürfen. (Hoffentlich erzähl ich jetzt keinen Unsinn)
Aber er versuchte durch Logik Gottesbeweise zu erstellen, z.B. das wenn etwas in Bewegung ist es einmal
einen ersten Beweger gegeben haben musste. Mit der Erbsünde, warum sollte es nicht ein erstes Menschenpaar
gegeben haben, die Genetische Ähnlichkeit der über die ganze Welt verstreuten Menschen spräche doch
dafür
Der Buddhist darf nur behalten, was er bereit ist loszulassen Du kannst auch zuhause bleiben, sicher in
der Illusion Deiner Gewißheit. Mach Dich nicht auf, ohne Dir über folgendes klar geworden zu sein: Der
Weg ist nicht ohne Gefahr. Alles Gute ist kostbar; und die Entwicklung der Persönlichkeit gehört zu
den kostspieligsten Dingen. Der Weg wird Dich deine Unschuld, Deine Wunschbilder und Deine Gewißheit
kosten.
#115 Mannheimer † 00:30:38 | Dienstag, 7. April 2009
Lycos: Beispielsweise ist die Ablehnung von Homosexualität (dem Kreuz.net-Lieblings-aufgeil-Thema) durch
die Kirche zumindest zweifelhaft, denn die Art der Homosexualität, wie wir das heute verstehen, als eine
unabänderliche, nicht willensmäßig zu steuernde, Eigenschaft eines Menschen war zur Zeit der Entstehung
der Bibel unbekannt. Zweites Beispiel: Die Erbsünde. Ist nicht vorhanden, da Adam und Eva nicht wirklich
vorhanden waren. Die ganze Schöpfungsgeschichte ist nur ein Mythos, eine Metapher für den Ursprung der
Welt in Gott. Ich könnte jetzt ganze Romane schreiben, was alles Unfug ist aus meiner Sicht – da gibts
unglaublich viel. Luther sagte mal: „Der Glaube muss alle Sinne und Vernunft mit Füßen treten!“ und
das glaub ich eben nicht. Unser Verstand und unser Hinterfragen wurden uns gegeben, damit wir sie benutzen
und nicht, damit wir beides unterdrücken und jeden Scheiss glauben.
Interessant Mannheimer Also jetzt würde mich aber wirklich interessieren was falsch und was in ihren
Augen zweifelhaft an der Lehre der Kirche ist. Für eine ehrliche Antwort wäre ich wirklich dankbar.
#113 Mannheimer † 00:13:20 | Dienstag, 7. April 2009
Lycos: Den „Leitfaden“ hab ich leider noch nicht gefunden – und kommen’s mir nicht mit dem KKK oder so.
Die Kirche trägt einige Wahrheiten in sich – aber eben nicht alles, was die Kirche lehrt oder gelehrt
hat, ist wahr. Einiges ist zumindest zweifelhaft während anderes schlicht falsch ist – aus meiner Sicht.
Ach Zölibat ich will meinen Glauben und meine Vorstellungen auch nicht mehr und auch nicht weniger überstülpen
als sie. Ich halte meine Glaubensüberzeugung zwar zum größten Teil für richtig, aber versuche auch
bereit zu sein mögliche Fehler zu korigieren.
Lieber Lykos, ich staune, dass es Leute wie Sie gibt, die meinen Sie müssten ihre Art Frömmigkeit, Glauben
und Denken anderen überstülpen, andere belehren und bekehren. Sie meinen, andere müssten wie Sie werden.
Respekt vor Ihrer Person. aber außerhalb I h r e s Katholizismus gibt es meine bunte Welt und einen Jesus,
der hat einen Charme, eine Jugendlichkeit, eine Leidensfähigkeit, ein Mitgefühl und eine Lebenfreude.
Das Beste was Sie geschrieben haben, ist mein Lieblingsosterlied. Ich singe es gern in der Wildnis und
am Grab eines Freundes. Christ ist erstanden
Das kenn ich Mannheimer ohne einen Leitfaden versucht man sehr schnell sich einen Gott zurechtzubasteln
so wie man ihn gerne haben will. Man versucht dann auch schnell eigene Unzulänglichkeiten mit falscher
Toleranz zu verdecken. Nur ist Gott immer der selbe.
Auf Volksfesten gibt es doch diese Buden, in denen aus verschiedenen Löchern immer wieder Rattenköpfe
oder ähnliche Dinge auftauchen, auf die man mit einem Hammer schlagen soll. So kommt mir das hier auch
manchmal vor…
#107 Mannheimer † 23:58:41 | Montag, 6. April 2009
Lycos: Kann ich nicht genau sagen Wahrscheinlich ist der Glaube zum Teil auch von „Launen“ abhängig,
das liegt in der Natur der Sache – wenns einem nicht gut geht, dann sieht man ja auch in der Welt alles
durch die „das-Gegenteil-von-Rosa“-Brille und wenns einem gut geht, etwa, wenn man frisch verliebt ist,
alles durch die Rosa-Brille. So gesehen kann ich nicht ausschliessen, dass dasselbe auch auf den Glauben
zutrifft – aber ich kann das nicht absolut bestätigen, hab da noch nicht drauf geachtet.
@ Mannheimer Gut über längere Zeiträume entwickelt sich der Mensch, das stimmt, aber glauben sie das
daselbe in Trauer, oder in Freude, in guten und in schlechten Zeiten? Ist ihr Glaube von persönlichen
Launen abhängig? @ Zölibat Ich weiß nicht ob der hl. Josef sich eine Kniebank gezimmert hat, aber das
wenigstens gelegentlich kniend gebetet hat vermute ich schon.
Lycos: Sie ändern sich, selbstverfereilich Natürlich ändert sich mein Glaube – glauben Sie denn noch
genau dasselbe, was Sie als Kind geglaubt haben, was Sie vor 10 Jahren geglaubt haben? Ich selber verändere
mich ja auch, mein Wissen ändert sich, meine Weisheit vermehrt sich (^^), ich stelle andere Fragen als
mit 10 Jahren. Sind Sie noch derselbe, der Sie als Kind waren?
Lykos, Wein war in Krügen und in Sederbechern, nicht einer Schüssel. In der Schüssel könnte Chasserot
gewesen sein, etwas Süßes aus Mandeln, Honig … Vielleicht haben Sie Sonderlehren … Der heilige Josef
hatte die Kommunionbank aus seiner Schreinerei gestiftet … Schönes Schweben, genug für heute, Gute
Nacht
johnpaul Das Verlassen dieser Seite war nicht zickig, sondern geschah aus Überzeugung. Kommentare wie
ihre bestätigen mich wieder darin. Jedoch schau ich ab und zu in der Wanne vorbei um mit lieben Menschen
ein wenig Freude zu haben. Etwas, das sie vermutlich nicht verstehen werden. Der Volldepp sind sie, weil
sie es nicht schaffen über ihren beschränkten Horizont hinauszublicken.
@ Zweierlei Maß-Volldeppen Selbstdarsteller,die Selbstgespräche führen und eine schwule Drecksau „The
Darkroom“,der zickig diese Seite verlassen wollte .Hau ab !!! The Darkroom viele Nick’s oder Jägerlein,Sefirot
sowieso und Freimau… Weiter so ihr Volldeppen
@ Mannheimer ich habe gerade etwas in ihren Beiträgen geblättert, haben sie eigentlich schon mal konkret
zu ihren persönlichen Glaubensvorstellungen Stellung bezogen?
Na, was ein Glück, wassers! die zur Zerstörung des Katholizismus führt. Genau das wollen wir doch:
Zerstörung der „ismen“. Islamismus, Katholizismus – beides zerstörungswürdige Ideologien.
Aids und Vaticanum II So wie Aids den menschlichen Körper allmählich zerstört, kann man die Wirkungs
der konzilaren Erkrankung der katholischen Kirche verstehen, denn auch sie führt zu einer Zerstörung
der irdischen Kirche. Das II. Vaticanum ist folglich das Aids der konzilaren Kirche, die zur Zerstörung
des Katholizismus führt.
@ Mindszenty & Zölibat Ja, die Kommunion ist eine ganz enge und persönliche Verbindung mit dem Heiland
und das am wohlsten ist für mich das möglichst würdige. Der Heiland zwingt sich nunmal keinem auf und
wenn das ich bei der Kommunion sehr groß ist, ist er auch ganz schnell wieder weg. Zuerst liebt Jesus
sogar Jeden, aber viele Taten von uns liebt er nunmal nicht, sogar so sehr nicht das es zu Kommunikationsstörungen
kommen kann.
@Lykos Wissen Sie, ich glaube, Sie müssen das für sich ganz allein und nicht für alle anderen entscheiden.
Sie dürfen die Kommunion so empfangen, wie Sie es möchten, wie es Ihnen am „wohlsten“ ist. Es hat wenig
Wert, sich gerade in diesem Moment damit zu befassen, was andere denken und tun. Wichtig sind (egoistischerweise)
in diesem Moment nur Sie.
Sehr geehrter Herr Mannheimer, Sie schreiben, wie sehr Sie die Lehre der katholischen Kirche verabscheuen.
Als Beispiel führen Sie Päpste an, führen Sie die Kirche als Machtapparat an, führen Sie sich selbst
als kritisch denkender Mensch an. Ich empfehle Ihnen, einmal andere Päpste, als die besonders „populären“
sich näher anzusehen. Ich empfehle Ihnen, sich mit deren Heiligkeit zu beschäftigen. Ich wiederhole:
ich empfahl Ihnen das. Damit habe ich Ihnen sogar ein Argument in die Hand gegeben, denn wer von einem
anderen Standpunkt als dem eigenen eine Sache betrachtet, und dennoch bei seiner Meinung bleibt, der hat
dann doch noch ein Argument mehr. Denn er kann den Diskussionspartner mit seinem besseren Wissen konfrontieren.
Dies, Herr Mannheimer, scheint Ihnen aber keine Motivation zu sein: blabla, Verschwörung, blala, gehirnwäsche,
blabla… Ganz ehrlich, mir ists zu doof, mich mit solchen Äußerungen auseinanderzusetzen, die Ihresgleichen
gerne Andersdenkenden macht. Wir können uns aber gerne über Pornokratie, Schwulensex, Darkrooms, Abtreibung
etc. austauschen. Im Grunde scheint das Ihnen viel besser entgegenzukommen. Wenigstens ist das kein „blabla“,
sondern jederzeit einen Schenkelklopfer wert. Gute Nacht.
@ Mindszenty Mein Problem bei der Handkommunion heutzutage ist das viele gar nicht mehr wirklich wissen
warum nach vorne gehen und das ihnen viele Sünden auch egal sind. durch die Mundkommunion ändert sich
die ganze äußere und innere Haltung bei der Kommunion und der hl. Vater hat sie zudem auch empfohlen.
Kranke beten meist auch intensiver, sollen wir uns deshalb alle in der Kirche hinlegen?
Mannheimer alle glauben sie haben eine meinung die sie reflexiv und unabhängig gebildet haben, und doch
ists oft nur die phrasn welche von den chefpropagandisten dieser zeit via massenmedien geschickt ins unterbewusstsein
manipuliert wurde. ach ich gergas – wir leben ja im einigen zeitalter der weltgeschichte wo keine machtideologie
herrscht wo informieren sie sich so ?
Galatea: ja… blabla, Verschwörung, blala, gehirnwäsche, blabla… Ganz ehrlich, mir ists zu doof,
mich mit solchen Äußerungen auseinanderzusetzen, die Ihresgleichen gerne Andersdenkenden macht.
@Lykos Reden will ich gern mit Ihnen, aber eben nicht streiten. Mir ist es gleich, ob jemand stehend oder
knienend, mit der Hand oder mit der Zunge die Kommunion empfängt. Kranke empfangen sie sogar liegend.
Ich glaube gerade diese sind am meisten mit ihrem Herzen dabei.
folgen der handkommunion sind zu sehen auf dem bild des ersten artikels dieser seite. das zahnfleisch
hat sich entzunden durch die bakterien des nächsten die beim fiedensgruss auf der handfläche empfangen
wurden uns sich auf die hostie übertrugen.
Lykos, natürlich bin ich so begriffstutzig, dass ich das Sanctissimum sowohl anbetend knieend mit dem
Munde als auch anbetend stehend mit der Hand empfangen darf. Bitte bilden Sie sich nicht ein, ich wäre
unbeleckt. Ich habe immer wieder nach der Spendung der Mundkommunion feuchte Finger gehabt. Einmal hat
mich eine alte fromme Frau gebissen. Nicht schlimm. Nun, der Liebe Heiland hat sich über sündige Hände
un d böse Zungen noch nicht beschwert. Man auch auch liturgische Mücken seien und sein eigenes frommes
Kamel verschlucken, Herr Lykos.
@ Mindszenty Warum sollte ich mich mit ihnen darüber streiten? Ich sage hier meine Meinung und bin gerne
bereit mich eines Besseren belehren zu lassen, nur im Moment verstärkt sich meine Meinung pro Mundkommunion.
Aber wenn sie nicht darüber reden wollen sind sie frei es auch nicht zu tun.
Sehr geehrter Herr Mannheimer, Die Verbindung der Kirche zu Macht, Geld und Herrschaft war der schlimmste
Irrweg, den sie jemals eingeschlagen hat. Denn ich und viele andere wissen nicht, welchem Papst wir nun
vertrauen können und welchem nicht. In einer Welt wie der unseren sich so manipuliert zu äußern, das
zeugt von der Macht derer, die das bei Ihnen geschafft haben. Was Sie und viele andere nicht wissen können:
Sie können ja fast nichts dafür. Sie haben aber die Möglichkeit, das zu ändern. Die hat jeder. Gerade
heute. Im Übrigen, weil es mich gerade interessiert. Würden Sie den von mir zitierten Satz bitte noch
etwas genauer erläutern? Ich finde, ehrlich gesagt, er klingt nach einer Rückenseite-Information eines
Kirchen-Krimis. Mit der Realität oder gar der Geschichte der kath. Kirche hat dies nichts zu tun. Wenn
Sie es denn schon einmal darauf ankommen lassen mögen, anstatt erst einmal meinen Ratschlag anzunehmen.
Aber – das müssen Sie ja nicht. Denn Fakt ist: Die Verbindung der Kirche zu Macht, Geld und Herrschaft
war der schlimmste Irrweg, den sie jemals eingeschlagen hat. Denn ich und viele andere wissen nicht, welchem
Papst wir nun vertrauen können und welchem nicht. In einem haben Sie recht. Sie vertreten somit die Mehrheit.
Nicht die Wahrheit. Aber zumindest die Mehrheit, Herr Mannheimer.
@ Zölibat Ich denke sie haben den Sinn der knienden Mundkommunion noch nicht begriffen und das Trinkwasserproblem
für die Kinder ist schon schlimmer als das Hungerproblem.
@Lykos Wir könnten uns auch darüber streiten, ob es weiße Mäuse gibt, oder ob alle weißen Mäuse
gefärbt sind. Beides hat keinen Sinn. Es geht am Wesentlichen vorbei, denn das sieht man nicht.
LOOOOOOOOOL Kleinigkeiten… Geil. Q. E. D. Menschen bringen sich nicht wegen jeder Kleinigkeit um, was
Lycos… Ich nahm die Mund/Handkommunion als Beispiel und promt bestätigt sich meine These, dass Menschen
sich sehr wohl wegen jedem Scheiss streiten. Ich hoffe doch, Ihr werdet meine weiterführende These, dass
so Kleinigkeiten zu mord und Totschlag führen können, nicht auch verifizieren, oder?
Lykos, Du darfst und sollst knien und mit der Zunge empfangen. Die Apostel waren nicht ganz so würdig
wie Du. Die lagen um den Tisch und Jesus brach das Brot und reichte es ihnen von seiner Hand in ihre Hände.
Es gibt andere Probleme als Hand – und Mundkommunion. Kinder haben kein Brot, frommer Knabe.
Der Herr der Finsternis,der ewige Hohepriester ,Fürst und Herrscher der Welt erscheine. Schwarzer Rabe
komm und beflügel die Deinen.Nimm Platz Majestät auf dem Stuhl,der dir einst vergönnt war.Wir beten
Dich an,du Schöpfer aller Dinge. Fererex sis trexis,über alle hier,fererex sis trexis.Terki jujol gerwas
rex.Führe es aus Majestät.
Galatea: Schön, dass Sie es erkennen. Ja, klar, ich weiß, das waren ja nur Menschen, die von Menschen
heiliggesprochen wurden, Immerhin, bis dahin ists korrekt. Heilige Päpste… was soll mir das sagen,
wo die doch von anderen Päpsten derselben auf Macht und Reichtum bauenden Organisation heiliggesprochen
wurden… Die Verbindung der Kirche zu Macht, Geld und Herrschaft war der schlimmste Irrweg, den sie jemals
eingeschlagen hat. Denn ich und viele andere wissen nicht, welchem Papst wir nun vertrauen können und
welchem nicht.
„Ich bin katholisch!“ „Genauer, bitte! Vorkonziliar oder postkonziliar?“ 1) daß Joh.Paul II die kirchlichen
Theologen aufforderte, die Kontinuität des Konzils und der Tradition herauszuheben Aha! Ein päpstlicher
Befehl genügt, daß Unvereinbares sich vereinbaren läßt. Unerhört, daß bis heute diesem Befehl nicht
Folge geleistet wurde! 2) Auch Benedikt 16 behauptete bzw. betonte das Vorliegen einer Kontinuität ,
vermag aber selbst ( als angeblich größter Theologe) auch nicht, letztere im einzelnen Punkt für Punkt
darzulegen und schweigt sich aus ( zum Beispiel dazu, ob denn nun die Juden das Licht der Welt sind oder
erst der Erleuchtung durch Christus, also der Missionierung, bedürfen) Wer weiß, daß Ratzinger einst
selbst federführend und begeistert an der Erstellung dieser die Tradition brechenden Pastoraltexte beteiligt
war, den wundert gar nichts mehr.
@Mannheimer Je besser die „Idee“, desto öfter wird sie mißbraucht und Macht korrumpiert. So weit, so
gut. Wäre allerdings die christliche/universelle Religion ein Lügengebäude, so wäre sie schon längst
zusammengebrochen. Die Kommunisten hatten z.Bsp. in 70 und die Nazis in 12 Jahren „fertig“. Als Napoleon
in Italien einmarschierte war er noch General und er wollte einen Bischof gefügig machen indem er ihm
drohte, er werde seine Religion vernichten. Der Bischof lächelte darüber und Napoleon wurde zornig.
„Entschuldigung Sir“, sagte der Bischof „aber, das hat der gesamte Klerus in 1800 Jahren nicht geschafft.“
Auch dieses Hetznet wird es nicht schaffen.
Sehr geehrter Herr Mannheimer, Sie suchen sich die Päpste heraus, die strittig sind, sündig waren oder
gar häretisch und bilden sich allein aufgrund dieser Ihre Meinung. Das sind aber eine Handvoll. Es gibt
genug heiliggesprochene Päpste, die es ebenfalls verdienen, Beachtung zu finden. Ja, klar, ich weiß,
das waren ja nur Menschen, die von Menschen heiliggesprochen wurden, im Namen eines Menschen, der von
Menschen für Gottes Sohn gehalten worden ist, oder auch vielleicht nicht; ich kenn diese Repliken schon
und kapiere, worum es geht. Trotzdem, halten Sie sich an Heilige Päpste. Wenn auch nur, um sich zu informieren.
Das das Brot im Abendmahlssaal den Jüngern in die Hand gelegt wurde Da lehnte der sich an die Brust Jesu
und fragte ihn: Herr, wer ist’s? 26 Jesus antwortete: Der ist’s, dem ich den Bissen eintauche und gebe.
Und er nahm den Bissen, tauchte ihn ein und gab ihn Judas, dem Sohn des Simon Iskariot. Joh 13, 25 ist
zumindest fraglich nachdem es vom Wein vollgesogen war.
@lycos Der Streit um Mund und Handkommunion ist durchaus berechtigt denn er bedingt eine innere Haltung
vor Gott, sollte aber natürlich nicht mit Gewalt ausgeübt werden. Streit gibt es nur von einer Seite –
die Mundkommunion-Liebhaber sind die Streithammel, die den anderen alle Frömmigkeit – wenn nicht sogar
den Glauben – absprechen.
Mindszentry: Keine Möglichkeit zu überprüfen. Das ist genau der Knackpunkt, warum ich den Glauben an
die absolute Wahrheit von Dogmen ablehne – es ist nicht zu überprüfen, ob das von einem Papst dogmatisierte
diesem tatsächlichvon Gott geoffenbart wurde oder ob er einfach seine eigene Meinung zu einem theologischen
Streit durchsetzen wollte. Bei einigen Dogmen ist das auch relativ wurscht, etwa die leibliche Aufnahme
Mariens in den Himmel, jo, gut, kann ja sein, hat aber auch keine direkten Folgen, ist mehr so was theoretisches.
Wenn ich mir allerdings so die Geschichte des Papsttums / Priestertums anschaue, dann hab ich wenn ich
ehrlich bin, kein grosses Vertrauen in Päpste, Bischöfe, die sich ihre Ämer im günstigsten Fall gekauft
und im schlimmsten Fall ermeuchelt haben. „Bargeld / Macht lacht“ war lange Zeit die Devise der Kirche.
Also der Ausweg aus dem selbstgemachten Dilemma des „Dogma“: Man kann zwar anerkennen, dass ein echtes
Dogma unfehlbar ist, aber eben anzweifeln, dass eine Aussage ein echtes Dogma ist, wenn man feststellt,
dass es nicht wahr sein kann (also z.B. Heilswege ausserhalb der RKK).
@gunther maria michel Ein Schwein kann aufgrund seiner Körperform nicht in den Himmel sehen, habe ich
mal gelesen. Nun, vielleicht meinte das der hl. Gregor. „Die Schweine hüten bedeutet das tun, worüber
die unreinen Geister sich freuen.“ (Beda Venerabilis [auch ein Kirchenlehrer])
@Lykos Bitte erzählen Sie doch keinem, dass es wichtig ist auf Effekthascherei und Medienwirksamkeit
zu achten. „An Ihren Früchten werdet Ihr sie erkennen.“ Das reicht völlig.
@ Mannheimer Ganz so einfach ist das nicht, man kann auch stolz und ehrfurchtslos die Mundkommunion machen
und demütig bescheiden die Handkommunion. Nur sind das Ausnahmen und die Körperhaltung fördert mit
der Zeit auch die geistige Haltung und wenn ungläubige sehen wie ehrfurchtsvoll die kniende Mundkommunion
praktiziert wird lässt sie das mehr nachdenken über das eucharistische Geheimnis als wenn alle ausnahmslos
nach vorne gehen. Ein kleiner Ketzer, Häretiker, Ungläubiger steckt in uns allen, es liegt aber an uns
ob wir ihn groß und stark werden lassen oder ob wir ihn, den König der Könige in uns groß und stark
werden lassen.
@Mannheimer, nun hören Sie doch endlich auf zu stänkern. Der hl. Kirchenlehrer Gregor von Nyssa (4.
Jh.) hat einmal ziemlich drastisch gesagt: „Die Augen eines Schweines, die natürlich zu Boden gerichtet
sind, erblicken keines der Wunder des Himmels. Ebenso kann die Seele, die der Körper nach unten zieht,
die himmlische Herrlichkeit nicht betrachten.“ Glauben ist angesagt! Ich wünsche Ihnen eine gnadenreich
Karwoche und bete für Sie heute abend. Ehrlich!
@gunther maria michel die Dogmen sind logische Folgerungen aus dem Evangelium und stellen keinesfalls
eine Glaubenshürde dar wenn man Christi Wesenheit richtig sieht und sich über Gottes metaphysisches
Eingreifen ins Naturgeschehen bewusst ist. Interessant dass immer jene die Probleme mit Dogmen haben auch
das göttliche Wunder (als etwas das ausserhalb der naturgesetze ist) oft ablehnen. Man erkennt sie auch
oft am reflexhaften Antimarianismus und an der rationalistischen interpretation von Glaubenswahrheiten.
der Atheist sagt „ich glaube nicht“, der ungläubige Neotheologe sagt „Himmelreich heißt Liebe unter
den Menschen“ und Auferstehung heißt „Ein neues Leben beginnen – Veränderung“ Ersterer ist zumindest
kein Betrüger
Lycos: Sehen Sie, was Kleinigkeiten anrichten? Danke für Ihre Bestätigung. Für mich ist dieser Streit
absolut lächerlich – für Sie haben Leute, die für die Handkommunion sind oder denens schlicht egal
ist, keine/nicht genug Ehrfurcht vor Gott oder etwas in der Art, sind also nicht ganz so gläubig, glauben
was falsches, sind Häretiker, Kretzer, gehören diszipliniert, gebannt, verbrannt. So oder so ähnlich
läuft das bei Kleinigkeiten. Und wenn nun die intolerantere der Parteien die Möglichkeit hat, ihren
Standpunkt mit Gewalt durchzusetzen, dann wird sie es tun.
@Mannheimer Verhindern … können wir wohl keinerlei Missbrauch. Die Kirche ist eine Institution. Dennoch
wird die Zeit darüber richten, ob ein Dogma haltbar ist. oder nicht. Seidene grüne Windeln sind natürlich
kompletter Unsinn, da sie irrelavant sind. Manch andere übrigens auch.
@Lycos, ich stelle einen Text ins Netz und gebe später dazu die Adresse an. (Dauert ein paar Stunden.)
@von Herzmanovsky-Orlando. Vor Jahren, als ich noch Fernsehen schaute, sah ich eine Sendung mit Kardinal
Kasper. Was ich da von ihm hörte, hat mich schockiert und habe ich bis heute nicht vergessen: Er leugnete,
dass Jesus den Lazarus tatsächlich von den Toten auferweckt hat. Für ihn war das nur eine symbolische
Erzählung.