Alte Messe
Da reagierte er mit unverhüllter Wut
Die Frage stellt sich, ob Päpste und Bischöfe mit der Liturgie der Kirche machen können, was sie wollen. Von John Casey.
In der Alten Messe gibt es nur die Mundkommunion.
In der Alten Messe gibt es nur die Mundkommunion.
© joebrad1326, CC
(kreuz.net) Ich habe einmal den Patriarch von Antiochien in Damaskus interviewt. Dabei fragte ich ihn, ob er – ähnlich wie der Bischof von Rom – glaube, die Macht zu haben, um die Liturgie verändern zu dürfen.

„Oh, ja wir haben viel Autorität in Sachen Liturgie“ – antwortete er mir: „Und in fünf hundert Jahren haben wir einmal ein Gebet verändert.“

Es wurde mir klar, daß es dem Patriarchen nie einfallen würde, künstlich eine neue Liturgie zu schaffen.

Auch die sogenannte Tridentinische Messe wurde nicht vom Konzil von Trient erfunden. Sie war vielmehr eine Kodifizierung des Römischen Ritus, der schon seit vielen Jahrhunderten existierte.

Die eigentliche Frage besteht also darin, ob Papst und Bischöfe wirklich eine solche Autorität über die Liturgie besitzen.

Ein angesehener katholischer Theologe meinte, daß es keine solche weitgehende Macht gebe.

Die Liturgie habe ihre eigene Autorität die auf einer unvordenklichen Tradition beruhe. Die päpstliche Autorität stehe nur im Dienste der Heiligen Tradition.

Derselbe Autor wagte sogar, die Neue Messe nicht als Wiederbelebung, sondern als Verwüstung, als eine fabrizierte Liturgie, als ein banales Produkt des Augenblickes zu bezeichnen.

Der Mann, von dem ich spreche, ist der gegenwärtige Papst Benedikt XVI.

Die Kardinäle haben ihn zum Nachfolger Petri gewählt, obwohl sie um seine Überzeugungen wußten. Das kann nicht in einem Augenblick der Geistesabwesenheit geschehen sein.

Die Katholische Kirche hat die innere Einheit oft mit größter Gewaltanstrengung erkämpft.

Doch im gegenwärtigen Kampf der Kulturen scheint die Einheit weit entfernt zu sein.

Als die Bemühungen des Papstes um die Alte Liturgie bekannt wurden – Kardinal Dario Castrillón erklärte sogar, daß der Papst den Alten Ritus in allen britischen Pfarreien zugänglich machen wolle – fielen die englischen Bischöfe in ein merkwürdiges Schweigen.

Als der Pfarrer einer bekannten Jesuitenkirche höflich gebeten wurde, einige Alte Messen zu feiern, reagierte er mit unverhüllter Wut.

(In seiner Kirche gibt es eine Kindermesse, eine japanische Messe, Gottesdienste für Brasilianer und Philippiner, doch scheinbar überschreitet die Alte Messe die Grenze des Machbaren).

Die Auseinandersetzung um die Liturgie ist Teil eines breiteren Kampfes. Jene, welche die Kirche dem gerade regierenden Zeitgeist – also den geläufigen liberalen Werten – angleichen wollen, folgen tendenziell dem Zweiten Vatikanum.

Doch ihre Hoffnung, daß die Kirche ihre Ansichten zur Befreiungstheologie, Scheidung, Homosexualität oder Frauenordination folgen würde, ist an Papst Johannes Paul II. zerschellt.

Papst Benedikt XVI. ist traditioneller als sein Vorgänger. Er ist der Auffassung, daß Auseinandersetzungen über die Liturgie Auseinandersetzungen über die Natur der Kirche sind.

Er schätzt die Alte Messe, die sich über Jahrhunderte nach ihren eigenen Gesetzen entwickelt hat.

Der Papst ist auch von dem östlichen Konzept der Liturgie angezogen, derer Licht unsere veränderlichen Zeiten mit ihrer unveränderlichen Schönheit und Größe erleuchtet.

Jene, welche die Messe nach dem Zweiten Vatikanum änderten, glaubten an die Möglichkeit der Schaffung einer Gottesdienstform, die von den wechselnden Zeiten erleuchtet sein könnte. Doch hier stoßen zwei völlig unkompatible Dinge aufeinander.

Benedikt XVI. erklärt das in seinem Begleitbrief zum Motu Proprio: „Das was frühere Generationen für heilig gehalten haben, bleibt auch für uns genauso heilig und großartig. Es kann folglich nicht auf einmal völlig verboten oder für schädlich gehalten werden.“

Der Artikel erschien zum ersten Mal auf der englischsprachigen Webseite ‘openDemocracy’.

Nächstes Mal: Nicht die letzten Tränen
Der Artikel ist Teil der folgenden Reihe:
1. Man begann mit der Heiligen Messe 2. Der Kampf der Kulturen 3. Vorsicht, ein Engel 4. Der abrupte Umbruch 5. Die Traditionalisten widerstehen der Macht des Papstes 6. Viele hatten Tränen in den Augen 7. Im Namen der Kultur
8. Da reagierte er mit unverhüllter Wut
9. Nicht die letzten Tränen
      
37 Lesermeinungen
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#39   Mathias Wagener   19:21:19 | Dienstag, 14. April 2009
Konzilien
Sicher sind die Änderungen der Konzilien auch Grenzen unterworfen. Wo kommen wir aber hin, wenn jeder bestimmt, ob diese Grenzen eingehalten wurden ?
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#38   franziskus   14:22:22 | Samstag, 11. April 2009
Vieles hört sich im Urtext ander an! Z.B.
Jesus kommt nicht, um statt „Frieden“ das „Schwert“ und familiäre Entzweiung „auf die Erde“ zu bringen.n (Mt 10,34-36).
Jesus kündigt niemandem an, dass er „sein Leben verliert“, wenn er es liebt. (Joh 12,25)
Jesus, der Auferstandene spricht nicht abweisend oder überheblich zu Maria von Magdala (Joh 20,17) :)3
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#37   Sozialkatholisch   09:08:50 | Samstag, 11. April 2009
@ franziskus
das die Bibel jemals so verändert wurde wie heute wage ich zu bezweifeln.
Gute Nachricht ist schon schlimm, aber die Übersetzung „Der große Boss“
:-!
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#36   Marcelus   08:33:59 | Samstag, 11. April 2009
franziskus: Lies einmal die Evangelien …
und schweige vorher, ehe du nicht einmal vollständig die Evangelien gelesen hast … denn du hast von der Hl. Schrift keine Ahnung … :-S
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#35   franziskus   08:28:33 | Samstag, 11. April 2009
@lux: Lieber „Antifinsterling“!
Die klerikale Arroganz geht schon bis ins 4. Jhdt. zurück.
Damals haben Hieronymus und Damasus I. die Benibel in der lateinischen Vulgataübersetzung den neuen strengeren Bedingungen angepasst, als das Christentum Staatsreligion wurde.
An vielen kleinen stellen Bibelstellen wurden leichtfertig Übersetzungsvarianten gewählt, die aus der ursprünglichen Frohbotschaft, teilweise eine weltverneinde, frauenfeindliche, monarchistische Drohbotschaft machten.
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#34   wolfgang11 †   18:54:41 | Freitag, 10. April 2009
Das Christentum
kam vom Osten in den Westen. Vor Rom war die heutige Türkei das Zentrum der Kirche. Zudem waren die Apostel verheiratet. Die Vollform des Priestertums benötigt wie im Judentum der gültigen Ehe.
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#33   lux in tenebris   08:48:47 | Freitag, 10. April 2009
@franziskus, der überall arroganz am werke sieht
bester poster, sie vergleichen hier äpfel mit birnen (um eine im forum beliebte metapher zu gebrauchen)! nur in der katholischen kirche hat sich die vollform dessen bewahrt, was christus als priestertum gestiftet hat: der priester als geheiligtes, im sinne des aus der welt genommenen und gott geweihten, christusgleich gewordenen opfers für die welt, die durch sein tun geheiligt werden soll. da ist kein platz für eine frau, für familie, kinder… keiner kann zwei herren dienen! wenn die orthodoxe kirche dies teilweise anders praktiziert, dann hat sie diese vollform des priestertums nicht bewahrt und ist in diesem punkt von christi willen abgewichen. kein wunder, das deshalb bei den orthodoxen die klöster und starzen die eigentlichen anlaufpunkte für die gläubigen sind, wenn es um liturgie, umkehr, vertiefung des glaubens und seelsorgerliche beratung geht.
lesen sie zum besseren verständnis des katholischen priestertums: www.kath.net/detail.php?id=22613
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#32   franziskus   06:58:50 | Freitag, 10. April 2009
Klerikale Arroganz
In einem kleinen Pro und Contra Zölibat hat der Contrahent P. Wallner gemeint, dass eine Aufhebung des Zölibats eine Banalisierung des Gottesdienstes bewirken würde.
Eine schöne Beleidigung der orthodoxen Christen, die mit verheirateten Priestern stundenlang die schönsten Gottesdienste feiern.
Weniger klerikale Arroganz würde auch bei uns dem Gottesdienst gut tun.
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#31   monti   09:32:48 | Donnerstag, 9. April 2009
@HBR…
Wieder so ein Artikel für ein paar wenige altnostalgische Messeliebhaber. Wird langsam langweilig.
Wenn dem so ist:
1. warum lesen Sie ihn überhaupt ? und
2. warum schreiben Sie dann etwas dazu ?
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#30   Großayatollah Sistani   09:25:56 | Donnerstag, 9. April 2009
mens sana, incorpore sanella!
Ist schon peinlich wenn man neben dem unsäglichen Inhalt auch noch den Namen des Gegenübers mehrfach falsch schreibt: :-D
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#29   mens sana in corpore sano   09:11:52 | Donnerstag, 9. April 2009
Schmidtbergers Gebote
Nicht der ist neuerdings Sünder, der gegen die Gebote Gottes verstösst, sondern der, der eine andere Meinung als der Obere der Piusbruderschaft vertritt. Er ist sogar Todsünder und kommt gleich in den Kirchenbann. Er wird schriftlich aufgefordert keine Kirche mehr zu besuchen und nicht mehr um Sakramente zu bitten.
Hier:
www.priesterseminar.info/…%20und%20Antwort.pdf
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#28   r.ruhrgebietler   07:09:16 | Donnerstag, 9. April 2009
Opfern wir die Barmherzigkeitsnovene
auf für die Judasbischöfe der V-II-Kirchensteuerkirche und deren Totengräberapostolat!
Rechtgläubige Seelen opfern innert der hlg. trid. Liturgie (z.B. bei FSSPX) diese Novene auf für die V-II-Häresien.
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#27   Stephanus   00:38:04 | Donnerstag, 9. April 2009
Und er schwitzte Blut…als er
während seiner Gebetswache, von der ganzen Menschheit und Gottheit verlassen aber konfrontiert mit allen zukünftigen Sünden, die Menschen jemals begehen werden alleine war.
Was für ein Leid muß sich in das Heiligste Herz Jesu eingegraben haben, als er erkennen mußte, daß Dummheit und Stolz bis in Ewigkeit die menschlichen Herzen beherrschen werden. Und Verblendung und unverhüllte Wut dazu, wie wieder hier auf diesem Strang zu lesen.
Da handelt ein Artikel vom Allerheiligsten Meßopfer und die Poster haben nichts Besseres zu tun, als sofort wieder in das widerliche Homogeschwafel zu verfallen.
Es mag ja Hetzer geben hier auf kreuz-net, aber diese sind dann sicher nicht auf der katholischen Seite zu finden.
Es mag ja ungeschickte Satzstellung und Inhalte geben, aber letztendlich wird kein Katholik irgendwelchen Haß predigen, weder gegen Juden und Muslime, noch gegen ihre schwächelnden Mitmenschen, sei es das sie saufen, huren oder widernatürlichen Begierlichkeiten das Wort reden.
1.000.000.000 für Den, der eine Einrichtung auf der Tastatur erfindet, die bei jedem Anschlag genügend von dem nötigen reinen Sauerstoff ,zum richtigen Nachdenken unerläßlich, freisetzt!
+++
Aber zum Thema: Man muß sich nicht groß auskennen mit Riten und ihrer Entwicklung, man muß nur mit sauerstofffrischem Kopf einmal einer Konzelebration in groben „Sack“gewändern und einem feierlichen Hochamt mit Diakon und Subdiakon beiwohnen:Allein von der Ästhetik her, kann es nur ein Urteil geben !
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#26   Homosex ist schwer gestört   21:47:14 | Mittwoch, 8. April 2009
gayromeo
ist halt gestört
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#25   Prof.   21:44:58 | Mittwoch, 8. April 2009
Stoppt „gayromeo“s ignorante Dauerberieselung
„gayromeo“ geht von der irrigen Annahme aus, durch permanente Wiederholung seiner inhaltlich unreflektierten Begriffshülsen ignoranten Unsinn in Fakten verwandeln zu können.
Darum muß ebenso permanent wiederholt werden:
Stoppt „gayromeo“s Leseraum-Mißbrauch !
Dem realitätsblinden Vatikanum II-Aufschwung-Ideologen und Liturgie-Ignoranten HBR sei Nachdenken statt Gähnen empfohlen. Übrigens : Gähnen offenbart Sauerstoffmangel im Gehirn, ein medizinisches Factum, keine Beleidigung, wie Ignoranten vielleicht annehmen.
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#24   r.ruhrgebietler   21:30:05 | Mittwoch, 8. April 2009
das einzige was wirklich langweilig ist
sind ewig-gestrige V-II’ler, die immer noch nicht verstanden haben, daß diese Entgottung längst überholt ist!
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#23   HBR   21:12:02 | Mittwoch, 8. April 2009
Gähn…
Wieder so ein Artikel für ein paar wenige altnostalgische Messeliebhaber. Wird langsam langweilig.
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#22   r.ruhrgebietler   20:30:31 | Mittwoch, 8. April 2009
Opfern wir die kommende Barmherzigkeitsnovene
die die Judasbischöfe der V-II-Kirchensteuerkirche und deren Totengräberapostolat!
Rechtgläubige Seelen opfern inner der hlg. trid. Litugie (z.B. bei FSSPX www.fsspx.info/) für die V-II-Häresien auf!
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#20   lux in tenebris   18:55:58 | Mittwoch, 8. April 2009
wassers und seine erwartungen
ja, wassers, das können sie und ihresgleichen: forderungen stellen und nochmals forderungen. und wenn man alles erfüllt, dann hat sich ihrer hochnäsigen meinung nach doch nichts geändert. sie stehen unbeweglich und mit verschränkten armen in ihrer trotzecke und würden nicht einmal einen finger rühren, wenn der papst ihnen entgegengekrochen käme. wer hat denn den papst angreifbar gemacht und seinen feinden im „machtapparat“ oberwasser gegeben? ihr feiner herr williamson mit seinem unseligen, überflüssigen und himmelschreiend unfundierten revisionistengequatsche. wissen sie was?! klemmen sie und ihresgleichen sich doch bitte ihren theaterbischof unter den arm und gründen sie ihre los-von-rom gemeinschaft, ganz nach persönlichem gusto, im land wo der pfeffer wächst. niemand braucht sie. sie sind ein klotz am bein, ein bremsschuh, sand im getriebe, staub auf den schuhen des fischers und ein totengräber der fsspx. :-! :-! :-! :-!
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#19   Vineta   17:57:30 | Mittwoch, 8. April 2009
@Eva B. die Klofrau:
Egal, ob Ihr Beitrag von 11:56 nun Ihre Überzeugung widerspiegelt oder nur eine Satire ist –
meine Fragen konnten Sie jedenfalls damit nicht entsorgen.
ZU1) Sie tun ja so, als ob Ratzinger plötzlich völlig mittellos dagestanden wäre, wenn er dem Ruf des polnischen Papstes nach Rom nicht gefolgt wäre. Als ob es nicht ein leichtes für ihn gewesen wäre, ihm auszuweichen, um mehr in Übereinstimmung mit seinen Überzeugungen leben zu können und seinem Gewissen, dem man laut NT mehr GEHORSAM SCHULDET als jedem Menschen.
ZU2) Danken Sie Gott dafür, daß Sie verstehen können, wenn einer an den NOM-Messen herummäkelt und gleichzeitig die alte Messe preist – aber letztere in Rom 4 Jahre schon nie feiert! Ich versteh so etwas nämlich nicht.
ZU3) Die Unfehlbarkeit der Päpste betrifft nur im Einvernehmen mit der Konzilsmehrheit verkündete Meinungen in bezug auf den Glauben und die Sitte.
Und daher könnte B16 jederzeit sagen, daß er im Gegensatz zu Paul VI die alte Messe nicht für einen unzeitgemäßen Plunder halte, sondern sogar für die empfehlenswertere Meßform, für die in den letzten 40 Jahren leider nichts Überzeugenderes gefunden werden konnte.
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#18   Samurai   17:45:26 | Mittwoch, 8. April 2009
Gut, bringen Sie einen konkreten Tip,…
wie man dem Ihrer Meinung nach abhelfen kann- meckern kann jeder.
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#17   wassers   16:14:13 | Mittwoch, 8. April 2009
Leere Worthülsen!
Auch vom gegenwärtigen „katholischeren“ Papst sind keine Änderungen des katastrophalen Zustandes der Verwüstung zu erwarten, da sein kirchlicher Machtapparat nicht unter seiner Kontrolle steht, beste Beispiele: Lehmann (im Verbund mit Charlotte), Thissen aus Hamburg, Marx (Lenin) und alle anderen hoch besoldeten Zerstörer des katholischen Glaubens.
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#16   Beatus Theophilus_89   13:40:30 | Mittwoch, 8. April 2009
@ gayromeo: Das wissen wir! Das sagt er so häufig!
Die Todestrafe ist eine Sünde!
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#14   Schalom   13:30:03 | Mittwoch, 8. April 2009
Jeschua, der Sohn Gottes, hat das Evangelium verkündet und als Jude die Sederabendrituale gepflegt.
Christliche Eucharistie-Liturgien haben sich erst nach seiner Auferstehung entwickelt, orthodoxe, katholische, äthiopische usw. Eine sehr späte Liturgie ist die Missa Tridentina von 1570, die lateinische Vorbilder hatte.
Liturgien sind berechtigtes Menschenwerk zur Gottesverehrung und Gaubensverkündigung.
Die letzten Päpste waren liturgisch alle ich Ordnung.
Es geht nicht an, die Messe in Latein abzulehnen, und auch nicht die Eucharistiefeier der Liturgiereform verächtlich zu machen. Es muß Raum und Freiheit bleiben, im vorgebenen Ordo, auch situationbedingt Gottesdienste lebendig gestalten zu können, damit keine Kulterstarrung oder Ritualautomatik eintritt.
Der Priester und die Gemeinde sind keine Kultfunktionäre, sondern Söhne und Töchter des Lebendigen Gottes und seines vitalen auferstandenen
Sohnes Jesus Christus. Jede Papstmesse zeigt, es ist mehr zur Ehre Gottes erlaubt, als nur 1570 Style.
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#13   pamino   13:28:55 | Mittwoch, 8. April 2009
Card. Ratzinger und die Alte Messe
Mittwoch, 8. April 2009 11:56, Eva B. Kreuz.net Klofrau:
2) wieso Benedikt XVl in Rom nicht selbst im alten Ritus Gottesdienste feiert
Als Kardinal hat er dies durchaus getan.
In Weimar nicht allzulange nach der Wende (in der alten Jesuitenkirche; die Pomp und Circumstanz waren magnifiques, die Musik aber ärmlich, ich war dabei), und viel später im Wigratzbader Petrus-Priesterseminar. Aber in Rom?
Deinen Gedanken mit dem Gehorsam habe auch ich gleich gehabt, Eva. Ich glaube, sein Annehmen der Erzdiözese München, der Kardinalswürde, der Präfektur der Glaubenskongregation und seiner Papstwahl waren alle Glieder einer ungebrochene Gehorsamskette.
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#12   r.ruhrgebietler   13:19:07 | Mittwoch, 8. April 2009
B.Theophilus89 – Danke
Zufall? oder Schicksal?
Beides, denn Zufall und Schicksal gibt es nicht, nur von Gott kommen sie und kehren zum Herrn wieder zurück!
Danke. Insofern hatte ich zum Erdbeben in Italia also doch nicht so ganz unrecht.
Danke also erneut, daß dokumentiert wurde, was wir schon alle wussten! Auch die sogenannte Tridentinische Messe wurde nicht vom Konzil von Trient erfunden. Sie war vielmehr eine Kodifizierung des Römischen Ritus, der schon seit vielen Jahrhunderten existierte.
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#11   Romulus   13:17:04 | Mittwoch, 8. April 2009
Schön und gut
Er schätzt die Alte Messe, die sich über Jahrhunderte nach ihren eigenen Gesetzen entwickelt hat.
Dann wird es Zeit, dass er öffentlich eine zelebriert!
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#10   Beatus Theophilus_89   12:47:04 | Mittwoch, 8. April 2009
Er ist Papst von Gottes Gnaden, erwählt durch die Kardinäle!
Wenn Sie das meinen!
Gott hat den Diener Joseph Ratzinger erwählt sein irdisches Hirtenamt zu übernehmen und ihn zu seinem würdigen Vertreter bestimmt…
…schlussendlich haben die Kardinäle Joseph Kardinal Ratzinger [Papst Benedikt XVI] gewählt, aus eigenem Antrieb!
Zufall? oder Schicksal?
Beides, denn Zufall und Schicksal gibt es nicht, nur von Gott kommen sie und kehren zum Herrn wieder zurück!
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#9   r.ruhrgebietler   12:40:58 | Mittwoch, 8. April 2009
@theo – was möchetn Sie uns mitteilen?
Das der jetzige hlg. Vater nicht von Gott sondern nur von den Menschen gewählt wurde? Der hlg. Vater nicht gottgefällig ist??
Nicht schlecht!
Wenn wir so viele Menschen in der röm-kath. Kirche haben die nichts besseres zu tun haben, als Stuss zu schwätzen, dann sind wir ärmlich daran gescheitert!
so ist es!!
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#8   Beatus Theophilus_89   12:37:57 | Mittwoch, 8. April 2009
Endlich ist das der Artikel auf den wir die ganze Zeit gewartet haben!
Der uns aufklärt und uns zeigt, was den Papst und die katholische Welt betrifft!
Wenn wir so viele Menschen in der röm-kath. Kirche haben die nichts besseres zu tun haben, als Stuss zu schwätzen, dann sind wir ärmlich daran gescheitert!
Die Kardinäle haben ihn zum Nachfolger Petri gewählt, obwohl sie um seine Überzeugungen wußten. Das kann nicht in einem Augenblick der Geistesabwesenheit geschehen sein.
Das was bezweifelt wurde wird hier klar dargelegt, dass nicht Papst Benedikt XVI [Joseph Ratzinger] einfach Papst wurde, sondern von den Kardinälen zum Nachvolger von Johannes Paul II [Karol Wojtyla] gewählt worden ist.
Man kritisiert den Mann den man selbst gewählt hat!
Das meine lieben Damen und Herren, ist der springende Punkt, dass der Papst nur verteufelt wird und seine Wähler ihre Hände in „Unschuld“ baden!
Wenn wir uns setzen und sagen, der Papst ist an allem Schuld, dann müssten wir sagen, des Papstes Schuhmacher [die Kardinäle] sind an allem Schuld.
Wir müssten eigentlich Stolz auf den Papst sein, und auf diejenigen die ihn gewählt haben, dass man hier die röm-kath. Kirche wieder aus der Versenkung holen will!
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#7   r.ruhrgebietler   12:15:45 | Mittwoch, 8. April 2009
DAnke – es wurde dukomentiert, was wir schon alle wussten!
Auch die sogenannte Tridentinische Messe wurde nicht vom Konzil von Trient erfunden. [kursiv]Sie war vielmehr eine Kodifizierung des Römischen Ritus, der schon seit vielen Jahrhunderten existierte.[kursiv]
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#6   Dalmatiner   12:01:07 | Mittwoch, 8. April 2009
!!!!!!
passt zwar nicht zum thema aber mtv tv zeigt am sonnta anti ostern tv, ich war geschockt und habe den die hölle heiss gemacht wer noch will : 030 700 1000 festnetz
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#5   Eva B. Kreuz.net Klofrau †   11:56:14 | Mittwoch, 8. April 2009
Ganz einfach: …
1) wieso Benedikt XVI jahrzehntelang einem Papst treu diente ( und ihn möglichst schnell zur Ehre der Altäre erheben will), der weder vom alten römischen Ritus noch vom Latein als traditioneller Kirchensprache was hielt , aber sehr viel von der amerikanischen Popkultur.
Weil er katholisch ist und als Katholik in Treue dem jeweiligen Inhaber des Stuhles Petri anhangt!
2) wieso Benedikt XVl in Rom nicht selbst im alten Ritus Gottesdienste feiert
Als Kardinal hat er dies durchaus getan. Da gibt es an seiner Haltung wohl kaum etwas zu zweifeln. Er muss ja auch nicht im orthodoxen Ritus, Ambrosianischen Ritus oder anderen Riten zelebrieren. Das bedeutet noch nicht, dass er von diesen Riten nichts hält.
3) wieso er von jedem Katholiken die Anerkennung der NOM- Messen als sog. ordentliche Messen einfordert usw.
Wenn 99 % der Katholiken und Priester im Vertrauen auf die jeweiligen Päpste Sakrilegien begangen haben sollten, und damit ihr ewiges Seelenheil gefährden, dann würde das ein Beleg dass das 1.Vat. mit seiner Unfehölbarkeit geirrt haben muss.
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#4   Siegfried   11:53:45 | Mittwoch, 8. April 2009
Für diesen Beitrag vielen Dank
Die neue Liturgie zeigt eine innerkirchliche Veränderung. Wir sprechen von der Kirche vor und der nach dem Konzil. Die vor dem Konzil geht auf den Gründer Jesus Christus zurück und dessen ausführendes Organ dem Apostelfürsten Petrus und Paulus (Formen, das Weib schweige u.v.a.m). Die Grundlage hat die lateinische wie auch die Ostkirchen (katholisch u. Orthodox) in einer sprichwörtlichen Einheit. Nicht das Konzil VK 2 hat eine neue Liturgie geschaffen. Dies haben die Mietlinge über Nacht gemacht. Seit dieser Zeit gibnt es für jede bischöfliche Lüge, über Liturgie und Glaubensfragen, die eine Antwort. Seit dem Konzil ist dies verändert. Beispiel vor dem Konzil war Ehebruch eine Sünde, der gleichgestellt die Sünde wieder der priesterlichen Ehelosigkeit. Heute dürfen diese Priester auch ohne Ehe den priesterlichen Ehebruch vornehmen und den Empfang der Heiligen Kommunion in der Öffentlichkeit ohne bischöfliches Eingreifen durchführen.Wir brauchen uns nicht zu wundern, daß heute Ehebrecher ohne Beichte zur Kommunion gehen. Und a. anstößigen Angelegenheiten, die nichts mehr mit der Katholischen Kirche, dem kirchlichen Vorbild in der Wahrheit, was diese ist und war haben.
Die bischöflichen Ortskirchen in Deutschland sind keine Kirchen mehr, siehe Dominus Jesus, in allen Aussagen. Vielmehr sind diese heute eine Gliedgruppe der protestantischen Gruppierungen in Deutschland mit der Lachnummer 307. Schaut nur die bischöflichen Antworten auf Anfragen an. Frechheiten :-! >:) :-! :
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#3   Vineta   11:46:37 | Mittwoch, 8. April 2009
Was Casey hier schreibt, läßt viele Fragen offen ,
beispielsweise,
1) wieso Benedikt XVI jahrzehntelang einem Papst treu diente ( und ihn möglichst schnell zur Ehre der Altäre erheben will), der weder vom alten römischen Ritus noch vom Latein als traditioneller Kirchensprache was hielt , aber sehr viel von der amerikanischen Popkultur.
2) wieso Benedikt XVl in Rom nicht selbst im alten Ritus Gottesdienste feiert
3) wieso er von jedem Katholiken die Anerkennung der NOM- Messen als sog. ordentliche Messen einfordert usw.
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#2   Gotthard   11:40:08 | Mittwoch, 8. April 2009
Liturgie
Die Liturgie habe ihre eigene Autorität die auf eine unvordenkliche Tradition beruht. Die päpstliche Autorität stehe nur im Dienste der Heiligen Tradition.
die Liturgie ist Menschenwerk und steht im Dienste der Gottesverehrung und der Menschenliebe.
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#1   stimme der vernunft †   11:37:45 | Mittwoch, 8. April 2009
Moment mal, das widerspricht sich doch!
Er schätzt die Alte Messe, die sich über Jahrhunderte nach ihren eigenen Gesetzen entwickelt hat.
Wenn sich die Liturgie „entwickelt“, dann verändert sie sich also doch. Aber niemand hat die Macht sie zu verändern, behauptet der Autor. Woher soll dann die veränderung kommen? Aus dem Zufall? Wie soll das möglich sein?
Was der Autor dieses Textes hier schreibt kann nicht stimmen.
Entweder, niemand hat die Macht, die Liturgie zu ändern, dann müsste sie irgendwann einmal vom Himmel gefallen sein und seitdem in Erz gegossen sein, die kleinste Änderung wäre Frevel und Gotteslästerung.
Oder aber die Liturgie hat sich „nach eigenen Gesetzen entwickelt“, dann sind Änderungen möglich und man kann vielleicht über Geschmacksfragen bei der modernen Liturgie diskutieren, nicht aber über die Rechtmässigkeit ihrer Form.
Was will der Autor denn nun? Er scheint es ja selbst nicht zu wissen.
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