Benedikt XVI.
Papst Benedikt XVI. besitzt zu viele Haare
Vor Jahren tauchte eine kleine, immer lächelnde Frau in der römische Schneiderei Mancinelli auf. Sie sprach mit einem fürchterlichen deutschen Akzent.
Benedikt XVI. bei seinem Besuch in den Vereinigten Staaten
Benedikt XVI. bei seinem Besuch in den Vereinigten Staaten
(kreuz.net, Vatikan) Der römische Schneider Raniero Mancinelli (71) fertigt seit mehr als zwanzig Jahren die Kleider des gegenwärtigen Papstes.

Am 2. April berichtete die Regionalzeitung ‘Bietigheimer Zeitung’ über ihn.

Mancinelli versucht nicht, die bekannten italienischen Modedesigner Armani oder Versace nachzuahmen: „Ich habe mein Augenmerk nie auf das Übertriebene gelegt, sondern mit Leidenschaft und Begeisterung an der Perfektion des Schlichten gearbeitet.“

Er vermutet, daß auch der Papst an ihm diese Eigenschaft schätzt.

Eine kleine, lächelnde Frau mit fürchterlichem Akzent

Die Bekanntschaft mit dem Papst begann, als vor zwei Jahrzehnten eine „kleine, immer lächelnde Frau, die mit fürchterlichem deutschen Akzent sprach“, sein Geschäft betrat.

Es handelte sich um die ältere Schwester des Papstes, Fräulein Maria Ratzinger. Sie führte ihrem Bruder Joseph bis zu ihrem Tod im Jahre 1991 den Haushalt.

Im Geschäft von Mancinelli gab sie damals für ihren Bruder – den damaligen Präfekten der Glaubenskongregation – einige Kleidungsstücke in Auftrag.

„Maria wäre verrückt geworden vor Freude, wenn sie noch erfahren hätte, daß ihr Bruder zum Papst gewählt wurde“ – meint Schneider Mancinelli.

Kein Streit der Schneidereien

Gemäß alter Tradition ist grundsätzlich die renommierte römische Schneiderei Gamarelli für die Ausstattung des Papstes zuständig.

Doch der Papst traf nach seiner Wahl die Entscheidung, seinem alten Schneider treu zu bleiben.

Trotz der Konkurrenz liegen die beiden Schneidereien Gamarelli und Mancinelli nicht im Streit: „Ach, nein, nein, alles Quatsch. Wir haben ein gutes Verhältnis.“

Gamarelli fertigte unmittelbar nach der Wahl die für Benedikt XVI. viel zu kurz und unförmig geratenen ersten Papstgewänder an.

Der Schneider der ersten Soutane des neugewählten Papstes Benedikt XVI. habe kein gutes Händchen gehabt – kommentiert Mancinelli.

Als er das erste Mal am Papst Maß nehmen mußte, war ihm sehr mulmig zumute: „Ich konnte die ganze Nacht nicht schlafen, vor Aufregung, etwas falsch zu machen.“

Vergeßlicher Schneider

Für die Soutanen des Papstes läßt Mancinelli einen eigenen Stoff herstellen: „Der Papst ist ja schließlich nicht irgendwer, da bedarf es besonderer Umsicht.“

Das Material sei besonders weich, dürfe nicht knittern und habe einen leicht cremefarbenen Ton: „Das schmeichelt dem Teint.“

In den weißen Pileolus des Papstes hat er eine Samtborte eingearbeitet. Sie soll das Wegfliegen verhindern: „Aber Papa Ratzinger hat einfach zu viele Haare für sein Alter.“

Zur Frage wie viel ein päpstliches Gewand kostet, erklärt er diskret: „Das habe ich leider vergessen.“
      
26 Lesermeinungen
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#29   Messdiener   23:46:05 | Dienstag, 14. April 2009
Beauty-Thema
Das jetzt auch mal die Kleider des Papstes besprochen werden, finde ich sehr gut.
Immerhin ist Mode ein wichtiges Thema. Kleider machen Leute und der Papst muss besonders gut gekleidet werden, aber Bruce Darnell könnte ihm mit Sicherheit noch etwas auf die Sprünge helfen.
List der Papst eigentlich Mode-Magazine? Vielleicht sollte er das mal tun, damit er modisch auf den aktuellen Stand der Dinge kommt.
Ich könnte mir dieses weiße Gewand, was er immer trägt, gut kombiniert mit einer rosa Federboa vorstellen.
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#28   gelobtseijesus   07:01:10 | Sonntag, 12. April 2009
Eilt!+++ER ist wahrhaft auferstanden!+++
Eiltmeldung:
Christus ist auferstanden!
Ja, er ist wahrhaft auferstanden!
„Ich sage dir, steh auf!“
Bleibe nicht da, wo du jetzt liegst oder stehst. Stehe auf und gehe, laufe, eile. Trage die Botschaft weiter in deinem Herzen, in deinen Augen, in deinen Händen und Füßen.
Flüstere sie oder schreie sie heraus, je nachdem, wie dir gerade zu Mute ist. Und wenn dir noch die Tränen kommen, es gibt auch die Tränen der Freude.
Bleibe nicht am Karfreitag stehen, das Kreuz ist nur eine Station und nicht die Endstation, auch nicht das Grab!
Das ist die glückliche, froh machende, Osterbotschaft:
AUFERSTANDEN.net
Christliche Nachrichten
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#27   Beobachterin   20:31:17 | Samstag, 11. April 2009
Frohe Ostern!
Selbst diese kleine harmlose nette Anekdote ist für manche hier noch ein Rotes Tuch.
Danke an kreuz.net für diesen kleinen Beitrag, der einfach eine Facette der menschlichen Seite unseres Heiligen Vaters zeigt.
Ich wünsche allen Frohe Ostern.
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#26   DJM †   12:15:28 | Samstag, 11. April 2009
Luther war eine Ausnahme
Vergleichen Sie doch besser den hl. Franz von Assisi. Der hat gezeigt, wie man einen Papst beeindrucken kann.
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#25   MartinBieger   12:13:40 | Samstag, 11. April 2009
@DJM…
Was denn.Glauben sie allen ernstes die Kirche würde auf diese Einahmequelle verzichten.
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#24   DJM †   12:11:46 | Samstag, 11. April 2009
@MartinBieger
Ausser Müll schreiben Sie NUR Müll.
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#23   MartinBieger   12:08:39 | Samstag, 11. April 2009
@Abergläubiger
Tja,wenn Martin Luther nicht gewesen wäre,wäre der Ablasshandel heute noch am blühen.
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#20   Marcelus   08:58:52 | Samstag, 11. April 2009
Der liberale Haßverleumder „spitout“ wurde bereits der Redaktion gemeldet …
zur Abspeicherung seiner ID-Adresse …
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#19   spitout †   08:56:49 | Samstag, 11. April 2009
Also ich finde es interessant
und freue mich auf die nächsten Artikel in dieser Serie:
Papst Benedikt XVI. und sein bevorzugtes Dusch-Gel
Papst Benedikt XVI. mag keinen Blattspinat
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#18   Sebastijonas   02:30:17 | Samstag, 11. April 2009
Danke
für diesen netten kleinen Artikel. :-)
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#17   Fragender   01:07:24 | Samstag, 11. April 2009
DANKE, KREUZ.NET…
… für diesen wahrhaft bedeutsamen Artikel!
Genau so stelle ich mit „katholische Nachrichten“ am Karfreitag vor!!!!!
:-D :-D :-D
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#16   Sefirot   00:03:12 | Samstag, 11. April 2009
Schalom:
…auch Dir eine gute Nacht
und einen erträglichen
Karsamstag…
Prada-Schuhe tragen
reicht nicht zum
Himmelreich… :-D :-D :-D
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#15   Schalom   00:00:42 | Samstag, 11. April 2009
Sefirot*** Eine Kirche die nicht dient, nützt zu nichts.
Gott sei Dank, gibt es inzwischen viele Gaillots …
Gut Nacht :(3
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#14   Sefirot   23:51:27 | Freitag, 10. April 2009
Wenn die Episcopoi
die Stirn zu dieser Tat haben,
sollen sie doch sonntags durch
die Gegend kurven, um den
Menschen mit Gottesdiensten
zu dienen… Die Arbeit mögen
die Prälaten aber nicht gern tun…
Es sei denn der Wüstenbischof
Gaillot…
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#13   Schalom   23:47:53 | Freitag, 10. April 2009
Die zölibatäre Wirklichkeit? Priestermangel?
Der episkopale Luxus hat es sich geleistet, weltweit
120.000 katholische Priester wegen Ehe aus dem Prieterdienst rauszuschmeissen.
Diese Seite der Amtskirche ist leider nicht in Ordnung.
Alternative: Jesus beruft verheiratete Apostel und befiehlt ihnen kein Pflichtzölibat.
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#12   Philister †   22:57:21 | Freitag, 10. April 2009
Die zölibatäre Wirklichkeit!
www.sueddeutsche.de/…iere/973/464572/text/
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#11   Rufer48 †   22:56:24 | Freitag, 10. April 2009
Und das am Karfreitag!
kreuz.net ist schwul!!!!
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#10   derLeser   22:15:16 | Freitag, 10. April 2009
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#9   timpressum †   21:46:23 | Freitag, 10. April 2009
Jetzt is klar!
Mode, Familiengeschichte, Haartracht – kreuz.net wird doch von Schwulen gemacht!
:-D
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#8   Prof.   21:34:05 | Freitag, 10. April 2009
Zu Gunsenum: Metzger …
Der inhaltlich „tiefschürfende“ Beitrag des Gefolgsmanns des febronianischen Kardinals Lehmann sollte im Gonsenheimer Lokalblättchen erscheinen.
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#7   Gunsenum   19:54:59 | Freitag, 10. April 2009
Der Metzger des Papstes…
Ein gewisser Signore Carno Cotoletta, berichtete kürzlich der renommierten Nachrichtenagentur kreuz.net, daß seine Heiligkeit, als er noch Erzbischof von München war, einstmals geruhte, ein Wurschtebrot in Cotolettas römischer Metzgerei zu verspeisen. Diese Ehre gereichte bisher der Präsenz des vatikanischen Hofmetzgers, Signore Lardo Prosciutto. Trotzdem konkurrieren die Unternehmen nicht. Sie freuen sich vielmehr, daß kreuz.net einen Bericht über sie als „NACHRICHT“ einstuft!!!
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#6   Unschuld   18:55:05 | Freitag, 10. April 2009
John Boy
Hallo,
derjenige, der sich John Boy nennt und sich der praktizierten Homosexualität bezichtigt, bedarf dringend der psychischen Heilung. Ich denke, dass seine Aussagen nur auf seiner unnatürlichen homosexuellen Einstellung fußt. In der Folge ninnt auch die Seele schaden.
Gruß
Unschuld
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#5   vonHerzmanovsky-Orlando   18:48:16 | Freitag, 10. April 2009
@article
„Das habe ich leider vergessen.“
Der Mann lügt!
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#4   wassers   18:40:55 | Freitag, 10. April 2009
@John – Sagen Sie mal, sind noch normal?
Das ist Aufruf zum Mord, was Sie da von sich geben. Ich gehe davon aus, dass Sie betrunken oder nicht zurechnungsfähig sind, sonst müsste gegen Sie mit den Mitteln des Strafrechtes vorgegangen werden. Haben Sie sich eigentlich noch eine Portion Respekt vor dem Leben eines Menschen bewahrt oder sind Sie bereits zum Mörder – zumindest verbal – geworden?
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#3   DJM †   18:35:50 | Freitag, 10. April 2009
Nullaussage
„Ich habe mein Augenmerk nie auf das Übertriebene gelegt, sondern mit Leidenschaft und Begeisterung an der Perfektion des Schlichten gearbeitet.“
Wer keine Visionen hat, braucht sich auch um das Kleinod nicht zu mühen. Übertrieben ist doch bloß das Augenmerk. Der Wunsch danach geliebt zu werden, wie man ist und nicht wie man zu sein hat. Es bedarf der Vision, um den Zunder für Neues zu legen, Brandstifter des gutes Willens werden zu können. Gut ist ohnehin Gott allein. Er lässt die Natur sprießen, damit alles neu geschaffen wird.
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#1   Gotthard   18:18:21 | Freitag, 10. April 2009
tolles Thema
ein wunderbares Thema – passend zum Karfreitag.
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Es wurden 3 Lesermeinungen von der Redaktion entfernt
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