Requiem
Ist es wahr?
Er starb vor zehn Jahren. Obwohl er als Laie und Außenseiter in der Kirche schon zu Lebzeiten Unglaubliches bewirkte, hat seine Stunde noch immer nicht geschlagen.
John Senior
John Senior
(kreuz.net) Professor John Senior († 1999) wirkte sein ganzes Leben als Professor für Literatur in den Vereinigten Staaten.

Er verfaßte zahlreiche Werke „The Way Down and Out“ (1959), „The Death of Christian Culture“ (1978), „The Restoration of Christian Culture“ (1983), „Pale Horse, Easy Rider“ (1992) und „The Idea of a School“ (1994).

Er starb am 8. April 1999 und wurde am 13. April zu Grabe getragen. Die Beerdigungsmesse im Alten Ritus zelebrierte Pater Ramon Angles von der Piusbruderschaft.

Ein Lehrer fürs Leben

Mit zwei anderen Professoren, Dennis Quinn und Frank Nelick, unterrichtete er am sehr erfolgreichen Integrated Humanities Program – dem Integrierten geisteswissenschaftlichen Programm – der Universität von Kansas im US-Bundesstaat Kansas.

Die Vorlesungen bestanden darin, daß die Professoren mit den Studenten zum Beispiel den griechischen Philosophen Plato († 348 v. Chr), den englischen Dichter Geoffrey Chaucer († 1400) oder den Dramatiker William Shakespeare († 1616) lasen.

Sie beugten sich über die Odysee des griechischen Dichters Homer (ca. † 750 v. Chr.), die Aeneis des römischen Dichters Vergil († 19 v. Chr.) oder das Rolandlied.

Hundert Studenten begannen im Gefolge dieser Erfahrung, Konvertitenunterricht zu besuchen.

Wiederentdeckung des Mönchtums

Im Jahr 1972 besuchte eine Gruppe von Senior-Studenten Rom. Über die Schwestern, bei denen sie untergekommen waren, erfuhren sie vom altgläubigen französischen Benediktinerkloster Notre-Dame de Fontgombault.

Danach pilgerten Dutzende von Senior-Stundenten an diesen Ort. Im Jahr 1977 sprach der Abt von Fontgombault sogar von einer amerikanischen Invasion.

Acht von ihnen wurden schließlich Mönche in dem Kloster: Pater Francis Bethel von Wichita, Kansas, Pater Lawrence Brown, Pater Philip Anderson, Pater Matthew Shapiro, Pater Francis Bales, und Bruder Martin Markey, alle von Kansas City, Kansas, ferner Pater Francis Xavier Brown von Los Angeles, and Bruder Joseph-Marie Owen von Oregon.

Zwei Senior-Studentinnen – Mutter Marie-Dolores Anderson von Kanas und Mutter Marie-Kristen Epperson von Oklahoma – traten bei den altgläubigen Benediktinerinnen von Jouques in Frankreich ein.

Inzwischen hat das Kloster Fongombault in den USA ein Priorat errichtet. Es befindet sich neben der Ortschaft Lost City im Osten des US-Bundesstaates Oklahoma.

Senior selber war viele Jahre ein Gläubiger der von der Piusbruderschaft betreuten Immaculata Chapel am St. Mary’s College in Kansas.

Regen ist naß

Senior war vor allem Lehrer. Sein Denken war in der Wirklichkeit verwurzelt. Der Ausgangspunkt für jede Diskussion mit ihm waren die Dinge, wie sie wirklich sind.

Die grundlegende Frage für ihn lautete: Ist es wahr?

Von ganzem Herzen stand er hinter der Philosophie des gesunden Menschenverstandes, wie sie im Drama „Wie es euch gefällt“ von William Shakespeare grundgelegt ist:

„Die Eigenschaft von Regen ist, naß zu sein, und die Eigenschaft von Feuer ist, zu brennen.“

Senior sprach die Wahrheit aus, auch wenn er einem Freund oder jemandem, den er sehr respektierte, dabei widersprechen mußte.

Katholisch bis auf die Knochen

Er war Konvertit. Mit all seinem Sein glaubte Senior, daß der Katholische Glaube der höchste Ausdruck der Wahrheit ist.

Als er in seinem Leben zum Katholizismus geführt wurde, nahm er den Glauben mit paulinischem Eifer an und lotete seine Weisheit und seine Traditionen aus.

Er liebte die lateinische Sprache, weil sie die Sprache der Kirche war. Er liebte den Heiligen Benedikt von Nursia als Patron Europas. Er liebte seine Mönchsregel als Pflug des Christentums.

Er liebte die Kirchenväter und den Heiligen Thomas von Aquin.

Senior betete das alte Brevier und pries die Alte Römische Liturgie.

Er liebte die Allerseligste Jungfrau Maria und alle Engel. Er liebte das Heilige Opfer der Messe, weil er dort Christus selber fand.

Zahllose seiner Studenten führte er zum Taufbrunnen, zur Priesterweihe, zum Bund einer guten und fruchtbaren Ehe oder in die Chorstallen der Klöster.

Katholizismus heißt Heilige Messe

Er begriff, daß die christliche Kultur, das Saatbeet des Glauben ist.

Zwar kann der Glaube auch in einer Kultur überleben, die ihm feindlich gesinnt ist, aber er kann unter diesen Bedingungen nicht blühen.

Gerne erinnerte sich Senior daran, daß Erzbischof Marcel Lefebvre ihm gesagt hatte: „La messe est l’Eglise“ – Die Heilige Messe ist die Kirche.

In seinem Buch „The Restoration of Christian Culture“ – Die Wiederherstellung der christlichen Kultur – dachte Senior über diese Wahrheit nach:

„Was ist christliche Kultur? Sie ist im wesentlichen die Messe. Das ist nicht meine Meinung oder die Meinung von sonst jemandem, eine Theorie oder ein Wunsch, sondern das zentrale Faktum von 2000 Jahren Geschichte.

Das Christentum – was westliche Säkularisten die ‘Westliche Zivilisation’ nennen – ist die Messe und das Zubehör, welches sie beschützt und ermöglicht.“

Die Architektur, die Künste, die politischen und sozialen Formen, die Ökonomie, die Weise, wie die Menschen leben, fühlen und denken, Musik, Literatur – diese Dinge sind, wenn sie geordnet sind, Weisen, um das Heilige Opfer der Messe zu fördern und zu beschützen.

Er wußte um die Niederlage

Nicht alle Studenten von Senior folgten ihm in die Kirche. Aber auch jene, die draußen blieben, erreichten als Ergebnis seiner Vorlesungen über die klassischen Werke der Literatur eine größere Nähe zum Guten, Wahren und Schönen.

Senior legte im übrigen Wert darauf, daß kein Katholik im Rahmen der Vorgaben dieser Welt siegen würde.

Er erkannte, daß es der Weg der Märtyrer und Heiligen war – ein Weg der von der Passion und dem Tod unseres Heilands gekennzeichnet war – zu verlieren.

Senior starb am Oster-Donnerstag in seinem Haus, während er mit seiner Frau den Rosenkranz betete.
      
38 Lesermeinungen
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#38   Galatea   02:28:26 | Sonntag, 12. April 2009
Wissen Sie, Herr Thomasius,
wenn man in irgendeinem Beitrag Ihrerseits auch nur die allergeringste Hingabe an den Heiland erkennen könnte, dann wären Postings wie Ihr letztes eine produktive Diskussionsgrundlage.
Ohne Punkt und Komma, ohne jede Gliederung draufhauen – das nützt dem – weder Ihrem noch meinen – Glauben nichts.
Machen Sie Ihre Zuschriften doch wenigstens etwas augenfreundlicher. Sie sind m.E. Jurist.
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#37   Thomasius   09:57:08 | Samstag, 11. April 2009
@Marcelus
Natürlich ist es Unsinn, was der Forist Spitout schreibt. Aber es ist die Reaktion auf den Unsinn, den der hochgelobte Professor im kreuz.net-Artikel aussagt.
Weder das Alte noch das Neue Testament sind in Latein verschriftlicht worden. Das Neue vorwiegend auf Griechisch. Die „Römer“ haben intensiv gegen das Ursprungsland des Christentums gekämpft und gegen das Christentum der Hauptstadt des Reiches, die bekanntlich Konstantinopel war. Während der Kreuzzüge wurde bekanntlich auch Konstantinopel erobert und damit reif für deren Untergang erkämpft. Der Schulenstreit der „Römer“, die Anlehnung an den Glauben des „sol invictus“, die Übernahme des Sonntags, und des 25.Dezember als „christliche Feiertage“, der „Osterstreit“ , und zuvor die Abgrenzung von den Juden nach dem jüdischen Krieg, um sich bei den Römern lieb Kind zu machen (die Evangelien wurden bekanntlich erst nach diesem Krieg verschriftlicht) zeigen: die römische Kirche ist das Ergebnis einer Entwicklung, die zwar imposant ist, aber nicht unbedingt die Lehre Jesu Christi in Reinkultur konserviert.
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#36   Marcelus   08:54:19 | Samstag, 11. April 2009
REDAKTION: Bitte speichern Sie die üblen Verleumdungen des Lesers „spitou“
Diese sind strafrechtlich relevant und könnten zur Anzeige gebracht werden.
Abgesehen davon hat er von Geschichte keine Ahnung:
Nicht auszudenkenwenn sich Byzanz durchgesetzt hätte. Die Liturgie- und Kirchensprache wäre heute wohl türkisch.
Byzanz war ein griechischsprachiges Reich.
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#35   vonHerzmanovsky-Orlando   22:14:37 | Freitag, 10. April 2009
@schalom
Ich habe mein Zweifel, ob du überhaupt Christ bist?
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#34   Schalom   22:06:38 | Freitag, 10. April 2009
Liebe Schwester Galatea, Sie wollen nur das sehen, was Sie sehen wollen.
Sie lügen wieder einmal über mich recht profund.
Sie haben immer recht und der Schalom ist schlecht.
In der Tat, ich habe heute in der Pfarrei St. Zeno, Bad Reichenhall, mit Freude einen Dikaon erlebt, der aus meiner Jugendarbeit kommt, der wie ich, zwar kritsich denken kann, aber wie ich auch nicht alles hinten und vorn in der katholischen Kirche ablehnt.
Liebe Frau, ich habe mir den jüdischen Namen Jeschua nicht aus den Fingern gesogen. Jäsous ist die griechische Variante und Jesus, die berechtigte lateinische.
Abgesehen von Nebensächlichkeiten und historischen Schattenseiten finde ich die Römisch Katholische Kirche in Ordnung. Ich bin durchaus loyal in ihr beheimatet.
Laudetur Jesus Christus. Jeschua melek Jisrael.
Frohe , gesegnete Ostern :(3
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#33   Galatea   21:46:23 | Freitag, 10. April 2009
In der Tat, Herr Shalom,
eine katholische Kirche, die dank der Profilierungssucht von Laien zu einer Spielwiese von Gutmeinenden, aber noch besser Verdienenden, verkommen ist, muss sich über Engagement nicht beklagen.
Beklagen tun sich nur die, denen es nicht um Krabbelgruppen, sondern um Jesus Christus – nicht Jeshua – geht.
Diese Tugend kann ich bei Ihnen nicht erkennen. Sie lehnen alles an der katholischen Kirche von vorne bis hinten ab – außer die engagierte Laientätigkeit – Ihr einziges Zugeständnis an den althergebrachten Glauben.
Sie werden wissen, warum.
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#32   Schalom   21:37:52 | Freitag, 10. April 2009
Eine katholische Kirche, die nicht dient, geht den Bach runter.
Eine Katholische Kirche, die sich an Jesus Christus, am Neuer Testament und am 2. Vatikanum orientiert, ist lebensfähig, dynamisch und aktiv. Das beweisen die vielen aktiven Frauen, Männer und Kinder in den Gemeinden. Die Kirche wächst weltweit täglich um 25 000 Mitglieder. Die Kirche ist nicht nur die Brüder Papst und Bischöfe und Priester, sondern jeder Mensch, der Jesus Christus als seinen Herrn anerkennt, Gott und den Mitmenschen liebt.
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#31   Galatea   21:16:36 | Freitag, 10. April 2009
Sehr geehrter Herr Wolfgang11:
In der vorgestanzten Liturgie kommt die Einfalt zum Ausdruck.
In Ihren vorgestanzten Einzeilern ganz besonders.
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#30   wolfgang11 †   11:57:34 | Freitag, 10. April 2009
Gott ist der Vierfältige
nicht der Einfältige. In der vorgestanzten Liturgie kommt die Einfalt zum Ausdruck.
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#29   Lycos   11:53:10 | Freitag, 10. April 2009
@ Thomasinus
Nun, Konstantin war wohl Arianer, hatte aber doch großes für das Christentum geleistet, eine katholische Staatsreligion gab es wohl erst unter Kaiser Theodosius.
Aber meine Aussage über die vermachtstellung Roms bezog sich auf den Bischof von Rom und die Entwicklung dauerter wohl bis ins 6 Jahrhundert nach Christi Geburt.
@ Wolfgang
Nun, die katholische Kirche geht den Bach runter weil jeder Hinz und Kunz sich seine Liturgie so hinbiegt wie er gerade Lust hat.
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#28   Thomasius   11:06:58 | Freitag, 10. April 2009
@lycos
Es trifft zwar zu, dass der damalige Bischof von Rom den damaligen Kaiser Constantin von dessen Glauben an den unsichtbaren Sonnengott zum Glauben an Gott den Schöpfer bekehrte. Die Hauptstadt des römischnen Reiches wurde von demselben Kaiser aber bekanntlich nach Konstantinopel in den griechisch sprechenden Teil des Reiches verlegt, was bekanntlich einen Machtkampf zwischen den damaligen Teilkirchen auslöste, der zum späteren Schisma und zur Bekämpfung/Missionierung der Ostkirchen führte. „Weltkirche“ wurde die römische Kirche erst mit der Kolonialisierung der Welt durch Spanien und Portugal.
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#27   wolfgang11 †   10:49:10 | Freitag, 10. April 2009
Wenn sich die kath. Kirche
in einer vorgestanzten Liturgie erschöpft, dann muß sie ja den Bach runtergehen.
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#26   Thomasius   09:58:09 | Freitag, 10. April 2009
@Konvertit
Der Herr war Konvertit. Das besagt alles.
„Was ist christliche Kultur? Sie ist im wesentlichen die Messe. Das ist nicht meine Meinung oder die Meinung von sonst jemandem, eine Theorie oder ein Wunsch, sondern das zentrale Faktum von 2000 Jahren Geschichte.
Das Christentum – was westliche Säkularisten die ‘Westliche Zivilisation’ nennen – ist die Messe und das Zubehör, welches sie beschützt und ermöglicht.“
Christliche Kultur findet nicht im Tempel statt sondern im praktischen Leben außerhalb. Die westliche Zivilisation ist maßgeblich geprägt von der Aufklärung, also einer Bewegung, die sich gegen die Verachtung des Menschen durch die absolutistischen Herrscher (vor allem im Frankreich Ludwigs XIV und die kirchlichen Repräsentanten wie Richelieu und Mazarin) richtete. Diesem damaligen Zustande trauern die Lefebvristen nach.
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#25   Lycos   09:34:13 | Freitag, 10. April 2009
Spitout lebt im was wäre wenn
was wäre wenn es Gott gäbe, was wäre wenn Erettung möglich wäre, was wäre wenn ich mich auf Gott einlassen würde.
Nur hat es Gott gewollt das die römische Kirche mit dem Primat in Rom das unfehlbare Lehramt bekommt, dieses schein Herr spitout bei seiner durch literweise getrunkenen Voltaxgehirnsteigerungssaft leider noch nicht begriffen zu haben.
Die katholische Kirche ist nunmal eine Weltkirche und hat ihre Liturgie in der damaligen Weltsprache verfasst und um Sinnänderungen durch Übersetzungen zu vermeiden ist es vernüftigerweise beim Latein geblieben.
Haben wir Hoffnung das der arme, selbst auf seinem Thron sitzende spitout bei seriner ultrahohen Inteligenz das auch noch mal kapiert.
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#24   spitout †   07:43:21 | Freitag, 10. April 2009
Nicht auszudenken
wenn sich Byzanz durchgesetzt hätte. Die Liturgie- und Kirchensprache wäre heute wohl türkisch. Ob sich dann auch so viele Fanatiker fänden, die die Sprache so betonen? Ob Gott vielleicht nur auf lateinisch verehrt werden will?
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#23   Inabikari   00:44:24 | Freitag, 10. April 2009
„Er liebte die lateinische Sprache, weil sie die Sprache der Kirche war.“
Wenn der Herr Professor die Evangelien geliebt hätte, dann hätte er die griechische Sprache geliebt.
Wenn der Herr Professor Jesus von Nazareth geliebt hätte, dann hätte er dessen Muttersprache, das Aramäische geliebt.
Da er aber weder das Griechische noch das Aramäische geliebt hatte, …
;-)
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#22   Bodo11 †   00:01:44 | Freitag, 10. April 2009
Friedenspfeifen !
Achtung : Die USA träumen von einer A-Waffen freien Welt !
Ihr wisst schon :„Frieden für unsere Zeit“(Münchner Abkommen)
Wenig später hats dann so richtig gekracht.
Also immer schön vorsichtig mit der Friedensrethorik von Politikern.
:-! :-! :-!
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#21   Schalom   22:36:51 | Donnerstag, 9. April 2009
Wie Katholiken leben
Rabbi Jeschua sagt:
Wovon das Herz voll ist, spricht der Mund.
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#20   matt3   22:30:43 | Donnerstag, 9. April 2009
@Galatea: bitte keine Unterstellungen…
ich bin nicht im Bunde mit Blutschüttern wie Nietsch und Konsorten. Das ist eine ganz billige Schubladisierungspolemik. Da werden Ihnen doch wohl noch andere Dinge einfallen, oder ist ihre Wahrnehmung der Kunst wirklich so einseitig und undifferenziert?
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#19   Schalom   22:27:07 | Donnerstag, 9. April 2009
Wie Katholiken leben
Rabbi Jeschua sagt:
Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist.
PS: Die Katholikin Galatea kennt das Evangelium so gut,
dass Sie dem Zitatenschreiber „Kifferwahn“ andichtet.
Logisch hätte dann der junge Jude Jeschua, immerhin Gottes Sohn, seinen „Utilitarismus“ gekifft verkündet.
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#18   Galatea   22:20:35 | Donnerstag, 9. April 2009
Dann genießen Sie doch, Herr Matt III,
tagein und tagaus die Früchte Ihre Kunst, die ohne Hl. Geist entstanden ist.
Viel Freude damit.
(Bitte teilen Sie es im Voraus mit, ob Sie an geistigem Austausch interessiert sind oder lediglich provozieren mögen.)
Nocheinmal: genießen Sie nicht-inspirierte Kunst bis zum Abwinken.
Ich widme mich den visionären Perspektiven eines Matthias Grunewald. Sie genießen den Anblick von dreißig in Formaldehyd eingelegten Lämmern im MOMA.
Jeder wie er es mag, Herr Matt III.
Bitte mehr von Ihren Theorien.
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#17   matt3   22:12:23 | Donnerstag, 9. April 2009
@Galatea: ins Bett gehe ich noch lange nicht…
aber ich dachte mir, dass Sie darauf anspringen würden. Es ist mir auch gerade neuerlich bewußt geworden, dass es um den Gegensatz eines traditionellen Kirchenverständns und der freien Kunst geht.
Die wahre Kirche ist nämlich die, die sich inspirieren lässt und nicht die sich für inspiriert hält und selbst die Konditionen dieses Vorgangs vorgeben will. Das nennt man Eingebildetheit.
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#16   Galatea   21:59:52 | Donnerstag, 9. April 2009
Genau, Herr Matt III:
Aber ich meine, dass die Kunst sich emanzipiert hat von der geistigen Engstirnigkeit des Katholizismus. Ja, sie hat sich frei gemacht und hat sich auf neue Weise mit dem Geist vermählt.
Lassen Sie mich diesen Satz auf ein Kissen sticken.
Herrlich, die freien Künste. So geistig frei wie nie.
Und so kunstvoll.
Ich muss Ihnen dennoch recht geben, Herr Matt III. Der Kunstmarkt hat noch nach keiner Abwrackprämie gerufen.
Man stelle sich das vor.
Schlafen Sie wohl.
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#15   Marcelus   21:57:57 | Donnerstag, 9. April 2009
Gotthard: Die von dir angebenene Schriftstelle
ist falsch!
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#14   matt3   21:49:45 | Donnerstag, 9. April 2009
das kann doch wohl nicht Euer Ernst sein!
Die Architektur, die Künste, die politischen und sozialen Formen, die Ökonomie, die Weise, wie die Menschen leben, fühlen und denken, Musik, Literatur – diese Dinge sind, wenn sie geordnet sind, Weisen, um das Heilige Opfer der Messe zu fördern und zu beschützen.
Natürlich! All das dient lediglich als Beiwerk eures Opferrituals. Eine sehr bequeme Vorstellung. Zunächst hat sich die Kunst ja auch eurem Willen gebeugt. Ihr konntet sie beherrschen. Aber ich meine, dass die Kunst sich emanzipiert hat von der geistigen Engstirnigkeit des Katholizismus. Ja, sie hat sich frei gemacht und hat sich auf neue Weise mit dem Geist vermählt. Und das ist gut so, denn dadurch kann sie sich ihrer Wonne ganz ergeben, ihre Liebe unverblühmt darstellen in vielfältigen Formen und Ideen.
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#13   Gotthard   21:49:28 | Donnerstag, 9. April 2009
woran du alles denkst @marcelus
Unwillkürlich denkt man hier an das Wort Christi an die Juden, die meinten bereits gerettet zu sein, weil sie „Kinder Abrahams“ seien: Diesen erwiderte Christus, Gott selbst, in aller Deutlichkeit: „Wenn Gottvater möchte, dann macht Er aus Steinen Kinder Abrahams.“
Johannes …sagte zu den Pharisäern und den Saduzäern: …„Gott kann aus diesen Steinen Kinder Abrahams machen“. Jo 3, 7.9
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#12   Schalom   21:42:21 | Donnerstag, 9. April 2009
Zur Meditation in dieser Nacht zum Karfreitag
Jeschua sagt:
Liebet Eure Feinde; tut denen Gutes, die Euch hassen.
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#11   vonHerzmanovsky-Orlando   21:23:30 | Donnerstag, 9. April 2009
@____LM
Küng macht sich doch nur ganz gut. Zu gut, die Hölle wartet darauf ihn zu „erhöhen“, eine gewaltige Prozession, wie damals bei François Marie Arouet. Irgendwie hängt er zu sehr am Leben, er wird erwartet! Er wird bald kommen.
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#10   Elijahu †   21:10:10 | Donnerstag, 9. April 2009
Witzfigur Küng
www.gloria.tv/?media=24613
Für Küng ist das „grösste Verbrechen in der Geschichte der Menschheit“ der Holocaust.
Nicht der Mord an Jesus durch die Juden, der ja immerhin unschuldig war…
Was für eine Witzfigur.
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#9   vonHerzmanovsky-Orlando   20:49:44 | Donnerstag, 9. April 2009
ACh die Gnade,
wunderbar sind die Wege des Herrn. O Herr ergreife uns mit deiner Gnade.
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#8   LM.   20:43:54 | Donnerstag, 9. April 2009
wer hat lust auf abartige Comedy ?
www.gloria.tv/?media=24613
(das er es schafft in jedem Satz eine Lüge einzubauen ist erstaunlich)
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#7   Job   19:44:03 | Donnerstag, 9. April 2009
Roma Locuta:
Das sollte der Donnerstag der Osteroktav, also nach dem Ostersonntag sein. Gründonnerstag könnte man noch als Kardonnerstag bezeichnen aber nicht als „Osterdonnerstag“.
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#6   Roma locuta   19:36:34 | Donnerstag, 9. April 2009
was bitte…
… ist der „Oster-Donnerstag“? Gründonnerstag oder der Donnerstag nach Ostern?
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#5   Marcelus   19:35:30 | Donnerstag, 9. April 2009
Oft sind es gerade die Konvertiten, die dem katholischen Glauben vorbildhaft die Treue halten,
und die neue Konversionen herbeiführen –
im Gegensatz zu den vielen katholisch Erzogenen, die heute Hierarchen und hochbezahlte Kirchenfunktionäre sind, und tatsächlich das katholische Dogma verleugnen, und in der Realität schwere Dogmenleugner und Apostaten sind, und Millionen, wenn nicht sogar Milliarden irreführen, mit dem Argument, sie seien ja noch Katholiken, obwohl dies gar nicht der Fall ist.
Unwillkürlich denkt man hier an das Wort Christi an die Juden, die meinten bereits gerettet zu sein, weil sie „Kinder Abrahams“ seien: Diesen erwiderte Christus, Gott selbst, in aller Deutlichkeit: „Wenn Gottvater möchte, dann macht Er aus Steinen Kinder Abrahams.“
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#4   hildegardfan   19:17:59 | Donnerstag, 9. April 2009
@ Gotthard:
alles sehr katholische Denker …
gelle, das dachte ich mir auch… vor allen Dingen Homer…
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#3   spitout †   18:57:29 | Donnerstag, 9. April 2009
Lächerlicher Artikel
Sein größtes Verdienst war es, für UNA VOCE geschrieben zu haben. :-D
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#2   Franz Kappes   18:33:59 | Donnerstag, 9. April 2009
Dank, liebe Redaktion
Einen herzlichen Dank an die Redaktion, dass sie immer wieder mir nicht vertraute Personen näherbringt. Den Zusammenhang zwischen der FSSPX und Prof. Senior hätte ich mir allerdings noch näher beleuchtet gewünscht.
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#1   Gotthard   18:33:00 | Donnerstag, 9. April 2009
katholische Denker
Die Vorlesungen bestanden darin, daß die Professoren mit den Studenten zum Beispiel den griechischen Philosophen Plato († 348 v. Chr), den englischen Dichter Geoffrey Chaucer († 1400) oder den Dramatiker William Shakespeare († 1616) lasen.
Sie beugten sich über die Odysee des griechischen Dichters Homer (ca. † 750 v. Chr.), die Aeneis des römischen Dichters Vergil († 19 v. Chr.) oder das Rolandlied.
Hundert Studenten begannen im Gefolge dieser Erfahrung, Konvertitenunterricht zu besuchen.
alles sehr katholische Denker …
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